Neuer Kane-Vertrag beim FC Bayern steht

Noch haben die Vertragsgespräche zwischen Harry Kane und dem FC Bayern nicht stattgefunden, in den beiden wirklich wichtigen Punkten haben beide Parteien aber längst eine Übereinkunft erzielt. Schon in wenigen Tagen wird der Ausnahmestürmer einen neuen Kontrakt beim Rekordmeister unterschreiben.

Zwischen Harry Kane und einer Vertragsverlängerung beim FC Bayern stehen lediglich noch die abschließenden Gespräche mit den Münchner Verantwortlichen. Eine echte Hürde ist dabei nicht mehr aus dem Weg zu räumen.

Laut „Bild“-Fußballchef Christian Falk wünscht sich Kane einen langfristigen Vertrag – und der FC Bayern wird ihm diesen Wunsch erfüllen. „Es wird ein Vertrag auf dem Tisch liegen mit einer Minimum-Verlängerung von zwei Jahren“, erklärte der Journalist gegenüber „cfbayerninsider“. Bedeutet: Kanes neuer Vertrag läuft mindestens bis zum Sommer 2029. Sein aktuelles Arbeitspapier ist noch bis zum Ende der Saison 2026/27 gültig.

Einigkeit zwischen Spieler und Verein herrscht angeblich auch, was das Gehalt angeht. „Beide Seiten sind auch hier klar: Er soll rund 25 Millionen Euro brutto pro Jahr verdienen. Er wird mit seinem neuen Vertrag nicht weniger verdienen“, erklärte der Bayern-Insider dazu.

Die finalen Schritte auf dem Weg zu einer Einigung werden laut Falk schon in den kommenden Tagen angegangen. Demnach finden die Gespräche statt, sobald die Münchner von ihrer Asien-Tour zurückkehren und Kane aus seinem Urlaub zurück ist. Dies ist bereits in der zweiten Augustwoche der Fall.

Dass Kane, wie immer wieder berichtet wird, eine Rückkehr in die Premier League anstrebt, um dort den Torrekord von Alan Shearer zu brechen, entspricht laut Angaben des Bayern-Insiders nicht den Tatsachen. „Ich kann konkret sagen, dass das nicht stimmt. Er ist nicht so scharf auf den Rekord und würde lieber mit dem FC Bayern Titel gewinnen.“

Auch aus diesem Grund spricht wenig bis gar nichts gegen eine Verlängerung in München. Das unterstreicht auch Falk, der sagt: „Ich habe von einer prominenten Quelle, die in die Verhandlungen eingebunden ist, gehört, dass Harry Kane Bayern München liebt, und Bayern München liebt Harry Kane.“

Weiterer Abgang beim FC Bayern

Offensiv-Juwel Wisdom Mike könnte den FC Bayern in diesem Sommer noch verlassen – vorerst, zumindest.

Laut „Sky“ interessieren sich mehrere Vereine aus dem In- und Ausland dafür, den 17-Jährigen für die kommende Spielzeit auszuleihen.

Beim FC Bayern wird ein solches Szenario demnach nicht ausgeschlossen. Alle Parteien wollen zunächst aber die kommenden Wochen abwarten, heißt es. Vor allem steht die Frage im Raum, wie sich Mikes Gesundheitszustand entwickelt.

Wegen einer schweren Hüftmuskelverletzung fiel der gebürtige Münchner zuletzt vier Monate aus. Erst Mitte Juli stieg er wieder ins Teamtraining des FC Bayern ein.

Im Trainingslager der Profi am Tegernsee zuletzt zog Mike voll mit. Die Asien-Reise des deutschen Rekordmeisters wird er aber nicht mitmachen.

Stattdessen ist vorgesehen, dass der Youngster in der U23 unter dem neuen Chefcoach Dante zeitnah wieder Spielpraxis sammeln soll. Diese Entscheidung traf Mike in Absprache mit Trainer Vincent Kompany.

Mike hatte in der abgelaufenen Saison bereits fünf Pflichtspiele unter Kompany absolviert – und das, obwohl er sich im Sommer zuvor einen unerlaubten Ausflug ins Münchner Nachtleben geleistet und am nächsten Vormittag in einer Teamsitzung eingeschlafen sein soll.

