Historischer Torwart-Treffer in der DEL

Der deutsche Nationalkeeper Dustin Strahlmeier hat in der Deutschen Eishockey Liga einen historischen Treffer erzielt.

Als erster Torwart in der Geschichte der DEL schoss er beim 4:2 seiner Grizzlys Wolfsburg gegen die Dresdner Eislöwen selbst ein Tor.

„Ich hatte ein bisschen Platz und dachte: Ich versuche es einfach mal“, sagte der 33-Jährige bei MagentaSport. „Ich habe mir nicht wirklich was dabei gedacht, sondern einfach geschossen.“

Wolfsburgs Trainer Mike Stewart war völlig perplex: „Seit fünf Jahren kenne ich ihn jetzt. Er hat es im Training nicht einmal versucht, auf ein leeres Tor zu schießen. Er hatte ein perfektes Timing, der Schuss hatte auch genügend Tempo. Es war die Kirsche obendrauf“, sagte der Kanadier.

Beim Spielstand von 3:2 für Wolfsburg hatten die Dresdner am Sonntagabend in der letzten Spielminute ihren Torwart ausgewechselt, um mit sechs Feldspielern auf den Ausgleich zu drängen.

Doch Strahlmeier parierte zunächst einen harmlosen Schuss der Gäste, sah dann das leere gegnerische Tor – und schoss den Puck einmal fast über das gesamte Spielfeld hinweg an allen Mit- und Gegenspielern vorbei hinein.

In den Statistiken der DEL standen zuvor zwar schon Torhüter-Tore von Jean-Marc Pelletier (Hamburg Freezers), Gustaf Wesslau (Kölner Haie) oder Arno Tiefensee (Adler Mannheim). Doch in ihren Fällen handelte es sich um Eigentore eines gegnerischen Spielers.

Und da es im Eishockey offiziell keine Eigentore gibt, wurden in diesen drei Fällen die Torhüter zu Torschützen erklärt, weil sie zuvor als letzte Spieler ihres Teams den Puck kontrolliert hatten.

Canucks und Sheerwood-Agent hecken Trade-Pläne aus

Die Vancouver Canucks stehen wohl vor einer richtungsweisenden Personalentscheidung. Betroffen ist Left Wing Kiefer Sherwood.

Laut Elliotte Friedman (Sportsnet) sind die Kanadier offen für einen möglichen Trade von Kiefer Sherwood. Inmitten einer sportlichen Krisenzeit – Vancouver hat zuletzt zehn Niederlagen in Serie hinnehmen müssen und somit einen Franchise-Negativrekord aus der Saison 1997/98 eingestellt – arbeitet die Organisation demnach aktiv mit dem Agenten des Angreifers zusammen, um einen Wechsel vorzubereiten.

Wie Friedman am Samstag in der Rubrik Saturday Headlines während des Hockey Day in Canada erklärte, sei dieses Vorgehen bereits bei früheren Deals erfolgreich gewesen.

„Einer der Gründe, warum der Quinn-Hughes-Trade so schnell zustande kam, war, dass der Agent aktiv eingebunden wurde“, so der NHL-Insider. „Genau das passiert jetzt auch bei Sherwood.“

Sherwood befindet sich im zweiten Jahr seines Zweijahresvertrags über 3 Millionen Dollar und wird im Sommer zum Unrestricted Free Agent. In dieser Saison zählt der Flügelspieler zu den Lichtblicken bei den Kanadiern und legte in 44 Einsätzen 23 Scorerpunkte (17 Tore, 6 Assists) auf.

Das Interesse anderer Teams erscheint dementsprechend logisch. „Im Moment sitzen viele Teams noch da und warten – fast wie bei einer Pokerrunde“, so Friedman weiter. „Interesse ist definitiv da. Die Frage ist nur, wann jemand den ersten Schritt macht.“

Ovi-Meilenstein bei Pleite gegen Predators

Für die Washington Capitals (23-17-6) gab es am Sonntagabend trotz der 2:3 Pleite bei den Nashville Predators (21-20-4) etwas zu feiern: Alexander Ovechkin sicherte sich mit einem Treffer den nächsten irren Meilenstein.

