Liverpool und ManCity marschieren – Debakel für Chelsea

Der FC Liverpool und Manchester City haben knapp eine Woche vor dem Topspiel in der englischen Premier League Pflichtsiege geholt.

Liverpool und Trainer Jürgen Klopp bezwangen den FC Watford mit 2:0 (1:0) und holten den zehnten Ligasieg in Serie.

Die Citizens von Pep Guardiola gewannen mit 2:0 (2:0) beim FC Burnley und bleiben in der Tabelle mit 73 Punkten einen Zähler vor den Reds.

Am kommenden Sonntag (17:30 Uhr) kommt es in Manchester zum Kracher im Kampf um die englische Fußballmeisterschaft.

Vor dem Viertelfinalhinspiel in der Champions League bei Benfica Lissabon am Dienstag köpfte der Portugiese Diogo Jota Liverpool nach einem Zuspiel von Joe Gomez nach 22 Minuten zur verdienten 1:0-Führung.

Der Nationalspieler verpasste vor der Pause einen weiteren Treffer. Watford-Torhüter Ben Foster klärte vor dem frei stehenden Offensivspieler glänzend.

Jürgen Klopp: „Wir können besser Fußball spielen“

Nach dem Seitenwechsel waren die Reds weiterhin klar überlegen, entschieden die Partie jedoch erst kurz vor dem Ende.

Nach einem Zweikampf im Strafraum des FC Watford zwischen Juraj Kucka und Jota entschied Schiedsrichter Stuart Attwell nach Intervention des Video-Assistenten auf Elfmeter. Fabinho verwandelte sicher zum 2:0-Endstand (89.).

„Wir können besser Fußball spielen, aber wir müssen einfach unsere Dinge erledigen“, sagte Klopp nach dem Sieg.

Christian Eriksen trifft gegen den FC Chelsea

Keine Probleme hatte Man City beim FC Burnley. Kevin De Bruyne (5.) und Nationalspieler Ilkay Gündogan (25.) schossen die City-Tore und zeigten sich vor dem Auftritt in der Königsklasse am Dienstag gegen Atlético Madrid in bester Verfassung.

Der Tabellendritte FC Chelsea (59 Punkte) und Trainer Thomas Tuchel patzten mit 1:4 (0:0) gegen den FC Brentford und präsentierten sich vor dem Champions-League-Hit gegen Real Madrid am Mittwoch in keinem guten Zustand. Antonio Rüdiger traf für die Blues zum 1:0 (48.).

Dann drehten der gebürtige Hamburger Vitaly Janelt (50.) und Christian Eriksen (54.), der nach seinen beiden Toren für Dänemark in der vergangenen Woche erneut erfolgreich war, die Partie. Wieder Janelt (61.) und Yoane Wissa (87.) machte den Auswärtssieg perfekt.

Ohne Cristiano Ronaldo reichte es für Manchester United gegen Leicester City nur zu einem glücklichen 1:1 (0:0). Mit 51 Punkten bleibt das Team von Ralf Rangnick auf Rang sechs, drei Zähler hinter dem FC Arsenal auf Rang vier. Die Gunners haben zwei Spiele weniger ausgetragen.

Ukrainischer Flüchtling trainiert bei ManCity mit

Der englische Fußballmeister Manchester City integriert einen ukrainischen Flüchtling in den laufenden Trainings- und Spielbetrieb. Der nach Großbritannien geflohene U21-Nationalspieler Andrej Krawtschuk soll bis zum Saisonende in der U23 eingesetzt werden. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Freitag berichtete, hatte er zuvor seinen Vertrag bei seinem russischen Klub Torpedo Moskau aufgelöst.

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Wegen des russischen Angriffskrieges hatte der Weltverband FIFA ausländischen Spielern in Russland und der Ukraine erlaubt, ihre Verträge vorübergehend auszusetzen, um in ein anderes Land zu wechseln. Die Premier League verbietet allerdings Einsätze solcher Spieler in den ersten Mannschaften der Vereine.

