Eishockey heute live: Alle Infos zum Olympia-Turnier

Die deutschen Eishockey-Nationalmannschaften wollen bei Olympia 2026 in Italien überraschen. Wann finden die DEB-Spiele statt? Wo sind die Winterspiele live im TV und Stream zu sehen? sport.de liefert den Überblick.

Die deutschen Eishockey-Fans denken gerne noch an das Silbermärchen 2018 in Pyeongchang zurück. Vier Jahre später war für die DEB-Herren in Peking bereits in der Viertelfinal-Qualifikation gegen die Slowakei Schluss. Und 2026?

Mit Leon Draisaitl, Moritz Seider oder Tim Stützle sind die NHL-Profis in Mailand am Start. Die Topfavoriten aus Finnland, Kanada oder Schweden reisen aber ebenfalls mit geballter Star-Power an.

Das olympische Eishockey-Turnier der Frauen startete bereits vor der offiziellen Eröffnungsfeier. Das Team von Cheftrainer Jeff MacLeod ist erstmals seit zwölf Jahren wieder dabei trifft in der Gruppenphase auf Schweden, Japan, Frankreich sowie Italien.

Der Modus beim olympischen Eishockey-Turnier unterscheidet sich bei den Herren und Frauen: Bei den Männern kommen die drei Gruppensieger und der beste Gruppenzweite direkt in das Viertelfinale. Die übrigen Teams spielen in einer Qualifikationsrunde um die vier offenen Plätze.

Bei den Frauen gibt es hingegen nur zwei Gruppen je fünf Teams. Aus der Gruppe A, in den die Top-Nationen spielen, kommen alle Mannschaften in das Viertelfinale. Aus der Gruppe B, in der unter anderem die deutsche Nationalmannschaft spielt, ziehen die besten Drei in die K.o.-Runde ein.

Das IOC gab bereits Anfang 2023 bekannt, dass die Rechtepakete für Olympia 2026 wieder an die Europäische Rundfunkunion (EBU) und Warner Bros. Discovery vergeben wurden.

Als Teil der EBU übertragen sowohl ARD als auch ZDF im linearen TV als auch auf ihren Online-Plattformen die Winterspiele. Zu Warner Bros. Discovery gehören sowohl Eurosport im Free-TV als auch die PayTV-Angebote Eurosport2 und discovery+. Das kostenpflichtige Portal DAZN* zeigt das Eurosport-Programm ebenfalls im Stream.

Wütender FCK-Sportchef schickt Ansage ans Team

Lange Gesichter beim 1. FC Kaiserslautern. Die Pfälzer holen sich beim SV Darmstadt eine Abreibung ab. Geschäftsführer Thomas Hengen ist nach der 0:4-Pleite am Böllenfalltor bedient.

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich nach dem dritten Spiel ohne Sieg vorerst aus dem Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga verabschiedet. In Darmstadt geriet das Team von Trainer Torsten Lieberknecht mit 0:4 unter die Räder. Die Roten Teufel rutschten auf Rang sieben ab und haben nun acht Punkte Rückstand auf Platz drei.

Nach einer ordentlichen Standpauke präsentierte sich Kaiserslautern in der zweiten Halbzeit etwas besser, für eine Aufholjagd reichte es aber nicht mehr. Und so setzte es für den FCK die zweite Abreibung hintereinander in Darmstadt – beim letzten Duell in Hessen setzte es sogar ein 1:5.

FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen war insbesondere mit der ersten Halbzeit sehr unzufrieden. „Die erste Hälfte haben wir nicht stattgefunden, obwohl wir wussten, dass in Darmstadt die ersten Minuten eh immer Feuer ist. Umso enttäuschender war die erste Halbzeit von uns“, sagte er am NITRO-Mikro.

