Musiala-Hammer beim FC Bayern offenbar ganz nah

Das wäre ein echter Hammer: Der FC Bayern steht offenbar vor einer Vertragsverlängerung mit Offensivkünstler Jamal Musiala – und das zeitnah.

Noch im Januar könnte der 21-Jährige seine Unterschrift unter einen neuen Fünfjahreskontrakt beim deutschen Rekordmeister setzen, berichtet „Bild“ unter Berufung auf eigene Informationen.

Auch mit zahlreichen Details rund um den Personal-Coup des FC Bayern wartet das Boulevard-Blatt auf: Demnach soll Jamal Musiala zwar eine satte Gehaltserhöhung erhalten, zukünftig aber nicht alleiniger Topverdiener im Münchner Kader sein.

Diesen Status wird er sich stattdessen dem Bericht zufolge mit Torjäger Harry Kane teilen, also wie der Engländer rund 25 Millionen Euro pro Jahr einstreichen. Bislang verdiente Musiala angeblich etwa neun Millionen Euro.

Bemerkenswert: Entgegen der sonstigen Gepflogenheiten an der Säbener Straße soll der gebürtige Stuttgarter eine Ausstiegsklausel in seinem neuen Vertrag erhalten.

Diese soll gestaffelt sein und zwei Jahre vor Vertragsende bei 175 Millionen Euro liegen, vor dem letzten Vertragsjahr dann bei 100 Millionen Euro. Der Verein habe sich aufgrund der Höhe der Summen mit dieser beim FC Bayern ansonsten völlig unüblichen Exit-Option anfreunden können, heißt es.

Noch sei das Vertragswerk nicht final ausgearbeitet. Beide Seiten hätten sich in den Gesprächen aber zuletzt deutlich angenähert und nun signalisiert, dass sie sich einigen wollen. Musialas aktueller Vertrag beim FC Bayern ist noch bis 2026 datiert.

Der frühere Münchner Holger Badstuber hatte die Verhandlungen mit dem Ausnahmetalent zuletzt bei „web.de“ als „Bewährungsprobe“ und „echtes Poker-Duell“ bezeichnet.

„Für Musiala ist die Situation denkbar günstig, der Druck liegt eindeutig beim Verein“, sagte Badstuber, der Nationalspieler habe eine „Vielzahl an Optionen“ auf dem Transfermarkt.

Unter anderem soll sich Manchester City intensiv mit Musiala beschäftigen, dürfte nun aber leer ausgehen.

 

Schockdiagnose bei Niclas Füllkrug

Nach ohnehin schwierigen Monaten in der Premier League hat sich Angreifer Niclas Füllkrug kürzlich auch noch eine Verletzung zugezogen. Die Blessur ist offenbar deutlich schwerwiegender als zunächst angenommen.

Wie „Sky“ und die englische „Sun“ schreiben, hat sich der 31-Jährige an der Muskelsehne im hinteren Oberschenkel verletzt.

Durch die Sehnenbeteiligung dürfte die Ausfallzeit gegenüber einer normalen Muskelverletzung deutlich ansteigen. Womöglich könnte Niclas Füllkrug seinem Team West Ham United bis zu drei Monate lang fehlen, heißt es.

Der Angreifer war am Freitagabend bei der 1:2-Pleite im FA Cup bei Ligakonkurrent Aston Villa mit Schmerzen im Oberschenkel schon nach 16 Minuten ausgewechselt worden. „Wir sind alle bei dir, Niclas“, schrieben die Londoner bei X.

Füllkrug hatte sich bereits kurz nach Saisonbeginn an der Achillessehne verletzt. Auch deshalb fand er auf der Insel nie wirklich in die Spur. Bislang steht der ehemalige BVB-Star bei zwei Toren in neun Einsätzen für West Ham.

Wegen seines schweren Stands in London wurde kürzlich über eine mögliche Rückkehr in die Bundesliga spekuliert. Eintracht Frankfurt soll sich nach Informationen von „Sky“ mit dem Nationalstürmer beschäftigt haben. Wegen der schweren Verletzung dürfte ein Füllkrug-Wechsel nach Frankfurt nun aber vom Tisch sein.

Hintergrund für das SGE-Interesse war, dass Omar Marmoush übereinstimmenden Medienberichten zufolge wohl vor einem Wechsel zu Manchester City steht. Die Hessen suchen deshalb nach Ersatz im Sturmzentrum.

