Lakers-Star Doncic droht Saison-Aus

Die Los Angeles Lakers müssen die NBA-Playoffs wohl ohne Starspieler Luka Doncic beenden.

Der 27 Jahre alte Slowene äußerte sich am Mittwoch zu seiner Oberschenkelverletzung, wegen der er dem Team aus Kalifornien bereits seit vier Wochen fehlt.

„Ich tue einfach alles, was ich kann. Jeden Tag. Der Arzt sagte zu Beginn des ersten MRT, dass es acht Wochen dauern wird. Aktuell schaue ich einfach von Tag zu Tag. Ich fühle mich jeden Tag besser“, sagte Luka Doncic in einem knappen Statement vor anwesenden Journalisten. Die Verletzung trat Anfang April auf. Demnach könnte Doncic erst im Juni zurückkehren.

Doch viel Zeit hat der Spielmacher, der Anfang 2025 in einem spektakulären Wechsel von den Dallas Mavericks zu den Lakers wechselte, nicht. Sein Team um LeBron James liegt in der Best-of-seven-Serie gegen Titelverteidiger Oklahoma City Thunder mit 0:1 zurück. Titelfavorit Oklahoma City könnte die Serie bereits Anfang der kommenden Woche beenden.

Ein Seriensieg der Lakers ohne Schlüsselspieler Doncic wäre eine Sensation. Schon der 4:2-Erfolg in der ersten Runde über die Houston Rockets ohne den Slowenen war eine große Überraschung.

Die Oklahoma City Thunder bleiben durch einen 108:90-Heimsieg in Spiel 1 gegen die Los Angeles Lakers am Dienstag in den diesjährigen Playoffs weiter ungeschlagen. Der Titelverteidiger trotze dabei einer starken Vorstellung von LeBron James.

Denn dieser schenkte den Thunder 27 Punkte ein, traf 12 seiner 17 Field Goals und sammelte zudem 6 Assists und 4 Rebounds. Aufseiten der Lakers war der 41-Jährige jedoch einer der wenigen Akteure, der seine Normalform erreichen konnte. Austin Reaves erlebte mit 3/16 Field Goals und lediglich 8 Punkten und 6 Assists (4 Turnover) einen Arbeitstag zum Vergessen.

Trotzdem hielten die Lakers zunächst den Anschluss, nachdem sie in der Regular Season im Paycom Center stets unter die Räder gekommen waren. Nachdem es aus Sicht der Lakers 26:31 nach zwölf gespielten Minuten und 53:61 zur Halbzeit geheißen hatte, verkürzte der einmal mehr gut aufgelegte Rui Hachimura (18 Punkte) zwischenzeitlich auf 65:69.