Auftritt des FC Bayern sorgt für „Angst“

Dominiert der FC Bayern den deutschen Fußball auch in dieser Saison nach Belieben? Der Münchner Auftritt im Franz-Beckenbauer-Supercup gegen Borussia Dortmund (2:1) machte einem TV-Experten „zeitweise ein bisschen Angst“.

Erstmals seit 2020 feierte der FC Bayern im Mai wieder das Double. Die Mannschaft von Cheftrainer Vincent Kompany geht in dieser Saison erneut als Topfavorit in die nationalen Wettbewerbe. Mit dem Franz-Beckenbauer-Supercup wurde letztes Wochenende bereits der erste Titel eingefahren.

„Ich habe 60 Minuten klar bessere Bayern gesehen, da hatte ich zeitweise ein bisschen Angst. Harry Kane und Michael Olise sind erst seit kurzem im Training und liefern sowas ab, wie sieht das dann erst aus, wenn beide voll im Saft stehen?“, analysierte Ex-Profi Markus Babbel bei „ran.de“ den Münchner Auftritt gegen den BVB.

In der letzten halben Stunde sei dem FC Bayern dann ein bisschen die Luft ausgegangen, „weil Dortmund es dann wesentlich besser gemacht hat. In der ersten Halbzeit war es enttäuschend, da haben sie es den Bayern einfach gemacht. Nach der Pause haben sie das Potential gezeigt, das in ihnen steckt“, holte der TV-Experte aus.

16 Punkte trennten den BVB in der letzten Bundesliga-Saison vom Meister. „Sie müssen sich trauen, auch gegen eine Mannschaft wie Bayern, fußballerisch dagegenzuhalten, denn das können sie besser als Langholz nach vorne schlagen“, forderte Babbel von den Schwarz-Gelben.

Laut dem Europameister von 1996 entscheiden einzig die Münchner über die Meisterschaft. Borussia Dortmund habe „nur eine Chance, wenn die Bayern schwächeln und das sehe ich im Moment absolut nicht. Sie haben immer noch diese Gier und Galligkeit. Ich habe sogar das Gefühl, dass sie sich nach dem knappen Ausscheiden in der Champions League nochmal enger zusammengeschworen haben“, blickte Babbel voraus.

Schröder und Co. krönen Titeljagd

Harter Fight, verdienter Sieg: Deutschlands Basketball-Stars um Dennis Schröder haben den Supercup in Hamburg gewonnen und damit Schwung für die anstehende WM-Qualifikation aufgenommen. Trotz einiger prominenter Ausfälle setzte sich der Welt- und Europameister in einem intensiven Finale gegen Kroatien mit 96:87 (50:39) durch, Oscar Da Silva war dabei mit 22 Punkten erfolgreichster Werfer der DBB-Auswahl.

Deutschland sicherte sich erstmals seit fünf Jahren wieder Platz eins bei dem Traditionsturnier, insgesamt war es der siebte Triumph der DBB-Auswahl. In der Schlussphase musste die DBB-Auswahl noch ein wenig zittern – behielt aber die Nerven.

Wie schon im Halbfinale gegen Tschechien (115:82) war Dennis Schröder der Taktgeber des deutschen Spiels. Der Kapitän drückte dem Finale mit seinem Tempo und seiner Übersicht den Stempel auf. Immer wieder zog er die kroatische Defensive auseinander, setzte seine Mitspieler gekonnt in Szene und übernahm in den entscheidenden Phasen selbst Verantwortung. Der NBA-Routinier zeigte einmal mehr, warum er das Gesicht dieser Mannschaft ist – und führte Deutschland so zum dritten Sieg gegen Kroatien im dritten Spiel in diesem Jahr.

Bundestrainer Álex Mumbrú musste in Hamburg auf einige prominente Namen verzichten. Die Wagner-Brüder Franz (Orlando Magic) und Moritz (Brooklyn Nets), Isaiah Hartenstein (Oklahoma City Thunder), Andreas Obst (Bayern München), Ariel Hukporti (Philadelphia 76ers) oder auch die Top-Talente Hannes Steinbach und Christian Anderson (beide Charlotte Hornets) waren allesamt ausgefallen – und so richteten sich die Blicke noch einmal mehr als ohnehin schon auf Schröder.

Der 32-Jährige glänzte zwar gar nicht so sehr als Punktelieferant, lenkte das deutsche Spiel mit Tempo und Übersicht und riss seine Mannschaft in wichtigen Phasen mit. Am Ende kam Schröder auf zehn Zähler.