Der Rekordtorschütze der Liga erzielte nach knapp sechs Minuten das 1:0, holte damit auch in seiner 21. Saison mindestens 20 Tore und schrieb damit erneut Geschichte: Nur Gordie Howe ist dieses Kunststück noch einmal öfter gelungen.

Dass es trotz Karriere-Treffer 917 ihres Washington Capitals nicht für die Caps reichte, lag vor allem an einem starken Roman Josi. Der Spielführer der Gastgeber war an allen drei Toren beteiligt, mit dem Nashville die Partie zu seinen Gunsten drehte. Das 1:1 und 1:2 legte Josi auf, beim vorentscheidenden 3:1 im Schlussdrittel war er dann sogar selbst erfolgreich.

„Wir finden immer wieder Wege, Spiele zu gewinnen, was enorm wichtig für uns ist“, sagte der gebürtige Berner. „Nach dem zweiten Drittel, in dem sie eine Menge Druck gemacht haben, haben wir uns gesagt: ‚Wir müssen wieder in die Offensive gehen, um dieses Spiel gewinnen.“ Und genau das haben wir getan.“

Beide Teams sind am Dienstag wieder im Einsatz. Washington, derzeit letzter Wild-Card-Inhaber im Osten, empfängt um 1 Uhr die Montreal Canadiens. Eine Stunde später folgt der Eröffnungsbully in Nashville gegen die Edmonton Oilers. Die Predators liegen im Westen zwei Punkte hinter den Playoff-Plätzen.

 

Eishockey-Legende stellt DEL-Rekord auf

Ein Ende ist für den ewigen Daniel Pietta noch nicht in Sicht. Der mittlerweile 39 Jahre alte Stürmer des ERC Ingolstadt möchte nämlich noch „bis mindestens 40“ in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) spielen, wie er immer wieder erzählt. Vorausgesetzt Pietta bleibt gesund, dürfte er dann seinen Rekord für die meisten Hauptrundenspiele in der DEL locker ausbauen.

Mit Partie 1017 im Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg übernahm der Olympia-Teilnehmer von 2022 die alleinige Bestmarke und ließ Mirko Lüdemann hinter sich. Pietta hält auch den Rekord für die meisten Vorlagen in der deutschen Eliteklasse. Noch vor dem ersten Puck wurde er mit einem Blumenstrauß und einem Bild geehrt, die Fans feierten ihn mit Sprechchören.

„Ich bin aufgewachsen, da habe ich Mirko Lüdemann noch auf dem Eis gesehen als Fan. Jetzt mit ihm da oben zu stehen, ist schon was Besonderes“, sagte Pietta nach der Partie bei MagentaSport. Beim 2:1-Sieg nach Penaltyschießen leitete er mit einem gewonnenen Bully im ersten Drittel das zwischenzeitliche 1:1 ein.

Sein erstes DEL-Spiel absolvierte der gebürtige Krefelder für seinen Heimatverein im November 2003, da war der Center noch keine 17 Jahre alt. 2015 unterzeichnete er dann bei seinem Herzensclub einen Vertrag über zehn Jahre. Nach einem Wechsel in der Geschäftsführung und einem Streit zog Pietta 2020 dann nach Ingolstadt weiter.

In Oberbayern hat die Nummer 86 längst eine neue Heimat gefunden. Hier besitzt die „spielende DEL-Legende“, wie ihn Sportdirektor Tim Regan einmal nannte, noch einen Vertrag bis zum Sommer. Hier kann Pietta, der auch den Nachwuchs beim ERC trainiert, weiter Rekordmarken ausbauen.

Draisaitl führt Oilers zum Sieg

Deutschlands Eishockeystar Leon Draisaitl ist mit den Edmonton Oilers in der NHL in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Der gebürtige Kölner besiegte mit seinem Team die Vegas Golden Knights 4:3 und lieferte dabei zwei Assists. Zwei Tage nach der 2:5-Niederlage bei den Minnesota Wild feierten die Kanadier damit den dritten Sieg in den vergangenen vier Spielen.

