Neuzugang glaubt an Stanley-Cup-Sieg mit den Edmonton Oilers

Mit den Carolina Hurricanes gewann Goalie Frederik Andersen in der abgelaufenen Saison den Stanley Cup. Anschließend wurde dem Routinier mitgeteilt, dass die Zusammenarbeit in Raleigh endet. Der 35-Jährige schloss sich stattdessen als Free Agent den Edmonton Oilers an. Mit seinem neuen Arbeitgeber traut sich der Däne zu, erneut die NHL zu gewinnen.

„Es war ein etwas seltsamer Prozess. Ich wollte unbedingt in Carolina bleiben, aber sie wollten diesen Weg nicht gehen, und dann gab es die Möglichkeit, mit anderen Vereinen zu sprechen“, berichtete Frederik Andersen bei einem Besuch seiner dänischen Heimat von den vergangenen Monaten. An ein Karriereende habe er trotz seines Aus in Raleigh „ganz und gar nicht“ gedacht, erklärte er.

Er wolle „immer noch spielen. Das Eishockeyleben ist einfach großartig. Das Leben in der Umkleidekabine ist toll, und in neue Städte zu fliegen und ständig Spiele zu bestreiten – das motiviert mich nach wie vor“, legte der Goalie nach: „Ich habe oft von Spielern gehört, die aufgehört haben, und die sagen: ‚Spiel so lange, wie du kannst.‘ Das hat auch dazu beigetragen, meine Gedanken ans Aufhören zu dämpfen.“

Also unterschrieb der Routinier bei den Edmonton Oilers einen Einjahresvertrag. „Ich denke, Edmonton hat gute Chancen darauf, den Stanley Cup nach Alberta zu holen“, legte sich Andersen fest: „So kann ich den Traum noch einmal verfolgen. Das spornt mich an, wieder aufs Eis zu gehen und es vielleicht noch einmal zu schaffen und diese Erfahrung noch einmal zu machen.“

„Vielleicht ist es Edmontons Jahr. Das ist das Tolle am Eishockey. Es ist schwer vorherzusagen, wer gewinnen wird. Sie haben eine wirklich gute Mannschaft – und den besten Spieler der Welt“, fuhr er fort und spielte damit auf Connor McDavid an: „Es wird spannend sein, mit ihm zu spielen – und eine großartige Erfahrung. Es ist wirklich schön, mal nicht gegen ihn spielen zu müssen.“

Andersen begann seine NHL-Laufbahn in der Saison 2013/2014 bei den Anaheim Ducks. 2016 folgte der Wechsel nach Toronto, 2021 ging es weiter nach Carolina. Für die Canes kam der Goalie in der vergangenen Regular Season in 35 Einsätzen auf einen Gegentorschnitt von 3,05 bei einer Fangquote von 87,4 Prozent. Es war die statistisch gesehen schlechteste Saison seiner Karriere.

Abgang vom FC Bayern? Offizielles Statement zu Musiala

Wilde Gerüchte um einen Wechsel von Nationalspieler Jamal Musiala vom FC Bayern zu Galatasaray ließen zuletzt aufhorchen. Jetzt bringt ein offizielles Klub-Statement endgültig Licht ins Dunkle.

Dieses stammt vom Istanbuler Renommierklub. Türkische Medien zitierten am späten Sonntagabend daraus.

„Berichte, wonach Jamal Musiala und der FC Bayern München eine Einigung mit unserem Verein erzielt hätten, entsprechen nicht der Wahrheit. Dies dient der Information der Öffentlichkeit“, heißt es wörtlich in der Mitteilung, die auch dem Transfer-Reporter Fabrizio Romano vorliegt.

Über eine mögliche Ausleihe Musialas an Galatasaray hatten zuvor unter anderem „Hürriyet“ sowie der Transfer-Experte Ekrem Konur berichtet.

Dass wirklich etwas an den Spekulationen aus der Türkei dran sein könnte, erschien aber von Anfang an äußerst unwahrscheinlich.

„Das ist natürlich absoluter Quatsch“, hieß es unter der Woche im „Bild“-Podcast „Bayern Insider“. Das bestätigte Galatasaray nun auch offiziell.

