Pogacar mit Mega-Lob für Radsport-Wunderkind

Der nächste Triumph von Tadej Pogacar sorgte am Sonntag nicht nur sportlich für Schlagzeilen, sondern auch wegen einer klaren Ansage zur Zukunft des Radsports.

Nach seinem vierten Sieg beim Radsport-Monument Lüttich-Bastogne-Lüttich richtete der Weltmeister den Blick auf seinen jungen Rivalen Paul Seixas, der ihm in Belgien einen heißen Fight geliefert hatte.

Der erst 19-Jährige hatte als einziger Fahrer Pogacars entscheidender Attacke an der legendären Côte de la Redoute folgen können. Erst am letzten Anstieg musste er abreißen lassen, sicherte sich aber einen sensationellen zweiten Platz, nur 45 Sekunden hinter dem aktuellen Radsport-Dominator.

Für Pogacar ist klar: Hier wächst etwas Großes heran. „Wir werden weiter hart arbeiten, in den nächsten Jahren so viel wie möglich zu gewinnen, bis er alle zerstört“, erklärte der Slowene nach dem Rennen in Richtung des jungen Franzosen.

Besonders beeindruckt zeigte sich der vierfache Tour-de-France-Sieger von der Reife des Talents: „Dass Paul bereits mit 19 Jahren in einem so großen Feld auf so hohem Niveau mithalten kann, motiviert alle anderen, weiter daran zu arbeiten, sich zu verbessern.“

Trotz seines klaren Sieges sieht Pogacar in Seixas bereits einen kommenden Herausforderer. Mit Blick auf die körperliche Entwicklung erklärte er: „Normalerweise ist der Körper physisch zwischen 26 und 30 Jahren in Bestform.“ Pogacar stellt also die These auf, dass der Youngster noch lange nicht an seinem Leistungsmaximum angekommen ist.

Auch Seixas selbst zeigte sich nach dem Rennen selbstkritisch und voller Respekt für Superstar Pogacar: „Das ist offensichtlich. Ich muss mich einfach verbessern, aber wir sehen ja, auf welchem Niveau er ist – es ist extrem schwer, ihm zu folgen. Er ist der größte Fahrer der Geschichte.“

Ob es schon bald zum großen Duell bei der Tour de France kommt, ist noch offen. Während Pogacar seinen fünften Gesamtsieg anpeilt, steht ein Debüt von Seixas noch zur Diskussion.

Pogacar verblüfft Ex-Profi: „Da sieht man den Unterschied“

Obwohl Tadej Pogacar bei Paris-Roubaix eine seiner seltenen Niederlagen kassierte, zeigte der Slowene erneut, dass er auch den Kopfstein-Klassiker gewinnen kann – wie auch jedes andere Rennen, an dem er teilnimmt. Ein ehemaliger französischer Radsport-Held ist überzeugt: Der viermalige Tour-de-France-Sieger ist der beste Fahrer, den die Welt je gesehen hat.

Arnaud Démare weiß ganz genau, was es braucht, um bei Paris-Roubaix ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. 2016 gewann der heute 34-Jährige den Klassiker, zwei Jahre später kam er zudem als Dritter im Velodrom über die Linie. Damit hat er Tadej Pogacar etwas voraus, denn der Slowene wurde bei seinen bisherigen zwei Teilnahmen jeweils „nur“ Zweiter.

Allein, dass sich Pogacar der Herausforderung in der „Hölle des Nordens“ stellt, nötigt Démare allerdings schon großen Respekt ab. „Dem Kerl wird so langweilig, dass er sich selbst sagt: ‚Hey, ich starte bei Roubaix, weil ich neue Herausforderungen brauche.‘ Er muss sich selbst herausfordern“, sagte der ehemalige Profi im „RMC Sport“-Interview.

Der Sieg Pogacars bei Paris-Roubaix, davon ist Démare überzeugt, ist nur eine Frage der Zeit. „Was er schon jetzt geschafft hat, ist gigantisch. An irgendeinem Punkt wird er auch das endlich abhaken“, versicherte der Franzose, der beim besten Fahrer der Neuzeit keine bzw. nur eine kleine Schwäche erkennt.