Nach Informationen von RTL/ntv und sport.de wartet die Eintracht aktuell auf ein formelles Angebot aus England. RTL hat aber erfahren, dass bereits Verhandlungen stattfinden und man sich mit Marmoush einig ist. Als Ablösesumme waren zuletzt bis zu 80 Millionen Euro im Gespräch. Arnaud Kalimuendo von Stade Rennes gilt derzeit als die erste Option der Eintracht, wenn es um die Nachfolge von Omar Marmoush geht.

BVB droht absoluter Abwehr-Notfall

Mit dem Spiel Borussia Dortmund gegen Bayer Leverkusen (ab 20:30 Uhr) startet die deutsche Fußball-Bundesliga am Freitag ins Jahr 2025. BVB-Coach Nuri Sahin betonte im Vorfeld die Bedeutung des Duells. Die Voraussetzungen für einen schwarzgelben Topstart sind aber wohl nicht die besten.

„Für die Tabelle wäre es extrem wichtig. Gegen all die großen Namen haben wir eigentlich immer unsere Leistung gebracht. Wir wollen unbedingt gewinnen. Das kann ein gutes Omen sein, um in einen Flow zu kommen“, erklärte BVB-Trainer Nuri Sahin im Vorfeld des Heimspiels der Borussen gegen den amtierenden Doublesieger und aktuellen Tabellenzweiten auf Leverkusen. Die personelle Situation stellt Sahin allerdings angeblich vor einige Hürden.

„Sky“ zufolge werden die Abwehrspieler Waldemar Anton und Ramy Bensebaini dem BVB „definitiv“ fehlen. Bei der Abreise zum Hotel sollen demnach zudem Nico Schlotterbeck, Emre Can und Alexander Meyer nicht anwesend gewesen sein. Sollten die Letztgenannten ebenfalls nicht zur Verfügung stehen, würde der BVB defensiv extreme Probleme bekommen. Zumal mit Pascal Groß eine weitere Alternative gesperrt  ist und Niklas Süle verletzt ausfällt.

Dass Anton an einer Grippe laboriert, bestätigte Sahin bereits am Mittwoch, auch Youngster Almugera Kabar soll betroffen sein. Einen sicheren Ausfall wollte der Übungsleiter allerdings nicht bestätigen. Laut „Sky“ steht dieser im Fall von Anton nun allerdings fest, mit Bensebaini soll einen weiteren Defensiv-Star die Grippe erwischt haben.

Dem TV-Sender zufolge konnte auch Schlotterbeck das Abschlusstraining nicht absolvieren. Dabei habe es sich zwar um eine „Vorsichtsmaßnahme“ gehandelt, ein Einsatz gegen Bayer sei dennoch gefährdet, heißt es.

Im Extremfall stünde dem BVB damit kein gestandener Innenverteidiger mehr zur Verfügung. Da Can ebenfalls in der Abwehrmitte aushelfen kann, könnte die Situation sogar noch prekärer ausfallen.

Bleiben die Youngster Filippo Mané, der unlängst einen Profivertrag unterzeichnete, und Yannik Lührs. Die „Ruhr Nachrichten“ bestätigen die drohenden Ausfälle. Der Zeitung zufolge rückt David Lelle vom BVB II erstmals in den Profikader.

Wer dem BVB am Ende wirklich fehlt, wird erst die Aufstellung zeigen, Sahin dürften allerdings aufreibende Stunden bevorstehen.

Hamann zählt Sahin an: „Welpenschutz“ muss enden

Nach einer Hinrunde mit vielen Rückschlägen überwintert Borussia Dortmund aktuell nur auf Platz 6 der Bundesliga. TV-Experte Dietmar Hamann glaubt, dass die Champions-League-Qualifikation in ernsthafter Gefahr ist und fordert vom BVB nun einen harten Kurs gegenüber Trainer Nuri Sahin.

Denn aus Sicht des ehemaligen Nationalspielers genießt der Übungsleiter der Schwarzgelben noch immer „Welpenschutz“. „Wenn Nuri Sahin ein gestandener Trainer wäre, bin ich mir nicht sicher, ob die BVB-Bosse nicht schon gehandelt und ihn entlassen hätten“, sagte Dietmar Hamann der „Bild“.

Doch mit dieser Sonderbehandlung müsse jetzt Schluss sein, forderte der „Sky“-Experte. „Die Dortmunder müssen vom ersten Spiel an voll da sein, wenn sie eine Chance auf die Champions-League-Qualifikation haben wollen. Das ist elementar wichtig für sie“, betonte der 51-Jährige.

