Fortuna macht das Aufstiegrennen immer irrer

Die SV Elversberg hat den ersten Matchball zum historischen Aufstieg in die Fußball-Bundesliga vergeben.

Der Tabellenzweite verlor am vorletzten Spieltag der 2. Liga beim Abstiegskandidaten Fortuna Düsseldorf 1:3 (0:2) und nutzte die Vorlagen der Konkurrenz nicht. Bei einem Sieg wäre dem Dorfverein aus dem Saarland der erstmalige Sprung ins Oberhaus praktisch nicht mehr zu nehmen gewesen.

Allerdings hat es die SVE weiter selbst in der Hand: Ein Erfolg am kommenden Sonntag (15.30 Uhr/Sky) daheim gegen Schlusslicht Preußen Münster würde aufgrund der deutlich besseren Tordifferenz höchstwahrscheinlich zum Aufstieg reichen. Die Verfolger hatten zuvor Punkte liegen gelassen – der SC Paderborn am Freitag beim 2:2 gegen den Karlsruher SC, Hannover 96 am Samstag beim 1:1 beim VfL Bochum.

Doch Elversberg nutzte die Gunst der Stunde vor 3000 mitgereisten Fans nicht. Ein Eigentor von Le Joncour (26.) und die Treffer von Cedric Itten (44./51.) vertagten die Entscheidung, wer Zweitligameister Schalke 04 auf direktem Weg in die Bundesliga folgt. Das Eigentor von Tim Oberdorf (90.+1) half den Gästen nicht mehr. Düsseldorf holte dagegen Big Points im Abstiegskampf.

Die Gastgeber hatten zunächst mehr vom Spiel. Doch mit dem Ballbesitz konnte sie wenig anfangen, ein Schussversuch von Emmanuel Iyoha war lange der einzige Abschluss (16.). Elversberg agierte abwartend, beschränkte sich erst einmal darauf, nicht in Rückstand zu geraten. Das misslang gründlich: Nach einer Hereingabe von Marin Ljubicic lenkte Le Joncour den Ball Torhüter Nicolas Kristof ans Bein, von dort sprang er ins eigene Tor.

Der Treffer zeigte kurz Wirkung, dann wurden die Gäste aktiver. Einen Kopfball von David Mokwa aus abseitsverdächtiger Position wehrte Fortuna-Keeper Florian Kastenmeier mit einer Flugparade ab (31.). Ansonsten blockten die Düsseldorfer alle Schussversuche ab – und konterten erfolgreich: Itten verwertete per Kopf eine Flanke von Shinta Appelkamp zum 2:0. Nach der Pause ging es ähnlich weiter: Die Fortuna nutzte einen weiteren Konter durch Itten. Dabei rutschte Kristof beim Herauslaufen aus – wie auch viele seiner Teamkollegen während des gesamten Spiels.

Spektakuläre Gerüchte um Ronaldo-Sohn

Der gerade einmal 15 Jahre alte Cristiano Ronaldo Jr., Sohn des berühmten Fußball-Superstars Cristiano Ronaldo, wird mit einem Wechsel zum BVB in Verbindung gebracht. Auch der FC Bayern wird in dem Bericht genannt. Bei Borussia Dortmund wiegelt man aber offenbar ab.

Nach „Bild“-Angaben ist der BVB aktuell nicht an einer Verpflichtung von Cristiano Ronaldo Jr. interessiert. Der Sohn des Weltstars sei kein Thema bei Schwarz-Gelb.

Denn: Ein Transfer des 15-Jährigen passe nicht in die Strategie des Revierklubs, auch die damit verbundene mediale Aufmerksamkeit wäre dem Revierklub offenbar nicht allzu recht. Man wolle vermeiden, dass junge Spieler dauerhaft in den Fokus und in die Schlagzeilen geraten.

Zuvor hatte die englische Zeitung „Sun“ berichtet, dass unter anderem der Bundesliga-Zweite an eine Verpflichtung des ältesten CR7-Sohnes denkt. Aktuell spielt Cristiano Ronaldo Jr. in der Nachwuchsmannschaft von Al-Nassr in Saudi-Arabien, wohin die Familie im Jahr 2023 zog.

