Bayern-Star bestätigt seine Vertragsverlängerung

Der FC Bayern hält einen seiner Defensiv-Anker im Verein. Konrad Laimer hat sich für eine Vertragsverlängerung in München entschieden.

Laimer bestätigte am Montag unter anderem gegenüber „Sky“, ein neues Arbeitspapier beim FC Bayern unterzeichnet zu haben.

Laut dem TV-Sender ist der neue Vertrag bis 2029 gültig. Dem Österreicher soll inklusive Boni ein Jahressalär „von über zehn Millionen Euro brutto“ winken, heißt es.

Der FC Bayern und Laimer hatten in den letzten Monaten über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit gefeilscht. Die Gespräche gingen nicht ganz ohne Nebengeräusche über die Bühne.

Anfang Mai hatte Ehrenpräsident Uli Hoeneß klargestellt, dass es finanzielle Grenzen gibt. Es handele sich um eine „realistische Einschätzung seiner sportlichen und wirtschaftlichen Wertigkeit“, betonte der 74-Jährige gegenüber „DAZN“ mit Blick auf Laimer: „Die ist hoch – aber er ist eben kein Harry Kane.“

Der Bayern-Star soll selbst „äußerst irritiert“ über Hoeneß‘ Äußerungen gewesen sein, berichtete „Sport Bild“ daraufhin. Die Wogen sollen sich jedoch wieder geglättet haben. Laimer bleibt dem FC Bayern treu, sein ursprünglicher Vertrag wäre im kommenden Sommer ausgelaufen.

Die Münchner hatten den Rechtsverteidiger im Sommer 2023 ablösefrei von Bundesliga-Konkurrent RB Leipzig verpflichtet. Laimer besticht neben seiner Konstanz vor allem durch seine taktische Variabilität. Der 29-Jährige kann ebenfalls auf der linken Abwehrseite sowie im zentralen Mittelfeld agieren.

Dem FC Bayern stehen schon zeitnah die nächsten Vertragsgespräche ins Haus. Der Fußball-Bundesligist will unbedingt mit Torjäger Harry Kane verlängern. Der 32-Jährige ist nur noch bis zum kommenden Sommer an den FC Bayern gebunden. Den Münchnern werden gute Chancen eingeräumt, Kane soll sich mit seiner Familie an der Isar wohlfühlen.

 

FC Bayern blockt fette Millionen-Offerte ab

Die Vertragsverlängerung mit Konrad Laimer entpuppt sich als überraschend hohe Hürde für den FC Bayern. Eine lukrative Offerte für den 28 Jahre alten Allrounder soll der deutsche Rekordmeister aber zuletzt abgeblockt haben.

Wie das Portal „Fussballdaten.de“ berichtet, war der englische Meister FC Liverpool bereit, 40 Millionen Euro für Laimer nach München zu überweisen. Der FC Bayern weigerte sich demnach aber, überhaupt Verhandlungen mit den Reds aufzunehmen.

Gesprächsbereit seien die Münchner in der Personalie nur dann, wenn Laimer selbst einen Wechselwunsch äußern würde, heißt es. Das sei bislang aber nicht erfolgt.

Dem Bericht zufolge soll neben Liverpool auch Atlético Madrid ein Auge auf Laimer geworfen haben. So konkret wie das Interesse des Premier-League-Schwergewichts scheint das der Spanier aber (noch?) nicht zu sein.

Laimer, der für Trainer Vincent Kompany unverzichtbar ist, steht noch bis 2027 beim FC Bayern unter Vertrag. Sollte es also nicht zur Verlängerung kommen, würde nur in diesem Sommer noch eine Ablöse für den 55-maligen österreichischen Nationalspieler winken.

Das Problem aus Sicht des FC Bayern: Auch Laimer soll wie einige Profis in den letzten Monaten vor ihm für eine Unterschrift eine deutliche Gehaltserhöhung fordern, auf angeblich zwischen zwölf und 15 Millionen Euro. Die Vereinsführung hat ihm dem Vernehmen nach bislang aber nur acht bis neun Millionen Euro pro Jahr offeriert.

Aktuell liegen die Verhandlungen auf Eis. „Im Moment gibt es nicht viele Gespräche. Ich bin noch entspannt“, sagte Laimer Mitte Februar gegenüber „Sport Bild“ und fügte hinzu: „Man darf sich nicht einen zu großen Kopf machen.“

Zuvor hatte „Bild“-Fußballchef Christian Falk berichtet, dass Laimer vom FC Bayern „enttäuscht“ sei.

Der Routinier war im Sommer 2023 ablösefrei von RB Leipzig zu den Münchnern gewechselt und steht inzwischen bei 119 Pflichtspielen für den FC Bayern.