Das sind die Preisgelder der Tour de France 2026

Die Tour de France hat in der Radsportwelt nicht nur sportlich einen herausragenden Stellenwert, sondern auch finanziell. Das wird beim Blick auf die Preisgelder, die 2026 ausgeschüttet werden und mittlerweile offiziell veröffentlicht wurden, einmal mehr deutlich.

Für die Radsport-Stars steht bei der Tour de France 2026 nicht nur sportlich, sondern auch finanziell einiges auf dem Spiel. Allein der Sieger der Frankreich-Rundfahrt darf sich über ein Preisgeld in Höhe von 500.000 Euro freuen. Für den Zweit- und Drittplatzierten in Paris fallen immerhin noch 200.000 und 100.000 Euro ab. Das geht aus den Preisgeldlisten hervor, die Veranstalter ASO veröffentlicht hat.

Finanziell attraktiv sind auch Erfolge auf einzelnen Etappen. Hier kassiert der Sieger jeweils 11.000 Euro, die Plätze zwei und drei noch 5.500 und 2.800 Euro.

Die vier Trikotträger (Gelb, Grün, Gepunktet, Weiß) füllen die Kassen ihrer Teams täglich. Das Maillot Jaune wird auf jeder Etappe mit 500 Euro belohnt, der beste Sprinter, Bergfahrer und Jungprofi bekommen je 300 pro Tag, an dem sie das Trikot tragen.

Die abschließenden Sieger der Sprint- und Bergwertung erhalten in Paris jeweils 25.000 Euro, der beste Jungprofi wird mit 20.000 Euro belohnt.

Über ein Extra-Preisgeld dürfen sich auch die jeweils kämpferischsten Fahrer der Etappen freuen. Hierfür gibt es 2.000 Euro. Der Sieger in dieser Gesamtwertung kassiert 20.000 Euro.

Sonderprämien werden zudem für einzelne Bergwertungen verteilt. Der legendäre Bergpreis Henri-Desgrange wird etwa mit 5.000 Euro belohnt.

Über die Gesamteinnahmen der Fahrer sagen die Tour-Preisgelder letztlich aber nur wenig aus. Es ist gängige Praxis, dass die vom Team gewonnenen Gelder nach dem Ende der Rundfahrt gleichmäßig auf alle Teammitglieder verteilt werden. Ans Abkassieren geht es für die Profis in der Regel erst nach der Tour, wenn sie für diverse Rennen gebucht werden und hohe Antrittsgelder kassieren. Zudem winken auch neue Sponsoren-Einnahmen.

Hitze-Zoff: Tour-Stars gehen auf die Barrikaden

Die ersten Etappen der Tour de France 2026 fanden unter extremen Bedingungen statt. Die enorme Hitze setzt den Fahrern schwer zu. Aus dem Peloton werden immer mehr kritische Stimmen laut.

Zahlreiche Fahrer haben die extremen Bedingungen beklagt, unter denen die ersten Etappen der diesjährigen Tour de France ausgetragen wurden. Auf jedem einzelnen Tagesabschnitt wurde die 40-Grad-Marke überschritten. Das ist in den Augen vieler ein echtes Gesundheitsrisiko.

„Ich weiß nicht, ob es sicher ist, aber es ist ganz bestimmt nicht gesund“, beschwerte sich unter anderem Matteo Trentin gegenüber „Sporza“ über die außergewöhnlichen Umstände, unter denen das Rennen bisher stattfindet. „Wenn ich ein normaler Typ wäre, würde ich zu dieser Tageszeit nicht vor die Tür gehen“, ergänzte er.

Benjamin Thomas leidet ebenfalls unter den extremen Temperaturen. „Das kann die Gesundheit der Fahrer beeinflussen. Sobald die Temperatur auf über 40 Grad steigt, wird es wirklich gefährlich“, warnte er. Zustimmung erhielt das Duo unter anderem auch von Tadej Pogacar, der laut eigener Aussage vor dem Start der vierten Etappe unter starken Kopfschmerzen litt: „Da dachte ich mir, das wird ein langer Tag werden.“

Um den Fahrern das Leben während des Rennens zu erleichtern, haben die Verantwortlichen bereits das Reglement für die Verpflegung angepasst. Diese Änderung trat vor der vierten Etappe in Kraft. Für Trentin viel zu spät.