Der 15-Jährige ist wie sein Vater Offensivspieler, kann auf beiden Flügeln für Torgefahr sorgen. Für die portugiesische U16-Nationalmannschaft hat er bislang sechs Länderspiele bestritten und einen Treffer erzielt. Zuvor war der Youngster auch in der Jugendabteilung von Manchester United und Juventus Turin, wo sein Vater ebenfalls mehrere Jahre spielte, ausgebildet.

Nach Angaben der „Sun“ plant Ronaldo junior im Sommer den nächsten Karriereschritt. Anstatt weiterhin für Al-Nassr zu spielen, wolle er in eine große europäische Jugend-Akademie wechseln.

Im Raum stehen demnach die Ex-Klubs seines Vaters, also Real Madrid, Sporting, Juventus Turin und Manchester United – aber auch der FC Bayern wird im Bericht genannt. Bei Real Madrid hatte er im März bereits ein Probetraining absolviert.

Meister! FC Schalke 04 bejubelt „perfektes Wochenende“

Am Samstagabend machte der FC Schalke 04 mit einem 1:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf die Rückkehr in die deutsche Fußball-Bundesliga perfekt, am Sonntag sorgte die Konkurrenz dann dafür, dass den Knappen auch die Zweitliga-Meisterschaft nicht mehr zu nehmen ist. Ein Erfolg auf den die S04-Verantwortlichen angemessen reagierten.

Die SV Elversberg hat den SC Paderborn im Aufstiegskracher mit 5:1 vom Rasen gefegt, Hannover 96 patzte beim 3:3-Heimremis gegen Schlusslicht Preußen Münster und steht am Ende des 32. Spieltags der 2. Fußball-Bundesliga unumstößlich fest, dass der FC Schalke 04 die Saison als Tabellenführer beendet. Trainer Miron Muslic und Co. reagierten auf den Erfolg.

„Ein perfektes Wochenende für uns! Die beste Mannschaft der Liga zu sein, das sagt vieles über unsere Saison aus. Wir wollen die zwei ausstehenden Spiele gut bestreiten und dann freuen wir uns auf die Feier mit unseren Fans nach dem letzten Spiel“, wird Muslic in einer offiziellen Mitteilung der Königsblauen zitiert.

Sportvorstand Frank Baumann ergänzt: „Wir freuen uns sehr, nach dem Aufstieg nun auch Platz eins sicher zu haben. Zwei Spieltage vor dem Ende der Saison ist das ein großer Erfolg – Kompliment an alle, die an diesem Weg mitgearbeitet haben! 67 Punkte nach 32 Spielen – so viele hat seit zehn Jahren keine Mannschaft mehr geholt. Das zeigt eindrucksvoll die Leistungsstärke. Deswegen ist die Zweitliga-Meisterschaft auch verdient.“

Direktor Profifußball Youri Mulder sprach zudem von einem „grandiosen Wochenende für Schalke und unsere Stadt“.

Am Samstag hatte Muslic im Interview mit RTL bereits betont: „Es ist etwas Besonderes. Wir sind einfach nur glücklich und stolz, dass wir das mit so vielen Schalkern hier im Stadion und überall in Deutschland feiern dürfen.“

Zur Feier des Tages hatte der Österreicher zudem verkündet, dass er seinen Vertrag bei den Knappen bis Ende Juni 2028 verlängert hat. Muslic hatte Schalke im Sommer übernommen und im ersten Anlauf zum Bundesliga-Comeback geführt.

FC Schalke nach Mega-Aufholjagd fast am Ziel

Schalke 04 hat dank großer Moral das unterhaltsame Spitzenspiel beim SC Paderborn gewonnen und sich einen ersten Aufstiegs-Matchball erkämpft.

Die Mannschaft von Trainer Miron Muslic kam beim ersten Verfolger trotz eines zwischenzeitlichen 0:2-Rückstandes zu einem 3:2 (2:2). Der Spitzenreiter liegt mit 64 Punkten nun sechs Zähler vor den Paderbornern und sieben vor Hannover 96 auf Rang drei.

Mit einem Sieg am Samstag gegen Fortuna Düsseldorf (ab 20:15 Uhr live bei RTL) wäre die Rückkehr in die Bundesliga perfekt.

