Wagner sieht nach NBA-Start Luft nach oben

Für Franz Wagner und Orlando Magic hat die NBA-Saison trotz einiger Schwierigkeiten mit dem erhofften Sieg begonnen. Dagegen gab es für Dennis Schröder beim Debüt im Trikot der Sacramento Kings eine Enttäuschung.

Franz Wagner lächelte wenig, war eher erleichtert als zufrieden, denn es hakte noch an einigen Stellen. „Man spielt nicht jedes Spiel perfekt. Deswegen ist es gut, den Sieg mitzunehmen“, sagte der Welt- und Europameister nach dem erfolgreichen Auftakt mit Orlando Magic.

Im Florida-Duell mit Miami Heat setzte sich das ambitionierte Basketballteam um den deutschen NBA-Profi einigermaßen mühsam durch, es gibt noch Luft nach oben. Doch das ist kaum überraschend in dieser Frühphase.

Mit 125:121 rang Orlando den Gegner aus dem Süden im ersten von drei Heimspielen binnen vier Tagen nieder, Wagner und Paolo Banchero (beide 24 Zähler) waren wie so oft in der Vergangenheit die besten Scorer der Mannschaft.

Dass auch Miami enorm viele Punkte auflegte, gefiel Wagner derweil gar nicht. „Nicht unser bestes Spiel, besonders defensiv. Da sind wir inkonstant“, kritisierte der Berliner: „Wir müssen uns bewegen, wenn sich der Ball bewegt.“

Für seine Analyse fand Wagner aber auch viele positive Aspekte. Etwa das Tempo, es stimmte. „Wir spielen schneller“, sagte Wagner über den neuen Ansatz der Magic: „Das haben wir in der Vorbereitung gemacht und heute auch. Offensiv war es ein ziemlich guter Start für uns. Je schneller wir spielen, desto besser sind wir.“

Und auch Neuzugang Desmond Bane (23 Punkte) überzeugte, holte 40 Sekunden vor Schluss per Hechtsprung einen wichtigen Rebound. Den Deckel machte wenig später Center Wendell Carter Jr. mit zwei verwandelten Freiwürfen drauf.

An der Seitenlinie ballte Moritz Wagner nach dem letztlich entscheidenden Foul an Carter Jr. die Faust, der Weltmeister arbeitet nach seinem Kreuzbandriss weiter am Comeback für Orlando. Tristan da Silva, wie Franz frisch gebackener Europameister, überzeugte mit 16 Zählern.

Ex-Profi schreibt Jonas Vingegaard endgültig ab

Kann Jonas Vingegaard dem alles dominierenden Tadej Pogacar in den kommenden Jahren noch einmal gefährlich werden? Ein ehemaliger Rad-Profi sagt: Nein. Er sieht die Zeit des Dänen abgelaufen.

Die Saison von Jonas Vingegaard zu bewerten, ist keine leichte Aufgabe. Auf der einen Seite gewann der Däne die Vuelta und wurde bei der Tour de France Zweiter. Auf der anderen verfestigte sich aber auch das Gefühl, dass er Tadej Pogacar schlicht und ergreifend nicht das Wasser reichen kann und der Slowene ihm uneinholbar enteilt ist.

Der ehemalige französische Rad-Profi Nicolas Fritsch zeichnete daher im „Bistrot Vélo“-Podcast mit Blick auf Vingegaards sportlicher Zukunft ein düsteres Bild.

„Ich hasse es, Fahrer abzuschreiben, aber für mich liegt Vingegaard jetzt klar hinter Pogacar. Er hat seinen Höhepunkt erreicht – es ist ein außergewöhnliches Level und er ist der zweitbeste Klassement-Fahrer der Welt. Aber er verbessert sich nicht mehr, während Pogacar dies immer noch tut“, ist Fritsch davon überzeugt, dass die Leistungsschere zwischen den beiden Ausnahmeathleten künftig noch weiter auseinanderklaffen wird.

Vingegaard habe seinen absoluten Höhepunkt bei der Tour de Frane 2023 erreicht, führte Fritsch weiter aus. „Seitdem hatte er diesen schweren Unfall, ist von weit hinten zurückgekommen.“ Er sehe aber nicht mehr, dass der Däne dieses Level von vor zwei Jahren noch einmal erreichen werde.

„Vielleicht kann er immer noch eine große Rundfahrt gewinnen, wenn Pogacar nicht da ist – aber auch nur dann“, sieht Fritsch den Slowenen für den Visma-Kapitän als unschlagbar an.

