Hitze-Warnung für Manuel Neuer

Manuel Neuer wird zum deutschen WM-Auftakt gegen Curacao am Sonntag zwischen die Pfosten zurückkehren. Oliver Baumann bleibt dann nur der Bankplatz. Eine DFB-Legende meint: Bundestrainer Julian Nagelsmann sollte angesichts der klimatischen Bedingungen über eine Rotation im Tor nachdenken.

Neuer steht vor seinem ersten Länderspiel seit dem dramatischen Viertelfinal-K.o. gegen Spanien bei der Heim-EM 2024. Der 40-Jährige hat nach seiner Wadenverletzung in den vergangenen Tagen das Training intensiviert. Einem Einsatz gegen Curacao (Sonntag, 19 Uhr) soll nichts mehr im Weg stehen.

Auf die deutsche Nationalmannschaft könnten bei der Fußball-WM 2026 bis zu acht Spiele warten. Hält die Wade der Nation die Belastung beim XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko aus?

„Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie heiß es im Sommer in den USA werden kann. Die Temperaturen sind brutal. Es ist eine tropische Hitze, das Atmen fällt schwerer. Du steigst aus dem Flieger und hast das Gefühl, gegen eine Wand zu laufen“, schrieb die deutsche Torwart-Legende Nadine Angerer in ihrer Kolumne für „t-online“.

Die Weltmeisterin von 2003 und 2007 spielte während ihrer aktiven Karriere in Portland. „Wenn ich beispielsweise für Spiele in Florida ankam, war ich so schnell erschöpft, dass ich mich gefragt habe: Wofür hast du eigentlich jahrelang trainiert? Diese Temperaturen machen dich fertig. Daran sind unsere Körper nicht gewöhnt“, verriet Angerer.

Die deutsche Nationalmannschaft spielt bei der Fußball-WM 2026 während der Gruppenphase in Houston, Toronto sowie New York.

„Dabei bin ich als ehemalige Torhüterin und aktuelle Torwarttrainerin eigentlich kein Fan von Rotation im Tor. Aber angesichts von Neuers angeschlagener Wade und des dosierten Trainings in den vergangenen Wochen sollte der Bundestrainer überlegen, ob nicht Oliver Baumann das dritte Gruppenspiel machen sollte. Das wäre gut für Manuel Neuers Gesundheit und damit gut fürs Team“, meinte Angerer.

Nach dem Auftakt gegen Curacao geht es für das DFB-Team gegen die Elfenbeinküste (20. Juni) sowie gegen Ecuador (25. Juni) weiter. 2018 und 2022 war bereits nach der Vorrunde Schluss. Bei der Fußball-WM 2026 soll endlich der Erfolg zurückkehren.

Scharfe Kritik an Bundestrainer Nagelsmann

Die Kritik an Julian Nagelsmann reißt nicht ab. Während die Nationalmannschaft die Vorbereitung auf die Fußball-WM aufgenommen hat, macht Kult-Coach Peter Neururer seinem Ärger über die Kommunikation des Bundestrainers Luft.

So würde sich „ganz Fußballdeutschland darüber das Maul zerreißen“, dass Manuel Neuer von Nagelsmann zur Weltmeisterschaft zurück ins DFB-Team geholt würde, monierte Neururer in seiner „Wettfreunde“-Kolumne.

Aus sportlicher Sicht könne er die Entscheidung sogar nachvollziehen, doch „der Zeitpunkt wirft viele, viele Fragen auf“, gab der 71-Jährige zu bedenken.

Neuer hatte nach der Heim-EM 2024 seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt, wurde von Nagelsmann jüngst aber umgestimmt, um beim XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada nochmal das deutsche Tor zu hüten.

Leidtragender des spektakulären Comebacks ist Oliver Baumann, der in der WM-Qualifikation zur Nummer eins aufgestiegen war, nun aber wieder ins zweite Glied rückt.

