Eintracht an Ex-Bayern-Talent interessiert

Beim FC Bayern galt Mathys Tel einst als absolutes Toptalent, hinter Superstar Harry Kane waren die Aussichten auf Einsatzzeit allerdings recht gering. Im Anschluss an eine halbjährige Leihe wechselte der 21-jährige Franzose daher im Sommer 2025 fest in die englische Premier League zu Tottenham Hotspur. Den ganz großen Eindruck konnte der Offensivspieler in London bislang allerdings nicht hinterlassen. Ein Abschied steht schon wieder im Raum. Interesse soll auch Eintracht Frankfurt zeigen.

Mathy Tel soll mit dem konkreten Gedanken spielen, Tottenham Hotspur im anstehenden Sommer-Transferfenster wieder zu verlassen. Das will „Hooligan Soccer“ erfahren haben.

Demnach hat sich der portugiesische Topklub FC Porto bereits in Stellung gebracht. Dort soll Coach Francesco Farioli explizit einen Angreifer suchen, der sein Können auf den Flügeln und im Sturmzentrum unter Beweis stellen kann.

Mit Verweis auf nicht näher genannte „Insider“ heißt es zudem, dass Tel Porto bereits offeriert wurde, als Ablöse sollen rund 35 Millionen im Raum stehen. Konkret soll eine Leihe mit Kaufoption geplant sein.

Zudem sollen der AFC Bournemouth aus der englischen Premier League und Galatasaray erste Gespräche mit der Spielerseite geführt haben. Auch in diesem Fall soll das Ziel eine Leihe mit Kaufoption sein.

Neben Porto und Bournemouth nennt das Portal außerdem den OSC Lille aus Frankreich und Eintracht Frankfurt aus der deutschen Fußball-Bundesliga.

Grundsätzlich passt Tel als leicht ins Straucheln gekommenes Toptalent, das sein Potenzial aktuell nicht voll abrufen kann, gut ins Beuteschema der Adlerträger. Im Falle der Eintracht erscheint die kursierende Ablöse allerdings als sehr hohe Hürde. Am Main muss man angesichts einer Saison ohne internationalen Fußball Einsparungen vornehmen. Ohne teure Verkäufe dürfte kaum Platz für Tel vorhanden sein.

Frankfurt forciert Blitz-Transfer von Brown zum FC Bayern

Der Transfer von Frankfurts Shooting-Star Nathaniel Brown zum FC Bayern geht offenbar sehr zeitnah über die Bühne. Verantwortlich dafür sollen unter anderem die Eintracht-Verantwortlichen sein, die die Verhandlungen mit dem deutschen Rekordmeister so schnell wie möglich beenden wollen.

Der Transferpoker zwischen dem FC Bayern und Eintracht Frankfurt um Nathaniel Brown befindet sich schon jetzt in den letzten Zügen.

Die Münchner sind sich mit dem deutschen WM-Fahrer bereits einig, auch die Frankfurter haben sie über ihre Kaufpläne informiert. SGE-Boss Markus Krösche hat Brown zudem laut „Bild“-Angaben schon die Wechselfreigabe erteilt. Was somit noch bleibt, ist die Einigung bei der Ablöse.

Die Hessen wünschen sich angeblich rund 60 bis 65 Millionen Euro für den 22-Jährigen. Ein Preis, der dem FC Bayern noch zu hoch ist, allerdings auch nicht viel zu hoch. Angeblich sind die Münchner derzeit gewillt, bis zu 50 Millionen Euro zu zahlen. Es wird erwartet, dass eine Einigung recht schnell erzielt wird.

Das ist auch ganz im Sinne der Frankfurter. Wie „Bild“ weiter berichtet, will Krösche den Transfer so schnell wie möglich über die Bühne bringen. Es heißt, der Frankfurter Sportchef wolle einen „Kaugummi-Deal“ unbedingt verhindern.

Für den FC Bayern sind das gute, aber womöglich auch schlechte Nachrichten, denn: Zwar könnten die Münchner den Transfer schnell unter Dach und Fach bringen, sollte es in den ersten Verhandlungsrunden aber keine erkennbaren Fortschritte geben, könnte sich die Eintracht laut „Bild“-Angaben auch zurückziehen und dem Deal einen Riegel vorschieben.