Denn ohne die Teilnahme an der Königsklasse seien Leistungsträger wie Jamie Gittens wohl kaum zu halten, glaubt Hamann. Sollte der anspruchsvolle Januar mit dem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen und der Partie in Frankfurt schiefgehen, könnte dem BVB eine offene Trainerdebatte bevorstehen.

„Je mehr das Ziel in Gefahr gerät, desto eher dürften die Bosse dann doch handeln in der Trainer-Frage“, prognostizierte Hamann.

Vor allem wegen der desolaten Auswärtsschwäche spielte der BVB unter Sahin eine Hinrunde zum Vergessen. Erst am letzten Spieltag vor Weihnachten gelang beim VfL Wolfsburg (3:1) der erste Auswärtssieg der Saison.

Vorher holte die Borussia nur zwei Punkte aus sechs Partien und präsentierte sich praktisch nie als Spitzenmannschaft auf fremdem Platz. Ob der Ergebniskrise geriet Sahin zunehmend in Erklärungsnot.

Der ehemalige BVB-Spieler hatte sein Amt im Sommer von Edin Terzic übernommen, obwohl er nur wenig Erfahrung als Trainer vorweisen konnte. Unter Sahin erzielte Dortmund im Schnitt 1,74 Punkte pro Spiel. Seit der Klopp-Ära waren nur Peter Stöger (1,58) und Peter Bosz (1,25) schlechter.

Das sagt Hansi Flick zum Olmo-GAU beim FC Barcelona

Dem FC Barcelona droht der Verlust von Europameister Dani Olmo. Kann der spanische Nationalspieler am Freitag nicht mehr nachgemeldet werden, müssen die Katalanen für den Rest der Saison auf ihren Spielmacher verzichten – oder auf die Gnade des Gerichts hoffen. Hansi Flick ist besorgt, der FC Bayern angeblich in Lauerstellung.

Ob die spanische Liga für den FC Barcelona nun doch eine Ausnahme macht und eine Registrierung von Dani Olmo mit Verspätung zulässt, ist offiziell noch nicht bekannt.

Hinter verschlossenen Türen führen die Verantwortlichen spanischen Medien zufolge Dauer-Gespräche mit den Liga-Offiziellen. Wie deren Antwort am frühen Freitagmittag ausgefallen ist, konnte oder wollte Trainer Hansi Flick auf der PK vor dem Pokalspiel gegen Viertligist Barbastro am Samstag nicht verraten.

„Ich möchte gar nicht so viel dazu sagen, weil das nicht mein Job ist. Mein Job ist es, das Team auf das nächste Spiel vorzubereiten. Aber ich kann sagen, dass ich heute mit dem Präsidenten gesprochen habe. Ich habe Vertrauen in den Klub und in alle, die mit dem Fall beschäftigt sind. Sie machen ihren Job und ich mache meinen Job“, sagte der deutsche Cheftrainer, als er auf die Causa Olmo angesprochen wurde.

Was Flick immerhin unmissverständlich klarstellte: Er hätte sich einen anderen Ablauf gewünscht. „Ich bin mit der Situation nicht glücklich, die Spieler auch nicht. Aber wir sind Profis. Es ist, wie es ist. Wir müssen es akzeptieren. Wie ich schon sagte, das Vertrauen ist da. Ich bin immer positiv. Aber wir müssen jetzt auf eine Entscheidung warten“, deutete der Coach an, dass die Diskussionen der Barca-Bosse mit der Liga noch nicht beendet sind.

Was ihm Barca-Präsident Joan Laporta im direkten Austausch mitgeteilt hat, verriet Flick nicht. „Wenn ich mit dem Präsidenten spreche, ist das privat. Das ist nichts für eure Ohren. Es ist privat und bleibt auch privat“, sagte er in Richtung der anwesenden Journalisten.

Der Sender „Cadena Ser“ will derweil erfahren haben, dass der Verein alle nötigen Dokumente für die Registrierung an die Liga und den spanischen Verband geschickt hat. Erst wenn deren Antwort vorliegt, wird sich Laporta demnach öffentlich äußern.

 

BVB mit Interesse an Torwart-Juwel?

Senne Lammens hat sich durch seine starken Leistungen als Stammtorwart von Royal Antwerpen angeblich in das Blickfeld mehrerer europäischer Klubs gespielt – darunter soll sich auch Borussia Dortmund befinden.

Die „Daily Mail“ nennt neben dem BVB ebenfalls Manchester United und Leeds United als Vereine, die Interesse an Lammens von Royal Antwerpen zeigen sollen.

