Bittere Sixers-News: Embiid muss unters Messer

Dass der verletzungsanfällige Joel Embiid auch gerne mal kurzfristig auf dem Injury Report der Philadelphia 76ers auftaucht, ist an sich nichts Ungewöhnliches. Vor dem Spiel gegen die Houston Rockets am Donnerstag fällt der frühere MVP jedoch mit einem ganz neuen Problem aus.

Wie die Sixers wenige Stunden vor dem Tip-Off bekanntgaben, muss sich Embiid am Blinddarm notoperieren lassen. Eine Ausfallzeit nannte die Franchise nicht, die reguläre Saison ist für den Center damit aber auf jeden Fall gelaufen.

Die Cleveland Clinic gab eine typische Erholungszeit für Profisportler mit bis zu sechs Wochen an. Damit wäre Embiid wohl frühestens zu den Conference Finals zurück – wenn die Sixers es bis dahin schaffen sollten.

Aktuell steht Philadelphia (43-36) auf dem achten Platz in der Eastern Conference und müsste somit zunächst im Play-in-Turnier ran. Auf die sechstplatzierten Toronto Raptors und damit das direkte Playoff-Ticket hat Philly allerdings nur ein Spiel Rückstand, und auch die fünftplatzierten Atlanta Hawks (45-35) befinden sich noch in Reichweite.

Embiid kam in dieser Saison bisher auf 38 Einsätze, in denen er durchschnittlich 26,9 Punkte, 7,7 Rebounds und 3,9 Assists auflegt. Über seine gesamte Karriere seit 2014 hat der 32-Jährige gerade einmal vier Saisons gespielt, in denen er nicht mindestens 20 Spiele verpasst hat.

Das sagt Zion zu seiner Zukunft in New Orleans

Für die New Orleans Pelicans ist diese Saison bereits gelaufen. Das wirft Fragen über die Zukunft und insbesondere Zion Williamson auf. Dieser äußerte sich nun selbst zu seinen Plänen bei den Pels.

Gegenüber Yahoo Sports deutete „Z“ an, dass er sich einen Verbleib vorstellen könne: „New Orleans ist mein Zuhause. Hier will ich sein.“ Auch Quellen des US-Outlets zufolge werde bei Williamson und seinem inneren Kreis derzeit kein Gedanke daran verschwendet, einen Abschied zu forcieren.

Sein Vertrag läuft noch bis einschließlich der Saison 2027/28. „Aber am Ende des Tages ist die NBA ein Business. Ich könnte in der Offseason oder vor der nächsten Trade Deadline getradet werden“, so die Nummer 1 der Pelicans. „Nicht dass ich das wollen würde. Aber es ist schließlich die Realität.“

Sportlich betreibt er in dieser Saison wieder mehr Eigenwerbung als in den vergangenen Jahren. Ein zentraler Aspekt dabei: seine Verfügbarkeit. In dieser Spielzeit steht er bereits bei 69 Einsätzen, nachdem er 2024/25 nur 30 Spiele gemacht hatte.

„Mein Gefühl ist, dass ich genug gezeigt habe, um zu sagen: ‚So wird mein Spiel aussehen.‘ Selbst als ich eine Verletzung hatte, die mich eigentlich vier bis sechs Wochen kosten sollte, war ich nach zwei Wochen wieder da“, sagte Williamson, der von einer Zerrung im Hüftbereich Ende Dezember für sechs Spiele außer Gefecht gesetzt wurde.

Mit rund 21 Punkten, 6 Rebounds und 3 Assists verzeichnet Williamson in dieser Saison Career-Lows.

Jokic und Murray genial – OT-Wahnsinn in Minnesota

Es ist erst März, aber dieser Mittwoch wird im Jahresrückblick noch eine Rolle spielen! Denn auf so vielen Schauplätzen ging die Post ab. So geriet das Gipfeltreffen zwischen den Oklahoma City Thunder und den Boston Celtics in den Hintergrund, weil sich in Minnesota und Denver die Ereignisse überschlugen.