„Wir haben schon an den drei Tagen davor danach gefragt“, sagte er. Dass die Organisatoren so lange warteten, um die Entscheidung durchzusetzen, stört ihn. „Sie sollten ihre Klimaanlage im Auto ausnahmsweise mal ausschalten. Dann werden sie verstehen, was wir durchmachen.“

Ein Problem, das die Tour-Direktion hat: Der Zeitplan für die Etappen kann nicht einfach über den Haufen geworfen werden. Es ist schlicht und ergreifend nicht möglich, eine Etappe schon morgens bei erträglichen Temperaturen zu starten. Zum einen spielen die TV-Rechteinhaber da nicht mit, da sie ihre hohen Einschaltquoten erst am Nachmittag generieren. Und zum anderen bringt eine Tour-Etappe auch zahlreiche Einschränkungen für die Bewohner an der Strecke mit sich.

„Es gibt strikte Timeslots. Manchmal ist auch der Zugang zu Krankenhäusern temporär eingeschränkt. Das erfordert alle möglichen Arrangements. Wir können nicht einfach sagen, wir kommen eine oder auch drei Stunden früher vorbei“, schilderte Tour-Technikdirektor Thierry Gouvenou der Zeitung „Het Nieuwsblad“ das Problem.

Inklusive „Gamechanger“: Leafs gehen auf Einkaufstour

Die Toronto Maple Leafs haben sich am ersten Tag der Free Agency in der NHL nicht lumpen lassen und gleich zahlreiche neue Spieler unter Vertrag genommen. Während das Team mit Sergei Bobrovsky nach Ansicht von General Manager John Chayka einen „echten Gamechanger“ verpflichtet hat, unterschrieben auch sechs neue Stürmer einen Vertrag in Toronto.

Sieben Jahre lang hütete Bobrovsky das Tor der Florida Panthers, gewann mit der Franchise aus Sunrise gleich zweimal den Stanley Cup. Nun aber ist die Ära des 37-Jährigen in Florida beendet. Mit dem Team aus der Hauptstadt Ontarios einigte sich der Goalie auf einen Dreijahresvertrag über insgesamt 21 Millionen Dollar (AAV von sieben Millionen Dollar).

„Sergei ist für uns ein echter Gamechanger“, jubelte General Manager John Chayka über den Coup: „Sein Lebenslauf spricht natürlich für sich. Möglicherweise wird er am Ende der beste Spieler aller Zeiten auf dieser Position sein. Einen solchen Spieler für dieses Team zu verpflichten, das den Durchbruch schaffen will – wir haben das Gefühl, dass er der richtige Spieler zur richtigen Zeit ist, nicht nur auf dem Eis, sondern ganz sicher auch abseits davon.“

Das Gesamtpaket bei dem Routinier, der Anthony Stolarz auf die Bank verdrängen wird, hätte einfach „sehr viel Sinn“ ergeben, führte Chayka aus: „Man hat immer seine eigene Meinung, aber tatsächlich einen Spieler dieses Kalibers zu verpflichten – er will gewinnen -, das sagt meiner Meinung nach viel über die Organisation aus, viel über die Eigentümer und viel über die Führungsqualitäten der Spieler. Er glaubt wirklich an unsere Jungs, was großartig ist.“

Durch die Bobrovsky-Verpflichtung war für Dennis Hildeby kein Platz mehr im Kader der Maple Leafs, die den Schlussmann im Tausch für Stürmer Nick Paul zu den Tampa Bay Lightning tradeten. Der 31-jährige Routinier war eine von insgesamt sechs Verstärkungen für die Angriffsreihe, die am Mittwoch den Weg nach Toronto fanden. Fünf Free-Agent-Offensivspieler unterschrieben ebenfalls.

Ex-Oiler Jack Roslovic, der in der vergangenen Spielzeit noch 21 Treffer für Edmonton markierte, unterschrieb für zwei Jahre und acht Millionen Dollar. Hinzu kommen mit Colton Sissons (zwei Jahre, 8,6 Millionen Dollar), Teddy Blueger (zwei Jahre, fünf Millionen Dollar), Zack MacEwen (zwei Jahre, 1,75 Millionen Dollar) und Brandon Duhaime (drei Jahre, 7,8 Millionen Dollar) weitere Neuverpflichtungen zur Stärkung der Kadertiefe.

