Nabers zum Saisonstart fit? Giants-Coach mit Prognose

Nachdem sich Malik Nabers von den New York Giants im Vorjahr einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, konnte der Wide Receiver in der vergangenen Woche erstmals wieder am Teamtraining seines Arbeitgebers teilnehmen. Ob er auch zum Auftakt der Regular Season am 13. September gegen die Dallas Cowboys zur Verfügung stehen wird, wollte Head Coach John Harbaugh aber nicht versprechen.

„Ich möchte einfach keine derartigen Aussagen machen“, sagte der Cheftrainer am Montag in einer Medienrunde auf Nachfrage, ob er versprechen könne, dass Malik Nabers den Giants im ersten Spiel der neuen Saison im Divisionskracher gegen die Cowboys zur Verfügung stehen wird: „Ich halte es aber für vernünftig, davon auszugehen. Das sind alles Dinge, die man annehmen kann, wenn man dem Spieler beim Training zusieht.“

Der Wide Receiver hatte sich im vergangenen September das Kreuzband gerissen. Das Team geht in der Reha äußerst vorsichtig zu Werke. In der vergangenen Woche spielte er zunächst nur ein paar Reps und trug dabei ein rotes Jersey, welches Körperkontakt verbietet. Zu Beginn dieser Woche nahm der Empfänger dann erstmals wieder an Trainingseinheiten mit Körperkontakt teil.

Steht einem Einsatz gegen die Cowboys damit nichts mehr im Wege? „Das Einzige, was ich besser weiß als ihr, ist das, was mir die Ärzte und Trainer über seine Reha berichten. Und das ist, dass es ihm gut geht. Er kommt gut damit zurecht. Er ist stark und in guter Verfassung. Wie er das Training meistert, wie spielbereit er ist und wie gut er sich schützen kann, hängt wirklich vom Training ab“, sagte John Harbaugh.

„Als wäre meine Seele tot gewesen“, sagte Nabers in der vergangenen Woche über seine lange Leidenszeit nach dem Riss seines Kreuzbandes: „Jede Träne, jedes Gespräch mit meiner Familie, jeden schweren Tag, an dem ich nichts erreicht habe: Ich habe das alles im Hinterkopf abgespeichert, um weiterzumachen.“

Die Giants hatten den 23-Jährigen 2024 an sechster Stelle im Draft ausgewählt. In 19 NFL-Spielen kommt Nabers bislang auf 127 Catches für 1.475 Yards und 9 Touchdowns.

Umzug geplant: Bears räumen mit Gerücht auf

Präsident Kevin Warren von den Chicago Bears hat am Donnerstag ein Update zum geplanten Abschied der Franchise aus dem Soldier Field gegeben. Die Bears streben weiterhin einen Umzug nach Indiana an – aber ein Namenswechsel stehe nicht zur Debatte.

Zuvor Kevin Warren Gerüchte laut geworden, wonach sich die altehrwürdige Franchise vom „Chicago“ in ihrem Namen trennen würde, sollte man die Stadt verlassen. „Nein“, wehrte Warren auf seiner jährlichen Pressekonferenz am Rande des Training Camps ab: „Wir bleiben die Chicago Bears, ob wir nun in Arlington spielen oder in Hammond.“

Seit 1921 sind die Bears in der Windy City zuhause, seit 1971 trägt man die Heimspiele im Soldier Field aus – dem aktuell ältesten Stadion in der NFL. Nun will man ein neues, überdachtes Stadion vor den Toren der Stadt errichten, doch die Steuervergünstigungen, die der US-Bundesstaat Indiana für einen Umzug nach Hammond (knapp 30 Meilen südlich von Downtown Chicago) bietet, sind deutlich höher als die von Illinois. Dort wäre Arlington Heights (rund 30 Meilen nordwestlich) eine Option.

„Wir fokussieren uns auf Hammond, dort setzen wir unsere Bemühungen weiter fort und dort investieren wir den Großteil unserer Zeit, unserer Aufmerksamkeit und unserer Ressourcen“, betonte Warren. „Es gibt kein Angebot vom Staat Illinois.“ Indiana dagegen soll Medienberichten zufolge Vergünstigungen von rund einer Milliarde Dollar bieten.

