Draisaitl trifft und verletzt sich

Erst zur Führung getroffen, dann schmerzhaft abgeräumt worden: Eishockey-Star Leon Draisaitl hat sich beim 3:1-Sieg seiner Edmonton Oilers über die Nashville Predators verletzt. Nach einem harten Hit von Nashvilles Ozzy Wiesblatt gegen die Bande konnte der gebürtige Kölner im ersten Drittel nicht mehr weiterspielen. Kurz zuvor hatte Draisaitl mit seinem 35. Saisontor das 1:0 erzielt.

„Er hat sich danach nicht gut gefühlt. Das medizinische Team hat aber gesagt, dass es nicht zu schlecht aussieht“, sagte Headcoach Kris Knoblauch. Zur Art der Verletzung machten die Oilers keine Angaben, Knoblauch rechnet allerdings nicht mit einer langen Ausfallzeit des Stürmers: „Das werden wird aber später herausfinden.“

Bei Edmonton, das zuvor zweimal verloren hatte, glänzte Connor McDavid mit drei Assists. Mit nun 114 Punkten in 68 Spielen baute der Kanadier seine Führung in der Scorerwertung aus. Die Oilers liegen als Sechster der Western Conference auf Playoff-Kurs.

Gut läuft es weiterhin für Tim Stützle und die Ottawa Senators, die beim 7:4 gegen die San Jose Sharks den fünften Sieg in den jüngsten sechs Spielen feierten und damit weiter auf den Playoff-Einzug hoffen dürfen. Der gebürtige Viersener Stützle blieb ohne Scorerpunkt.

Nationaltorhüter Philipp Grubauer kam beim 6:2 von Seattle Kraken gegen Meister Florida Panthers nicht zum Einsatz.

McDavid zum Olympia-MVP gewählt

Die Olympischen Spiele haben für Kanada ein bitteres Ende genommen, in einem atemberaubenden Finale mussten sie sich dem großen Konkurrenten aus den USA mit 1:2 nach Overtime geschlagen geben. Da dürfte es für den kanadischen Superstar Connor McDavid nur ein kleines Trostpflaster sein, dass er zum MVP des Turniers gewählt wurde.

Das verdiente sich der Angreifer von den Edmonton Oilers jedoch mit seinem neu aufgestellten Olympia-Rekord von 13 Scorerpunkten (2 Tore, 11 Assists). Gleichzeitig erhielt der 29-Jährige die logische Auszeichnung zum Stürmer des Turniers.

Zudem wurden noch der beste Goalie und beste Verteidiger der Spiele in Mailand gekürt. Bei den Torhütern setzte sich der US-Amerikaner Connor Hellebuyck (Winnipeg Jets) durch. Im Finale brachte der 32-Jährige die Kanadier an den Rand der Verzweiflung und parierte 41 Schüsse.

Als bester Verteidiger hat sich der neue Goldmedaillengewinner Quinn Hughes von den Minnesota Wild durchgesetzt. Der Defensivspieler aus Orlando kam auf 7 Assists und erzielte das entscheidende Tor zum 2:1-Overtime-Sieg im harten Viertelfinale gegen Schweden.