Kane-Trikot für irre Summe versteigert

Vor der Länderspielpause hat Harry Kane beim 7:0-Erfolg des FC Bayern gegen Union Berlin noch einmal mächtig die Muskeln spielen lassen. Im speziellen Wiesn-Trikot feierte der Star-Stürmer sein Tor-Jubiläum in der Bundesliga. Sein Match-Shirt wurde nun für eine irre Summe versteigert.

Wie die „Bild“ berichtet, hat das Kane-Trikot aus dem Wiesn-Heimspiel des FC Bayern auf einer Auktionsplattform stolze 55.000 Euro eingebracht. Das siegreiche Gebot wurde demnach aus Singapur abgegeben. Ein Teil der Erlöse aus der Versteigerung geht an den FC Bayern Hilfe e. V.

Der Verein wurde 2005 gegründet und unterstützt Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind. Immer wieder sammeln die Profis der Münchner Spenden für die Organisation.

Als Teil der Auktion wechselten auch die Trikots anderer Bayern-Stars den Besitzer. Das Hemd von Jamal Musiala ging für 7.292 Euro nach China, ein US-Amerikaner zahlte 5.500 Euro für das Shirt von Michael Olise.

Der Franzose hatte beim Kantersieg der Kompany-Elf das Geschehen auf dem Rasen mit seinem Dreierpack besonders geprägt. Auch Kane sorgte mit zwei Toren wieder für Schlagzeilen.

Die beiden Treffer waren im 98. Spiel seine Bundesliga-Tore 100 und 101. Noch nie hatte ein Spieler vorher so schnell die 100-Tore-Marke geknackt.

Für das Topspiel gegen Borussia Dortmund am 31. Oktober hat der FC Bayern bereits die nächste Aktion für den guten Zweck geplant.

Als Teil des „Breast Cancer Awareness Month“ wird man auf dem Ärmel eine pinke Schleife tragen. Die Allianz Arena soll am Abend des Spiels zudem in Pink erleuchten.

Im Stadion sowie in allen Fanshops können Fans zudem für die Brustkrebsvorsorge und für Betroffene spenden.

„Mit unseren Aktionen möchten der FC Bayern und die Allianz einmal mehr auf das Thema Brustkrebs aufmerksam machen – und gleichzeitig konkrete Hilfe ermöglichen“, ordnete Bayern-Präsident Herbert Hainer die Aktion ein. „Die Beleuchtung der Allianz Arena ist zudem ein sichtbares Zeichen für Solidarität mit allen Erkrankten und ihren Angehörigen.“

Vom FC Bayern vorgeführt: David Alaba bei Union gehandelt

Die 0:7-Klatsche gegen den FC Bayern hat Union Berlin am Freitag den Ernst der Lage aufgezeigt. Aktuell wirken die Köpenicker vor allem in der Defensive nicht konkurrenzfähig. Nun ist plötzlich David Alaba als mögliche Soforthilfe im Gespräch.

Wie die „Bild“ spekuliert, könnte man bei Union Berlin in der anstehenden Länderspielpause noch einmal nach vertragslosen Spielern Ausschau halten, um in der Hintermannschaft nachzurüsten.

Sportchef Horst Heldt würde in diesem Fall wohl „ins große Regalfach greifen“, heißt es. Gesucht werde demnach ein Leader für die Innenverteidigung, der kommunikativ ist und über Bundesliga-Erfahrung verfügt.

Als konkrete Namen nennt der Bericht den Ex-Gladbacher Jannik Vestergaard und eben Alaba, der nach seinem Aus bei Real Madrid noch immer keinen neuen Verein gefunden hat.

Bei den Königlichen hatte der 34-Jährige im Sommer nach fünf Jahren keinen neuen Vertrag mehr erhalten. Zuvor hatte er beim FC Bayern eine überaus erfolgreiche Ära mitgeprägt.

