Texas gehört Houston – George sticht Edwards aus

Am Dienstag lieferten sich die Houston Rockets und die San Antonio Spurs ein Duell zwischen Lokalrivalen, das nicht von den Superstars bestimmt wurde. Anders verlief die Partie der Minnesota Timberwolves in Utah.

Mit einem 111:106-Heimsieg haben die Houston Rockets (26-15) im Duell der Lokalrivalen mit den San Antonio Spurs (30-14) die Oberhand behalten. Dabei war es nicht der Abend der Superstars auf beiden Seiten, da sowohl Kevin Durant (18 Punkte) aufseiten der Rockets als auch Victor Wembanyama (14) bei den Spurs die 20-Punkte-Marke verpassten.

Stattdessen gab es andere Matchwinner in einem Texas-Duell, in dem die Spurs über weite Strecken in Führung lagen. Bei den Gästen spielte sich Julian Champagnie mit einer Dreier-Barrage in den Vordergrund. Gleich achtmal traf er von der Dreierlinie. Nur eines seiner 17 Field Goals kam aus dem Zweipunktebereich. Damit stand er letztlich bei 27 Punkten. Für die Rockets war es wiederum Alperen Sengun, der mit 20 Zählern, 13 Rebounds und 9 Assists bei 4 Ballverlusten nur knapp ein Triple-Double verfehlte.

Senguns Rockets unternahmen in der zweiten Halbzeit ein 16-Punkte-Comeback. Zu Beginn des Schlussviertels lag die Mannschaft von Ime Udoka noch mit 82:92 im Hintertreffen, fand dann aber eindrucksvoll in die Spur. Nur 14 Spurs-Punkte ließ seine Truppe in den letzten zwölf Minuten zu. Reed Sheppard sorgte mit zwei Dreiern zu Beginn der Clutch-Time für die erste Rockets-Führung seit dem ersten Viertel. Zwei Minuten vor dem Ende blockte er einen Dreier Champagnies, was am anderen Ende des Feldes in zwei Punkten durch Jabari Smith Jr. mündete.

Da die anschließenden zwei Spurs-Angriffe nichts einbrachten, nutzte Sengun die Gelegenheit, um die Gastgeber 36,8 Sekunden vor dem Ende mit 108:104 in Führung zu bringen – die Entscheidung.

Radsport-Legende fällt überraschendes Pogacar-Urteil

In der Radsportsaison 2025 war Tadej Pogacar in seiner ganz eigenen Liga unterwegs. Niemand konnte dem Slowenen gefährlich werden, das Ende seiner Dominanz ist nicht in Sicht. Umso überraschender ist das Urteil, das eine spanische Radsport-Legende über den UAE-Dominator gefällt hat.

Geht es nach dem ehemaligen Tour-de-France- und zweimaligen Vuelta-Sieger Pedro Delgado, müssen sich die Gegner von Tadej Pogacar ab sofort immerhin eine Sorge nicht mehr machen: dass der Slowene noch besser wird.

Im „Marca“-Interview antwortete der Spanier auf die Frage, ob Pogacar seinen Höhepunkt erreicht habe: „Ich denke schon. Er hat ihn letztes Jahr erreicht.“

„Ohne Probleme“ werde Pogacar sein Level von 2025 noch zwei weitere Jahre halten können, prognostizierte Delgado, der den Slowenen auch in diesem Jahr als „unaufhaltsam“ bezeichnete. „Danach werden wir sehen, wie es mit seiner mentalen Müdigkeit aussieht. Schon in der letzten Tour hat er anders ausgesehen, nicht mehr so natürlich wie sonst. Physisch hat er auf diesem Level jetzt noch zwei Jahre. 2028 werden wir dann weitersehen.“

Das Problem, so Delgado weiter, sei: „Wenn man seinen Höhepunkt erreicht hat, denkt man, man kann sich weiter verbessern. Ich glaube das aber nicht. Das ist nichts, was man selbst entscheidet, sondern die anderen, die sich verbessern. Im Moment gibt es Fahrer, die Stück für Stück besser werden. Pogacars leichtes Nachlassen wird es ihnen ermöglichen, aufzuholen.“

Dass der Slowene im Moment noch alleine an der Spitze der Radsport-Nahrungskette fährt, steht für die spanische Radsport-Legende allerdings außer Frage. Leistungstechnisch hinter dem Slowenen einordnen würde er Jonas Vingegaard. Allerdings liege der Däne „eine Stufe unter“ Pogacar, „aber eine Stufe über anderen wie Evenepoel“, so Delgado.