Dass es so weit kommt, ist zumindest Stand jetzt unwahrscheinlich. Brown ist ein absoluter Wunschspieler des deutschen Rekordmeisters, der diesen Deal höchstwahrscheinlich nicht an wenigen Millionen scheitern lässt.

Böse Titel-Dämonen zerstören wieder den Traum des FC Arsenal

Der FC Arsenal hat die Hand so nah am Champions-League-Titel wie lange nicht. Im Elfmeterschießen aber versagen die Nerven. Die unendliche Geschichte geht weiter.

Da waren sie wieder. Die Unkenrufe. Der Spott sowieso. Der FC Arsenal hat mal wieder in einem entscheidenden Spiel verloren, „gebottled“, sagen die (jungen) Engländer. Unter Druck versagt. Die Memes schreiben sich quasi von selbst. Es ist ein britischer Running Gag. Ein bitterer für alle, die es mit den Gunners halten.

Dabei hatte es doch so gut begonnen. Wenn man sich einen Start in ein Champions-League-Finale malen könnte, dann wohl so. Ein langer, abgeblockter Ball auf Kai Havertz reichte, der DFB-Stürmer peitschte auf der Außenbahn in Richtung Tor und nagelte den Ball erbarmungslos an Keeper Matvei Safonov vorbei unter die Latte. Ein Traumtor. Dazu ein historisches. Kein anderer Deutscher hat jemals in zwei unterschiedlichen Champions-League-Finals getroffen.

1:0 nach sechs Minuten. Für ein defensiv so starkes Team wie die Londoner ein Geschenk. Arsenal stand sehr tief und hatte die favorisierten Pariser weitgehend im Griff. Die Achse um Gabriel und William Saliba funktionierte, selbst Havertz stand kurz vorm eigenen Sechzehner. Dem so famosen wie gefürchteten Pariser Angriffsblock um Khvicha Kvaratskhelia, Ousmane Dembélé und Désiré Doué gelang in der ersten Halbzeit nicht viel. Da nutzten auch 80 Prozent Ballbesitz wenig.

Doch während Arsenal im zweiten Durchgang vergaß, auch nach vorne etwas zu tun (kaum messbare xG-Werte), wurde PSG stärker. Ein Foul von Cristhian Mosquera an Kvaratskhelia zog einen Elfmeter nach sich. Weltfußballer Dembélé behielt die Nerven und erzielte den Ausgleich, die PSG-Fans zündeten die ersten Bengalos an.

Die Entscheidung musste aber krimigerecht im Elfmeterschießen fallen und produzierte auf Seiten von Arsenal in Eberechi Eze und Gabriel zwei tragische Figuren. Letzterer schoss den entscheidenden fünften Elfmeter über das Tor und besiegelte das nächste Trauma der Nord-Londoner.

Denn so dicht am ersehnten Titel waren sie lange nicht, zuletzt 2006. Auch damals gab es viel Drama. Jens Lehmann riss in der 18. Minute in großer Not Barcelona-Star Samuel Eto’o um und kassierte Rot. In Unterzahl kämpften die Gunners wie die Löwen, gingen sogar in Führung. Die Weltklasse von Eto’o, Deco und Ronaldinho reichte aber am Ende für die Katalanen zu einem knappen und glanzlosen 2:1-Sieg.

Scharfe Kritik an Bundestrainer Nagelsmann

Die Kritik an Julian Nagelsmann reißt nicht ab. Während die Nationalmannschaft die Vorbereitung auf die Fußball-WM aufgenommen hat, macht Kult-Coach Peter Neururer seinem Ärger über die Kommunikation des Bundestrainers Luft.

So würde sich „ganz Fußballdeutschland darüber das Maul zerreißen“, dass Manuel Neuer von Nagelsmann zur Weltmeisterschaft zurück ins DFB-Team geholt würde, monierte Neururer in seiner „Wettfreunde“-Kolumne.

