Neuzugang glaubt an Stanley-Cup-Sieg mit den Edmonton Oilers

Mit den Carolina Hurricanes gewann Goalie Frederik Andersen in der abgelaufenen Saison den Stanley Cup. Anschließend wurde dem Routinier mitgeteilt, dass die Zusammenarbeit in Raleigh endet. Der 35-Jährige schloss sich stattdessen als Free Agent den Edmonton Oilers an. Mit seinem neuen Arbeitgeber traut sich der Däne zu, erneut die NHL zu gewinnen.

„Es war ein etwas seltsamer Prozess. Ich wollte unbedingt in Carolina bleiben, aber sie wollten diesen Weg nicht gehen, und dann gab es die Möglichkeit, mit anderen Vereinen zu sprechen“, berichtete Frederik Andersen bei einem Besuch seiner dänischen Heimat von den vergangenen Monaten. An ein Karriereende habe er trotz seines Aus in Raleigh „ganz und gar nicht“ gedacht, erklärte er.

Er wolle „immer noch spielen. Das Eishockeyleben ist einfach großartig. Das Leben in der Umkleidekabine ist toll, und in neue Städte zu fliegen und ständig Spiele zu bestreiten – das motiviert mich nach wie vor“, legte der Goalie nach: „Ich habe oft von Spielern gehört, die aufgehört haben, und die sagen: ‚Spiel so lange, wie du kannst.‘ Das hat auch dazu beigetragen, meine Gedanken ans Aufhören zu dämpfen.“

Also unterschrieb der Routinier bei den Edmonton Oilers einen Einjahresvertrag. „Ich denke, Edmonton hat gute Chancen darauf, den Stanley Cup nach Alberta zu holen“, legte sich Andersen fest: „So kann ich den Traum noch einmal verfolgen. Das spornt mich an, wieder aufs Eis zu gehen und es vielleicht noch einmal zu schaffen und diese Erfahrung noch einmal zu machen.“

„Vielleicht ist es Edmontons Jahr. Das ist das Tolle am Eishockey. Es ist schwer vorherzusagen, wer gewinnen wird. Sie haben eine wirklich gute Mannschaft – und den besten Spieler der Welt“, fuhr er fort und spielte damit auf Connor McDavid an: „Es wird spannend sein, mit ihm zu spielen – und eine großartige Erfahrung. Es ist wirklich schön, mal nicht gegen ihn spielen zu müssen.“

Andersen begann seine NHL-Laufbahn in der Saison 2013/2014 bei den Anaheim Ducks. 2016 folgte der Wechsel nach Toronto, 2021 ging es weiter nach Carolina. Für die Canes kam der Goalie in der vergangenen Regular Season in 35 Einsätzen auf einen Gegentorschnitt von 3,05 bei einer Fangquote von 87,4 Prozent. Es war die statistisch gesehen schlechteste Saison seiner Karriere.