„Nach solchen Auftritten brauchen wir nicht über Systeme zu reden, es ist eine Einstellungsfrage“, sagte er und schickte eine deutliche Forderung ans Team. „Wir können uns nur entschuldigen bei den Fans, die uns mal wieder fantastisch unterstützen. Nächste Woche muss da ein ganz anderes Feuer und Esprit auf dem Platz zu sehen sein.“

Angesprochen auf die Mentalität sagte er: „Vielleicht ist es so, dass die Ambitionen im Verein für den einen oder anderen zu hoch sind. Das müssen wir in der Woche schnellstmöglich klären.“

Es sei ein Phänomen, führte er aus. „Es ist Samstagabend, Flutlichtspiel, du hast einen direkten Konkurrenten vor der Brust, und der zeigt dir, was es heißt, alles zu geben. Das war nicht Betzelike.“

Schröder siegt beim Debüt für Cleveland

Dennis Schröder hat in der NBA ein erfolgreiches Debüt für die Cleveland Cavaliers gefeiert. Bei den Los Angeles Clippers gewann das neue Team des deutschen Nationalmannschaftskapitäns in der Nacht zum Donnerstag mit 124:91.

Schröder kam bei seiner Premiere von der Bank und legte in 19 Minuten elf Punkte, zwei Rebounds und sechs Assists auf.

Der Weltmeister war am vergangenen Sonntag von den Sacramento Kings nach Cleveland geschickt worden, die Cavaliers sind bereits seine elfte Station in der besten Basketball-Liga der Welt.

Mit der Mannschaft aus Ohio, die nun bei 31 Siegen und 21 Niederlagen steht, hat Schröder im Osten beste Play-off-Aussichten und eine Außenseiterchance auf den Titel.

In Cleveland wird Schröder auf der Point-Guard-Position als Back-up für Superstar James Harden fungieren, den das Team von Headcoach Kenny Atkinson erst am Mittwoch kurz vor Ende der Transferphase von den Clippers geholt hatte. Gegen seine alte Mannschaft wirkte Harden jedoch noch nicht mit.

Bester Werfer der „Cavs“ war Donovan Mitchell (29).

Im Spitzenspiel der Western Conference kassierte Meister Oklahoma City Thunder bei den San Antonio Spurs eine 106:116-Niederlage.

Thunder-Center Isaiah Hartenstein kam nicht zum Einsatz, MVP Shai Gilgeous-Alexander fehlte wegen einer Bauchmuskelzerrung verletzt.

Spurs-Star Victor Wembanyama glänzte mit 22 Punkten und 14 Rebounds. OKC führt den Westen mit einer Bilanz von 40:12 weiter vor den Spurs (34:16) an.

Ariel Hukporti fuhr derweil mit den New York Knicks beim 134:127 nach doppelter Overtime gegen die Denver Nuggets den achten Sieg in Folge ein. Während der deutsche Center in vier Minuten ohne Punkte blieb, führte Jalen Brunson die Knicks mit 42 Punkten zum Erfolg.

Für die Nuggets legte der dreimalige MVP Nikola Jokic mit 30 Punkten, 14 Rebounds und zehn Assists ein Triple Double auf, sein Teamkollege Jamal Murray kam auf 39 Punkte.

Zweifel an wegweisender Vingegaard-Entscheidung

Jonas Vingegaard nimmt es im Radsport-Jahr 2026 erneut mit Tadej Pogacar auf. Dass der Däne vor dem Saison-Highlight bei der Tour de France auch noch den Giro d’Italia fahren – und natürlich gewinnen – will, ruft bei Ex-Tour-Sieger Geraint Thomas große Fragezeichen hervor. Er sieht ein Risiko.

Die Entscheidung von Radsport-Star Jonas Vingegaard, in diesem Jahr sowohl den Giro d’Italia als auch die Tour de France zu bestreiten, sei einige „mutig“, so der Brite Geraint Thomas im Podcast „Watts Occurring“. Der 39-Jährige schob hinterher: „Und das funktioniert fast nie.“

Für Vingegaard ist es die erste Teilnahme an der Italien-Rundfahrt, wohingegen er bereits fünfmal bei der Frankreich-Schleife (2 Gesamtsiege) und einmal bei der spanischen Vuelta (1 Gesamtsieg) dabei war. Gewinnt er den Giro, hätte er bei allen Grand Tours triumphiert – ein verlockendes Ziel.

