Dank Matchwinner Draisaitl: Oilers bauen NHL-Serie aus

Der deutsche Eishockey-Star Leon Draisaitl hat die Edmonton Oilers in der NHL zum fünften Sieg in Serie geschossen.

Der Kölner erzielte beim 2:1 nach Verlängerung bei den Boston Bruins beide Treffer für die Kanadier, die der Spitze der Western Conference immer näher kommen.

Draisaitl rettete die Oilers zunächst in die Overtime (58.). Dort erzielte der 28-Jährige dann auf Vorlage von Connor McDavid mit einer Direktabnahme sein 32. Saisontor. Edmonton festigte mit dem 38. Saisonsieg zumindest Platz fünf, die Oilers haben mit 60 Partien jedoch weniger Spiele als die Konkurrenz absolviert und könnten somit weiter Boden gutmachen.

„Es ist einfach ein Zeichen der Reife unserer Gruppe“, sagte Draisaitl nach der Partie: „Wir haben durchgehalten und waren geduldig. Am Ende des Tages braucht man nur einen Schuss, einen Spielzug, um zu gewinnen.“

Torhüter Philipp Grubauer musste nach sechs Starteinsätzen nacheinander wieder auf der Bank Platz nehmen. Der Rosenheimer sah einen umkämpften 4:3-Erfolg des Seattle Kraken gegen die Winnipeg Jets. Dank des vierten Siegs aus den vergangenen fünf Spielen darf sich auch der Kraken als Zehnter im Westen noch kleine Hoffnungen auf die Play-offs machen.

Nun doch! St. Brown bei Pro Bowl Games dabei

Gute Nachrichten für Amon-Ra St. Brown. Der Wide Receiver der Detroit Lions wird nun doch an den Pro Bowl Games teilnehmen, nachdem er bei der Wahl zum All-Star Game der NFL zunächst leer ausgegangen war.

Wie aus NFL-Kreisen zu hören ist, rückt St. Brown für Eagles-Star-Receiver A.J. Brown nach, der verletzungsbedingt abgesagt hat. St. Brown war bei der Wahl überraschend nicht berücksichtigt worden, obwohl er zu den besten Slot-Receivern der NFL gehört. Anstelle seiner fiel die Wahl in diesem Jahr aufseiten der NFC auf CeeDee Lamb (Cowboys) und Brown (Eagles) als Starter sowie Mike Evans (Buccaneers) und Rookie Puka Nacua (Rams) als Ersatzleute.

Die Wahl, die durch Fan-, Trainer- und Spieler-Stimmen entschieden wird, verwunderte mit der Nicht-Berücksichtigung von St. Brown, der im Vorjahr noch zu den Auserwählten gehört hatte. Wie kurios diese Entscheidung ist, unterstreicht auch die Tatsache, dass St. Brown derweil ins All-Pro First Team gewählt wurde. Diese Wahl wird allerdings von Medienvertretern der „Associated Press“ durchgeführt.

St. Brown brachte es in seiner dritten Saison in der NFL durchweg auf Karrierebestleistungen mit 119 Receptions, 1515 Yards und zehn Touchdowns. Damit belegte er im Gesamtvergleich der Liga Rang 3 nach Receiving Yards hinter Tyreek Hill (Dolphins) und Lamb sowie Rang 2 bei den Receptions zusammen mit Hill. Bei den Touchdowns hatte er nur drei Spieler vor sich (Evans, Hill, Lamb).

Eisbären Berlin erobern die DEL-Spitze

Die Eisbären Berlin haben die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey Liga übernommen. Bei den Nürnberg Ice Tigers gewannen die Berliner nach Rückstand mit 4:1 (0:1, 1:0, 3:0).

Durch den Sieg zog das Team von Trainer Serge Aubin vorerst an den Fischtown Pinguins Bremerhaven vorbei, die die Spitzenposition am Dienstag bei den Kölner Haien jedoch zurückerobern können.

