Drake Maye und ganz viel Vielfalt in der Offense

Die Regular Season ist vorbei, am kommenden Wochenende starten die NFL Playoffs. Zeit, die besten Spieler der Saison zu küren. sport.de nennt sein All-Pro First Team der Saison 2025.

Nach 272 Spielen der Regular Season ist es Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Wer waren die besten Spieler auf jeder Position? Wer ragte am meisten heraus im Vergleich zu allen anderen?

sport.de-Redakteur Marcus Blumberg hat sein sport.de All-Pro First Team zusammengestellt. Mit dabei ist ein bunter Mix aus zahlreichen Teams und Spielern, die so wohl keiner vor der Saison auf dem Zettel hatte.

Die Patriots waren im Vorjahr 4-13 und haben nun zusammen mit den Broncos die beste Bilanz der AFC. Sicher war der Schedule leichter als bei anderen, doch ultimativ hat Drake Maye mit seiner enormen Leistungssteigerung einen immer noch durchschnittlichen Kader auf ein neues Level gehoben.

Drake Maye führt die NFL in seinem zweiten Jahr in CPOE, EPA und EPA/Dropback an und hat nebenbei auch das beste Passer Rating sowie die höchste Completion Percentage, obwohl er im Schnitt 8,9 Air Yards pro Pass wirft. Und auch auf dem Boden war er stets gefährlich. Matthew Stafford mag auch sehr gut gewesen sein in dieser Saison, aber er hat am Ende auch Superstars, zu denen er wirft und machte letztlich zu viele Fehler, um sein Team zum Division-Titel zu führen.

Diese Position war vielleicht die schwierigste Wahl von allen, weil sie so viel Qualität mit sich bringt. Bijan Robinson hat die meisten Scrimmage Yards, Derrick Henry trug sein Team am Ende fast noch in die Playoffs, Jonathan Taylor hatte die meisten Touchdowns und James Cook holte sich den Rushing-Titel. Doch keiner war wohl so entscheidend für sein Team wie CMC. McCaffrey führte die NFL mit Abstand in Touches an und erreichte zum dritten Mal in seiner Karriere die 2000-Scrimmage-Yards-Marke. Mehr noch: Vor einigen Wochen führte er sogar die NFL in Receptions an – wie in: alle Spieler, nicht nur Running Backs! Mit zahllosen Ausfällen war er zeitweilig die komplette Offense der Niners und trug sie in die Playoffs.

Eiskalt-Oldie Rodgers erfüllt die kühne Steelers-Vision

Genau dafür haben die Pittsburgh Steelers Oldie Aaron Rodgers in der NFL-Offseason geholt. Der 42-Jährige führt das Team mit einer starken Leistung in der Crunch Time in die Playoffs. Der Head Coach feiert seinen Quarterback.

Zigarrenqualm waberte aus der Kabine. Kein Wunder, die Pittsburgh Steelers hatten allen Grund zu feiern. Durch das dramatische 26:24 gegen die Baltimore Ravens holte sich das Franchise das letzte Playoff-Ticket der NFL.

Mann des Spiels war Quarterback-Star Aaron Rodgers. Er war wieder mal da, als es drauf ankam.

Im vierten Quarter brachte er 11 von 14 Versuchen für 133 Yards an seine Männer – darunter der spielentscheidende 26-Yard-Touchdown-Pass auf Wide Receiver Calvin Austin 55 Sekunden vor Spielende. Rodgers beendete das Spiel mit 31 von 47 erfolgreichen Pässen für 294 Yards und einem Touchdown.

„Wir haben es uns wirklich die ganze Saison über nicht leicht gemacht“, sagte er nach der Partie mit einem Lächeln im Gesicht. „Aber ich bin stolz auf unsere Jungs“, so der Spielmacher weiter.

