Am Samstag jagte Jamal Musiala allen Anwesenden in der Allianz Arena einen gewaltigen Schrecken ein, als er im Telekom Cup zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig in der 84. Minute plötzlich zusammenbrach. Nach dem Spiel gaben die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters zunächst Entwarnung, am Sonntag sickerten neue Details zum Zustand des 23-Jährigen durch.
Der 3:1-Sieg des FC Bayern im Test-Kracher gegen RB Leipzig geriet am Samstag zur Nebensache. Zu tief saß der Schock bei allen Beteiligten nach den bangen Minuten in der Schlussphase, als Jamal Musiala reglos auf dem Rasen lag.
Ismael Saibari und Joshua Kimmich eilten sofort zu ihrem Kollegen und winkten aufgeregt nach den Betreuern, ein Notarzt stürmte zur Behandlung auf den Platz. Immerhin stand Musiala kurz darauf selbst wieder auf und wankte, gestützt von zwei Helfern, benommen in die Katakomben, während die Zuschauer erleichtert Applaus spendeten.
Am Abend wurde bekannt, dass der Nationalspieler lediglich einen kleinen Schwächeanfall erlitten hatte. Bei mehr als 30 Grad machten ihm Schwindel und Kreislaufprobleme zu schaffen.
Mittlerweile hat der „SID“ ein Update zu Musialas Verfassung gegeben. Demnach geht es ihm „soweit wieder gut“, der Edeltechniker könne „in den kommenden Tagen sogar schon wieder ins Training einsteigen“:
Musiala-Comeback beim FC Bayern nimmt trauriges Ende
Max Eberl hatte sich zuvor bereits geäußert. „Das Wichtigste ist, es geht ihm gut. Zu allem anderen kann man nichts sagen“, zitierte „Sport1“ den Sportvorstand des FC Bayern.
Dabei hatte der Nachmittag für Musiala erfreulich begonnen: In der 69. Minute war der DFB-Star von Coach Vincent Kompany für Arijon Ibrahimovic eingewechselt worden. Es war sein erster Einsatz in dieser Spielzeit, nachdem ihm nach dem WM-Desaster eine Metallplatte aus dem operierten Fuß entfernt worden war.