Ein Engagement bei Union wäre für den Österreicher noch einmal eine gewaltige Herausforderung. Wie nachhaltig er der Elf von Mauro Lustrinelli helfen könnte, ist mit Blick auf seine Verletzungshistorie allerdings fraglich.

Konkreten Kontakt hat es zudem wohl noch nicht gegeben. Laut „Sky“ soll Alaba für den Moment zumindest kein ganz heißer Kandidat sein.

Lustrinelli hatte nach seinem Amtsantritt im Sommer einen Philosophie-Wechsel in der Hauptstadt vorangetrieben. Der Schweizer etablierte die Viererketten, nach den Abschieden von Diogo Leite und Danilho Doekhi mangelt es in der Defensive aber aktuell schlicht an Qualität.

Um sein Amt muss Lustrinelli nach nur einem Punkt aus vier Spielen und 17 Gegentoren aber wohl noch nicht fürchten. Die „Bild“ schreibt, er solle die nötige Zeit für seinen Umbruch erhalten.

Gegen den FC Bayern wurde das Abwehrzentrum mit Felix Uduokhai und Leopold Querfeld am Freitag jedoch regelrecht überrannt. Vor allem auf den bärenstarken Michael Olise fand Union keine Antwort.

„Wir lassen auf der letzten Linie zu viele Situationen im Eins-gegen-eins entstehen. Da müssen wir einfach besser werden, auch in der Kommunikation“, analysierte Kapitän Christopher Trimmel im Nachgang.

Kurioses Olise-Interview sorgt für Wirbel

Dass Michael Olise vom FC Bayern eher ein Mann großer Taten als ein Mann großer Worte ist, steht schon lange außer Frage. Nach dem 5:0-Champions-League-Auftakt der Münchner gegen den norwegischen Klub FK Bodö/Glimt machte der Franzose seinem Ruf einmal mehr alle Ehre.

Am Donnerstagabend stellte Michael Olise im Trikot des FC Bayern einmal mehr seine fußballerische Genialität unter Beweis. Beim 5:0 gegen FK Bodö/Glimt in der Ligaphase der Champions League bereitete der 24-Jährige das 2:0 durch Harry Kane vor und sorgte später, teils traumhaft, für das 4:0 und das 5:0. 

Kurz: Auf dem Rasen hat Olise die Fans auf den Rängen und an den TV-Bildschirmen einmal mehr mit seiner Klasse begeistert und seine Gegenspieler vor schier unlösbare Herausforderungen gestellt. Eine schier unlösbare Herausforderung war im Anschluss für „DAZN“-Reporter Jochen Stuzky auch der Versuch eines Interviews mit Olise.

Der Bayern-Superstar, der bekanntermaßen nach außen nicht gerade extrovertiert auftritt, wiegelte alle Fragen eher einsilbig ab und sorgte so für kuriose Momente.

Höhepunkt des einseitigen „Schlagabtausches“: Als Stutzky Olise fragt, wie es ihm gelinge, so schöne Tore zu erzielen, antwortet dieser gelangweilt: „Mhhm, ich weiß es nicht.“ 

DAZN-Reporter Jochen Stutzky: „Michael, es war ein schwieriges Spiel, zumindest in der ersten Halbzeit. Wie fühlt es sich an, dieses Spiel 5:0 zu gewinnen? Deine Tore waren großartig und Du warst der Mann des Spiels.“

Olise: „Ja, es war gut. Es war das erste Spiel. Es war unser Heimspiel, wir wollten gewinnen. Am Ende haben wir gewonnen, also sind wir glücklich.“

Nach Comeback: Bayern-Boss mit spannender Musiala-Prognose

Nachdem Jamal Musiala drei Partien des FC Bayern nach seinen zwei Zusammenbrüchen in den Testspielen gegen RB Leipzig und den 1. FC Heidenheim verpasst hatte, gab der deutsche Nationalspieler am Samstagabend gegen den FC Schalke 04 sein Comeback auf dem Bundesliga-Rasen. Auch wenn der 23-Jährige das Remis nicht verhindern konnte, sind die Münchner mit Blick auf die Zukunft des Youngsters bester Dinge.

