Überragender Draisaitl führt Oilers zum Sieg

Nachdem die Edmonton Oilers (3-0-1) mit einer Niederlage in die Saison gestartet waren, geht es für das Team aus Alberta seitdem steil bergauf. Gegen die Anaheim Ducks (2-1-0) feierte die Mannschaft von Mike Babcock bereits den dritten Erfolg in Serie. Beim 5:2-Erfolg über den Divisionsrivalen aus Kalifornien glänzte Leon Draisaitl mit vier Vorlagen.

Dabei hatte das Gastspiel der Edmonton Oilers bei den Anaheim Ducks eigentlich denkbar ungünstig begonnen. Ein Powerplay-Tor von Beckett Sennecke (5. Minute) brachte am Mittwoch die frühe Führung für die Hausherren im Honda Center, die der 20-jährige Kanadier – wieder in Überzahl – noch vor dem Drittelende ausbaute (16.).

Dann aber schlug die Stunde der Franchise aus Alberta: Gerade einmal elf Sekunden waren im zweiten Spielabschnitt vorbei, da verkürzte Evan Bouchard auf Vorlage von Leon Draisaitl auf 1:2. Wenige Minuten später traf Kasperi Kapanen zum Ausgleich für die Gäste (27.), die zum Ende des Drittels noch einmal einen Gang hochfuhren.

Erneut Bouchard (35.), Vasily Podkolzin (37.) und Connor McDavid (40.) drehten mit einem Dreifach-Schlag innerhalb von knapp fünf Minuten das Spiel komplett aufseiten Edmontons. Bei allen drei Treffern assistierte abermals Draisaitl, der zwar ohne eigenes Tor blieb, dafür mit vier Vorlagen seiner Mannschaft zum dritten Sieg in Folge verhalf. Der Center schraubte seine Scorerpunktzahl damit auf neun.

Während Josh Samanski als zweiter Deutscher in knapp zehn Minuten Eiszeit erneut leer ausging, baute der gebürtige Kölner seine Super-Serie zum Start seiner 13. NHL-Saison aus und punktete auch im vierten Spiel der Oilers. Nach der Auftaktpleite grüßen Draisaitl & Co. nun von der Spitze der Pacific Division.

Für die Oilers geht es am Samstag mit einem erneuten Gastspiel in Kalifornien weiter, wenn das Team aus Alberta auf die San Jose Sharks trifft. Die Ducks treffen bereits am Freitag auf die Winnipeg Jets.

Eisbären Berlin bezwingen Tabellenführer im Topspiel

Meister Eisbären Berlin hat den Tabellenführer Nürnberg Ice Tigers im Spitzenspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bezwungen. Der Titelverteidiger setzte sich am Sonntagnachmittag in einem umkämpften Duell mit 4:1 (0:1, 2:0, 2:0) gegen den Spitzenreiter aus Franken durch und rückte so bis auf zwei Zähler heran.

Für die Hauptstädter, die ein Spiel weniger absolviert haben, ist es der vierte Sieg in Folge unter ihren neuen Trainer Éric Dubois. Tabellenführer Nürnberg (16 Punkte) kassiert nach dem starken Saisonstart dagegen die zweite Niederlage in den jüngsten drei Spielen.

Das Toreschießen in Berlin eröffnete der Nürnberger Evan Barratt (12.), auch wenn erst spät gejubelt worden durfte: Lange war nicht klar, ob der Puck wirklich die Torlinie überquert hatte. Dann rissen die Gastgeber die Kontrolle an sich, Andreas Eder (31.) und Dreierpacker Ty Ronning (39., 56., 60.) drehten die Partie.

Viele Tore gab es erneut im Spiel der Kölner Haie, die ihren Saisonstart mit Höhen und Tiefen fortsetzten: Auf die Niederlage vor zwei Tagen folgte diesmal ein deutliches 6:3 (1:3, 1:2, 1:1) beim ERC Ingolstadt – es ist der dritte Erfolg der laufenden Saison, zwei Siege nacheinander feierten die Haie dabei noch nicht.

