Neuer Kane-Vertrag beim FC Bayern steht

Noch haben die Vertragsgespräche zwischen Harry Kane und dem FC Bayern nicht stattgefunden, in den beiden wirklich wichtigen Punkten haben beide Parteien aber längst eine Übereinkunft erzielt. Schon in wenigen Tagen wird der Ausnahmestürmer einen neuen Kontrakt beim Rekordmeister unterschreiben.

Zwischen Harry Kane und einer Vertragsverlängerung beim FC Bayern stehen lediglich noch die abschließenden Gespräche mit den Münchner Verantwortlichen. Eine echte Hürde ist dabei nicht mehr aus dem Weg zu räumen.

Laut „Bild“-Fußballchef Christian Falk wünscht sich Kane einen langfristigen Vertrag – und der FC Bayern wird ihm diesen Wunsch erfüllen. „Es wird ein Vertrag auf dem Tisch liegen mit einer Minimum-Verlängerung von zwei Jahren“, erklärte der Journalist gegenüber „cfbayerninsider“. Bedeutet: Kanes neuer Vertrag läuft mindestens bis zum Sommer 2029. Sein aktuelles Arbeitspapier ist noch bis zum Ende der Saison 2026/27 gültig.

Einigkeit zwischen Spieler und Verein herrscht angeblich auch, was das Gehalt angeht. „Beide Seiten sind auch hier klar: Er soll rund 25 Millionen Euro brutto pro Jahr verdienen. Er wird mit seinem neuen Vertrag nicht weniger verdienen“, erklärte der Bayern-Insider dazu.

Die finalen Schritte auf dem Weg zu einer Einigung werden laut Falk schon in den kommenden Tagen angegangen. Demnach finden die Gespräche statt, sobald die Münchner von ihrer Asien-Tour zurückkehren und Kane aus seinem Urlaub zurück ist. Dies ist bereits in der zweiten Augustwoche der Fall.

Dass Kane, wie immer wieder berichtet wird, eine Rückkehr in die Premier League anstrebt, um dort den Torrekord von Alan Shearer zu brechen, entspricht laut Angaben des Bayern-Insiders nicht den Tatsachen. „Ich kann konkret sagen, dass das nicht stimmt. Er ist nicht so scharf auf den Rekord und würde lieber mit dem FC Bayern Titel gewinnen.“

Auch aus diesem Grund spricht wenig bis gar nichts gegen eine Verlängerung in München. Das unterstreicht auch Falk, der sagt: „Ich habe von einer prominenten Quelle, die in die Verhandlungen eingebunden ist, gehört, dass Harry Kane Bayern München liebt, und Bayern München liebt Harry Kane.“

Weiterer Abgang beim FC Bayern

Offensiv-Juwel Wisdom Mike könnte den FC Bayern in diesem Sommer noch verlassen – vorerst, zumindest.

Laut „Sky“ interessieren sich mehrere Vereine aus dem In- und Ausland dafür, den 17-Jährigen für die kommende Spielzeit auszuleihen.

Beim FC Bayern wird ein solches Szenario demnach nicht ausgeschlossen. Alle Parteien wollen zunächst aber die kommenden Wochen abwarten, heißt es. Vor allem steht die Frage im Raum, wie sich Mikes Gesundheitszustand entwickelt.

Wegen einer schweren Hüftmuskelverletzung fiel der gebürtige Münchner zuletzt vier Monate aus. Erst Mitte Juli stieg er wieder ins Teamtraining des FC Bayern ein.

Im Trainingslager der Profi am Tegernsee zuletzt zog Mike voll mit. Die Asien-Reise des deutschen Rekordmeisters wird er aber nicht mitmachen.

Stattdessen ist vorgesehen, dass der Youngster in der U23 unter dem neuen Chefcoach Dante zeitnah wieder Spielpraxis sammeln soll. Diese Entscheidung traf Mike in Absprache mit Trainer Vincent Kompany.

Mike hatte in der abgelaufenen Saison bereits fünf Pflichtspiele unter Kompany absolviert – und das, obwohl er sich im Sommer zuvor einen unerlaubten Ausflug ins Münchner Nachtleben geleistet und am nächsten Vormittag in einer Teamsitzung eingeschlafen sein soll.