Die favorisierten Berliner hatten gegen Nürnberg im ersten Viertel Probleme und gerieten durch ein Tor von Danjo Leonhardt in Rückstand (9.). Tobias Eder (35./59.) sowie Leonhard Pföderl (41./53.) sorgten dann aber für die Wende.

Derweil musste Red Bull München beim Debüt des Rückkehrers Emil Johannsen einen Rückschlag hinnehmen. Bei den Adlern Mannheim kassierte der amtierende Meister eine 2:3-Niederlage (0:1, 1:2, 1:0) und lag nach Treffern von Tyler Gaudet (20.) und Kris Bennett (23./32.) zwischenzeitlich 0:3 hinten. Die Aufholjagd von Patrick Hager (38.) und Christopher DeSousa (53.) kam zu spät.

Trotz der Niederlage bleiben die Münchner Vierter, auch wenn Verfolger Grizzlys Wolfsburg ein wildes Spiel gegen die Löwen Frankfurt auswärts mit 5:4 (1:1, 4:2, 1:0) für sich entschied.

Eisbären setzen sich an die DEL-Spitze

Die Eisbären Berlin haben die Fischtown Pinguins Bremerhaven in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wieder von der Spitze verdrängt.

Das Team von Trainer Serge Aubin schlug die Löwen Frankfurt 4:3 (0:1, 2:1, 2:1) und zog an den Norddeutschen vorbei. Der bisherige Tabellenführer verlor am Sonntagnachmittag bei Meister Red Bull München 2:4 (0:3, 2:1, 0:0) und damit auch Platz eins an Berlin (beide 80 Punkte).

Die Kölner Haie, wegen der Austragung der Handball-EM in der heimischen Lanxess Arena derzeit viel auf Reisen, verloren auch ihr zweites von drei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen. Nach der Niederlage am Freitag in Berlin (4:5 n.V.) gab es bei den Nürnberg Ice Tigers ein 3:4 (0:1, 2:2, 1:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen. Nur Ryan Stoa traf im Shootout.

Kölns rheinischer Rivale Düsseldorfer EG feierte im Tabellenkeller einen wichtigen Sieg. Die DEG gewann bei Adler Mannheim mit 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen, Siegtorschütze für den neuen Zwölften war Victor Svensson.

In Berlin stand es nach zwei Dritteln 2:2, dann trafen Frederik Tiffels (44.) und Kai Wissmann (51.) für die Eisbären. Frankfurt konnte durch Cody Kunyk (59.) verkürzen, ging aber am Ende leer aus.

Markus Eisenschmid (9.), Austin Ortega (18.) und Christopher DeSousa (19.) schossen im ersten Drittel eine klare Führung für München gegen die Bremerhavener heraus. Christian Wejse verkürzte (25.), Veit Oswald (35.) stellte den alten Abstand wieder her. Zum Endstand traf Dominik Uher (37.).

NHL: Draisaitl gewinnt Duell mit Stützle

Die Edmonton Oilers und Leon Draisaitl haben ihre Aufholjagd in der NHL auch im kanadischen Duell fortgesetzt und nehmen die Play-off-Plätze ins Visier. Die Oilers setzten sich am Samstag gegen die Ottawa Senators mit 3:1 durch.

Der deutsche Eishockey-Star Draisaitl blieb dabei ausnahmsweise ohne Torbeteiligung – das galt auf der Gegenseite auch für seinen Landsmann Tim Stützle.

Edmonton konnte sich dieses Mal auf Zach Hyman verlassen, der mit einem Dreierpack für den Sieg sorgte und seine starke Form im neuen Jahr bestätigte: Bereits beim jüngsten Sieg gegen die Philadelphia Flyers (5:2) hatte er mit einem Tor und zwei Assists geglänzt.

Die Oilers feierten bereits den siebten Sieg in Serie, mit nun 41 Punkten sind die Kanadier Vierter der Pacific Division und haben damit zumindest vorübergehend einen Wildcard-Platz für die Play-offs inne. Zudem hat Draisaitls Team weniger Spiele absolviert als die direkte Konkurrenz. Stützles Senators (28 Punkte) gehören weiter zu den schwächsten Teams der Liga.