Seahawks verlieren Offensiv-Star für Rest der Playoffs

Die Seattle Seahawks müssen einen personellen Dämpfer wenige Tage vor dem NFC Championship Game der NFL Playoffs gegen die Los Angeles Rams hinnehmen.

Wie Head Coach Mike Macdonald am Montag verkündete, hat Running Back Zach Charbonnet eine „signifikante“ Knieverletzung erlitten und wird den Rest der Playoffs verpassen. Wie „ESPN“ berichtete, handelt es sich dabei sogar um einen Kreuzbandriss.

Charbonnet, der die Seahawks in dieser Saison mit zwölf Rushing Touchdowns angeführt hat, zog sich die Verletzung am Samstag im zweiten Viertel des 41:6-Kantersiegs über die San Francisco 49ers im Divisional Game zu und kam anschließend nicht mehr ins Spiel zurück.

Nach Spielende hatte sich Macdonald noch optimistisch gezeigt, was die Verletzung betrifft. Doch am Montag hatte er dann schlechte Nachrichten in seiner wöchentlichen Radioshow im „Seattle Sports 710-AM“ und erklärte, dass Charbonnet operiert werden muss und ihm eine lange Reha bevorstehe.

„Es bricht einem das Herz“, sagte Macdonald. „Er wird operiert werden müssen. Vor ihm liegt also … ein ziemlich langer Weg zurück. Unser Mitgefühl gilt ihm. Unsere Gebete sind bei Charbs. Wir lieben ihn einfach.“

„Dieser Kerl ist der Inbegriff dessen, was es bedeutet, ein Seahawk zu sein“, sagte Macdonald. „Er ist absolut hart im Nehmen, ein großartiger Teamkollege, ein großartiger Mensch. Er reißt sich den Hintern auf, ist detailorientiert und uneigennützig. Das tut weh. Es tut weh, dass das passiert ist, aber er wird zurückkommen. Er wird stärker als je zuvor zurückkehren, und die Jungs werden ihn auffangen.“

Bessere Nachrichten gab es derweil von Quarterback Sam Darnold, dem es laut Macdonald gut geht. Er hatte für Unruhe gesorgt, nachdem er am Ende der vergangenen Woche infolge einer Verletzung an den schrägen Bauchmuskeln zweimal mit dem Training ausgesetzt hatte, anschließend aber dann doch spielte. Bei Left Tackle Charles Cross wird man derweil von Tag zu Tag schauen. Er verließ das Niners-Spiel im dritten Viertel mit einer Fußverletzung.

Canucks und Sheerwood-Agent hecken Trade-Pläne aus

Die Vancouver Canucks stehen wohl vor einer richtungsweisenden Personalentscheidung. Betroffen ist Left Wing Kiefer Sherwood.

Laut Elliotte Friedman (Sportsnet) sind die Kanadier offen für einen möglichen Trade von Kiefer Sherwood. Inmitten einer sportlichen Krisenzeit – Vancouver hat zuletzt zehn Niederlagen in Serie hinnehmen müssen und somit einen Franchise-Negativrekord aus der Saison 1997/98 eingestellt – arbeitet die Organisation demnach aktiv mit dem Agenten des Angreifers zusammen, um einen Wechsel vorzubereiten.

Wie Friedman am Samstag in der Rubrik Saturday Headlines während des Hockey Day in Canada erklärte, sei dieses Vorgehen bereits bei früheren Deals erfolgreich gewesen.

„Einer der Gründe, warum der Quinn-Hughes-Trade so schnell zustande kam, war, dass der Agent aktiv eingebunden wurde“, so der NHL-Insider. „Genau das passiert jetzt auch bei Sherwood.“

Sherwood befindet sich im zweiten Jahr seines Zweijahresvertrags über 3 Millionen Dollar und wird im Sommer zum Unrestricted Free Agent. In dieser Saison zählt der Flügelspieler zu den Lichtblicken bei den Kanadiern und legte in 44 Einsätzen 23 Scorerpunkte (17 Tore, 6 Assists) auf.