Die Kroaten um den bulligen Center Ivica Zubac von den Indiana Pacers und Dario Saric präsentierten sich als harter, zäher Gegner. Doch immer wenn Schröder und die anderen Welt- und Europameister Daniel Theis, Maodo Lo, Johannes Thiemann und Isaac Bonga das Tempo anzogen, bekam Kroatien Schwierigkeiten – und die 9583 Zuschauer in der Barclays Arena konnten jubeln. Wie schon gegen Tschechien zeigte sich: Deutschlands Offensive ist bereits in Top-Form, in der Defensive besteht hingegen noch Abstimmungsbedarf.

Brown-Überraschung sorgt für eindeutige Reaktionen

Nathaniel Brown konnte in seinem ersten Pflichtspiel für den FC Bayern direkt Eindruck hinterlassen. Der gelernte Linksverteidiger agierte im Franz-Beckenbauer-Supercup überraschend auf der Zehner-Position und brachte die Münchner beim 2:1-Sieg in Dortmund in Führung. Der Neuzugang wird folgerichtig mit Lob überschüttet.

„Er ist ein unfassbar schlauer Spieler“, sagte Cheftrainer Vincent Kompany nach dem ersten Titelgewinn des FC Bayern in der neuen Saison über Brown.

Letztgenannter agierte bei Eintracht Frankfurt und in der deutschen Nationalmannschaft zuletzt hinten links. Beim deutschen Rekordmeister kam Brown direkt einmal offensiver zum Zug. „Bei uns sind manchmal die Räume der Außenverteidiger ähnlich wie bei einer Zehn. Er ist sehr klug zwischen den Räumen“, erklärte Kompany.

„Er bewegt sich immer wieder clever im Raum, ist ein sehr intelligenter Spieler, der uns sehr weiterhelfen kann“, meinte Joshua Kimmich über seinen neuen Bayern-Kollegen.

Brown brachte die Münchner gegen den BVB durch einen überlegten Abschluss mit 1:0 in Führung (28.).

„Viele waren überrascht, dass er im ersten Spiel auf der Position aufläuft, aber er hat es gut gemacht. Es ist das große Plus der Bayern, dass die Automatismen da sind, und dann ist es für junge Spieler wie Brown noch einfacher, sich zu entfalten. Dort wird man sofort getragen“, kommentierte der ehemalige Bundesliga-Coach Ralph Hasenhüttl den Auftritt im „Sport1-Doppelpass“.

Stefan Effenberg sah noch einen weiteren Vorteil. „Das ist ein Pfund, wenn du die Qualität in der Offensive neben dir hast, daran wächst du. Wenn du dann noch Pavlovic und Kimmich auf der Doppelsechs hinter dir hast, kannst du dich schnell entwickeln“, sagte der TV-Experte.

Der FC Bayern startet am kommenden Freitag gegen den VfB Stuttgart in die Bundesliga.

Palhinha-Deal vor dem Abschluss

Der Wechsel von Mittelfeldspieler João Palhinha vom FC Bayern zum portugiesischen Top-Klub Benfica Lissabon steht unmittelbar vor dem Abschluss. Münchens Sportchef Max Eberl deutete am Freitag an, dass zwischen den Vereinen lediglich noch Details zu klären sind.

João Palhinha wird seine Zelte beim FC Bayern abbrechen und zu Benfica Lissabon wechseln – zumindest dann, wenn auch die letzten kleinen Hürden aus dem Weg geräumt sind. Max Eberl bestätigte am Freitag mehr oder weniger direkt, dass sich die Verhandlungen mit dem portugiesischen Top-Klub auf der Zielgeraden befinden.

Mittlerweile sei bei dem Thema nicht einfach nur Bewegung drin, sondern „sehr viel Bewegung“, deutete Eberl auf jüngste Fortschritte im Austausch mit den Benfica-Verantwortlichen hin. Eine vollständige Einigung sei gleichwohl noch nicht erzielt worden, ergänzte der Bayern-Verantwortliche.

„Trotzdem gibt es immer noch ein paar Dinge zu klären, die bei so einem Transfer eine Rolle spielen“, erklärte Eberl.

Welche Details genau noch zu klären sind, ließ Eberl offen. Dem Vernehmen nach bietet Benfica für Palhinha eine Fixablöse in Höhe von 15 Millionen Euro plus Bonuszahlungen in Höhe von bis zu fünf Millionen Euro. Nicht ausgeschlossen, dass der deutsche Rekordmeister an dieser Stelle nachverhandeln möchte. Ursprünglich hatten sich die Münchner 25 Millionen Euro erwünscht und bis zu 30 Millionen Euro erhofft.