Der Mietvertrag mit Soldier Field läuft nach der Saison 2033 aus. Mit den Bauarbeiten für den neuen Dome soll möglichst schnell begonnen werden, sagte Warren, ohne jedoch einen Zeitplan zu nennen: „Ich kann sagen, dass wir sehr gute Fortschritte machen.“

Cowboys-Star mit Appell an Jerry Jones

Wide Receiver George Pickens wird die anstehende NFL-Saison 2026 bei den Dallas Cowboys. unter dem Franchise Tag spielen. Teamkollege CeeDee Lamb hat sich nun für eine langfristige Vertragsverlängerung von Pickens ausgesprochen – auch wenn es finanziell eng werden könnte.

Nach seinem Trade von den Pittsburgh Steelers nach Dallas im März 2025 spielte Pickens eine überragende Saison und schaffte es mit 93 Catches für 1.429 Yards und 9 Touchdowns sogar ins All-Pro Second Team. Dennoch konnte er sich mit dem Team nicht auf einen neuen Vertrag einigen und unterschrieb schließlich den Non-Exclusive Franchise Tag.

Dieser bringt dem 25-Jährigen für 2026 27,3 Millionen Dollar ein. Könnte es anschließend zu einem Abschied kommen? Mit Quarterback Dak Prescott und Receiver-Kollege Lamb gibt es in der Offense schließlich zwei weitere Topverdiener, die zusammen jährlich mit rund 94 Mio. Dollar zu Buchen schlagen.

„Ich habe kein Ego, ich will einfach nur gewinnen“, sagte Lamb am Rande einer Trainingseinheit am Sonntag bei Yahoo. „Dieses Gerede über [den Nummer-1-Receiver] verstehe ich nicht, aber so ist es eben.“

Er wendete sich stattdessen öffentlich an Teameigner Jerry Jones: Dieser solle Pickens bezahlen. „Ich weiß, dass es ein bisschen verrückt wird, aber ich weiß, dass wir einen Weg finden können. Das ist mein Appell: Jerry, kannst du eine Lösung finden? Es ist mir egal, was dafür nötig ist. Lass uns eine Lösung finden, die dir dann noch ein paar Titel einbringt.“

Team-Vize Stephen Jones erklärte seinerseits, dass eine Cowboys-Zukunft mit dem Trio Prescott-Lamb-Pickens „realistisch“ sei. Allerdings müsse man auch finanziellen Spielraum für den Pass Rush und Stars wie Quinnen Williams erhalten.

Beim Defensive Tackle wurde schon einen Tag später eine langfristige Lösung gefunden: Medienberichten zufolge verlängert Williams für drei Jahre und bis zu 105,9 Mio. Dollar.

Donald-Comeback in der NFL? Rams wären „begeistert“

Während die Los Angeles Rams ihr Trainingscamp absolvieren, bleibt ein mögliches Comeback von Aaron Donald das bestimmte Thema rund um das NFL-Team aus Kalifornien. Nachdem Head Coach Sean McVay zuletzt bereits verlauten lassen hatte, dass der einstige Superstar über ein Comeback nachdenkt, legte der Cheftrainer am Samstag nach.

„Für diejenigen unter euch, die Aaron kennen: Er ist sehr fleißig. Was auch immer er tut, er gibt immer alles. Und deshalb durchläuft er gerade einen sehr strengen, disziplinierten Prozess, der dem ähnelt, was er getan hat, als er noch spielte“, sagte Sean McVay am Samstag in einer Medienrunde auf ein Comeback von Aaron Donald angesprochen und beteuerte, er wisse „wirklich nicht“, wie sich Donald entscheiden werde.

Dass eine NFL-Rückkehr nach zwei Jahren im Ruhestand keinesfalls ausgeschlossen ist, unterstrich der Cheftrainer aber noch einmal: „Wenn er sich gut fühlt, dann wisst ihr ja, dass er bereit sein wird, richtig loszulegen. Wir werden sehen, wie sein Körper auf das Training reagiert und wie er sich selbst auf die Probe stellt, um herauszufinden, wie es aussieht und sich anfühlt, bereit zu sein, die Strapazen einer NFL-Saison zu bewältigen.“

Im März 2024 verkündete Defensive Tackle Aaron Donald durchaus überraschend, dass er seine NFL-Karriere nach zehn Jahren beendet. Nachdem die Los Angeles Rams, wo der dreifache Defensive Player of the Year seine gesamte Laufbahn verbrachte, am Montag Superstar Myles Garrett per Trade nach Kalifornien holten, machten sofort Spekulationen um ein Comeback die Runde.

