NHL gibt Austragungsorte für World Cup of Hockey bekannt

Nachdem die NHL-Superstars ihre Heimatländer bei den zurückliegenden Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand vertreten durften, erwartet die Profis aus der besten Eishockey-Liga der Welt bereits 2028 das nächste Mega-Highlight. Beim World Cup of Hockey 2028 messen sich die acht besten Nationen. Einige Gruppenspiele finden erneut in Europa statt.

Das gab die NHL am Montag bekannt. Demnach erhält Prag als europäischer Austragungsort für die vierte Auflage des Nachfolgers des Canada Cup den Zuschlag. Die 02 Arena in der tschechischen Hauptstadt teilt sich mit dem Scotia Place, der neuen Arena der Calgary Flames, die 2027 eröffnet werden soll, die Vorrundenspiele und erste Partien der K.o.-Phase. Halbfinale und Finale steigen dann im Rogers Place in Edmonton.

„Wir von der National Hockey League und unsere Partner bei der National Hockey League Players’ Association können es kaum erwarten, den World Cup of Hockey 2028 an drei spektakuläre Austragungsorte in drei Städten zu bringen, die bei der Ausrichtung von Großveranstaltungen glänzen“, schwärmt NHL Commissioner Gary Bettman in einer entsprechenden Pressemitteilung der Liga.

Die Liga wisse, dass „dass Calgary, Edmonton und Prag fantastische Gastgeber für Eishockeyfans aus aller Welt sein werden und dass die besten Eishockeyspieler der Welt auf einem Niveau gegeneinander antreten werden, das dieses Ereignis wirklich unvergesslich machen wird“, legte der begeisterte US-amerikanische Liga-Boss in seiner Erklärung nach.

Der World Cup of Hockey findet 2028 nach 1996, 2004 und 2016 zum vierten Mal statt. Nachdem sich die USA beim ersten Event zum Champion küren konnte, gewann zuletzt zweimal in Folge Kanada das Event, an dem – wie bereits bei den zurückliegenden Winderspiele und dem 4 Nations Face-Off 2025 die besten Spieler der NHL teilnehmen werden.

„Nach den fantastischen internationalen Eishockeyspielen bei den jüngsten Olympischen Winterspielen freuen sich die NHL-Spieler sehr darauf, beim World Cup of Hockey 2028 wieder auf die internationale Bühne zurückzukehren“, sprach NHLPA- Geschäftsführer Marty Walsh im Namen der Profis: „Die Spieler können es kaum erwarten, im Februar 2028 in Alberta und Prag die Trikots ihrer Heimatländer zu tragen.“

Pride Night: NHL schafft Regenbogentrikots ab

Nach der Diskussion um die Pride Night ist die Eishockey-Profiliga NHL eingeknickt und hat spezielle themenorientierte Aufwärmtrikots abgeschafft, darunter auch die mit Regenbogenfarben.

Das Tragen der Jerseys habe für „Ablenkung“ gesorgt, erklärte NHL-Commissioner Gary Bettman nach der Entscheidung.

Bei verschiedenen Themenabenden (Pride Night, Black History Night, Military Appreciation Night, Hockey Fights Cancer) trugen NHL-Spieler bislang spezielle Trikots.

So wurde von den Klubs bei der sogenannten Pride Night ein Signal für sexuelle Gleichberechtigung gesendet. Da sich einige wenige Profis weigerten, diese zu tragen – etwa Ilya Lyubushkin (Buffalo Sabres), Ivan Provorov (ehemals Philadelphia Flyers) oder James Reimer (San Jose Sharks) -, kam es zu Diskussionen.

Die Themenabende soll es laut NHL weiterhin geben – nur eben keine dazu passenden Aufwärmtrikots mehr. Die Spieler dürften auch nach wie vor solche Shirts tragen, sagte Bettman, aber künftig nicht mehr auf dem Eis.

Die Kritik am Schritt ließ nicht lange auf sich warten. „Die Entscheidung bedeutet, dass die über 95 Prozent der Spieler, die sich entschieden haben, ein Pride-Trikot zu tragen, um die Community zu unterstützen, nun keine Gelegenheit dazu bekommen“, teilte die LGBTQ-Initiative „You Can Play“ mit.