So zeigt RTL den Super Bowl 2026

Es ist soweit! Der Super Bowl LX in San Francisco steht vor der Tür! Und RTL zeigt ihn live und frei empfangbar für alle Fans in Deutschland.

Es ist der Höhepunkt der NFL-Saison zwischen den New England Patriots und den Seattle Seahawks im Levi’s Stadium von Santa Clara/Kalifornien. Super Bowl LX ist sozusagen das verspätete Rematch von Super Bowl XLIX aus der Saison 2014, als die Patriots dank einer späten Interception von Malcolm Butler den Comeback-Versuch der Seahawks abwehrten und zum vierten Mal die Lombardi Trophy gewannen.

Nun kommt es zur Revanche dieser beiden Franchises und RTL ist live dabei. Schon ab 23:15 Uhr meldet sich dafür Moderatorin Jana Wosnitza aus dem „Field of Jeans“ in der Bay Area. An ihrer Seite hat sie unter anderem die Experten Markus Kuhn und den Mann, der damals schon mit dabei war und erstmals den NFL-Titel holte, Sebastian Vollmer. Beide werden sie dann auch später an den Seitenlinien unterwegs sein und vom Spielfeldrand berichten.

Das große Spiel geht dann wie gewohnt um 0:30 Uhr deutscher Zeit los. Kommentator Patrick „Coach“ Esume und Experte Björn Werner sind dann am Start und begleiten das Spiel.

Eines der Highlights eines jeden Spiels ist wie immer die Halbzeitshow, in der in diesem Jahr der dreimalige Grammy-Gewinner Bad Bunny auftreten wird. Zuvor schon eröffnet die Band Green Day den Abend. Die Nationalhymne singt derweil Charlie Puth, während Brandi Carlile die inoffizielle Hymne der USA „America the Beautiful“ zum Besten geben wird. Coco Jones wiederum intoniert die „schwarze Nationalhymne“ „Lift Every Voice and Sing“.

Die Wahl des Showprogramms gilt derweil als kontrovers und US-Präsident Donald Trump hat bereits seinen Besuch des Spiels abgesagt, weil ihm die ausgesprochenen Trump-Gegner Bad Bunny und Green Day nicht zusagen. Offiziell sei aber „der Weg zu weit“, wie er gegenüber der „New York Post“ erklärte.

Es ist indes der zweite Super Bowl im Levi’s Stadium. Im Jahr 2016 fand hier schon Super Bowl 50 zwischen den Denver Broncos und Carolina Panthers statt, in dem Quarterback-Legende Peyton Manning seinen zweiten Titel gewann und anschließend die Hall-of-Fame-Karriere beendete.

Historischer Torwart-Treffer in der DEL

Der deutsche Nationalkeeper Dustin Strahlmeier hat in der Deutschen Eishockey Liga einen historischen Treffer erzielt.

Als erster Torwart in der Geschichte der DEL schoss er beim 4:2 seiner Grizzlys Wolfsburg gegen die Dresdner Eislöwen selbst ein Tor.

„Ich hatte ein bisschen Platz und dachte: Ich versuche es einfach mal“, sagte der 33-Jährige bei MagentaSport. „Ich habe mir nicht wirklich was dabei gedacht, sondern einfach geschossen.“

Wolfsburgs Trainer Mike Stewart war völlig perplex: „Seit fünf Jahren kenne ich ihn jetzt. Er hat es im Training nicht einmal versucht, auf ein leeres Tor zu schießen. Er hatte ein perfektes Timing, der Schuss hatte auch genügend Tempo. Es war die Kirsche obendrauf“, sagte der Kanadier.

Beim Spielstand von 3:2 für Wolfsburg hatten die Dresdner am Sonntagabend in der letzten Spielminute ihren Torwart ausgewechselt, um mit sechs Feldspielern auf den Ausgleich zu drängen.