Der Umgang mit dem Hoffenheimer sei „einfach katastrophal“, wütete Neururer, der das Thema Kommunikation beim DFB anmahnte: „Es war einfach nur fürchterlich und ich finde es mehr als unsportlich […] dem Torhüter gegenüber.“

Baumann hatte seine Degradierung zumindest öffentlich gefasst aufgenommen und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt.

Nagelsmann hat neben Neuer, Baumann und Alexander Nübel in Youngster Jonas Urbig auch einen reinen Trainingskeeper nominiert. Ein Vorgehen, das Neururer sauer aufstößt.

„Einen vierten Torhüter mitzunehmen, also einen Trainingstorhüter mitzunehmen, das ist eigentlich für die Person, die da angesprochen wird, in dem Fall Urbig, eine Diskreditierung und Diskriminierung“, wählte der frühere Bochumer drastische Worte.

Es könne doch nicht sein, dass ein Schlussmann „mittrainieren, aber nicht spielen“ dürfe. Dies sei mindestens „eigenartig“, so Neururer. Urbig hatte sich als Neuer-Vertreter beim FC Bayern zuletzt in den Fokus gespielt.

Nagelsmann gab Baumann ein falsches Versprechen

Es war das große Thema rund um die Kader-Nominierung von Bundestrainer Julian Nagelsmann: Manuel Neuer fährt nach wochenlangen Spekulationen als Nummer eins mit zur WM. Auch einen Tag nach der Entscheidung kommt keine Ruhe in die Thematik.

Im Gegenteil, denn nun bringt „Bild“-Fußballchef Christian Falk im Podcast „Bayern-Insider“ erneut Schwung in die Diskussion – und wirft dabei ein ganz schlechtes Licht auf Julian Nagelsmann.

Dieser soll laut Falk bei seinem Gespräch im März mit Oliver Baumann zwar eine mögliche Rückkehr von Manuel Neuer erwähnt haben, allerdings nur unter einer bestimmten Voraussetzung.

„Da hat Nagelsmann nicht alles erzählt. Ich habe gehört, er hat es Baumann mit einem Zusatz gesagt, und zwar für den Fall, sollte er verletzt sein“, erklärte Falk.

Da Oliver Baumann offensichtlich nicht verletzt ist und dennoch degradiert wurde, scheint es so, als habe Julian Nagelsmann seine Prinzipien für Manuel Neuer über den Haufen geworfen.

Der Bundestrainer selbst hatte erklärt, man habe „Oli schon im März drüber informiert, dass es ein Treffen mit Manu gab. Natürlich ist es jetzt ein Schlag für Olli gewesen. Am Ende ziehe ich vor Olli den Hut, dass er eine gute Saison gespielt hat und sich in den Telefonaten der Mannschaft extrem commited hat.“

FC Bayern gibt Neuer-Diagnose bekannt

Inmitten der Diskussionen um sein mögliches DFB-Comeback fällt Torhüter Manuel Neuer beim FC Bayern einmal mehr aus.

Der 40-Jährige müsse „wegen muskulärer Probleme in der linken Wade vorerst kürzertreten“, teilte der deutsche Rekordmeister am Sonntag mit.

Ob Manuel Neuer am Samstag beim DFB-Pokalfinale in Berlin gegen den VfB Stuttgart einsatzfähig sein wird, blieb offen. Präsident Herbert Hainer erklärte aber, es handele sich „um keine schwerwiegende Verletzung, nach allem, was ich weiß“.

Die erneute Blessur an seiner Wade hatte sich der Kapitän des FC Bayern am Samstag im letzten Bundesligaspiel der Saison gegen den 1. FC Köln (5:1) zugezogen.

Neuer war in der 60. Minute angeschlagen ausgewechselt und durch Backup Jonas Urbig ersetzt worden. Bereits dreimal in dieser Saison war der Keeper wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade ausgefallen.

Parallel laufen die Spekulationen um eine mögliche Rückkehr Neuers ins DFB-Tor heiß.