Die Zuschauer im Target Center wurden am Mittwoch Zeuge eines der wildesten Spiele der Regular Season! Hinzu kam, dass die Partie zwischen den Minnesota Timberwolves (45-28) und den Houston Rockets (43-28) Playoff-Implikationen haben könnte. Mit dem 110:108-Overtime-Sieg setzten sich die fünftplatzierten Wolves auf 1,5 Spiele von den sechstplatzierten Houston Rockets ab.

Wie kam es dazu? Nun, schon der letzte Ballbesitz in der regulären Spielzeit hatte genügend Chaos in sich, um an dieser Stelle erwähnt zu werden. Neun Sekunden vor dem Ende und bei einem Gleichstand von 95:95 lag der Ball in den Händen von Kevin Durant (30 Punkte). Dieser wurde aber keinen Wurf los, sondern warf den Ball in die Arme von Naz Reid, der wiederum einen Fastbreak einleitete.

Der Ball fand Julius Randle (24 Punkte), der über die linke Seite einen Look am Korb bekam, um die Partie zu entscheiden. Jedoch kam Alperen Sengun noch rechtzeitig für einen spektakulären Block daher. Overtime!

Was sich hier ereignete, grenzt an Wahnsinn. Ein 13:0-Lauf mit Beginn der Extra-Spielzeit ließ die Rockets aussehen wie der sichere Sieger. Besonders wichtig: Es wäre der zweite Sieg im dritten Spiel gegen die Wolves gewesen, womit auch der Tiebreaker unter Dach und Fach gebracht worden wäre. Wäre! Denn Minnesota hatte eine letzte Antwort parat.

Randle krönte einen 15:0-Run der Gastgeber mit einem Jumper 8,8 Sekunden vor dem Ende zur 110:108-Führung.

Ist ja gut: Nikola Jokic hätte schon am Mittwoch zum MVP des Recaps ausgezeichnet werden müssen. Mea Culpa! Kein Grund, gleich so auszurasten. Denn nichts anderes taten Jokic und auch Jamal Murray beim 142:135-Heimsieg über die Dallas Mavericks.

Ihr müsst allerdings selbst entscheiden, welche Performance besser war. Fangen wir mal beim Joker an, der schon am Mittwoch beim 125:123-Sieg gegen die Phoenix Suns mit 23 Punkten, 17 Rebounds und 17 Assists dabei war. Beeindruckend? Für Jokic ging gegen die Mavs noch ein gutes Stück mehr.

Durant erklärt Schwierigkeiten gegen Lakers

Die Houston Rockets haben bei der 92:100-Niederlage am Montag gegen die Los Angeles Lakers ein sehr durchwachsenes Schlussviertel gespielt. Für Kevin Durant war die gesamte zweite Hälfte schwierig. Der Superstar nahm die Schuld auf sich und erklärte, was er hätte besser machen können.

„Ich habe das Gefühl, ich habe uns das Spiel verloren“, betonte ein zerknirschter Durant: „So einfach ist es. Natürlich hätten wir mehr Dreier treffen können, aber es lag an mir. Ich bin die Offense. Das andere Team nutzt all seine Ressourcen, um es mir schwierig zu machen.“

Durant erzielte nach der Pause nur 2 seiner insgesamt 18 Zähler und leistete sich 6 seiner 7 Turnover. Den Rockets unterliefen in Abwesenheit von Alperen Sengun (Rücken) ganze 22 Ballverluste. Im Schlussviertel unterlagen die Rockets mit 12:17 bei nur 4/16 aus dem Feld.