Doch Strahlmeier parierte zunächst einen harmlosen Schuss der Gäste, sah dann das leere gegnerische Tor – und schoss den Puck einmal fast über das gesamte Spielfeld hinweg an allen Mit- und Gegenspielern vorbei hinein.

In den Statistiken der DEL standen zuvor zwar schon Torhüter-Tore von Jean-Marc Pelletier (Hamburg Freezers), Gustaf Wesslau (Kölner Haie) oder Arno Tiefensee (Adler Mannheim). Doch in ihren Fällen handelte es sich um Eigentore eines gegnerischen Spielers.

Und da es im Eishockey offiziell keine Eigentore gibt, wurden in diesen drei Fällen die Torhüter zu Torschützen erklärt, weil sie zuvor als letzte Spieler ihres Teams den Puck kontrolliert hatten.

Dzeko bei Schalke 04 „kein Top-Verdiener“

Mit Edin Dzeko hat der FC Schalke 04 einen neuen Wandspieler verpflichtet. Was Sportvorstand Frank Baumann unter anderem beeindruckte: Dem neuen Stürmer-Star ging es in den Verhandlungen keineswegs ums Geld.

Edin Dzeko hat „Bock auf Schalke“, das hat Sportvorstand Frank Baumann schon im ersten Transfergespräch direkt gespürt, wie er am Sonntag bei „Sky“ betonte. Der 39-jährige Stürmer hatte selbst den Kontakt zu S04-Cheftrainer Miron Muslic aufgenommen, dann ging es mit Baumann schnell in die Verhandlungen.

„Ehrlicherweise hatte ich das noch nicht für bare Münze genommen“, räumte Baumann, der in seiner aktiven Karriere selbst noch gegen den damaligen Wolfsburger gespielt hatte, ein. Doch dann ging alles ziemlich schnell.

Der Schalker Sportvorstand verriet nämlich, dass man sich mit dem Thema Gehalt nicht allzu lange aufgehalten habe: „Es war vom ersten Gespräch an klar, dass es Edin nicht ums Geld geht. Wir haben gesagt, dass unser Budget eingeschränkt ist. Das war gar kein Thema.“

Baumann habe Dzeko frühzeitig signalisiert, „was wir zahlen können“. Der Schalke-Boss führte aus: „Er ist kein Top-Verdiener, ist vom Grundgehalt mittendrin.“ Dafür erhält der Neuzugang im Aufstiegsfall einen Bonus, der „vielleicht größer ausfällt als bei anderen“.

Auch auf die Frage, ob Dzekos Vertrag nach erfolgreichem Aufstieg automatisch verlängert wird, gab der 50-Jährige eine klare Antwort: „Nein. Wir haben uns erst einmal auf einen Vertrag bis zum Sommer geeinigt.“

Begeistert über den Transfer zeigte sich am Sonntagmittag derweil wenig überraschend auch der Gelsenkirchener Cheftrainer Miron Muslic. „Er ist ein Superstar, ein Champion, der unbedingt zu Schalke wollte“, so der Übungsleiter, der den Neuzugang gegen den 1. FC Kaiserslautern prompt in den Kader berief.

„Wir wollen ihn aufbauen, wir haben einen Plan. Diese Woche reicht es vielleicht für 15, dann 30 Minuten. Wir gehen das step by step an“, gab Muslic einen Einblick.

Dass der S04-Coach schon länger auf der Suche nach einem waschechten Mittelstürmer war, darüber machte er am „Sky“-Tisch vor dem Anpfiff keinerlei Hehl. Mit dabei nämlich auch Ex-Torjäger Simon Terodde, der einst auf Schalke stürmte und inzwischen als TV-Experte arbeitet.

 

Dynamo Dresden holt Offensivpower aus der Bundesliga

Dynamo Dresden rüstet in der laufenden Januar-Transferphase seinen Kader weiter deutlich auf und setzt ein weiteres Zeichen im Kampf um den Klassenerhalt.

