Umzug geplant: Bears räumen mit Gerücht auf

Präsident Kevin Warren von den Chicago Bears hat am Donnerstag ein Update zum geplanten Abschied der Franchise aus dem Soldier Field gegeben. Die Bears streben weiterhin einen Umzug nach Indiana an – aber ein Namenswechsel stehe nicht zur Debatte.

Zuvor Kevin Warren Gerüchte laut geworden, wonach sich die altehrwürdige Franchise vom „Chicago“ in ihrem Namen trennen würde, sollte man die Stadt verlassen. „Nein“, wehrte Warren auf seiner jährlichen Pressekonferenz am Rande des Training Camps ab: „Wir bleiben die Chicago Bears, ob wir nun in Arlington spielen oder in Hammond.“

Seit 1921 sind die Bears in der Windy City zuhause, seit 1971 trägt man die Heimspiele im Soldier Field aus – dem aktuell ältesten Stadion in der NFL. Nun will man ein neues, überdachtes Stadion vor den Toren der Stadt errichten, doch die Steuervergünstigungen, die der US-Bundesstaat Indiana für einen Umzug nach Hammond (knapp 30 Meilen südlich von Downtown Chicago) bietet, sind deutlich höher als die von Illinois. Dort wäre Arlington Heights (rund 30 Meilen nordwestlich) eine Option.

„Wir fokussieren uns auf Hammond, dort setzen wir unsere Bemühungen weiter fort und dort investieren wir den Großteil unserer Zeit, unserer Aufmerksamkeit und unserer Ressourcen“, betonte Warren. „Es gibt kein Angebot vom Staat Illinois.“ Indiana dagegen soll Medienberichten zufolge Vergünstigungen von rund einer Milliarde Dollar bieten.

Der Mietvertrag mit Soldier Field läuft nach der Saison 2033 aus. Mit den Bauarbeiten für den neuen Dome soll möglichst schnell begonnen werden, sagte Warren, ohne jedoch einen Zeitplan zu nennen: „Ich kann sagen, dass wir sehr gute Fortschritte machen.“