Die Buffalo Sabres mit dem deutschen Angreifer John-Jason Peterka kamen zu einem 3:1 bei den Pittsburgh Penguins, stehen in der Atlantic Division mit 38 Punkten als Vorletzter aber nur einen Rang vor den Senators. Auch Peterka blieb ohne Scorerpunkt.

Draisaitl und Edmonton Oilers bauen NHL-Siegesserie aus

Eishockey-Superstar Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers haben ihre Siegesserie in der nordamerikanischen Profiliga NHL ausgebaut.

Der deutsche Ausnahmestürmer erzielte beim 5:2 (1:1, 2:2, 2:0)-Erfolg gegen die Philadelphia Flyers ein Tor und eine Vorlage. Für Edmonton war es der sechste Sieg hintereinander. Mit 19 Erfolgen nach 35 Partien haben die Oilers nach ihrem Fehlstart die Playoff-Ränge wieder im Visier.

Draisaitl traf mit seinem 18. Saisontor zum zwischenzeitlichen 4:2 (42. Minute) und assistierte beim 2:0 durch Zach Hyman (29.) zum 24. Mal in dieser Spielzeit.

Noch besser machte es Team-Kollege Connor McDavid, der einmal traf und vier Vorlagen beisteuerte. Der 26 Jahre alte Kanadier überschritt in seinem 602. Ligaspiel die 900-Punktemarke (317 Tore und 586 Assists). Nur Eishockey-Ikone Wayne Gretzky, Mario Lemieux, Mike Bossy und Peter Stastny benötigten weniger Spiele für 900 Punkte.

Tim Stützle und die Ottawa Senators verloren nach schwachem erstem Drittel bei den Vancouver Canucks mit 3:6 (0:5, 1:0, 2:1). Stützle bereitete beide Tore durch Wladimir Tarasenko (41./58.) mit seinen Vorlagen 27 und 28 in dieser Saison vor.

Verteidiger Moritz Seider und die Detroit Red Wings können nach dem 5:3 (1:1, 1:1, 3:1) bei den San Jose Sharks erstmals seit 2016 wieder von der Playoff-Teilnahme träumen.

David Perron drehte mit zwei Toren (51./59.) im Schlussdrittel das Match für den elfmaligen NHL-Champion. Bei den Sharks fehlt weiterhin Nico Sturm aufgrund einer Oberkörperverletzung. Der 28-Jährige kam zuletzt Mitte Dezember für das punktschlechteste NHL-Team zum Einsatz.

Für Lukas Reichel und die Chicago Blackhawks sind die Playoff-Plätze weit entfernt. Das Team aus dem US-Bundesstaat Illinois verlor bei den Nashville Predators mit 0:3 (0:1, 0:0, 0:2) ist hat im Westen nach San Jose die zweitschlechteste Bilanz.

Stützle führt Senators zum Sieg

Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Tim Stützle hat die Ottawa Senators zum 5:4 (2:1, 2:1, 0:2)-Erfolg nach Verlängerung über die Pittsburgh Penguins geführt.

Dem 21-jährigen Angreifer gelang nach 70 Sekunden in der Extraspielzeit der Siegtreffer. Die Ottawa Senators stoppten damit ihre Negativserie von zuvor sechs Niederlagen in der nordamerikanischen Liga.

Nachdem Stützle während dieser Zeit nicht getroffen hatte, gelang dem gebürtigen Viersener nun sein siebtes Saisontor. „Wenn ich zuletzt versucht hatte, den Torhüter zu tunneln, habe ich immer getroffen. Ich sollte das häufiger tun“, sagte Stützle zu seinem Siegtreffer, als er nach Zuspiel von Drake Batherson alleine vor dem Penguins-Torhüter Alex Nedeljkovic stand. Mit nur 24 Punkten bleiben die Senators das schwächste Team der Eastern Conference.