Vizemeister Adler Mannheim unterlag mit 1:4 (0:1, 0:1, 1:2) bei den Grizzlys Wolfsburg, die sich damit am Gegner vorbei auf Tabellenplatz drei hinter Nürnberg und Berlin schoben. Auf dem vierten Rang folgt der EHC Red Bull München, der das Derby gegen die Augsburger Panther mit 4:2 (0:0, 2:1, 2:1) für sich entschied.

Oilers bleiben makellos – Hurricanes feiern Kantersieg

Die Edmonton Oilers haben ihre erste Saisonvorbereitung unter Knoblauch-Nachfolger Mike Babcock erfolgreich abgeschlossen. Im vierten Spiel unter der Regie des neuen Head Coaches setzte es in der Preseason bereits den vierten Sieg. Die Franchise setzte sich am Samstagabend im Battle of Alberta gegen die Calgary Flames mit 4:1 durch.

Zach Hyman hatte die Edmonton Oilers bereits im ersten Drittel auf die Siegerstraße geführt (17. Minute). Connor McDavid (28.) und Ryan Shea (34.) sorgten dafür, dass auch im Laufe der Partie wenig Zweifel daran aufkommen sollten, dass die Gastgeber im Rogers Place das Eis als Sieger verlassen würden. Auch der Powerplay-Anschlusstreffer der Calgary Flames durch Matt Coronato (50.) änderte daran wenig.

Den Schlusspunkt einer erfolgreichen Preseason von Edmonton, das vier von vier Spielen für sich entscheiden konnte, setzte Kasperi Kapanen, der die Hoffnung des Rivalen aus Alberta nur eine Zeigerumdrehung nach dem Treffer zum 1:3 wieder im Keim erstickte. Einem erfolgreichen Auftakt in die Regular Season der NHL steht aus Sicht der Oilers also nichts mehr im Wege.

Die Oilers starten am Dienstag mit einem Heimspiel gegen die Vancouver Canucks in die reguläre Saison. Calgary empfängt am Donnerstag die Seattle Kraken.

Ebenfalls bestens aufgelegt präsentierte sich der Stanley-Cup-Sieger der Saison 2025/26. Bei den Nashville Predators feierten die Carolina Hurricanes einen deutlichen 6:0-Erfolg. Ein Doppelschlag von Jackson Blue (6.) und Jordan Martinook (7.) brachte die Gäste in Tennessee bereits früh auf die Siegerstraße. Nikolay Ehlers (14.) sorgte nur wenige Minuten später fast schon für die Vorentscheidung.

Für die Hausherren, die keinen ihrer 22 Versuche im Kasten der Canes unterbringen konnten, wurde es anschließend noch schlimmer. Erst baute Logan Stankoven die Führung im zweiten Drittel aus (37.), dann schraubten Mark Jankowski (49.) und Andrei Svechnikov (60.) mit zwei Powerplay-Toren das Ergebnis in eine Höhe, die für die Predators vor heimischer Kulisse ein Desaster darstellte.

Trade-Kehrtwende und Verlängerung: Zach Werenski packt aus

Anfang Juli war durchgesickert, dass Zach Werenski bei den Columbus Blue Jackets den Wunsch hinterlegt hat, sich per Trade einem anderen NHL-Team anzuschließen. Doch nur wenige Tage später folgte dann der Rückzieher und der Star-Verteidiger erklärte, doch bei dem Team aus Ohio bleiben zu wollen. Nun erklärte der Superstar, wie es dazu kam.

„Ich hatte das Gefühl, dass die Sache ein bisschen aus dem Ruder gelaufen ist, also habe ich eines Tages Don angerufen und gesagt: ‚Wir müssen das wieder in die richtigen Bahnen lenken. Ich will hier sein. Hier möchte ich sein. Ich will hier gewinnen'“, gab Zach Werenski spannende Einblicke in seine Entscheidung. „Ich meinte: ‚Wir müssen hier etwas sagen, um das wieder in die richtigen Bahnen zu lenken.'“

Der Defensivspieler wurde im Draft 2015 an achter Stelle von den Blue Jackets ausgewählt und spielt seit der Saison 2016/2017 für das Team aus Ohio. In der vergangenen Spielzeit steuerte Werenski in 75 Partien 81 Scorerpunkte (22 Tore, 59 Assists) bei. Dank eines im Juli 2021 unterzeichneten Sechsjahresvertrags über 57,5 Millionen Dollar steht er noch zwei Jahre bei den Blue Jackets unter Vertrag.