Der Giro beginnt in diesem Jahr am 8. Mai in Bulgarien, die Tour startet am 4. Juli in Barcelona.

Laut Thomas besteht aus Sicht von Vingegaard aber nun das Risiko, nach den Giro-Strapazen nicht rechtzeitig für die Tour auf Top-Niveau zu sein. Dort hat er es mit keinem geringeren als Tadej Pogacar zu tun, der den Giro in diesem Jahr auslässt. In 2024 hatte der Slowene aber seinerseits das Kunststück vollbracht, das Double aus den beiden Landesrundefahrten zu gewinnen – als achter Fahrer in der Radsport-Geschichte überhaupt.

Thomas stellte daher mit Blick auf Vingegaard die Frage in den Raum: „Was würde er tun, wenn er jetzt wüsste, dass Pogacar nicht bei der Tour mitfahren wird? Machen sie das, um wenigstens eine Grand Tour zu gewinnen, fast so, als würden sie sich mit einer Niederlage gegen Pogi abfinden? Oder machen sie das in der Annahme, dass er so viel Kraft hat, dass er bei der Tour mit einer Grand Tour in den Beinen besser abschneiden wird?“

Möglich sei nicht zuletzt auch, dass Pogacar, aus welchem Grund auch immer, bei der Tour ins Straucheln gerät, so Sieger von 2018: „Was, wenn Pogi in der Nacht vor der Tour etwas zustößt, wenn er zum Beispiel sein Regenerationsgetränk auf seinen Fuß fällt und sich diesen bricht? Wenn er also plötzlich nicht bei der Tour dabei ist oder in den ersten Tagen aussteigt. Was denkt Jonas dann? Was würde er tun, wenn er jetzt wüsste, dass Pogacar nicht bei der Tour fahren wird?“

Als Malcolm Butler den Seahawks den Super Bowl versaute

Super Bowl LX zwischen den New England Patriots und Seattle Seahawks steht vor der Tür und weckt zugleich Erinnerungen an das erste Aufeinandertreffen der beiden NFL-Franchises im großen Spiel. sport.de blickt zurück.

Wer auf den Super Bowl zwischen den Patriots und Seahawks am kommenden Sonntag (ab 23:15 Uhr live bei RTL) blickt, dem wird sicher auch das Duell in Super Bowl XLIX in den Sinn kommen. Schließlich war es ein geschichtsträchtiger Abend in Arizona mit einem Rekord-Comeback und einem unglaublichen Ende.

Die Patriots merkten an jenem Abend in Arizona spätestens beim Stand von 14:24 aus ihrer Sicht zum Start des Schlussviertels, dass das eigene Run Game dem Gegner nicht gewachsen war, sodass es gewissermaßen über Bord geworfen wurde. Brady übernahm und war nicht mehr zu stoppen, auch nicht von der legendären Legion of Boom. Einen Drive über neun Plays schloss er mit einem 4-Yard-Touchdown-Pass auf Danny Amendola ab und nach einem weiteren Stopp der Defense folgte ein Drive über zehn Spielzüge. An dessen Ende? Ein 3-Yard-Touchdown-Pass zu Julian Edelman zur 28:24-Führung für New England mit zwei Minuten auf der Uhr.

Doch an diesem Punkt standen die Patriots auch in ihren vorherigen zwei Super Bowls, mit einer knappen Führung kurz vor Schluss und dem Ball in der Hand des Gegners. Zweimal kassierten sie anschließend noch eine Pleite durch die New York Giants, die jeweils von Wunder-Catches – David Tyree und Mario Manningham, Ersterer sogar ebenfalls in Arizona in Super Bowl XLII – profitierten.

 

 

Hurricanes wenden nächsten Einbruch ab

Die Carolina Hurricanes (34-15-6) haben am Sonntag mit „ein wenig Glück“ den nächsten Einbruch verhindert und 3:2 nach Verlängerung gegen die Los Angeles Kings (23-17-14) gewonnen.