Aus sportlicher Sicht könne er die Entscheidung sogar nachvollziehen, doch „der Zeitpunkt wirft viele, viele Fragen auf“, gab der 71-Jährige zu bedenken.

Neuer hatte nach der Heim-EM 2024 seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt, wurde von Nagelsmann jüngst aber umgestimmt, um beim XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada nochmal das deutsche Tor zu hüten.

Leidtragender des spektakulären Comebacks ist Oliver Baumann, der in der WM-Qualifikation zur Nummer eins aufgestiegen war, nun aber wieder ins zweite Glied rückt.

Der Umgang mit dem Hoffenheimer sei „einfach katastrophal“, wütete Neururer, der das Thema Kommunikation beim DFB anmahnte: „Es war einfach nur fürchterlich und ich finde es mehr als unsportlich […] dem Torhüter gegenüber.“

Baumann hatte seine Degradierung zumindest öffentlich gefasst aufgenommen und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt.

Nagelsmann hat neben Neuer, Baumann und Alexander Nübel in Youngster Jonas Urbig auch einen reinen Trainingskeeper nominiert. Ein Vorgehen, das Neururer sauer aufstößt.

„Einen vierten Torhüter mitzunehmen, also einen Trainingstorhüter mitzunehmen, das ist eigentlich für die Person, die da angesprochen wird, in dem Fall Urbig, eine Diskreditierung und Diskriminierung“, wählte der frühere Bochumer drastische Worte.

Es könne doch nicht sein, dass ein Schlussmann „mittrainieren, aber nicht spielen“ dürfe. Dies sei mindestens „eigenartig“, so Neururer. Urbig hatte sich als Neuer-Vertreter beim FC Bayern zuletzt in den Fokus gespielt.

FC Bayern verneigt sich vor Matchwinner Kane

Mit einem klaren 3:0-Erfolg über den VfB Stuttgart sicherte sich der FC Bayern am Samstag den Sieg im DFB-Pokal. Der Matchwinner auf Münchner Seite war schnell gefunden und hieß einmal mehr Harry Kane. Der Angreifer wurde nach dem Spiel mit Lob überschüttet.

„Das“, schwärmte Uli Hoeneß bei „Sky“, „ist der beste Transfer, den wir je gemacht haben.“ Und vor allem sei Kane ein Spieler, der unverkäuflich sei. „Der FC Bayern ist ein Käuferverein, kein Verkäuferverein“, sagte der 74-Jährige.

Worte, die Bayern-Coach Vincent Kompany gerne hören wird, schließlich ist auch der Übungsleiter wenig überraschend schwer begeistert von seinem Schützling. „Er hat gezeigt, was für ein überragender Spieler er ist. Sein Spiel ist komplett“, lobte Kompany, der Kane „die Persönlichkeit für diese großen Spiele und die großen Momente“ bescheinigte.

Selbst von den unterlegeneren Stuttgartern gab es Anerkennung für Kane. „Das Gesamtpaket ist einfach nur Weltklasse, Weltspitze“, sagte Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß: „Er hat den Unterschied gemacht. Er hat leider wieder einen seiner Tage gegen uns gehabt. Es ist kaum zu glauben, was er leistet.“

„Harry hat ein Jahrzehnt in der Premier League für Furore gesorgt, leider ohne Titel. Die sahnt er jetzt verdientermaßen ab“, setzte auch Bayern-Sportvorstand Max Eberl in die Lobeshymnen ein. „Für mich hat er absolutes Recht, Ballon d’Or-Gewinner zu werden.“

Mit seinen Treffern 59 bis 61 hatte Kane eine bemerkenswerte Saison der Bayern zu einem fulminanten Ende gebracht, nach Uwe Seeler 1963 (HSV), Roland Wohlfarth 1986 (FC Bayern) und Robert Lewandowski 2012 (BVB) ist der 32-Jährige erst der vierte Spieler, dem in einem DFB-Pokalfinale drei Tore gelangen.

„Das war auf jeden Fall eine der besten Nächte meiner Karriere“, sagte Kane im Anschluss. „Solche Abende sind der Grund, wieso ich hergekommen bin“, so der Engländer.