Leon Draisaitl, der am vergangenen Dienstag als erster Deutscher die Schallmauer von 1000 Scorerpunkten in der NHL-Hauptrunde durchbrochen hatte, punktete gegen Vegas bereits im ersten Drittel zweimal. Nach einer 4:0-Führung machten es die Oilers noch einmal spannend, brachten den Sieg aber über die Zeit. Als Tabellendritter der Pacific Division liegt Edmonton auf Play-off-Kurs.

Die Ottawa Senators um Tim Stützle setzten ihre Siegesserie derweil fort und gewannen 6:2 bei den Boston Bruins von Trainer Marco Sturm. Angreifer Stützle traf mit seinem 17. Saisontreffer zum zwischenzeitlichen 4:1 (27.). Für die Senators war es der vierte Sieg in Folge. Die Bruins des einstigen deutschen Bundestrainers Sturm kassierten hingegen die dritte Niederlage nacheinander, liegen in der Atlantic Division aber drei Zähler vor Ottawa.

Die Erfolgsserie der Minnesota Wild endete nach sieben Siegen durch eine 1:5-Niederlage gegen die Colorado Avalanche. Nico Sturm blieb in zehn Minuten Eiszeit blass. Minnesota liegt dennoch gut im Rennen um ein Play-off-Ticket.

Nationalspieler John-Jason Peterka traf beim 4:3-Heimsieg der Utah Mammoth gegen die Winnipeg Jets zum zwischenzeitlichen 2:0. Utah darf sich ebenfalls Hoffnung auf die Play-offs machen.

Mannheim verliert Tabellenführung in Köln

Die Adler Mannheim haben in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ihre Tabellenführung verloren.

Nach zuletzt fünf Siegen in Serie unterlag der achtmalige deutsche Meister am Sonntagabend in einem unterhaltsamen Topspiel bei den Kölner Haien mit 4:5 (2:1, 1:3, 1:1). Neuer Spitzenreiter ist mit einem Punkt Vorsprung nun der ERC Ingolstadt, der zuvor 4:2 gegen die Iserlohn Roosters gewonnen hatte.

Vor 18.600 Fans in Köln erwischten die Gäste den besseren Start und gingen mit zwei Treffern in Führung. Im Mitteldrittel drehte Köln die Partie auf 4:3 – begünstigt von Mannheimer Zeitstrafen und zwei Power-Play-Toren. „Wir müssen weniger Strafen nehmen“, forderte Co-Trainer Marcel Goc vor dem Start des Schlussdrittels bei MagentaSport. Kris Bennet glich aus (45.), dann traf Verteidiger Brady Austin 53 Sekunden vor der Schlusssirene zum Kölner Sieg.

„Das war ein Topspiel“, sagte Mannheims Leon Gawanke im Anschluss bei „MagentaSport“: „Wir können nicht jedes Spiel gewinnen. Es geht darum, wie du die Spiele verlierst. Ich glaube nicht, dass wir uns irgendwas ankreiden lassen können.“

Köln behauptet derweil den dritten Tabellenplatz vor dem EHC Red Bull München, der 3:1 gegen die Nürnberg Ice Tigers gewann. Meister Berlin bleibt nach einem 2:0 über die Schwenninger Wild Wings auf dem sechsten Rang.

Nächste Oilers-Festspiele gegen die Jets

Nur zwei Tage nach dem beeindruckenden 9:4-Kantersieg über die Seattle Kraken haben die Edmonton Oilers ihre starke Form auch gegen die Winnipeg Jets eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Bei dem 6:2 im Rogers Place reichte dem Stanley-Cup-Finalisten ein überragendes erstes Viertel. Leon Draisaitl glänzte mit Tor und Vorlage.

Es waren gerade einmal drei Minuten gespielt, da klingelte es erstmals im Kasten von Eric Comrie. Connor McDavid prüfte den Goalie der Jets mit einem Schuss auf die lange Ecke, den der 30-Jährige nicht festhalten konnte. Ryan Nugent-Hopkins stand genau richtig und schob den Abpraller über die Linie.