FC Bayern wieder komplett – Musiala besteht Test

Wenige Tage vor dem ersten Pflichtspiel der neuen Saison gegen den BVB (Samstag, 20:30 Uhr) hat Bayern Münchens Cheftrainer Vincent Kompany endlich wieder seinen kompletten Kader beisammen. Nationalspieler Jamal Musiala setzte beim Team-Tag des Doublesiegers allerdings aus.

hauseigenen Campus bestritten. Vor 2.000 Fans wurden die Profiteams der Frauen und Männer vorgestellt, anschließend bat Herren-Cheftrainer Vincent Kompany seine Schützlinge zu einer öffentlichen Trainingseinheit.

Musiala konnte am Montag aber ebenfalls wieder trainieren. Er absolvierte am Vormittag mit einem Fitnesscoach individuelle Einheiten. Wie „Bild“ berichtet, stand er über eine Stunde lang auf dem Platz und trainierte unter anderem Dribblings und Torschüsse. Somit habe er den Belastungstest bestanden.

Beim jüngsten Testspiel-Erfolg gegen RB Leipzig (3:1) hatte der Mittelfeldstar in der Schlussphase zum Schrecken von Fans und Mitspielern regungslos auf dem Rasen gelegen. Nachdem auch der Notarzt schon auf das Feld gelaufen war, konnte Musiala letztlich eigenständig, wenn auch benommen, vom Rasen gehen.

 

Nächstes Gesundheits-Update zu Musiala

Am Samstag jagte Jamal Musiala allen Anwesenden in der Allianz Arena einen gewaltigen Schrecken ein, als er im Telekom Cup zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig in der 84. Minute plötzlich zusammenbrach. Nach dem Spiel gaben die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters zunächst Entwarnung, am Sonntag sickerten neue Details zum Zustand des 23-Jährigen durch.

Der 3:1-Sieg des FC Bayern im Test-Kracher gegen RB Leipzig geriet am Samstag zur Nebensache. Zu tief saß der Schock bei allen Beteiligten nach den bangen Minuten in der Schlussphase, als Jamal Musiala reglos auf dem Rasen lag.

Ismael Saibari und Joshua Kimmich eilten sofort zu ihrem Kollegen und winkten aufgeregt nach den Betreuern, ein Notarzt stürmte zur Behandlung auf den Platz. Immerhin stand Musiala kurz darauf selbst wieder auf und wankte, gestützt von zwei Helfern, benommen in die Katakomben, während die Zuschauer erleichtert Applaus spendeten.

Am Abend wurde bekannt, dass der Nationalspieler lediglich einen kleinen Schwächeanfall erlitten hatte. Bei mehr als 30 Grad machten ihm Schwindel und Kreislaufprobleme zu schaffen.

Mittlerweile hat der „SID“ ein Update zu Musialas Verfassung gegeben. Demnach geht es ihm „soweit wieder gut“, der Edeltechniker könne „in den kommenden Tagen sogar schon wieder ins Training einsteigen“:

Musiala-Comeback beim FC Bayern nimmt trauriges Ende

Max Eberl hatte sich zuvor bereits geäußert. „Das Wichtigste ist, es geht ihm gut. Zu allem anderen kann man nichts sagen“, zitierte „Sport1“ den Sportvorstand des FC Bayern.

Dabei hatte der Nachmittag für Musiala erfreulich begonnen: In der 69. Minute war der DFB-Star von Coach Vincent Kompany für Arijon Ibrahimovic eingewechselt worden. Es war sein erster Einsatz in dieser Spielzeit, nachdem ihm nach dem WM-Desaster eine Metallplatte aus dem operierten Fuß entfernt worden war.

Kommentar zum El-Mala-Knall: Ein Transfer-Versagen des BVB

In den vergangenen Wochen tat Borussia Dortmund alles dafür, um Bundesliga-Shootingstar Said El Mala vom 1. FC Köln unter Vertrag zu nehmen. Nachdem ein neuerliches Angebot des BVB am Donnerstag vom Effzeh abgelehnt wurde, steigt der Vizemeister nun aus dem Poker um den U21-Nationalspieler aus. Eine Entscheidung der Dortmunder, die absolut nicht nachvollziehbar ist. Ein Kommentar.