„Ich bin stolz darauf, wie wir mehrfach reagiert haben, nachdem sie in Führung gegangen waren. Zu diesem Zeitpunkt der Saison braucht es einfach nur ein wenig Vertrauen.“

Head Coach Mike Tomlin hatte in der Offseason sein Vertrauen voll in den Altmeister gesetzt, sich dafür auch Kritik anhören müssen

„Das war unsere Vision im Frühjahr, als wir ihn verpflichtet haben“, sagte Tomlin. „Deshalb macht man Geschäfte mit einem 42-Jährigen, der schon alles gesehen und erlebt hat und einen Lebenslauf wie seinen vorweisen kann. Er ist nicht nur fähig, er blüht dabei richtig auf. Ich denke, das hat er heute Abend unter Beweis gestellt.“

Pass Rusher T.J. Watt stimmte in die Lobeshymne ein. „Genau deshalb ist er hier. Das ist der beste Typ in der NFL für diesen Moment“, sagte er: „Ihn auf so großer Bühne liefern zu sehen, war unglaublich.“

Blitz-Debütant Füllkrug hinterlässt gleich Eindruck

Niclas Füllkrug feiert nach seinem Wechsel bei der AC Mailand ein Blitz-Debüt – und überrascht gleich mal positiv.

Niclas Füllkrug präsentierte voller Stolz die ersten Fotos in Aktion für die AC Mailand, die neue Nummer neun ist im Eiltempo in seiner neuen sportlichen Heimat angekommen. „Perfektes Debüt, perfekter Start ins Jahr“, schrieb der 32-Jährige bei Instagram: „Es war mir eine große Ehre, gleich mein erstes Spiel bestreiten zu dürfen! Ich fühle mich schon wie zu Hause, auch wenn das erste Heimspiel noch bevorsteht – ich kann es kaum erwarten!“

Nur wenige Stunden nach dem offiziellen Vollzug seines Wechsels debütierte Niclas Füllkrug am Freitagabend für die Rossoneri beim 1:0 (0:0) bei Cagliari Calcio – und hinterließ in den ersten Tagen gleich Eindruck. „Wir waren alle überrascht von seiner starken Form im Training in dieser Woche“, schwärmte Sportchef Igli Tare: „Er bringt uns jede Menge Physis und eine starke Präsenz im Strafraum. Noch wichtiger ist aber sein Enthusiasmus.“

Füllkrug sei im engen italienischen Meisterrennen „ein Spieler, der uns helfen wird, unsere Ziele zu erreichen“, so der 52-Jährige weiter. Das deutete er bei seinem Blitz-Debüt nach der Einwechslung für Torschütze Rafael Leao in der 69. Minute bereits an. Mit der Führung im Rücken lief der Neuzugang von West Ham United unermüdlich an, sorgte mit festgemachten langen Bällen für Entlastung – und hätte beinahe sogar gleich den ersten Scorerpunkt verbucht.

Doch Christian Pulisic verpasste nach schönem Steilpass des Deutschen das mögliche 2:0 mit einem schwachen Abschluss (87.). Füllkrug habe es „wirklich gut“ gemacht, sagte Matchwinner Leao.

„Corriere dello Sport“ lobte die „Physis“ des Angreifers, der wie früher Marco van Basten die Nummer neun trägt. Füllkrug soll im Angriff besondere Präsenz ausstrahlen: „Nach der Verletzung von Santiago Gimenez fehlten uns bestimmte Eigenschaften in der Mannschaft“, erklärte Tare den Transfer.

 

Schneller als Pogacar? Vingegaard-Rekord eine Mogelpackung

Radsport-Star Jonas Vingegaard nutzt die Zeit vor dem Jahreswechsel, um in seiner dänischen Heimat gemeinsam mit seiner Familie zu relaxen. Umso mehr staunten einige Fans, als der Visma-Kapitän an einem bekannten Anstieg in Spanien am Montag die Rekordzeit von Tadej Pogacar unterbot. Doch schnell war klar: Jemand hatte sich einen Scherz erlaubt.

Die spanischen Costa Blanca ist für viele Radsport-Profis ein äußerst beliebter Aufenthaltsort in den kalten Monaten. Bei moderaten Temperaturen spulen sie dort ihre Kilometer auf dem hügeligen Gelände ab und halten sich für die kommende Saison in Form.

Eine der beliebtesten Anlaufstellen ist der Coll de Rates. Auch Tadej Pogacar war vor wenigen Tagen dort. Der Slowene holte sich dabei seinen Kletterrekord zurück und meisterte den Anstieg am 19. Dezember mit einem Durchschnittstempo von 32,3 km/h in nur 11:57 Minuten.