„In der ersten Hälfte kam ich in den Rhythmus bei Isolations, nach Pindowns, Pick-and-Rolls und sie haben dann entschieden, mir diesen Rhythmus zu nehmen. Also muss ich schlauer sein und besser mit dem Ball“, führte Durant aus: „Über manche Double-Teams muss ich vielleicht drüber werfen, aber sonst muss ich das Spiel breitmachen und bereit sein, zu fangen und direkt zu werfen. Ich muss bereit sein, Screens zu stellen und im Dunker Spot zu warten. Ich muss meinen Teamkollegen Platz beschaffen. Ich hätte den Ball nicht so viel haben müssen, wie es heute der Fall war.“

Die Rockets haben am Mittwoch die seltene Chance auf eine nahezu unmittelbare Revanche, sie empfangen dann erneut die Lakers. Houston steht zudem im direkten Duell mit Purple and Gold um die Playoff-Platzierung, momentan stehen die Lakers auf dem dritten Platz der Western Conference mit 1,5 Spielen Abstand auf die Rockets.

Durant hinterfragte die Entscheidung, ihn in der zweiten Hälfte weiterhin den Ball nach vorne bringen zu lassen, da die Rockets sich schwer taten mit Double-Teams gegen den 37-Jährigen.

Ekstase pur: Die Reaktionen auf Adebayos Rekordnacht

Bam Adebayo stellte mit 83 Punkten beim 150:129-Heimsieg der Miami Heat gegen die Washington Wizards am Dienstag alles andere in den Schatten. Selbst Superstars wie Kevin Durant, LeBron James oder Damian Lillard konnten es kaum glauben.

Durant, der nach seinem eigenen Spiel mit den Houston Rockets gegen die Toronto Raptors mit der Adebayo-Gala konfrontiert wurde, war über alle Maßen glücklich für seinen Team-USA-Kollegen.

„Ich habe mir den Statistikbogen angeschaut. Das ist ziemlich verrückt: 40 Würfe, 40 Freiwürfe, 20 Dreier – das erfordert eine Menge Ausdauer, Mann“, sagte Durant nach dem 113:99-Sieg über die Raptors. „Es kostet viel Energie, da rauszugehen, all diese Würfe zu nehmen und sie dann auch zu treffen, einen Rekord aufzustellen, Kobe zu überholen und zum zweitbesten Punktesammler in der Geschichte des Spiels zu werden. Ich meine, verdammt. Glückwunsch an ihn. Eine riesige, riesige Leistung – etwas, worüber wir für immer sprechen werden.“

Durant war jedoch nicht der einzige Akteur in Houston, der sich zur Eskalation des Heat-Stars äußerte. Rockets-Trainer Ime Udoka konnte sich einen Seitenhieb in Richtung der Wizards nicht verkneifen. „Als Erstes fragt man sich: wie? Nicht wegen ihm, sondern wegen der Art, wie er spielt. Ich habe gesehen, dass er nur sechs Dreier getroffen hat, aber etwa 40 Freiwürfe oder so – das erzählt die ganze Geschichte – und die Washington Wizards.“

Damian Lillard, der Adebayo wie Durant aus den gemeinsamen Auftritten für die US-amerikanische Nationalmannschaft kennt, erzählte von einem Gespräch, das sich während der Olympischen Spiele 2021 zugetragen haben soll.

„Bam hatte sich für Olympia etwas vorgenommen: ‚Ich versuche, im Schnitt 30 zu machen.‘ Ich habe wortwörtlich zu ihm gesagt: ‚Du glaubst, du bist jemand, der Abend für Abend 30 Punkte macht?'“, führte Lillard aus. „Er hatte dafür kein Verständnis, ich habe ihm aber gesagt, dass ich ihn noch nie als diesen Scorer wahrgenommen habe. Als ich ihn heute gesehen habe, dachte ich nur: ‚Vielleicht wusste er etwas, was ich nicht wusste.'“

DBB-Kapitän Schröder siegt und stichelt gegen Ex-Kollegen

Welt- und Europameister Dennis Schröder hat mit den Basketballern der Cleveland Cavaliers für ein Ausrufezeichen in der NBA gesorgt. Das Team des Kapitäns der deutschen Nationalmannschaft gewann trotz Verletzungsproblemen 113:109 gegen Tabellenführer Detroit Pistons. Schröder war mit 15 Punkten, fünf Rebounds und fünf Assists bester Bankspieler der Cavaliers und lieferte dabei in der Defensive erneut eine Glanzleistung ab.

