Hier läuft Manchester United vs. Manchester City

Manchester United empfängt am 4. Spieltag der Premier League den Stadtrivalen Manchester City. Anstoß ist am Sonntag, 13. September 2026, um 17:30 Uhr im Old Trafford. Wer zeigt die Partie Manchester United vs. Manchester City live im Stream und im TV?

Manchester City hat in der Liga noch keinen einzigen Punkt abgegeben: neun Punkte aus den ersten drei Spielen. Beim 1:0 gegen Coventry City am 5. September schoss Erling Haaland die Citizens zum Sieg. Am Dienstag legte das Team von Enzo Maresca in der Champions League nach und gewann durch zwei weitere Haaland-Treffer mit 2:0 beim FC Porto. Wettbewerbsübergreifend holte City aus den letzten fünf Pflichtspielen vier Siege.

Bei Manchester United läuft es wechselhafter. Am vergangenen Sonntag kamen die Red Devils beim Everton FC nicht über ein 2:2 hinaus, am Donnerstag folgte in der Champions League ein 4:0 gegen Sabah FK. In den letzten fünf Pflichtspielen trafen die Gastgeber wettbewerbsübergreifend 14 Mal. In der Premier League steht United mit vier Punkten auf Rang 13, City mit neun Punkten auf Rang zwei – nach erst drei Spieltagen sagt das allerdings noch wenig.

Bei Sky laufen Manchester United gegen Manchester City auf den Kanälen Sky Sport Premier League und Sky Sport Top Event.

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Kurioses Olise-Interview sorgt für Wirbel

Dass Michael Olise vom FC Bayern eher ein Mann großer Taten als ein Mann großer Worte ist, steht schon lange außer Frage. Nach dem 5:0-Champions-League-Auftakt der Münchner gegen den norwegischen Klub FK Bodö/Glimt machte der Franzose seinem Ruf einmal mehr alle Ehre.

Am Donnerstagabend stellte Michael Olise im Trikot des FC Bayern einmal mehr seine fußballerische Genialität unter Beweis. Beim 5:0 gegen FK Bodö/Glimt in der Ligaphase der Champions League bereitete der 24-Jährige das 2:0 durch Harry Kane vor und sorgte später, teils traumhaft, für das 4:0 und das 5:0. 

Kurz: Auf dem Rasen hat Olise die Fans auf den Rängen und an den TV-Bildschirmen einmal mehr mit seiner Klasse begeistert und seine Gegenspieler vor schier unlösbare Herausforderungen gestellt. Eine schier unlösbare Herausforderung war im Anschluss für „DAZN“-Reporter Jochen Stuzky auch der Versuch eines Interviews mit Olise.

Der Bayern-Superstar, der bekanntermaßen nach außen nicht gerade extrovertiert auftritt, wiegelte alle Fragen eher einsilbig ab und sorgte so für kuriose Momente.

Höhepunkt des einseitigen „Schlagabtausches“: Als Stutzky Olise fragt, wie es ihm gelinge, so schöne Tore zu erzielen, antwortet dieser gelangweilt: „Mhhm, ich weiß es nicht.“ 

DAZN-Reporter Jochen Stutzky: „Michael, es war ein schwieriges Spiel, zumindest in der ersten Halbzeit. Wie fühlt es sich an, dieses Spiel 5:0 zu gewinnen? Deine Tore waren großartig und Du warst der Mann des Spiels.“

Olise: „Ja, es war gut. Es war das erste Spiel. Es war unser Heimspiel, wir wollten gewinnen. Am Ende haben wir gewonnen, also sind wir glücklich.“

Nach Comeback: Bayern-Boss mit spannender Musiala-Prognose

Nachdem Jamal Musiala drei Partien des FC Bayern nach seinen zwei Zusammenbrüchen in den Testspielen gegen RB Leipzig und den 1. FC Heidenheim verpasst hatte, gab der deutsche Nationalspieler am Samstagabend gegen den FC Schalke 04 sein Comeback auf dem Bundesliga-Rasen. Auch wenn der 23-Jährige das Remis nicht verhindern konnte, sind die Münchner mit Blick auf die Zukunft des Youngsters bester Dinge.