„Sky“ hatte zuerst berichtet, dass sich Bundestrainer Julian Nagelsmann, DFB-Sportdirektor Rudi Völler sowie Neuer auf ein Comeback für die WM-Endrunde in Kanada, den USA und Mexiko geeinigt hätten – und zwar als klare Nummer eins vor dem bisherigen Stammkeeper Oliver Baumann.

Auf Nachfrage von RTL/ntv und sport.de wurde die Meldung am Samstagabend weder von DFB-Seite noch von Neuers Management offiziell bestätigt.

Auch Nagelsmann blieb im „Aktuellen Sportstudio“ des „ZDF“ vage. „Ich halte an meiner Eingangsthese fest, dass ich zuerst das Gespräch mit den Spielern suche. Es wird immer zuerst der Spieler kontaktiert, das hat noch nicht stattgefunden“, sagte der 38-Jährige.

Und: „Es gibt einen Tag X, wo die Nominierung stattfindet. Wenn ich anfange, nur weil ich mich getrieben fühle und Deutschland über gewisse Themen diskutiert, Dinge vorwegzunehmen und zu verkünden, dann bewerte ich nicht alles, was ich sehe.“

Nagelsmann betonte, dass „jeder Spieler das Recht habe, die Information von mir zu bekommen. Ich bin weit davon weg, mich treiben zu lassen“.

Beim FC Bayern beginnt das große Neuer-Zittern

Manuel Neuer hat sich im Aufbautraining erneut an der Wade verletzt: Der Torhüter des FC Bayern fällt wohl länger aus als erwartet.

Die unangenehme Nachricht des FC Bayern zum Gesundheitszustand von Manuel Neuer bestand nur aus zwei Sätzen. Der Torhüter und Kapitän, so der Kern der Botschaft der Münchner, „wird in den kommenden Tagen erneut eine Trainingspause einlegen“.

Wie lange diese Pause andauern wird, wollte der deutsche Rekordmeister nicht verraten. Nach Informationen von „Sky“ und „kicker“ wird der bald 39-Jährige aber frühestens im Hinspiel des Viertelfinales der Champions League am 8. April gegen Inter Mailand wieder einsatzbereit sein.

„Es wäre natürlich besser, er könnte spielen“, sagte der ehemalige Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Rande des Turniers der „Infinity League“ am Samstag in München.

Daran aber ist zumindest für die Spiele gegen den FC St. Pauli (29. März) und beim FC Augsburg (4. April) nicht zu denken: Neuer, der sich im Hinspiel des Achtelfinales der Champions League gegen Double-Gewinner Bayer Leverkusen am 5. März (3:0) beim Jubeln einen Muskelfaserriss in der rechten Wade zugezogen hatte, erlitt einen Rückschlag.

Es sei zu einer „Reaktion in der Muskulatur der Wade“ gekommen“, teilte der FC Bayern mit. Im Aufbautraining soll sich Neuer erneut einen Muskelfaserriss zugezogen haben. Aber „zum Glück“, sagte Rummenigge, „haben wir jetzt in totum vier Torhüter.“

Neuer wurde seit dem Malheur gegen Leverkusen vom im Winter verpflichteten Jonas Urbig vertreten, darüber hinaus stünden Trainer Vincent Kompany der wiedergenesene Daniel Peretz und Sven Ulreich zur Verfügung. „Wir werden auf jeden Fall einen Torhüter haben“, ergänzte Rummenigge.

Urbig musste am vergangenen Donnerstag aus dem Quartier der deutschen U21-Auswahl abreisen – wegen einer nicht näher definierten Fußverletzung. Es soll sich freilich nur um eine Vorsichtsmaßnahme gehandelt haben. Der 21 Jahre alte Schlussmann hatte Neuer zunächst auch im Rückspiel gegen Leverkusen und beim 2:3 gegen den VfL Bochum vertreten, beim folgenden 1:1 in der Bundesliga bei Union Berlin unterlief ihm dann ein Patzer, der zum späten Ausgleich führte.&nbsp

Pikante Enthüllungen um One-Love-Zoff im DFB-Team

Dass die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Katar jüngst nicht ihre Bestform abrufen konnte, führten etliche Beobachter auch auf den Streit um die One-Love-Binde zurück. Das Setzen politischer Zeichen spielte wohl tatsächlich eine größere Rolle innerhalb der Mannschaft und sorgte durchaus für Konflikte.

