Seixas „auf Augenhöhe“ mit Pogacar? Das sagt Jens Voigt

Seit Montag steht fest, dass Radsport-Wunderkind Paul Seixas an der Tour de France 2026 (4. bis 26. Juli) teilnehmen wird. Diese Entscheidung verkündete der erst 19-Jährige vom Team Decathlon – CMA CGM, nachdem er bei der Baskenland-Rundfahrt und beim Monument Lüttich-Bastogne-Lüttich für Furore sorgte. Ex-Profi Jens Voigt trau dem Supertalent gleich einen Podestplatz zu.

„Er hat die Baskenland-Rundfahrt souverän gewonnen und war bei Lüttich-Bastogne-Lüttich knapp hinter Pogacar Zweiter. Daher macht es Sinn, ihn dahinzuschicken“, kommentierte der „Eurosport“-Experte die Entscheidung von Paul Seixas, sein Debüt bei der Tour de France zu feiern. Vor diesem hatten ihn einige andere Ex-Profis zuletzt noch eindringlich gewarnt.

Voigt ist sich sicher, dass der Franzose in seiner Heimat gleich ein Wörtchen in der Gesamtwertung mitreden kann. „Er ist so stark und man muss zweifelsohne sagen, dass Paul das Potenzial hat, bei der Tour aufs Podium zu fahren. Er ist jung und unverbraucht“, legt sich der 17-malige Tour-Teilnehmer fest, der den Youngster allerdings davon warnt, bei seinem Debüt zu viel zu wollen.

Der 19-Jährige solle bei der Frankreich-Rundfahrt insbesondere darauf achten „was Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard machen“, so der 54-Jährige, der ausführte: „Wie fahren die, wann attackieren die, wie gestalten die das Rennen und wie setzen die ihre Mannschaftskollegen ein? Daraus sollte Seixas lernen, wie er das genauso oder vielleicht sogar besser machen kann.“

Der 19-Jährige solle bei der Frankreich-Rundfahrt insbesondere darauf achten „was Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard machen“, so der 54-Jährige, der ausführte: „Wie fahren die, wann attackieren die, wie gestalten die das Rennen und wie setzen die ihre Mannschaftskollegen ein? Daraus sollte Seixas lernen, wie er das genauso oder vielleicht sogar besser machen kann.“

Präsident meldet Zweifel an Quarterback an

Die Atlanta Falcons gehen in ihre erste Saison mit neuer sportlicher Führung. Und der neue President of Football hat gleich mal Zweifel am wohl wichtigsten Spieler des NFL-Teams angemeldet.

Die größte personelle Baustelle der Atlanta Falcons dieser Tage ist Quarterback. Michael Penix erholt sich gerade von einem Kreuzbandriss, den er in der Vorsaison erlitten hat und Matt Ryan, der neue President of Football, gab nun offen zu, dass dies ein besonders großes Fragezeichen erzeugt.

„Ich denke, das Wichtigste ist, dass man einfach nicht weiß, wo Michael Penix Jr. stehen wird“, sagte Ryan am Montag gegenüber „680 The Fan“. „Er macht einen großartigen Job. Seit ich den Posten im Januar übernommen habe, Anfang Januar, war er meines Wissens nach immer da, hat Reha gemacht, mit unserem Reha-Spezialisten gearbeitet und … das gesamte Athletik-Trainingsteam, all diese Leute haben einen tollen Job gemacht. Aber man muss auch dem Spieler Anerkennung zollen. Mike ist voll bei der Sache und, wissen Sie, er sieht gut aus. Er hat schon einiges für uns auf dem Feld gemacht.“

Ryan fuhr fort: „Ich habe selbst noch keinen Kreuzbandriss durchgemacht, aber es gibt bestimmte Meilensteine, die man erreichen muss, und je näher man dem Ziel kommt, desto mehr Variabilität gibt es, weil die Intensität und die Geschwindigkeit zunehmen. Aber Mike ist im Moment an einem guten Punkt. Was also die Erwartungen betrifft, wissen wir noch nicht wirklich, was uns zu Beginn des Training Camp erwartet. Aber ich denke, mit der Art und Weise, wie beide arbeiten, und den Gesprächen, die wir mit ihnen geführt haben … ich denke, die Art und Weise, wie die beiden die Offseason begonnen haben, wird uns in eine gute Ausgangslage versetzen.“

Der andere Kandidat für den Starter-Job ist Tua Tagovailoa, der nach seiner Entlassung in Miami bei den Falcons für die kommende Saison unterschrieben hat und ebenfalls schon die eine oder andere (Kopf-)Verletzung in seiner NFL-Karriere erlitten hat. Er wurde offiziell geholt, um Penix Druck zu machen, es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass der Neuzugang am Ende die Nase vorn haben könnte beim neuen Head Coach Kevin Stefanski.

