Tim Lemperle träumt von einer Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft. Zunächst will der Ex-Kölner mit der TSG Hoffenheim aber erst einmal in die neue Saison hineinfinden.
Er habe vor der Nominierung für die Nations League nicht über einen möglichen Anruf von Bundestrainer Jürgen Klopp nachgedacht, verriet Lemperle im Interview mit dem „kicker“. „Mich haben einige Leute aus meinem Umfeld danach gefragt, aber ich habe mich mit dem Thema noch nicht groß auseinandergesetzt“, so der Hoffenheimer.
Gleichzeitig will Lemperle eines Tages in die Nationalmannschaft, „sonst bräuchte ich ja hier nicht tagtäglich zum Training kommen, wenn ich nicht auch dieses Ziel hätte“, machte der 24-Jährige deutlich.
In fünf Saisoneinsätzen konnte der Offensivspieler bislang ein Tor beisteuern. Die TSG Hoffenheim müht sich noch. In der Fußball-Bundesliga stehen die Kraichgauer nur bei drei Punkten aus vier Partien. Zum Start der Europa League gingen Lemperle und Co. überraschend mit 0:2 auf Kreta baden.
„Ich bin überzeugt von unserer Kaderqualität und glaube, dass wir ein extrem großes Potenzial haben. Der Punkt ist: Potenzial allein gewinnt keine Spiele. Wir müssen es auch in Ergebnisse umsetzen“, kommentierte Lemperle die Hoffenheimer Startschwierigkeiten.
Der gebürtige Frankfurter absolviert seine zweite Saison bei der TSG. Lemperle war 2025 vom 1. FC Köln nach Hoffenheim gewechselt.
„Als ich aus Köln gekommen bin, war für mich klar: ‚Hey, das Bundesliga-Niveau ist was anderes als 2. Liga, sei für jede Minute dankbar, die du bekommst.‘ Das ist für mich gut aufgegangen, und das Denken habe ich immer noch. Aber ich will mehr Tore schießen, ich will mehr Scorerpunkte sammeln“, bilanzierte der Rechtsfuß.
Mit mehr Scorerpunkten könnte sich Lemperle auch bei Bundestrainer Klopp empfehlen.