Wechsel kurz vor dem Ende der Wechselfrist: Der deutsche Nationalspieler Nick Woltemade wird sich dem italienischen Rekordmeister Juventus Turin anschließen. Am Dienstagmittag kam der Stürmer in Italien an.
Nick Woltemade ist in Turin gelandet. „Sky Sport“ filmte den DFB-Star am Dienstagmittag bei seiner Ankunft am Flughafen.
Dort wurde er von Vereinsmitarbeitern in Empfang genommen, auch ein paar Fans warteten auf den DFB-Star. Geht beim obligatorischen Medizincheck alles glatt, wird er für die laufende Saison 2026/27 von seinem Arbeitgeber Newcastle United ausgeliehen.
Lange war unklar, ob der Angreifer in Newcastle bleibt oder nach nur einer Saison in der Premier League woanders seine Chance sucht. Nach der schweren Verletzung von BVB-Neuzugang Giannis Konstantelias soll auch der BVB laut Medienberichten über eine Verpflichtung nachgedacht haben. Laut „Bild“ war der 24-Jährige letztlich aber nur offen für Gespräche mit der Alten Dame.
Am Montagabend hieß es dann aus Italien, dass sich Juve und Newcastle auf einen Deal ohne Kaufoption geeinigt haben. Der Serie-A-Klub zahlt dabei nicht nur das Gehalt des Stürmers, sondern auch eine Leihgebühr. Laut „Tuttosport“ liegt diese bei fünf Millionen Euro, „Sky“ berichtet von vier Millionen Euro.
Der damals auch vom FC Bayern umworbene Woltemade war im vergangenen Sommer für eine Ablösesumme von 75 Millionen Euro vom VfB Stuttgart nach Newcastle gewechselt. Er hat dort noch einen Vertrag bis Ende Juni 2031.
Nach einem vielversprechenden Start in der Premier League wurde der WM-Fahrer in der vorigen Saison vom damaligen Trainer Eddie Howe zunehmend weniger eingesetzt. Auch unter dem neuen Coach Matthias Jaissle hat der 1,98 Meter große Hüne nach zwei Liga-Spieltagen erst 19 Minuten auf dem Platz gestanden. Im letzten Liga-Spiel konnte er immerhin eine Vorlage liefern – was seine Chancen auf Einsätze in Newcastle aber offenbar nicht weiter erhöht hat.
Bei Juventus Turin ist die Konkurrenz freilich nicht kleiner. Woltemade muss trotzdem schnellstmöglich Fuß fassen, um seine Chancen auf Einsätze in der Nationalmannschaft aufrechtzuhalten.