FC Bayern noch länger ohne Kane?

Nachdem sich Harry Kane im Bundesliga-Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund (1:1) einen Muskelfaserriss zugezogen hatte, stand der Torjäger dem FC Bayern im Pokal-Achtelfinale gegen Bayer Leverkusen (0:1) nicht zur Verfügung. Das Ausscheiden der Münchner untermauerte, wie schmerzlich der Engländer dem deutschen Fußball-Rekordmeister fehlt. Die „Bild“ will nun erfahren haben, wie lange Kane noch ausfällt.

Der FC Bayern bestätigte am Donnerstag, dass der Kapitän der englischen Nationalmannschaft am Vormittag bereits erste Laufrunden absolvieren konnte. Zudem betonte der Klub erneut, dass es sich „um einen kleinen Muskelfaserriss im rechten, hinteren Oberschenkel“ handele, der Kane außer Gefecht setzte.

Auch am Freitag mischte Kane der „Bild“ zufolge im Training mit und absolvierte eine rund 20-minütige Einheit mit Reha-Coach Simon Martinello, die „kleine“ Blessur ermöglicht aber wohl dennoch kein Blitz-Comeback.

Der Zeitung zufolge wird der Kapitän der englischen Fußball-Nationalmannschaft dem FC Bayern vermutlich noch eine weitere Woche nicht zur Verfügung stehen.

Ein Mitwirken des 31-Jährigen im Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim (Samstag, 15:30 Uhr im Live-Ticker bei sport.de) ist damit ausgeschlossen. Noch bitterer: Trifft der Bericht zu, fehlt Kane auch in der wegweisenden Partie der Champions-League-Gruppenphase gegen Shakthar Donetsk (10. Dezember, 21:00 Uhr).

Auf der Pressekonferenz im Vorfeld des Liga-Duells gegen Heidenheim gab sich auch Bayern-Coach Vincent Kompany eher zurückhaltend.

„Es sieht gut aus, aber ich möchte keinen Zeitplan nennen und unser medizinisches Team unter Druck setzen. Es könnte gut sein, dass er dieses Jahr noch einmal spielt. Aber alles muss perfekt laufen“, erklärte der Belgier auf Nachfrage zum Stand von Kanes Genesung.

Während man in der Liga auch nach dem Remis gegen den BVB weiterhin klar die Tabelle anführt, stehen die Bayern in der europäischen Fußball-Königsklasse schon unter Druck. Bei einer Niederlage gegen den ukrainischen Vertreter würde ein Platz unter den ersten acht und damit die direkte Qualifikation für das Achtelfinale ernsthaft in Gefahr geraten.

Wie wichtig Kane für ein erfolgreiches Spiel ist, untermauert ein Blick auf seine Saison-Ausbeute: In 19 Spielen traf er 20 Mal und bereitete neun Tore vor. Allein in der Champions League konnte Kane fünfmal in fünf Partien jubeln.

FC Bayern verkündet bittere Kane-Diagnose

Der FC Bayern muss im Pokal-Kracher gegen Bayer Leverkusen am Dienstag (20:45 Uhr) auf Torjäger Harry Kane verzichten.

Wie der deutsche Rekordmeister am Sonntag bekannt gab, laboriert der Engländer an einem kleinen Muskelfaserriss im rechten, hinteren Oberschenkel. Kane werde damit „zunächst“ ausfallen, hieß es.

Die Frage, wie lange der 31-Jährige genau fehlt, blieb in dem offiziellen Statement zwar offen. „Bild“ berichtete unter Berufung auf eigene Informationen aber, Harry Kane werde rund zwei Wochen ausfallen und womöglich beim Bundesliga-Jahresausklang gegen RB Leipzig am 20. Dezember wieder zur Verfügung stehen.