Das Interesse anderer Teams erscheint dementsprechend logisch. „Im Moment sitzen viele Teams noch da und warten – fast wie bei einer Pokerrunde“, so Friedman weiter. „Interesse ist definitiv da. Die Frage ist nur, wann jemand den ersten Schritt macht.“

Hannover 96 patzt bei Schmadtke-Comeback in Kaiserslautern

Misslungenes Comeback für Jörg Schmadtke: Hannover 96 hat mit zehn Mann im ersten Pflichtspiel seit der Amtsübernahme des alten und neuen Sportchefs eine Last-Minute-Pleite kassiert.

Die Niedersachsen verloren zum Rückrundenauftakt der 2. Fußball-Bundesliga trotz Führung 1:3 (0:0) beim 1. FC Kaiserslautern. Der erst in der 64. Minute eingewechselte Waniss Taibi sah in der 76. Minute die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels.

Der lange verletzt fehlende Torjäger Ivan Prtajin (74.) und Semih Sahin (90.+2) trafen beide als Joker für den FCK, der nach einem schwachen Jahresausklang 2025 wieder den Aufstieg ins Visier nehmen darf. Naatan Skyttä sorgte für den Endstand (90.+5). Die Pfälzer überholten die Hannoveraner, die nahtlos an ihren schwachen Dezember (nur zwei Punkte aus drei Spielen) anknüpften und seit fast zehn Jahren auf einen Sieg auf dem Betzenberg warten. Enzo Leopold (67.) hatte Hannover in Führung gebracht.

Hannover war in den ersten 20 Minuten die bessere Mannschaft. Benedikt Pichler vergab per Kopf eine gute Gelegenheit für die Gäste (4.). Danach wurden die Roten Teufel stärker. Der Finne Skyttä konnte zwei Großchancen nicht verwerten (28. und 32.).

Im zweiten Durchgang waren zunächst wieder die Gäste am Drücker. Die erste gute Möglichkeit vergab allerdings FCK-Profi Mika Haas (62.). Besser machte es Leopold bei seinem ersten Saisontreffer. Dabei wurden die aufgerückten Gastgeber ausgekontert. Prtajin sorgte per Kopf für den Ausgleich, Sahin und Skyttä legten nach.

FC Bayern droht Transfer-Schock

Dem FC Bayern und vor allem Sportvorstand Max Eberl droht offenbar eine bittere Transfer-Schlappe.

Beim vom deutschen Rekordmeister umworbenen Abwehrspieler Marc Guehi von Crystal Palace zeichnet sich laut „Sky“ ein Wechsel zu Manchester City ab – und zwar noch in der laufenden Winter-Transferperiode.

Der Tabellenzweite der englischen Premier League habe sich intern darauf verständigt, Guehi noch in diesem Wechselfenster nach Manchester zu lotsen, als Reaktion auf die verletzungsbedingten Ausfälle der Innenverteidiger Ruben Dias (Oberschenkel), Josko Gvadiol (Schienbeinbruch) und John Stones (Oberschenkel).

Guehi soll sich mit ManCity bereits grundsätzlich über einen langfristigen Vertrag einig sein, habe zunächst aber einen Wechsel im Sommer präferiert, wenn sein Vertrag bei Crystal Palace ausläuft.

Der Transfer-Druck bei ManCity ist nun offenbar so groß geworden, dass der Klub viel Geld in die Hand nehmen will, um den 25 Jahre alten Nationalspieler Englands sofort ins Etihad Stadium zu lotsen. Mit umgerechnet rund 35 Millionen Euro soll Crystal Palace dem Bericht zufolge der vorzeitige Abgang des Kapitäns und Leistungsträgers schmackhaft gemacht werden.

Sollte es tatsächlich zu diesem Angebot kommen, wäre der FC Bayern laut „Sky“ in dem Poker um Guehi „nahezu chancenlos“.

Für Eberl wäre das besonders bitter. Denn: Der frühere Gladbacher und Leipziger Manager bemühte sich dem Vernehmen nach sehr um einen Guehi-Deal, telefonierte angeblich zuletzt mehrfach mit der Spielerseite.

