Freiburg-Star mit irrer Bayern-Statistik

Wenn der SC Freiburg am Sonntagabend um 17:30 Uhr den FC Bayern zum Topspiel des 7. Bundesliga-Spieltags empfängt, dürfte Maximilian Eggestein mit von der Partie sein. Der 29-jährige Mittelfeldspieler hat im Saisonverlauf noch keine Pflichtspielminute der Breisgauer verpasst. Ein gutes Omen ist das vermeintliche Mitwirken des gebürtigen Hannoveraners allerdings nicht wirklich.

Satte 20 Mal stand Maximilian Eggestein dem FC Bayern im Rahmen der deutschen Fußball-Bundesliga schon gegenüber – einen Sieg konnte sein Team noch nie verbuchen. Zehnmal wirkte Eggestein für Werder Bremen gegen den Rekordmeister mit, neunmal mussten sich die Hanseaten geschlagen geben, lediglich am 21. November 2020 gelang den Mannen von der Weser in München ein 1:1. Torschütze war damals ausgerechnet Eggestein.

Im Sommer 2021 schloss sich Eggestein dann dem SC Freiburg an und spielte seitdem zehn weitere Male im deutschen Fußball-Oberhaus gegen die Bayern. Das Ergebnis ist bislang weiterhin sehr ernüchternd: Neun Mal musste man sich geschlagen geben, Anfang März 2024 schlägt ein 2:2 zu Buche.

Ein wenig Hoffnung macht immerhin der letzte Vergleich in der Liga. Am 28. Spieltag der Vorsaison musste man sich dem FC Bayern lediglich mit 2:3 geschlagen geben, Eggestein bereitete das 1:0 durch Johan Manzambi vor. Ohnehin führten die Freiburger damals lange mit 2:0, ehe die Bayern das Spiel spät durch Treffer von Tom Bischof (81./90.) und Lennart Karl (90.) drehten.

Mit seinen 20 sieglosen Spielen gegen die Münchner weist Eggestein laut dem X-Account „Bayern & Germany“ die längste Sieglos-Serie eines Bundesliga-Spielers gegen einen einzigen Klub auf.

Allerdings traf Eggestein auch im DFB-Pokal schon zweimal auf die Bayern. Mit Bremen verlor er das Halbfinale 2019 mit 2:3, mit dem SC Freiburg gelang ihm im Viertelfinale 2023 allerdings ein 2:1-Erfolg.

Bayern-Duo droht auszufallen

Den FC Bayern plagen vor dem Topspiel am Sonntag gegen den SC Freiburg Personalsorgen. Während der Ausfall von Luis Diaz schon sicher ist, herrscht bei zwei weiteren Bayern-Stars noch Unklarheit.

So berichtet die „Bild“ beispielsweise, dass Manuel Neuer am Freitag nicht beim Training des FC Bayern zugegen war. Zwar trainierte das Team wie so häufig hinter einem blickdichten Zaun, die Torhüter allerdings absolvierten ihre Übungen auf einem Nebenplatz – ohne Neuer.

Dem Bericht zufolge war Neuer zwar vor Ort, machte an der Säbener Straße aber lediglich leichte Übungen und ließ sich behandeln. Neuer hatte am Mittwoch im Champions-League-Duell gegen den FC Arsenal erstmals wieder im Tor gestanden, nachdem er zwei Spiele wegen einer Fußverletzung ausgefallen war.

Sollte Neuer auch am Sonntag gegen den Sportclub aus Freiburg passen müssen, wäre einmal mehr Jonas Urbig gefordert. Der designierte Nachfolger von Neuer stand in dieser Spielzeit bereits vier Mal zwischen den Pfosten.

Neben Neuer wurde auch DFB-Kapitän Joshua Kimmich beim Freitagstraining vermisst. Der 31-Jährige war schon am Mittwoch gegen die Gunners wegen eines Trauerfalls in der Familie nicht mit dabei gewesen. Ein Einsatz gegen Freiburg soll fraglich sein.