Wie schon am Samstag, als Carolina nach 3:0-Führung noch 3:4 in OT gegen die Washington Capitals verloren hatte, ließen sich die Canes erneut eine späte Führung noch entgleiten und mussten wieder in die Verlängerung. Dort hatten sie dank eines abgefälschten Schusses von Sebastian Aho aber diesmal das bessere Ende für sich.

„Ein wenig Glück war natürlich dabei“, sagte Aho, dessen Handgelenkschuss nach knapp anderthalb Minuten in der OT vom Schläger des Kings-Stürmers Adrian Kempe ins eigene Tor abgelenkt wurde. „Es können eben gute Dinge passieren, wenn man aufs Tor schießt. So war es auch hier.“

Jordan Staal hatte die Hurricanes im ersten Drittel in Führung gebracht, danach passierte lange nichts. Nach der Erhöhung von Alexander Nikishin waren regulär nur noch sieben Minuten zu spielen – eigentlich eine komfortable Situation.

Doch die Lightning kamen schon eine halbe Minute später ins Schwimmen, als Samuel Helenius den Anschluss herstellte und mussten gut 200 Sekunden vor dem finalen Buzzer dann tatsächlich den Ausgleich durch Quinton Byfield hinnehmen.

Diesmal schlug Carolina aber zurück. „Sie haben zwar den Doppelpack gemacht, aber mir hat es extrem gut gefallen, wie wir weitergespielt haben“, lobte Canes-Coach Rod Brind’Amour.

Exklusiv: Magath lästert über FC Bayern und kritisiert Kane

Die Leichtigkeit des FC Bayern ist weg. Nach dem enttäuschenden 2:2 beim HSV sind die Münchner genervt und meckern sogar über den Schiedsrichter. Trainer-Legende Felix Magath reagiert darauf bei sport.de mit dezentem Spott – und kritisiert auch die Rolle von Superstar Harry Kane. Eine ernsthafte Titelbedrohung für die Bayern sieht er nicht.

Nach der ersten Saisonniederlage gegen den FC Augsburg war die Mission des FC Bayern für den 20. Bundesliga-Spieltag klar: Im Nord-Süd-Klassiker beim HSV drei Punkte mit nach München bringen, den Vorsprung auf die Konkurrenz halten.

Diesen Auftrag hat die Elf von Trainer Vincent Kompany nicht erfüllt. Im Volkspark zeigte der FC Bayern zum wiederholten Male ungewohnte Schwächen und stolperte beim 2:2 erneut. Weil der BVB am Sonntag gegen Heidenheim mit 3:2 gewann, beträgt das Polster der Bayern „nur“ noch sechs Punkte.

Zurzeit bekämen die Bayern „nicht nur Gegentore, sondern kommen tatsächlich in Schwierigkeiten“, führte der 71-Jährige weiter aus. Den Münchnern sei ihre eigene Dominanz der Hinrunde zum Verhängnis geworden. „Es ist nie gut für eine Mannschaft, wenn sie unangefochten vorne ist und – in Anführungsstrichen – keine Gegner mehr hat. Da wird man leichtfertig.“

Apropos Kane: Magath kritisierte dessen Rolle als Tausendsassa im Bayern-Spiel. „Ich würde Spieler immer nach ihren Stärken einsetzen. Harry Kane kann Tore schießen. Er wird von allen gelobt und jeder jubelt, dass er auch hinten rumläuft. Aber das ist nicht sein Job“, sagte der frühere Bayern-Coach.

Kane könne „hinten so viel Bälle klären, wie er will, aber er hilft der Mannschaft mehr, wenn er vorne steht, wartet, den Ball bekommt und ihn reinschießt.“

Der Engländer solle sich auf „seine Stärken besinnen“, forderte Magath: „Wenn er vorne statt im Mittelfeld oder hinten rumlaufen würde, wäre das für die Mannschaft besser.“

Dass die Bayern nach ihrem erneuten Ausrutscher im Titelrennen wirklich noch in die Bredouille kommen, glaubt der Fußball-Lehrer indes nicht und verwies auf die nicht gerade vor Fußballwitz strotzenden Konkurrenz: „Man muss aber leider sagen, dass Borussia Dortmund nicht gerade den Eindruck vermittelt, als wollen sie den FC Bayern jagen.“

Leon Goretzka erklärt Absage an Top-Klubs

Leon Goretzka wird den FC Bayern nicht in dieser Winter-Transferperiode verlassen, wie die Münchner am Freitag öffentlich mitteilten. Der deutsche Nationalspieler meldete sich anschließend in einem emotionalen Instagram-Beitrag zu Wort und erklärte darin die Entscheidung.