Die Resonanz nach dem Durchsickern seiner Trade-Forderung sei „einfach verrückt“, berichtet der US-Amerikaner: „Als all das herumschwirrte, wusste ich, dass ich ein Blue Jacket sein wollte, dass ich hier gewinnen wollte und dass ich an unsere Mannschaft glaube. Es war einfach viel Wahnsinn, viel Verrücktheit, viel Zeug, von dem ich nicht wusste, dass ich es über mich las.“

Inzwischen kann sich der 29-Jährige sogar vorstellen, sein Arbeitspapier bei der Franchise noch einmal zu verlängern. „Ich kann meinen Vertrag ohnehin erst im nächsten Sommer verlängern, also wird das Thema wohl immer im Raum stehen, bis eine Vertragsverlängerung unterzeichnet ist – und darauf bin ich vorbereitet. Hoffentlich kommt es zu einer Einigung, sobald ich dazu berechtigt bin“, stellte er klar.

Seider: „Das Ziel ist, der Beste zu sein“

Moritz Seider wird mit den Detroit Red Wings in der neuen Saison hart dafür kämpfen müssen, zum ersten Mal in seiner Karriere die Postseason zu erreichen. Für den deutschen Verteidiger ist das eine zusätzliche Motivation.

„Ganz offensichtlich gibt es viele Leute, die an unserer Mannschaft zweifeln und uns nicht gerade sehr weit oben in der Tabelle sehen. Das sollte uns antreiben und motivieren, um es allen zu zeigen“, sagte Seider in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit NHL.com, das während der European Player Media Tour geführt wurde.

Detroit, das seit zehn Jahren auf eine Playoff-Teilnahme wartet, muss in der anstehenden Spielzeit nicht nur den Abgang von NHL-Legende Patrick Kane verkraften. Die traditionsreiche Franchise sieht sich außerdem einer Trade-Forderung von Kapitän Dylan Larkin gegenüber – und sucht nebenher noch einen neuen General Manager.

Doch die Nebengeräusche könnten dem Team laut Seider in die Karten spielen. „Die aktuellen Umstände bringen unser Team vielleicht noch enger zusammen und könnten ein Feuer entzünden“, sagte er. „Wir müssen diese Herausforderung annehmen. Vielleicht haben uns nicht alle auf dem Radar, das kann aber auch etwas Positives sein, denn wir können alle überraschen.“

Der 25-Jährige selbst heißt die widrigen Umstände sogar willkommen. „Es gibt kein schöneres Gefühl, als wenn andere an dir zweifeln“, so Seider: „Das ist die Geschichte meiner gesamten Karriere. Wenn sich das auf unsere Mannschaft überträgt, dann könnte uns das kaum besser motivieren.“

Um den gesteigerten Herausforderungen gewachsen zu sein, arbeitet Seider in der Vorbereitung hart an sich selbst. Seine Ziele benennt der Nationalspieler selbstbewusst: „Das Ziel ist, der Beste zu sein.“ Auch, wenn er sich selbst derzeit noch weit davon entfernt sieht, sei diese Herangehensweise richtig. „Denn wenn du nicht daran glaubst, dann wird es nie passieren. Wenn du gegen die besten Spieler der Welt spielen willst, dann musst du selbst einer der besten werden. Das sollte definitiv die Einstellung sein“, so Seider.

Was plant Ovechkin nach dem NHL-Karrierende

Anfang Juli unterschrieb Alex Ovechkin einen neuen Einjahresvertrag bei den Washington Capitals. Ob die anstehende 22. NHL-Saison auch tatsächlich seine letzte sein wird, ließ der russische Ausnahmekönner zuletzt offen. Für die Zeit nach seinem Karriereende hat die Franchise-Ikone jedenfalls einen klaren Plan. Das Amt des russischen Nationalcoaches ist keines davon.

Geht die NHL-Karriere von Alex Ovechkin eines Tages mal zu Ende, wird die Klub-Legende der Washington Capitals nicht in den Vereinigten Staaten bleiben. „Moskau ist meine Heimatstadt. Es ist klar, dass ich hier leben werde. Hier sind meine Familie, meine Angehörigen und meine Freunde“, verriet der Altmeister am Rande des „Ovi Cup“ gegenüber Sports.ru.