Er hatte sich die Verletzung beim 1:1 im Klassiker bei Borussia Dortmund am Samstagabend zugezogen. Kane hatte nach einer guten halben Stunde zunächst gehumpelt und sich dann auf den Rasen des Signal Iduna Park fallen lassen. Er signalisierte, dass es für ihn nicht mehr weitergehen könne, Thomas Müller ersetzte ihn.

Trainer Vincent Kompany hatte nach der Partie bereits angekündigt, für Kane werde die Zeit bis zum Leverkusen-Spiel „natürlich knapp“ werden. Inzwischen herrscht nach Untersuchungen der medizinischen Abteilung also Gewissheit.

Kanes Ausfall ist ein schwerer Rückschlag für den FC Bayern. Gegen Bayer wäre er dringend gebraucht worden. Der Routinier steht nach 19 Pflichtspielen 2024/2025 bereits bei der beeindruckenden Ausbeute von 20 Treffern und neun Vorlagen.

Gegen den BVB war Kane bis zu seiner Auswechslung zwar blass geblieben und wurde von sport.de mit der Note 5,0 bedacht. Es war aber auch zu sehen, dass eine Qualitäten dem FC Bayern im weiteren Spielverlauf fehlten.

Den Ausfall Kanes könne man gegen Bayer „nicht hundertprozentig kompensieren“, urteilte der frühere Nationalspieler Stefan Effenberg im „Doppelpass“ von „Sport1“. „Ich gehe davon aus, dass Thomas Müller spielt. Er muss jetzt mit seiner Erfahrung reinspringen und die Kollegen mitziehen.“

 

Hier läuft FC Bayern vs. FC Augsburg live im TV und Stream

An diesem Freitagabend, 22. November 2024 ab 20:30 Uhr, eröffnen der FC Bayern und der FC Augsburg den 11. Spieltag in der Fußball-Bundesliga. Der Tabellenführer aus München will gegen die Fuggerstädter den neunten Saisonsieg nachlegen, könnte sich zumindest für einen Tag bis auf acht Punkte vom ersten Verfolger RB Leipzig absetzen. Wo wird die Partie zwischen dem FC Bayern und dem FC Augsburg live im Fernsehen und Stream gezeigt?

In der bisherigen Saison ist die Mannschaft von Cheftrainer Vincent Kompany noch ungeschlagen im eigenen Stadion. Zehn Punkte gab es aus den vier bisherigen Heimspielen in der Allianz Arena – bei starken 10:1 Toren.

Augsburg hat hingegen auf fremdem Geläuf in der laufenden Spielzeit noch nicht viel gerissen, holte in vier Auswärtspartien lediglich einen Zähler bei 2:12 Toren. Die Favoritenrolle ist also überdeutlich an die Münchner vergeben.

Die bisherige Bundesliga-Bilanz zwischen den beiden Klubs aus Bayern spricht ebenfalls eine sehr deutliche Sprache. 26 Mal trafen der deutsche Rekordmeister und der FC Augsburg im deutschen Fußball-Oberhaus bis dato aufeinander. 20 Partien davon gingen an die Münchner, zweimal endete die Partie Unentschieden. Immerhin viermal seit 2011/2012 konnte sich der FC Augsburg durchsetzen.

Der bislang einzige Sieg der bayrischen Schwaben in der Allianz Arena datiert vom 9. Mai 2015. Damals unterlag der bereits als deutscher Meister feststehende FC Bayern mit 0:1 gegen den FCA, der zu dieser Zeit noch von Markus Weinzierl gecoacht wurde. Torschütze und Held des Tages war Raul Bobadilla, bei den Münchnern standen unter anderem Pepe Reina, Bastian Schweinsteiger und Claudio Pizarro auf dem Platz.