Ganz sicher nicht mit von der Partie ist Luis Diaz. Der Flügelflitzer verletzte sich in der Königsklasse und zog sich einen Muskelbündelriss im Oberschenkel zu. Der Kolumbianer wird in den nächsten Wochen ausfallen. Auch für Jamal Musiala kommt das Spiel gegen die Breisgauer nach seinem Muskelfaserriss noch zu früh.

Wieder mitwirken kann derweil Michael Olise. Der Superstar hatte das Spiel gegen Arsenal von der Tribüne verfolgen müssen, weil er sich in der Vorwoche gegen Viking Stavanger eine Gelb-Rote Karte eingehandelt hatte.

Edwards schießt Miami ab – Doncic lässt Muskeln spielen

Mit elf Spielen ist die NBA mit Vollgas in die Saison gestartet. Nach dem Saisonauftakt am Dienstag hielten die Partien am Mittwoch allerhand Gesprächsstoff bereit. Dazu zählten die Auftritte von Anthony Edwards, Debütanten an unterschiedlichen Orten und nahezu perfekte Saisonstarts der Toronto Raptors und der Portland Trail Blazers.

Wer war das noch mal? Eine Lücke auf der Point-Guard-Position müssen die Memphis Grizzlies nach dem Abgang ihres Stars scheinbar nicht befürchten. Grund zu dieser Annahme bot Ty Jerome, der mit einem Career-High von 45 Punkten gegen die Utah Jazz in die Saison startete.

17/25 Field Goals, 7 Rebounds und 6 Assists kamen ebenfalls für Jerome hinzu, der große Teile der vergangenen Saison verletzungsbedingt verpasst hatte. 5 von 10 seiner Dreier verwandelte der spielfreudige Guard. Einen davon ließ er im vierten Viertel vom Grizzlies-Logo im FedExForum fliegen und die 17.276 Zuschauer nach dem Treffer ausflippen.

Die leidgeprüften Grizzlies-Fans, die 57 Niederlagen in der Vorsaison über sich ergehen lassen mussten, honorierten den gelungenen Saisonstart und Jeromes Sahnetag mit „MVP“-Rufen.

Die große Bühne: Für Anthony Edwards gibt es einfach nichts Schöneres. Das zeigte der Ant-Man beim eindrucksvollen 131:106-Auftaktsieg der Minnesota Timberwolves bei den Miami Heat. Im ersten landesweit übertragenen Spiel der Saison für die Timberwolves wurde er – und nicht Giannis Antetokounmpo zur Hauptattraktion – und das ließ er die Heat und die Fans der Heimmannschaft gleich mehrfach lautstark wissen.

Denn mit insgesamt 45 Punkten gab es für den Superstar kein Halten bei ihm. Den Heat schmiss er Wurf um Wurf um die Ohren. 16/29 aus dem Feld lautete seine Ausbeute aus dem Feld. Noch besser lesen sich 9 Treffer von der Dreierlinie bei 17 Versuchen. Da wurde sein Double-Double dank der 10 Rebounds zur Randnotiz.

Edwards‘ Saisonstart hatte zudem historische Züge: Durch seinen Sahnetag wurde er erst zum dritten Spieler in der Ligageschichte, der im Season Opener mehrfach in seiner Karriere 40 Punkte auflegen konnte. Gemeinsam mit Wilt Chamberlain und Michael Jordan bildet er in dieser Hinsicht nun ein historisches Trio.

Gründe für Abgang von Bergkönig Carapaz enthüllt

Der Wechsel von Richard Carapaz zu NSN Cycling überraschte die Radsport-Welt. Nun werden mehr und mehr Details rund um den Abgang des Bergkönigs bekannt. Der Schritt wurde offenbar nicht vom Fahrer selbst erzwungen.

Vielmehr sah sich Carapaz‘ bisheriges Team, EF Education-EasyPost, dazu gezwungen, seinen Topfahrer abzugeben. Die Gründe dafür waren vor allem finanzieller Natur, wie Teamchef Jonathan Vaughters bestätigte.

„Es war eine etwas traurige Situation, in der unsere finanziellen Möglichkeiten so stark eingeschränkt waren, dass wir schwierige Entscheidungen treffen mussten“, sagte Vaughters gegenüber „Escape Collective“.