Doch wie lange bleibt Kane noch bei den Bayern? Sein Vertrag läuft im kommenden Jahr aus. Kane selbst kündigte Gespräche nach der WM an, versicherte aber: „Ich bin wirklich glücklich. Wir haben ein fantastisches Team, vielleicht das beste in Europa, einen super Trainer. Ich genieße meine Zeit.“

In drei Bayern-Jahren ist Kane dreimal Bundesliga-Torschützenkönig geworden. „Beide Seiten, denke ich, sind glücklich miteinander“, sagte er nach der „besten Saison meiner Karriere.“

Nagelsmann gab Baumann ein falsches Versprechen

Es war das große Thema rund um die Kader-Nominierung von Bundestrainer Julian Nagelsmann: Manuel Neuer fährt nach wochenlangen Spekulationen als Nummer eins mit zur WM. Auch einen Tag nach der Entscheidung kommt keine Ruhe in die Thematik.

Im Gegenteil, denn nun bringt „Bild“-Fußballchef Christian Falk im Podcast „Bayern-Insider“ erneut Schwung in die Diskussion – und wirft dabei ein ganz schlechtes Licht auf Julian Nagelsmann.

Dieser soll laut Falk bei seinem Gespräch im März mit Oliver Baumann zwar eine mögliche Rückkehr von Manuel Neuer erwähnt haben, allerdings nur unter einer bestimmten Voraussetzung.

„Da hat Nagelsmann nicht alles erzählt. Ich habe gehört, er hat es Baumann mit einem Zusatz gesagt, und zwar für den Fall, sollte er verletzt sein“, erklärte Falk.

Da Oliver Baumann offensichtlich nicht verletzt ist und dennoch degradiert wurde, scheint es so, als habe Julian Nagelsmann seine Prinzipien für Manuel Neuer über den Haufen geworfen.

Der Bundestrainer selbst hatte erklärt, man habe „Oli schon im März drüber informiert, dass es ein Treffen mit Manu gab. Natürlich ist es jetzt ein Schlag für Olli gewesen. Am Ende ziehe ich vor Olli den Hut, dass er eine gute Saison gespielt hat und sich in den Telefonaten der Mannschaft extrem commited hat.“

FC Bayern gibt Neuer-Diagnose bekannt

Inmitten der Diskussionen um sein mögliches DFB-Comeback fällt Torhüter Manuel Neuer beim FC Bayern einmal mehr aus.

Der 40-Jährige müsse „wegen muskulärer Probleme in der linken Wade vorerst kürzertreten“, teilte der deutsche Rekordmeister am Sonntag mit.

Ob Manuel Neuer am Samstag beim DFB-Pokalfinale in Berlin gegen den VfB Stuttgart einsatzfähig sein wird, blieb offen. Präsident Herbert Hainer erklärte aber, es handele sich „um keine schwerwiegende Verletzung, nach allem, was ich weiß“.

Die erneute Blessur an seiner Wade hatte sich der Kapitän des FC Bayern am Samstag im letzten Bundesligaspiel der Saison gegen den 1. FC Köln (5:1) zugezogen.

Neuer war in der 60. Minute angeschlagen ausgewechselt und durch Backup Jonas Urbig ersetzt worden. Bereits dreimal in dieser Saison war der Keeper wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade ausgefallen.

Parallel laufen die Spekulationen um eine mögliche Rückkehr Neuers ins DFB-Tor heiß.

„Sky“ hatte zuerst berichtet, dass sich Bundestrainer Julian Nagelsmann, DFB-Sportdirektor Rudi Völler sowie Neuer auf ein Comeback für die WM-Endrunde in Kanada, den USA und Mexiko geeinigt hätten – und zwar als klare Nummer eins vor dem bisherigen Stammkeeper Oliver Baumann.

Auf Nachfrage von RTL/ntv und sport.de wurde die Meldung am Samstagabend weder von DFB-Seite noch von Neuers Management offiziell bestätigt.

