Sensations-Comeback in der NFL perfekt

Die Los Angeles Rams sind um einen weiteren Superstar reicher! Denn mit Aaron Donald kommt einer der besten Verteidiger der NFL-Geschichte aus dem Ruhestand zurück. Das bestätigten die Franchise und Donald selbst am Sonntag.

Der 35-Jährige war im März 2024 nach dem Gewinn des Super Bowls mit den Los Angeles Rams abgetreten. Am Sonntag einigte er sich nach wochenlanger Spekulation über seine Rückkehr auf einen neuen Einjahresvertrag über satte 20 Millionen Dollar. Mit Boni könnte sein Salär sogar noch auf 30 Millionen Dollar wachsen, berichteten Adam Schefter (ESPN) und Ian Rapoport (NFL Network).

„Es war wirklich keine leichte Entscheidung“, sagte der Rückkehrer. „Dafür waren viel Arbeit und viele lange Gespräche mit ganz unterschiedlichen Leuten nötig. Aber am Ende hatte ich ein so gutes Gefühl dabei, dass ich mich entschieden habe, zurückzukommen und das noch einmal zu machen.“

Die Spekulationen über ein Comeback in der NFL nahmen Fahrt auf, nachdem die Rams den Blockbuster-Trade für Myles Garrett mit den Cleveland Browns eintüten konnten. „Das war ein riesiger Faktor“, gestand Donald. „Wenn man sich die Defensive Line anschaut, hat man die Jungs für die Mitte und dann B.Y. [Byron Young, Anm. d. Red.] sowie Spieler wie Myles Garrett. Ich fand schon vorher, dass diese D-Line mit [Jared] Verse extrem stark besetzt war. Dann entwickeln sich die Dinge so, dass man noch einen Spieler wie Myles Garrett holt – ein Ausnahmetalent seiner Generation. Da denkt man sich schon: Das könnte richtig Spaß machen.“

Die Schachzüge der Rams in diesem Sommer hätten ihn davon überzeugt, dass in L.A. ein „komplettes Team steht. Mit mir oder ohne mich.“ Also habe er die Intensität in seinen Workouts wieder angezogen. Mitspieler Desjuan Johnson sah in einem gemeinsamen Training in diesem Monat eine noch bessere Version des zehnfachen Pro Bowlers und dreifachen Defensive Player of the Year.

„Es fühlt sich an, als sei er noch schneller und ein bisschen hungriger geworden“, lautete Johnsons Eindruck. Ob es jedoch schon für eine Rückkehr auf das Feld in Woche 1 gegen die San Francisco 49ers in Melbourne reichen wird, steht aktuell noch nicht fest. Head Coach Sean McVay erklärte am Sonntag, dass es zuallererst darum gehe, ob Donald selbst schon in Woche 1 wieder am Start sein wolle.

HSV vor spektakulärer Rückholaktion

Einen Tag nach der Auftaktniederlage in der Bundesliga bei Borussia Dortmund (0:2) scheint es beim Hamburger SV positive Transfer-Nachrichten zu geben. Dem HSV glückt Medienberichten zufolge eine spektakuläre Rückholaktion.

Offensivkünstler Fabio Vieira steht kurz vor einer Rückkehr zum Hamburger SV. Das berichten mehrere Medien am Sonntagnachmittag übereinstimmend.

Der Portugiese wird demnach vom FC Arsenal fest verpflichtet, nachdem er in der Vorsaison vom Londoner Spitzenklub zunächst ausgeliehen und vorerst zum englischen Meister zurückgekehrt war. Noch am Sonntag soll der 26-Jährige in Hamburg den obligatorischen Medizincheck absolvieren.

Beim HSV hatten die Verantwortlichen seit Wochen mit dem FC Arsenal verhandelt, um den Spielmacher erneut verpflichten zu können. Nach der abgelaufenen Saison hatte der Nordklub die vorher vereinbarte Kaufoption noch verstreichen lassen. Laut „Sky“-Informationen glückte den Hamburgern nun ein regelrechter Coup: Für Vieira sollen neun Millionen Euro Ablöse fällig werden.