Nach Angaben des Teamchefs steht EF vor Einsparungen von rund 15 Prozent. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Ausstieg von Oatly als Titelsponsor des Frauen-Teams. Gleichzeitig seien die laufenden Kosten für den Rennbetrieb deutlich gestiegen.

Damit wurde Carapaz zu einem der möglichen großen Kostenfaktoren. „Wenn es darum geht, welche Kostenstellen man streichen kann, gibt es nicht so viele Möglichkeiten“, erklärte Vaughters. Eine einfache Lösung sei gewesen, den bestbezahlten Fahrer des Teams ziehen zu lassen.

Carapaz gehörte in den vergangenen vier Jahren zu den wichtigsten Fahrern von EF Education-EasyPost. 2025 fuhr der Olympiasieger beim Giro d’Italia auf das Podium und schaffte es zudem bei der Tour de France und der Vuelta a España in die Top 10.

Insgesamt gewann er neun Rennen für das US-Team, darunter drei Etappen der Tour de France. Bei der Frankreich-Rundfahrt holte er sich zudem das Bergtrikot.

Der Abgang von Carapaz soll intern durch mehrere Fahrer aufgefangen werden. Teamdirektor Tom Southam erklärte gegenüber „Cyclingnews“, dass künftig andere Profis stärker in die Verantwortung genommen werden müssen. Dabei setzt das Team allerdings verstärkt auf Fahrer mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Unter anderem verpflichtete EF den ehemaligen Giro-d’Italia-Sieger Tao Geoghegan Hart für ein Jahr. Zudem kommt der frühere Junioren-Weltmeister Emil Herzog zum Team.

Quarterback-Wechsel bei den Giants

Könnte es bei den New York Giants zum Wechsel des Starting Quarterbacks kommen? Backup J.J. McCarthy machte nach seiner Einwechslung gegen die New Orleans Saints (27:34) am Sonntag einen so guten Eindruck, dass es Head Coach John Harbaugh nicht ausschließen wollte.

J.J. McCarthy war im September per Trade von den Minnesota Vikings gekommen, gegen die Saints wurde er beim Stand von 10:34 im Schlussviertel für den schwachen Jameis Winston (152 YDS, TD, 2 INTs) eingewechselt. McCarthy legte anschließend stolze 243 Passing Yards und drei Scoring Drives auf, in den Schlusssekunden scheiterte er nur knapp am möglichen Ausgleich.

Und nun? „Diese Frage kann ich jetzt noch nicht beantworten“, sagte Harbaugh, als er zum Starter in Week 7 befragt wurde: „Das steht derzeit nicht einmal zur Diskussion. Wir müssen uns erst einmal an die Arbeit machen.“ Er „habe überhaupt kein Problem mit Jameis. Ich liebe die Art, wie er kämpft und sich reinhängt. Seine Leistung war heute sicherlich durchwachsen, aber solche Dinge werden nicht schon zehn Minuten nach dem Spiel entschieden.“

Für McCarthy gab es dennoch ein Extralob: „In meinen Augen hat er angesichts der Umstände einen tollen Job gemacht. Das war ja Verzweiflungsmodus und nicht gerade normaler Football. Aber er hatte ein paar gute Plays und gab uns am Ende die Chance auf den Sieg.“ Mehr als 243 Passing Yards im vierten Viertel waren zuletzt Saints-Legende Drew Brees in der Saison 2008 gelungen.

Winston zeigte sich derweil mit seiner Leistung unzufrieden: „Ich muss mich einfach in eine bessere Position bringen, um meine Aufgaben zu erfüllen. Es beginnt mit mir und den Dingen, die ich kontrollieren kann. Ich muss bei jedem einzelnen Spielzug alles geben.“

Beide Quarterbacks betonten, dass es Harbaughs Entscheidung sei, wer in Week 7 bei den Houston Texans beginnt. Mit einer Bilanz von 3-2-1 führen die Giants aktuell die NFC East vor den Philadelphia Eagles und Dallas Cowboys (je 2-4) an.