Auch dank seiner starken Verteidigung hielt Cleveland Pistons-Star Cade Cunningham bei für ihn indiskutablen zehn Punkten. Nur vier seiner 16 Wurfversuche verwandelte der Kandidat auf die Auszeichnung als wertvollster Spieler der Saison (MVP) in der nordamerikanischen Liga.

Schröder teilte gegen seinen ehemaligen Mitspieler auch verbal eine Spitze aus. „Versuch nicht, auf einmal wieder mit mir zu sprechen“, forderte er Cunningham während einer Spielpause auf. „Ich habe versucht dich anzurufen. Aber kaum hast du MVP-Sprechchöre gehört, gehst du nicht mehr ans Telefon.“

Ganz ernst gemeint waren die Sticheleien aber wohl nicht. „Keine Sorge, ich bin nicht nachtragend“, fügte Schröder am Ende hinzu. Cleveland festigte mit dem Sieg den vierten Platz in der Eastern Conference, der mindestens in der ersten Playoff-Runde den Heimvorteil mit sich bringen würde.

Einen weiteren Schritt in Richtung K.o.-Runde machten auch die Orlando Magic. Ohne den weiterhin verletzten Franz Wagner ließen sie den Washington Wizards beim 126:109 keine Chance und bleiben als Siebter im Osten in Reichweite der Top-Sechs, die sich direkt für die Playoffs qualifizieren. Topscorer der Partie war Orlandos Paolo Banchero mit 37 Punkten. Der deutsche Europameister Tristan da Silva führte das Team mit neun Rebounds an und steuerte zudem acht Zähler bei, Weltmeister Moritz Wagner kam von der Bank und sammelte starke zehn Punkte und drei Rebounds.

Titelverteidiger Oklahoma City Thunder gewann ohne den deutschen Center Isaiah Hartenstein 116:108 bei den Chicago Bulls und ist dank der Pistons-Niederlage wieder das beste Team der Liga. Bester Punktesammler beim arg dezimierten Champion war Winter-Neuzugang Jared McCain mit 20 Zählern.

Ariel Hukporti und seine New York Knicks durften ebenfalls einen Sieg feiern. Der deutsche Center kam beim 111:95 bei den Toronto Raptors allerdings lediglich zu 60 Sekunden Einsatzzeit und holte zwei Rebounds. New York ist Dritter im Osten.

Starker Schröder kann Niederlage nicht verhindern

Trotz einer starken Leistung von Welt- und Europameister Dennis Schröder haben die Cleveland Cavaliers in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA eine Niederlage hinnehmen müssen.

Ohne mehrere Topspieler verloren die Cavaliers bei den Milwaukee Bucks mit 116:118. Dennoch bleibt das Team aus Ohio auf Rang vier in der Eastern Conference und hält klar Kurs Richtung Playoffs.

In Abwesenheit unter anderem der beiden Starspieler Donovan Mitchell und James Harden rückte Schröder in die Startformation und erzielte starke 26 Punkte, Bestwert seit seinem Wechsel nach Cleveland Anfang des Monats.

Nur Jarrett Allen (27) beendete das Spiel mit mehr Zählern. Allerdings vergab der Nationalmannschaftskapitän drei Sekunden vor Spielende den möglichen Ausgleich. Bei Milwaukee verpasste Topstar Giannis Antetokounmpo das 13. Spiel in Serie aufgrund einer Wadenverletzung.