Mit dem Spieler soll bereits zuvor eine vollständige Einigung über einen neuen HSV-Vertrag erzielt worden sein. Sein neues Arbeitspapier bei den Rothosen wird dem TV-Sender zufolge bis 2030 datiert sein.

Zudem deutet sich der Transfer des marokkanischen Nationalspielers Zakaria El Ouahdi (KRC Genk) für die Position des Rechtsverteidigers an.

Die HSV-Verantwortlichen um Sportdirektor Claus Costa und Trainer Merlin Polzin hatten in den vergangenen Wochen intensiv an einer Rückholaktion von Vieira gearbeitet, der Edeltechniker gilt trotz finanziell schwieriger Verhandlungen als der absolute Wunschspieler der Hamburger. Mit sieben Toren und fünf Assists war Vieira in der Vorsaison der zentrale Faktor in der HSV-Offensive.

Auftritt des FC Bayern sorgt für „Angst“

Dominiert der FC Bayern den deutschen Fußball auch in dieser Saison nach Belieben? Der Münchner Auftritt im Franz-Beckenbauer-Supercup gegen Borussia Dortmund (2:1) machte einem TV-Experten „zeitweise ein bisschen Angst“.

Erstmals seit 2020 feierte der FC Bayern im Mai wieder das Double. Die Mannschaft von Cheftrainer Vincent Kompany geht in dieser Saison erneut als Topfavorit in die nationalen Wettbewerbe. Mit dem Franz-Beckenbauer-Supercup wurde letztes Wochenende bereits der erste Titel eingefahren.

„Ich habe 60 Minuten klar bessere Bayern gesehen, da hatte ich zeitweise ein bisschen Angst. Harry Kane und Michael Olise sind erst seit kurzem im Training und liefern sowas ab, wie sieht das dann erst aus, wenn beide voll im Saft stehen?“, analysierte Ex-Profi Markus Babbel bei „ran.de“ den Münchner Auftritt gegen den BVB.

In der letzten halben Stunde sei dem FC Bayern dann ein bisschen die Luft ausgegangen, „weil Dortmund es dann wesentlich besser gemacht hat. In der ersten Halbzeit war es enttäuschend, da haben sie es den Bayern einfach gemacht. Nach der Pause haben sie das Potential gezeigt, das in ihnen steckt“, holte der TV-Experte aus.

16 Punkte trennten den BVB in der letzten Bundesliga-Saison vom Meister. „Sie müssen sich trauen, auch gegen eine Mannschaft wie Bayern, fußballerisch dagegenzuhalten, denn das können sie besser als Langholz nach vorne schlagen“, forderte Babbel von den Schwarz-Gelben.

Laut dem Europameister von 1996 entscheiden einzig die Münchner über die Meisterschaft. Borussia Dortmund habe „nur eine Chance, wenn die Bayern schwächeln und das sehe ich im Moment absolut nicht. Sie haben immer noch diese Gier und Galligkeit. Ich habe sogar das Gefühl, dass sie sich nach dem knappen Ausscheiden in der Champions League nochmal enger zusammengeschworen haben“, blickte Babbel voraus.

Schröder und Co. krönen Titeljagd

Harter Fight, verdienter Sieg: Deutschlands Basketball-Stars um Dennis Schröder haben den Supercup in Hamburg gewonnen und damit Schwung für die anstehende WM-Qualifikation aufgenommen. Trotz einiger prominenter Ausfälle setzte sich der Welt- und Europameister in einem intensiven Finale gegen Kroatien mit 96:87 (50:39) durch, Oscar Da Silva war dabei mit 22 Punkten erfolgreichster Werfer der DBB-Auswahl.

Deutschland sicherte sich erstmals seit fünf Jahren wieder Platz eins bei dem Traditionsturnier, insgesamt war es der siebte Triumph der DBB-Auswahl. In der Schlussphase musste die DBB-Auswahl noch ein wenig zittern – behielt aber die Nerven.