Wie lange es noch dauern wird, bis der NHL-Rekordtorschütze in die russische Hauptstadt zurückkehren wird, ist noch nicht absehbar. Anfang Juli unterschrieb er einen neuen Einjahresvertrag in der US-Hauptstadt, kassiert dafür 4,25 Millionen Dollar. Ovechkin schloss eine erneute Verlängerung zuletzt aber auch nicht aus: „Das werden wir dann sehen. Momentan konzentriere ich mich nur darauf, zu zeigen, dass ich immer noch dem Team helfen kann.“

Welcher Tätigkeit er nach dem Ende seiner Laufbahn in der stärksten Eishockey-Liga der Welt nachgehen wird, weiß er noch nicht. Ein Engagement als Eishockey-Nationalcoach in Russland schließt der Left Wing zumindest aktuell aber auch. „Ich bin noch Spieler. Ich möchte kein spielender Trainer sein. Grundsätzlich haben wir genug kompetente Trainer“, erklärte Ovechkin weiter.

„Die Nationalmannschaft zu übernehmen muss man wollen – ich will es vorerst nicht“, stellte der Altmeister weiter klar und verwies darauf, dass Russland aktuell wegen des Kriegs gegen die Ukraine auch gar nicht auf der internationalen Bühne antreten darf: „Wir wurden noch nicht wieder aufgenommen. Eishockey wurde von offiziellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Deshalb sind wir weiterhin vorerst nur Fans.“

Ovechkin wurde im Draft 2004 an erster Stelle von den Capitals ausgewählt und spielt seit der Saison 2005/2006 in der US-Hauptstadt. 2018 gewann der dreimalige Weltmeister mit Washington den Stanley Cup.

Was plant Ovechkin nach dem NHL-Karrierende

Anfang Juli unterschrieb Alex Ovechkin einen neuen Einjahresvertrag bei den Washington Capitals. Ob die anstehende 22. NHL-Saison auch tatsächlich seine letzte sein wird, ließ der russische Ausnahmekönner zuletzt offen. Für die Zeit nach seinem Karriereende hat die Franchise-Ikone jedenfalls einen klaren Plan. Das Amt des russischen Nationalcoaches ist keines davon.

Geht die NHL-Karriere von Alex Ovechkin eines Tages mal zu Ende, wird die Klub-Legende der Washington Capitals nicht in den Vereinigten Staaten bleiben. „Moskau ist meine Heimatstadt. Es ist klar, dass ich hier leben werde. Hier sind meine Familie, meine Angehörigen und meine Freunde“, verriet der Altmeister am Rande des „Ovi Cup“ gegenüber Sports.ru.

Wie lange es noch dauern wird, bis der NHL-Rekordtorschütze in die russische Hauptstadt zurückkehren wird, ist noch nicht absehbar. Anfang Juli unterschrieb er einen neuen Einjahresvertrag in der US-Hauptstadt, kassiert dafür 4,25 Millionen Dollar. Ovechkin schloss eine erneute Verlängerung zuletzt aber auch nicht aus: „Das werden wir dann sehen. Momentan konzentriere ich mich nur darauf, zu zeigen, dass ich immer noch dem Team helfen kann.“

Welcher Tätigkeit er nach dem Ende seiner Laufbahn in der stärksten Eishockey-Liga der Welt nachgehen wird, weiß er noch nicht. Ein Engagement als Eishockey-Nationalcoach in Russland schließt der Left Wing zumindest aktuell aber auch. „Ich bin noch Spieler. Ich möchte kein spielender Trainer sein. Grundsätzlich haben wir genug kompetente Trainer“, erklärte Ovechkin weiter.

„Die Nationalmannschaft zu übernehmen muss man wollen – ich will es vorerst nicht“, stellte der Altmeister weiter klar und verwies darauf, dass Russland aktuell wegen des Kriegs gegen die Ukraine auch gar nicht auf der internationalen Bühne antreten darf: „Wir wurden noch nicht wieder aufgenommen. Eishockey wurde von offiziellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Deshalb sind wir weiterhin vorerst nur Fans.“

Ovechkin wurde im Draft 2004 an erster Stelle von den Capitals ausgewählt und spielt seit der Saison 2005/2006 in der US-Hauptstadt. 2018 gewann der dreimalige Weltmeister mit Washington den Stanley Cup.