Massive Verletzungsprobleme plagten auch Titelverteidiger Oklahoma City Thunder im Duell der Tabellenführer bei den Detroit Pistons. Die Thunder, Spitzenreiter der Western Conference, verloren beim Ost-Dominator schließlich mit 116:124.

Jaylin Williams war mit 30 Punkten und elf Rebounds der überragende Akteur bei den Thunder, während sich Detroit auf das Duo Cade Cunningham und Jalen Duren (jeweils 29 Zähler) verlassen konnte.

Oklahoma begann das Spiel ohne seine vier besten Scorer, unter anderem fiel auch der Deutsche Isaiah Hartenstein mit einer Wadenverletzung aus.

Vorjahres-MVP Shai Gilgeous-Alexander fehlt bereits länger, im Laufe des Spiels in Detroit verletzten sich sogar noch Isaiah Joe und Branden Carlson. Somit musste OKC das Spiel sogar ohne seine sechs besten Punktesammler beenden.

Schröder siegt beim Debüt für Cleveland

Dennis Schröder hat in der NBA ein erfolgreiches Debüt für die Cleveland Cavaliers gefeiert. Bei den Los Angeles Clippers gewann das neue Team des deutschen Nationalmannschaftskapitäns in der Nacht zum Donnerstag mit 124:91.

Schröder kam bei seiner Premiere von der Bank und legte in 19 Minuten elf Punkte, zwei Rebounds und sechs Assists auf.

Der Weltmeister war am vergangenen Sonntag von den Sacramento Kings nach Cleveland geschickt worden, die Cavaliers sind bereits seine elfte Station in der besten Basketball-Liga der Welt.

Mit der Mannschaft aus Ohio, die nun bei 31 Siegen und 21 Niederlagen steht, hat Schröder im Osten beste Play-off-Aussichten und eine Außenseiterchance auf den Titel.

In Cleveland wird Schröder auf der Point-Guard-Position als Back-up für Superstar James Harden fungieren, den das Team von Headcoach Kenny Atkinson erst am Mittwoch kurz vor Ende der Transferphase von den Clippers geholt hatte. Gegen seine alte Mannschaft wirkte Harden jedoch noch nicht mit.

Bester Werfer der „Cavs“ war Donovan Mitchell (29).

Im Spitzenspiel der Western Conference kassierte Meister Oklahoma City Thunder bei den San Antonio Spurs eine 106:116-Niederlage.

Thunder-Center Isaiah Hartenstein kam nicht zum Einsatz, MVP Shai Gilgeous-Alexander fehlte wegen einer Bauchmuskelzerrung verletzt.

Spurs-Star Victor Wembanyama glänzte mit 22 Punkten und 14 Rebounds. OKC führt den Westen mit einer Bilanz von 40:12 weiter vor den Spurs (34:16) an.

Ariel Hukporti fuhr derweil mit den New York Knicks beim 134:127 nach doppelter Overtime gegen die Denver Nuggets den achten Sieg in Folge ein. Während der deutsche Center in vier Minuten ohne Punkte blieb, führte Jalen Brunson die Knicks mit 42 Punkten zum Erfolg.

Für die Nuggets legte der dreimalige MVP Nikola Jokic mit 30 Punkten, 14 Rebounds und zehn Assists ein Triple Double auf, sein Teamkollege Jamal Murray kam auf 39 Punkte.

Diese Teams stehen bei Antetokounmpo Schlange

Die Spekulationen um einen Abschied von Giannis Antetokounmpo von den Milwaukee Bucks haben am Mittwoch an Fahrt aufgenommen. Laut „ESPN“-Insider Shams Charania beschäftigen sich die Bucks mittlerweile ernsthaft mit einem Trade.

Als „offen wie nie“ gelten die Bucks in Ligakreisen hinsichtlich eines Deals für Antetokounmpo. Das ruft standesgemäß eine Reihe von Interessenten auf den Plan, die jedoch nicht jetzt erst in den Poker um den griechischen Superstar eingestiegen sind.