Das Jamal Musiala am Samstagabend beim 0:0-Unentschieden gegen den FC Bayern wieder auf dem Rasen stehen konnte, sei „sehr schön. Wir sind alle happy“, sagte Kapitän Manuel Neuer und fügte an: „Wir sind alle überzeugt, dass er seine Leistung wieder zeigt. Wir freuen uns, wenn er für uns wieder die Spiele entscheidet.“ Dass dem 23-Jährigen das bald wieder gelingen kann, davon ist man in München überzeugt.

Bayern-CEO Jan-Christian Dreesen verriet am Sonntag bei seinem Auftritt im „Sport1“-Doppelpass, er sei „hoffnungsfroh, dass wir wieder den alten Jamal sehen. Ich fand es klasse, dass Vincent Kompany ihn in einem Spiel gebracht hat, das ja gar nicht klar war. Das zeigt das Vertrauen, das Vincent und das wir alle im Klub zu Jamal haben.“ Wann der Offensivmann wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist, ließ der Vorstandschef aber offen.

Beim Supercup gegen Dortmund (2:1) sowie beim Ligastart gegen den VfB Stuttgart (5:1) am vergangenen Freitag und im DFB-Pokal beim VfL Osnabrück (4:1) am Mittwoch hatte Jamal Musiala nicht zum Kader gehört. „Wir haben schon erklärt, wie wir damit umgehen. Man darf nicht alles als außergewöhnlich einordnen“, sagte Kompany vor dem Spiel auf Schalke. Musiala sei „jetzt in einer guten Phase. Wir gehen schon länger mit der Situation um“.

Der deutsche Nationalspieler war im Schlussspurt der Sommervorbereitung binnen weniger Tage zweimal auf dem Platz zusammengebrochen. Danach machte der DFB-Star eine neurologische Dysfunktion öffentlich und dass er deshalb Absencen, eine Form epileptischer Anfälle, erlebe. Der Offensivspieler hatte zuvor an seiner Medikation etwas geändert, die Nebenwirkungen führten offenbar zu den Zusammenbrüchen.

Traumtore inklusive: VfB Stuttgart schießt 1. FC Köln ab

Mit Traumtoren hat der hoch gehandelte VfB Stuttgart seinen ersten Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga gefeiert. Eine Woche nach der 1:5-Lehrstunde beim FC Bayern setzten sich die Schwaben zum Auftakt des zweiten Spieltages verdient mit 4:1 (1:0) gegen den 1. FC Köln durch.

Marokkos WM-Teilnehmer Bilal El Khannouss traf nach einem sehenswerten Sololauf (39. Minute) und war auch an der Vorbereitung des 2:0 beteiligt. Neuzugang Grischa Prömel (60.) und Ermedin Demirovic ebenfalls per Alleingang (75.) machten alles klar. Josha Vagnoma legte per Volleyschuss noch nach (90.).

Vor 60.000 Zuschauern und Bundestrainer Jürgen Klopp, wie in der Woche zuvor in München Stadion-Zuschauer, hätte der VfB Stuttgart-Erfolg angesichts zweier Aluminium-Treffer und Chancenwucher auch höher ausfallen können. Doch für den Auftakt in der Champions League am Mittwoch gegen Viking Stavanger zeigte sich das Team von Trainer Sebastian Hoeneß gerüstet.

Köln drückte zu Beginn der zweiten Hälfte auf den Ausgleich, verpasste aber nach dem 3:2 gegen die TSG 1899 Hoffenheim zum Saisonstart das nächste Achtungszeichen. Zu mehr als dem 1:3 durch ein Eigentor von Ramon Hendriks reichte es nicht (81.).