Agent packt über Marners Abschied aus Toronto aus

Über ein Jahr ist es inzwischen her, dass Mitch Marner die Toronto Maple Leafs via Sign-and-Trade in Richtung Las Vegas verlassen hat. Mit den Golden Knights stürmte der Superstar, der in Nevada einen lukrativen Achtjahresvertrag unterzeichnet hatte, gleich mal in die Stanley-Cup-Finals. Nun blickte der Agent des 29-Jährigen auf den Wechsel zurück.

„Mit der Zeit rückte Mitch immer mehr in den Mittelpunkt. Er wurde bei jedem Spiel unter die Lupe genommen, und nach jeder Niederlage wurden er und seine Familie kritisiert. Zeitweise erhielt er Drohungen in den sozialen Medien, was beunruhigend war. Auch ich selbst erhielt zahlreiche abfällige Kommentare und irreführende Berichte. Es herrschte eine regelrechte Hysterie“, gab Darren Ferris einige Hintergründe zu Marners Abschied preis.

Insgesamt zehn Jahre stand der Offensivspieler bei den Maple Leafs unter Vertrag, ihm gelangen in seiner Zeit in Kanada  insgesamt 221 Tore und 741 Punkte. In den Playoffs blieb der Stürmer jedoch regelmäßig hinter den Erwartungen zurück, wie auch die gesamte Organisation der Maple Leafs. Als „Sündenbock“ habe aber immer wieder der 29-Jährige fungiert, merkte sein Berater in der PuckPedia Hockey Show an.

„Jedes Jahr, wenn das Team hinter den Erwartungen zurückblieb, wurde er als Sündenbock herausgegriffen. Dabei ist er der Spieler, der die meisten Playoff-Punkte im Team erzielt hat und in der Serie gegen Boston trotz eines gebrochenen Knöchels weitergespielt hat. Er hat wirklich alles für dieses Team gegeben und wurde meiner Meinung nach von seinem Verein nie geschützt“, kritisierte Ferris das Ex-Team seines Klienten deutlich.

In seinen neun Jahren bei den Maple Leafs kam Marner in 70 Playoff-Spielen auf 63 Punkte (13 Tore, 50 Vorlagen), doch bereits nach seinem einzigen Playoff-Lauf mit den Golden Knights hat er diese Bilanz übertroffen: In 22 Spielen erzielte er 29 Punkte (10 Tore, 19 Vorlagen) und erreichte damit das Finale um den Stanley Cup, wo die Carolina Hurricanes allerdings eine Nummer zu groß waren.

Es habe „von Anfang an“ Probleme zwischen dem Profi und dem Klub gegeben: „Ich glaube, die Leute denken, diese ganze Geschichte mit Mitch habe ursprünglich mit seinem Vertragsstreit oder diesen Verhandlungen begonnen, aber da hat es nicht wirklich angefangen“, sagte Ferris. „Ich meine, damals, als er seinen ersten Vertrag bei den Leafs unterschrieb – seinen Einstiegsvertrag –, wollten sie nicht, dass er Leistungsprämien darin hatte.“

Neuzugang glaubt an Stanley-Cup-Sieg mit den Edmonton Oilers

Mit den Carolina Hurricanes gewann Goalie Frederik Andersen in der abgelaufenen Saison den Stanley Cup. Anschließend wurde dem Routinier mitgeteilt, dass die Zusammenarbeit in Raleigh endet. Der 35-Jährige schloss sich stattdessen als Free Agent den Edmonton Oilers an. Mit seinem neuen Arbeitgeber traut sich der Däne zu, erneut die NHL zu gewinnen.

„Es war ein etwas seltsamer Prozess. Ich wollte unbedingt in Carolina bleiben, aber sie wollten diesen Weg nicht gehen, und dann gab es die Möglichkeit, mit anderen Vereinen zu sprechen“, berichtete Frederik Andersen bei einem Besuch seiner dänischen Heimat von den vergangenen Monaten. An ein Karriereende habe er trotz seines Aus in Raleigh „ganz und gar nicht“ gedacht, erklärte er.