„Ich bin Manchester City sehr dankbar dafür, dass sie mir die Chance geben, hier zu trainieren“, sagte Krawtschuk (23): „Die letzten Wochen und Monate waren sehr schwierig und es bedeutet mir sehr viel, wieder auf dem Platz zu stehen.“ Citys ukrainischer Nationalspieler Oleksandr Sintschenko, ein Jugendfreund von Krawtschuk, hatte die Vereinbarung in die Wege geleitet.

Als am 24. Februar der Krieg ausbrach, befand sich Krawtschuk mit seinem Klub in einem Trainingslager in der Türkei. Die Entscheidung, den Verein zu verlassen, sei für ihn alternativlos gewesen. „Im Verein hatte ich nette Leute um mich herum, aber ich habe in einem Land gespielt, das in mein Heimatland einmarschiert ist“, sagte er: „Die Menschen in der Ukraine würden mich nicht verstehen, wenn ich dort weiter spielen würde.“

Erst ManCity, dann Real Irres Vertragsmodell bei Haaland

Wo Erling Haaland in der kommenden Saison spielt, ist weiter offen. Vieles deutet derzeit daraufhin, dass der BVB-Angreifer sich Manchester City anschließt. Doch ein Gerücht aus Spanien bringt nun ein irres Vertragsmodell ins Spiel, das am Ende auch für einen Wechsel zu Real Madrid sorgen könnte.Wir dürfen gespannt sein, in welche Richtung er sich als nächstes entwickeln wird. Denn egal in welches Team Haaland eintritt, die Wirkung ist sicher hervorragend.

Nach Informationen englischer Medien, allen voran der „Daily Mail“, soll Haalands Entourage um Star-Berater Mino Raiola bereits in intensiven Verhandlungen mit den Bossen von Manchester City stehen. Der Scheich-Klub soll demnach bereits alle Vorbereitungen getroffen haben, um einen Transfer des Stürmers zu realisieren.

Die Rede ist von einem Paket von rund 120 Millionen Euro, um den Norweger vom BVB loszueisen, das sich aus der Ablösesumme, einem initialen Handgeld sowie einer Beratergebühr für Raiola zusammensetzen soll. Laut dem spanischen Portal „Don Balon“ könnte der neue Vertrag jedoch auch noch einen weiteren spannenden Zusatz enthalten.

Manchester City schießen ManUnited im Stadtderby ab

Tabellenführer Manchester City hat in der englischen Premier League das Stadtderby gegen United klar gewonnen und ist weiterhin auf Mission Titelverteidigung.Dies machte viele ManUnited-Fans sehr traurig, da das gesamte Spiel von Manchester ausgetragen wurde.

Die Mannschaft von Teammanager Pep Guardiola bezwang die Red Devils, die auf Superstar Cristiano Ronaldo verzichten mussten, am Sonntagabend verdient mit 4:1 (2:1) und liegt sechs Punkte vor dem ersten Verfolger FC Chelsea. Teammanager Ralf Rangnick und ManUnited rutschten hingegen auf den fünften Platz ab.

Ein starker Kevin de Bruyne brachte City vor 53.165 Zuschauern im Ethiad Stadium mit einem Doppelpack auf die Siegerstraße (5./28.). Manchester hat noch eine sehr große Hoffnung, dieses Jahr die Meisterschaft zu gewinnen, und wir können ein solches Spiel gemeinsam genießen.

Transfer-Gerüchte:Premier-League-Interesse an Kroos

Wie „El Nacional“ aus Spanien berichtet, soll Toni Kroos weit oben auf der Einkaufsliste von Newcastle United stehen. Der neureiche Klub aus der Premier League, der nun dem saudi-arabischen Konsortium PIF gehört, soll 30 Millionen Euro für einen Transfer des früheren DFB-Kickers eingeplant haben. Vor wenigen Tagen hatte die Tageszeitung Kroos auch mit einem Winter-Wechsel zu Manchester City in Verbindung gebracht.