Mit einem Fanmarsch, der traditionsreichen Karawane Cannstatt, hatten sich die Fans auf das erste Heimspiel der Saison eingestimmt. „Wir freuen uns extrem, was da draußen wieder los war. Jetzt geht die Saison richtig los“, hatte VfB-Coach Sebastian Hoeneß bei Sky gesagt und sich gerührt gezeigt. „Die Leute haben richtig Lust, immer mehr, immer mehr. Ja, das bewegt mich.“

Bei sommerlichen Temperaturen mit anfangs um die 28 Grad Celsius wollte der VfB „sofort Druck machen, viel nach vorn spielen“, wie Hoeneß ankündigte. Und seine Elf legte entschlossen los. Der Anpfiff verzögerte sich kurz, weil Kölner Fans Pyrotechnik zündeten. Dann schien die Führung nur eine Frage der Zeit.

Doch erst wenige Minuten vor der Halbzeit belohnte El Khannouss die Gastgeber. Per Alleingang tankte er sich durch die Kölner Defensive, tunnelte Luka Lotschoschwili und traf ins linke untere Eck.

Die Kölner waren über weite Strecken in die Defensive gedrängt. So hätte VfB-Rechtsverteidiger Josha Vagnoman das 1:0 erzielen müssen, traf aber aus rund zwei Metern Entfernung nur die Latte (9.). Gut fünf Minuten später schepperte es nach einem Kopfball von Dzenan Pejcinovic zum zweiten Mal am Querbalken. Auch Deniz Undav und Prömel wandelten ihre Chancen nicht in Zählbares um.

DFB-Star Woltemade in Italien angekommen

Wechsel kurz vor dem Ende der Wechselfrist: Der deutsche Nationalspieler Nick Woltemade wird sich dem italienischen Rekordmeister Juventus Turin anschließen. Am Dienstagmittag kam der Stürmer in Italien an.

Nick Woltemade ist in Turin gelandet. „Sky Sport“ filmte den DFB-Star am Dienstagmittag bei seiner Ankunft am Flughafen.

Dort wurde er von Vereinsmitarbeitern in Empfang genommen, auch ein paar Fans warteten auf den DFB-Star. Geht beim obligatorischen Medizincheck alles glatt, wird er für die laufende Saison 2026/27 von seinem Arbeitgeber Newcastle United ausgeliehen.

Lange war unklar, ob der Angreifer in Newcastle bleibt oder nach nur einer Saison in der Premier League woanders seine Chance sucht. Nach der schweren Verletzung von BVB-Neuzugang Giannis Konstantelias soll auch der BVB laut Medienberichten über eine Verpflichtung nachgedacht haben. Laut „Bild“ war der 24-Jährige letztlich aber nur offen für Gespräche mit der Alten Dame.

Am Montagabend hieß es dann aus Italien, dass sich Juve und Newcastle auf einen Deal ohne Kaufoption geeinigt haben. Der Serie-A-Klub zahlt dabei nicht nur das Gehalt des Stürmers, sondern auch eine Leihgebühr. Laut „Tuttosport“ liegt diese bei fünf Millionen Euro, „Sky“ berichtet von vier Millionen Euro.

Der damals auch vom FC Bayern umworbene Woltemade war im vergangenen Sommer für eine Ablösesumme von 75 Millionen Euro vom VfB Stuttgart nach Newcastle gewechselt. Er hat dort noch einen Vertrag bis Ende Juni 2031.

Nach einem vielversprechenden Start in der Premier League wurde der WM-Fahrer in der vorigen Saison vom damaligen Trainer Eddie Howe zunehmend weniger eingesetzt. Auch unter dem neuen Coach Matthias Jaissle hat der 1,98 Meter große Hüne nach zwei Liga-Spieltagen erst 19 Minuten auf dem Platz gestanden. Im letzten Liga-Spiel konnte er immerhin eine Vorlage liefern – was seine Chancen auf Einsätze in Newcastle aber offenbar nicht weiter erhöht hat.