Zum bereits sechsten Mal im laufenden Wintertransferfenster schlägt die SG nun auf dem Spielermarkt zu und verpflichten Ben Bobzien vom Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 auf Leihbasis bis zum Sommer.

Der gebürtige Gießener ist zwar im offensiven Mittelfeldzentrum zuhause, fühlt sich aber ebenso auf dem linken Flügel wohl. Genau dort hatte Dynamo zuletzt improvisieren müssen: Jakob Lemmer wurde für die Außenbahn umfunktioniert, echte Alternativen fehlten den Sachsen darüber hinaus.

„Wir freuen uns, dass wir Ben für unseren Weg begeistern konnten. Er ist in der vordersten Offensivreihe variabel einsetzbar, kann sowohl auf den Außenbahnen als auch in der Sturmspitze agieren und macht unser Spiel so noch unberechenbarer“, meinte Dynamo-Geschäftsführer Sören Gonther in einer Pressemitteilung zu der Personalie.

Nach der Verpflichtung von Jason Ceka für die rechte Seite erhält nun auch der linke offensive Flügel neuen Schwung. Bobzien bringt Tempo, Dribbelstärke und Abschlussqualität mit. All das sind Attribute, die Dresden im bisherigen Saisonverlauf zu häufig vermissen ließ.

Das Bemerkenswerte bei dem Transfercoup mit dem 22-Jährigen aus Mainz: Dynamo setzte sich im Werben um den Offensivmann offenbar gegen namhafte Konkurrenz durch. Auch der Linzer ASK hatte Bobzien ganz oben auf der Wunschliste, doch der Angreifer entschied sich bewusst für den Schritt nach Elbflorenz.

Seine Qualitäten stellte Bobzien vor allem in der vergangenen Saison unter Beweis. In Österreich traf er für Austria Klagenfurt zwölfmal und gehörte zu den auffälligsten Offensivspielern des Teams.

Nach seiner Rückkehr nach Mainz kam er insgesamt in fünf Pflichtspielen zum Einsatz, unter anderem im DFB-Pokal ausgerechnet im Rudolf-Harbig-Stadion, konnte sich bei den 05ern jedoch nicht nachhaltig durchsetzen. Nun soll er in Dresden Spielpraxis sammeln und sofort helfen.

Der personelle Umbruch hat jedoch auch seine Kehrseite. Für Eigengewächs Jonas Oehmichen sinken die Einsatzchancen weiter, eine Leihe in die 3. Liga gilt laut „Bild“ als wahrscheinlich. Auch Dominik Kother steht vor dem Abschied. Der Aufstiegsheld trainiert bereits bei der U21, ein Wechsel möglicherweise zu Rapid Wien zeichnet sich laut dem Medienbericht ab.

Texas gehört Houston – George sticht Edwards aus

Am Dienstag lieferten sich die Houston Rockets und die San Antonio Spurs ein Duell zwischen Lokalrivalen, das nicht von den Superstars bestimmt wurde. Anders verlief die Partie der Minnesota Timberwolves in Utah.

Mit einem 111:106-Heimsieg haben die Houston Rockets (26-15) im Duell der Lokalrivalen mit den San Antonio Spurs (30-14) die Oberhand behalten. Dabei war es nicht der Abend der Superstars auf beiden Seiten, da sowohl Kevin Durant (18 Punkte) aufseiten der Rockets als auch Victor Wembanyama (14) bei den Spurs die 20-Punkte-Marke verpassten.

Stattdessen gab es andere Matchwinner in einem Texas-Duell, in dem die Spurs über weite Strecken in Führung lagen. Bei den Gästen spielte sich Julian Champagnie mit einer Dreier-Barrage in den Vordergrund. Gleich achtmal traf er von der Dreierlinie. Nur eines seiner 17 Field Goals kam aus dem Zweipunktebereich. Damit stand er letztlich bei 27 Punkten. Für die Rockets war es wiederum Alperen Sengun, der mit 20 Zählern, 13 Rebounds und 9 Assists bei 4 Ballverlusten nur knapp ein Triple-Double verfehlte.