Donald war der 13. Pick im NFL Draft 2014 und stand zehnmal im Pro Bowl und wurde achtmal zum All-Pro gewählt. Er war der Defensive Rookie des Jahres 2014 und wurde dreimal zum Defensive Player of the Year gewählt. Donald gilt als einer der dominantesten und besten Verteidiger in der Geschichte der NFL und wird sehr sicher in drei Jahren in die Hall of Fame gewählt.

Carr spricht über mögliches NFL-Comeback

Derek Carr hat seine Karriere nach der Saison 2024 bei den New Orleans Saints beendet. Zuletzt wurde immer wieder über ein NFL-Comeback des Quarterbacks spekuliert. Nun äußerte sich der 35-Jährige selbst dazu.

„Ich sage niemals nie. In dieser Offseason haben sich mehrere Teams bei mir gemeldet“, sagte Carr am Freitag dem NFL Network in der Sendung „Good Morning Football“.

Wenn überhaupt, stünde nur ein Engagement bei einem Team zur Debatte, das eine Chance auf den Gewinn des Super Bowls hat, bekräftigte der Kalifornier.

„Wenn ich es noch einmal machen würde, müsste es schon ein besonderes Team und ein besonderes Angebot sein – und selbst dann gibt es keine Garantie. Ich habe einfach zu viel Spaß daran, Zeit mit meiner Frau und meinen Kindern zu verbringen. Außerdem versuche ich, mich beim Golfen zu verbessern“, so Carr.

Er trainiere „trotzdem ständig“, erklärte der Spielmacher, der vor seiner Zeit bei den New Orleans Saints von 2014 bis 2022 für die Oakland/Las Vegas Raiders aktiv war: „Das muss ich auch. Ich habe vier Jungs, die mich nicht verhauen dürfen, wenn sie erst mal 18 sind.“

Er werde „fit und bereit“ bleiben, zu einer Rückkehr in die NFL werde es „aber wahrscheinlich nicht kommen“, so der viermalige Pro Bowler.

Terrion Arnold muss keine elektronische Fußfessel tragen und darf weiterhin am Training von NFL-Teams teilnehmen. Das hat ein Richter in Florida am Freitag entschieden.

Arnold befindet sich derzeit gegen eine Kaution von einer Million Dollar auf freiem Fuß. Der kürzlich von den Detroit Lions gefeuerte Cornerback steht zwar unter Hausarrest, darf aber das Haus verlassen, um beruflichen Tätigkeiten nachzugehen.

Die Staatsanwaltschaft von Hillsborough County hatte Beschwerde gegen die gelockerten Auflagen eingelegt. Der Richter folgte dieser Beschwerde allerdings nicht.

Arnolds Anwälte hatten zuvor argumentiert, eine elektronische Fußfessel würde es dem 23-Jährigen unmöglich machen, ein neues Team zu finden.

Laut Arnolds Beraterin Nicole Lynn absolvierte der Spieler bereits ein Probetraining bei den Houston Texans. Zudem sollen Anfragen von den New York Jets, Seattle Seahawks und Indianapolis Colts vorliegen.

Arnold werden in Florida mehrfache Entführung und bewaffneter Raub vorgeworfen. Ihm droht bei einer Verurteilung im schlimmsten Fall eine lebenslange Haftstrafe.

Inklusive „Gamechanger“: Leafs gehen auf Einkaufstour

Die Toronto Maple Leafs haben sich am ersten Tag der Free Agency in der NHL nicht lumpen lassen und gleich zahlreiche neue Spieler unter Vertrag genommen. Während das Team mit Sergei Bobrovsky nach Ansicht von General Manager John Chayka einen „echten Gamechanger“ verpflichtet hat, unterschrieben auch sechs neue Stürmer einen Vertrag in Toronto.