Hinter Leon Goretzka liegen „turbulente“ Tage, wie der Mittelfeldspieler des FC Bayern einen Instagram-Beitrag begann: „Gleichzeitig haben sie Klarheit gebracht.“

Der 30-Jährige wird den deutschen Rekordmeister nicht in diesem Winter verlassen – trotz des großen Interesses aus dem Ausland. Vor allem der spanische Spitzenklub Atlético Madrid buhlte Medienberichten zufolge emsig um seine Dienste, soll zuletzt auch ein Angebot beim FC Bayern hinterlegt haben.

Zugleich steht nun fest: Goretzka wird den FC Bayern im Sommer nach dann acht Jahren verlassen, sein Vertrag wird nicht verlängert.

Der Routinier schrieb dazu: „So sehr mich das Interesse von internationalen Top-Clubs ehrt, so klar habe ich für mich entschieden, dass ich bis zum Saisonende beim FC Bayern bleiben möchte. Mit einem Team, mit dem es auf und neben dem Rasen unglaublich viel Spaß macht und einem Trainer der unsere Mannschaft wieder zu einer echten Einheit geformt hat! Diesem Team und dem Verein fühle ich mich verpflichtet.“

Es sei das „gemeinsame Ziel“, im Mai „wieder mit vollen Händen am Marienplatz“ zu stehen und „die ganz großen Titel feiern“ zu können. Der in dieser Saison so dominant auftretende Rekordmeister zählt zu den Top-Favoriten auf den Gewinn der Champions League.

Goretzka führte aus: „Gleichzeitig haben der Verein und ich in guten und konstruktiven Gesprächen beschlossen, dass unsere gemeinsame erfolgreiche Zeit im Sommer zu Ende geht. Wie zu einem früheren Zeitpunkt bereits gesagt, ist es auch für mich der richtige Zeitpunkt, um noch einmal ein neues Kapital aufzuschlagen: Als Fußballer und als Mensch.“

In einem Interview mit der „Zeit“ hatte Goretzka zuvor erklärt, dass er einem Wechsel ins Ausland sehr offen gegenüber steht.

„Doch davor gibt es noch viel zutun“, schloss der Noch-Bayern-Profi seinen Beitrag. Er schwor die Fans ein: „Lasst uns gemeinsam alles dafür geben, dass wir mit dem FC Bayern und auch mit der Nationalmannschaft den maximalen Erfolg in dieser Saison und bei der WM erzielen! Ich freue mich drauf! Danke für Eure Unterstützung!“

Diese Teams stehen bei Antetokounmpo Schlange

Die Spekulationen um einen Abschied von Giannis Antetokounmpo von den Milwaukee Bucks haben am Mittwoch an Fahrt aufgenommen. Laut „ESPN“-Insider Shams Charania beschäftigen sich die Bucks mittlerweile ernsthaft mit einem Trade.

Als „offen wie nie“ gelten die Bucks in Ligakreisen hinsichtlich eines Deals für Antetokounmpo. Das ruft standesgemäß eine Reihe von Interessenten auf den Plan, die jedoch nicht jetzt erst in den Poker um den griechischen Superstar eingestiegen sind.

So gelten laut Sharania die New York Knicks und die Miami Heat in der Eastern Conference als auch die Minnesota Timberwolves und die Golden State Warriors als ernstzunehmende Kandidaten für Giannis‘ zukünftige sportliche Heimat.

Der Name der Knicks wird seit dem Sommer am hartnäckigsten mit dem 31-Jährigen in Verbindung gebracht. So bestätigte Knicks-Experte Ian Begley („SNY“), dass die von Antetokounmpo für einen Wechsel präferierte Franchise einem Deal „aggressiv“ nachgehen werde. Zudem warf Begley gleichermaßen den Namen der Heat in den Ring.