McDavid-Show! Edmonton gelingt Revanche

Die Edmonton Oilers (6-1-1) haben sich am Samstag für die 2:4-Niederlage gegen die Utah Mammoth (6-3-0) zwei Tage zuvor revanchiert. In Salt Lake City gelang den Kanadiern ein 6:2-Sieg.

Überragender Oilers-Spieler war Connor McDavid. Der Kapitän verbuchte 5 Scorerpunkte (2 Tore, 3 Assists) und führt die Liga mit insgesamt 23 Scorerpunkten vor seinem Teamkollegen Evan Bouchard, Nathan MacKinnon (Colorado Avalanche) und Jack Eichel (Vegas Golden Knights) an, die allesamt 16 Punkte auf dem Konto haben.

McDavid brachte sein Team im Delta Center bereits nach 40 Sekunden in Führung. Für den 29-Jährigen war es das siebte Tor in der ersten Spielminute, womit er den Franchise-Rekord von Mark Messier einstellte.

Zach Hyman im Powerplay (14.) und Mathieu Joseph (14.) stellten mit einem Doppelschlag innerhalb von 32 Sekunden noch im ersten Drittel auf 3:0. Kasperi Kapanen (31.) und Leon Draisaitl (34.) erhöhten im zweiten Abschnitt auf 5:0.

Im Schlussdrittel betrieben die Mammoth dank der Treffer von John Marino (45.) und Mikhail Sergachev (47.) Ergebniskosmetik, ehe McDavid (51.) zum Endstand traf.

„Wir waren von der ersten Sekunde an bereit. Und Connor hat alles geliefert, was ich von ihm verlangt habe. Wenn dein bester Spieler nicht vorangeht, ist es unmöglich, ein Team erfolgreich zu coachen. Aber er geht voran und erhält auch die nötige Unterstützung seiner Kollegen“, sagte Oilers-Coach Mike Babcock.

Draisaitl (1 Tor, 1 Assist) und Vasily Podkolzin (2 Assists) waren nach McDavid die besten Oilers-Scorer. Draisaitl steht nun bei insgesamt 14 Scorerpunkten (6 Tore, 8 Assists).

Im Tor der Gäste kam Tristan Jarry auf 26 Saves. Bei Utah wurde Karel Vejmelka (5 Gegentore, 12 Saves) im zweiten Drittel durch Sebastian Cossa (1 Gegentor, 3 Saves) ersetzt.

Edmonton belegt nach sechs Siegen aus den vergangenen sieben Spielen mit 13 Zählern hinter den Golden Knights (16) Platz zwei in der Western Conference. Für das Team aus Alberta stehen nun fünf Heimspiele an. Am Dienstag gastieren die Minnesota Wild im Rogers Place.

Für Utah war es die erste Pleite nach zuvor drei Siegen in Folge. Die Mammoth sind mit 12 Punkten direkt hinter den Oilers im Westen Dritter. Am Montag steht ein Heimspiel gegen die Pittsburgh Penguins auf dem Programm.

Bayern-Ikone: Mega-Vertrag für Olise wäre „verfrüht“

Nach seinem Platzverweis in der Champions League hat Michael Olise am Samstag beim 6:1-Kantersieg gegen RB Leipzig wieder für den FC Bayern aufgetrumpft. In München erhofft man sich auch in Zukunft solche Leistungen und will langfristig mit dem Franzosen verlängern. Bayern-Ikone Markus Babbel hat nun allerdings vor großen Zugeständnissen gewarnt.

„Er kam von Crystal Palace und hat schon ein Top-Gehalt. Jetzt sofort nach einem guten Jahr zu sagen, er muss der absolute Top-Verdiener werden, fände ich verfrüht“, sagte der 54-Jährige am Sonntag bei „Bild TV“.

Selbst ein Klub wie der FC Bayern müsse sich finanzielle Reserven für die Zukunft lassen. Gleichzeitig brauche es im Vertragspoker mit Olise natürlich Argumente. Dass diese auch finanzieller Natur sein dürften, liege auf der Hand.