Sieben Jahre lang hütete Sergei Bobrovsky das Tor der Florida Panthers, gewann mit der Franchise aus Sunrise gleich zweimal den Stanley Cup. Nun aber ist die Ära des 37-Jährigen in Florida beendet. Mit dem Team aus der Hauptstadt Ontarios einigte sich der Goalie auf einen Dreijahresvertrag über insgesamt 21 Millionen Dollar (AAV von sieben Millionen Dollar).

„Sergei ist für uns ein echter Gamechanger“, jubelte General Manager John Chayka über den Coup: „Sein Lebenslauf spricht natürlich für sich. Möglicherweise wird er am Ende der beste Spieler aller Zeiten auf dieser Position sein. Einen solchen Spieler für dieses Team zu verpflichten, das den Durchbruch schaffen will – wir haben das Gefühl, dass er der richtige Spieler zur richtigen Zeit ist, nicht nur auf dem Eis, sondern ganz sicher auch abseits davon.“

Das Gesamtpaket bei dem Routinier, der Anthony Stolarz auf die Bank verdrängen wird, hätte einfach „sehr viel Sinn“ ergeben, führte Chayka aus: „Man hat immer seine eigene Meinung, aber tatsächlich einen Spieler dieses Kalibers zu verpflichten – er will gewinnen -, das sagt meiner Meinung nach viel über die Organisation aus, viel über die Eigentümer und viel über die Führungsqualitäten der Spieler. Er glaubt wirklich an unsere Jungs, was großartig ist.“

Durch die Bobrovsky-Verpflichtung war für Dennis Hildeby kein Platz mehr im Kader der Maple Leafs, die den Schlussmann im Tausch für Stürmer Nick Paul zu den Tampa Bay Lightning tradeten. Der 31-jährige Routinier war eine von insgesamt sechs Verstärkungen für die Angriffsreihe, die am Mittwoch den Weg nach Toronto fanden. Fünf Free-Agent-Offensivspieler unterschrieben ebenfalls.

Ex-Oiler Jack Roslovic, der in der vergangenen Spielzeit noch 21 Treffer für Edmonton markierte, unterschrieb für zwei Jahre und acht Millionen Dollar. Hinzu kommen mit Colton Sissons (zwei Jahre, 8,6 Millionen Dollar), Teddy Blueger (zwei Jahre, fünf Millionen Dollar), Zack MacEwen (zwei Jahre, 1,75 Millionen Dollar) und Brandon Duhaime (drei Jahre, 7,8 Millionen Dollar) weitere Neuverpflichtungen zur Stärkung der Kadertiefe.

Mahomes-Comeback schon in der Preseason

Nachdem sich Patrick Mahomes von den den Kansas City Chiefs im Endspurt der vergangenen NFL-Spielzeit einen Kreuz- und Außenbandriss zuzog, schien zunächst selbst ein Einsatz in Week 1 der neuen Saison durchaus ambitioniert. Inzwischen scheint es aber sogar denkbar, dass der Superstar-Quarterback schon in einem der drei Vorbereitungsspiele einige Snaps bekommen könnte.

„Es tut vor allem einfach gut, wieder auf dem Platz zu stehen und bei den Jungs zu sein“, sagte Patrick Mahomes bereits Ende Mai, nachdem er bei den OTAs schon fleißig mit dem Team trainieren konnte . „An manchen Tagen, an denen du in der Reha schuftest, bist du hier irgendwie völlig auf dich allein gestellt. Man kriegt einfach diesen Extra-Push, wenn alle anderen auch wieder dabei sind.“

Während ein Comeback in Week 1 der neuen Spielzeit stets das erklärte Ziel des Superstars war, könnte der 30-Jährige womöglich noch früher auf den NFL-Rasen zurückkehren. „Im Laufe seiner neunjährigen Karriere hat Patrick Mahomes stets mindestens ein Spiel in der Preseason bestritten, um sich auf die reguläre Saison vorzubereiten. Er hofft, diese Serie im August fortsetzen zu können“, heißt es in einem ESPN-Bericht.