Bei Juventus Turin ist die Konkurrenz freilich nicht kleiner. Woltemade muss trotzdem schnellstmöglich Fuß fassen, um seine Chancen auf Einsätze in der Nationalmannschaft aufrechtzuhalten.

HSV vor spektakulärer Rückholaktion

Einen Tag nach der Auftaktniederlage in der Bundesliga bei Borussia Dortmund (0:2) scheint es beim Hamburger SV positive Transfer-Nachrichten zu geben. Dem HSV glückt Medienberichten zufolge eine spektakuläre Rückholaktion.

Offensivkünstler Fabio Vieira steht kurz vor einer Rückkehr zum Hamburger SV. Das berichten mehrere Medien am Sonntagnachmittag übereinstimmend.

Der Portugiese wird demnach vom FC Arsenal fest verpflichtet, nachdem er in der Vorsaison vom Londoner Spitzenklub zunächst ausgeliehen und vorerst zum englischen Meister zurückgekehrt war. Noch am Sonntag soll der 26-Jährige in Hamburg den obligatorischen Medizincheck absolvieren.

Beim HSV hatten die Verantwortlichen seit Wochen mit dem FC Arsenal verhandelt, um den Spielmacher erneut verpflichten zu können. Nach der abgelaufenen Saison hatte der Nordklub die vorher vereinbarte Kaufoption noch verstreichen lassen. Laut „Sky“-Informationen glückte den Hamburgern nun ein regelrechter Coup: Für Vieira sollen neun Millionen Euro Ablöse fällig werden.

Mit dem Spieler soll bereits zuvor eine vollständige Einigung über einen neuen HSV-Vertrag erzielt worden sein. Sein neues Arbeitspapier bei den Rothosen wird dem TV-Sender zufolge bis 2030 datiert sein.

Zudem deutet sich der Transfer des marokkanischen Nationalspielers Zakaria El Ouahdi (KRC Genk) für die Position des Rechtsverteidigers an.

Die HSV-Verantwortlichen um Sportdirektor Claus Costa und Trainer Merlin Polzin hatten in den vergangenen Wochen intensiv an einer Rückholaktion von Vieira gearbeitet, der Edeltechniker gilt trotz finanziell schwieriger Verhandlungen als der absolute Wunschspieler der Hamburger. Mit sieben Toren und fünf Assists war Vieira in der Vorsaison der zentrale Faktor in der HSV-Offensive.

Auftritt des FC Bayern sorgt für „Angst“

Dominiert der FC Bayern den deutschen Fußball auch in dieser Saison nach Belieben? Der Münchner Auftritt im Franz-Beckenbauer-Supercup gegen Borussia Dortmund (2:1) machte einem TV-Experten „zeitweise ein bisschen Angst“.

Erstmals seit 2020 feierte der FC Bayern im Mai wieder das Double. Die Mannschaft von Cheftrainer Vincent Kompany geht in dieser Saison erneut als Topfavorit in die nationalen Wettbewerbe. Mit dem Franz-Beckenbauer-Supercup wurde letztes Wochenende bereits der erste Titel eingefahren.

„Ich habe 60 Minuten klar bessere Bayern gesehen, da hatte ich zeitweise ein bisschen Angst. Harry Kane und Michael Olise sind erst seit kurzem im Training und liefern sowas ab, wie sieht das dann erst aus, wenn beide voll im Saft stehen?“, analysierte Ex-Profi Markus Babbel bei „ran.de“ den Münchner Auftritt gegen den BVB.

In der letzten halben Stunde sei dem FC Bayern dann ein bisschen die Luft ausgegangen, „weil Dortmund es dann wesentlich besser gemacht hat. In der ersten Halbzeit war es enttäuschend, da haben sie es den Bayern einfach gemacht. Nach der Pause haben sie das Potential gezeigt, das in ihnen steckt“, holte der TV-Experte aus.