Auf dem Weg zu weiterer Spielzeit stoppte ihn dann die hartnäckige Verletzung.

In diesem Sommer verzeichnete der FC Bayern bislang bereits neun Abgänge. Teuerster Verkauf war der von Mittelfeld-Talent Noel Aseko an Eintracht Frankfurt für kolportierte zwölf Millionen Euro.

Abgang vom FC Bayern? Offizielles Statement zu Musiala

Wilde Gerüchte um einen Wechsel von Nationalspieler Jamal Musiala vom FC Bayern zu Galatasaray ließen zuletzt aufhorchen. Jetzt bringt ein offizielles Klub-Statement endgültig Licht ins Dunkle.

Dieses stammt vom Istanbuler Renommierklub. Türkische Medien zitierten am späten Sonntagabend daraus.

„Berichte, wonach Jamal Musiala und der FC Bayern München eine Einigung mit unserem Verein erzielt hätten, entsprechen nicht der Wahrheit. Dies dient der Information der Öffentlichkeit“, heißt es wörtlich in der Mitteilung, die auch dem Transfer-Reporter Fabrizio Romano vorliegt.

Über eine mögliche Ausleihe Musialas an Galatasaray hatten zuvor unter anderem „Hürriyet“ sowie der Transfer-Experte Ekrem Konur berichtet.

Dass wirklich etwas an den Spekulationen aus der Türkei dran sein könnte, erschien aber von Anfang an äußerst unwahrscheinlich.

„Das ist natürlich absoluter Quatsch“, hieß es unter der Woche im „Bild“-Podcast „Bayern Insider“. Das bestätigte Galatasaray nun auch offiziell.

Musiala ist an der Säbener Straße fest eingeplant. Der 23-Jährige besitzt beim FC Bayern einen langfristigen Vertrag bis 2030. Die Münchner hoffen, dass der Offensivstar in der kommenden Saison wieder zurück zu alter Stärke findet.

Nach dem frühen WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft unterzog sich Musiala erneut einer OP.

„Diese Maßnahme gehört zum normalen medizinischen Ablauf nach seiner schweren Verletzung im vergangenen Sommer und war seit Langem für die Zeit nach dem Turnier in Nordamerika festgesetzt“, teilte der FC Bayern mit.

„Durch den Eingriff kann der Offensivspieler die Saisonvorbereitung nach einem klar strukturierten Plan absolvieren, so dass der Auftakt der Pflichtspiele des FC Bayern gewährleistet ist“, hieß es im Vereinsstatement weiter.

Medienberichten zufolge soll Musiala bei dem Eingriff eine Metallplatte entfernt worden sein.

Er soll ab Ende Juli wieder individuell an der Säbener Straße trainieren und nicht mit dem FC Bayern auf die anstehende PR-Reise nach Asien im August fliegen.

 

Musiala-Gerücht „absoluter Quatsch“

Könnte der FC Bayern Jamal Musiala an Galatasaray verleihen? An den wilden Spekulationen ist offenbar nichts dran.

„Das ist natürlich absoluter Quatsch“, heißt es im „Bild“-Podcast „Bayern Insider“. Im Klartext: Musiala wird nicht zu Galatasaray wechseln.

Die türkische Zeitung „Hürriyet“ hatte zu Wochenbeginn über ein mögliches Leihgeschäft zwischen dem FC Bayern und dem SüperLig-Topklub sinniert. Galatasaray hatte im letzten Sommer Leroy Sané nach dessen ablösefreiem Abschied aus München verpflichtet.

Musiala ist an der Säbener Straße fest eingeplant. Der 23-Jährige besitzt beim FC Bayern einen langfristigen Vertrag bis 2030. Die Münchner hoffen, dass der Offensivstar in der kommenden Saison wieder zurück zu alter Stärke findet.

Nach dem frühen WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft unterzog sich Musiala vor rund zweieinhalb Wochen einer Routine-OP.

„Diese Maßnahme gehört zum normalen medizinischen Ablauf nach seiner schweren Verletzung im vergangenen Sommer und war seit Langem für die Zeit nach dem Turnier in Nordamerika festgesetzt“, teilte der FC Bayern mit.