Der 22-Jährige ist beim Tabellenvierten der belgischen Liga zwischen den Pfosten gesetzt. Zudem kommt der 22-Jährige auf neun Länderspiele für die belgische U21-Nationalmannschaft.

Lammens ist dem entsprechenden Medienbericht zufolge deshalb kein Unbekannter bei Manchester United, Borussia Dortmund und Leeds United. Die Red Devils sollen den Schlussmann als potenziellen Nachfolger für Andre Onana im Blick haben. Lammens besitzt bei Royal Antwerpen einen Vertrag bis 2027.

Wie konkret das mutmaßliche Interesse des BVB am jungen Belgier ist, geht aus der jüngsten Meldung der „Daily Mail“ nicht hervor. In Dortmund ist Gregor Kobel die unangefochtene Nummer eins. Jedoch rankten sich um den 27-Jährigen (Vertrag bis 2028) zuletzt Transfer-Gerüchte.

Laut „Bild“ macht sich der FC Chelsea ernsthafte Hoffnung auf eine Verpflichtung des Schweizers im kommenden Sommer. Sollte Borussia Dortmund die Qualifikation zur Champions League verpassen, sei Kobel kaum zu halten, so der Tenor. Die Schwarz-Gelben haben als Tabellensechster der Fußball-Bundesliga derzeit zwei Punkte Rückstand auf die Königsklassen-Ränge.

Hinter Kobel folgt Alexander Meyer in der Torwart-Hierarchie des BVB. Der 33 Jahre alte Routinier ersetzte Kobel in der laufenden Saison bislang vier Mal zwischen den Pfosten und hinterließ hierbei einen guten Eindruck. Marcel Lotka ist die Nummer drei des BVB. Der 23-Jährige kommt in der Regel in der Drittliga-Mannschaft von Borussia Dortmund zum Einsatz.

 

Schalke-Profi der beste Zweitliga-Spieler?

Laut Zweitliga-Ikone Simon Terodde war Kenan Karaman vom FC Schalke 04 der beste Spieler der abgelaufenen Hinrunde im gesamten Unterhaus.

„Nicht weil ich ihn gut kenne, nicht weil ich ihn mag, sondern einfach, weil er in der Schalker Mannschaft, die riesige Probleme hatte, heraussticht, wieder mit neun Kisten“, sagte der „Sky“-Experte über Kenan Karaman.

Der 30-Jährige überzeugt nicht nur mit seinen Leistungen, die unter anderem dazu führten, dass Schalke sogar wieder nach oben schielen darf, sondern auch als Führungskraft und Klartext-Sprecher abseits des Feldes.

„Wer weiß, wo Schalke stehen würde. Als Kapitän musst du nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem Platz performen. Das hat er komplett gemacht. Mein riesiger Respekt dafür. Immer wieder so zu performen, Hut ab! Deswegen ist Karaman für mich der Spieler der Hinrunde“, erklärte Terodde, der im Sommer seine Karriere bei den Königsblauen beendet hatte.

Der gebürtige Stuttgarter war 2022 für 1,4 Millionen Euro von Besiktas zum FC Schalke 04 gewechselt und blieb dem Verein auch nach dem Abstieg in die 2. Liga im darauffolgenden Sommer treu. 2023/2024 gehörte er dann zu den Leistungsträgern mit 14 Treffern und neun Vorlagen in 31 Pflichtspielen.

Laut Zweitliga-Ikone Simon Terodde war Kenan Karaman vom FC Schalke 04 der beste Spieler der abgelaufenen Hinrunde im gesamten Unterhaus.

„Nicht weil ich ihn gut kenne, nicht weil ich ihn mag, sondern einfach, weil er in der Schalker Mannschaft, die riesige Probleme hatte, heraussticht, wieder mit neun Kisten“, sagte der „Sky“-Experte über Kenan Karaman.

Der 30-Jährige überzeugt nicht nur mit seinen Leistungen, die unter anderem dazu führten, dass Schalke sogar wieder nach oben schielen darf, sondern auch als Führungskraft und Klartext-Sprecher abseits des Feldes.

„Wer weiß, wo Schalke stehen würde. Als Kapitän musst du nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem Platz performen. Das hat er komplett gemacht. Mein riesiger Respekt dafür. Immer wieder so zu performen, Hut ab! Deswegen ist Karaman für mich der Spieler der Hinrunde“, erklärte Terodde, der im Sommer seine Karriere bei den Königsblauen beendet hatte.