Die anderen drei deutschen Eishockey-Spieler, die auf dem Eis standen, mussten allesamt Niederlagen einstecken. Moritz Seider zog mit den Detroit Red Wings bei den New Jersey Devils mit 2:3 (1:1, 1:0, 0:2) den Kürzeren. Seider war an der 1:0-Führung Detroits nach viereinhalb Minuten per Torvorlage beteiligt, damit hat der 22-jährige Verteidiger in den vergangenen drei Spielen immer mindestens ein Tor vorbereitet.

Auch JJ Peterka war mit einem Assist zur Stelle, der 21-jährige Stürmer der Buffalo Sabres war im Auswärtsspiel gegen die New York Rangers am 2:2-Ausgleich zu Beginn des zweiten Drittels beteiligt. Am Ende hatten die Sabres aber mit 3:4 (1:2, 1:1, 1:0) nach Verlängerung das Nachsehen. Lukas Reichel musste sich mit den Chicago Blackhawks auswärts den St. Louis Blues mit 5:7 (2:1, 2:1, 1:5) geschlagen geben, Reichel blieb ohne Torbeteiligung.

Stützle trifft beim Sieg gegen Seider in der NHL

Tim Stützle hat im deutschen Eishockey-Duell mit Moritz Seider in der NHL klar die Oberhand behalten.

Beim 5:1 seiner Ottawa Senators bei den Detroit Red Wings erzielte Tim Stützle den vierten Treffer der Kanadier, für den 21-Jährigen war es Saisontor Nummer 6 und bereits der 26. Scorerpunkt. Superstar Patrick  Kane gelang auf der Gegenseite sein erstes Tor für Detroit.

John-Jason Peterka dagegen musste sich mit den Buffalo Sabres den Montreal Canadiens nach Penaltyschießen mit 2:3 geschlagen geben. Im Shoot-out scheiterte der Nationalspieler an Montreals Goalie Cayden Primeau, der mit insgesamt 46 Paraden glänzte.

Lukas Reichel verbuchte mit den Chicago Blackhawks durch das 3:1 gegen die St. Louis Blues erstmals in der Saison zwei Siege nacheinander. Indes verlor Philipp Grubauer mit den Seattle Kraken gegen Tampa Bay Lightning mit 3:4 nach Verlängerung, nach zwei Dritteln musste der deutsche Goalie mit einer Unterkörperverletzung ausgewechselt werden.

Die Eisbären Berlin haben die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey Liga erfolgreich verteidigt. Der Hauptstadtklub bezwang Meister RB München am Sonntag in einem intensiv geführten Topduell mit 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen.

Mit 52 Punkten aus 26 Spielen liegen die Berliner weiter vor den Verfolgern Fischtown Pinguins Bremerhaven und Straubing Tigers.

Die Eisbären führten im 500. DEL-Spiel von Nationalspieler Jonas Müller dank eines Treffers des Amerikaners Ty Ronning (27.) lange, mussten aber kurz vor Ende der regulären Spielzeit den Ausgleich durch Yasin Ehliz (57.) hinnehmen.

Nach einer ereignislosen Verlängerung traf dann im Penaltyschießen einzig Ronning.

Bremerhaven fand nach der Niederlage gegen Berlin am vergangenen Freitag wieder in die Spur. Das Team von Headcoach Thomas Popiesch setzte sich bei den Grizzlys Wolfsburg mit 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) durch.

Die Düsseldorfer EG musste sich bei den Löwen Frankfurt 2:4 (0:0, 1:1, 1:3) geschlagen geben.

„Nur peinlich“: Derby-Debakel für die Kölner Haie

Die Kölner Haie haben im 240. Rheinderby ein Debakel erlebt und auch das zweite Duell der Saison gegen die Düsseldorfer EG in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verloren.

In der erstmals in dieser Saison ausverkauften Düsseldorfer Arena unterlag das Team von Trainer Uwe Krupp mit 1:7 (0:0, 0:3, 1:4) und musste einen herben Rückschlag im Kampf um die Play-off-Plätze hinnehmen.