Dejan Ljubicic mit einem Doppelpack (35./83.) und Adil Aouchiche (40.) drehten das Spiel für die Gäste, es war der vierte Ligasieg in Serie für Königsblau. Paderborn, für das Laurin Curda (13.) und Stefano Marino (26.) die Treffer erzielten, verpasste derweil einen großen Schritt in Richtung Liga eins. Der Vorsprung auf Hannover beträgt nur einen Zähler, die SV Elversberg folgt mit zwei Punkten Rückstand.

„Wir freuen uns riesig auf diesen Kracher und haben bewiesen, dass wir in diesen Spielen bestehen können“, hatte Muslic vor der Begegnung betont. Und seine Mannschaft begann mit Offensivdrang. Beim wohl letzten Auftritt ohne Edin Dzeko, der Starstürmer soll nach seiner Schulterverletzung gegen Düsseldorf in den Kader zurückkehren, vergab dessen Vertreter Moussa Sylla aus guter Position (5.). Besser machte es dann auf der anderen Seite Curda, der mit einem sehenswerten Volley das Heimteam in Führung brachte.

Der Treffer gab den Paderbornern Aufwind, und sie legten schnell nach: Nachdem Schalkes Keeper Loris Karius zunächst noch gegen Marino den zweiten Gegentreffer verhinderte (24.), war er kurz darauf beim fünften Saisontor des Italieners machtlos.

Trotz des bitteren Verlaufs brachen die Gäste aber nicht auseinander, blieben ruhig – und kamen ihrerseits mit einem Doppelschlag noch vor der Pause zum Ausgleich. Erst erzielte Ljubicic den Anschlusstreffer, bevor Aouchiche nur fünf Minuten später zum 2:2 traf.

Nach der verrückten ersten Halbzeit flachte die Partie in Durchgang zwei deutlich ab. Beide Mannschaften wollten unbedingt den alles entscheidenden Fehler vermeiden, Torchancen blieben Mangelware – bis Ljubicic in der Schlussphase aus kurzer Distanz traf und den mitgereisten Schalker Anhang in Ekstase versetzte.

Freund warnt Bayern: „Habe PSG gegen Liverpool gesehen“

Am kommenden Dienstag steht der erste CL-Halbfinalkracher zwischen dem FC Bayern und Paris Saint-Germain auf dem Programm. Die Münchner sind auf dem Papier leicht favorisiert, Ex-Nationalspieler Steffen Freund warnt den Rekordmeister allerdings davor, die Franzosen auf die leichte Schulter zu nehmen.

Geht es nach Steffen Freund, hat der FC Bayern mit seinem Sieg im Viertelfinale gegen Real Madrid auf dem Weg zum Champions-League-Titel nur einen, aber womöglich nicht den größten Stein aus dem Weg geräumt.

Zu diesem könnte im Halbfinale seiner Meinung nach Paris Saint-Germain werden, wie der Ex-Nationalspieler exklusiv gegenüber RTL/ntv und sport.de erklärte.

„Alle haben gesagt, dass das Spiel der Bayern gegen Real Madrid das vorgezogene Finale ist. Ich habe Paris St.-Germain gegen den FC Liverpool gesehen und sage, jetzt kommt das vorgezogene Finale“, legte sich der 56-Jährige fest.

Zwar betonte Freund, dass man auch die beiden anderen Halbfinalisten FC Arsenal und Atlético Madrid nicht unterschätzen dürfe, den FCB und auch PSG sieht er jedoch auf einem anderen Level.

„Das sind die spielstärksten Mannschaften, beide haben eine unglaubliche Qualität“, sagte der RTL-Experte über die Münchner und den kommenden Gegner aus Paris. Klar ist für Freund daher auch: „Der Sieger dieses Duells wird die Champions League gewinnen.“

Den FC Bayern und Paris Saint-Germain verbindet in der Champions League eine längst etablierte Rivalität. 15 Mal trafen die beiden Klubs in der Königsklasse schon aufeinander. Die Gesamtbilanz spricht mit 9:6-Siegen knapp für die Münchner. Was den Bayern-Fans noch mehr Hoffnungen machen kann: Von den letzten fünf CL-Duellen gewann der deutsche Rekordmeister jedes einzelne.

Geschlagen geben musste sich der FCB zwischendrin lediglich bei der Klub-WM 2025, als die Franzosen das Viertelfinale mit 2:0 gewannen.