Senguns Rockets unternahmen in der zweiten Halbzeit ein 16-Punkte-Comeback. Zu Beginn des Schlussviertels lag die Mannschaft von Ime Udoka noch mit 82:92 im Hintertreffen, fand dann aber eindrucksvoll in die Spur. Nur 14 Spurs-Punkte ließ seine Truppe in den letzten zwölf Minuten zu. Reed Sheppard sorgte mit zwei Dreiern zu Beginn der Clutch-Time für die erste Rockets-Führung seit dem ersten Viertel. Zwei Minuten vor dem Ende blockte er einen Dreier Champagnies, was am anderen Ende des Feldes in zwei Punkten durch Jabari Smith Jr. mündete.

Da die anschließenden zwei Spurs-Angriffe nichts einbrachten, nutzte Sengun die Gelegenheit, um die Gastgeber 36,8 Sekunden vor dem Ende mit 108:104 in Führung zu bringen – die Entscheidung.

Radsport-Legende fällt überraschendes Pogacar-Urteil

In der Radsportsaison 2025 war Tadej Pogacar in seiner ganz eigenen Liga unterwegs. Niemand konnte dem Slowenen gefährlich werden, das Ende seiner Dominanz ist nicht in Sicht. Umso überraschender ist das Urteil, das eine spanische Radsport-Legende über den UAE-Dominator gefällt hat.

Geht es nach dem ehemaligen Tour-de-France- und zweimaligen Vuelta-Sieger Pedro Delgado, müssen sich die Gegner von Tadej Pogacar ab sofort immerhin eine Sorge nicht mehr machen: dass der Slowene noch besser wird.

Im „Marca“-Interview antwortete der Spanier auf die Frage, ob Pogacar seinen Höhepunkt erreicht habe: „Ich denke schon. Er hat ihn letztes Jahr erreicht.“

„Ohne Probleme“ werde Pogacar sein Level von 2025 noch zwei weitere Jahre halten können, prognostizierte Delgado, der den Slowenen auch in diesem Jahr als „unaufhaltsam“ bezeichnete. „Danach werden wir sehen, wie es mit seiner mentalen Müdigkeit aussieht. Schon in der letzten Tour hat er anders ausgesehen, nicht mehr so natürlich wie sonst. Physisch hat er auf diesem Level jetzt noch zwei Jahre. 2028 werden wir dann weitersehen.“

Das Problem, so Delgado weiter, sei: „Wenn man seinen Höhepunkt erreicht hat, denkt man, man kann sich weiter verbessern. Ich glaube das aber nicht. Das ist nichts, was man selbst entscheidet, sondern die anderen, die sich verbessern. Im Moment gibt es Fahrer, die Stück für Stück besser werden. Pogacars leichtes Nachlassen wird es ihnen ermöglichen, aufzuholen.“

Dass der Slowene im Moment noch alleine an der Spitze der Radsport-Nahrungskette fährt, steht für die spanische Radsport-Legende allerdings außer Frage. Leistungstechnisch hinter dem Slowenen einordnen würde er Jonas Vingegaard. Allerdings liege der Däne „eine Stufe unter“ Pogacar, „aber eine Stufe über anderen wie Evenepoel“, so Delgado.

Seahawks verlieren Offensiv-Star für Rest der Playoffs

Die Seattle Seahawks müssen einen personellen Dämpfer wenige Tage vor dem NFC Championship Game der NFL Playoffs gegen die Los Angeles Rams hinnehmen.

Wie Head Coach Mike Macdonald am Montag verkündete, hat Running Back Zach Charbonnet eine „signifikante“ Knieverletzung erlitten und wird den Rest der Playoffs verpassen. Wie „ESPN“ berichtete, handelt es sich dabei sogar um einen Kreuzbandriss.