Mahomes, der sich am 14. Dezember bei der Niederlage gegen die Los Angeles Chargers das Kreuz- und Außenband im Knie gerissen hatte, wurde nur einen Tag später operiert und befindet sich seither auf einem langen Weg zurück. Damit ein Einsatz spätestens in Week 1 beim Divisionskracher gegen die Denver Broncos am 14. September realistisch ist, wird er seine Reha weiterhin erfolgreich bestreiten müssen.

„Derzeit gehen die Chiefs davon aus, dass Patrick Mahomes zum Saisonauftakt am 14. September gegen die Broncos im Trikot stehen wird. Mahomes, der sich von einer im Dezember erlittenen Verletzung am linken Knie erholt, konnte an allen Trainingseinheiten der Chiefs in der Offseason teilnehmen, was ein gutes Zeichen für den Fortschritt seiner Reha war“, ordnet Ryan McFadden für ESPN den aktuellen Stand der Dinge ein.

NFL-Quarterback als „Müllmann“ bei der WM

Jameis Winston ist derzeit für Fox als Reporter bei der Fußball-WM im Einsatz. Am Sonntag sammelte der Backup-Quarterback der New York Giants als „Müllmann“ Pluspunkte.

Winston war im texanischen Arlington beim Spiel zwischen Japan und den Niederlanden (2:2) dabei und ließ sich von den japanischen Fans inspirieren. Die Anhänger der „Blauen Samurai“ sammelten nach der Partie traditionell ihre Hinterlassenschaften zusammen und überließen diese in Müllsäcken dem Reinigungspersonal.

Der für seine Bodenständigkeit bekannte NFL-Star, der ein Trikot der japanischen Nationalmannschaft trug, schnappte sich ebenfalls einen Müllsack und unterstützte die Asiaten bei der Aufräumaktion.

Dafür wurde der 32-jährige US-Amerikaner, der im Jahr rund vier Millionen Dollar verdient, in den Sozialen Medien gefeiert. „Er ist ein Mann des Volkes. Es ist unmöglich, ihn nicht zu mögen“, schrieb ein User. Ein anderer kommentierte: „Dieser Mann ist immer für eine gute Tat zu haben.“

Winston begann seine NFL-Laufbahn 2015 bei den Tampa Bay Buccaneers. Über die Stationen New Orleans Saints und Cleveland Browns landete er 2025 bei den Giants.

James Pearce Jr. ist am Montag zum Start des Minicamps bei den Atlanta Falcons aufgetaucht. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend.

Damit befindet sich der Edge Rusher erstmals seit seiner Festnahme im Februar wieder bei den Falcons.

Dem 22-Jährigen wurde unter anderem schwere Körperverletzung unter Verwendung einer potenziell tödlichen Waffe vorgeworfen. Pearce hatte mit seinem Auto den Wagen seiner Ex-Freundin, der WNBA-Spielerin Rickea Jackson, gerammt.

Ein Gericht in Florida ordnete die Teilnahme an einem einjährigen Diversionsprogramm an, wodurch ein Prozess vermieden wurde.

Pearce wurde im Draft 2025 an 26. Stelle von den Falcons ausgewählt und geht in seine zweite NFL-Saison.

Patriots-Receiver wird bei Trade-Gerüchten deutlich

Mit A.J. Brown holten die New England Patriots in der vergangenen Woche einen neuen Nummer-Eins-Receiver per Trade von den Philadelphia Eagles. Spätestens durch die Verpflichtung des 28-Jährigen könnten die Tage von Kayshon Boutte beim Super-Bowl-Teilnehmer einigen Medienberichten zufolge gezählt sein. Für den 24-Jährigen wäre das aber wohl ein schwerer Schlag.

„Es gibt einfach viele Spekulationen. Ich versuche nur, mir einen Überblick zu verschaffen“, erklärte Kayshon Boutte am Sonntag gegenüber WBZ-Reporter Dan Roche, der ihn mit den Trade-Gerüchten konfrontierte, die bereits vor der Anknuft von A.J. Brown die Runde machten. Als Reaktion auf die Spekulationen bleib der Receiver den freiwilligen Trainingseinheiten der New England Patriots zunächst fern.