Undav-Deadline? VfB-Boss Wehrle gibt Zeitplan vor

Deniz Undavs Vertrag beim VfB Stuttgart läuft im Sommer 2027 aus. Nun hat sich Vorstandschef Alexander Wehrle zum Zeitplan und einer möglichen Deadline für die Gespräche geäußert.

Beim VfB Stuttgart schließt man eine Frist für die Vertragsgespräche mit Deniz Undav aus. „Nein. Das macht man unter Partnern, die sich schätzen, auch nicht. Wir werden versuchen, für alle Seiten das beste Ergebnis zu erzielen“, erklärte Alexander Wehrle bei „Bild“.

Im Poker mit dem Nationalspieler wird es wohl keine allzu schnelle Entscheidung geben, wie der VfB-Boss durchblicken ließ. „Wir sind mit Deniz und seinem Management im regelmäßigen Austausch. Aktuell fokussieren wir uns aber auf das Saisonfinale“, gab Wehrle den Zeitplan vor.

Berichten zufolge gelten die Gehaltswünsche des 29-Jährigen als Knackpunkt, sogar von einem klub-internen Rekordgehalt ist die Rede. Mit 18 Toren und fünf Vorlagen ist er in der laufenden Bundesliga-Saison nicht nur Stuttgarts bester Angreifer, sondern auch der torgefährlichste deutsche Stürmer.

„Deniz hat eine sehr gute Quote und ist ein entscheidender Faktor für uns. Er ist auf und neben dem Platz für uns ein ganz wichtiger Spieler“, weiß auch Wehrle, der sich mit Blick auf die weiterführenden Verhandlungen aber nicht in die Karten blicken lässt. „Wir haben die Gesamtverantwortung für den VfB. Deswegen werden wir die wertschätzenden Gespräche nach der Saison intensivieren. Wir sind bereits im Dialog mit Deniz und seinen Beratern, konzentrieren uns jetzt aber darauf, die Saison so erfolgreich wie möglich zu beenden.“

Zugleich stellte der Stuttgarter klar, dass man beim VfB „nicht gezwungen“ sei, Spieler im Sommer abzugeben: „Das ist ein Unterschied zu den vergangenen Jahren. Aber es kann auch immer der Fall eintreten, dass sich Spieler dazu entscheiden, woanders den nächsten Schritt zu gehen. Das kann bei uns auch passieren.“

Hoeneß offenbart irre Kompany-Anekdote

Beim FC Bayern ragen in der laufenden Saison neben den internationalen Topstars wie Harry Kane oder Michael Olise auch mehrere Spieler heraus, die aus dem eigenen Nachwuchs der Münchner entstammen. Spieler wie Aleksandar Pavlovic, Lennart Karl oder Josip Stanisic haben ihren Platz unter Cheftrainer Vincent Kompany gefunden und bereits überragende Leistungen gezeigt. Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß offenbarte nun, dass es vor allem seiner eigenen Beharrlichkeit zu verdanken ist, dass die vielen Eigengewächse überhaupt ihre Chancen bekommen haben.

Im Podcast-Format „Auf eine weiß-blaue Tasse“ von uns mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bezeichnete es Uli Hoeneß als „einen Traum“, wie in der aktuellen Spielzeit die Eigengewächse und Nachwuchskräfte unter FCB-Coach Vincent Kompany eingebaut und aufblühen würden.

Dabei hätte es im Transfersommers 2025 auch ganz anders laufen können, wie Vereinspatron Hoeneß in dem Podcast ausführte: „Wir haben im Sommer eine richtige Streitkultur bei uns gehabt. Da gab es wirklich sehr große Auseinandersetzungen, weil der eine oder andere bei uns wollte noch richtig einkaufen für 100, 150 Millionen Euro.“

Nach Aussage des 74-Jährigen habe es vor allem an ihm und weiterer, langjähriger Mitstreiter in der Führungsriege des FC Bayern gelegen, dass eine andere Kaderplanung umgesetzt wurde: „Da haben sich bei uns vor allem die Alten dann durchgesetzt, weil wir gesagt haben: Wenn man den Jungen mal eine Chance geben will, dann muss man Platz schaffen. Wenn wir dann noch Spieler für 100 oder 150 Millionen Euro gekauft hätten, ist doch klar, dass der Trainer die aufstellen muss.“

Als Beispiel gab Hoeneß eine Anekdote aus dem letzten Sommer zum Besten, als er Cheftrainer Vincent Kompany und Sportdirektor Christoph Freund bei sich zu Hause am Tegernsee empfang, um über einen konkreten Spielertransfer zu reden.