Musiala ist an der Säbener Straße fest eingeplant. Der 23-Jährige besitzt beim FC Bayern einen langfristigen Vertrag bis 2030. Die Münchner hoffen, dass der Offensivstar in der kommenden Saison wieder zurück zu alter Stärke findet.

Nach dem frühen WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft unterzog sich Musiala erneut einer OP.

„Diese Maßnahme gehört zum normalen medizinischen Ablauf nach seiner schweren Verletzung im vergangenen Sommer und war seit Langem für die Zeit nach dem Turnier in Nordamerika festgesetzt“, teilte der FC Bayern mit.

„Durch den Eingriff kann der Offensivspieler die Saisonvorbereitung nach einem klar strukturierten Plan absolvieren, so dass der Auftakt der Pflichtspiele des FC Bayern gewährleistet ist“, hieß es im Vereinsstatement weiter.

Medienberichten zufolge soll Musiala bei dem Eingriff eine Metallplatte entfernt worden sein.

Er soll ab Ende Juli wieder individuell an der Säbener Straße trainieren und nicht mit dem FC Bayern auf die anstehende PR-Reise nach Asien im August fliegen.

 

Musiala-Gerücht „absoluter Quatsch“

Könnte der FC Bayern Jamal Musiala an Galatasaray verleihen? An den wilden Spekulationen ist offenbar nichts dran.

„Das ist natürlich absoluter Quatsch“, heißt es im „Bild“-Podcast „Bayern Insider“. Im Klartext: Musiala wird nicht zu Galatasaray wechseln.

Die türkische Zeitung „Hürriyet“ hatte zu Wochenbeginn über ein mögliches Leihgeschäft zwischen dem FC Bayern und dem SüperLig-Topklub sinniert. Galatasaray hatte im letzten Sommer Leroy Sané nach dessen ablösefreiem Abschied aus München verpflichtet.

Musiala ist an der Säbener Straße fest eingeplant. Der 23-Jährige besitzt beim FC Bayern einen langfristigen Vertrag bis 2030. Die Münchner hoffen, dass der Offensivstar in der kommenden Saison wieder zurück zu alter Stärke findet.

Nach dem frühen WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft unterzog sich Musiala vor rund zweieinhalb Wochen einer Routine-OP.

„Diese Maßnahme gehört zum normalen medizinischen Ablauf nach seiner schweren Verletzung im vergangenen Sommer und war seit Langem für die Zeit nach dem Turnier in Nordamerika festgesetzt“, teilte der FC Bayern mit.

„Durch den Eingriff kann der Offensivspieler die Saisonvorbereitung nach einem klar strukturierten Plan absolvieren, so dass der Auftakt der Pflichtspiele des FC Bayern gewährleistet ist“, erklärte der Fußball-Bundesligist. Medienberichten zufolge soll Musiala eine Metallplatte entfernt worden sein.

Laut dem „kicker“ soll der Zehner ab dem 31. Juli an der Säbener Straße individuell arbeiten. Musiala wird demnach nicht mit dem FC Bayern nach Asien (1. bis 8. August) fliegen.

Die Münchner starten am 22. August mit dem Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund in die Pflichtspiel-Saison. Nach dem Franz-Beckenbauer-Supercup eröffnet der FC Bayern am 28. August die Bundesliga-Spielzeit gegen den VfB Stuttgart. Läuft alles nach Plan, mischt Musiala dann mit.

Pikanter Fauxpas? Miami kündigt LeBron-PK an

Am Dienstag wurden die Sozialen Medien von einer ungewollten Ankündigung der Miami Heat in Aufregung versetzt. „LeBron James Introductory Press Conference“ lautete der Titel eines für den 27. Juli geplanten Videos auf YouTube. Was steckt dahinter.

Der rund um die lokale NBA-Franchise bestens informierte Miami Herald lieferte gleich eine Erklärung für die vermeintliche Vorstellung von LeBron James inmitten eines Zeitpunktes, zu dem der Superstar selbst seine Entscheidung noch gar nicht öffentlich kommuniziert hat. Die Lokalpresse hakte nach und bekam die Erklärung von den Heat.

Das Video sei „fälschlicherweise von der Social-Media-Abteilung veröffentlicht worden.“ Im Hintergrund bereite man sich für den Fall vor, dass die Entscheidung des 41-Jährigen zum eigenen Gunsten ausfalle. Dafür gibt es innerhalb der Franchise aber noch keine wasserfesten Anzeichen, weshalb in der Erklärung der Heat betont wird, dass das Video zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei Validität habe.