Immer wieder war in den vergangenen Wochen davon zu lesen, dass Borussia Dortmund die „magische Grenze“ von 50 Millionen Euro nicht überschreiten wird, um sich die Dienste von Said El Mala zu sichern. Glaubt man Medienberichten von „Sky“, „Bild“ und „Express“ dann tat der BVB genau das aber am Mittwoch und bot gar bis zu 55 Millionen Euro, um den 19-Jährigen vom 1. FC Köln zu verpflichten.

Eine Offerte, die die angebliche Schmerzgrenze sprengte und die Kölner Forderungen erfüllt – das dachte man zumindest. Denn einmal mehr sorgte der BVB für Irritierung am Geißbockheim. Immer wieder sollen die Domstädter dem Vizemeister mitgeteilt haben, dass eine Fixsumme von 50 Millionen Euro erforderlich ist, um den El-Mala-Zuschlag zu erhalten. Auch das – wie man inzwischen weiß – finale Angebot erfüllte diese Anforderung nicht.

Daher ist es keine Überraschung, dass – je nach Quelle – Angebote von 46 bzw. 48 Millionen Euro an Sockelablöse plus bis zu sieben Millionen Euro Boni, am Rhein auf Granit stoßen. Die Konsequenz: „Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden“, stellte BVB-Geschäftsführer Lars Ricken am Freitag gegenüber der „WAZ“ klar. Mit einem heftigen Knall schließt sich die Tür für den 19-Jährigen.

Eine heftige Transfer-Schlappe für Dortmund, die sich die Westfalen allerdings selber eingebrockt haben. Von einer „Hinhaltetaktik“ in den Verhandlungen war aus Köln immer wieder die Rede. Der schleppende Poker um den U21-Nationalspieler verlief so träge, dass der Effzeh die Geduld verlor und sich Frust entwickelte, der den Preis für den BVB-Wunschspieler in die Höhe und über die Schmerzgrenze trieb.

Andrich betont gutes Klopp-Verhältnis

Als Spieler verpasste Robert Andrich von Bayer Leverkusen die Fußball-Weltmeisterschaft, als TV-Kommentator war er dennoch dabei und das ausgerechnet an der Seite von Jürgen Klopp. Holt der neue Bundestrainer seinen Sommer-Arbeitskollegen nun zurück in die Nationalmannschaft?

Robert Andrich zumindest wäre gerne wieder mit von der Partie. Im Interview mit dem „kicker“ erklärte der Defensiv-Allrounder: „Grundsätzlich habe ich das Ziel, wieder dabei zu sein. Ich will mich wieder in den Fokus der Nationalmannschaft arbeiten. Zuletzt war ich beim Lehrgang im Oktober dabei, ich habe den Anspruch, wieder Teil des Teams zu werden und will mit der Nationalelf noch was erleben“, so Andrich.

Die Chance hat er auf jeden Fall, schließlich erklärte Jürgen Klopp bei seiner Antritts-PK: „Jeder der spielberechtigt ist, sollte sich jetzt Mühe geben.“

Den neuen Bundestrainer lernte Andrich als Arbeitskollegen bei „MagentaTV“ im Zuge der Weltmeisterschaft erstmals kennen. Klopp war als Experte in den USA, Andrich als Co-Kommentator.

Die Verbindung zwischen den beiden sei direkt gut gewesen, erklärte Andrich. „Wenn wir uns gesehen haben, hat es echt Spaß gemacht. Wir haben viel über Fußball gesprochen“, so der Leverkusener, der von „einem Ruck“ sprach, der nach der Anstellung von Klopp durchs Land gegangen sei.

Damit sich Andrich für den neuen Bundestrainer beweisen kann, muss er allerdings spielen. Ob dies bei Bayer Leverkusen für ihn gegeben ist, ist unklar. Zuletzt galt er sogar immer wieder als Wechselkandidat.

Andrich selbst lassen solche Gerüchte kalt: „Ich kriege das natürlich über ein paar Ecken mit, aber es wird extern ja nicht nur über mich, sondern auch andere Spieler gesprochen. Ich habe nicht das Gefühl, dass der Verein mich loswerden will.“

Vor einem Konkurrenzkampf hat er derweil keine Angst, denn dieser sei ja „völlig normal“, so Andrich. „Am Ende entscheidet die Leistung und ich will meine Leistung bringen.“

FC Bayern an Rodri-Transfer interessiert? Insider klärt auf

Rodri zieht es von Manchester City zum FC Barcelona. Unlängst hieß es in Spanien, dass der FC Bayern ebenfalls einen Transfer-Hammer um den spanischen Weltmeister auslotete. Ein Insider hält dagegen.