Hoeneß erzählte: „Vincent Kompany war am Tegernsee, kam extra mit dem Christoph Freund rausgefahren und hat gesagt: ‚Uli, wir brauchen den Xavi (Simons, bis Sommer 2025 bei RB Leipzig unter Vertrag, Anm. d. Red.)!‘ Ich hatte zu dem Gespräch einen Apfelkuchen auf den Tisch gestellt und geantwortet: ‚Vincent, du kannst jetzt noch ein Stück Apfelkuchen essen, aber du kriegst keinen Xavi! Wir wollen, dass du die jungen Spieler einsetzt! Und das hat er dann hundertprozentig umgesetzt!

FC Bayern vs. Real Madrid live: Jetzt DAZN Unlimited sichern

Der FC Bayern und Real Madrid duellieren sich am Mittwochabend (15. April, 21 Uhr) im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League um das Weiterkommen. In Deutschland wird das entscheidende Match live und exklusiv auf DAZN übertragen.

FC Bayern gegen Real Madrid – viel mehr geht im europäischen Vereinsfußball nicht.

Der FC Bayern geht mit einem 2:1-Vorsprung in das zweite Aufeinandertreffen mit Real Madrid. Luis Díaz (41.) und Harry Kane (46.) ließen den deutschen Rekordmeister im Hinspiel jubeln. Zudem überraschte Torwart Manuel Neuer im Bernabéu. Machen die Münchner in der eigenen Arena den Halbfinal-Einzug klar?

„Es wird nicht einfach, aber wenn ein Team in München gewinnen kann, dann ist es Real Madrid“, kündigte Trainer Alvaro Arbeloa mit Blick auf das Viertelfinal-Rückspiel am kommenden Mittwoch in der Allianz Arena selbstbewusst an.

In der Tat: Bei drei der jüngsten vier Gastspiele ist dies gelungen, nur das letzte endete remis. Den letzten Heimsieg gegen die Königlichen feierte der FC Bayern im April 2012 (2:1).

Der FC Bayern strotzt nach dem Auswärtscoup in Madrid aber nur so vor Selbstbewusstsein. Die Münchner haben die große Chance, Real erstmals seit 2012 aus der Champions League zu werfen. Madrid entschied die letzten vier K.o.-Duelle für sich.

Die Übertragung auf DAZN beginnt am Mittwochabend bereits ab 20 Uhr. Moderatorin Laura Wontorra führt durch das Programm. Michael Ballack und Sami Khedira stehen ihr als Experten zur Verfügung.

Kommentiert wird das Rückspiel zwischen dem FC Bayern und Real Madrid von Jan Platte. Max Siebald und Conan Furlong melden sich als Reporter vom Spielfeldrand.

Der FC Bayern München ist Woche für Woche dabei, ebenso alle Topspiele der restlichen 17 Klubs.

Dazu kommt die UEFA Champions League – bis Juli 2027 vollständig enthalten, ab dem Sommer 2027 ergänzt durch die UEFA Europa League und die Conference League.

 

Schlotterbeck-Hammer beim BVB perfekt

Das Warten hat ein Ende: BVB-Star Nico Schlotterbeck hat eine Entscheidung über seine Zukunft getroffen. Vorausgegangen war ein langer Vertragspoker.

Am Freitagnachmittag hatte der „kicker“ den Personal-Hammer bei Borussia Dortmund enthüllt, wenig später folgte die offizielle Bestätigung: Nico Schlotterbeck hat beim westfälischen Bundesligisten ein neues, bis 2031 gültiges Arbeitspapier unterschrieben.

Laut „kicker“ enthält der Vertrag eine Ausstiegsklausel, die zwischen 50 und 60 Millionen Euro liegen und nur für wenige Vereine gültig sein soll.