Ursprünglich hatte die deutsche Mannschaft im streng religiösen Wüstenstaat, in dem Homosexualität unter Strafe steht, ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzten wollen. Gemeinsam mit anderen europäischen Ländern hatte man sich im Vorfeld auf das Tragen einer besonderen Kapitänsbinde verständigt.

Die nicht unumstrittene One-Love-Binde wurde allerdings einen Tag vor dem ersten Gruppenspiel der DFB-Auswahl durch die FIFA verboten. Die FIFA drohte der Nationalmannschaft bei Widersetzen ernsthafte sportliche Konsequenzen an.

Nur Neuer und Goretzka für Geste vor dem Japan-Spiel

Innerhalb kurzer Zeit wurden bei der DFB-Delegation nach dem FIFA-Entscheid offenbar Alternativen diskutiert. Neben der DFB-Spitze und Kapitän Manuel Neuer soll auch PR-Experte Raphael Brinkert in die Debatte involviert gewesen sein.

Letztlich hielten sich die DFB-Stars beim Mannschaftsbild vor dem Gruppenspiel gegen Japan mit der Hand den Mund zu, um gegen die Zensur durch die FIFA zu protestieren.

Die Verfechter dieser politischen Botschaft waren innerhalb der Auswahl aber anscheinend klar in der Minderheit.

Das Thema habe die Mannschaft schlicht „genervt“ und „belastet“, heißt es. Einige Spieler hatten zudem das Gefühl, „instrumentalisiert“ zu werden. Lediglich Kapitän Manuel Neuer und Mittelfeldspieler Leon Goretzka sollen sich klar hinter die Aktion gestellt haben.

Viele andere Spieler plädierten hingegen dafür, genauso wie die anderen Europäer gänzlich auf eine Geste dazu verzichten. Der Rest der Teams habe das Zeichen schlussendlich lediglich als „kleinsten gemeinsamen Nenner“ akzeptiert.

Zuvor soll das Team auch andere Symbole in Erwägung gezogen haben. Eine Herz-Geste habe der Großteil der Mannschaft aber abgelehnt, in der Angst, damit Muslime zu verärgern.

FC Bayern: Die Gewinner und Verlierer der Saison 2021/2022

Der FC Bayern ist zum zehnten Mal in Folge und insgesamt zum 32. Mal Deutscher Meister, erlebte in den Pokal-Wettbewerben allerdings unerwartete Tiefschläge. Welche Stars überzeugten nichtsdestotrotz, wer enttäuschte hingegen? Die sechs Gewinner und Verlierer der Saison 2021/2022 im Überblick:

Gewinner: Manuel Neuer

Wegen einer Knie-OP und Corona gleich fünfmal nicht dabei, in den übrigen Partien aber der gewohnt sichere und souveräne Rückhalt. Auch mit 36 noch unangefochten.

Verlierer: Dayot Upamecano

Der Neuzugang erhielt sofort das Vertrauen, zahlte dies jedoch nur selten zurück. Muss sich noch an das Niveau und den Druck beim FC Bayern gewöhnen und vor allem die Anzahl seiner Fehler deutlich reduzieren. Gemessen an Ablöse und Erwartungshaltung ein Verlierer der Saison.

Gewinner: Niklas Süle

Der Nationalspieler präsentierte sich als Mr. Zuverlässig, wenn er nicht gerade wegen kleinerer Verletzungen fehlte. Bis auf das Kollektivversagen der Defensive beim 2:4 in Bochum mit etlichen überzeugenden Auftritten. Dass die Münchner ihn nach der Saison zum BVB ziehen lassen, könnte ein Fehler sein.