Am Montag hatte der Anstieg aber plötzlich einen neuen Rekordhalter: Jonas Vingegaard. Auf einem Strava-Profi mit seinem Namen tauchte für den Anstieg eine Zeit von 11:49 Minuten auf. Eine erstaunliche Leistung, zumal der Däne überhaupt nicht vor Ort war.

Das Rätsel um den neuen Rekord wurde dann jedoch schnell gelüftet: Ein Strava-User hatte sich offenbar einen Scherz erlaubt, ein Profil mit Vingegaards Namen und dessen offiziellen Visma-Teambild angelegt und war den Anstieg mit einem Roller oder einem ähnlichen Fahrzeug hochgefahren.

Skeptisch wurden einige User schon bei einem genaueren Blick auf die Trainingsfahrt, die im gefälschten Vingegaard-Account gespeichert wurde. Demnach fuhr der Däne am Montag lediglich 13 Kilometer. Zudem war diese Tour die einzige, die in dem Profil zu sehen war.

Nach genauerer Prüfung stellte sich zudem raus: Vingegaard selbst hat überhaupt kein Strava-Profi, auf dem er seine Trainingsfahrten festhält. Und so hielt der Wirbel um seinen neuen Rekord auch nur wenigen Stunden.

Schneller als Pogacar? Vingegaard-Rekord eine Mogelpackung

Radsport-Star Jonas Vingegaard nutzt die Zeit vor dem Jahreswechsel, um in seiner dänischen Heimat gemeinsam mit seiner Familie zu relaxen. Umso mehr staunten einige Fans, als der Visma-Kapitän an einem bekannten Anstieg in Spanien am Montag die Rekordzeit von Tadej Pogacar unterbot. Doch schnell war klar: Jemand hatte sich einen Scherz erlaubt.

Die spanischen Costa Blanca ist für viele Radsport-Profis ein äußerst beliebter Aufenthaltsort in den kalten Monaten. Bei moderaten Temperaturen spulen sie dort ihre Kilometer auf dem hügeligen Gelände ab und halten sich für die kommende Saison in Form.

Eine der beliebtesten Anlaufstellen ist der Coll de Rates. Auch Tadej Pogacar war vor wenigen Tagen dort. Der Slowene holte sich dabei seinen Kletterrekord zurück und meisterte den Anstieg am 19. Dezember mit einem Durchschnittstempo von 32,3 km/h in nur 11:57 Minuten.

Am Montag hatte der Anstieg aber plötzlich einen neuen Rekordhalter: Jonas Vingegaard. Auf einem Strava-Profi mit seinem Namen tauchte für den Anstieg eine Zeit von 11:49 Minuten auf. Eine erstaunliche Leistung, zumal der Däne überhaupt nicht vor Ort war.

Das Rätsel um den neuen Rekord wurde dann jedoch schnell gelüftet: Ein Strava-User hatte sich offenbar einen Scherz erlaubt, ein Profil mit Vingegaards Namen und dessen offiziellen Visma-Teambild angelegt und war den Anstieg mit einem Roller oder einem ähnlichen Fahrzeug hochgefahren.

Skeptisch wurden einige User schon bei einem genaueren Blick auf die Trainingsfahrt, die im gefälschten Vingegaard-Account gespeichert wurde. Demnach fuhr der Däne am Montag lediglich 13 Kilometer. Zudem war diese Tour die einzige, die in dem Profil zu sehen war.

Nach genauerer Prüfung stellte sich zudem raus: Vingegaard selbst hat überhaupt kein Strava-Profi, auf dem er seine Trainingsfahrten festhält. Und so hielt der Wirbel um seinen neuen Rekord auch nur wenigen Stunden.

Chargers treffen überraschende Quarterback-Entscheidung

In der NFL steht Woche 18 und damit das Ende der Regular Season an. Viele Entscheidungen rund um die Playoffs sind bereits gefällt, einige letzte stehen noch aus. Auch die Los Angeles Chargers spielen noch eine dieser bedeutenden Partien. Umso überraschender kommt daher eine Entscheidung von Head Coach Jim Harbaugh.