„Durch den Eingriff kann der Offensivspieler die Saisonvorbereitung nach einem klar strukturierten Plan absolvieren, so dass der Auftakt der Pflichtspiele des FC Bayern gewährleistet ist“, erklärte der Fußball-Bundesligist. Medienberichten zufolge soll Musiala eine Metallplatte entfernt worden sein.

Laut dem „kicker“ soll der Zehner ab dem 31. Juli an der Säbener Straße individuell arbeiten. Musiala wird demnach nicht mit dem FC Bayern nach Asien (1. bis 8. August) fliegen.

Die Münchner starten am 22. August mit dem Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund in die Pflichtspiel-Saison. Nach dem Franz-Beckenbauer-Supercup eröffnet der FC Bayern am 28. August die Bundesliga-Spielzeit gegen den VfB Stuttgart. Läuft alles nach Plan, mischt Musiala dann mit.

Hamann fordert knallharte Strafen nach Argentinien-Eklat

Nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien brannten Leandro Paredes und Nahuel Molina die Sicherungen durch. TV-Experte Dietmar Hamann fordert drastische Strafen für das Argentinien-Duo.

„Die musst du sechs oder zwölf Monate aus dem Verkehr ziehen. Da gibt es für mich auch keine Diskussionen, ich würde die beiden ein Jahr sperren und dann sollen sie selbst überlegen, ob sie noch einmal zurückkommen. So etwas geht nicht“, sprach Hamann bei „Sky“ Klartext.

Insbesondere Leandro Paredes brannten nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien (0:1 n.V.) am Sonntag die Sicherungen durch. Zunächst schubste der 32-Jährige Eric Garcia. Anschließend ging Paredes auf Gavi los. Der argentinische Mittelfeldmann traf den spanischen Ersatzspieler mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden.

Die FIFA hat aufgrund der Vorkommnisse nach dem Schlusspfiff eine Untersuchung gegen Argentinien eingeleitet. Paredes wurde in der Mitteilung, aus der internationale Medien zitierten, nicht namentlich genannt.

Argentinien habe durch den Eklat nach dem WM-Finale „viel von den Sympathien, die sie sich größtenteils durch Lionel Messi erspielt haben, kaputt gemacht“, meinte Hamann.

Paredes meldete sich nach dem verlorenen WM-Endspiel inzwischen bei Instagram zu Wort. Auf seinen Ausraster ging der 84-fache Nationalspieler Argentiniens nicht ein.

„Heute schreibe ich mit großem Schmerz im Herzen, weil wir unserem Land nicht die Freude schenken konnten, die es so sehr verdient hätte, aber mit der Brust voller Stolz, dass wir alles gegeben haben und unsere Flagge wieder ganz oben gehisst haben!“, meinte Paredes stattdessen.

„Vielen Dank an jeden, der Teil dieser Nationalmannschaft war, an diese Gruppe von Spielern, die alles gegeben haben, um dieses Trikot zu vertreten, so wie sie es bis zur letzten Sekunde jedes Spiels getan haben! „Es war eine Ehre, Teil der besten argentinischen Nationalmannschaft aller Zeiten zu sein“, schrieb der Routinier zudem.

Bayern-Star bestätigt seine Vertragsverlängerung

Der FC Bayern hält einen seiner Defensiv-Anker im Verein. Konrad Laimer hat sich für eine Vertragsverlängerung in München entschieden.

Laimer bestätigte am Montag unter anderem gegenüber „Sky“, ein neues Arbeitspapier beim FC Bayern unterzeichnet zu haben.

Laut dem TV-Sender ist der neue Vertrag bis 2029 gültig. Dem Österreicher soll inklusive Boni ein Jahressalär „von über zehn Millionen Euro brutto“ winken, heißt es.

Der FC Bayern und Laimer hatten in den letzten Monaten über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit gefeilscht. Die Gespräche gingen nicht ganz ohne Nebengeräusche über die Bühne.

Anfang Mai hatte Ehrenpräsident Uli Hoeneß klargestellt, dass es finanzielle Grenzen gibt. Es handele sich um eine „realistische Einschätzung seiner sportlichen und wirtschaftlichen Wertigkeit“, betonte der 74-Jährige gegenüber „DAZN“ mit Blick auf Laimer: „Die ist hoch – aber er ist eben kein Harry Kane.“

Der Bayern-Star soll selbst „äußerst irritiert“ über Hoeneß‘ Äußerungen gewesen sein, berichtete „Sport Bild“ daraufhin. Die Wogen sollen sich jedoch wieder geglättet haben. Laimer bleibt dem FC Bayern treu, sein ursprünglicher Vertrag wäre im kommenden Sommer ausgelaufen.