Der gebürtige Stuttgarter war 2022 für 1,4 Millionen Euro von Besiktas zum FC Schalke 04 gewechselt und blieb dem Verein auch nach dem Abstieg in die 2. Liga im darauffolgenden Sommer treu. 2023/2024 gehörte er dann zu den Leistungsträgern mit 14 Treffern und neun Vorlagen in 31 Pflichtspielen.

Medien: Real stellt nächste Weiche für Alonso-Transfer

Wie lange steht Meister-Trainer Xabi Alonso noch bei Bayer Leverkusen an der Seitenlinie? Diese Frage stellen sie sich nicht nur am Rhein, sondern auch bei Real Madrid. Geht es nach den Königlichen, kommt der „verlorene Sohn“ schon in wenigen Monaten zurück.

Real Madrid hat sich festgelegt: Der Nachfolger von Trainer Carlo Ancelotti soll Xabi Alonso heißen. „Mehrere Quellen“ hätten dies bereits bestätigt, behauptet das spanische Portal „fichajes.net“. Gegenstimmen gibt es in der Chefetage demnach nicht mehr.

Zwar ist der Weg für die Königlichen noch nicht komplett frei, ein großer Gegner im Poker um den Erfolgscoach wird aber zumindest Bayer Leverkusen nicht sein. Das bestätigte CEO Fernando Carro am Samstagabend im „Sky“-Interview.

„Ich kann nicht zusagen, dass Alonso bleibt. Wir haben Vertrag bis 2026, aber wir haben so eine gute Beziehung, dass wenn er zu uns kommen würde und sagen würde, er will woanders hin, würden wir mit ihm verhandeln“, öffnete er die Tür für einen Abschied des Spaniers.

Auch auf der anderen Seite der Gleichung gibt es schon Bewegung. Die italienische Sportzeitung „Corriere dello Sport“ berichtet, dass sich Hummels-Klub AS Rom mit einer Verpflichtung von Ancelotti-Sohn Davide beschäftigt. Der Sprössling des Erfolgstrainers steht wie sein Vater bis 2026 bei Real unter Vertrag. Sollte sich der italienische Klub um ihn bemühen, hätten die Königlichen ein „Problem“ weniger.

Derzeit bei der Roma an der Seitenlinie steht Trainer-Urgestein Claudio Ranieri. Der 73-Jährige wurde ursprünglich jedoch nur als Feuerwehrmann geholt und mit einem Vertrag bis zum Saisonende ausgestattet. Sollte er im Sommer gehen, könnte Ancelotti junior kommen – und auf der Real-Bank einen weiteren Platz frei machen.

Wie genau es um die Pläne von Carlo Ancelotti bestellt ist, bleibt derweil unklar. Anfang November hatte die „Sport Bild“ berichtet, dass der 65-Jährige trotz Vertrags bis 2026 schon im kommenden Sommer gehen muss. Bestätigt wurde dies bislang jedoch nicht. Auch die großen spanische Sportzeitungen halten sich diesbezüglich noch zurück.

Als möglicher Ancelotti-Erbe wurde in den letzten Monaten nicht nur Alonso intensiv gehandelt, sondern immer wieder auch Zinédine Zidane. Der ehemalige Weltklasse-Spieler soll aber nach wie vor mit dem Job bei der französischen Nationalmannschaft flirten. Zudem sollen ihn auch die PSG-Bosse weit oben auf ihrer Liste haben.

Heidenheim zieht Hammer-Los in der Conference League

Fußball-Bundesligist 1. FC Heidenheim hat in seiner ersten Europapokal-Saison die Playoffs der UEFA Conference League erreicht. Dort wartet auf die Mannschaft von Frank Schmidt nun ein Top-Team aus Dänemark, das unlängst noch den FC Bayern forderte.

Der 1. FC Heidenheim muss sich auf dem Weg zur Achtelfinal-Teilnahme in den Playoffs gegen den FC Kopenhagen durchsetzen. Das ergab die Auslosung der UEFA am Freitagmittag. In der vergangenen Saison spielten die Dänen noch in der Champions League gegen den FC Bayern.

Die Playoffs-Hinspiele der Conference League finden am 13. Februar 2025 statt. Eine Woche später, am 20. Februar, entscheidet sich im Rückspiel in Heidenheim, wer in die nächste Runde einzieht.

Die Heidenheimer hatten bei ihrer ersten Europapokal-Teilnahme die Gruppenphase der Conference League als Tabellen-16. abgeschlossen. Aus ihren sechs Partien sammelte der Bundesligist zehn Punkte, nach drei Siegen in den ersten drei Spielen hatten die Heidenheimer früh die Weichen auf ein Weiterkommen gestellt.