„Er ist so stark, dass er in jedem Bereich gut ist, obwohl er im Sprint von Wout van Aert geschlagen wurde. Ihm fehlt der Punch eines Sprinters, wenn man überhaupt sagen kann, dass ihm was fehlt“, sieht Démare zumindest dort noch Raum für Verbesserungen bei Pogacar.

Das, so gab der Franzose zu, ist jedoch Kritik auf allerhöchstem Niveau. „Ich denke, dass Pogacar der beste Radsportler der Geschichte ist“, verneigte er sich vor dem viermaligen Tour-Sieger. Zu sehen sei dies in den Rennen immer wieder. „Man fährt Vollgas und denkt darüber nach, wie man sich für einen Anstieg positionieren sollte und er ist komplett entspannt. In diesem Momenten versteht man den Unterschied.“

Dass Pogacars Dominanz eine Schattenseite hat, findet allerdings auch Démare. „Es gibt Momente, in denen man schon weiß, wie es enden wird. Das verändert die Art und Weise, wie die Menschen zuschauen.“ Auch die anderen Fahrer haben dieses Gefühl, so der Ex-Profi: „Wenn er am Start steht, fährt man oft nur um den zweiten Platz.“

Lipowitz „nur einen Hauch“ hinter Pogacar und Vingegaard?

Obwohl Florian Lipowitz in der Vorbereitung auf die Katalonien-Rundfahrt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, beendete er das traditionsreiche Rennen auf einem starken 3. Platz im Gesamtklassement. TV-Experte Jens Voigt sieht den 25-Jährigen „nur noch einen Hauch“ hinter den Ausnahmekönnern Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard.

„Ich bin völlig begeistert, wie er fährt und wie er auch den ganzen Trubel seit seinem dritten Platz bei der Tour de France wegsteckt. Viele deutsche Fans haben ja die Hoffnung, dass Florian der nächste schwarz-rot-goldene Toursieger wird. Es ist faszinierend, wie er damit umgeht, wie bodenständig er geblieben ist“, schwärmte Jens Voigt im „Eurosport“-Interview von Florian Lipowitz.

Bei der traditionsreichen Katalonien-Rundfahrt stellte die deutsche Rad-Hoffnung seine gute Frühform eindrucksvoll unter Beweis, behauptete am Sonntag auf der siebten und letzten Etappe in Barcelona den dritten Gesamtplatz und hinterließ rund drei Monate vor dem Start der Tour de France an gleicher Stelle einen starken Eindruck. Ist auch bei der Tour erneut ein Podestplatz drin?

„Das ist die Kardinalfrage“, antwortete Voigt, der hinterherschob: „Ob bei der Tour im letzten Jahr oder jetzt in Katalonien: Wenn Tadej Pogacar oder Jonas Vingegaard attackiert haben, war Lipowitz einer der wenigen Fahrer, die immer versucht haben, mitzugehen.“ Lipowitz sei inzwischen „nur noch einen Hauch“ hinter den beiden Superstars, so der Ex-Profi.

Gerade in den Bergen könne der 25-Jährige mit den beiden Ausnahmekönnern mithalten, ist sich der TV-Experte sicher, der bei Lipowitz aber noch Luft nach oben sieht: „Einerseits kann er das Zeitfahren optimieren, indem er aerodynamischer fährt und viel Zeit auf der Zeitfahrmaschine verbringt, damit sich der Körper daran gewöhnt.“ Auch ein „explosiver Antritt“ fehle ihm noch.

„Lipowitz versucht über die „Dieselmotormethode“ die beiden langsam wieder zurückzuholen. Beim ersten brutalen Antritt kann er nicht mitgehen. Wenn er mitgeht, würde er schnell in den roten Bereich kommen und bräuchte dann zehn Minuten, um sich wieder zu erholen. Die harten Antritte und Rhythmuswechsel – da haben Vingegaard und Pogacar Vorteile“, analysiert Voigt weiter.

Um bei der Tour mit den beiden Top-Favoriten mithalten zu können, müsse der Deutsche aber „nur noch kleine feine Schräubchen“ drehen, so der 54-Jährige.

Pogacar macht sogar Eddie Merckx „sprachlos“

Weder die Konkurrenz noch ein Sturz konnten Tadej Pogacar auf dem Weg zu seinem ersten Triumph bei Mailand-Sanremo stoppen. Radsport-Legende Eddie Merckx zeigte sich von der Vorstellung des Slowenen anschließend begeistert – und sprachlos.