Auch zu einem persönlichen Treffen mit dem Berater des Profis soll es gekommen sein – und Guehi war dadurch offenbar offen für einen Wechsel zum FC Bayern.

Ein weiteres Fragezeichen in der Münchner Defensive bleibt ebenfalls noch: Die Berichten zufolge bevorstehende Vertragsverlängerung mit Dayot Upamecano ist nach wie vor nicht bestätigt.

 

Kings gewinnen zweites Spiel ohne gesperrten Schröder

Auch im zweiten Spiel ohne den gesperrten Dennis Schröder haben die Sacramento Kings in der NBA gewonnen.

Das Team siegte gegen die favorisierten New York Knicks um den deutschen Profi Ariel Hukporti, die in der Eastern Conference auf Rang zwei stehen, mit 112:101. Für die Kings, Vorletzter im Westen, war es der zweite Erfolg nacheinander.

Erfolgreichster Werfer bei Sacramento war DeMar DeRozan mit 27 Punkten, auch Zach LaVine (25) und Precious Achiuwa (20) drehten auf. Hukporti kam für die Knicks auf lediglich rund zweieinhalb Minuten Spielzeit, dabei erzielte der 23-Jährige zwei Punkte.

Schröder hatte wie bereits beim 124:112 seiner Kings über die Los Angeles Lakers vor zwei Tagen zusehen müssen.

Die NBA hatte den deutschen Welt- und Europameister für insgesamt drei Spiele aus dem Verkehr gezogen, weil er laut Medienberichten beim 101:125 der Kings gegen die Lakers Ende Dezember versucht haben soll, auf Gegenspieler Luka Doncic loszugehen.

Somit fehlt der 32-Jährige auch noch in der anstehenden Partie am Freitag (Ortszeit) gegen die Washington Wizards.

 

Vingegaard kopiert Rivale und will historischen Coup

Jetzt ist klar, bei welchen großen Rundfahrten Jonas Vingegaard in diesem Jahr an den Start geht. Der Plan: Das historische Double soll her.

Rad-Star Jonas Vingegaard hofft auf einen Doppel-Coup. Genau wie sein ewiger Rivale Tadej Pogacar greift er zunächst beim Giro d’Italia und anschließend bei der Tour de France an. Das bestätigte der Däne in seinem Trainingslager in Spanien.

Vingegaard wird beim Giro sogar seine Premiere feiern. Die Italien-Rundfahrt startet in diesem Jahr am 8. Mai in Bulgarien. Im Juli will er dann den slowenischen Kontrahenten bei der Tour de France endlich wieder entthronen.

Rad-Dominator Pogacar hatte 2025 als erster Radprofi seit 26 Jahren das Double aus den beiden wichtigsten Landesrundfahrten gewonnen. Er war damit erst der achte Fahrer, dem dies gelang.

„Ich denke schon eine ganze Weile an den Giro. Es ist eines der größten Rennen im Kalender und ich bin ihn noch nie gefahren“, sagte Vingegaard zur neuen Herausforderung. „Der Sieg bei der Vuelta im vergangenen Jahr hat mir noch mehr Motivation gegeben, um nun in Italien all-in auf den Gesamtsieg zu gehen. Ich hätte das Rosa Trikot gern in meiner Sammlung.“

Sein Sportchef Grischa Niermann betonte, dass die Italien-Rundfahrt Vingegaard helfen kann, in Form für das Highlight des Jahres zu kommen. „Wir sind davon überzeugt, dass die Giro-Teilnahme gut für sein Niveau bei der Tour sein wird“, sagte der deutsche Ex-Profi.

Zwar sei auch beim Giro der Gesamtsieg im Visier, das Hauptziel aber sei weiterhin ein Triumph bei der Tour de France. Vingegaard hatte die Frankreich-Rundfahrt 2022 und 2023 gewonnen. Seither dominierte Pogacar.

Mit einem Girosieg würde Vingegaard sogar das Triple perfekt machen. Neben der Tour hat er auch die spanische Vuelta bereits gewonnen. Ein Titel, der Pogacar noch feht. „Das hat bei meiner Entscheidung natürlich eine Rolle gespielt“, sagte Vingegaard.