Die Münchner hatten den Rechtsverteidiger im Sommer 2023 ablösefrei von Bundesliga-Konkurrent RB Leipzig verpflichtet. Laimer besticht neben seiner Konstanz vor allem durch seine taktische Variabilität. Der 29-Jährige kann ebenfalls auf der linken Abwehrseite sowie im zentralen Mittelfeld agieren.

Dem FC Bayern stehen schon zeitnah die nächsten Vertragsgespräche ins Haus. Der Fußball-Bundesligist will unbedingt mit Torjäger Harry Kane verlängern. Der 32-Jährige ist nur noch bis zum kommenden Sommer an den FC Bayern gebunden. Den Münchnern werden gute Chancen eingeräumt, Kane soll sich mit seiner Familie an der Isar wohlfühlen.

 

Sylla trifft doppelt: Schalke feiert Testspiel-Erfolg

Der FC Schalke 04 hat das zweite Spiel seiner Sommer-Vorbereitung beim Drittliga-Absteiger Erzgebirge Aue mit 4:2 gewonnen. Beim Gastspiel im Erzgebirge fehlte Neuzugang Robin Gosens noch im Schalker Aufgebot.

Für die Führung der Königsblauen sorgte nach einer Anfangsphase mit zwei zarten Annäherungsversuchen in der 28. Spielminute Mittelstürmer Moussa Sylla.

Am linken Rand des Sechzehners setzte sich Adil Aouchiche durch und flankte in die Mitte. Dort stürmte Aues Keeper Max Uhlig aus seinem Kasten, kam allerdings nicht an den Ball, weil Sylla vor dem herauseilenden Schlussmann aus kurzer Distanz ins verwaiste Tor einköpfte.

Kurz vor der Pause legte der Favorit nach: Eine Ecke von der linken Seite köpfte Mertcan Ayhan völlig freistehend aus sechs Metern auf das Auer Gehäuse.

Erneut sah Uhlig nicht gut aus und konnte den wenig kraftvollen Kopfball des FC Schalke 04 Eigengewächses nur nach vorne prallen lassen. Dort stand Sylla erneut goldrichtig und stocherte den Ball aus wenigen Metern über die Linie.

Für den zweiten Durchgang veränderte Miron Muslic seine Mannschaft auf zehn Positionen. Und die neue Schalke-Elf kam mit reichlich Rückenwind aus der Kabine.

Nur vier Minuten nach Wiederbeginn kam Christian Gomis im Strafraum zu Fall. Den fälligen Strafstoß von Bryan Lasme kratzte Aue-Keeper Uhlig allerdings aus dem linken Eck.

Direkt im Anschluss stellte Schalke mit einem Doppelschlag dann aber endgültig die Weichen für den standesgemäßen Erfolg. Erst vollendete Gomis ein Zuspiel von Youngster Rösner trocken zum 3:0 (51.).

Nur drei Minuten später fand Lasme nach einem Pass von Donkor im gegnerischen Strafraum die Lücke. Anders als bei seinem Elfmeter-Fehlschuss blieb der Stürmer diesmal eiskalt vor dem Tor.

Nach dem 4:0 reduzierten die Knappen das Tempo, sodass Aue mehr Zugriff auf das Spiel bekam. Durch den Kopfballtreffer von Marcel Bär (62.) und einen Abpraller von Chadi Ramadan (71.) konnte der Viertligist noch verkürzen. Besonders beim zweiten Gegentor wirkte die umgebaute Schalke-Abwehr nicht sattelfest.

Für den Bundesliga-Aufsteiger geht es nach dem Testspiel direkt weiter ins Trainingslager. Bis zum 26. Juli will man sich im Zillertal den Feinschliff für die neue Saison holen.