Er ist und bleibt der Beste – und nahezu unschlagbar: Tadej Pogacar hat bei Mailand-Sanremo seine ganze Klasse aufblitzen lassen und den Klassiker trotz eines Sturzes in der heißen Phase des Rennens gewonnen. Eddie Merckx, einst ähnlich dominant wie Pogacar heute, konnte darüber nur staunen.

„Er hat mich sprachlos gemacht“, sagte der „Kannibale“ nach dem Rennen im „Eurosport“-Interview. „Habe ich erwartet, dass er auf diese Art gewinnen würde? Ganz ehrlich: Nein. Ich denke, das kann als eine seiner größten Leistungen betrachtet werden“, schwärmte der Belgier.

Was Merckx ganz besonders an Pogacars Sieg beeindruckte, war, dass er ihn in einem mehr oder minder klassischen Sprint einfuhr. Diesen Sprint fuhr der UAE-Kapitän nicht irgendwie, sondern von vorne. Eine immense Leistung, wenn man bedenkt, dass Pogacar nicht nur ein Sturz, sondern auch die anschließende Aufholjagd in den Knochen steckte.

„Er hat den Sprint von vorne begonnen, mit der gleichen Stärke und Überzeugung wie Mathieu van der Poel im letzten Jahr. Wenn man so sprintet und keiner vorbeifahren kann, gibt es keinen Zweifel daran, wer der Stärkste ist“, staunte Merckx über die letzten Meter des späteren Siegers.

Geht es nach der belgischen Legende, war der Sieg des besten Fahrers der Gegenwart nicht nur verdient, sondern auch überfällig. Es sei „seltsam“, dass Pogacar Mailand-Sanremo nicht schon viel früher gewonnen habe, sagte Merckx. Spätestens jetzt sei aber endgültig klar, „dass er kein Limit hat“, kam Merckx aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus.

Lipowitz enthüllt Attacke-Plan für Tour de France

Nach Rang drei bei der Tour de France 2025 sind die Erwartungen an Deutschlands Rad-Star Florian Lipowitz in diesem Jahr ungleich höher. Für die große Schleife durch Frankreich legt sich Lipowitz einen detaillierten Plan zurecht, um im Sommer vor allem in einer Kategorie besser zu sein. Außerdem spricht er über das Verhältnis zu Co-Kapitän Remco Evenepoel.

Florian Lipowitz arbeitet dieses Jahr noch bewusster auf die Tour de France hin als im Vorjahr. Weniger Renntage, mehr Training, lautet die Devise.

Im Vorjahr sei sein Programm (unter anderem mit Paris-Nizza und der Dauphiné Libéré) „sehr umfangreich gewesen“, wegen seiner starken Leistungen bei den Etappenrennen (Zweiter und Dritter) „kam durch die gestiegene Aufmerksamkeit auch viel zusätzlicher Stress“, erläuterte Lipowitz in der „Sport Bild“.

Und weiter: „Mit Blick auf die Tour wollten wir es dieses Jahr etwas anders und optimaler gestalten. Deshalb fahre ich ein ruhigeres Programm, damit ich auch nach der Tour noch genug Energie habe, um die Saison stark zu Ende zu fahren.“

Konstantes Training sei für ihn auf dem Weg nach Frankreich „das Wichtigste“, so der 25-Jährige, der besonders an einer Sache „gezielt“ arbeitet: „Dass ich bei kürzeren Efforts stärker werde und sie besser verkrafte. Dort sehen wir aktuell das größte Entwicklungspotenzial. Bei der reinen Schwellenleistung kann ich schon gut mithalten, aber in den kürzeren, intensiveren Bereichen kann ich mich noch verbessern. Darauf legen wir im Training jetzt einen größeren Fokus – besonders, je näher die Tour rückt.“

Heißt: Lipowitz will bei kurzen Attacken am Berg stärker werden – der Domäne von Rad-König Tadej Pogacar, der die Konkurrenz immer wieder mit brutalen Zwischenspurts im roten Bereich abhängt.

Lipowitz befindet sich zurzeit im Höhen-Trainingslager auf Teneriffa, wo er auch mit Topstar Remco Evenepoel trainiert. Mit dem Belgier (Vuelta-Sieger 2022, Tour-Dritter 2024) soll er bei Red Bull-Bora-hansgrohe eine Doppelspitze bilden. „Bisher passt es zwischen uns sehr gut, und wir verstehen uns gut auf und neben dem Rad“, sagte Lipowitz über das Verhältnis der Co-Kapitäne.