Der Übungsleiter verkündete schon am Montag, dass es im Duell gegen die Denver Broncos (ab 22:25 Uhr live bei RTL) einen Wechsel auf der Quarterback-Position geben wird. Der etatmäßige Starter Justin Herbert erhält eine Ruhepause, für ihn wird Trey Lance die Offense auf das Feld führen.

Schon seit Woche 13 spielt Herbert mit einer Fraktur an der linken Hand, die ihn sogar zu einer Operation zwang. Nur wenige Tage nach dem Eingriff stand der Spielmacher wieder auf dem Feld und führte seine Farben in den vergangenen Wochen in die NFL Playoffs.

Neben Justin Herbert könnten auch weitere Starter eine Pause bekommen, verriet Harbaugh: „Gewinnen und Gesundheit das sind unsere beiden Ziele“, sagte Harbaugh. „Und für die Spieler, von denen wir – die Ärzte, die Trainer, ich selbst, die Organisation – glauben, dass sie die meisten Verletzungen haben und diese Zeit am dringendsten brauchen, haben wir beschlossen, dass dies die Richtung ist, in die wir gehen werden“, so der Übungsleiter.

In der Entscheidung von Harbaugh – so verständlich sie auch ist – steckt eine gewisse Brisanz. Schließlich spielt der kommende Gegner aus Denver noch um den First Seed in der AFC. Mit einem Sieg könnten die Broncos den First Seed sichern und die New England Patriots würden in die Röhre schauen.

Und alleine der Ausfall von Justin Herbert steigert die Chancen für Denver ungemein, denn der Chargers-Quarterback war zuletzt der alles überragende Spieler bei den Bolts. Und das, obwohl er hinter einer massiv angeschlagenen Offensive Line quasi dauerhaft auf der Flucht war.

Diese angeschlagene Line muss es nun mit einer der besten Defenses der Liga aufnehmen. Herbert hier zu schützen macht dementsprechend Sinn, auch wenn die Chargers selbst sogar noch um ihr Seeding in der AFC spielen, wo zwischen Seed fünf und sieben noch alles möglich ist.

„Gesundheit und Sieg. Das ist alles“, sagte Harbaugh mit Bezug auf das kommende Match und ein mögliches Playoff-Seeding. „Es gibt keine Möglichkeit, das vorherzusagen. Wir müssen so oder so auswärts ran. Alle potenziellen Teams wären gut, und wir werden uns darauf vorbereiten.“

Eishockey-Legende stellt DEL-Rekord auf

Ein Ende ist für den ewigen Daniel Pietta noch nicht in Sicht. Der mittlerweile 39 Jahre alte Stürmer des ERC Ingolstadt möchte nämlich noch „bis mindestens 40“ in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) spielen, wie er immer wieder erzählt. Vorausgesetzt Pietta bleibt gesund, dürfte er dann seinen Rekord für die meisten Hauptrundenspiele in der DEL locker ausbauen.

Mit Partie 1017 im Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg übernahm der Olympia-Teilnehmer von 2022 die alleinige Bestmarke und ließ Mirko Lüdemann hinter sich. Pietta hält auch den Rekord für die meisten Vorlagen in der deutschen Eliteklasse. Noch vor dem ersten Puck wurde er mit einem Blumenstrauß und einem Bild geehrt, die Fans feierten ihn mit Sprechchören.

„Ich bin aufgewachsen, da habe ich Mirko Lüdemann noch auf dem Eis gesehen als Fan. Jetzt mit ihm da oben zu stehen, ist schon was Besonderes“, sagte Pietta nach der Partie bei MagentaSport. Beim 2:1-Sieg nach Penaltyschießen leitete er mit einem gewonnenen Bully im ersten Drittel das zwischenzeitliche 1:1 ein.

Sein erstes DEL-Spiel absolvierte der gebürtige Krefelder für seinen Heimatverein im November 2003, da war der Center noch keine 17 Jahre alt. 2015 unterzeichnete er dann bei seinem Herzensclub einen Vertrag über zehn Jahre. Nach einem Wechsel in der Geschäftsführung und einem Streit zog Pietta 2020 dann nach Ingolstadt weiter.