Auf dem Weg zu weiterer Spielzeit stoppte ihn dann die hartnäckige Verletzung.

In diesem Sommer verzeichnete der FC Bayern bislang bereits neun Abgänge. Teuerster Verkauf war der von Mittelfeld-Talent Noel Aseko an Eintracht Frankfurt für kolportierte zwölf Millionen Euro.

Musiala-Gerücht „absoluter Quatsch“

Könnte der FC Bayern Jamal Musiala an Galatasaray verleihen? An den wilden Spekulationen ist offenbar nichts dran.

„Das ist natürlich absoluter Quatsch“, heißt es im „Bild“-Podcast „Bayern Insider“. Im Klartext: Musiala wird nicht zu Galatasaray wechseln.

Die türkische Zeitung „Hürriyet“ hatte zu Wochenbeginn über ein mögliches Leihgeschäft zwischen dem FC Bayern und dem SüperLig-Topklub sinniert. Galatasaray hatte im letzten Sommer Leroy Sané nach dessen ablösefreiem Abschied aus München verpflichtet.

Musiala ist an der Säbener Straße fest eingeplant. Der 23-Jährige besitzt beim FC Bayern einen langfristigen Vertrag bis 2030. Die Münchner hoffen, dass der Offensivstar in der kommenden Saison wieder zurück zu alter Stärke findet.

Nach dem frühen WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft unterzog sich Musiala vor rund zweieinhalb Wochen einer Routine-OP.

„Diese Maßnahme gehört zum normalen medizinischen Ablauf nach seiner schweren Verletzung im vergangenen Sommer und war seit Langem für die Zeit nach dem Turnier in Nordamerika festgesetzt“, teilte der FC Bayern mit.

„Durch den Eingriff kann der Offensivspieler die Saisonvorbereitung nach einem klar strukturierten Plan absolvieren, so dass der Auftakt der Pflichtspiele des FC Bayern gewährleistet ist“, erklärte der Fußball-Bundesligist. Medienberichten zufolge soll Musiala eine Metallplatte entfernt worden sein.

Laut dem „kicker“ soll der Zehner ab dem 31. Juli an der Säbener Straße individuell arbeiten. Musiala wird demnach nicht mit dem FC Bayern nach Asien (1. bis 8. August) fliegen.

Die Münchner starten am 22. August mit dem Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund in die Pflichtspiel-Saison. Nach dem Franz-Beckenbauer-Supercup eröffnet der FC Bayern am 28. August die Bundesliga-Spielzeit gegen den VfB Stuttgart. Läuft alles nach Plan, mischt Musiala dann mit.

Bayern-Star bestätigt seine Vertragsverlängerung

Der FC Bayern hält einen seiner Defensiv-Anker im Verein. Konrad Laimer hat sich für eine Vertragsverlängerung in München entschieden.

Laimer bestätigte am Montag unter anderem gegenüber „Sky“, ein neues Arbeitspapier beim FC Bayern unterzeichnet zu haben.

Laut dem TV-Sender ist der neue Vertrag bis 2029 gültig. Dem Österreicher soll inklusive Boni ein Jahressalär „von über zehn Millionen Euro brutto“ winken, heißt es.

Der FC Bayern und Laimer hatten in den letzten Monaten über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit gefeilscht. Die Gespräche gingen nicht ganz ohne Nebengeräusche über die Bühne.

Anfang Mai hatte Ehrenpräsident Uli Hoeneß klargestellt, dass es finanzielle Grenzen gibt. Es handele sich um eine „realistische Einschätzung seiner sportlichen und wirtschaftlichen Wertigkeit“, betonte der 74-Jährige gegenüber „DAZN“ mit Blick auf Laimer: „Die ist hoch – aber er ist eben kein Harry Kane.“

Der Bayern-Star soll selbst „äußerst irritiert“ über Hoeneß‘ Äußerungen gewesen sein, berichtete „Sport Bild“ daraufhin. Die Wogen sollen sich jedoch wieder geglättet haben. Laimer bleibt dem FC Bayern treu, sein ursprünglicher Vertrag wäre im kommenden Sommer ausgelaufen.