Zweifel an wegweisender Vingegaard-Entscheidung

Jonas Vingegaard nimmt es im Radsport-Jahr 2026 erneut mit Tadej Pogacar auf. Dass der Däne vor dem Saison-Highlight bei der Tour de France auch noch den Giro d’Italia fahren – und natürlich gewinnen – will, ruft bei Ex-Tour-Sieger Geraint Thomas große Fragezeichen hervor. Er sieht ein Risiko.

Die Entscheidung von Radsport-Star Jonas Vingegaard, in diesem Jahr sowohl den Giro d’Italia als auch die Tour de France zu bestreiten, sei einige „mutig“, so der Brite Geraint Thomas im Podcast „Watts Occurring“. Der 39-Jährige schob hinterher: „Und das funktioniert fast nie.“

Für Vingegaard ist es die erste Teilnahme an der Italien-Rundfahrt, wohingegen er bereits fünfmal bei der Frankreich-Schleife (2 Gesamtsiege) und einmal bei der spanischen Vuelta (1 Gesamtsieg) dabei war. Gewinnt er den Giro, hätte er bei allen Grand Tours triumphiert – ein verlockendes Ziel.

Der Giro beginnt in diesem Jahr am 8. Mai in Bulgarien, die Tour startet am 4. Juli in Barcelona.

Laut Thomas besteht aus Sicht von Vingegaard aber nun das Risiko, nach den Giro-Strapazen nicht rechtzeitig für die Tour auf Top-Niveau zu sein. Dort hat er es mit keinem geringeren als Tadej Pogacar zu tun, der den Giro in diesem Jahr auslässt. In 2024 hatte der Slowene aber seinerseits das Kunststück vollbracht, das Double aus den beiden Landesrundefahrten zu gewinnen – als achter Fahrer in der Radsport-Geschichte überhaupt.

Thomas stellte daher mit Blick auf Vingegaard die Frage in den Raum: „Was würde er tun, wenn er jetzt wüsste, dass Pogacar nicht bei der Tour mitfahren wird? Machen sie das, um wenigstens eine Grand Tour zu gewinnen, fast so, als würden sie sich mit einer Niederlage gegen Pogi abfinden? Oder machen sie das in der Annahme, dass er so viel Kraft hat, dass er bei der Tour mit einer Grand Tour in den Beinen besser abschneiden wird?“

Möglich sei nicht zuletzt auch, dass Pogacar, aus welchem Grund auch immer, bei der Tour ins Straucheln gerät, so Sieger von 2018: „Was, wenn Pogi in der Nacht vor der Tour etwas zustößt, wenn er zum Beispiel sein Regenerationsgetränk auf seinen Fuß fällt und sich diesen bricht? Wenn er also plötzlich nicht bei der Tour dabei ist oder in den ersten Tagen aussteigt. Was denkt Jonas dann? Was würde er tun, wenn er jetzt wüsste, dass Pogacar nicht bei der Tour fahren wird?“

Radsport-Legende fällt überraschendes Pogacar-Urteil

In der Radsportsaison 2025 war Tadej Pogacar in seiner ganz eigenen Liga unterwegs. Niemand konnte dem Slowenen gefährlich werden, das Ende seiner Dominanz ist nicht in Sicht. Umso überraschender ist das Urteil, das eine spanische Radsport-Legende über den UAE-Dominator gefällt hat.

Geht es nach dem ehemaligen Tour-de-France- und zweimaligen Vuelta-Sieger Pedro Delgado, müssen sich die Gegner von Tadej Pogacar ab sofort immerhin eine Sorge nicht mehr machen: dass der Slowene noch besser wird.