Verlierer: Tanguy Nianzou

Mehr Schatten als Licht beim Youngster. Der Abwehrspieler wirkt teils noch unbeholfen, ihm fehlt Souveränität und Ruhe. Auffällig: Coach Nagelsmann setzte selbst in Phasen personeller Engpässe nur selten auf Nianzou und forderte öffentlich eine Steigerung vom Franzosen.

Gewinner: Jamal Musiala

Der steile Aufstiegs des quirligen deutschen Nationalspielers geht weiter. Bewies in dieser Saison seine Vielseitigkeit und brillierte auf verschiedensten Positionen im Mittelfeld. Hat sich mit 19 Jahren schon zu einer festen Größe gemausert.

Verlierer: Bouna Sarr

Für mehr als ein paar Kurzeinsätze in der Schlussphase reichte es nicht. Verpasste zudem durch den Afrika-Cup und mehrere Verletzungen etliche Partien. Die Zeichen stehen auf Abschied im Sommer.

Gewinner: Serge Gnabry

Seine Tore und Vorlagen heben ihn entscheidend von den Mitbewerbern im Kader ab. Trotz einer Durststrecke im Frühjahr einer der Top-Scorer im Team und daher für Trainer Nagelsmann weiterhin kaum verzichtbar.

Bei Müller und Neuer gibt es bald Vollzug

Die Verträge von Manuel Neuer, Thomas Müller und Robert Lewandowski beim FC Bayern München enden im Sommer 2023. Bei zwei von drei der eben genannten Spieler dürfte sich dieser Status jedoch in Kürze ändern. Das hat nun FCB-Boss Herbert Hainer verraten.

Seit Wochen und Monaten warten nicht nur die Fans des FC Bayern auf gute Neuigkeiten bei drei Säulen des deutschen Fußball-Rekordmeisters. Die gesamte Fußball-Welt blickt gebannt an die Säbener Straße.

Lange müssen sich alle Interessierten – zumindest bei einem Duo – wohl nicht mehr gedulden. Denn während die Zukunft von Robert Lewandowski zuletzt mehrfach Thema war, garniert mit unzähligen Spekulationen um angebliche Unzufriedenheit und den Wunsch nach Veränderung, haben die Bosse im Hintergrund offenbar bei Thomas Müller und Manuel Neuer wichtige Schritte in Richtung Verlängerung gemacht.

„Bei Müller und bei Neuer sieht es wohl sehr gut aus, da sind fortgeschrittene Gespräche und ich denke auch, dass wir da bald etwas vermelden können“, verriet Herbert Hainer bei „Bild“. Der Präsident des FC Bayern zeigte sich guter Dinge, dämpfte die Erwartungen an eine schnelle Lösung jedoch ausgerechnet beim besten Torschützen des Teams.

FC Bayern lässt sich bei Lewandowski „nicht treiben“

„Zu Lewandowski hat ein Gespräch stattgefunden. Nach meiner Kenntnis ist auch bereits ein zweites Gespräch terminiert. Auch da werden die Gespräche fortgeführt. Wir lassen uns da nicht treiben“, gab Hainer die Marschrichtung vor.

Neben der Ausdehnung der Verträge der arrivierten Kräfte sprach der Bayern-Boss auch über Neuzugänge. „Wir haben einen sehr, sehr guten Kader, aber wir werden ihn auch für die Zukunft weiterentwickeln. Da, wo wir glauben, dass wir noch Verbesserungspotenzial haben, da schauen wir uns um am Markt um“, erklärte Hainer.

„Unsere sportliche Leitung ist da auf vielen Feldern unterwegs. Sobald es etwas zu vermelden gibt, werden wir das auch tun“, so der 67-Jährige weiter, der sich mit Blick auf die gehandelten Ajax-Stars Noussair Mazraoui und Ryan Gravenberch nicht in die Karten blicken ließ.

„Wir gucken uns am Markt um und führen viele, viele Gespräche mit interessanten Spielern, um den Kader weiter zu verbessern“, wiederholte der Präsident seine Worte beinahe im gleichen Wortlaut auf Nachfrage von „Bild“.