In Österreich finden dann auch noch Testspiele gegen den FC Kharkiv (Mittwoch, 22. Juli, 16 Uhr) und Fagiano Okayama (Samstag, 25. Juli, 16 Uhr) statt. Beim ersten Testspiel hatte S04 am vergangenen Samstag gegen den FC Gütersloh noch eine überraschende 1:2-Pleite kassiert.

Bayern-Star Bischof vollzieht Wechsel

Tom Bischof wechselt beim FC Bayern die Trikotnummer und tritt damit endgültig in die Fußstapfen von Leon Goretzka.

Wie der Fußball-Bundesligist am Freitag bestätigte, wird Tom Bischof ab der kommenden Saison mit der Nummer 8 auf dem Rücken auflaufen. In seiner ersten Spielzeit in München hatte der Mittelfeldmann noch mit der 20 agiert.

Die Nummer 8 wird frei, da Goretzka den FC Bayern zum 1. Juli ablösefrei verlassen hat. Der deutsche Rekordmeister hatte sich gegen eine Vertragsverlängerung mit dem 31-Jährigen entschieden.

Der „kicker“ berichtete zuletzt, dass Bischof in der kommenden Spielzeit die Rolle von Goretzka im zentralen Mittelfeld des FC Bayern übernehmen soll.

Der 21-Jährige kam in seiner ersten Saison unter Trainer Vincent Kompany oftmals als Außenverteidiger zum Zug.

„Anfang hatte ich ein bisschen Probleme, es anzunehmen. Vor allem in den ersten ein, zwei Spielen, dann habe ich ein paar Gespräche geführt mit Joshua Kimmich zum Beispiel, der hat mir gesagt, dass ich meine Chance bekomme“, offenbarte Bischof im Mai gegenüber „Sky“.

Es habe „sich ausgezahlt und ich bin einfach glücklich, dass ich jetzt auch links aushelfen konnte und der Mannschaft helfen konnte“, meinte der Ex-Hoffenheimer.

Er sei „variabler geworden. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich jetzt Links- oder Rechtsverteidiger spiele. Letzte Saison war es ja noch rechter Flügel, das hätte ich mir zum Beispiel auch nicht vorstellen können. Und ich glaube, ich konnte damit der Mannschaft extrem helfen“, befand Bischof.

Der Youngster besitzt beim FC Bayern einen Vertrag bis 2029. In der kommenden Saison winkt mehr Spielzeit im Mittelfeld – und ebenfalls die Berufung in die Fußball-Nationalmannschaft? Sechsmal kam Bischof bis dato für die deutsche U21 zum Zug, auf das erste A-Länderspiel wartet er noch. Nach der verkorksten WM wurden zuletzt die Rufe nach dem Bayern-Profi laut.

Auch ohne Messi-Tor: Argentinien ringt die Schweiz nieder

Lionel Messis grandiose Tor-Serie ist beendet – aber der Titel-Traum lebt: Argentinien hat auch ohne einen weiteren Geniestreich seines Superstars das Halbfinale der Fußball-WM erreicht.

Der Titelverteidiger setzte sich im Viertelfinale gegen die Schweiz mit 3:1 (1:1, 1:0) nach Verlängerung durch, obwohl Kapitän Messi nach neun WM-Spielen in Serie mit mindestens einem eigenen Treffer erstmals wieder ohne Tor blieb.

Für die Entscheidung sorgten Julián Álvarez mit einem Traumtor (112. Minute) und Lautaro Martínez nach einem Konter (120.+1). Der 39-jährige Messi hatte im Football-Tempel der Kansas City Chiefs das 1:0 durch Alexis Mac Allister (10.) per Eckball vorbereitet. Dan Ndoye erzielte vor 69.045 Zuschauern den zwischenzeitlichen Ausgleich (67.).

In der 72. Minute sah Breel Embolo nach einer Schwalbe und einem VAR-Einsatz die Gelb-Rote Karte. Die Verwarnung für Argentiniens Leandro Paredes wurde zurückgenommen und der Schweizer vom Platz gestellt. Der frühere Schalker und Gladbacher vergoss Tränen, musste von den Kollegen getröstet werden.

In der Runde der besten Vier wartet auf die Argentinier am Mittwoch in Atlanta England als Gegner. Die Three Lions hatten zuvor Norwegen mit 2:1 nach Verlängerung besiegt. Für die Schweiz war schon das erstmalige Erreichen des Viertelfinals seit der Heim-WM 1954 ein großer Erfolg.

