Mit dem Startschuss der 113. Tour de France am 04. Juli in Barcelona werden wieder mehr Blicke als ohnehin schon auf Ausnahmefahrer Tadej Pogacar gerichtet sein. Ein kleines, sündhaft teures „Spielzeug“ werden die Fans beim Slowenen auf der Reise durch Frankreich aber nicht zu sehen bekommen.
Kurz vor dem Beginn der 113. Tour de France hat der viermalige Sieger Tadej Pogacar einen neuen Werbedeal abgeschlossen. Der UAE-Kapitän ist das neue Gesicht einer Partnerschaft zwischen Radfabrikant Colnago und Luxusuhren-Hersteller Richard Mille.
Beide Konzerne haben gemeinsam mit Pogacar eine neue Uhr präsentiert, die so genannte „RM 64 01 Tourbillon Colnago“, eine streng limitierte Luxusvariante, die sich nur wenige Auserwählte leisten können. Jedes der 50 Exemplare kostet rund 860.000 Euro.
Obwohl sich Pogacar die Uhr leisten könnte und das Gesicht der neuen Werbekampagne ist, wird er sie bei der Tour de France nicht tragen. Colnago teilte mit, dass dies aus Gründen der persönlichen Sicherheit so entschieden wurde. Da die Tour-Stars vor allem vor und nach den Etappen regelmäßig in unmittelbaren Fan-Kontakt kommen, eine nachvollziehbare Entscheidung.
Pogacar und Richard Mille verbindet mittlerweile eine fünfjährige Partnerschaft. Der Uhrenhersteller ist eine feste Größe in der Sport-Welt und arbeitet auch mit Sportlerinnen und Sportlern aus anderen Sportarten zusammen. Zum Team gehören unter anderem die Formel-1-Stars Lando Norris und Charles Leclerc, Olympiasiegerin Ester Ledecka, Fußball-Legende Didier Drogba, Tennis-Ikone Rafael Nadal, die deutsche Reiterin Jessica von Bredow-Werndl und viele mehr.
Pogacar trug in der Vergangenheit bei vielen Rennen eine Richard-Mille-Uhr, nicht immer ging dabei alles gut. Als er im vergangenen Jahr bei Paris-Roubaix stürzte, schnitt die Uhr die Haut an seinen Handgelenken auf und sorgte für blutige Handschuhe.