Das Jamal Musiala am Samstagabend beim 0:0-Unentschieden gegen den FC Bayern wieder auf dem Rasen stehen konnte, sei „sehr schön. Wir sind alle happy“, sagte Kapitän Manuel Neuer und fügte an: „Wir sind alle überzeugt, dass er seine Leistung wieder zeigt. Wir freuen uns, wenn er für uns wieder die Spiele entscheidet.“ Dass dem 23-Jährigen das bald wieder gelingen kann, davon ist man in München überzeugt.

Bayern-CEO Jan-Christian Dreesen verriet am Sonntag bei seinem Auftritt im „Sport1“-Doppelpass, er sei „hoffnungsfroh, dass wir wieder den alten Jamal sehen. Ich fand es klasse, dass Vincent Kompany ihn in einem Spiel gebracht hat, das ja gar nicht klar war. Das zeigt das Vertrauen, das Vincent und das wir alle im Klub zu Jamal haben.“ Wann der Offensivmann wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist, ließ der Vorstandschef aber offen.

Beim Supercup gegen Dortmund (2:1) sowie beim Ligastart gegen den VfB Stuttgart (5:1) am vergangenen Freitag und im DFB-Pokal beim VfL Osnabrück (4:1) am Mittwoch hatte Jamal Musiala nicht zum Kader gehört. „Wir haben schon erklärt, wie wir damit umgehen. Man darf nicht alles als außergewöhnlich einordnen“, sagte Kompany vor dem Spiel auf Schalke. Musiala sei „jetzt in einer guten Phase. Wir gehen schon länger mit der Situation um“.

Der deutsche Nationalspieler war im Schlussspurt der Sommervorbereitung binnen weniger Tage zweimal auf dem Platz zusammengebrochen. Danach machte der DFB-Star eine neurologische Dysfunktion öffentlich und dass er deshalb Absencen, eine Form epileptischer Anfälle, erlebe. Der Offensivspieler hatte zuvor an seiner Medikation etwas geändert, die Nebenwirkungen führten offenbar zu den Zusammenbrüchen.

Auftritt des FC Bayern sorgt für „Angst“

Dominiert der FC Bayern den deutschen Fußball auch in dieser Saison nach Belieben? Der Münchner Auftritt im Franz-Beckenbauer-Supercup gegen Borussia Dortmund (2:1) machte einem TV-Experten „zeitweise ein bisschen Angst“.

Erstmals seit 2020 feierte der FC Bayern im Mai wieder das Double. Die Mannschaft von Cheftrainer Vincent Kompany geht in dieser Saison erneut als Topfavorit in die nationalen Wettbewerbe. Mit dem Franz-Beckenbauer-Supercup wurde letztes Wochenende bereits der erste Titel eingefahren.

„Ich habe 60 Minuten klar bessere Bayern gesehen, da hatte ich zeitweise ein bisschen Angst. Harry Kane und Michael Olise sind erst seit kurzem im Training und liefern sowas ab, wie sieht das dann erst aus, wenn beide voll im Saft stehen?“, analysierte Ex-Profi Markus Babbel bei „ran.de“ den Münchner Auftritt gegen den BVB.

In der letzten halben Stunde sei dem FC Bayern dann ein bisschen die Luft ausgegangen, „weil Dortmund es dann wesentlich besser gemacht hat. In der ersten Halbzeit war es enttäuschend, da haben sie es den Bayern einfach gemacht. Nach der Pause haben sie das Potential gezeigt, das in ihnen steckt“, holte der TV-Experte aus.

16 Punkte trennten den BVB in der letzten Bundesliga-Saison vom Meister. „Sie müssen sich trauen, auch gegen eine Mannschaft wie Bayern, fußballerisch dagegenzuhalten, denn das können sie besser als Langholz nach vorne schlagen“, forderte Babbel von den Schwarz-Gelben.