16 Punkte trennten den BVB in der letzten Bundesliga-Saison vom Meister. „Sie müssen sich trauen, auch gegen eine Mannschaft wie Bayern, fußballerisch dagegenzuhalten, denn das können sie besser als Langholz nach vorne schlagen“, forderte Babbel von den Schwarz-Gelben.

Laut dem Europameister von 1996 entscheiden einzig die Münchner über die Meisterschaft. Borussia Dortmund habe „nur eine Chance, wenn die Bayern schwächeln und das sehe ich im Moment absolut nicht. Sie haben immer noch diese Gier und Galligkeit. Ich habe sogar das Gefühl, dass sie sich nach dem knappen Ausscheiden in der Champions League nochmal enger zusammengeschworen haben“, blickte Babbel voraus.

Schröder und Co. krönen Titeljagd

Harter Fight, verdienter Sieg: Deutschlands Basketball-Stars um Dennis Schröder haben den Supercup in Hamburg gewonnen und damit Schwung für die anstehende WM-Qualifikation aufgenommen. Trotz einiger prominenter Ausfälle setzte sich der Welt- und Europameister in einem intensiven Finale gegen Kroatien mit 96:87 (50:39) durch, Oscar Da Silva war dabei mit 22 Punkten erfolgreichster Werfer der DBB-Auswahl.

Deutschland sicherte sich erstmals seit fünf Jahren wieder Platz eins bei dem Traditionsturnier, insgesamt war es der siebte Triumph der DBB-Auswahl. In der Schlussphase musste die DBB-Auswahl noch ein wenig zittern – behielt aber die Nerven.

Wie schon im Halbfinale gegen Tschechien (115:82) war Dennis Schröder der Taktgeber des deutschen Spiels. Der Kapitän drückte dem Finale mit seinem Tempo und seiner Übersicht den Stempel auf. Immer wieder zog er die kroatische Defensive auseinander, setzte seine Mitspieler gekonnt in Szene und übernahm in den entscheidenden Phasen selbst Verantwortung. Der NBA-Routinier zeigte einmal mehr, warum er das Gesicht dieser Mannschaft ist – und führte Deutschland so zum dritten Sieg gegen Kroatien im dritten Spiel in diesem Jahr.

Bundestrainer Álex Mumbrú musste in Hamburg auf einige prominente Namen verzichten. Die Wagner-Brüder Franz (Orlando Magic) und Moritz (Brooklyn Nets), Isaiah Hartenstein (Oklahoma City Thunder), Andreas Obst (Bayern München), Ariel Hukporti (Philadelphia 76ers) oder auch die Top-Talente Hannes Steinbach und Christian Anderson (beide Charlotte Hornets) waren allesamt ausgefallen – und so richteten sich die Blicke noch einmal mehr als ohnehin schon auf Schröder.

Der 32-Jährige glänzte zwar gar nicht so sehr als Punktelieferant, lenkte das deutsche Spiel mit Tempo und Übersicht und riss seine Mannschaft in wichtigen Phasen mit. Am Ende kam Schröder auf zehn Zähler.

Die Kroaten um den bulligen Center Ivica Zubac von den Indiana Pacers und Dario Saric präsentierten sich als harter, zäher Gegner. Doch immer wenn Schröder und die anderen Welt- und Europameister Daniel Theis, Maodo Lo, Johannes Thiemann und Isaac Bonga das Tempo anzogen, bekam Kroatien Schwierigkeiten – und die 9583 Zuschauer in der Barclays Arena konnten jubeln. Wie schon gegen Tschechien zeigte sich: Deutschlands Offensive ist bereits in Top-Form, in der Defensive besteht hingegen noch Abstimmungsbedarf.