In Oberbayern hat die Nummer 86 längst eine neue Heimat gefunden. Hier besitzt die „spielende DEL-Legende“, wie ihn Sportdirektor Tim Regan einmal nannte, noch einen Vertrag bis zum Sommer. Hier kann Pietta, der auch den Nachwuchs beim ERC trainiert, weiter Rekordmarken ausbauen.

FC Bayern bekommt grünes Licht für Mega-Transfer

Der FC Bayern könnte womöglich schon zeitnah den nächsten Mega-Transfer eintüten. Objekt der Begierde ist ein brasilianischer Offensiv-Star, dessen Klub grundsätzlich schon grünes Licht für einen Deal gegeben hat.

Der FC Bayern denkt in diesen Tagen offenbar intensiv über einen Transfer des 19-jährigen Brasilianers Rayan nach. Nachdem zunächst brasilianische Medien vom Interesse des deutschen Rekordmeisters berichteten, bestätigte anschließend auch Transfer-Insider Fabrizio Romano die durchaus heiße Spur nach München.

Rayan steht aktuell beim Erstligisten Vasco da Gama unter Vertrag und spielte sich dort in der abgelaufenen Saison mit 20 Toren in 55 Pflichtspielen ins Rampenlicht. Zudem glänzte er auch bei der südamerikanischen U20-Meisterschaft im Trikot der brasilianischen Nationalmannschaft.

Laut Romano steht der 19-Jährige auf der Shortlist des FC Bayern, der den Spieler bereits gescoutet und intensiv beobachtet hat. Aktuell, so der Transfer-Insider, werden zwar noch keine direkten Verhandlungen zwischen den Klubs geführt, Kontakt wurde seitens der Münchner allerdings schon hergestellt, um die Situation genauer auszuloten.

Zuvor hatte das große brasilianische Online-Portal „UOL Esporte“ berichtet, Rayans Klub sei über das Interesse des FC Bayern informiert und warte bereits auf ein Angebot aus München. Im Gespräch ist demnach eine Ablöse von rund 50 Millionen Euro, schon ab 45 Millionen Euro würde sich Vasco da Gama dem Bericht zufolge jedoch gesprächsbereit zeigen.

Rayan selbst würde „UOL Esporte“ zufolge gerne den Schritt über den großen Teich wagen und seine Karriere in Europa fortsetzen. Der FC Bayern sei ein Klub, dem er sich gerne anschließen würde, heißt es.

Schon Ende November wurde Rayan mit einem Wechsel zum FC Bayern in Verbindung gebracht. Damals hatte die „Bild“ über das Interesse der Münchner berichtet. Ziel sei es, zunächst einen Backup und später einen Nachfolger für Harry Kane zu haben, erklärte das Blatt.

Überraschende Kehrtwende im BVB-Poker mit Julian Brandt

Dass Julian Brandt seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag bei Borussia Dortmund nicht noch einmal verlängert bekommt, schien noch vor wenigen Wochen so gut wie sicher. Zuletzt spielte sich der Offensivspieler in der Startelf von Niko Kovac aber wieder fest, überzeugte mit Toren und Vorlagen. Ein Umstand, der den BVB offenbar zu einem Umdenken bewegt hat.

„Wir sind jetzt in einer Phase, in der wir viele Spiele haben. Die möchten wir bis Weihnachten sauber zu Ende führen. Ich bin mir sicher, dass es Richtung Neujahr dann auch Gespräche geben wird mit Sebastian Kehl“, hatte Julian Brandt noch vor wenigen Wochen auf einer Pressekonferenz zu seiner BVB-Zukunft gesagt. Wie die Gespräche ausgehen werden, ist laut „Bild“ nicht absehbar.

Demnach der hat der ehemalige Leverkusener inzwischen die Qual der Wahl. Der ehemalige Nationalspieler könne den Informationen des Boulevardblattes zufolge nahezu frei entscheiden, ob er noch einmal bei Borussia Dortmund verlängert oder einen ablösefreien Wechsel im Sommer forciert. Potentielle Abnehmer könnten offenbar in der Premier League zu finden sein.