Inklusive „Gamechanger“: Leafs gehen auf Einkaufstour

Die Toronto Maple Leafs haben sich am ersten Tag der Free Agency in der NHL nicht lumpen lassen und gleich zahlreiche neue Spieler unter Vertrag genommen. Während das Team mit Sergei Bobrovsky nach Ansicht von General Manager John Chayka einen „echten Gamechanger“ verpflichtet hat, unterschrieben auch sechs neue Stürmer einen Vertrag in Toronto.

Sieben Jahre lang hütete Sergei Bobrovsky das Tor der Florida Panthers, gewann mit der Franchise aus Sunrise gleich zweimal den Stanley Cup. Nun aber ist die Ära des 37-Jährigen in Florida beendet. Mit dem Team aus der Hauptstadt Ontarios einigte sich der Goalie auf einen Dreijahresvertrag über insgesamt 21 Millionen Dollar (AAV von sieben Millionen Dollar).

„Sergei ist für uns ein echter Gamechanger“, jubelte General Manager John Chayka über den Coup: „Sein Lebenslauf spricht natürlich für sich. Möglicherweise wird er am Ende der beste Spieler aller Zeiten auf dieser Position sein. Einen solchen Spieler für dieses Team zu verpflichten, das den Durchbruch schaffen will – wir haben das Gefühl, dass er der richtige Spieler zur richtigen Zeit ist, nicht nur auf dem Eis, sondern ganz sicher auch abseits davon.“

Das Gesamtpaket bei dem Routinier, der Anthony Stolarz auf die Bank verdrängen wird, hätte einfach „sehr viel Sinn“ ergeben, führte Chayka aus: „Man hat immer seine eigene Meinung, aber tatsächlich einen Spieler dieses Kalibers zu verpflichten – er will gewinnen -, das sagt meiner Meinung nach viel über die Organisation aus, viel über die Eigentümer und viel über die Führungsqualitäten der Spieler. Er glaubt wirklich an unsere Jungs, was großartig ist.“

Durch die Bobrovsky-Verpflichtung war für Dennis Hildeby kein Platz mehr im Kader der Maple Leafs, die den Schlussmann im Tausch für Stürmer Nick Paul zu den Tampa Bay Lightning tradeten. Der 31-jährige Routinier war eine von insgesamt sechs Verstärkungen für die Angriffsreihe, die am Mittwoch den Weg nach Toronto fanden. Fünf Free-Agent-Offensivspieler unterschrieben ebenfalls.

Ex-Oiler Jack Roslovic, der in der vergangenen Spielzeit noch 21 Treffer für Edmonton markierte, unterschrieb für zwei Jahre und acht Millionen Dollar. Hinzu kommen mit Colton Sissons (zwei Jahre, 8,6 Millionen Dollar), Teddy Blueger (zwei Jahre, fünf Millionen Dollar), Zack MacEwen (zwei Jahre, 1,75 Millionen Dollar) und Brandon Duhaime (drei Jahre, 7,8 Millionen Dollar) weitere Neuverpflichtungen zur Stärkung der Kadertiefe.

Marokko zu abgezockt: Kanadas WM-Traum geplatzt

Marokko hat Co-Gastgeber Kanada aus dem Turnier geworfen und steht als erstes Team im Viertelfinale der Fußball-WM. Die Auswahl von Nationaltrainer Mohamed Ouahbi hatte beim 3:0 (0:0) in Houston allerdings mehr Mühe als erwartet.

Azzedine Ounahi traf nach einer schwachen ersten Halbzeit zweimal (50. und 82. Minute). Soufiane Rahimi ließ Marokko in der Nachspielzeit noch einmal jubeln (90.+8).

Nach Platz vier bei der WM 2022 wartet auf Marokko nun im Viertelfinale entweder der große Favorit Frankreich oder Deutschland-Bezwinger Paraguay.

Offen ist, ob Bayern-Neuzugang Ismael Saibari dann wieder mitspielen kann – der Offensivstar musste verletzungsbedingt bereits in der 22. Minute ausgewechselt werden.

Für Kanada endet dagegen das Turnier – das Team von Jesse Marsch verabschiedet sich aber immerhin mit dem Erfolg, dank der ersten WM-Punkte überhaupt so weit gekommen zu sein wie noch nie.

„Wir waren die bessere Mannschaft. Aber sie haben ein paar Tore erzielt“, resümierte Marsch. „Sie haben ein bisschen mehr Qualität im letzten Drittel – und uns hat es dort gefehlt.“ Es sei ein Privileg für die Fans, „so ein tolles Team“ zu sehen. „Wir liegen jetzt am Boden, aber ich könnte nicht stolzer sein.“

Auf der Tribüne half auch die Anfeuerung von Eishockey-Ikone Wayne Gretzky als einer der 68.777 Zuschauerinnen und Zuschauer am Ende nichts.