Brown-Überraschung sorgt für eindeutige Reaktionen

Nathaniel Brown konnte in seinem ersten Pflichtspiel für den FC Bayern direkt Eindruck hinterlassen. Der gelernte Linksverteidiger agierte im Franz-Beckenbauer-Supercup überraschend auf der Zehner-Position und brachte die Münchner beim 2:1-Sieg in Dortmund in Führung. Der Neuzugang wird folgerichtig mit Lob überschüttet.

„Er ist ein unfassbar schlauer Spieler“, sagte Cheftrainer Vincent Kompany nach dem ersten Titelgewinn des FC Bayern in der neuen Saison über Brown.

Letztgenannter agierte bei Eintracht Frankfurt und in der deutschen Nationalmannschaft zuletzt hinten links. Beim deutschen Rekordmeister kam Brown direkt einmal offensiver zum Zug. „Bei uns sind manchmal die Räume der Außenverteidiger ähnlich wie bei einer Zehn. Er ist sehr klug zwischen den Räumen“, erklärte Kompany.

„Er bewegt sich immer wieder clever im Raum, ist ein sehr intelligenter Spieler, der uns sehr weiterhelfen kann“, meinte Joshua Kimmich über seinen neuen Bayern-Kollegen.

Brown brachte die Münchner gegen den BVB durch einen überlegten Abschluss mit 1:0 in Führung (28.).

„Viele waren überrascht, dass er im ersten Spiel auf der Position aufläuft, aber er hat es gut gemacht. Es ist das große Plus der Bayern, dass die Automatismen da sind, und dann ist es für junge Spieler wie Brown noch einfacher, sich zu entfalten. Dort wird man sofort getragen“, kommentierte der ehemalige Bundesliga-Coach Ralph Hasenhüttl den Auftritt im „Sport1-Doppelpass“.

Stefan Effenberg sah noch einen weiteren Vorteil. „Das ist ein Pfund, wenn du die Qualität in der Offensive neben dir hast, daran wächst du. Wenn du dann noch Pavlovic und Kimmich auf der Doppelsechs hinter dir hast, kannst du dich schnell entwickeln“, sagte der TV-Experte.

Der FC Bayern startet am kommenden Freitag gegen den VfB Stuttgart in die Bundesliga.

Palhinha-Deal vor dem Abschluss

Der Wechsel von Mittelfeldspieler João Palhinha vom FC Bayern zum portugiesischen Top-Klub Benfica Lissabon steht unmittelbar vor dem Abschluss. Münchens Sportchef Max Eberl deutete am Freitag an, dass zwischen den Vereinen lediglich noch Details zu klären sind.

João Palhinha wird seine Zelte beim FC Bayern abbrechen und zu Benfica Lissabon wechseln – zumindest dann, wenn auch die letzten kleinen Hürden aus dem Weg geräumt sind. Max Eberl bestätigte am Freitag mehr oder weniger direkt, dass sich die Verhandlungen mit dem portugiesischen Top-Klub auf der Zielgeraden befinden.

Mittlerweile sei bei dem Thema nicht einfach nur Bewegung drin, sondern „sehr viel Bewegung“, deutete Eberl auf jüngste Fortschritte im Austausch mit den Benfica-Verantwortlichen hin. Eine vollständige Einigung sei gleichwohl noch nicht erzielt worden, ergänzte der Bayern-Verantwortliche.

„Trotzdem gibt es immer noch ein paar Dinge zu klären, die bei so einem Transfer eine Rolle spielen“, erklärte Eberl.

Welche Details genau noch zu klären sind, ließ Eberl offen. Dem Vernehmen nach bietet Benfica für Palhinha eine Fixablöse in Höhe von 15 Millionen Euro plus Bonuszahlungen in Höhe von bis zu fünf Millionen Euro. Nicht ausgeschlossen, dass der deutsche Rekordmeister an dieser Stelle nachverhandeln möchte. Ursprünglich hatten sich die Münchner 25 Millionen Euro erwünscht und bis zu 30 Millionen Euro erhofft.