Penix selbst hat in der vergangenen Saison neun Spiele gestartet, ehe er sich das Kreuzband riss. Anschließend brachte Kirk Cousins die Saison zu Ende. Letzterer hat seither bei den Raiders angeheuert. Tagovailoa wiederum wurde nach 14 Starts in der vergangenen Saison als Starter der Dolphins abgesetzt und zwischenzeitlich durch Quinn Ewers ersetzt.

Meistermacher Aubin verlässt Eisbären

Die Eisbären Berlin verlieren nach dem zwölften Titelgewinn ihren Meistermacher. Der Kanadier Serge Aubin wird neuer Trainer beim Schweizer Traditionsklub SC Bern.

Das bestätigte der Rekordmeister der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Montagnachmittag. Aubin führte die Eisbären mit dem entscheidenden 4:1-Sieg am Sonntag gegen die Adler Mannheim zur fünften Meisterschaft in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in sechs Jahren. Der Erfolgstrainer verlor mit Berlin keine einzige Playoff-Serie.

„Nach all den erfolgreichen Jahren hatte ich das Gefühl, eine neue Herausforderung annehmen zu wollen“, erklärte Aubin: „Daher habe ich mich zu diesem Schritt entschieden. Ich werde meine Zeit in Berlin niemals vergessen.“ Sportdirektor Stéphane Richer bedankte sich bei Aubin: „Er ist einer der besten und erfolgreichsten Trainer der Eisbären-Geschichte.“ Man habe sich aufgrund seiner Verdienste entschieden, seinem Wunsch nachzukommen.

Aubin hatte erst im vergangenen Jahr seinen Vertrag bis 2028 verlängert. Der ehemalige NHL-Stürmer arbeitete bereits vor seinem Wechsel nach Berlin 2019 beim Schweizer Erstligisten ZSC Lions, wurde dort aber nach kurzer Zeit entlassen. Auch als Spieler war er in der Schweiz unterwegs – bei Servette Genf und Fribourg-Gottéron.

Meister! FC Schalke 04 bejubelt „perfektes Wochenende“

Am Samstagabend machte der FC Schalke 04 mit einem 1:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf die Rückkehr in die deutsche Fußball-Bundesliga perfekt, am Sonntag sorgte die Konkurrenz dann dafür, dass den Knappen auch die Zweitliga-Meisterschaft nicht mehr zu nehmen ist. Ein Erfolg auf den die S04-Verantwortlichen angemessen reagierten.

Die SV Elversberg hat den SC Paderborn im Aufstiegskracher mit 5:1 vom Rasen gefegt, Hannover 96 patzte beim 3:3-Heimremis gegen Schlusslicht Preußen Münster und steht am Ende des 32. Spieltags der 2. Fußball-Bundesliga unumstößlich fest, dass der FC Schalke 04 die Saison als Tabellenführer beendet. Trainer Miron Muslic und Co. reagierten auf den Erfolg.

„Ein perfektes Wochenende für uns! Die beste Mannschaft der Liga zu sein, das sagt vieles über unsere Saison aus. Wir wollen die zwei ausstehenden Spiele gut bestreiten und dann freuen wir uns auf die Feier mit unseren Fans nach dem letzten Spiel“, wird Muslic in einer offiziellen Mitteilung der Königsblauen zitiert.

Sportvorstand Frank Baumann ergänzt: „Wir freuen uns sehr, nach dem Aufstieg nun auch Platz eins sicher zu haben. Zwei Spieltage vor dem Ende der Saison ist das ein großer Erfolg – Kompliment an alle, die an diesem Weg mitgearbeitet haben! 67 Punkte nach 32 Spielen – so viele hat seit zehn Jahren keine Mannschaft mehr geholt. Das zeigt eindrucksvoll die Leistungsstärke. Deswegen ist die Zweitliga-Meisterschaft auch verdient.“

Direktor Profifußball Youri Mulder sprach zudem von einem „grandiosen Wochenende für Schalke und unsere Stadt“.

Am Samstag hatte Muslic im Interview mit RTL bereits betont: „Es ist etwas Besonderes. Wir sind einfach nur glücklich und stolz, dass wir das mit so vielen Schalkern hier im Stadion und überall in Deutschland feiern dürfen.“

Zur Feier des Tages hatte der Österreicher zudem verkündet, dass er seinen Vertrag bei den Knappen bis Ende Juni 2028 verlängert hat. Muslic hatte Schalke im Sommer übernommen und im ersten Anlauf zum Bundesliga-Comeback geführt.