Die Münchner hatten den Rechtsverteidiger im Sommer 2023 ablösefrei von Bundesliga-Konkurrent RB Leipzig verpflichtet. Laimer besticht neben seiner Konstanz vor allem durch seine taktische Variabilität. Der 29-Jährige kann ebenfalls auf der linken Abwehrseite sowie im zentralen Mittelfeld agieren.

Dem FC Bayern stehen schon zeitnah die nächsten Vertragsgespräche ins Haus. Der Fußball-Bundesligist will unbedingt mit Torjäger Harry Kane verlängern. Der 32-Jährige ist nur noch bis zum kommenden Sommer an den FC Bayern gebunden. Den Münchnern werden gute Chancen eingeräumt, Kane soll sich mit seiner Familie an der Isar wohlfühlen.

 

Bayern-Star Bischof vollzieht Wechsel

Tom Bischof wechselt beim FC Bayern die Trikotnummer und tritt damit endgültig in die Fußstapfen von Leon Goretzka.

Wie der Fußball-Bundesligist am Freitag bestätigte, wird Tom Bischof ab der kommenden Saison mit der Nummer 8 auf dem Rücken auflaufen. In seiner ersten Spielzeit in München hatte der Mittelfeldmann noch mit der 20 agiert.

Die Nummer 8 wird frei, da Goretzka den FC Bayern zum 1. Juli ablösefrei verlassen hat. Der deutsche Rekordmeister hatte sich gegen eine Vertragsverlängerung mit dem 31-Jährigen entschieden.

Der „kicker“ berichtete zuletzt, dass Bischof in der kommenden Spielzeit die Rolle von Goretzka im zentralen Mittelfeld des FC Bayern übernehmen soll.

Der 21-Jährige kam in seiner ersten Saison unter Trainer Vincent Kompany oftmals als Außenverteidiger zum Zug.

„Anfang hatte ich ein bisschen Probleme, es anzunehmen. Vor allem in den ersten ein, zwei Spielen, dann habe ich ein paar Gespräche geführt mit Joshua Kimmich zum Beispiel, der hat mir gesagt, dass ich meine Chance bekomme“, offenbarte Bischof im Mai gegenüber „Sky“.

Es habe „sich ausgezahlt und ich bin einfach glücklich, dass ich jetzt auch links aushelfen konnte und der Mannschaft helfen konnte“, meinte der Ex-Hoffenheimer.

Er sei „variabler geworden. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich jetzt Links- oder Rechtsverteidiger spiele. Letzte Saison war es ja noch rechter Flügel, das hätte ich mir zum Beispiel auch nicht vorstellen können. Und ich glaube, ich konnte damit der Mannschaft extrem helfen“, befand Bischof.

Der Youngster besitzt beim FC Bayern einen Vertrag bis 2029. In der kommenden Saison winkt mehr Spielzeit im Mittelfeld – und ebenfalls die Berufung in die Fußball-Nationalmannschaft? Sechsmal kam Bischof bis dato für die deutsche U21 zum Zug, auf das erste A-Länderspiel wartet er noch. Nach der verkorksten WM wurden zuletzt die Rufe nach dem Bayern-Profi laut.

Enthüllt: Tuchel zögerte bei Kane-Transfer zum FC Bayern

Mit der Verpflichtung von Harry Kane gelang dem FC Bayern im Sommer 2023 ein echter Transfer-Volltreffer. Der damalige FCB-Trainer Thomas Tuchel erklärte vor wenigen Tagen, dass es in der Münchner Chefetage zuvor Zweifel an dem Deal gegeben habe. Das entspricht aber offenbar nicht den Tatsachen.

Haben sich Teile von Bayerns Chefetage im Vorfeld des Kane-Deals gegen eine Verpflichtung des Stürmers ausgesprochen? Genau das hatte Thomas Tuchel vor einigen Tagen behauptet. „Ich bin immer noch froh, dass ich dafür gekämpft habe, ihn zum FC Bayern München zu holen – gegen einige andere Meinungen“, sagte Englands Nationalcoach nach dem erfolgreichen WM-Achtelfinale gegen Mexiko (3:2).