Laut dem Europameister von 1996 entscheiden einzig die Münchner über die Meisterschaft. Borussia Dortmund habe „nur eine Chance, wenn die Bayern schwächeln und das sehe ich im Moment absolut nicht. Sie haben immer noch diese Gier und Galligkeit. Ich habe sogar das Gefühl, dass sie sich nach dem knappen Ausscheiden in der Champions League nochmal enger zusammengeschworen haben“, blickte Babbel voraus.

Brown-Überraschung sorgt für eindeutige Reaktionen

Nathaniel Brown konnte in seinem ersten Pflichtspiel für den FC Bayern direkt Eindruck hinterlassen. Der gelernte Linksverteidiger agierte im Franz-Beckenbauer-Supercup überraschend auf der Zehner-Position und brachte die Münchner beim 2:1-Sieg in Dortmund in Führung. Der Neuzugang wird folgerichtig mit Lob überschüttet.

„Er ist ein unfassbar schlauer Spieler“, sagte Cheftrainer Vincent Kompany nach dem ersten Titelgewinn des FC Bayern in der neuen Saison über Brown.

Letztgenannter agierte bei Eintracht Frankfurt und in der deutschen Nationalmannschaft zuletzt hinten links. Beim deutschen Rekordmeister kam Brown direkt einmal offensiver zum Zug. „Bei uns sind manchmal die Räume der Außenverteidiger ähnlich wie bei einer Zehn. Er ist sehr klug zwischen den Räumen“, erklärte Kompany.

„Er bewegt sich immer wieder clever im Raum, ist ein sehr intelligenter Spieler, der uns sehr weiterhelfen kann“, meinte Joshua Kimmich über seinen neuen Bayern-Kollegen.

Brown brachte die Münchner gegen den BVB durch einen überlegten Abschluss mit 1:0 in Führung (28.).

„Viele waren überrascht, dass er im ersten Spiel auf der Position aufläuft, aber er hat es gut gemacht. Es ist das große Plus der Bayern, dass die Automatismen da sind, und dann ist es für junge Spieler wie Brown noch einfacher, sich zu entfalten. Dort wird man sofort getragen“, kommentierte der ehemalige Bundesliga-Coach Ralph Hasenhüttl den Auftritt im „Sport1-Doppelpass“.

Stefan Effenberg sah noch einen weiteren Vorteil. „Das ist ein Pfund, wenn du die Qualität in der Offensive neben dir hast, daran wächst du. Wenn du dann noch Pavlovic und Kimmich auf der Doppelsechs hinter dir hast, kannst du dich schnell entwickeln“, sagte der TV-Experte.

Der FC Bayern startet am kommenden Freitag gegen den VfB Stuttgart in die Bundesliga.

Palhinha-Deal vor dem Abschluss

Der Wechsel von Mittelfeldspieler João Palhinha vom FC Bayern zum portugiesischen Top-Klub Benfica Lissabon steht unmittelbar vor dem Abschluss. Münchens Sportchef Max Eberl deutete am Freitag an, dass zwischen den Vereinen lediglich noch Details zu klären sind.

João Palhinha wird seine Zelte beim FC Bayern abbrechen und zu Benfica Lissabon wechseln – zumindest dann, wenn auch die letzten kleinen Hürden aus dem Weg geräumt sind. Max Eberl bestätigte am Freitag mehr oder weniger direkt, dass sich die Verhandlungen mit dem portugiesischen Top-Klub auf der Zielgeraden befinden.

Mittlerweile sei bei dem Thema nicht einfach nur Bewegung drin, sondern „sehr viel Bewegung“, deutete Eberl auf jüngste Fortschritte im Austausch mit den Benfica-Verantwortlichen hin. Eine vollständige Einigung sei gleichwohl noch nicht erzielt worden, ergänzte der Bayern-Verantwortliche.

