Oilers bleiben makellos – Hurricanes feiern Kantersieg

Die Edmonton Oilers haben ihre erste Saisonvorbereitung unter Knoblauch-Nachfolger Mike Babcock erfolgreich abgeschlossen. Im vierten Spiel unter der Regie des neuen Head Coaches setzte es in der Preseason bereits den vierten Sieg. Die Franchise setzte sich am Samstagabend im Battle of Alberta gegen die Calgary Flames mit 4:1 durch.

Zach Hyman hatte die Edmonton Oilers bereits im ersten Drittel auf die Siegerstraße geführt (17. Minute). Connor McDavid (28.) und Ryan Shea (34.) sorgten dafür, dass auch im Laufe der Partie wenig Zweifel daran aufkommen sollten, dass die Gastgeber im Rogers Place das Eis als Sieger verlassen würden. Auch der Powerplay-Anschlusstreffer der Calgary Flames durch Matt Coronato (50.) änderte daran wenig.

Den Schlusspunkt einer erfolgreichen Preseason von Edmonton, das vier von vier Spielen für sich entscheiden konnte, setzte Kasperi Kapanen, der die Hoffnung des Rivalen aus Alberta nur eine Zeigerumdrehung nach dem Treffer zum 1:3 wieder im Keim erstickte. Einem erfolgreichen Auftakt in die Regular Season der NHL steht aus Sicht der Oilers also nichts mehr im Wege.

Die Oilers starten am Dienstag mit einem Heimspiel gegen die Vancouver Canucks in die reguläre Saison. Calgary empfängt am Donnerstag die Seattle Kraken.

Ebenfalls bestens aufgelegt präsentierte sich der Stanley-Cup-Sieger der Saison 2025/26. Bei den Nashville Predators feierten die Carolina Hurricanes einen deutlichen 6:0-Erfolg. Ein Doppelschlag von Jackson Blue (6.) und Jordan Martinook (7.) brachte die Gäste in Tennessee bereits früh auf die Siegerstraße. Nikolay Ehlers (14.) sorgte nur wenige Minuten später fast schon für die Vorentscheidung.

Für die Hausherren, die keinen ihrer 22 Versuche im Kasten der Canes unterbringen konnten, wurde es anschließend noch schlimmer. Erst baute Logan Stankoven die Führung im zweiten Drittel aus (37.), dann schraubten Mark Jankowski (49.) und Andrei Svechnikov (60.) mit zwei Powerplay-Toren das Ergebnis in eine Höhe, die für die Predators vor heimischer Kulisse ein Desaster darstellte.