Bayern-Insider und „Bild“-Fußballchef Christian Falk berichtet nun jedoch, dass Tuchels Aussage nicht der Wahrheit entspricht. Im Gegenteil: Laut seiner Aussage war es Tuchel, der dem Transfer zunächst zögerlich gegenüberstand. An der Säbener Straße sei man von den Worten des englischen Trainers daher auch überrascht worden.

„Was ich sagen kann – und das ist zu 100 Prozent die Wahrheit – ist, dass Bayern schon an diesem Deal gearbeitet hat, bevor Tuchel in den Verein gekommen ist. […] Es gab sogar ein geheimes Treffen, als Julian Nagelsmann noch der Trainer war. Bayern hatte samstags gegen Bayer Leverkusen verloren, was zu der Entscheidung geführt hat, am Montag darauf mit Tuchel zu reden“, erklärte Falk gegenüber „cfbayerninsider“.

Nur einen Tag später habe es dann erneut ein Treffen der Bayern-Verantwortlichen mit Tuchel gegeben. Dabei wurde dann laut Falk auch über Transfers gesprochen, unter anderem den von Harry Kane. „Sie [die FCB-Bosse] haben klar gesagt, dass sie es auf Harry Kane abgesehen haben. Und sie haben gefragt, ob er [Tuchel] damit einverstanden ist“, schilderte der Insider.

Tuchel hat den Deal laut Falk anschließend nicht direkt durchgewunken, sondern sich noch ein paar Tage Bedenkzeit erbeten. „Nach zwei Tagen kam er [Tuchel] in eine Sitzung und hat gesagt, dass auch er Kane will.“ Meinungsverschiedenheiten in Bayerns Chefetage, was Kane betrifft, hat es demnach zu keiner Zeit gegeben. Deswegen seien Tuchels Aussagen auch „etwas seltsam“ gewesen, urteilte der Journalist.

Frankfurt forciert Blitz-Transfer von Brown zum FC Bayern

Der Transfer von Frankfurts Shooting-Star Nathaniel Brown zum FC Bayern geht offenbar sehr zeitnah über die Bühne. Verantwortlich dafür sollen unter anderem die Eintracht-Verantwortlichen sein, die die Verhandlungen mit dem deutschen Rekordmeister so schnell wie möglich beenden wollen.

Der Transferpoker zwischen dem FC Bayern und Eintracht Frankfurt um Nathaniel Brown befindet sich schon jetzt in den letzten Zügen.

Die Münchner sind sich mit dem deutschen WM-Fahrer bereits einig, auch die Frankfurter haben sie über ihre Kaufpläne informiert. SGE-Boss Markus Krösche hat Brown zudem laut „Bild“-Angaben schon die Wechselfreigabe erteilt. Was somit noch bleibt, ist die Einigung bei der Ablöse.

Die Hessen wünschen sich angeblich rund 60 bis 65 Millionen Euro für den 22-Jährigen. Ein Preis, der dem FC Bayern noch zu hoch ist, allerdings auch nicht viel zu hoch. Angeblich sind die Münchner derzeit gewillt, bis zu 50 Millionen Euro zu zahlen. Es wird erwartet, dass eine Einigung recht schnell erzielt wird.

Das ist auch ganz im Sinne der Frankfurter. Wie „Bild“ weiter berichtet, will Krösche den Transfer so schnell wie möglich über die Bühne bringen. Es heißt, der Frankfurter Sportchef wolle einen „Kaugummi-Deal“ unbedingt verhindern.

Für den FC Bayern sind das gute, aber womöglich auch schlechte Nachrichten, denn: Zwar könnten die Münchner den Transfer schnell unter Dach und Fach bringen, sollte es in den ersten Verhandlungsrunden aber keine erkennbaren Fortschritte geben, könnte sich die Eintracht laut „Bild“-Angaben auch zurückziehen und dem Deal einen Riegel vorschieben.