Das 1:1-Unentschieden gegen den Schweizer Vertreter FC St. Gallen am Donnerstag reichte nicht mehr für eine Platzierung unter den besten Acht, die direkt für das Achtelfinale gereicht hätte.

Gegen den FC St. Gallen hatte Linksverteidiger Norman Theuerkauf (30.) mit seinem ersten Europapokaltor zur Führung der Heidenheimer getroffen, die zuvor wettbewerbsübergreifend sieben Niederlagen nacheinander kassiert hatten. Jozo Stanic (77.) sorgte mit dem Ausgleich für den späten Schock.

„Die Play-offs sind ein kleines Übel. Das ist schon ärgerlich. Wir nehmen sie gerne mit, aber wir hätten uns die zwei Spiele gern sparen können“, sagte Theuerkauf bei RTL+.

Im Falle eines Weiterkommens in den Playoff-Duellen könnte im Achtelfinale der Conference League erneut das Premier-League-Schwergewicht FC Chelsea waren. Bereits jetzt steht fest, dass der Sieger der Partien Heidenheim gegen Kopenhagen auf den Tabellenersten oder -zweiten der Gruppenphase trifft: also auf den Chelsea oder auf Vitoria Guimares aus Portugal. Die Achtelfinal-Auslosung findet am 21. Februar statt.

„Explosives Diskussions-Thema“ beim BVB

Borussia Dortmund hinkt den eigenen Ansprüchen kurz vor Weihnachten mächtig hinterher. Im DFB-Pokal flog die Mannschaft von Nuri Sahin bereits in der zweiten Runde aus. In der Bundesliga stimmen die Leistungen und Ergebnisse ebenfalls nur selten. Beim jüngsten Remis gegen die TSG Hoffenheim soll insbesondere eine Statistik für Ärger bei den BVB-Bossen gesorgt haben.

Beim 1:1 gegen die TSG 1899 Hoffenheim stellte Borussia Dortmund das Fußballspielen nach dem Führungstreffer durch Gio Reyna quasi ein.

Die Folge: Die Gäste kamen in der Nachspielzeit zum nicht unverdienten Ausgleich. Für den BVB der nächste Rückschlag einer bisher gebrauchten Saison. Insbesondere eine Statistik soll die Führungsetage laut „Bild“ so richtig auf die Palme gebracht haben.

Der Boulevardzeitung zufolge haben die BVB-Bosse auf der wöchentlich am Montag stattfindenden Sitzung ein „hochexplosives Diskussions-Thema“ zur Sprache gebracht. Demnach hätte den Verantwortlichen die Laufleistung der Spieler sauer aufgestoßen. Fast sechs Kilometer weniger als die Hoffenheimer legten die Dortmunder am Sonntagabend im heimischen Signal Iduna Park zurück. Die genauen Zahlen: 112,8 zu 118,6 Kilometer.

Auch in der Anzahl der absolvierten Sprints lagen die Westfalen (225) im Vergleich zu den Gästen aus dem Kraichgau (257) deutlich hinten. Das Unverständnis darüber sollen die BVB-Boss gegenüber Cheftrainer Nuri Sahin bereits zur Sprache gebracht haben. Von dem Ex-Profi erwarte man, dass er seinen Profis „mehr Fleiß, Aufwand und Wille“ einflöße, heißt es.

Die Zahlen vom Remis gegen die TSG sorgen dafür, dass die Mentalitätsdebatte beim BVB wieder Fahrt aufnimmt. Auch zwei Stars der Schwarz-Gelben hatte nach dem Spiel bereits Alarm geschlagen.

„Diese Mentalität kriegt man nur als Mannschaft zusammen, wenn alle elf Spieler auf dem Platz das Gleiche denken und alle sich nicht zu wichtig nehmen, sondern die Mannschaft. Diesen Eindruck habe ich nicht gehabt, das geht nicht“, sagte Kapitän Emre Can.

„Wie wir teilweise ohne Energie gespielt haben, das geht nicht. Wir haben das in der Pause angesprochen, es wurde auch ein bisschen lauter, aber wir haben es in der zweiten Halbzeit nicht hinbekommen. Ich erwarte von der Mannschaft, dass sie über 90 Minuten an den Anschlag geht“, schlug Innenverteidiger Nico Schlotterbeck am Sonntag eine ähnlichen Ton an.