Unruhe in der Mannschaft und eine Neid-Debatte fürchtet Babbel aber selbst im Falle ein gewaltigen Gehaltserhöhung für Olise nicht. „Er bringt so tolle Leistungen, dass die Spieler einfach froh sind, dass er bei ihnen in der Mannschaft ist“, so seine Einschätzung.

Aktuell ist Olise noch bis 2029 an den FC Bayern gebunden. Eine Ausstiegsklausel gibt es im laufenden Arbeitspapier nicht. Die Chefetage an der Säbener Straße hatte zuletzt immer wieder eine Verlängerung als Ziel ausgegeben.

Sportvorstand Max Eberl deutete im September an, dass er bis zum kommenden Sommer eine Grundsatzentscheidung von Olise erwartet.

Babbel glaubt, dass man in München die eigenen Hausaufgaben schon gemacht hat, wenngleich Timing im Poker um den französischen Top-Spieler wohl nur eine untergeordnete Rolle spielen dürfte.

„Du musst jetzt schon anfangen, diese Gespräche zu führen. Aber Max Eberl ist kein Amateur. Der weiß, wie das Business läuft. Dann liegt es an Michael Olise zu sagen: ‚Mir gefällt es hier oder will ich wieder etwas anderes sehen?'“, erklärte Babbel.

Beim 6:1-Erfolg gegen Leipzig hatte Olise mit einem Tor und einer Vorlage das Geschehen wieder maßgeblich mitbestimmt. Auch aus Sicht von Babbel gibt es an seinen Qualitäten keine Zweifel mehr.

„Wegen solchen Spielern gehst du ins Stadion. Es ist eine große Freude ihn zu sehen – die Kreativität, die er hat und die Leichtigkeit, die er auf das Spielfeld bekommt. Das macht einfach Spaß“, befand der Europameister von 1996.

BVB droht offenbar Transfer-Knall

Bei Borussia Dortmund gilt Mathis Albert als absolutes Top-Talent – und vielversprechende Wertanlage für die Zukunft. Offenbar droht dem BVB allerdings ein Abgang des 17 Jahre alten US-Nationalspielers.

Das geht aus einem „Sky“-Bericht hervor. Demnach könnte die fehlende Stammplatzperspektive für Albert beim Borussia Dortmund dazu führen, dass es zu einem Vereinswechsel kommt.

Die prominenten Interessenten sollen bei dem Offensiv-Juwel längst Schlange stehen.

Im Sommer 2025 habe Paris Saint-Germain wegen Albert beim damaligen BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl angefragt, heißt es. Ein Transfer kam letztlich aber nicht zustande.

Als Manchester City und der FC Chelsea sich im vergangenen Januar in Dortmund meldeten und angeblich zwischen 15 und 20 Millionen Euro für Albert boten, schob der BVB einem Abgang demnach einen Riegel vor.

Das Problem: Trainer Niko Kovac setzt kaum auf den hochgehandelten Youngster.

2026/2027 gehört Albert zwar fest zum Profikader des BVB, durfte aber erst einmal in einem Pflichtspiel auflaufen, beim 5:0-Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Oberligist HEBC Hamburg.

Zudem lief er im August für die BVB-Nachwuchsauswahl im Premier League International Cup auf. Beim 4:1 gegen den FC Fulham steuerte Albert ein Tor und eine Vorlage bei.

Brisante Vermutung um FC Bayern und BVB

Der FC Bayern kam beim norwegischen Underdog in der Ligaphase der Champions League nicht über ein 3:3 hinaus, der BVB musste sich beim FK Bodö/Glimt sogar mit 0:1 geschlagen geben. Für Reporter-Legende Marcel Reif sind die Ausrutscher des Bundesliga-Duos nur schwer zu erklären.

Vor allem BVB-Coach Niko Kovac, der nach der Pleite erklärte: „Wir haben nicht stattgefunden“, nahm Reif beim „Bild“-Talk „Reif ist Live“ in die Pflicht.

Der Übungsleiter der Borussen müsse sich selbst hinterfragen ob der schwachen Leistung des Personals auf dem Rasen. Immerhin habe Kovac bereits im Vorjahr in der europäischen Fußball-Königsklasse nicht das erreicht, was eigentlich der Anspruch der Dortmunder sein müsste. Kovac hätte daher gewarnt sein und sein Team besser einstellen müssen.