Im „Marca“-Interview antwortete der Spanier auf die Frage, ob Pogacar seinen Höhepunkt erreicht habe: „Ich denke schon. Er hat ihn letztes Jahr erreicht.“

„Ohne Probleme“ werde Pogacar sein Level von 2025 noch zwei weitere Jahre halten können, prognostizierte Delgado, der den Slowenen auch in diesem Jahr als „unaufhaltsam“ bezeichnete. „Danach werden wir sehen, wie es mit seiner mentalen Müdigkeit aussieht. Schon in der letzten Tour hat er anders ausgesehen, nicht mehr so natürlich wie sonst. Physisch hat er auf diesem Level jetzt noch zwei Jahre. 2028 werden wir dann weitersehen.“

Das Problem, so Delgado weiter, sei: „Wenn man seinen Höhepunkt erreicht hat, denkt man, man kann sich weiter verbessern. Ich glaube das aber nicht. Das ist nichts, was man selbst entscheidet, sondern die anderen, die sich verbessern. Im Moment gibt es Fahrer, die Stück für Stück besser werden. Pogacars leichtes Nachlassen wird es ihnen ermöglichen, aufzuholen.“

Dass der Slowene im Moment noch alleine an der Spitze der Radsport-Nahrungskette fährt, steht für die spanische Radsport-Legende allerdings außer Frage. Leistungstechnisch hinter dem Slowenen einordnen würde er Jonas Vingegaard. Allerdings liege der Däne „eine Stufe unter“ Pogacar, „aber eine Stufe über anderen wie Evenepoel“, so Delgado.

Vingegaard kopiert Rivale und will historischen Coup

Jetzt ist klar, bei welchen großen Rundfahrten Jonas Vingegaard in diesem Jahr an den Start geht. Der Plan: Das historische Double soll her.

Rad-Star Jonas Vingegaard hofft auf einen Doppel-Coup. Genau wie sein ewiger Rivale Tadej Pogacar greift er zunächst beim Giro d’Italia und anschließend bei der Tour de France an. Das bestätigte der Däne in seinem Trainingslager in Spanien.

Vingegaard wird beim Giro sogar seine Premiere feiern. Die Italien-Rundfahrt startet in diesem Jahr am 8. Mai in Bulgarien. Im Juli will er dann den slowenischen Kontrahenten bei der Tour de France endlich wieder entthronen.

Rad-Dominator Pogacar hatte 2025 als erster Radprofi seit 26 Jahren das Double aus den beiden wichtigsten Landesrundfahrten gewonnen. Er war damit erst der achte Fahrer, dem dies gelang.

„Ich denke schon eine ganze Weile an den Giro. Es ist eines der größten Rennen im Kalender und ich bin ihn noch nie gefahren“, sagte Vingegaard zur neuen Herausforderung. „Der Sieg bei der Vuelta im vergangenen Jahr hat mir noch mehr Motivation gegeben, um nun in Italien all-in auf den Gesamtsieg zu gehen. Ich hätte das Rosa Trikot gern in meiner Sammlung.“

Sein Sportchef Grischa Niermann betonte, dass die Italien-Rundfahrt Vingegaard helfen kann, in Form für das Highlight des Jahres zu kommen. „Wir sind davon überzeugt, dass die Giro-Teilnahme gut für sein Niveau bei der Tour sein wird“, sagte der deutsche Ex-Profi.

Zwar sei auch beim Giro der Gesamtsieg im Visier, das Hauptziel aber sei weiterhin ein Triumph bei der Tour de France. Vingegaard hatte die Frankreich-Rundfahrt 2022 und 2023 gewonnen. Seither dominierte Pogacar.

Mit einem Girosieg würde Vingegaard sogar das Triple perfekt machen. Neben der Tour hat er auch die spanische Vuelta bereits gewonnen. Ein Titel, der Pogacar noch feht. „Das hat bei meiner Entscheidung natürlich eine Rolle gespielt“, sagte Vingegaard.

Zuletzt hatte der Brite Christopher Froome 2018 das Grand-Tour-Triple komplettiert. Ein Dreifach-Triumph aus Siegen bei Giro, Tour und Vuelta in einem Jahr hat noch kein Fahrer geschafft.

Schneller als Pogacar? Vingegaard-Rekord eine Mogelpackung

Radsport-Star Jonas Vingegaard nutzt die Zeit vor dem Jahreswechsel, um in seiner dänischen Heimat gemeinsam mit seiner Familie zu relaxen. Umso mehr staunten einige Fans, als der Visma-Kapitän an einem bekannten Anstieg in Spanien am Montag die Rekordzeit von Tadej Pogacar unterbot. Doch schnell war klar: Jemand hatte sich einen Scherz erlaubt.