Für die kanadische Auswahl und die Fans war die Reise nach Houston allein schon wegen des Datums besonders. Der große Nachbar USA, der unter Präsident Donald Trump eher schwierige Beziehungen zu Kanada pflegt, feierte am Samstag landesweit 250 Jahre Unabhängigkeit. Auch im und rund um das Stadion im patriotischen Bundesstaat Texas waren zahlreiche US-Fahnen und -Trikots zu sehen. Die USA selbst hatten an ihrem „Independence Day“ spielfrei.

Ägypten bucht historisches WM-Achtelfinale vom Punkt

Mo Salah und Kollegen nervenstark im Elfmeterkrimi: Ägypten hat einen historischen Erfolg gefeiert und nach dem ersten K.o.-Sieg seiner WM-Geschichte das Achtelfinale erreicht.

Der siebenmalige Afrikameister von Trainer Hossam Hassan gewann am Freitag das Sechzehntelfinale gegen Australien mit 4:2 nach Elfmeterschießen (1:1, 1:1) und löste das Ticket für die Runde der besten 16 Mannschaften. Dort dürfte es am kommenden Dienstag in Atlanta zum Duell mit Weltmeister Argentinien und Lionel Messi kommen.

Emam Ashour (13.) schoss das Tor für die „Pharaonen“ vor 70.244 Zuschauern. Mohamed Hany (55., Eigentor) hatte für den Ausgleich gesorgt und damit unfreiwillig einen Negativrekord aufgestellt: Zwei Eigentore bei einer WM hatte zuvor noch kein Spieler erzielt. Hany war schon im Spiel gegen Belgien (1:1) der Pechvogel. Hossam Abdelmaguid traf entscheidend vom Punkt.

Für die Socceroos, die mit dem Überstehen der Gruppenphase einen Hype in der Heimat ausgelöst hatten, erfüllte sich der Traum vom ersten Erfolg in der K.o.-Runde dagegen nicht.

Einen ersten Teilerfolg erzielte Ägypten schon vor dem Anpfiff: Kapitän Salah, der im Spiel gegen den Iran (1:1) mit einer Oberschenkelzerrung ausgewechselt worden war, meldete sich rechtzeitig fit und stand in der Startelf. Ein weiteres Tor, mit dem er zum ägyptischen Rekordtorschützen – dem heutigen Nationaltrainer Hassan (69 Tore) – aufgeschlossen hätte, gelang ihm aber nicht.

Ex-Bundesligaprofi Omar Marmoush spielte als Sturmspitze von Beginn an. Australien startete mit dem St.-Pauli-Duo Jackson Irvine und Connor Metcalfe.

Australien ließ sich zu Beginn in die eigene Hälfte zurückfallen, schaltete nach Ballgewinn aber blitzschnell um. Cristian Volpato verpasste den Traumstart knapp, der 22-Jährige scheiterte aus rund 25 Metern an der Latte (5.). Es folgte der frühe Schock: Nach einem Freistoß flankte Karim Hafez den Ball in den Strafraum, wo Ashour per Kopf vollendete – die im Vorfeld diskutierten Größenvorteile der Australier waren durch schlechtes Stellungsspiel ausgehebelt.

Schnappen sich die 76ers auch LeBron James

Kurz vor dem Beginn der Free Agency kam es am Dienstag in der NBA zum großen Knall um LeBron James. Der Superstar entschloss sich, seine Karriere in der stärksten Basketball-Liga zwar fortzusetzen, aber nicht bei den Los Angeles Lakers. Wohin es den Free Agent nun ziehen wird, ist noch unklar. Offenbar sind neben den Golden State Warriors auch die Philadelphia 76ers am 41-Jährigen dran.

Sowohl „ESPN“-Insider Chams Charania als auch Kevin O’Connor für „Yahoo!“ hatten zuletzt über ein Interesse der Golden State Warriors an den Diensten von LeBron James berichtet, der erstmals in seiner Karriere die Gelegenheit hat, als Free Agent frei über seine sportliche Zukunft entscheiden zu können. Auch über eine Rückkehr zu den Cleveland Cavaliers wurde spekuliert.