Wie schon im Halbfinale gegen Tschechien (115:82) war Dennis Schröder der Taktgeber des deutschen Spiels. Der Kapitän drückte dem Finale mit seinem Tempo und seiner Übersicht den Stempel auf. Immer wieder zog er die kroatische Defensive auseinander, setzte seine Mitspieler gekonnt in Szene und übernahm in den entscheidenden Phasen selbst Verantwortung. Der NBA-Routinier zeigte einmal mehr, warum er das Gesicht dieser Mannschaft ist – und führte Deutschland so zum dritten Sieg gegen Kroatien im dritten Spiel in diesem Jahr.

Bundestrainer Álex Mumbrú musste in Hamburg auf einige prominente Namen verzichten. Die Wagner-Brüder Franz (Orlando Magic) und Moritz (Brooklyn Nets), Isaiah Hartenstein (Oklahoma City Thunder), Andreas Obst (Bayern München), Ariel Hukporti (Philadelphia 76ers) oder auch die Top-Talente Hannes Steinbach und Christian Anderson (beide Charlotte Hornets) waren allesamt ausgefallen – und so richteten sich die Blicke noch einmal mehr als ohnehin schon auf Schröder.

Der 32-Jährige glänzte zwar gar nicht so sehr als Punktelieferant, lenkte das deutsche Spiel mit Tempo und Übersicht und riss seine Mannschaft in wichtigen Phasen mit. Am Ende kam Schröder auf zehn Zähler.

Die Kroaten um den bulligen Center Ivica Zubac von den Indiana Pacers und Dario Saric präsentierten sich als harter, zäher Gegner. Doch immer wenn Schröder und die anderen Welt- und Europameister Daniel Theis, Maodo Lo, Johannes Thiemann und Isaac Bonga das Tempo anzogen, bekam Kroatien Schwierigkeiten – und die 9583 Zuschauer in der Barclays Arena konnten jubeln. Wie schon gegen Tschechien zeigte sich: Deutschlands Offensive ist bereits in Top-Form, in der Defensive besteht hingegen noch Abstimmungsbedarf.

Kontrahenten verbeugen sich vor Pogacars Dominanz

Tadej Pogacar dominiert die Vuelta a España nach Belieben. Selbst seine Konkurrenten scheinen sich mit seiner Überlegenheit abgefunden zu haben. Nach seiner beeindruckenden Solofahrt auf der vierten Etappe, gab es erneut eine Lobeshymne auf den Slowenen.

Oliver Naesen vom Team Decathlon erklärte gegenüber „Het Laatste Nieuws“, dass Pogacar inzwischen nicht mehr wie ein gewöhnlicher Rivale wahrgenommen werde.

„Das ist schwer zu erklären. Man muss es selbst erleben, um es zu verstehen. Dieser Typ ist so viel besser als der zweitbeste Fahrer im Radsport“, sagte der Belgier. „Jeder im Peloton respektiert das. Allen ist bewusst, wie außergewöhnlich sein Talent ist.“

Naesen glaubt sogar, dass Pogacars Dominanz die Mentalität im Feld verändert hat. Früher hätten Fahrer unter Druck gestanden, jede Attacke zu kontern. Heute sei das anders.

„Niemand schaut dich schief an, wenn du seine Attacke nicht mitgehen kannst. Es sagt nicht einmal mehr jemand etwas, wenn du es gar nicht erst versuchst. Zu glauben, man könne genauso gut sein wie er, wäre einfach dumm“, erklärte der 35-Jährige.

Trotz seiner Erfolge sei Pogacar menschlich geblieben. „Er ist unglaublich freundlich. Wenn ich ihm nach einem weiteren Sieg gratuliere, lenkt er das Gespräch sofort auf etwas anderes und fragt, wie es mir geht. Ich würde wahrscheinlich stundenlang über meinen Sieg reden – er macht das nicht“, erklärte der Belgier.