„Trotzdem gibt es immer noch ein paar Dinge zu klären, die bei so einem Transfer eine Rolle spielen“, erklärte Eberl.

Welche Details genau noch zu klären sind, ließ Eberl offen. Dem Vernehmen nach bietet Benfica für Palhinha eine Fixablöse in Höhe von 15 Millionen Euro plus Bonuszahlungen in Höhe von bis zu fünf Millionen Euro. Nicht ausgeschlossen, dass der deutsche Rekordmeister an dieser Stelle nachverhandeln möchte. Ursprünglich hatten sich die Münchner 25 Millionen Euro erwünscht und bis zu 30 Millionen Euro erhofft.

Nächstes Gesundheits-Update zu Musiala

Am Samstag jagte Jamal Musiala allen Anwesenden in der Allianz Arena einen gewaltigen Schrecken ein, als er im Telekom Cup zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig in der 84. Minute plötzlich zusammenbrach. Nach dem Spiel gaben die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters zunächst Entwarnung, am Sonntag sickerten neue Details zum Zustand des 23-Jährigen durch.

Der 3:1-Sieg des FC Bayern im Test-Kracher gegen RB Leipzig geriet am Samstag zur Nebensache. Zu tief saß der Schock bei allen Beteiligten nach den bangen Minuten in der Schlussphase, als Jamal Musiala reglos auf dem Rasen lag.

Ismael Saibari und Joshua Kimmich eilten sofort zu ihrem Kollegen und winkten aufgeregt nach den Betreuern, ein Notarzt stürmte zur Behandlung auf den Platz. Immerhin stand Musiala kurz darauf selbst wieder auf und wankte, gestützt von zwei Helfern, benommen in die Katakomben, während die Zuschauer erleichtert Applaus spendeten.

Am Abend wurde bekannt, dass der Nationalspieler lediglich einen kleinen Schwächeanfall erlitten hatte. Bei mehr als 30 Grad machten ihm Schwindel und Kreislaufprobleme zu schaffen.

Mittlerweile hat der „SID“ ein Update zu Musialas Verfassung gegeben. Demnach geht es ihm „soweit wieder gut“, der Edeltechniker könne „in den kommenden Tagen sogar schon wieder ins Training einsteigen“:

Musiala-Comeback beim FC Bayern nimmt trauriges Ende

Max Eberl hatte sich zuvor bereits geäußert. „Das Wichtigste ist, es geht ihm gut. Zu allem anderen kann man nichts sagen“, zitierte „Sport1“ den Sportvorstand des FC Bayern.

Dabei hatte der Nachmittag für Musiala erfreulich begonnen: In der 69. Minute war der DFB-Star von Coach Vincent Kompany für Arijon Ibrahimovic eingewechselt worden. Es war sein erster Einsatz in dieser Spielzeit, nachdem ihm nach dem WM-Desaster eine Metallplatte aus dem operierten Fuß entfernt worden war.

FC Bayern an Rodri-Transfer interessiert? Insider klärt auf

Rodri zieht es von Manchester City zum FC Barcelona. Unlängst hieß es in Spanien, dass der FC Bayern ebenfalls einen Transfer-Hammer um den spanischen Weltmeister auslotete. Ein Insider hält dagegen.

„Ich habe mit den Verantwortlichen des FC Bayern gesprochen, und sie haben es dementiert – es gab keine Verhandlungen“, berichtete „Bild“-Fußballchef Christian Falk auf seinem Portal „cfbayerninsider“.

„Sie haben nicht bei Rodris Lager angeklopft. Er ist ein sehr interessanter Spieler, aber auf dieser Position brauchen sie ihn nicht. Außerdem ist er übrigens immer noch sehr teuer, da Manchester City 75 Millionen Euro verlangt“, legte der Transfer-Insider nach.