„Ich freue mich riesig, meinen Vertrag beim BVB verlängert zu haben. Dabei habe ich mir bewusst Zeit genommen, weil es für mich eine wichtige Entscheidung ist. Wir hatten zu jeder Zeit gute Gespräche und trotzdem war es für mich kein Prozess, der nach ein oder zwei Wochen schon abgeschlossen war. Die Verantwortlichen haben mir einen guten Plan aufgezeigt und ich weiß, was ich an dem Verein habe. Mein Ziel ist es, gemeinsam mit Borussia Dortmund Titel zu gewinnen“, wurde Schlotterbeck in der Mitteilung des Vereins zitiert.

Ursprünglich wäre Schlotterbecks Kontrakt 2027 ausgelaufen, was den Handlungsdruck für alle Seiten zuletzt erhöhte. Jetzt haben Klub und Spieler noch vor der WM Planungssicherheit.

Seine Unterschrift soll dem deutschen Nationalspieler eine Gehaltserhöhung einbringen, von einem fixen Salär von rund zehn Millionen Euro ist die Rede.

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Sport Lars Ricken zeigte sich über die Einigung hocherfreut.

„Unser Ziel – Klarheit bis Mitte April – haben wir erreicht. Das war mir wichtig. Nico Schlotterbeck ist ein Leader beim BVB und in der Nationalmannschaft. Wir sind froh, dass er nach seiner zuletzt schweren Verletzung so schnell wieder Top-Niveau erreicht hat. Das zeigt seine Willensstärke und Klasse. Wir sind absolut überzeugt, dass sich Nico bei Borussia Dortmund noch weiterentwickeln und für unseren Verein unverzichtbar werden kann. Ihm das zu vermitteln, war uns in den von gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägten Gesprächen sehr wichtig“, hob der Ex-Profi hervor.

Matthäus mit spannender BVB-Aussage

Borussia Dortmund und Nico Schlotterbeck verhandeln weiter um eine Vertragsverlängerung. Laut Lothar Matthäus wäre der BVB dazu bereit, dem Innenverteidiger eine Ausstiegsklausel zu geben.

Noch steigt rund um das Vereinsgelände von Borussia Dortmund kein weißer Rauch auf, die Gespräche über eine Verlängerung mit Schlotterbeck dauern an. Der 26-Jährige ist bis Sommer 2027 gebunden. Der BVB machte mehrfach öffentlich deutlich, den Abwehrchef unbedingt langfristig binden zu wollen.

„Die Ausstiegsklausel nach der Weltmeisterschaft will er unbedingt drin haben, in der Hoffnung, dass er sich über die Weltmeisterschaft noch einmal ins Rampenlicht spielt, mit einem Erfolg der deutschen Nationalmannschaft als Stammspieler in der Innenverteidigung, sodass er am Ende vielleicht die Möglichkeit bekommt, zu einem noch größeren Verein zu gehen – mit einer möglicherweise höheren Wertschätzung, als er sie bei Dortmund bekommt. Und das ist, glaube ich, noch so ein bisschen in der Diskussion“, kommentierte TV-Experte Matthäus den Poker am Sonntag bei „Sky90“.

„Und ich weiß, dass Dortmund bereit wäre, ihm diese Ausstiegsklausel zu geben“, legte der Weltmeister von 1990 nach.

Sport-Geschäftsführer Lars Ricken hatte vor dem 2:0-Sieg beim VfB Stuttgart am Samstag verraten, dass die Gespräche nach der Länderspielpause wieder aufgenommen wurden. „Das Vertrauensverhältnis zwischen Nico und Verein ist zu 100 Prozent da“, betonte der BVB-Boss bei „Sky“.

„Wir werden jetzt nicht wieder Wochen warten, bis wir den nächsten Termin machen“, kündete Ricken zudem an, Tempo in der spannenden Personalfrage machen zu wollen.

„Ich hatte ein gutes Gespräch mit Lars und Ole [Sportdirektor Book, Anm.d.Red]. Wir führen die Gespräche diese Woche weiter. Dann wird es, glaube ich, nicht mehr lange dauern, bis ich eine Entscheidung treffe“, sagte Schlotterbeck selbst nach dem BVB-Erfolg in Stuttgart.

Er könne sich „natürlich vorstellen, hier zu bleiben. Trotzdem müssen alle Gespräche funktionieren und wir hoffen, dass wir diese Woche gute führen“, führte der Innenverteidiger aus.