So gelten laut Sharania die New York Knicks und die Miami Heat in der Eastern Conference als auch die Minnesota Timberwolves und die Golden State Warriors als ernstzunehmende Kandidaten für Giannis‘ zukünftige sportliche Heimat.

Der Name der Knicks wird seit dem Sommer am hartnäckigsten mit dem 31-Jährigen in Verbindung gebracht. So bestätigte Knicks-Experte Ian Begley („SNY“), dass die von Antetokounmpo für einen Wechsel präferierte Franchise einem Deal „aggressiv“ nachgehen werde. Zudem warf Begley gleichermaßen den Namen der Heat in den Ring.

Bereits im August habe es laut „ESPN“ erste Gespräche zwischen den Bucks und den Knicks gegeben. Damals habe Antetokounmpo signalisiert, dass Manhattan „der einzige Ort“ sei, an dem er außerhalb von Milwaukee spielen wolle.

Aus San Francisco hört man derweil eine wechselhafte Gemengelage. Einerseits betonte Warriors-GM Mike Dunleavy Jr. nach dem Kreuzbandriss von Jimmy Butler, dass man nicht vorhabe, den Superstar zu verschiffen. „Meine Vision ist, dass er uns nächste Saison einen Schub gibt, wie er es getan hat, als er zu uns gekommen ist“, sagte Dunleavy.

Chris Mannix („Sports Illustrated“) berichtete am Dienstag Gegenteiliges: So seien die Dubs für Giannis bereit, ein Paket um Butler, Jonathan Kuminga und eine Reihe von Draftpicks zu schnüren.

Texas gehört Houston – George sticht Edwards aus

Am Dienstag lieferten sich die Houston Rockets und die San Antonio Spurs ein Duell zwischen Lokalrivalen, das nicht von den Superstars bestimmt wurde. Anders verlief die Partie der Minnesota Timberwolves in Utah.

Mit einem 111:106-Heimsieg haben die Houston Rockets (26-15) im Duell der Lokalrivalen mit den San Antonio Spurs (30-14) die Oberhand behalten. Dabei war es nicht der Abend der Superstars auf beiden Seiten, da sowohl Kevin Durant (18 Punkte) aufseiten der Rockets als auch Victor Wembanyama (14) bei den Spurs die 20-Punkte-Marke verpassten.

Stattdessen gab es andere Matchwinner in einem Texas-Duell, in dem die Spurs über weite Strecken in Führung lagen. Bei den Gästen spielte sich Julian Champagnie mit einer Dreier-Barrage in den Vordergrund. Gleich achtmal traf er von der Dreierlinie. Nur eines seiner 17 Field Goals kam aus dem Zweipunktebereich. Damit stand er letztlich bei 27 Punkten. Für die Rockets war es wiederum Alperen Sengun, der mit 20 Zählern, 13 Rebounds und 9 Assists bei 4 Ballverlusten nur knapp ein Triple-Double verfehlte.

Senguns Rockets unternahmen in der zweiten Halbzeit ein 16-Punkte-Comeback. Zu Beginn des Schlussviertels lag die Mannschaft von Ime Udoka noch mit 82:92 im Hintertreffen, fand dann aber eindrucksvoll in die Spur. Nur 14 Spurs-Punkte ließ seine Truppe in den letzten zwölf Minuten zu. Reed Sheppard sorgte mit zwei Dreiern zu Beginn der Clutch-Time für die erste Rockets-Führung seit dem ersten Viertel. Zwei Minuten vor dem Ende blockte er einen Dreier Champagnies, was am anderen Ende des Feldes in zwei Punkten durch Jabari Smith Jr. mündete.

Da die anschließenden zwei Spurs-Angriffe nichts einbrachten, nutzte Sengun die Gelegenheit, um die Gastgeber 36,8 Sekunden vor dem Ende mit 108:104 in Führung zu bringen – die Entscheidung.