Patriots-Funktionär lässt Tür für Brown-Trade offen

Schon seit Monaten kursieren Gerüchte um einen möglichen Trade von A.J. Brown innerhalb der NFL von den Philadelphia Eagles zu den New England Patriots. Deren Top-Personal-Funktionär wollte das nun auf einer Pressekonferenz auch nicht dementieren.

Am Dienstag stellte sich der Executive Vice President of Player Personnel der Patriots, Eliot Wolf, auf der jährlichen Pressekonferenz vor dem Draft den Medien und wurde auch auf die Gerüchte um A.J. Brown angesprochen. Der Wide Receiver soll wechselwillig sein und die Patriots werden schon seit Monaten mit ihm in Verbindung gebracht.

Auf die Frage eines Reporters nach der Möglichkeit eines Trades für den dreimaligen Pro-Bowler, sagte Wolf: „Was Spieler anderer Teams betrifft, so halten wir uns auch hier alle Türen offen, von denen wir glauben, dass sie unseren Kader verbessern könnten.“ Und er ergänzte: „Ob das nun den von Ihnen erwähnten Spieler oder andere Akteure betrifft.“

Die Patriots sind auf der Suche nach einem echten Nummer-1-Receiver für Quarterback Drake Maye, dessen bisherige Anspielstationen in den Playoffs nicht immer den besten Eindruck machten. Speziell im Super Bowl wirkte die komplette Offense überfordert mit der starken Defense der Seattle Seahawks.

Entsprechend nahm New England bereits Änderungen am Receiving Corps vor und entließ Stefon Diggs nach nur einer Saison. In der Free Agency wurde dann Romeo Doubs von den Packers für vier Jahre und 68 Millionen Dollar verpflichtet. Neben ihm stehen auch noch Kayshon Boutte, Mack Hollins, DeMario Douglas, Kyle Williams und Efton Chism III im Kader, keiner davon jedoch scheint eine klare Nummer 1 zu sein.

Die Eagles wiederum waren ebenfalls nicht untätig und tradeten in der vergangenen Woche erst für Dontayvion Wicks von den Packers, was eine Ergänzung zu Brown, aber auch ein möglicher Ersatz sein könnte, wenn DeVonta Smith dann den Top-Spot übernehmen würde.

Generell wird aber kein Brown-Trade vor dem 1. Juni erwartet, da der Dead-Money-Hit für die Eagles im Fall eines Trades davor schlicht zu hoch sein würde.

Nun doch! St. Brown bei Pro Bowl Games dabei

Gute Nachrichten für Amon-Ra St. Brown. Der Wide Receiver der Detroit Lions wird nun doch an den Pro Bowl Games teilnehmen, nachdem er bei der Wahl zum All-Star Game der NFL zunächst leer ausgegangen war.

Wie aus NFL-Kreisen zu hören ist, rückt St. Brown für Eagles-Star-Receiver A.J. Brown nach, der verletzungsbedingt abgesagt hat. St. Brown war bei der Wahl überraschend nicht berücksichtigt worden, obwohl er zu den besten Slot-Receivern der NFL gehört. Anstelle seiner fiel die Wahl in diesem Jahr aufseiten der NFC auf CeeDee Lamb (Cowboys) und Brown (Eagles) als Starter sowie Mike Evans (Buccaneers) und Rookie Puka Nacua (Rams) als Ersatzleute.

Die Wahl, die durch Fan-, Trainer- und Spieler-Stimmen entschieden wird, verwunderte mit der Nicht-Berücksichtigung von St. Brown, der im Vorjahr noch zu den Auserwählten gehört hatte. Wie kurios diese Entscheidung ist, unterstreicht auch die Tatsache, dass St. Brown derweil ins All-Pro First Team gewählt wurde. Diese Wahl wird allerdings von Medienvertretern der „Associated Press“ durchgeführt.

St. Brown brachte es in seiner dritten Saison in der NFL durchweg auf Karrierebestleistungen mit 119 Receptions, 1515 Yards und zehn Touchdowns. Damit belegte er im Gesamtvergleich der Liga Rang 3 nach Receiving Yards hinter Tyreek Hill (Dolphins) und Lamb sowie Rang 2 bei den Receptions zusammen mit Hill. Bei den Touchdowns hatte er nur drei Spieler vor sich (Evans, Hill, Lamb).