Dass die Heat sich jedoch auf dieses mögliche Szenario vorbereiten, ist keinesfalls aus der Luft gegriffen. Seit Wochen gilt James‘ Ex-Team als einer der heißesten Kandidaten für die Dienste des zukünftigen Hall-of-Famers. LeBron spielte bereits zwischen 2010 und 2014 in South Beach.

ESPN-Insider Shams Charania bestätigte in dieser Woche zum wiederholten Male, dass Miami sich neben den Cleveland Cavaliers und den Philadelphia 76ers die größten Chancen ausrechnen darf. In der am Montagabend veröffentlichten Podcast-Episode von Game Over, dem Medium von James-Agent Rich Paul, sagte dieser zu Co-Moderator Max Kellerman: „Wir werden uns nicht stressen. Es ist seine Wahl und er trifft diese Entscheidung, wenn er so weit ist.“

Vor diesem Hintergrund dementierte Paul auch, dass die noch immer ausstehende Entscheidung schlichtweg mehr Aufmerksamkeit kreieren wolle. Auch Commissioner Adam Silver hatte sich schließlich schon öffentlich dazu geäußert und gesagt, die Liga benötige für die Entscheidungen im Spielplan zügig Gewissheit bei einem der großen Aushängeschilder der Liga. „Uns geht es nicht um Aufmerksamkeit und Spektakel“, meinte Paul. „Es geht nicht um eine ‚Decision‘ [wie im Jahr 2010, Anm. d. Red.] oder etwas Ähnliches.“

„Massiver Fahrfehler!“ Neue Vorwürfe nach Vingegaard-Sturz

Der folgenschwere Sturz von Jonas Vingegaard auf der 15. Etappe der Tour de France 2026 sorgt im und außerhalb des Pelotons weiter für rege Diskussionen. Für einen Fahrer steht fest, wer für den Crash und das Tour-Aus des Dänen verantwortlich war: Vingegaards eigener Teamkollege.

Lidl-Trek-Fahrer Mads Pedersen ist der festen Überzeugung, dass nicht etwa Schlafmangel oder unglückliche Umstände den Sturz von Jonas Vingegaard auf der 15. Etappe der Tour de France ausgelöst haben, sondern dessen eigener Teamkollege Victor Campenaerts.

Campenaerts hatte den Visma-Zug auf dem Teilstück am Sonntag in den Kreisverkehr geführt, in dem Vingegaard die Kontrolle über sein Rad verlor und stürzte. „Es war ein massiver Fahrfehler, diesen Weg mit viel zu viel Geschwindigkeit zu nehmen“, urteilte Pedersen im „Lang Distance“-Podcast

Was er damit meinte: Campenaerts war bei der Einfahrt in den Kreisverkehr dem Begleitmotorrad gefolgt, das die Insel in der Mitte auf der linken Seite umkurvte. Vingegaards Helfer folgte dem Motorrad, obwohl der Weg rechts an der Insel vorbei eigentlich der naheliegendere gewesen wäre.

Für Pedersen dient der Weg des Motorradfahrers aber nicht als Entschuldigung. „Wenn du der führende Fahrer bist und dein ganzes Team an deinem Hinterrad hast, trägst du auch die Verantwortung, weil die anderen dir folgen“, bekräftigte der Lidl-Trek-Fahrer seine Vorwürfe gegen Vingegaards Teamkollegen.

Durch den weiteren Weg durch den Kreisverkehr habe sich die Kurve für Vingegaard und die anderen Visma-Fahrer am Ausgang zugezogen. „Er hat dann realisiert, dass er noch weiter nach rechts lenken musste, um dem Bordstein auszuweichen“, so Pedersen. Obwohl der Däne ein technisch hervorragender Fahrer sei, habe er dies nicht mehr geschafft.

Ob dies letztlich tatsächlich der Auslöser für den Sturz war, kann nur spekuliert werden. Als mögliche Ursache war in den letzten Tagen auch Schlafmangel genannt worden. Vingegaard war in der Nacht zu Sonntag um 2 Uhr nachts von den Doping-Kontrolleuren aus dem Bett geholt worden. Viele sind der Meinung, dass die unterbrochene Erholung zu Konzentrationsmängeln geführt hat, die dem Dänen letztlich die Tour kosteten.