Zuletzt hatte der Brite Christopher Froome 2018 das Grand-Tour-Triple komplettiert. Ein Dreifach-Triumph aus Siegen bei Giro, Tour und Vuelta in einem Jahr hat noch kein Fahrer geschafft.

Verletzungssorgen bei den Patriots

Nach sechs Jahren haben die New England Patriots mal wieder ein Playoff-Spiel gewonnen. In der Divisional Round bekommt es der sechsfache Champion nun mit den Houston Texans zu tun. Dabei müssen die Patriots womöglich den Ausfall eines absoluten Schlüsselspielers verkraften.

Cornerback Christian Gonzalez erlitt beim Sieg über die Los Angeles Chargers eine Gehirnerschütterung. Gonzalez hatte zum Start des vierten Quarters einen Pass auf Quentin Johnson abgewehrt. Dieser war im Anschluss auf Gonzalez‘ Kopf gelandet.

Nun befindet sich der Cornerback im Concussion Protocol. Das bestätigte Head Coach Mike Vrabel am Montag. „Wie lange das dauert, weiß ich nicht“, sagte der Übungsleiter. „Hoffentlich bekommen wir ihn zurück.“

Je nach Schwere der Gehirnerschütterung kann die Ausfallzeit variieren. Das wissen die Patriots aus eigener Erfahrung. In Woche 16 landeten mit TreVeyon Henderson, Kayshon Boutte und Jared Wilson gleich drei Spieler des sechsfachen Super-Bowl-Siegers im Concussion Protocol. Henderson konnte bereits in Woche 17 wieder spielen, Boutte in Woche 18, während Wilson erst gegen die Chargers wieder am Start war.

Die Hoffnung bei den Patriots ist in jedem Fall hoch, dass Gonzalez rechtzeitig für das Duell mit den Texans am Sonntag (ab 21 Uhr bei RTL) fit wird.

Schließlich war der Passverteidiger ein Erfolgsgarant in dieser Spielzeit. Ihm gelangen in 15 Spielen 69 Tackles und zwölf abgewehrte Pässe. Er wurde erstmals in den Pro Bowl gewählt und belegte den fünften Platz im All-Pro-Voting unter den Cornerbacks.

„Gonzo spielt weiterhin auf hohem Niveau“, sagte Mike Vrabel. „Wir schätzen seine Leistungen und seine Bereitschaft, auf verschiedenen Positionen zu spielen. Er hat das alles wirklich gut gemeistert“, lobt der Head Coach seinen Passverteidiger.

Ovi-Meilenstein bei Pleite gegen Predators

Für die Washington Capitals (23-17-6) gab es am Sonntagabend trotz der 2:3 Pleite bei den Nashville Predators (21-20-4) etwas zu feiern: Alexander Ovechkin sicherte sich mit einem Treffer den nächsten irren Meilenstein.

Der Rekordtorschütze der Liga erzielte nach knapp sechs Minuten das 1:0, holte damit auch in seiner 21. Saison mindestens 20 Tore und schrieb damit erneut Geschichte: Nur Gordie Howe ist dieses Kunststück noch einmal öfter gelungen.

Dass es trotz Karriere-Treffer 917 ihres Washington Capitals nicht für die Caps reichte, lag vor allem an einem starken Roman Josi. Der Spielführer der Gastgeber war an allen drei Toren beteiligt, mit dem Nashville die Partie zu seinen Gunsten drehte. Das 1:1 und 1:2 legte Josi auf, beim vorentscheidenden 3:1 im Schlussdrittel war er dann sogar selbst erfolgreich.

„Wir finden immer wieder Wege, Spiele zu gewinnen, was enorm wichtig für uns ist“, sagte der gebürtige Berner. „Nach dem zweiten Drittel, in dem sie eine Menge Druck gemacht haben, haben wir uns gesagt: ‚Wir müssen wieder in die Offensive gehen, um dieses Spiel gewinnen.“ Und genau das haben wir getan.“

Beide Teams sind am Dienstag wieder im Einsatz. Washington, derzeit letzter Wild-Card-Inhaber im Osten, empfängt um 1 Uhr die Montreal Canadiens. Eine Stunde später folgt der Eröffnungsbully in Nashville gegen die Edmonton Oilers. Die Predators liegen im Westen zwei Punkte hinter den Playoff-Plätzen.