„Natürlich gab es zuvor Interesse seitens des FC Bayern – aber das ist schon lange her, nämlich im Jahr 2019. Allerdings war kein Geld mehr übrig, um ihn zu verpflichten, und der FC Bayern entschied sich stattdessen für Lucas Hernández“, verriet Falk.

Stattdessen wechselte Rodri im Sommer 2019 von Atlético Madrid zu Manchester City. Sein Vertrag bei den Skyblues läuft noch bis 2027. Der 30-Jährige will aber noch in diesem Sommer zum FC Barcelona wechseln. Berater Pablo Barquero bestätigte gegenüber spanischen Medien, dass es seinen Klienten zu Barca ziehe. Eigentlich galt Real Madrid als Topfavorit auf dem Mittelfeld-Strategen, doch die Königlichen schauen plötzlich in die Röhre.

Laut Transfer-Experte Fabrizio Romano hat der FC Barcelona inzwischen die Gespräche mit Manchester City aufgenommen. Den Katalanen schwebt offenbar eine Ablöse von etwas mehr als 45 Millionen Euro vor. Der Premier-League-Klub soll mehr fordern. In den kommenden Tagen dürfte der Poker richtig heiß werden.

Top-Talente treffen bei Sieg des FC Bayern

Double-Sieger FC Bayern hat sein erstes Testspiel während der Marketingreise in Asien gewonnen. Gegen Jeju SK FC trafen zwei Talente des deutschen Rekordmeisters. Drei WM-Fahrer standen erstmals auf dem Rasen.

Der FC Bayern hat am Dienstag sein Vorbereitungsspiel in Südkorea beim Jeju SK FC mit 2:1 (2:1) gewonnen. Bei schwülwarmem Wetter und über 30 Grad auf der Insel waren es die Talente Felipe Chávez (11. Minute) und Bastian Assomo (41.), die die entscheidenden Treffer erzielten.

Nach der Niederlage gegen den SV Wehen Wiesbaden und dem Kantersieg gegen Amateurklub FC Rottach-Egern (15:0), bei dem die WM-Fahrer Minjae Kim, Hiroki Ito, Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic, Jonathan Tah und Neuzugang Nathaniel Brown erstmals zum Einsatz kamen, fanden nun auch Luis Díaz, Josip Stanisic und Konrad Laimer ihren Weg in die Mannschaft von Cheftrainer Vincent Kompany.

Kapitän Manuel Neuer legte gegen den Jeju SK FC, einer der internationalen Partnervereine des FC Bayern, eine Pause ein und stand nicht im Kader. Dayot Upamecano, Michael Olise und Harry Kane lassen die Asienreise ebenso aus wie Jamal Musiala, Serge Gnabry, Lennart Karl oder Ismael Saibari, die aufgrund von Verletzungen zuhause geblieben waren.

Youngster Chávez traf mit einem Linksschuss bereits in der 11. Minute, kurz darauf glich Jeju-Kapitän Lee Changmin (15.) aber aus. Nach mehreren guten Möglichkeiten traf Mittelstürmer Assomo (41.) noch vor der Pause. Neben Jonas Urbig standen an der Seite zahlreicher Talente zunächst nur die drei erfahreneren Münchner Tom Bischof, Hiroki Ito und Minjae Kim auf dem Rasen.

Erst nach einer Stunde rotierte Trainer Vincent Kompany einige der Stammspieler in die Mannschaft. In der Schlussviertelstunde wurden dann noch Díaz, Stanisic und Laimer eingewechselt, die sich erst seit einigen Tagen im Training befinden. Am Mittwoch geht es weiter nach Hongkong. Am Freitag (14.00 Uhr) gegen Aston Villa soll dann wohl auch Manuel Neuer spielen.

Der Pflichtspielauftakt des deutschen Rekordmeisters ist der Supercup bei Borussia Dortmund am 22. August. Am 28. folgt die Neuauflage des DFB-Pokalfinals gegen den VfB Stuttgart als Bundesligastart.