Charbonnet, der die Seahawks in dieser Saison mit zwölf Rushing Touchdowns angeführt hat, zog sich die Verletzung am Samstag im zweiten Viertel des 41:6-Kantersiegs über die San Francisco 49ers im Divisional Game zu und kam anschließend nicht mehr ins Spiel zurück.

Nach Spielende hatte sich Macdonald noch optimistisch gezeigt, was die Verletzung betrifft. Doch am Montag hatte er dann schlechte Nachrichten in seiner wöchentlichen Radioshow im „Seattle Sports 710-AM“ und erklärte, dass Charbonnet operiert werden muss und ihm eine lange Reha bevorstehe.

„Es bricht einem das Herz“, sagte Macdonald. „Er wird operiert werden müssen. Vor ihm liegt also … ein ziemlich langer Weg zurück. Unser Mitgefühl gilt ihm. Unsere Gebete sind bei Charbs. Wir lieben ihn einfach.“

„Dieser Kerl ist der Inbegriff dessen, was es bedeutet, ein Seahawk zu sein“, sagte Macdonald. „Er ist absolut hart im Nehmen, ein großartiger Teamkollege, ein großartiger Mensch. Er reißt sich den Hintern auf, ist detailorientiert und uneigennützig. Das tut weh. Es tut weh, dass das passiert ist, aber er wird zurückkommen. Er wird stärker als je zuvor zurückkehren, und die Jungs werden ihn auffangen.“

Bessere Nachrichten gab es derweil von Quarterback Sam Darnold, dem es laut Macdonald gut geht. Er hatte für Unruhe gesorgt, nachdem er am Ende der vergangenen Woche infolge einer Verletzung an den schrägen Bauchmuskeln zweimal mit dem Training ausgesetzt hatte, anschließend aber dann doch spielte. Bei Left Tackle Charles Cross wird man derweil von Tag zu Tag schauen. Er verließ das Niners-Spiel im dritten Viertel mit einer Fußverletzung.

Canucks und Sheerwood-Agent hecken Trade-Pläne aus

Die Vancouver Canucks stehen wohl vor einer richtungsweisenden Personalentscheidung. Betroffen ist Left Wing Kiefer Sherwood.

Laut Elliotte Friedman (Sportsnet) sind die Kanadier offen für einen möglichen Trade von Kiefer Sherwood. Inmitten einer sportlichen Krisenzeit – Vancouver hat zuletzt zehn Niederlagen in Serie hinnehmen müssen und somit einen Franchise-Negativrekord aus der Saison 1997/98 eingestellt – arbeitet die Organisation demnach aktiv mit dem Agenten des Angreifers zusammen, um einen Wechsel vorzubereiten.

Wie Friedman am Samstag in der Rubrik Saturday Headlines während des Hockey Day in Canada erklärte, sei dieses Vorgehen bereits bei früheren Deals erfolgreich gewesen.

„Einer der Gründe, warum der Quinn-Hughes-Trade so schnell zustande kam, war, dass der Agent aktiv eingebunden wurde“, so der NHL-Insider. „Genau das passiert jetzt auch bei Sherwood.“

Sherwood befindet sich im zweiten Jahr seines Zweijahresvertrags über 3 Millionen Dollar und wird im Sommer zum Unrestricted Free Agent. In dieser Saison zählt der Flügelspieler zu den Lichtblicken bei den Kanadiern und legte in 44 Einsätzen 23 Scorerpunkte (17 Tore, 6 Assists) auf.

Das Interesse anderer Teams erscheint dementsprechend logisch. „Im Moment sitzen viele Teams noch da und warten – fast wie bei einer Pokerrunde“, so Friedman weiter. „Interesse ist definitiv da. Die Frage ist nur, wann jemand den ersten Schritt macht.“

Hannover 96 patzt bei Schmadtke-Comeback in Kaiserslautern

Misslungenes Comeback für Jörg Schmadtke: Hannover 96 hat mit zehn Mann im ersten Pflichtspiel seit der Amtsübernahme des alten und neuen Sportchefs eine Last-Minute-Pleite kassiert.