Dass Kovac eine 1B-Mannschaft ins Rennen schickte und der BVB erst nach einem Vierfach-Wechsel, bei dem die etablierten Stars den Rasen betraten, besser ins Spiel kam, bereitet Reif zusätzlich Sorgen. Immerhin sei das Personal in der Startelf ja dennoch ein durchaus prominentes gewesen und von einer Zweitbesetzung könne eigentlich nicht die Rede sein. Dass dennoch kaum etwas zusammenlief, bezeichnete Reif als „eines der schlimmen Erkenntnisse dieses Spiels“.

Mit Blick auf die Pleite des BVB und das Remis des FC Bayern urteilt Reif sogar: „In dieser Bundesliga stimmt etwas nicht. Im Mindset, wie das heute heißt“, so die Reporter-Ikone.

Wer das neue Format der Champions League immer noch nicht begriffen hat und nicht erkennt, „dass das jetzt entscheidende Punkte sind, weil dir ansonsten im besten Fall eine Ehrenrunde“ droht, würde in Gefahr geraten, gar nicht erst die K.o.-Runde zu erreichen, so Reif, der an den BVB gerichtet noch deutlicher ergänzt: „Mit der Leistung, die die Dortmunder 90 Minuten gezeigt haben, hast du in der K.o.-Runde sehr wenige Chancen.“

Roglic-Abschied? „Müssen seine Entscheidung respektieren“

Die Zukunft von Radsport-Superstar Primoz Roglic ist weiter ungeklärt. Nun hat sich seine Frau Lora zu Wort gemeldet und durchblicken lassen, wie sie zu einem möglichen Karriereende steht.

Geht es nach seiner Frau Lora, sollte Primoz Roglic seine Radsportkarriere nach der laufenden Saison noch nicht beenden.

„Ich glaube, er ist noch nicht bereit, nach Hause zu gehen, aber wir müssen die Entscheidung respektieren, die er treffen wird“, sagte seine Lebensgefährtin im Gespräch mit „Sportal“ aus Slowenien am Rande einer Wohltätigkeitsveranstaltung in Maribor. Sie selbst sei „noch nicht bereit für diesen Moment, vor allem, weil er so plötzlich kommt“.

Lora Roglic offenbarte zudem, dass es im Laufe der vergangenen Jahre „mehr schwierige Momente als glückliche“ gab. „Wir waren alle stolz auf ihn, wenn er gewann. Aber ich bin am meisten stolz auf die Momente, in denen er uns davon überzeugte, dass es sich lohnte, durchzuhalten, dass wir die Zähne zusammenbeißen mussten. All diese Momente, in denen er weitermachte.“

Der 36 Jahre alte Roglic wird sein aktuelles Team Red Bull-Bora-Hansgrohe nach der laufenden Saison verlassen, da der Vertrag endet. Das Jahr 2026 hatte er mit dem Europameistertitel in seiner Heimat im Zeitfahren spektakulär beendet.

Der vierfache Vuelta-Sieger hatte zuletzt gegenüber „Siol“ offenbart, dass durchaus ein Karriereende in Betracht gezogen wird. „Ich habe mich noch nicht entschieden. Ich bin noch nicht fertig, denn schließlich sind zum Saisonende viele Dinge passiert, die mir viel bedeuten. Ich muss überlegen, wie ich das alles unter einen Hut bekomme“, so Roglic.

An Optionen mangelt es dem Routinier nicht, gehandelt werden Pinarello Q36.5, Lotto Intermarché und Tudor. „Ich selbst bin immer mein größtes Problem bzw. meine größte Herausforderung. Letztendlich muss ich mich entscheiden. Es ist kein Problem, zu unterschreiben. Man fragt sich, was schwieriger ist: zu unterschreiben oder einen Schlussstrich zu ziehen. Mir gehen viele Gedanken durch den Kopf. Man muss gut darüber nachdenken und eine Entscheidung treffen“, gab er einen Einblick.