Er wolle „immer noch spielen. Das Eishockeyleben ist einfach großartig. Das Leben in der Umkleidekabine ist toll, und in neue Städte zu fliegen und ständig Spiele zu bestreiten – das motiviert mich nach wie vor“, legte der Goalie nach: „Ich habe oft von Spielern gehört, die aufgehört haben, und die sagen: ‚Spiel so lange, wie du kannst.‘ Das hat auch dazu beigetragen, meine Gedanken ans Aufhören zu dämpfen.“

Also unterschrieb der Routinier bei den Edmonton Oilers einen Einjahresvertrag. „Ich denke, Edmonton hat gute Chancen darauf, den Stanley Cup nach Alberta zu holen“, legte sich Andersen fest: „So kann ich den Traum noch einmal verfolgen. Das spornt mich an, wieder aufs Eis zu gehen und es vielleicht noch einmal zu schaffen und diese Erfahrung noch einmal zu machen.“

„Vielleicht ist es Edmontons Jahr. Das ist das Tolle am Eishockey. Es ist schwer vorherzusagen, wer gewinnen wird. Sie haben eine wirklich gute Mannschaft – und den besten Spieler der Welt“, fuhr er fort und spielte damit auf Connor McDavid an: „Es wird spannend sein, mit ihm zu spielen – und eine großartige Erfahrung. Es ist wirklich schön, mal nicht gegen ihn spielen zu müssen.“

Andersen begann seine NHL-Laufbahn in der Saison 2013/2014 bei den Anaheim Ducks. 2016 folgte der Wechsel nach Toronto, 2021 ging es weiter nach Carolina. Für die Canes kam der Goalie in der vergangenen Regular Season in 35 Einsätzen auf einen Gegentorschnitt von 3,05 bei einer Fangquote von 87,4 Prozent. Es war die statistisch gesehen schlechteste Saison seiner Karriere.

So denkt Podkolzin über Babcock und Knoblauch

Nach der Entlassung von Kris Knoblauch haben die Edmonton Oilers Mike Babcock als neuen Head Coach verpflichtet.

Nun äußerte sich Right Wing Vasily Podkolzin zum Trainerwechsel. „Die Entlassung von Kris hat in mir gemischte Gefühle ausgelöst. Schließlich hat er uns zweimal in die Stanley Cup Finals geführt“, sagte Podkolzin der russischen Zeitung Sport-Express. „Ich habe mich unter Kris weiterentwickelt, er hat mir spielerische Freiheiten gelassen. Es fällt mir schwer, die Situation objektiv zu beurteilen“, ergänzte der 25-Jährige.

Aber: „Die Zeit drängt, unsere Leistungsträger befinden sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Für Trainer ist das zugleich Fluch und Segen. Der Druck, Ergebnisse abzuliefern, ist enorm. Genau dafür wird ein Trainer bezahlt. Ich bin Kris sehr dankbar und habe ihm nach seiner Entlassung eine Dankesnachricht geschickt.“

Über Babcock habe er „die unterschiedlichsten Dinge gehört“, sagte Podkolzin: „Das Wichtigste ist, dass er die Mannschaft richtig führt. Es ist gut möglich, dass er neue Impulse einbringt. Wir brauchen frischen Wind. Wir hoffen sehr, dass Mike uns helfen wird. Er ist eine Legende des Eishockeys, daher freue ich mich darauf, mit ihm zusammenzuarbeiten.“

„Es ist möglich, dass er in bestimmten Momenten hart durchgreifen wird“, so der Mann aus Moskau: „Aber genau das brauchen wir. Mike hat mit den Führungsspielern gesprochen, und ich glaube, er hat einen Plan, wie er uns einsetzen will.“

Podkolzin wurde im Draft 2019 an zehnter Stelle von den Vancouver Canucks ausgewählt. Nach drei Jahren in Vancouver ging es 2024 weiter nach Edmonton.

Für die Oilers kam der Russe in der vergangenen Saison inklusive Playoffs in 88 Partien auf 43 Scorerpunkte (22 Tore, 21 Assists).