Dass es so weit kommt, ist zumindest Stand jetzt unwahrscheinlich. Brown ist ein absoluter Wunschspieler des deutschen Rekordmeisters, der diesen Deal höchstwahrscheinlich nicht an wenigen Millionen scheitern lässt.

FC Bayern verneigt sich vor Matchwinner Kane

Mit einem klaren 3:0-Erfolg über den VfB Stuttgart sicherte sich der FC Bayern am Samstag den Sieg im DFB-Pokal. Der Matchwinner auf Münchner Seite war schnell gefunden und hieß einmal mehr Harry Kane. Der Angreifer wurde nach dem Spiel mit Lob überschüttet.

„Das“, schwärmte Uli Hoeneß bei „Sky“, „ist der beste Transfer, den wir je gemacht haben.“ Und vor allem sei Kane ein Spieler, der unverkäuflich sei. „Der FC Bayern ist ein Käuferverein, kein Verkäuferverein“, sagte der 74-Jährige.

Worte, die Bayern-Coach Vincent Kompany gerne hören wird, schließlich ist auch der Übungsleiter wenig überraschend schwer begeistert von seinem Schützling. „Er hat gezeigt, was für ein überragender Spieler er ist. Sein Spiel ist komplett“, lobte Kompany, der Kane „die Persönlichkeit für diese großen Spiele und die großen Momente“ bescheinigte.

Selbst von den unterlegeneren Stuttgartern gab es Anerkennung für Kane. „Das Gesamtpaket ist einfach nur Weltklasse, Weltspitze“, sagte Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß: „Er hat den Unterschied gemacht. Er hat leider wieder einen seiner Tage gegen uns gehabt. Es ist kaum zu glauben, was er leistet.“

„Harry hat ein Jahrzehnt in der Premier League für Furore gesorgt, leider ohne Titel. Die sahnt er jetzt verdientermaßen ab“, setzte auch Bayern-Sportvorstand Max Eberl in die Lobeshymnen ein. „Für mich hat er absolutes Recht, Ballon d’Or-Gewinner zu werden.“

Mit seinen Treffern 59 bis 61 hatte Kane eine bemerkenswerte Saison der Bayern zu einem fulminanten Ende gebracht, nach Uwe Seeler 1963 (HSV), Roland Wohlfarth 1986 (FC Bayern) und Robert Lewandowski 2012 (BVB) ist der 32-Jährige erst der vierte Spieler, dem in einem DFB-Pokalfinale drei Tore gelangen.

„Das war auf jeden Fall eine der besten Nächte meiner Karriere“, sagte Kane im Anschluss. „Solche Abende sind der Grund, wieso ich hergekommen bin“, so der Engländer.

Doch wie lange bleibt Kane noch bei den Bayern? Sein Vertrag läuft im kommenden Jahr aus. Kane selbst kündigte Gespräche nach der WM an, versicherte aber: „Ich bin wirklich glücklich. Wir haben ein fantastisches Team, vielleicht das beste in Europa, einen super Trainer. Ich genieße meine Zeit.“

In drei Bayern-Jahren ist Kane dreimal Bundesliga-Torschützenkönig geworden. „Beide Seiten, denke ich, sind glücklich miteinander“, sagte er nach der „besten Saison meiner Karriere.“

FC Bayern gibt Neuer-Diagnose bekannt

Inmitten der Diskussionen um sein mögliches DFB-Comeback fällt Torhüter Manuel Neuer beim FC Bayern einmal mehr aus.

Der 40-Jährige müsse „wegen muskulärer Probleme in der linken Wade vorerst kürzertreten“, teilte der deutsche Rekordmeister am Sonntag mit.

Ob Manuel Neuer am Samstag beim DFB-Pokalfinale in Berlin gegen den VfB Stuttgart einsatzfähig sein wird, blieb offen. Präsident Herbert Hainer erklärte aber, es handele sich „um keine schwerwiegende Verletzung, nach allem, was ich weiß“.