Nach zwei Zitter-Siegen in den ersten beiden K.-o.-Runden gegen die Außenseiter Kap Verde und Ägypten hatte Argentinien wieder viel Mühe. Messi kam zum 15. Mal in einem K.-o.-Spiel bei Weltmeisterschaften zum Einsatz und überflügelte den deutschen Ex-Weltmeister und Ex-WM-Rekordtorjäger Miroslav Klose auch in dieser Statistik.

Im 100. Spiel dieser XXL-WM erwischten die Schweizer eigentlich einen guten Start. Nachdem sie aber zwei, drei gute Angriffe ungenutzt gelassen hatten, schlug der Weltmeister eiskalt zu: Nach einem Eckball von Messi köpfte Mac Allister den Ball unhaltbar für den Schweizer Torwart Gregor Kobel ins Netz. Die vielen argentinischen Fans auf den Tribünen feierten den Treffer frenetisch.

Manche Fans hatten sich Sorgen gemacht, Messi könnte angesichts der Belastungen in seinem sechsten Spiel dieser WM körperliche Probleme bekommen. „Er ist fit“, hatte Trainer Lionel Scaloni schon vor dem Spiel gesagt. Messi würde auch nicht weniger rennen als zuvor: „Es ist wie immer, er ist immer bereit und das Team unterstützt ihn sehr.“

Enthüllt: Tuchel zögerte bei Kane-Transfer zum FC Bayern

Mit der Verpflichtung von Harry Kane gelang dem FC Bayern im Sommer 2023 ein echter Transfer-Volltreffer. Der damalige FCB-Trainer Thomas Tuchel erklärte vor wenigen Tagen, dass es in der Münchner Chefetage zuvor Zweifel an dem Deal gegeben habe. Das entspricht aber offenbar nicht den Tatsachen.

Haben sich Teile von Bayerns Chefetage im Vorfeld des Kane-Deals gegen eine Verpflichtung des Stürmers ausgesprochen? Genau das hatte Thomas Tuchel vor einigen Tagen behauptet. „Ich bin immer noch froh, dass ich dafür gekämpft habe, ihn zum FC Bayern München zu holen – gegen einige andere Meinungen“, sagte Englands Nationalcoach nach dem erfolgreichen WM-Achtelfinale gegen Mexiko (3:2).

Bayern-Insider und „Bild“-Fußballchef Christian Falk berichtet nun jedoch, dass Tuchels Aussage nicht der Wahrheit entspricht. Im Gegenteil: Laut seiner Aussage war es Tuchel, der dem Transfer zunächst zögerlich gegenüberstand. An der Säbener Straße sei man von den Worten des englischen Trainers daher auch überrascht worden.

„Was ich sagen kann – und das ist zu 100 Prozent die Wahrheit – ist, dass Bayern schon an diesem Deal gearbeitet hat, bevor Tuchel in den Verein gekommen ist. […] Es gab sogar ein geheimes Treffen, als Julian Nagelsmann noch der Trainer war. Bayern hatte samstags gegen Bayer Leverkusen verloren, was zu der Entscheidung geführt hat, am Montag darauf mit Tuchel zu reden“, erklärte Falk gegenüber „cfbayerninsider“.

Nur einen Tag später habe es dann erneut ein Treffen der Bayern-Verantwortlichen mit Tuchel gegeben. Dabei wurde dann laut Falk auch über Transfers gesprochen, unter anderem den von Harry Kane. „Sie [die FCB-Bosse] haben klar gesagt, dass sie es auf Harry Kane abgesehen haben. Und sie haben gefragt, ob er [Tuchel] damit einverstanden ist“, schilderte der Insider.

Tuchel hat den Deal laut Falk anschließend nicht direkt durchgewunken, sondern sich noch ein paar Tage Bedenkzeit erbeten. „Nach zwei Tagen kam er [Tuchel] in eine Sitzung und hat gesagt, dass auch er Kane will.“ Meinungsverschiedenheiten in Bayerns Chefetage, was Kane betrifft, hat es demnach zu keiner Zeit gegeben. Deswegen seien Tuchels Aussagen auch „etwas seltsam“ gewesen, urteilte der Journalist.