Hamann fordert knallharte Strafen nach Argentinien-Eklat

Nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien brannten Leandro Paredes und Nahuel Molina die Sicherungen durch. TV-Experte Dietmar Hamann fordert drastische Strafen für das Argentinien-Duo.

„Die musst du sechs oder zwölf Monate aus dem Verkehr ziehen. Da gibt es für mich auch keine Diskussionen, ich würde die beiden ein Jahr sperren und dann sollen sie selbst überlegen, ob sie noch einmal zurückkommen. So etwas geht nicht“, sprach Hamann bei „Sky“ Klartext.

Insbesondere Leandro Paredes brannten nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien (0:1 n.V.) am Sonntag die Sicherungen durch. Zunächst schubste der 32-Jährige Eric Garcia. Anschließend ging Paredes auf Gavi los. Der argentinische Mittelfeldmann traf den spanischen Ersatzspieler mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden.

Die FIFA hat aufgrund der Vorkommnisse nach dem Schlusspfiff eine Untersuchung gegen Argentinien eingeleitet. Paredes wurde in der Mitteilung, aus der internationale Medien zitierten, nicht namentlich genannt.

Argentinien habe durch den Eklat nach dem WM-Finale „viel von den Sympathien, die sie sich größtenteils durch Lionel Messi erspielt haben, kaputt gemacht“, meinte Hamann.

Paredes meldete sich nach dem verlorenen WM-Endspiel inzwischen bei Instagram zu Wort. Auf seinen Ausraster ging der 84-fache Nationalspieler Argentiniens nicht ein.

„Heute schreibe ich mit großem Schmerz im Herzen, weil wir unserem Land nicht die Freude schenken konnten, die es so sehr verdient hätte, aber mit der Brust voller Stolz, dass wir alles gegeben haben und unsere Flagge wieder ganz oben gehisst haben!“, meinte Paredes stattdessen.

„Vielen Dank an jeden, der Teil dieser Nationalmannschaft war, an diese Gruppe von Spielern, die alles gegeben haben, um dieses Trikot zu vertreten, so wie sie es bis zur letzten Sekunde jedes Spiels getan haben! „Es war eine Ehre, Teil der besten argentinischen Nationalmannschaft aller Zeiten zu sein“, schrieb der Routinier zudem.

Bayern-Star bestätigt seine Vertragsverlängerung

Der FC Bayern hält einen seiner Defensiv-Anker im Verein. Konrad Laimer hat sich für eine Vertragsverlängerung in München entschieden.

Laimer bestätigte am Montag unter anderem gegenüber „Sky“, ein neues Arbeitspapier beim FC Bayern unterzeichnet zu haben.

Laut dem TV-Sender ist der neue Vertrag bis 2029 gültig. Dem Österreicher soll inklusive Boni ein Jahressalär „von über zehn Millionen Euro brutto“ winken, heißt es.

Der FC Bayern und Laimer hatten in den letzten Monaten über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit gefeilscht. Die Gespräche gingen nicht ganz ohne Nebengeräusche über die Bühne.

Anfang Mai hatte Ehrenpräsident Uli Hoeneß klargestellt, dass es finanzielle Grenzen gibt. Es handele sich um eine „realistische Einschätzung seiner sportlichen und wirtschaftlichen Wertigkeit“, betonte der 74-Jährige gegenüber „DAZN“ mit Blick auf Laimer: „Die ist hoch – aber er ist eben kein Harry Kane.“

Der Bayern-Star soll selbst „äußerst irritiert“ über Hoeneß‘ Äußerungen gewesen sein, berichtete „Sport Bild“ daraufhin. Die Wogen sollen sich jedoch wieder geglättet haben. Laimer bleibt dem FC Bayern treu, sein ursprünglicher Vertrag wäre im kommenden Sommer ausgelaufen.

Die Münchner hatten den Rechtsverteidiger im Sommer 2023 ablösefrei von Bundesliga-Konkurrent RB Leipzig verpflichtet. Laimer besticht neben seiner Konstanz vor allem durch seine taktische Variabilität. Der 29-Jährige kann ebenfalls auf der linken Abwehrseite sowie im zentralen Mittelfeld agieren.