„Das ist eigentlich nur peinlich“, sagte Haie-Kapitän Moritz Müller bei „MagentaSport“. Für Köln war es die dritte Niederlage in den vergangenen vier Spielen.

Nach einem ersten Drittel ohne Tore drehten die Düsseldorfer im zweiten Durchgang auf, mit drei Treffern innerhalb von nicht einmal neun Minuten zogen sie davon. Im letzten Drittel ließ die DEG vier weitere Tore folgen, für die Gastgeber, die wichtige Punkte im Abstiegskampf sammelten, traf Alexander Ehl gegen wehrlose Haie doppelt (45./53.).

Unter der Woche war zudem eine Statistik-Panne bekannt geworden: Die Rheinderby-Bilanz wurde um ein Spiel korrigiert. Nach nun 240 Spielen hat die DEG 115 Spiele gewonnen, die Haie 114 (elf Unentschieden).

Die Eisbären Berlin setzten sich mit 3:1 (0:0, 1:0, 2:1) bei Adler Mannheim durch und wehrten den Angriff der drittplatzierten Fischtown Pinguins Bremerhaven ab. Die Pinguins hatten vorher gegen die Schwenninger Wild Wings ein 4:1 (1:0, 2:1, 1:0) eingefahren. Dahinter auf Rang vier steht der aktuelle Meister Red Bull München, der ein 4:2 (1:0, 2:1, 1:0) bei den Löwen Frankfurt feierte und den dritten Sieg in Serie holte.

Schlusslicht Iserlohn Roosters verpasste einen Sieg gegen einen Konkurrenten aus dem unteren Tabellendrittel: Die Roosters glichen bei den Augsburg Panthers wenige Sekunden vor der Schlusssirene aus, unterlagen dann aber nach Verlängerung mit 1:2 (0:1, 0:0, 1:0, 0:1).

Draisaitl und Oilers feiern Kantersieg über Anaheim Ducks

Beim bislang höchsten Sieg der Saison haben die Edmonton Oilers um den deutschen Eishockey-Star Leon Draisaitl die Anaheim Ducks in der Profiliga NHL regelrecht überrollt.

Die Kanadier gewannen ihr erstes Heimspiel seit mehr als einer Woche mit 8:2, der deutsche Nationalstürmer trug mit einem Tor sowie einem Assist zum Erfolg bei.

Für Edmonton war es nach dem 5:0 bei den Washington Capitals am Freitag der zweite klare Erfolg nacheinander. Die Oilers kamen durch den siebten Sieg im 20. Spiel bis auf drei Punkte an Anaheim heran, sind aber weiter Vorletzter der Pacific Division.

Draisaitl bereitete im Rogers Place das 1:1 durch Evander Kane (5.) mit seinem 19. Assist vor und traf in Überzahl zum 7:2 (48.). Superstar Connor McDavid war mit einem Tor und vier Vorlagen Topscorer des Abends, Zach Hyman traf doppelt.

Moritz Seider bleibt mit den Detroit Red Wings in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL auf Erfolgskurs.

Das Team des deutschen Verteidigers bezwang Minnesota Wild 4:1 und holte den dritten Sieg nacheinander. In der Eastern Conference belegt Detroit den vierten Rang, Seider blieb ohne Scorerpunkt. Stürmer David Perron (5., 42.) war mit einem Doppelpack der Matchwinner für die Red Wings.

Zudem erwischte Torhüter Alex Lyon einen hervorragenden Tag. Der 30-Jährige wehrte 37 der 38 Schüsse der Gäste ab. Für Minnesota war es die sechste Niederlage in Serie und die insgesamt 14. im 19. Saisonspiel.

Stürmer Lukas Reichel musste mit seinen Chicago Blackhawks einen Rückschlag hinnehmen. Gegen die St. Louis Blues verloren die Blackhawks 2:4 und verschliefen dabei die Anfangsphase komplett. Bereits nach sechs Minuten lag Chicago 0:2 zurück – und lief dann vergebens hinterher. Reichel blieb wie Ausnahmetalent Connor Bedard ohne Scorerpunkt.