Von den Gerüchten um seine Person wolle er sich aber „nicht zu sehr beeinflussen lassen“, legte der 24-Jährige nach und schob mit Blick auf seine Abwesenheit bei den Workouts nach: „Ich arbeite trotzdem weiter, auch wenn ich nicht da bin. Darauf konzentriere ich mich.“ Geht es nach Boutte, dan wäre er noch sehr lange ein Spieler der New England Patriots.

„Ich würde gerne den Rest meiner Karriere in New England verbringen“, stellte der Passempfänger klar: „Mir gefällt es hier. Ich bin seit drei Jahren hier. Ich bin jeden Tag hier. Ich nenne das hier mein Zuhause. Das ist mein neues Zuhause. Ich bin in Louisiana aufgewachsen. Ich war 20 Jahre dort, aber jetzt ist Boston mein Leben.“ Nach der Verpflichtung von Brown ist seine Zukunft aber mehr denn je offen.

Von dem Neuzugang ist Boutte aber schwer begeistert. „Er ist ein toller Typ“, schwärmte der Sechstrunden-Pick von 2023: „Er ist ein großartiger X-Receiver, dominant. Ob es ein langer Pass ist, eine kurze Route – er kann einen Slant fangen und ihn bis in die Endzone tragen. Ein riesiger Körper. Fänge unter Bedrängnis. Weißt du, man beobachtet diese Typen.“

In der vergangenen Saison fing Boutte 46 Pässe für 551 Yards und 6 Touchdowns. Er steht vor dem letzten Jahr seines Rookie-Vertrages.

Myles Garrett verabschiedet sich emotional von den Browns

Nach neun Jahren verlässt Myles Garrett die Cleveland Browns. Am Montag gaben die Los Angeles Rams die Verpflichtung des NFL Defensive Player of the Year, der im Gegenzug für Pro-Bowl-Pass-Rusher Jared Verse und drei Draft-Picks von Ohio nach Kalifornien wechselt. Anschließend meldete sich der Superstar in den Sozialen Medien zu Wort.

„Es ist schwer in Worte zu fassen, was das wirklich bedeutet, wenn ein so großer Teil deines Lebens an einem Ort, um ein Team herum und mit einer Gemeinschaft im Rücken geprägt wurde“, teilte der Pass Rusher in einem Statement mit, das er am Montag über Instagram und X verbreitete: „Von meinem allerersten Spiel an habt ihr mich toll aufgenommen, und ich wollte dazu beitragen, den Erfolg in eine Stadt zurückzubringen.“

Obwohl der 30-Jährige in seinen neun Spielzeiten bei den Cleveland Browns stets zu den besten Verteidigern der Liga gehört, war er mit seinem Arbeitgeber nur selten erfolgreich. Nur 2020 und 2023 erreichte er mit dem Team die Playoffs. „Cleveland hat mich stärker gemacht“, blickte er auf seine Zeit in Ohio zurück: „Ihr habt mich herausgefordert. Ihr habt mir beigebracht, was Durchhaltevermögen bedeutet.“

Die Browns-Fans hätten ihm gezeigt, wie es ist, „auch dann da zu sein, wenn es nicht leicht ist und wie echte Loyalität aussieht“, schwärmte Garrett: „Durch die Höhen, Tiefen, Rückschläge, Verletzungen, Erwartungen, das schlechte Wetter und die schwierigen Spielzeiten seid ihr alle immer da gewesen. Das habe ich nie als selbstverständlich angesehen.“

Der zweifache Defensive Player of the Year gehört zu den neun Spielern seit der Einführung des Awards im Jahr 1971, die ihn mehrfach gewonnen haben – und er ist derzeit der einzige aktive Profi mit dieser Auszeichnung. Der Edge Rusher wurde 2017 von den Cleveland Browns als erster Draft-Pick in die NFL geholt. Seitdem zählt der Superstar ohne Unterbrechung zu den besten Verteidigern der Liga.

„Was ich ganz ehrlich sagen kann, ist Folgendes: Ich habe dieser Stadt alles gegeben, was ich hatte“, verabschiedete sich Garrett: „Ich habe das Trikot angezogen und diese Farben mit Stolz getragen, und ich bereue keine Sekunde, Teil dieses traditionsreichen Vereins gewesen zu sein.“