Doué: Der Sommerflirt, dem Bayern nicht nachtrauern wird

Dass der FC Bayern im Sommer 2024 großes Interesse am französischen Offensiv-Youngster Désiré Doué gezeigt haben soll, ist kein Geheimnis. In seinen ersten rund drei Monaten im Starensemble von Paris Saint-Germain bestritt Désiré Doué zwölf Pflichtspiele für PSG. Auf den ersten Blick eine solide Ausbeute für den 19-Jährigen, der nur zweimal gar nicht zum Einsatz kam und immerhin einen Assist beisteuern konnte. Zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass Doué gerade einmal 423 Minuten mitwirkte, nur dreimal in der Startelf stand und nur einmal 90 Minuten mitwirkte.

Auf einer Pressekonferenz Mitte September betonte Coach Luis Enrique zwar, er sei keineswegs unzufrieden mit Doués Entwicklung, schob jedoch nach: „Im Fußball gibt es keine mathematischen Regeln. Einem Spieler fällt es vielleicht leichter, sich anzupassen, einem anderen schwerer.“ Doué sei „ein Spitzenspieler für die Zukunft“, brauche jedoch „die richtige Mentalität, um der Mannschaft zu helfen“. Alles in allem nette Worte, die kritischen Spitzen lassen sich allerdings schwer überlesen.

Verschlimmern könnte die Situation in Kürze ausgerechnet der FC Bayern, der PSG nach der Länderspielpause am 26. November (21 Uhr) im Rahmen der Champions-League-Ligaphase empfängt. Brisant: Bei einer Pleite gegen den deutschen Rekordmeister müssten die ambitionierten Pariser sogar darum zittern, überhaupt eine Chance auf das Erreichen K.-o.-Runde zu haben – die Kritik an der Zusammenstellung des millionenschweren Teams dürfte in diesem Fall für ein lautstarkes Echo sorgen. Dass man die heimische Liga einmal mehr anführt, wird die Gemüter wohl kaum abkühlen.

Sollte dieses Szenario eintreten, dürfte auch der Druck auf Doué noch einmal zunehmen. Schließlich sind 50 Millionen Euro selbst für PSG keine Summe, an die nicht auch Erwartungen geknüpft sind.

Der Youngster selbst ist sich im Übrigen durchaus bewusst, dass es noch Luft nach oben gibt.

Er sei noch jung und wisse, dass er sich „überall verbessern“ könne, gab Doué Anfang November nach dem 1:0-Erfolg gegen Lens in der Ligue 1 zu Protokoll. Und weiter: „Das Wichtigste ist, relevant zu sein und die besten Entscheidungen im besten Moment auf dem Platz zu treffen. Wenn das der Fall ist, denke ich, dass ich mich mit der Zeit in dieser Mannschaft etablieren kann.“

 

Topklub gibt Angebot für Davies ab

Noch immer ist unklar, wie es für Alphonso Davies beim FC Bayern weitergeht. Ein Topklub ist nun offenbar bei dem Außenverteidiger vorstellig geworden.

Wie das Portal „todofichajes.com“ erfahren haben will, haben sich Verantwortliche von Manchester United mit Davies in Verbindung gesetzt.

Demnach hat der Premier-League-Klub dem Kanadier bereits ein Angebot unterbreitet. Wie hoch dieses ausfallen soll, wird allerdings nicht verraten.

Davies ist vertraglich nur noch bis zum Ende der Saison an den FC Bayern gebunden. Mit potenziellen neuen Arbeitgebern dürfte er ab Januar daher verhandeln.

Manchester United wird neben Real Madrid als heißester Anwärter bei Davies gehandelt. Zuletzt hatte „Sky“ berichtet, dass das Interesse der Red Devils immer konkreter wird.

Demnach sollen sich die Engländer konkrete Informationen über den Linksverteidiger eingeholt haben, nachdem zuvor auch schon eine erste Anfrage an den FC Bayern gerichtet wurde.

Bislang deutet wenig auf eine weitere Zusammenarbeit zwischen Davies und dem FC Bayern hin. Eine Vertragsverlängerung soll bislang an unterschiedlichen Vorstellungen über die Höhe des Gehalts gescheitert sein.

