Die Atlanta Falcons (2-2) haben zum Abschluss in Week 4 ein Ausrufezeichen gesetzt: Bei den New Orleans Saints (1-3) feierte man einen souveränen 45:24-Erfolg – und vermieste dabei ganz besondere Feierlichkeiten.
Vor genau 20 Jahren hatten die New Orleans Saints den Superdome nach den verheerenden Schäden von Hurricane Katrina wiedereröffnet. Damals hatte man die Falcons noch mit 23:3 geschlagen. Nach den Feierlichkeiten vor der Partie gab es aber schnell nichts mehr zu bejubeln.
Ein Grund: Running Back Bijan Robinson. Der lief für insgesamt 145 Yards und 2 Touchdowns und machte bereits im dritten Play seines Teams klar, wo die Reise hingehen würde: Es war ein Touchdown über 59 Yards. „Wir gingen zurück an die Seitenlinie und sagten: ‚Genau das wollten wir.‘ Sie früh überwältigen, damit die Zuschauer kein Faktor werden.“
Zur Pause hatten die Falcons ihren Vorsprung auf 24:7 ausgebaut, und es wurde auch in der zweiten Hälfte nicht besser für die Saints, die mehrfach von ihren eigenen Fans ausgebuht wurden. „Natürlich sind die Fans verärgert“, sagte Quarterback Tyler Shough (286 YDS, TD). „Man kriegt gegen die Falcons so auf die Mütze? Ich würde auch buhen.“
Falcons-QB Michael Penix Jr. sah in seinem zweiten Start der Saison wieder gut aus (15/20, 223 YDS, TD), der zweite Running Back Brian Robinson erzielte gleich 3 Touchdowns. Atlanta verbuchte 420 Yards Raumgewinn und profitierte von einem verschossenen Field Goal und einem Fumble des Gegners.
In Week 5 muss Atlanta im Sunday Night Game daheim gegen die Baltimore Ravens (3-1) ran. New Orleans empfängt die noch ungeschlagenen Minnesota Vikings.