Beispiele dafür gibt es genug. Nach der zweiten Etappe der Vuelta bat ausgerechnet Kontrahent Wout van Aert Pogacar um eine Trinkflasche für seinen Sohn. Stattdessen schenkte ihm der Slowene sogar seine Sonnenbrille. Für Naesen ist das ein Zeichen dafür, welchen Status Pogacar inzwischen im Peloton genießt.

„Wenn du glaubst, mit jemandem noch auf Augenhöhe konkurrieren zu können, fragst du ihn nicht nach einem Autogramm oder seiner Sonnenbrille“, sagte Naesen. „Ich glaube nicht, dass Wout van Aert jemals Mathieu van der Poel nach dessen Sonnenbrille fragen würde. Bei Pogacar ist das anders, weil er nicht mehr als normaler Konkurrent gesehen wird. Er steht inzwischen über allen“, so der Belgier.

Nabers zum Saisonstart fit? Giants-Coach mit Prognose

Nachdem sich Malik Nabers von den New York Giants im Vorjahr einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, konnte der Wide Receiver in der vergangenen Woche erstmals wieder am Teamtraining seines Arbeitgebers teilnehmen. Ob er auch zum Auftakt der Regular Season am 13. September gegen die Dallas Cowboys zur Verfügung stehen wird, wollte Head Coach John Harbaugh aber nicht versprechen.

„Ich möchte einfach keine derartigen Aussagen machen“, sagte der Cheftrainer am Montag in einer Medienrunde auf Nachfrage, ob er versprechen könne, dass Malik Nabers den Giants im ersten Spiel der neuen Saison im Divisionskracher gegen die Cowboys zur Verfügung stehen wird: „Ich halte es aber für vernünftig, davon auszugehen. Das sind alles Dinge, die man annehmen kann, wenn man dem Spieler beim Training zusieht.“

Der Wide Receiver hatte sich im vergangenen September das Kreuzband gerissen. Das Team geht in der Reha äußerst vorsichtig zu Werke. In der vergangenen Woche spielte er zunächst nur ein paar Reps und trug dabei ein rotes Jersey, welches Körperkontakt verbietet. Zu Beginn dieser Woche nahm der Empfänger dann erstmals wieder an Trainingseinheiten mit Körperkontakt teil.

Steht einem Einsatz gegen die Cowboys damit nichts mehr im Wege? „Das Einzige, was ich besser weiß als ihr, ist das, was mir die Ärzte und Trainer über seine Reha berichten. Und das ist, dass es ihm gut geht. Er kommt gut damit zurecht. Er ist stark und in guter Verfassung. Wie er das Training meistert, wie spielbereit er ist und wie gut er sich schützen kann, hängt wirklich vom Training ab“, sagte John Harbaugh.

„Als wäre meine Seele tot gewesen“, sagte Nabers in der vergangenen Woche über seine lange Leidenszeit nach dem Riss seines Kreuzbandes: „Jede Träne, jedes Gespräch mit meiner Familie, jeden schweren Tag, an dem ich nichts erreicht habe: Ich habe das alles im Hinterkopf abgespeichert, um weiterzumachen.“

Die Giants hatten den 23-Jährigen 2024 an sechster Stelle im Draft ausgewählt. In 19 NFL-Spielen kommt Nabers bislang auf 127 Catches für 1.475 Yards und 9 Touchdowns.

Was plant Ovechkin nach dem NHL-Karrierende

Anfang Juli unterschrieb Alex Ovechkin einen neuen Einjahresvertrag bei den Washington Capitals. Ob die anstehende 22. NHL-Saison auch tatsächlich seine letzte sein wird, ließ der russische Ausnahmekönner zuletzt offen. Für die Zeit nach seinem Karriereende hat die Franchise-Ikone jedenfalls einen klaren Plan. Das Amt des russischen Nationalcoaches ist keines davon.

