Als Spieler verpasste Robert Andrich von Bayer Leverkusen die Fußball-Weltmeisterschaft, als TV-Kommentator war er dennoch dabei und das ausgerechnet an der Seite von Jürgen Klopp. Holt der neue Bundestrainer seinen Sommer-Arbeitskollegen nun zurück in die Nationalmannschaft?
Robert Andrich zumindest wäre gerne wieder mit von der Partie. Im Interview mit dem „kicker“ erklärte der Defensiv-Allrounder: „Grundsätzlich habe ich das Ziel, wieder dabei zu sein. Ich will mich wieder in den Fokus der Nationalmannschaft arbeiten. Zuletzt war ich beim Lehrgang im Oktober dabei, ich habe den Anspruch, wieder Teil des Teams zu werden und will mit der Nationalelf noch was erleben“, so Andrich.
Die Chance hat er auf jeden Fall, schließlich erklärte Jürgen Klopp bei seiner Antritts-PK: „Jeder der spielberechtigt ist, sollte sich jetzt Mühe geben.“
Den neuen Bundestrainer lernte Andrich als Arbeitskollegen bei „MagentaTV“ im Zuge der Weltmeisterschaft erstmals kennen. Klopp war als Experte in den USA, Andrich als Co-Kommentator.
Die Verbindung zwischen den beiden sei direkt gut gewesen, erklärte Andrich. „Wenn wir uns gesehen haben, hat es echt Spaß gemacht. Wir haben viel über Fußball gesprochen“, so der Leverkusener, der von „einem Ruck“ sprach, der nach der Anstellung von Klopp durchs Land gegangen sei.
Damit sich Andrich für den neuen Bundestrainer beweisen kann, muss er allerdings spielen. Ob dies bei Bayer Leverkusen für ihn gegeben ist, ist unklar. Zuletzt galt er sogar immer wieder als Wechselkandidat.
Andrich selbst lassen solche Gerüchte kalt: „Ich kriege das natürlich über ein paar Ecken mit, aber es wird extern ja nicht nur über mich, sondern auch andere Spieler gesprochen. Ich habe nicht das Gefühl, dass der Verein mich loswerden will.“
Vor einem Konkurrenzkampf hat er derweil keine Angst, denn dieser sei ja „völlig normal“, so Andrich. „Am Ende entscheidet die Leistung und ich will meine Leistung bringen.“