Auch Nagelsmann blieb im „Aktuellen Sportstudio“ des „ZDF“ vage. „Ich halte an meiner Eingangsthese fest, dass ich zuerst das Gespräch mit den Spielern suche. Es wird immer zuerst der Spieler kontaktiert, das hat noch nicht stattgefunden“, sagte der 38-Jährige.

Und: „Es gibt einen Tag X, wo die Nominierung stattfindet. Wenn ich anfange, nur weil ich mich getrieben fühle und Deutschland über gewisse Themen diskutiert, Dinge vorwegzunehmen und zu verkünden, dann bewerte ich nicht alles, was ich sehe.“

Nagelsmann betonte, dass „jeder Spieler das Recht habe, die Information von mir zu bekommen. Ich bin weit davon weg, mich treiben zu lassen“.

FC Bayern will nächste Davies-Eskalation vermeiden

Der FC Bayern setzte in der komplizierten Causa Davies auf eine offene und ehrliche Kommunikation mit dem kanadischen Fußballverband.

Man wolle gemeinsam mit Alphonso Davies und den kanadischen Verantwortlichen „den besten Weg finden“, betonte Bayern-Sportchef Max Eberl am Freitag auf der Spieltags-PK des deutschen Rekordmeisters.

Davies hatte sich kurz vor dem Saisonfinale einmal mehr eine Verletzung zugezogen. Nach seinem Kreuzbandriss im März 2025 wurde diesmal der Oberschenkel in Mitleidenschaft gezogen. Die medizinische Abteilung der Münchner geht laut „Bild“-Angaben von einer Ausfallzeit von rund sechs Wochen aus. Damit wäre eine WM-Teilnahme des Abwehrspielers ausgeschlossen.

Der kanadische Verband wiederum soll von einer deutlich kürzeren Ausfallzeit ausgehen. Dort besteht noch immer die Hoffnung, dass Davies bis zur Endrunde fit wird. Die unterschiedlichen Standpunkte von Verein und Verband machen sie Sache kompliziert.

Eberl versicherte nun, eine weitere Eskalation mit Kanadas Verband verhindern zu wollen. Man werde „gemeinschaftlich alles tun, dass er vielleicht die Möglichkeit hat. Aber dazu muss er gesund werden“, sagte er.

Wegen der Kreuzbandverletzung, die sich Davies im März 2025 zugezogen hatte, war es zwischen den Münchnern und der Canadian Soccer Association zu einem heftigen Streit gekommen. Die Bayern hatten dem Verband vorgeworfen, den angeschlagenen Davies im unbedeutenden Spiel um Platz drei der CONCACAF-Nations-League gegen die USA eingesetzt zu haben. Zudem hatten die Kanadier zunächst Entwarnung gegeben. Die Schwere der Verletzung war erst in München diagnostiziert worden. Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen hatte deshalb sogar mit juristischen Schritten gedroht.

Co-Gastgeber Kanada startet am 12. Juni gegen Bosnien-Herzegowina ins Turnier. Weitere Gruppengegner sind Katar (19. Juni) und die Schweiz (24. Juni).

Fortuna macht das Aufstiegrennen immer irrer

Die SV Elversberg hat den ersten Matchball zum historischen Aufstieg in die Fußball-Bundesliga vergeben.

Der Tabellenzweite verlor am vorletzten Spieltag der 2. Liga beim Abstiegskandidaten Fortuna Düsseldorf 1:3 (0:2) und nutzte die Vorlagen der Konkurrenz nicht. Bei einem Sieg wäre dem Dorfverein aus dem Saarland der erstmalige Sprung ins Oberhaus praktisch nicht mehr zu nehmen gewesen.

Allerdings hat es die SVE weiter selbst in der Hand: Ein Erfolg am kommenden Sonntag (15.30 Uhr/Sky) daheim gegen Schlusslicht Preußen Münster würde aufgrund der deutlich besseren Tordifferenz höchstwahrscheinlich zum Aufstieg reichen. Die Verfolger hatten zuvor Punkte liegen gelassen – der SC Paderborn am Freitag beim 2:2 gegen den Karlsruher SC, Hannover 96 am Samstag beim 1:1 beim VfL Bochum.