Nun bahnt sich laut „The Athletic“ an, dass sich für „King James“ auch noch eine spannende dritte Option in der NBA auftut. Den Informationen des Online-Portals zufolge haben jüngst auch die Philadelphia 76ers einen Vorstoß gewagt, um die Möglichkeit einer Verpflichtung des 41-Jährigen auszuloten. Man sehe in dem Superstar „das fehlende Puzzleteil“ auf dem Weg zur ersten Meisterschaft seit 1983.

Erst am Mittwoch hatte das Team aus der Stadt der brüderlichen Liebe mit dem Blockbuster-Trade von Jaylen Brown für Aufsehen gesorgt. Im Gegenzug für den Forward schickten die Sixers Altmeister Paul George zu den Boston Celtics. Zusätzlich gibt Philadelphia zwei Erstrundenpicks und zwei Zweitrundenpicks an den Divisionsrivalen von der Ostküste ab, der zuvor das Rennen um die Dienste von Giannis Antetokounmpo verloren hatte.

Auf Brown warten in seiner neuen Heimat mit Tyrese Maxey, Joel Embiid und Shootingstar VJ Edgecombe gleich drei weitere namhafte Spieler, die die 76ers zu einem echten Anwärter auf den NBA-Titel machen. Die prominent besetzte Aufstellung könne LeBron, der dem Vernehmen nach nur bei einem Contender unterschreiben wird, zu einem Engagement in der Stadt der brüderlichen Liebe bewegen, heißt es.

Der Favorit im Werben um die Dienste des Mannes aus Akron, Ohio, ist Philadelphia laut The Athletic aber nicht. Neben den Warriors und Cavs werden auch den Miami Heat bessere Chancen auf den Zuschlag zugeschrieben.

Pogacar verzichtet bei Tour auf sündhaft teures „Spielzeug“

Mit dem Startschuss der 113. Tour de France am 04. Juli in Barcelona werden wieder mehr Blicke als ohnehin schon auf Ausnahmefahrer Tadej Pogacar gerichtet sein. Ein kleines, sündhaft teures „Spielzeug“ werden die Fans beim Slowenen auf der Reise durch Frankreich aber nicht zu sehen bekommen.

Kurz vor dem Beginn der 113. Tour de France hat der viermalige Sieger Tadej Pogacar einen neuen Werbedeal abgeschlossen. Der UAE-Kapitän ist das neue Gesicht einer Partnerschaft zwischen Radfabrikant Colnago und Luxusuhren-Hersteller Richard Mille.

Beide Konzerne haben gemeinsam mit Pogacar eine neue Uhr präsentiert, die so genannte „RM 64 01 Tourbillon Colnago“, eine streng limitierte Luxusvariante, die sich nur wenige Auserwählte leisten können. Jedes der 50 Exemplare kostet rund 860.000 Euro.

Obwohl sich Pogacar die Uhr leisten könnte und das Gesicht der neuen Werbekampagne ist, wird er sie bei der Tour de France nicht tragen. Colnago teilte mit, dass dies aus Gründen der persönlichen Sicherheit so entschieden wurde. Da die Tour-Stars vor allem vor und nach den Etappen regelmäßig in unmittelbaren Fan-Kontakt kommen, eine nachvollziehbare Entscheidung.

Pogacar und Richard Mille verbindet mittlerweile eine fünfjährige Partnerschaft. Der Uhrenhersteller ist eine feste Größe in der Sport-Welt und arbeitet auch mit Sportlerinnen und Sportlern aus anderen Sportarten zusammen. Zum Team gehören unter anderem die Formel-1-Stars Lando Norris und Charles Leclerc, Olympiasiegerin Ester Ledecka, Fußball-Legende Didier Drogba, Tennis-Ikone Rafael Nadal, die deutsche Reiterin Jessica von Bredow-Werndl und viele mehr.

Pogacar trug in der Vergangenheit bei vielen Rennen eine Richard-Mille-Uhr, nicht immer ging dabei alles gut. Als er im vergangenen Jahr bei Paris-Roubaix stürzte, schnitt die Uhr die Haut an seinen Handgelenken auf und sorgte für blutige Handschuhe.