Die spanischen Costa Blanca ist für viele Radsport-Profis ein äußerst beliebter Aufenthaltsort in den kalten Monaten. Bei moderaten Temperaturen spulen sie dort ihre Kilometer auf dem hügeligen Gelände ab und halten sich für die kommende Saison in Form.

Eine der beliebtesten Anlaufstellen ist der Coll de Rates. Auch Tadej Pogacar war vor wenigen Tagen dort. Der Slowene holte sich dabei seinen Kletterrekord zurück und meisterte den Anstieg am 19. Dezember mit einem Durchschnittstempo von 32,3 km/h in nur 11:57 Minuten.

Am Montag hatte der Anstieg aber plötzlich einen neuen Rekordhalter: Jonas Vingegaard. Auf einem Strava-Profi mit seinem Namen tauchte für den Anstieg eine Zeit von 11:49 Minuten auf. Eine erstaunliche Leistung, zumal der Däne überhaupt nicht vor Ort war.

Das Rätsel um den neuen Rekord wurde dann jedoch schnell gelüftet: Ein Strava-User hatte sich offenbar einen Scherz erlaubt, ein Profil mit Vingegaards Namen und dessen offiziellen Visma-Teambild angelegt und war den Anstieg mit einem Roller oder einem ähnlichen Fahrzeug hochgefahren.

Skeptisch wurden einige User schon bei einem genaueren Blick auf die Trainingsfahrt, die im gefälschten Vingegaard-Account gespeichert wurde. Demnach fuhr der Däne am Montag lediglich 13 Kilometer. Zudem war diese Tour die einzige, die in dem Profil zu sehen war.

Nach genauerer Prüfung stellte sich zudem raus: Vingegaard selbst hat überhaupt kein Strava-Profi, auf dem er seine Trainingsfahrten festhält. Und so hielt der Wirbel um seinen neuen Rekord auch nur wenigen Stunden.

Schneller als Pogacar? Vingegaard-Rekord eine Mogelpackung

Radsport-Star Jonas Vingegaard nutzt die Zeit vor dem Jahreswechsel, um in seiner dänischen Heimat gemeinsam mit seiner Familie zu relaxen. Umso mehr staunten einige Fans, als der Visma-Kapitän an einem bekannten Anstieg in Spanien am Montag die Rekordzeit von Tadej Pogacar unterbot. Doch schnell war klar: Jemand hatte sich einen Scherz erlaubt.

Die spanischen Costa Blanca ist für viele Radsport-Profis ein äußerst beliebter Aufenthaltsort in den kalten Monaten. Bei moderaten Temperaturen spulen sie dort ihre Kilometer auf dem hügeligen Gelände ab und halten sich für die kommende Saison in Form.

Eine der beliebtesten Anlaufstellen ist der Coll de Rates. Auch Tadej Pogacar war vor wenigen Tagen dort. Der Slowene holte sich dabei seinen Kletterrekord zurück und meisterte den Anstieg am 19. Dezember mit einem Durchschnittstempo von 32,3 km/h in nur 11:57 Minuten.

Am Montag hatte der Anstieg aber plötzlich einen neuen Rekordhalter: Jonas Vingegaard. Auf einem Strava-Profi mit seinem Namen tauchte für den Anstieg eine Zeit von 11:49 Minuten auf. Eine erstaunliche Leistung, zumal der Däne überhaupt nicht vor Ort war.

Das Rätsel um den neuen Rekord wurde dann jedoch schnell gelüftet: Ein Strava-User hatte sich offenbar einen Scherz erlaubt, ein Profil mit Vingegaards Namen und dessen offiziellen Visma-Teambild angelegt und war den Anstieg mit einem Roller oder einem ähnlichen Fahrzeug hochgefahren.

Skeptisch wurden einige User schon bei einem genaueren Blick auf die Trainingsfahrt, die im gefälschten Vingegaard-Account gespeichert wurde. Demnach fuhr der Däne am Montag lediglich 13 Kilometer. Zudem war diese Tour die einzige, die in dem Profil zu sehen war.

Nach genauerer Prüfung stellte sich zudem raus: Vingegaard selbst hat überhaupt kein Strava-Profi, auf dem er seine Trainingsfahrten festhält. Und so hielt der Wirbel um seinen neuen Rekord auch nur wenigen Stunden.