„Ich habe mit den Verantwortlichen des FC Bayern gesprochen, und sie haben es dementiert – es gab keine Verhandlungen“, berichtete „Bild“-Fußballchef Christian Falk auf seinem Portal „cfbayerninsider“.

„Sie haben nicht bei Rodris Lager angeklopft. Er ist ein sehr interessanter Spieler, aber auf dieser Position brauchen sie ihn nicht. Außerdem ist er übrigens immer noch sehr teuer, da Manchester City 75 Millionen Euro verlangt“, legte der Transfer-Insider nach.

„Natürlich gab es zuvor Interesse seitens des FC Bayern – aber das ist schon lange her, nämlich im Jahr 2019. Allerdings war kein Geld mehr übrig, um ihn zu verpflichten, und der FC Bayern entschied sich stattdessen für Lucas Hernández“, verriet Falk.

Stattdessen wechselte Rodri im Sommer 2019 von Atlético Madrid zu Manchester City. Sein Vertrag bei den Skyblues läuft noch bis 2027. Der 30-Jährige will aber noch in diesem Sommer zum FC Barcelona wechseln. Berater Pablo Barquero bestätigte gegenüber spanischen Medien, dass es seinen Klienten zu Barca ziehe. Eigentlich galt Real Madrid als Topfavorit auf dem Mittelfeld-Strategen, doch die Königlichen schauen plötzlich in die Röhre.

Laut Transfer-Experte Fabrizio Romano hat der FC Barcelona inzwischen die Gespräche mit Manchester City aufgenommen. Den Katalanen schwebt offenbar eine Ablöse von etwas mehr als 45 Millionen Euro vor. Der Premier-League-Klub soll mehr fordern. In den kommenden Tagen dürfte der Poker richtig heiß werden.

Top-Talente treffen bei Sieg des FC Bayern

Double-Sieger FC Bayern hat sein erstes Testspiel während der Marketingreise in Asien gewonnen. Gegen Jeju SK FC trafen zwei Talente des deutschen Rekordmeisters. Drei WM-Fahrer standen erstmals auf dem Rasen.

Der FC Bayern hat am Dienstag sein Vorbereitungsspiel in Südkorea beim Jeju SK FC mit 2:1 (2:1) gewonnen. Bei schwülwarmem Wetter und über 30 Grad auf der Insel waren es die Talente Felipe Chávez (11. Minute) und Bastian Assomo (41.), die die entscheidenden Treffer erzielten.

Nach der Niederlage gegen den SV Wehen Wiesbaden und dem Kantersieg gegen Amateurklub FC Rottach-Egern (15:0), bei dem die WM-Fahrer Minjae Kim, Hiroki Ito, Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic, Jonathan Tah und Neuzugang Nathaniel Brown erstmals zum Einsatz kamen, fanden nun auch Luis Díaz, Josip Stanisic und Konrad Laimer ihren Weg in die Mannschaft von Cheftrainer Vincent Kompany.

Kapitän Manuel Neuer legte gegen den Jeju SK FC, einer der internationalen Partnervereine des FC Bayern, eine Pause ein und stand nicht im Kader. Dayot Upamecano, Michael Olise und Harry Kane lassen die Asienreise ebenso aus wie Jamal Musiala, Serge Gnabry, Lennart Karl oder Ismael Saibari, die aufgrund von Verletzungen zuhause geblieben waren.

Youngster Chávez traf mit einem Linksschuss bereits in der 11. Minute, kurz darauf glich Jeju-Kapitän Lee Changmin (15.) aber aus. Nach mehreren guten Möglichkeiten traf Mittelstürmer Assomo (41.) noch vor der Pause. Neben Jonas Urbig standen an der Seite zahlreicher Talente zunächst nur die drei erfahreneren Münchner Tom Bischof, Hiroki Ito und Minjae Kim auf dem Rasen.

Erst nach einer Stunde rotierte Trainer Vincent Kompany einige der Stammspieler in die Mannschaft. In der Schlussviertelstunde wurden dann noch Díaz, Stanisic und Laimer eingewechselt, die sich erst seit einigen Tagen im Training befinden. Am Mittwoch geht es weiter nach Hongkong. Am Freitag (14.00 Uhr) gegen Aston Villa soll dann wohl auch Manuel Neuer spielen.

Der Pflichtspielauftakt des deutschen Rekordmeisters ist der Supercup bei Borussia Dortmund am 22. August. Am 28. folgt die Neuauflage des DFB-Pokalfinals gegen den VfB Stuttgart als Bundesligastart.