Laut „Sport Bild“ verlangt Davies nicht nur eine Nachbesserung des derzeitigen Bayern-Angebots auf 16 Millionen Euro pro Saison – der Klub soll ihm ein Jahresgehalt in Höhe von 13 Millionen Euro geboten haben -, sondern auch noch zusätzliche Boni.

Darüber hinaus fordert er angeblich im Gegenzug für eine erneute Unterschrift auch noch eine einmalige Zahlung in Höhe von 15 Millionen Euro.

Davies‘ Berater Nick Huoseh hatte zuletzt durchblicken lassen, dass er neuen Gesprächen durchaus offen gegenüber steht. „Ich habe immer gesagt: Wenn Bayern irgendetwas besprechen will, können wir im Sitzungssaal darüber reden“.

Enthüllt: FC Bayern kassierte bittere Transfer-Niederlage

Der FC Bayern steht in den kommenden Jahren vor der schwierigen Aufgabe, Manuel Neuer als Torhüter zu ersetzen. Ein möglicher Kandidat soll der Belgier Mike Penders gewesen sein, der inzwischen allerdings beim FC Chelsea unterschrieben hat.

Nach Informationen von Transfer-Insider Fabrizio Romano haben die Münchner den 19-Jährigen in den Diensten des KRC Genk zuletzt monatelang gescoutet. Ende August schlug dann überraschend der Top-Klub aus der Premier League zu.

Der FC Chelsea zahlte rund 20 Millionen Euro für den 2-Meter-Mann, für die aktuelle Spielzeit verlieh man Mike Penders außerdem zurück an seinem alten Klub, um ihm Spielzeit zu verschaffen.

Laut Romano habe Chelsea beim Transfer bewusst das Tempo forciert, um anderen Interessenten gar nicht erst die Chance zu geben, in den Poker einzusteigen.

In London sei man der Auffassung, Penders habe das Zeug zum Top-Spieler. Im kommenden Sommer wird er nach Ende der Leihe dann auch leibhaftig an der Stamford Bridge aufschlagen.

Die Verpflichtung von Penders hatte in den englischen Medien ein gewaltiges Echo ausgelöst. Denn der belgische Junioren-Nationalspieler war der achte Torhüter im Chelsea-Kader.

„Ich bin sprachlos“, sagte der ehemalige Chelsea-Profi William Gallas der „Daily Mail“. „Was kann ich noch dazu sagen, dass Chelsea noch einen Torwart verpflichtet? Wofür? Warum denken sie, dass sie noch einen Torwart brauchen?“, kritisierte der Franzose.

Beim FC Bayern hat man inzwischen andere Pläne rund um das Neuer-Erbe. Laut „Sky“ sollen bald Vertragsgespräche mit der Nummer eins geführt werden. Es sei gut denkbar, dass Neuer nochmals ein Jahr dranhängt und bis 2026 das Bayern-Tor hütet.

Danach könnte Alexander Nübel, der vom FC Bayern derzeit nach Stuttgart verliehen ist, seine Nachfolge antreten. Zudem sollen Max Eberl und Co. noch zwei externe Kandidaten im Blick haben: Jonas Urbig vom 1. FC Köln und Bart Verbruggen von Brighton & Hove Albion.

Bayern-Pflichtsieg nach EuroLeague-Coup

Nach dem EuroLeague-Coup gegen Real Madrid hat der FC Bayern in der Basketball Bundesliga (BBL) einen Pflichtsieg geholt. Der Double-Gewinner setzte sich bei der BG Göttingen mit 95:81 (43:45) durch, die Niedersachsen rutschten durch ihre dritte Niederlage im dritten Spiel auf den letzten Tabellenplatz ab.

München hatte am Donnerstag in seinem Eröffnungsspiel im neuen SAP Garden im Olympiapark die Königlichen aus Spanien düpiert. Nun gelang im Tagesgeschäft BBL der dritte Erfolg im vierten Spiel. Bester Werfer beim Meister war Carsen Edwards (21 Punkte), wertvollster Spieler (MVP) der Finalserie 2023/24 gegen Alba Berlin.