Dem FC Bayern stehen schon zeitnah die nächsten Vertragsgespräche ins Haus. Der Fußball-Bundesligist will unbedingt mit Torjäger Harry Kane verlängern. Der 32-Jährige ist nur noch bis zum kommenden Sommer an den FC Bayern gebunden. Den Münchnern werden gute Chancen eingeräumt, Kane soll sich mit seiner Familie an der Isar wohlfühlen.

 

Sylla trifft doppelt: Schalke feiert Testspiel-Erfolg

Der FC Schalke 04 hat das zweite Spiel seiner Sommer-Vorbereitung beim Drittliga-Absteiger Erzgebirge Aue mit 4:2 gewonnen. Beim Gastspiel im Erzgebirge fehlte Neuzugang Robin Gosens noch im Schalker Aufgebot.

Für die Führung der Königsblauen sorgte nach einer Anfangsphase mit zwei zarten Annäherungsversuchen in der 28. Spielminute Mittelstürmer Moussa Sylla.

Am linken Rand des Sechzehners setzte sich Adil Aouchiche durch und flankte in die Mitte. Dort stürmte Aues Keeper Max Uhlig aus seinem Kasten, kam allerdings nicht an den Ball, weil Sylla vor dem herauseilenden Schlussmann aus kurzer Distanz ins verwaiste Tor einköpfte.

Kurz vor der Pause legte der Favorit nach: Eine Ecke von der linken Seite köpfte Mertcan Ayhan völlig freistehend aus sechs Metern auf das Auer Gehäuse.

Erneut sah Uhlig nicht gut aus und konnte den wenig kraftvollen Kopfball des FC Schalke 04 Eigengewächses nur nach vorne prallen lassen. Dort stand Sylla erneut goldrichtig und stocherte den Ball aus wenigen Metern über die Linie.

Für den zweiten Durchgang veränderte Miron Muslic seine Mannschaft auf zehn Positionen. Und die neue Schalke-Elf kam mit reichlich Rückenwind aus der Kabine.

Nur vier Minuten nach Wiederbeginn kam Christian Gomis im Strafraum zu Fall. Den fälligen Strafstoß von Bryan Lasme kratzte Aue-Keeper Uhlig allerdings aus dem linken Eck.

Direkt im Anschluss stellte Schalke mit einem Doppelschlag dann aber endgültig die Weichen für den standesgemäßen Erfolg. Erst vollendete Gomis ein Zuspiel von Youngster Rösner trocken zum 3:0 (51.).

Nur drei Minuten später fand Lasme nach einem Pass von Donkor im gegnerischen Strafraum die Lücke. Anders als bei seinem Elfmeter-Fehlschuss blieb der Stürmer diesmal eiskalt vor dem Tor.

Nach dem 4:0 reduzierten die Knappen das Tempo, sodass Aue mehr Zugriff auf das Spiel bekam. Durch den Kopfballtreffer von Marcel Bär (62.) und einen Abpraller von Chadi Ramadan (71.) konnte der Viertligist noch verkürzen. Besonders beim zweiten Gegentor wirkte die umgebaute Schalke-Abwehr nicht sattelfest.

Für den Bundesliga-Aufsteiger geht es nach dem Testspiel direkt weiter ins Trainingslager. Bis zum 26. Juli will man sich im Zillertal den Feinschliff für die neue Saison holen.

In Österreich finden dann auch noch Testspiele gegen den FC Kharkiv (Mittwoch, 22. Juli, 16 Uhr) und Fagiano Okayama (Samstag, 25. Juli, 16 Uhr) statt. Beim ersten Testspiel hatte S04 am vergangenen Samstag gegen den FC Gütersloh noch eine überraschende 1:2-Pleite kassiert.

Bayern-Star Bischof vollzieht Wechsel

Tom Bischof wechselt beim FC Bayern die Trikotnummer und tritt damit endgültig in die Fußstapfen von Leon Goretzka.

Wie der Fußball-Bundesligist am Freitag bestätigte, wird Tom Bischof ab der kommenden Saison mit der Nummer 8 auf dem Rücken auflaufen. In seiner ersten Spielzeit in München hatte der Mittelfeldmann noch mit der 20 agiert.