Die Niedersachsen verloren zum Rückrundenauftakt der 2. Fußball-Bundesliga trotz Führung 1:3 (0:0) beim 1. FC Kaiserslautern. Der erst in der 64. Minute eingewechselte Waniss Taibi sah in der 76. Minute die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels.

Der lange verletzt fehlende Torjäger Ivan Prtajin (74.) und Semih Sahin (90.+2) trafen beide als Joker für den FCK, der nach einem schwachen Jahresausklang 2025 wieder den Aufstieg ins Visier nehmen darf. Naatan Skyttä sorgte für den Endstand (90.+5). Die Pfälzer überholten die Hannoveraner, die nahtlos an ihren schwachen Dezember (nur zwei Punkte aus drei Spielen) anknüpften und seit fast zehn Jahren auf einen Sieg auf dem Betzenberg warten. Enzo Leopold (67.) hatte Hannover in Führung gebracht.

Hannover war in den ersten 20 Minuten die bessere Mannschaft. Benedikt Pichler vergab per Kopf eine gute Gelegenheit für die Gäste (4.). Danach wurden die Roten Teufel stärker. Der Finne Skyttä konnte zwei Großchancen nicht verwerten (28. und 32.).

Im zweiten Durchgang waren zunächst wieder die Gäste am Drücker. Die erste gute Möglichkeit vergab allerdings FCK-Profi Mika Haas (62.). Besser machte es Leopold bei seinem ersten Saisontreffer. Dabei wurden die aufgerückten Gastgeber ausgekontert. Prtajin sorgte per Kopf für den Ausgleich, Sahin und Skyttä legten nach.

FC Bayern droht Transfer-Schock

Dem FC Bayern und vor allem Sportvorstand Max Eberl droht offenbar eine bittere Transfer-Schlappe.

Beim vom deutschen Rekordmeister umworbenen Abwehrspieler Marc Guehi von Crystal Palace zeichnet sich laut „Sky“ ein Wechsel zu Manchester City ab – und zwar noch in der laufenden Winter-Transferperiode.

Der Tabellenzweite der englischen Premier League habe sich intern darauf verständigt, Guehi noch in diesem Wechselfenster nach Manchester zu lotsen, als Reaktion auf die verletzungsbedingten Ausfälle der Innenverteidiger Ruben Dias (Oberschenkel), Josko Gvadiol (Schienbeinbruch) und John Stones (Oberschenkel).

Guehi soll sich mit ManCity bereits grundsätzlich über einen langfristigen Vertrag einig sein, habe zunächst aber einen Wechsel im Sommer präferiert, wenn sein Vertrag bei Crystal Palace ausläuft.

Der Transfer-Druck bei ManCity ist nun offenbar so groß geworden, dass der Klub viel Geld in die Hand nehmen will, um den 25 Jahre alten Nationalspieler Englands sofort ins Etihad Stadium zu lotsen. Mit umgerechnet rund 35 Millionen Euro soll Crystal Palace dem Bericht zufolge der vorzeitige Abgang des Kapitäns und Leistungsträgers schmackhaft gemacht werden.

Sollte es tatsächlich zu diesem Angebot kommen, wäre der FC Bayern laut „Sky“ in dem Poker um Guehi „nahezu chancenlos“.

Für Eberl wäre das besonders bitter. Denn: Der frühere Gladbacher und Leipziger Manager bemühte sich dem Vernehmen nach sehr um einen Guehi-Deal, telefonierte angeblich zuletzt mehrfach mit der Spielerseite.

Auch zu einem persönlichen Treffen mit dem Berater des Profis soll es gekommen sein – und Guehi war dadurch offenbar offen für einen Wechsel zum FC Bayern.

Ein weiteres Fragezeichen in der Münchner Defensive bleibt ebenfalls noch: Die Berichten zufolge bevorstehende Vertragsverlängerung mit Dayot Upamecano ist nach wie vor nicht bestätigt.