Mahomes-Comeback schon in der Preseason

Nachdem sich Patrick Mahomes von den den Kansas City Chiefs im Endspurt der vergangenen NFL-Spielzeit einen Kreuz- und Außenbandriss zuzog, schien zunächst selbst ein Einsatz in Week 1 der neuen Saison durchaus ambitioniert. Inzwischen scheint es aber sogar denkbar, dass der Superstar-Quarterback schon in einem der drei Vorbereitungsspiele einige Snaps bekommen könnte.

„Es tut vor allem einfach gut, wieder auf dem Platz zu stehen und bei den Jungs zu sein“, sagte Patrick Mahomes bereits Ende Mai, nachdem er bei den OTAs schon fleißig mit dem Team trainieren konnte . „An manchen Tagen, an denen du in der Reha schuftest, bist du hier irgendwie völlig auf dich allein gestellt. Man kriegt einfach diesen Extra-Push, wenn alle anderen auch wieder dabei sind.“

Während ein Comeback in Week 1 der neuen Spielzeit stets das erklärte Ziel des Superstars war, könnte der 30-Jährige womöglich noch früher auf den NFL-Rasen zurückkehren. „Im Laufe seiner neunjährigen Karriere hat Patrick Mahomes stets mindestens ein Spiel in der Preseason bestritten, um sich auf die reguläre Saison vorzubereiten. Er hofft, diese Serie im August fortsetzen zu können“, heißt es in einem ESPN-Bericht.

Mahomes, der sich am 14. Dezember bei der Niederlage gegen die Los Angeles Chargers das Kreuz- und Außenband im Knie gerissen hatte, wurde nur einen Tag später operiert und befindet sich seither auf einem langen Weg zurück. Damit ein Einsatz spätestens in Week 1 beim Divisionskracher gegen die Denver Broncos am 14. September realistisch ist, wird er seine Reha weiterhin erfolgreich bestreiten müssen.

„Derzeit gehen die Chiefs davon aus, dass Patrick Mahomes zum Saisonauftakt am 14. September gegen die Broncos im Trikot stehen wird. Mahomes, der sich von einer im Dezember erlittenen Verletzung am linken Knie erholt, konnte an allen Trainingseinheiten der Chiefs in der Offseason teilnehmen, was ein gutes Zeichen für den Fortschritt seiner Reha war“, ordnet Ryan McFadden für ESPN den aktuellen Stand der Dinge ein.

Meilenstein für Mahomes, Evans-Streak endet dramatisch

Woche sieben der NFL-Saison ist im Kasten. Während gleich zwei Teams der NFC West von einem Superstar zum Sieg getragen wurden, knackte Patrick Mahomes einen weiteren großen Meilenstein. Zudem endet die Rekord-Streak von Mike Evans auf dramatische Art.

An Statistiken erfreuen sich die NFL-Anhänger gerne. Von Travis Kelces Yard-Ausbeute in Anwesenheit von Taylor Swift bis hin zur Menge der Chicken Wings beim Super Bowl: Die US-Experten verpassen keine Statistik.

Die verrücktesten Statistiken und Rekorde aus NFL-Woche 7

Die Seattle Seahawks fuhren im Monday Night Game einen Sieg über die Houston Texans ein. Und das, obwohl sie sich etliche Fehler leisteten. Den größten Anteil daran hatte Wide Receiver Jaxon Smith-Njigba, der nun bei 819 Receiving Yards. Nur einmal hatte ein Spieler unter 24 Jahren in den ersten sieben Spielen einer Saison mehr (Isaac Bruce, 1996, 833 Yards). Zudem ist JSN der jüngste Spieler, der in den ersten sieben Spielen je mindestens 75 Receiving Yards beisteuerte.

Ein Wide Receiver, der seit über einem Jahrzehnt auf einem ähnlich hohen Niveau agiert ist Mike Evans. In allen seinen bisherigen elf NFL-Saisons hatte Evans mehr als 1000 Receiving Yards. Zum Start einer Karriere gelang das keinem anderen Spieler und auch ansonsten ist Jerry Rice (1986-1996) der einzige.

Den alleinigen Rekord wird Evans aber nicht schaffen, denn durch seine schwere Verletzung endet die Streak auf dramatische Art und Weise.

In Abwesenheit von Evans wird es bei den Buccaneers noch mehr auf Eweka Egbuka ankommen. Der Rookie-Receiver spielt eine überragende Saison und ist Teil eines Rookie-Quartetts, das besonders auf sich aufmerksam macht.

Denn neben Egbuka haben auch Cam Skattebo (Giants), Ashton Jeanty (Raiders), Quinshon Judkins (Browns) über 500 Scrimmage Yards und fünf oder mehr Touchdowns. So vielen Rookies gelang es noch nie, in einer Saison an den ersten sieben Spieltagen so abzuliefern.

Mahomes-Diagnose da – Chiefs bangen

Patrick Mahomes hat sich beim Auswärtssieg der Kansas City Chiefs über die Cleveland Browns am Knöchel verletzt. Jetzt ist die Diagnose bekannt, die ihn zu einem Ausfall in der NFL zwingen könnte.

Wie Adam Schefter von „ESPN“ am Montag berichtete, hat sich Patrick Mahomes eine Syndesmoseverletzung zugezogen. Allerdings sollen die Chiefs nicht allzu besorgt sein, dass es eine längere Geschichte sein wird.

Das heißt jedoch nicht, dass der Quarterback garantiert am kommenden Samstag beim Spiel gegen die Houston Texans (19 Uhr) wird auflaufen können. Diese Entscheidung wird erst in den kommenden Tagen nach weiteren Beobachtungen erfolgen. Zudem spielen die Chiefs nur vier Tage später bei den Pittsburgh Steelers an Weihnachten (19 Uhr).

Mahomes hatte den 21:7-Erfolg über die Browns Mitte des vierten Viertels nach einem Zusammenprall mit gleich zwei Verteidigern schwer humpelnd verlassen und war von Carson Wentz ersetzt worden.

Ein Einsatz von Mahomes trotz einer Knöchelverletzung wäre derweil nichts Neues. Er hatte sich eine ähnliche Verletzung zum Start der Saison 2019 zugezogen, danach aber keine Spiele verpasst. Ebenso spielte er den Großteil der Playoffs 2022 mit einer schmerzhaften Knöchelverletzung und führte sein Team dennoch zum Sieg im Super Bowl über die Philadelphia Eagles.

Generell hat Mahomes in seiner Karriere seit er 2018 als Starter übernahm nur vier Spiele in der Regular Season verpasst. Zuletzt war das zur Schonung in Woche 18 der vergangenen Saison der Fall.

In dieser Saison brachte es Mahomes bislang auf 3348 Yards und 22 Touchdowns bei elf Interceptions. Er spielt damit seine statistisch wohl schlechteste Saison in der NFL, was aber auch an der Qualität seiner Mitspieler liegt. Derweil stehen die Chiefs dennoch mit einer 13-1-Bilanz an der Spitze der AFC und bereits als Sieger der AFC West fest.