Doch Elversberg nutzte die Gunst der Stunde vor 3000 mitgereisten Fans nicht. Ein Eigentor von Le Joncour (26.) und die Treffer von Cedric Itten (44./51.) vertagten die Entscheidung, wer Zweitligameister Schalke 04 auf direktem Weg in die Bundesliga folgt. Das Eigentor von Tim Oberdorf (90.+1) half den Gästen nicht mehr. Düsseldorf holte dagegen Big Points im Abstiegskampf.

Die Gastgeber hatten zunächst mehr vom Spiel. Doch mit dem Ballbesitz konnte sie wenig anfangen, ein Schussversuch von Emmanuel Iyoha war lange der einzige Abschluss (16.). Elversberg agierte abwartend, beschränkte sich erst einmal darauf, nicht in Rückstand zu geraten. Das misslang gründlich: Nach einer Hereingabe von Marin Ljubicic lenkte Le Joncour den Ball Torhüter Nicolas Kristof ans Bein, von dort sprang er ins eigene Tor.

Der Treffer zeigte kurz Wirkung, dann wurden die Gäste aktiver. Einen Kopfball von David Mokwa aus abseitsverdächtiger Position wehrte Fortuna-Keeper Florian Kastenmeier mit einer Flugparade ab (31.). Ansonsten blockten die Düsseldorfer alle Schussversuche ab – und konterten erfolgreich: Itten verwertete per Kopf eine Flanke von Shinta Appelkamp zum 2:0. Nach der Pause ging es ähnlich weiter: Die Fortuna nutzte einen weiteren Konter durch Itten. Dabei rutschte Kristof beim Herauslaufen aus – wie auch viele seiner Teamkollegen während des gesamten Spiels.

Spektakuläre Gerüchte um Ronaldo-Sohn

Der gerade einmal 15 Jahre alte Cristiano Ronaldo Jr., Sohn des berühmten Fußball-Superstars Cristiano Ronaldo, wird mit einem Wechsel zum BVB in Verbindung gebracht. Auch der FC Bayern wird in dem Bericht genannt. Bei Borussia Dortmund wiegelt man aber offenbar ab.

Nach „Bild“-Angaben ist der BVB aktuell nicht an einer Verpflichtung von Cristiano Ronaldo Jr. interessiert. Der Sohn des Weltstars sei kein Thema bei Schwarz-Gelb.

Denn: Ein Transfer des 15-Jährigen passe nicht in die Strategie des Revierklubs, auch die damit verbundene mediale Aufmerksamkeit wäre dem Revierklub offenbar nicht allzu recht. Man wolle vermeiden, dass junge Spieler dauerhaft in den Fokus und in die Schlagzeilen geraten.

Zuvor hatte die englische Zeitung „Sun“ berichtet, dass unter anderem der Bundesliga-Zweite an eine Verpflichtung des ältesten CR7-Sohnes denkt. Aktuell spielt Cristiano Ronaldo Jr. in der Nachwuchsmannschaft von Al-Nassr in Saudi-Arabien, wohin die Familie im Jahr 2023 zog.

Der 15-Jährige ist wie sein Vater Offensivspieler, kann auf beiden Flügeln für Torgefahr sorgen. Für die portugiesische U16-Nationalmannschaft hat er bislang sechs Länderspiele bestritten und einen Treffer erzielt. Zuvor war der Youngster auch in der Jugendabteilung von Manchester United und Juventus Turin, wo sein Vater ebenfalls mehrere Jahre spielte, ausgebildet.

Nach Angaben der „Sun“ plant Ronaldo junior im Sommer den nächsten Karriereschritt. Anstatt weiterhin für Al-Nassr zu spielen, wolle er in eine große europäische Jugend-Akademie wechseln.

Im Raum stehen demnach die Ex-Klubs seines Vaters, also Real Madrid, Sporting, Juventus Turin und Manchester United – aber auch der FC Bayern wird im Bericht genannt. Bei Real Madrid hatte er im März bereits ein Probetraining absolviert.