Brown-Überraschung sorgt für eindeutige Reaktionen

Nathaniel Brown konnte in seinem ersten Pflichtspiel für den FC Bayern direkt Eindruck hinterlassen. Der gelernte Linksverteidiger agierte im Franz-Beckenbauer-Supercup überraschend auf der Zehner-Position und brachte die Münchner beim 2:1-Sieg in Dortmund in Führung. Der Neuzugang wird folgerichtig mit Lob überschüttet.

„Er ist ein unfassbar schlauer Spieler“, sagte Cheftrainer Vincent Kompany nach dem ersten Titelgewinn des FC Bayern in der neuen Saison über Brown.

Letztgenannter agierte bei Eintracht Frankfurt und in der deutschen Nationalmannschaft zuletzt hinten links. Beim deutschen Rekordmeister kam Brown direkt einmal offensiver zum Zug. „Bei uns sind manchmal die Räume der Außenverteidiger ähnlich wie bei einer Zehn. Er ist sehr klug zwischen den Räumen“, erklärte Kompany.

„Er bewegt sich immer wieder clever im Raum, ist ein sehr intelligenter Spieler, der uns sehr weiterhelfen kann“, meinte Joshua Kimmich über seinen neuen Bayern-Kollegen.

Brown brachte die Münchner gegen den BVB durch einen überlegten Abschluss mit 1:0 in Führung (28.).

„Viele waren überrascht, dass er im ersten Spiel auf der Position aufläuft, aber er hat es gut gemacht. Es ist das große Plus der Bayern, dass die Automatismen da sind, und dann ist es für junge Spieler wie Brown noch einfacher, sich zu entfalten. Dort wird man sofort getragen“, kommentierte der ehemalige Bundesliga-Coach Ralph Hasenhüttl den Auftritt im „Sport1-Doppelpass“.

Stefan Effenberg sah noch einen weiteren Vorteil. „Das ist ein Pfund, wenn du die Qualität in der Offensive neben dir hast, daran wächst du. Wenn du dann noch Pavlovic und Kimmich auf der Doppelsechs hinter dir hast, kannst du dich schnell entwickeln“, sagte der TV-Experte.

Der FC Bayern startet am kommenden Freitag gegen den VfB Stuttgart in die Bundesliga.

Frankfurt forciert Blitz-Transfer von Brown zum FC Bayern

Der Transfer von Frankfurts Shooting-Star Nathaniel Brown zum FC Bayern geht offenbar sehr zeitnah über die Bühne. Verantwortlich dafür sollen unter anderem die Eintracht-Verantwortlichen sein, die die Verhandlungen mit dem deutschen Rekordmeister so schnell wie möglich beenden wollen.

Der Transferpoker zwischen dem FC Bayern und Eintracht Frankfurt um Nathaniel Brown befindet sich schon jetzt in den letzten Zügen.

Die Münchner sind sich mit dem deutschen WM-Fahrer bereits einig, auch die Frankfurter haben sie über ihre Kaufpläne informiert. SGE-Boss Markus Krösche hat Brown zudem laut „Bild“-Angaben schon die Wechselfreigabe erteilt. Was somit noch bleibt, ist die Einigung bei der Ablöse.

Die Hessen wünschen sich angeblich rund 60 bis 65 Millionen Euro für den 22-Jährigen. Ein Preis, der dem FC Bayern noch zu hoch ist, allerdings auch nicht viel zu hoch. Angeblich sind die Münchner derzeit gewillt, bis zu 50 Millionen Euro zu zahlen. Es wird erwartet, dass eine Einigung recht schnell erzielt wird.

Das ist auch ganz im Sinne der Frankfurter. Wie „Bild“ weiter berichtet, will Krösche den Transfer so schnell wie möglich über die Bühne bringen. Es heißt, der Frankfurter Sportchef wolle einen „Kaugummi-Deal“ unbedingt verhindern.

Für den FC Bayern sind das gute, aber womöglich auch schlechte Nachrichten, denn: Zwar könnten die Münchner den Transfer schnell unter Dach und Fach bringen, sollte es in den ersten Verhandlungsrunden aber keine erkennbaren Fortschritte geben, könnte sich die Eintracht laut „Bild“-Angaben auch zurückziehen und dem Deal einen Riegel vorschieben.

Dass es so weit kommt, ist zumindest Stand jetzt unwahrscheinlich. Brown ist ein absoluter Wunschspieler des deutschen Rekordmeisters, der diesen Deal höchstwahrscheinlich nicht an wenigen Millionen scheitern lässt.