Brandt habe sich durch die jüngste Leistungssteigerung für ein neues Arbeitspapier beim BVB beworben, heißt es im Bericht weiter. Waren die Schwarz-Gelben lange skeptisch, die Zusammenarbeit mit dem 29-Jährige, der zwischenzeitlich nur noch auf Kurzeinsätze als Joker kam, fortzuführen, sei der Wunsch nach einem Verbleib des Kreativspielers am Westfalenstadion zuletzt wieder groß geworden, so die „Bild“.

Das Problem: Dass der gebürtige Bremer seinen Vertrag in der Ruhrpottmetropole auch wirklich verlängern wird, ist keinesfalls sicher. Um den 48-fachen DFB-Stars von einem Verbleib zu überzeugen, müsse sich der Bundesligist wohl „strecken“. Grundsätzlich könne sich Brandt eine Vertragsverlängerung aber vorstellen, heißt es weiter.

Zeitnah ist mit einer Zukunftsentscheidung des Rechtsfußes aber wohl nicht zu rechnen. Laut „Bild“ verspürt der Offensive Mittelfeldspieler keinerlei Druck, hat er offenbar doch inzwischen das Heft des Handelns in seinen eigenen Hände. Ein Entschluss fassen wolle der erfahrene Bundesligaprofi erst „in den kommenden Wochen“.

Flagg macht Doncic vergessen – Spurs mit Ansage

Nur zwei Mannschaften hatten am Dienstag im großen weihnachtlichen Vorlauf spielfrei. Eine vollgepackte Nacht riss Nummer-1-Pick Cooper Flagg an sich. Der Youngster bestimmt die Schlagzeilen mit einer sensationellen Vorstellung gegen Nikola Jokic und die Denver Nuggets.

Cooper Flagg dürfte die Fans der Dallas Mavericks (12-19) einmal mehr über den Glücksfall des Lotteriegewinns im Sommer verzückt haben. 33 Punkte schenkte er keinem geringeren Team als den ambitionierten Denver Nuggets (21-8) ein und führte seine Mannschaft obendrein zu einem 131:130-Heimsieg.

Gleich seine ersten sieben Versuche aus dem Feld fanden ihr Ziel. Nach 48 Minuten stand seine Ausbeute bei 14/21 und darüber hinaus auch noch bei 4/6 von jenseits der Dreierlinie. Seine Statline rundete er mit 9 Rebounds, 9 Assists, 1 Steal und 1 Block bei 2 Ballverlusten ab.

Angeführt vom jüngsten Spieler der Liga stürmten die Gastgeber zu einer frühen 22:6-Führung gegen die Nuggets um Nikola Jokic (29 Punkte, 14 Rebounds) und Jamal Murray (31 Punkte, 14 Assists). Mitte des dritten Viertels riss er die Zuschauer im American Airlines Center mit einem spektakulären Poster-Dunk von den Sitzen.

Im zweiten Duell der Saison zwischen den San Antonio Spurs (22-7) und den Oklahoma City Thunder (26-4) haben die Spurs erneut die Oberhand über den amtierenden Meister behalten – und zwar deutlich. Das antizipierte Top-Spiel zwischen den beiden Schwergewichten der Western Conference blieb nur über drei Viertel spannungsgeladen.

15 Führungswechsel und 13 Gleichstände lieferte die Anzeigetafel im Frost Bank Center in San Antonio, ehe die Gastgeber dank 25 Punkten von Keldon Johsnon und 24 von Stephon Castle davonzogen. Für die Thunder war es mit Abstand die deutlichste Pleite der Saison, nachdem der Titelverteidiger im bisherigen Saisonverlauf erst mit maximal fünf Punkten unterlegen war.

Ein Dreier von Victor Wembanyama, der vor der Partie noch als fraglich galt (Wade), sorgte neun Minuten vor dem Ende für die erste zweistellige Führung seiner Mannschaft, die in den anschließenden Minuten noch auf bis zu 21 Punkte anstieg. Der Franzose kam auf 12 Punkte und begann die Partie wie zuletzt auf der Bank. Shai Gilgeous-Alexander hielt seine 20-Punkte-Serie derweil am Leben. Der MVP der vergangenen Regular Season und Finals beendete das Spitzenspiel mit 33 Zählern.