OKC schlägt gegen San Antonio zurück

Die Oklahoma City Thunder haben Spiel 2 der Western Conference Finals mit 122:113 gegen die San Antonio Spurs gewonnen und die Serie damit ausgeglichen. Das aberwitzige Tempo forderte auf beiden Seiten seinen Tribut.

In einem erneut hochklassigen Duell der beiden besten Mannschaften des Westens behielten die Thunder hinter einem stark verbesserten Shai Gilgeous-Alexander (30 Punkte, 9 Assists, 1 Turnover) die Oberhand. Allerdings musste sich der Titelverteidiger enorm strecken, um nach der Double-Overtime-Pleite in Spiel 1 nicht mit 0-2 in der Serie in Rückstand zu geraten.

Die Thunder brachten eine Topleistung auf das Parkett, mit der die San Antonio Spurs jedoch über die volle Länge der Partie Schritt halten konnten. Victor Wembanyama bereitete den Gastgebern im Paycom Center in Oklahoma City mit 21 Punkten, 17 Rebounds und 4 Blocks zwar erneut Probleme, allerdings hatte er mit Isaiah Hartenstein einen neuen Bewacher an seiner Seite, der seine Sache exzellent machte.

Ohne den weiterhin am Knöchel verletzten De’Aaron Fox mussten die Texaner einmal mehr auf Rookie Dylan Harper bauen, der sich jedoch im dritten Viertel am Oberschenkel verletzte. Anschließend war die Partie für ihn beendet. Bisher nennen die Spurs seine Blessur eine Verletzung des rechten Beines.

Eine erneute Verletzung des linken Beines scheint sich derweil Jalen Williams aufseiten der Thunder zugezogen zu haben. Bereits in der ersten Halbzeit und nur sieben Minuten auf dem Parkett war der Arbeitstag für den OKC-Star beendet. Die Thunder betitelten seine gesundheitliche Problematik als Verpannung im linken Oberschenkel. Noch dicker wurde es aus Sicht des amtierenden Champions kurz vor Schluss. Mit Ajay Mitchell, der sich nach einer Defensivaktion an den linken Oberschenkel griff, war die Partie eine Minute vor der Schlusssirene vorzeitig beendet.

Mit einer ausgedünnten Personallage legten beide Mannschaften von der ersten Sekunde an ein unglaubliches Tempo an den Tag. Die Thunder konnten sich im Spielverlauf besser mit dieser Spielweise arrangieren, forcierten sie 21 Ballverluste der Spurs, von denen Stephon Castle nach 11 Turnovern in Spiel 1 am Mittwoch für weitere 9 abgegebene Bälle verantwortlich war.