Die Nummer 8 wird frei, da Goretzka den FC Bayern zum 1. Juli ablösefrei verlassen hat. Der deutsche Rekordmeister hatte sich gegen eine Vertragsverlängerung mit dem 31-Jährigen entschieden.

Der „kicker“ berichtete zuletzt, dass Bischof in der kommenden Spielzeit die Rolle von Goretzka im zentralen Mittelfeld des FC Bayern übernehmen soll.

Der 21-Jährige kam in seiner ersten Saison unter Trainer Vincent Kompany oftmals als Außenverteidiger zum Zug.

„Anfang hatte ich ein bisschen Probleme, es anzunehmen. Vor allem in den ersten ein, zwei Spielen, dann habe ich ein paar Gespräche geführt mit Joshua Kimmich zum Beispiel, der hat mir gesagt, dass ich meine Chance bekomme“, offenbarte Bischof im Mai gegenüber „Sky“.

Es habe „sich ausgezahlt und ich bin einfach glücklich, dass ich jetzt auch links aushelfen konnte und der Mannschaft helfen konnte“, meinte der Ex-Hoffenheimer.

Er sei „variabler geworden. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich jetzt Links- oder Rechtsverteidiger spiele. Letzte Saison war es ja noch rechter Flügel, das hätte ich mir zum Beispiel auch nicht vorstellen können. Und ich glaube, ich konnte damit der Mannschaft extrem helfen“, befand Bischof.

Der Youngster besitzt beim FC Bayern einen Vertrag bis 2029. In der kommenden Saison winkt mehr Spielzeit im Mittelfeld – und ebenfalls die Berufung in die Fußball-Nationalmannschaft? Sechsmal kam Bischof bis dato für die deutsche U21 zum Zug, auf das erste A-Länderspiel wartet er noch. Nach der verkorksten WM wurden zuletzt die Rufe nach dem Bayern-Profi laut.

Steinbach-Gala reicht Charlotte Hornets nicht

Zum ersten Mal stand der deutsche First-Round-Pick Hannes Steinbach am Mittwoch in der Starting Five der Charlotte Hornets, die im Rahmen der Summer League auf die Milwaukee Bucks trafen. Obwohl der Big Man gleich bei seinem ersten Start mächtig Eindruck hinterließ, reichte es dem Team aus North Carolina nicht zum Sieg. Bei DBB-Kollege Christian Anderson Jr. lief es nicht ganz so rund.

Die Charlotte Hornets zogen in der Summer League gegen die Milwaukee Bucks mit 91:110 den Kürzeren. Gerade in der ersten Halbzeit lief beim Team aus North Carolina wenig zusammen, bereits zur Halbzeit lagen die Hornets mit 16 Zählern im Rückstand. Nach der Pause hielt Charlotte zwar besser mit, konnte die Partie aber nicht noch einmal spannend gestalten.

Der große Lichtblick bei den Hornets: Rookie Hannes Steinbach, der von der Franchise im diesjährigen Draft an 14. Stelle ausgewählt wurde. Der 20-jährige Deutsche stand erstmals in der Starting Five – und machte seine Sache gleich herausragend. Der gebürtige Würzburger traf in 27 Minuten auf dem Court 13 seiner 22 Wurfversuche für 27 Punkte.

Sein Double-Double machte der Big Man mit 15 Rebounds perfekt. Steinbach ist damit der erste Spieler der Hornets seit 2021, dem in einem Spiel der Summer League eine solche Anzahl an Rebounds gelang. Die Niederlage seiner Mannschaft konnte der Deutsche aber nicht verhindern. Mit seinem ersten Einsatz als Starter war der Youngster aber dennoch zufrieden.

„Ich versuche einfach immer, an den Ball zu kommen und zusätzliche Ballbesitze zu schaffen. Da ein paar Spieler ausgefallen sind, habe ich versucht, mit dem Ball in der Hand mehr Verantwortung zu übernehmen, war aggressiver und habe mehr Punkte erzielt. Die NBA ist viel härter als das College, viel schneller und körperbetonter, aber ich glaube, ich gewöhne mich daran und schlage mich ziemlich gut“, sagte er.

Weniger gut lief es dagegen bei Christian Anderson Jr., der nur einen seiner acht Versuche im Korb unterbrachte. Dafür stellte der Guard mit zehn Assists den höchsten Wert des Teams bei der Niederlage gegen die Bucks auf.