Warriors treffen Entscheidung bei Green

Die Golden State Warriors sind bei LeBron James leer ausgegangen und haben sich nun auf einen neuen Vertrag mit Draymond Green geeinigt. Die Konditionen entsprechen dabei der zuvor abgelehnten Spieleroption des viermaligen Champions.

Green hatte seine Option über 27,6 Millionen Dollar für die kommende Saison nicht gezogen, um dem Team die Möglichkeit auf eine LeBron-Verpflichtung zu geben. Nun soll der 36-Jährige über seinen neuen Vertrag 27,7 Mio. Dollar bekommen, wie ESPN am Dienstag berichtete. Eine No-Trade-Klausel, zu der Green berechtigt gewesen wäre, fehlt laut ESPN allerdings in dem Papier.

Noch wenige Stunden vor Bekanntwerden der Verlängerung hatte sich Green in seinem Podcast zu der Entscheidung von James geäußert, bei den Philadelphia 76ers statt in der Bay anzuheuern. Der frühere Spitzen-Verteidiger, der seine gesamte Karriere bei den Warriors verbracht hat, hatte James während eines gemeinsamen Urlaubs versucht, von einem Wechsel nach San Francisco zu überzeugen. Allerdings ohne Erfolg.

„Ich glaube letztendlich nicht, dass Bron die Vergangenheit jemals überwinden konnte, und ich verstehe das, ich begreife es“, sagte Green mit Blick auf die Finals-Duelle zwischen LeBrons Cleveland Cavaliers und den Warriors. „Er wäre zerstört worden, wenn er sich den Warriors angeschlossen hätte. Man hätte gesagt: ‚Oh, jetzt bist du doch zu Steph gegangen. Oh, du musstest es am Ende doch tun.‘ Ich denke, das hat letztendlich die Entscheidung stark beeinflusst, das hat eine große Rolle dabei gespielt, dass die Warriors LeBron nicht bekommen haben.“

Mit Greens Verlängerung und den in dieser Offseason ebenfalls abgeschlossenen Deals mit Kristaps Porzingis, Al Horford und Charles Bassey haben die Warriors nun beinahe den kompletten Frontcourt der vergangenen Saison weiter dabei. Die einzige Ausnahme bildet Center Quinten Post, der sich den Memphis Grizzlies anschloss, nachdem die Warriors das ihm unterbreitete Dreijahresangebot über 30 Millionen Dollar nicht mitgehen wollten.