Bereits im August habe es laut „ESPN“ erste Gespräche zwischen den Bucks und den Knicks gegeben. Damals habe Antetokounmpo signalisiert, dass Manhattan „der einzige Ort“ sei, an dem er außerhalb von Milwaukee spielen wolle.

Aus San Francisco hört man derweil eine wechselhafte Gemengelage. Einerseits betonte Warriors-GM Mike Dunleavy Jr. nach dem Kreuzbandriss von Jimmy Butler, dass man nicht vorhabe, den Superstar zu verschiffen. „Meine Vision ist, dass er uns nächste Saison einen Schub gibt, wie er es getan hat, als er zu uns gekommen ist“, sagte Dunleavy.

Chris Mannix („Sports Illustrated“) berichtete am Dienstag Gegenteiliges: So seien die Dubs für Giannis bereit, ein Paket um Butler, Jonathan Kuminga und eine Reihe von Draftpicks zu schnüren.

Lipowitz spricht über „extrem hohe Erwartungen“

Der deutsche Radsport-Star Florian Lipowitz startet an diesem Donnerstag bei der Mallorca Challenge seine Saison 2026. Nach seinem sensationellen Durchbruch 2025 steht der Tour-de-France-Dritte plötzlich im Fokus der Radsport-Welt.

Die Vorbereitung verlief professionell und bewusst abgeschieden. Drei Wochen lang feilte Lipowitz im Höhentrainingslager auf Teneriffa an seiner Form, sammelte Kilometer auf den kanarischen Straßen und suchte abseits des Trainings Ausgleich mit den Teamkollegen. Der Grundstein für das neue Jahr ist gelegt, doch die Leichtigkeit des Überraschungsstars ist den neuen Ansprüchen gewichen.

„Die Erwartungen sind natürlich extrem hoch“, sagte Lipowitz im Podcast „Ulle & Rick“ von Jan Ullrich und Rick Zabel: „Ich für mich persönlich versuche sie ein bisschen runterzuschrauben.“ Eine verständliche Reaktion auf eine Saison, die in diesem Jahr und mit Blick auf die scheinbar übermächtige Konkurrenz nur schwer zu toppen sein wird.

Platz drei bei der Tour de France 2025, das Weiße Trikot des besten Jungprofis sowie Podestplätze bei Paris–Nizza und dem Critérium du Dauphiné machten die vergangene Saison für Lipowitz zu einem Sensationsjahr.

Diese Leistungen nun zu bestätigen, wird eine riesige Herausforderung, wie der gebürtige Laichinger selbst weiß: „Ich würde mich freuen, wenn ich an die Leistungen des letzten Jahres anschließen könnte. Aber es geht nicht jedes Jahr bergauf“, warnte Lipowitz und fügte hinzu: „Es wird auch mal ein Jahr geben, in dem es nicht so gut läuft.“ Worte, die zeigen, wie reflektiert der 25-Jährige mit der plötzlichen Erwartungshaltung an seine Person umgeht.

Auch bei Red Bull–Bora–hansgrohe mahnt man zur Geduld. Teamchef Ralph Denk weiß um die deutlich gestiegene Fallhöhe für seinen Schützling. Die vergangene Saison sei nahezu perfekt verlaufen, „das zu wiederholen, ist nicht ganz einfach“. Dennoch stärkt Denk der deutschen Radsport-Hoffnung den Rücken: „Diese Sicherheit will ich ihm geben. Ich glaube, seine ganz großen Jahre, die werden noch kommen.“

Ob 2026 bereits dazugehört, wird sich spätestens im Juli zeigen. Bei der Tour de France soll Lipowitz gemeinsam mit Remco Evenepoel eine Doppelspitze bilden und Titelverteidiger Tadej Pogacar herausfordern. Zuvor stehen Aufgaben in der Algarve, Katalonien sowie die Romandie auf dem Programm – Rennen, bei denen Lipowitz „zumindest in der Lage sein“ will, „um das Podium fahren zu können“.