Die erneute Blessur an seiner Wade hatte sich der Kapitän des FC Bayern am Samstag im letzten Bundesligaspiel der Saison gegen den 1. FC Köln (5:1) zugezogen.

Neuer war in der 60. Minute angeschlagen ausgewechselt und durch Backup Jonas Urbig ersetzt worden. Bereits dreimal in dieser Saison war der Keeper wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade ausgefallen.

Parallel laufen die Spekulationen um eine mögliche Rückkehr Neuers ins DFB-Tor heiß.

„Sky“ hatte zuerst berichtet, dass sich Bundestrainer Julian Nagelsmann, DFB-Sportdirektor Rudi Völler sowie Neuer auf ein Comeback für die WM-Endrunde in Kanada, den USA und Mexiko geeinigt hätten – und zwar als klare Nummer eins vor dem bisherigen Stammkeeper Oliver Baumann.

Auf Nachfrage von RTL/ntv und sport.de wurde die Meldung am Samstagabend weder von DFB-Seite noch von Neuers Management offiziell bestätigt.

Auch Nagelsmann blieb im „Aktuellen Sportstudio“ des „ZDF“ vage. „Ich halte an meiner Eingangsthese fest, dass ich zuerst das Gespräch mit den Spielern suche. Es wird immer zuerst der Spieler kontaktiert, das hat noch nicht stattgefunden“, sagte der 38-Jährige.

Und: „Es gibt einen Tag X, wo die Nominierung stattfindet. Wenn ich anfange, nur weil ich mich getrieben fühle und Deutschland über gewisse Themen diskutiert, Dinge vorwegzunehmen und zu verkünden, dann bewerte ich nicht alles, was ich sehe.“

Nagelsmann betonte, dass „jeder Spieler das Recht habe, die Information von mir zu bekommen. Ich bin weit davon weg, mich treiben zu lassen“.

Freund warnt Bayern: „Habe PSG gegen Liverpool gesehen“

Am kommenden Dienstag steht der erste CL-Halbfinalkracher zwischen dem FC Bayern und Paris Saint-Germain auf dem Programm. Die Münchner sind auf dem Papier leicht favorisiert, Ex-Nationalspieler Steffen Freund warnt den Rekordmeister allerdings davor, die Franzosen auf die leichte Schulter zu nehmen.

Geht es nach Steffen Freund, hat der FC Bayern mit seinem Sieg im Viertelfinale gegen Real Madrid auf dem Weg zum Champions-League-Titel nur einen, aber womöglich nicht den größten Stein aus dem Weg geräumt.

Zu diesem könnte im Halbfinale seiner Meinung nach Paris Saint-Germain werden, wie der Ex-Nationalspieler exklusiv gegenüber RTL/ntv und sport.de erklärte.

„Alle haben gesagt, dass das Spiel der Bayern gegen Real Madrid das vorgezogene Finale ist. Ich habe Paris St.-Germain gegen den FC Liverpool gesehen und sage, jetzt kommt das vorgezogene Finale“, legte sich der 56-Jährige fest.

Zwar betonte Freund, dass man auch die beiden anderen Halbfinalisten FC Arsenal und Atlético Madrid nicht unterschätzen dürfe, den FCB und auch PSG sieht er jedoch auf einem anderen Level.

„Das sind die spielstärksten Mannschaften, beide haben eine unglaubliche Qualität“, sagte der RTL-Experte über die Münchner und den kommenden Gegner aus Paris. Klar ist für Freund daher auch: „Der Sieger dieses Duells wird die Champions League gewinnen.“

Den FC Bayern und Paris Saint-Germain verbindet in der Champions League eine längst etablierte Rivalität. 15 Mal trafen die beiden Klubs in der Königsklasse schon aufeinander. Die Gesamtbilanz spricht mit 9:6-Siegen knapp für die Münchner. Was den Bayern-Fans noch mehr Hoffnungen machen kann: Von den letzten fünf CL-Duellen gewann der deutsche Rekordmeister jedes einzelne.

Geschlagen geben musste sich der FCB zwischendrin lediglich bei der Klub-WM 2025, als die Franzosen das Viertelfinale mit 2:0 gewannen.