Nur 90 Sekunden später erhöhte Leon Draisaitl mit seinem 17. Saisontor auf 2:0, Matt Savoie ließ in der 8. Minute bereits das 3:0 folgen. Für eine Vorentscheidung sorgten die Gastgeber, die drei ihrer ersten vier Schüsse im Kasten der Gäste unterbringen konnten, im Powerplay auf Vorlage von Draisaitl durch Evan Bouchard (14.).

Nach der furiosen Anfangsphase ließen es die Gastgeber im Rogers Place etwas ruhiger angehen, ohne den Winnipeg Jets die Möglichkeit zu geben, die Partie noch einmal spannend gestalten zu können. Curtis Lazar schraubte das Ergebnis nach einem schön ausgespielten Gegenstoß der Oilers mit einem sehenswerten Treffer aus der Distanz in die Höhe (23.).

„Ich glaube, die ersten 40 Minuten waren wahrscheinlich unsere besten in dieser Saison“, sagte Draisaitl: „Wir wirken viel besser aufeinander abgestimmt. Wir sind viel schneller.“ Manchmal brauche es „eben auch eine kleine Durststrecke, um wieder in Schwung zu kommen“, resümierte der 30-Jährige: „Hoffentlich können wir jetzt ein paar gute Spiele hintereinander machen.“

Es dauerte bis ins dritte Viertel, ehe sich Winnipeg durch Gabriel Vilardi auf der Anzeigetafel verewigen konnte (45.). David Tomasek stellte den alten Fünf-Tore-Abstand zwar vorübergehend wieder her, das letzte Wort in Alberta hatte allerdings Cole Koepke, der mit seinem Treffer zum 2:6 aus Sicht der Gäste jedoch nur noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnte.

Bedard krönt episches Blackhawks-Comeback

Connor Bedard hat die Chicago Blackhawks (11-9-5) zu einem beeindruckenden Comeback gegen die Anaheim Ducks (15-8-1) geführt. Der 20 Jahre alte Kanadier hatte mit vier Scorerpunkten maßgeblichen Anteil daran, dass die Gastgeber aus einem 0:3 noch ein 5:3 machten.

Die Ducks lagen schon 47 Sekunden nach dem Eröffnungsbully mit 2:0 vorne – Cutter Gauthier und Olen Zellweger hatten den schnellsten Doppelpack zu Beginn eines Spiels in der Franchise-Geschichte erzielt. Doch nachdem Chris Kreider diese mit seinem 600. NHL-Punkt ausgebaut hatte, leitete Connor Bedard die Aufholjagd der Blackhawks mit seiner Vorlage für Tyler Bertuzzi noch im ersten Drittel ein. Es folgte ein weiterer Assist für Ryan Greene im Mitteldrittel, bevor Colton Dach für die Hawks ausglich.

Im Schlussabschnitt schlug Chicagos Superstar dann selbst doppelt zu: Erst verwertete er einen Puckverlust der Ducks vor deren eigenem Tor und zeigte dabei seine unglaublichen Skills mit dem Stick, dann setzte er per Empty-Netter den Deckel auf das Match – und hatte anschließend noch ein paar nette Worte für die Bank der Gäste übrig.

Mit insgesamt 37 Scorerpunkten nach seinem dritten Vier-Punkte-Spiel der Saison liegt Bedard in der NHL-Gesamtwertung auf dem geteilten zweiten Platz. Der noch ein Jahr jüngere Macklin Celebrini hat allerdings bereits eine Partie mehr absolviert. An der Spitze des Rankings steht Nathan MacKinnon mit 44 Punkten, Connor McDavid rundet das kanadische Spitzenquartett mit 36 Punkten ab.

Chicago beendete mit dem Sieg eine Serie von fünf Pleiten hintereinander, die Ducks bleiben trotz der Niederlage Spitzenreiter der Pacific Division.

Oilers mit Befreiungsschlag beim Champion

Die Edmonton Oilers haben ihre Sieben-Spiele-Auswärtstour mit einem Sieg abgeschlossen. Die Kanadier setzten sich mit 6:3 bei Titelverteidiger Florida Panthers durch.