Geht die NHL-Karriere von Alex Ovechkin eines Tages mal zu Ende, wird die Klub-Legende der Washington Capitals nicht in den Vereinigten Staaten bleiben. „Moskau ist meine Heimatstadt. Es ist klar, dass ich hier leben werde. Hier sind meine Familie, meine Angehörigen und meine Freunde“, verriet der Altmeister am Rande des „Ovi Cup“ gegenüber Sports.ru.

Wie lange es noch dauern wird, bis der NHL-Rekordtorschütze in die russische Hauptstadt zurückkehren wird, ist noch nicht absehbar. Anfang Juli unterschrieb er einen neuen Einjahresvertrag in der US-Hauptstadt, kassiert dafür 4,25 Millionen Dollar. Ovechkin schloss eine erneute Verlängerung zuletzt aber auch nicht aus: „Das werden wir dann sehen. Momentan konzentriere ich mich nur darauf, zu zeigen, dass ich immer noch dem Team helfen kann.“

Welcher Tätigkeit er nach dem Ende seiner Laufbahn in der stärksten Eishockey-Liga der Welt nachgehen wird, weiß er noch nicht. Ein Engagement als Eishockey-Nationalcoach in Russland schließt der Left Wing zumindest aktuell aber auch. „Ich bin noch Spieler. Ich möchte kein spielender Trainer sein. Grundsätzlich haben wir genug kompetente Trainer“, erklärte Ovechkin weiter.

„Die Nationalmannschaft zu übernehmen muss man wollen – ich will es vorerst nicht“, stellte der Altmeister weiter klar und verwies darauf, dass Russland aktuell wegen des Kriegs gegen die Ukraine auch gar nicht auf der internationalen Bühne antreten darf: „Wir wurden noch nicht wieder aufgenommen. Eishockey wurde von offiziellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Deshalb sind wir weiterhin vorerst nur Fans.“

Ovechkin wurde im Draft 2004 an erster Stelle von den Capitals ausgewählt und spielt seit der Saison 2005/2006 in der US-Hauptstadt. 2018 gewann der dreimalige Weltmeister mit Washington den Stanley Cup.

Brown-Überraschung sorgt für eindeutige Reaktionen

Nathaniel Brown konnte in seinem ersten Pflichtspiel für den FC Bayern direkt Eindruck hinterlassen. Der gelernte Linksverteidiger agierte im Franz-Beckenbauer-Supercup überraschend auf der Zehner-Position und brachte die Münchner beim 2:1-Sieg in Dortmund in Führung. Der Neuzugang wird folgerichtig mit Lob überschüttet.

„Er ist ein unfassbar schlauer Spieler“, sagte Cheftrainer Vincent Kompany nach dem ersten Titelgewinn des FC Bayern in der neuen Saison über Brown.

Letztgenannter agierte bei Eintracht Frankfurt und in der deutschen Nationalmannschaft zuletzt hinten links. Beim deutschen Rekordmeister kam Brown direkt einmal offensiver zum Zug. „Bei uns sind manchmal die Räume der Außenverteidiger ähnlich wie bei einer Zehn. Er ist sehr klug zwischen den Räumen“, erklärte Kompany.

„Er bewegt sich immer wieder clever im Raum, ist ein sehr intelligenter Spieler, der uns sehr weiterhelfen kann“, meinte Joshua Kimmich über seinen neuen Bayern-Kollegen.

Brown brachte die Münchner gegen den BVB durch einen überlegten Abschluss mit 1:0 in Führung (28.).

„Viele waren überrascht, dass er im ersten Spiel auf der Position aufläuft, aber er hat es gut gemacht. Es ist das große Plus der Bayern, dass die Automatismen da sind, und dann ist es für junge Spieler wie Brown noch einfacher, sich zu entfalten. Dort wird man sofort getragen“, kommentierte der ehemalige Bundesliga-Coach Ralph Hasenhüttl den Auftritt im „Sport1-Doppelpass“.