Haaland schießt Norwegen ins Achtelfinale gegen Brasilien

Erling Haaland zeigte mit Wikinger-Helm sein breitestes Lächeln, Kapitän Martin Ödegaard haute vor dem Fanblock auf eine Pauke und setzte den längst berühmten Ruder-Schlachtgesang in Gang. Überschwänglich hat Norwegen den ersten Einzug in ein WM-Achtelfinale seit 28 Jahren gefeiert. Bundesligaprofi Antonio Nusa mit einem Traumtor und Superstar Haaland mit einem ein später Treffer sorgten für einen 2:1 (1:0)-Sieg gegen die Elfenbeinküste in der ersten K.-o.-Runde.

Als Belohnung für den Erfolg darf Norwegen nun gegen Rekordweltmeister Brasilien am Sonntag (22 Uhr) um den Viertelfinal-Einzug spielen. Die Seleção hatte sich mit 2:1 gegen Japan durchgesetzt. Für Deutschlands Gruppengegner Elfenbeinküste war dagegen im ersten K.-o.-Spiel des Landes bei Weltmeisterschaften gleich Endstation.

Haaland, der im letzten Gruppenspiel gegen Frankreich (1:4) geschont worden war, schien unbedingt etwas nachholen zu wollen. Schon in der dritten Minute war er mit einem Kopfball gefährlich. Danach war der Sturmriese in der ersten Halbzeit aber lange unsichtbar, weil seinen Teamkollegen bei Ballbesitz die Ideen fehlten.

Beim ersten richtig gut vorgetragenen Angriff Norwegens fiel der Führungstreffer: Initiiert von Spielmacher Ödegaard landete der Ball nach einigen Pässen bei Nusa, der seinen Gegenspieler trickreich stehen ließ und den Ball herrlich ins Tor schlenzte.

Danach war plötzlich auch Haaland wieder in Aktion zu sehen: Zuerst wurde sein etwas verunglückter Schuss aus Nahdistanz abgeblockt (42.). Und bei der anschließenden Ecke verpasste der Profi von Manchester City am langen Pfosten nach einer Kopfballverlängerung von Alexander Sörloth nur knapp das 2:0.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Elfenbeinküste angesichts des Rückstands nochmal den Druck. In der 55. Minute scheiterte Pepe mit einem Schuss an Norwegens Keeper Örjan Nyland. Die Norweger, die nach der XXL-Rotation gegen Frankreich wieder in Bestbesetzung antraten, konzentrierten sich komplett auf die Tor-Verteidigung, auch Haaland half mitunter im eigenen Strafraum mit.

Gefahr kam fast nur noch nach Standards auf – so wie bei der Riesenchance für Heggem, bei dem Diallo reaktionsschnell auf der Linie rettete (67.). Jener Diallo war es dann, der wenig später auf der gegenüberliegenden Seite nach einer spektakulären Einzelleistung den Ausgleich erzielte. In der Schlussphase war aber dann Haaland zur Stelle und brachte sein Team eine Runde weiter.

Neuanfang mit neuem Vertrag für Kesselring

Kurz nach dem Trade mit den Buffalo Sabres haben die San Jose Sharks Michael Kesselring vertraglich längerfristig an sich gebunden. Das gab die Franchise aus Kalifornien am Sonntag bekannt.

Der Verteidiger unterschrieb einen Dreijahresvertrag im Gesamtwert von 13,5 Millionen Dollar.

„Michael ist körperlich stark und ein solider Two-Way-Player. Er agiert defensiv verantwortungsbewusst, offensiv vielseitig und wird uns an der blauen Linie verstärken. Wir freuen uns, dass er bei uns ist“, sagte San Jose Sharks-General-Manager Mike Grier.

Kesselring wurde im Draft 2018 an 164. Stelle von den Edmonton Oilers ausgewählt, gab sein NHL-Debüt aber erst in der Saison 2022/2023 im Trikot der Arizona Coyotes. 2025 wechselte der 26-jährige US-Amerikaner dann vom Utah Hockey Club nach Buffalo.

Im Trade für Kesselring sicherten sich die Sharks zudem den 27. Pick im jüngst ausgetragenen Draft. Dafür mussten sie den 20. Pick an die Sabres übergeben, die diesen letztlich für Ilia Mozorov nutzten. San Jose verpackte den Pick letztlich in einem weiteren Deal: Mit einem Paket um den Erstrundenpick tradeten sie nach oben, um Ryan Lin an Position 21 auszuwählen.

Bei den Sabres erlebte Kesselring eine persönlich enttäuschende Saison. Er durfte lediglich in 35 Spielen mitmischen und steuerte magere 2 Assists bei.