Bei den Veilchen verbuchte Neuzugang Kostja Mushidi neun Punkte. Der zweimalige deutsche Nationalspieler war unter der Woche nach Göttingen gekommen, da Kapitän Mathis Mönninghoff auf unbestimmte Zeit ausfällt.

Als Topscorer der BG sammelte Collin Welp, Sohn des verstorbenen deutschen 1993er-Europameisters Christian Welp, 20 Punkte.

Aufsteiger Frankfurt Skyliners kassierte die zweite Niederlage im dritten Einsatz. Das Team von Trainer Denis Wucherer unterlag dem Syntainics MBC aus Weißenfels mit 69:79 (28:39). Bei den Gästen glänzte besonders Spencer Reaves (20 Punkte).

Bayern wollen Hurra-Stil beibehalten – Sorgen um Kane

Offensiver Hurra-Fußball mit teils erdrückender Dominanz, defensiv aber extrem anfällig: Beim 3:3 in Frankfurt zeigt der von Vincent Kompany umgebaute FC Bayern wieder einmal zwei Gesichter.

Urgestein Thomas Müller hat trotzdem Gaudi und sieht wenig Grund, etwas zu ändern. Und: Sorgen um Harry Kane.

Im Waldstadion hatten die Bayern die Eintracht stellenweise eingeschnürt und an die Wand gespielt. Die extrem hochstehenden Münchner waren allerdings anfällig für schnelle Konter – und wurden dreimal eiskalt erwischt. Omar Marmoush versetzte dem Rekordmeister in der Nachspielzeit einen bösen Schlag, entriss der Kompany-Elf drei sicher geglaubte Punkte.

Die Laune bei den Bayern war nach außen hin dennoch schwer in Ordnung. „Sind wir noch Tabellenführer?“, fragte Thomas Müller nach dem wilden 3:3 (2:2) im Topspiel „DAZN“-Experte Michael Ballack: „Dann passt doch alles.“

Im Fokus von Fachleuten, Fans und Kritikern des FC Bayern steht das hochriskante Spiel von Kompany. Zum dritten Mal in Folge verpassten die Münchner einen Sieg. Müller sieht dennoch keinen Anlass, groß etwas zu ändern.

„Was sollen wir denn anders machen?“, fragte der 35-Jährige, der den neuen Bayern-Fußball unter Kompany ausführlich pries. „Wenn wir dieses Spiel 15-mal genauso spielen würden, dann würden wir es 13-mal gewinnen.“

Wenn man einen „so starken Gegner“ wie die Eintracht auswärts derart dominiere, sei das Beweis für eine „gute Spielanlage“, analysierte Müller. „Es war ein Genuss, wie wir den Gegner eingeschnürt haben. Wir haben jetzt dreimal nicht gewonnen, aber in dieser Krise befinde ich mich sehr gerne.“

Startcoup in neuer Halle: Bayern putzt Real

Die Basketballer des FC Bayern sind mit einem Sieg in die neue Euroleague-Saison gestartet und haben zum Einzug in ihre neue Halle gleich für ein sportliches Highlight gesorgt.

Das Team von Coach Gordon Herbert bezwang den Titelfavoriten Real Madrid dank einer Aufholjagd mit 97:89 (52:51). Damit unterstrichen die Münchner ihre Ambitionen in der europäischen Königsklasse, nachdem die vorige Saison sehr enttäuschend verlaufen war.

Neuzugang Shabazz Napier mit 25 Punkten und der im Sommer ebenfalls neu verpflichtete Weltmeister Johannes Voigtmann mit 19 Zählern waren die herausragenden Akteure und besten Werfer der Hausherren. Bei den Spaniern sammelte Facundo Campazzo 19 Zähler.