Jack Roslovic (1.) sorgte mit einem Tor nach 25 Sekunden für einen Oilers-Traumstart in Sunrise. Nach dem Ausgleich durch Anton Lundell (7.) setzten sich die Gäste dank Roslovic (8.), Mattias Ekholm (14.) und Vasily Podkolzin (27.) auf 4:1 ab.

Mackie Samoskevich (31.) und Sam Reinhart im Powerplay (34.) brachten Florida wieder ins Geschäft, doch Connor McDavid (58.) und Matt Savoie (58.) machten mit zwei Empty-Net-Goals den Deckel drauf.

Ekholm (1 Tor, 2 Assists) und Evan Bouchard (3 Assists) waren mit jeweils 3 Punkten beste Scorer des Teams aus Alberta. Leon Draisaitl steuerte 1 Assist bei und Goalie Stuart Skinner kam auf 35 Saves.

Bei den Florida Panthers waren Lundell und Samoskevich (jeweils 1 Tor, 1 Assist) die besten Scorer. Goalie Sergei Bobrovsky (13 Saves) musste nach dem vierten Gegentreffer seinen Platz für Daniil Tarasov (12 Saves) räumen.

„Das war ein Riesenerfolg für uns, ein enorm wichtiger Sieg“, sagte Skinner nach der Partie gegen das Team, gegen das die Oilers in den vergangenen beiden Stanley-Cup-Finals jeweils den Kürzeren gezogen hatten.

„Wir waren sehr fokussiert und haben die kleinen Dinge richtig gemacht. Es ist ein guter Abschluss einer für uns sehr komplizierten Auswärtsreise“, ergänzte Trainer Kris Knoblauch.

Edmonton (10-9-5) hat seine Tour mit drei Siegen und vier Niederlagen beendet, zuletzt hatte es drei Pleiten in Folge gehagelt. Die Oilers sind im Westen Neunter und empfangen am Mittwoch (3 Uhr) die Dallas Stars.

Florida (11-9-1), das nach wie vor zahlreiche verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen hat, belegt in der Eastern Conference Rang 13 und gastiert am Dienstag (2 Uhr) bei den Nashville Predators.

Draisaitl-Hammer entscheidet OT-Krimi

Die Edmonton Oilers (9-7-4) sind dank Leon Draisaitl zurück in der Erfolgsspur. Der deutsche Superstar erzielte den Siegtreffer zum 4:3 in Overtime bei den Carolina Hurricanes (12-5-1).

Draisaitl traf nach nur 19 Sekunden mit einem Handgelenk-Hammer ins linke obere Toreck und kletterte mit seinem 20. OT-Gamewinner in der NHL-Rangliste auf den alleinigen 4. Platz.

Im Lenovo Center waren die Oilers drauf und dran, schon wieder eine Zwei-Tore-Führung zu verspielen. Nach den Treffern von Jack Roslovic und Connor McDavid glichen zunächst Eric Robinson und Nikolaj Ehlers für die Hausherren aus.

Auch als McDavid anfangs des Schlussabschnitts auf Draisaitl-Vorlage nachlegte, fand Carolina durch Jordan Staal eine Antwort. Es musste also die OT her, wo Draisaitl zunächst das Faceoff gewann und nur wenige Sekunde darauf nach Ablage von McDavid eiskalt vollstreckte.

Die Oilers feierten zudem das Saisondebüt von Zach Hyman, der nach Genesung von einem ausgerenkten Handgelenk direkt einen Assist beisteuerte. Während Edmonton drei der letzten vier Spiele gewann, gingen die Canes in der fünften OT dieser Saison erstmals als Verlierer vom Eis.

Draisaitl liegt mit 13 Toren in der laufenden Saison hinter Nathan MacKinnon auf Rang 2. Der Star der Colorado Avalanche hat 14 Treffer erzielt und führt die Liga ebenfalls mit 33 Scorerpunkten an. McDavid folgt mit 30 Punkten knapp dahinter.