Stefan Effenberg sah noch einen weiteren Vorteil. „Das ist ein Pfund, wenn du die Qualität in der Offensive neben dir hast, daran wächst du. Wenn du dann noch Pavlovic und Kimmich auf der Doppelsechs hinter dir hast, kannst du dich schnell entwickeln“, sagte der TV-Experte.

Der FC Bayern startet am kommenden Freitag gegen den VfB Stuttgart in die Bundesliga.

Palhinha-Deal vor dem Abschluss

Der Wechsel von Mittelfeldspieler João Palhinha vom FC Bayern zum portugiesischen Top-Klub Benfica Lissabon steht unmittelbar vor dem Abschluss. Münchens Sportchef Max Eberl deutete am Freitag an, dass zwischen den Vereinen lediglich noch Details zu klären sind.

João Palhinha wird seine Zelte beim FC Bayern abbrechen und zu Benfica Lissabon wechseln – zumindest dann, wenn auch die letzten kleinen Hürden aus dem Weg geräumt sind. Max Eberl bestätigte am Freitag mehr oder weniger direkt, dass sich die Verhandlungen mit dem portugiesischen Top-Klub auf der Zielgeraden befinden.

Mittlerweile sei bei dem Thema nicht einfach nur Bewegung drin, sondern „sehr viel Bewegung“, deutete Eberl auf jüngste Fortschritte im Austausch mit den Benfica-Verantwortlichen hin. Eine vollständige Einigung sei gleichwohl noch nicht erzielt worden, ergänzte der Bayern-Verantwortliche.

„Trotzdem gibt es immer noch ein paar Dinge zu klären, die bei so einem Transfer eine Rolle spielen“, erklärte Eberl.

Welche Details genau noch zu klären sind, ließ Eberl offen. Dem Vernehmen nach bietet Benfica für Palhinha eine Fixablöse in Höhe von 15 Millionen Euro plus Bonuszahlungen in Höhe von bis zu fünf Millionen Euro. Nicht ausgeschlossen, dass der deutsche Rekordmeister an dieser Stelle nachverhandeln möchte. Ursprünglich hatten sich die Münchner 25 Millionen Euro erwünscht und bis zu 30 Millionen Euro erhofft.

FC Bayern verkündet Trikot-Knall für BVB-Duell

Vor heimischer Kulisse läuft der FC Bayern 2026/27 im klassischen Rot, auswärts im schlichten Weiß auf. Trikotfarben, die bei den eingefleischten Anhängern der Münchner Begeisterung hervorgerufen haben. Mit dem Champions-League-Dress geht der deutsche Fußball-Rekordmeister im kommenden Jahr allerdings gewagtere Wege. Im Franz-Beckenbauer-Supercup gegen den BVB wird das neueste Trikot seine Premiere feiern.

„Auf dunkler Grundfarbgebung bringen leuchtend rote Akzente und versteckte Designelemente die großen Spiele, Titel und Tore der Erfolgsgeschichte des FC Bayern in einer vollflächigen Grafik aufs Trikot. Das Vereinswappen, die drei adidas-Streifen und das FCBM-Sign-off im Nacken heben sich in kräftigem Rot ab und sorgen für einen klaren, modernen Look“, beschreibt der FC Bayern sein neues Champions-League-Trikot auf der vereinseigenen Homepage.

Konkret, so wird auf „fcbayern.com“ eingehend erläutert, sollen Klub-Ikone Franz Beckenbauer, Arjen Robbens Tor zum Triumph in der europäischen Königsklasse 2013, der entscheidende gehaltene Elfmeter von Oliver Kahn im Champions-League-Finale 2001 gegen Mauricio Pellegrino und der legendäre Freistoß von Patrik Andersson, der den Münchnern 2001 die Last-Minute-Meisterschaft sicherte, auf dem Trikot angedeutet werden.

FC Bayern wird neues Trikot gegen den BVB präsentieren

Die Bayern kündigen zudem an, dass man am 22. August (20:30 Uhr) im Franz-Beckenbauer-Supercup gegen Vizemeister Borussia Dortmund erstmal mit dem neuen Jersey auf dem Rasen stehen wird.