Mit einer kleinen Zeremonie vor Spielbeginn hatten die Münchner den SAP Garden als neue Euroleague-Spielstätte eröffnet – auch wenn es einen kleinen Wermutstropfen gab und ein Teil der Innenraumtribünen nicht ganz fertig geworden war.

Neben Geschäftsführer Marko Pesic posierten Präsident Herbert Hainer und Ehrenpräsident Uli Hoeneß als langjähriger Basketball-Förderer und Antreiber des Hallen-Projekts dennoch stolz für die Kameras. Etliche Ehrengäste unter den 11.500 Zuschauern, darunter auch die Münchner Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich und Serge Gnabry, ließen sich die Partie im Olympiapark nicht entgehen.

Und sie kamen auf ihre Kosten: In den ersten zwei unterhaltsamen Vierteln hielten die Bayern den Favoriten weitgehend in Schach. Unter anderem dank der Distanzwürfe von Voigtmann und Napier zogen die Münchner bis auf elf Punkte davon. Der dreimalige Euroleague-Champion und Vorjahres-Finalist aus Madrid aber ist erfahren und ließ sich nicht deutlicher abhängen. Zur Halbzeit hieß es 52:51 für die Bayern.

Weil die Münchner den Start in die zweite Hälfte dann verpatzten und einen 13-Punkte-Lauf von Real zuließen, verkomplizierte sich die Lage für das Herbert-Team. Aber auch ein Zehn-Punkte-Rückstand bedeutete nicht die Vorentscheidung – ganz im Gegenteil: Die Bayern holten im Finish noch einmal richtig auf und drehten unter lautstarkem Jubel die Partie.

FC Bayern gibt Update zur Kane-Verletzung

Im Topspiel gegen Bayer Leverkusen musste Star-Stürmer Harry Kane am Samstagabend in der Schlussphase ausgewechselt werden. Inzwischen hat der FC Bayern ein Update zur Verletzung des Engländers geliefert.

Wie der Rekordmeister am Sonntagmittag mitteilte, befinde der 31-Jährige bereits auf dem Wege der Genesung. Bei weiteren Untersuchungen wurde schon wenige Stunden nach der Blessur eine „positive Entwicklung“ festgestellt. Harry Kane werde weiter „intensiv behandelt“, so die Mitteilung.

Kane hatte kurz vor dem Ende des Spitzenspiels gegen Bayer Leverkusen einen schmerzhaften Tritt auf den Unterschenkel kassiert. Das Kapitän der Three Lions blieb liegen und wälzte sich unter Schmerzen auf dem Rasen. Trainer Vincent Kompany nahm seinen Angreifer daraufhin vom Platz.

Bayern-Sportchef Max Eberl hatte im „Sky“-Gespräch am Spielfeldrand zunächst noch offen gelassen, wie es um den Superstar steht.

„Wenn Harry vom Platz geht, dann ist es was. Es sieht nicht gut aus“, sagte der Sportvorstand. Gleichwohl räumte er aber ein, noch keine weiteren Informationen zu haben. „Jetzt hoffe ich mal, dass er aus stabilem englischen Holz ist.“

Vorstandschef Jan-Christian Dreesen gab dann wenige Minuten später in der Mixed-Zone bereits erste Entwarnung und sagte: „Er hat einen Schlag abbekommen. Aber wie die Ärzte gesagt haben, ist es wohl nichts Ernstes.“

Kane selbst meinte in der Mixed-Zone, dass es zwar schmerzhaft sei, er aber damit rechnet, in der Champions League spielen zu können.

Der FC Bayern ist am Mittwoch in der Königsklasse bei Aston Villa zu Gast. Beim 9:2 am ersten Spieltag gegen Dinamo Zagreb hatte Kane einen Viererpack erzielt.

Kane hatte in den vergangenen drei Ligaspielen jeweils getroffen und insgesamt fünf Tore erzielt. Mit fünf Saisontoren führt er die Torschützenliste der Liga weiter an. Gegen Leverkusen blieb er ohne eine einzige Torchance.