Geht es nach dem früheren Profi, sollte sich Vingegaard zum Ziel setzen, im Laufe seiner Karriere jeder der drei großen Rundfahrten mindestens einmal zu gewinnen. „Wenn ich er wäre, würde ich es auf den Giro absehen. Vielleicht würde das so aussehen, als ob er Pogacar aus dem Weg gehen will, aber strategisch macht das Sinn“, sagte Fritsch.

Meilenstein für Mahomes, Evans-Streak endet dramatisch

Woche sieben der NFL-Saison ist im Kasten. Während gleich zwei Teams der NFC West von einem Superstar zum Sieg getragen wurden, knackte Patrick Mahomes einen weiteren großen Meilenstein. Zudem endet die Rekord-Streak von Mike Evans auf dramatische Art.

An Statistiken erfreuen sich die NFL-Anhänger gerne. Von Travis Kelces Yard-Ausbeute in Anwesenheit von Taylor Swift bis hin zur Menge der Chicken Wings beim Super Bowl: Die US-Experten verpassen keine Statistik.

Die verrücktesten Statistiken und Rekorde aus NFL-Woche 7

Die Seattle Seahawks fuhren im Monday Night Game einen Sieg über die Houston Texans ein. Und das, obwohl sie sich etliche Fehler leisteten. Den größten Anteil daran hatte Wide Receiver Jaxon Smith-Njigba, der nun bei 819 Receiving Yards. Nur einmal hatte ein Spieler unter 24 Jahren in den ersten sieben Spielen einer Saison mehr (Isaac Bruce, 1996, 833 Yards). Zudem ist JSN der jüngste Spieler, der in den ersten sieben Spielen je mindestens 75 Receiving Yards beisteuerte.

Ein Wide Receiver, der seit über einem Jahrzehnt auf einem ähnlich hohen Niveau agiert ist Mike Evans. In allen seinen bisherigen elf NFL-Saisons hatte Evans mehr als 1000 Receiving Yards. Zum Start einer Karriere gelang das keinem anderen Spieler und auch ansonsten ist Jerry Rice (1986-1996) der einzige.

Den alleinigen Rekord wird Evans aber nicht schaffen, denn durch seine schwere Verletzung endet die Streak auf dramatische Art und Weise.

In Abwesenheit von Evans wird es bei den Buccaneers noch mehr auf Eweka Egbuka ankommen. Der Rookie-Receiver spielt eine überragende Saison und ist Teil eines Rookie-Quartetts, das besonders auf sich aufmerksam macht.

Denn neben Egbuka haben auch Cam Skattebo (Giants), Ashton Jeanty (Raiders), Quinshon Judkins (Browns) über 500 Scrimmage Yards und fünf oder mehr Touchdowns. So vielen Rookies gelang es noch nie, in einer Saison an den ersten sieben Spieltagen so abzuliefern.

Draisaitl trifft bei Oilers-Niederlage in Detroit

Deutschlands Eishockeystar Leon Draisaitl hat die nächste NHL-Niederlage der Edmonton Oilers trotz seines vierten Saisontreffers nicht abwenden können.

Der gebürtige Kölner traf beim 2:4 bei den Detroit Red Wings im Schlussdrittel zum Anschluss, die Kanadier blieben dennoch zum vierten Mal in sechs Spielen ohne Sieg.

Das „deutsche Duell“ mit Nationalmannschaftskollege Moritz Seider nahm im zweiten Abschnitt an Fahrt auf: Dylan Larkin (29.) und Emmitt Finnie (32.) trafen zur verdienten Führung, die Noah Philp (33.) kurz darauf für Edmonton verkürzte. Doch erneut Larkin (38.) stellte mit seinem zweiten Treffer des Abends den alten Abstand wieder her.

Draisaitl (48.) brachte die Oilers im Schlussdrittel mit einem Handgelenkschuss auf 2:3 heran und läutete eine spannende Schlussphase ein.

Der Stanley-Cup-Finalist der vergangenen beiden Jahre schaffte es trotz großer Bemühungen im Anschluss aber nicht mehr, die dritte Niederlage nacheinander abzuwenden. Finnie (59.) sorgte ins verlassene Tor für die Entscheidung zugunsten der Red Wings, die den fünften Sieg in Serie feierten.

Die Kölner Haie haben sich mit einem spektakulären Sieg im Topspiel der Deutschen Eishockey Liga in der Spitzengruppe festgesetzt.

Der Vizemeister gewann gegen die Straubing Tigers am Sonntag mit 7:4 (2:3, 3:1, 2:0) und kletterte durch den vierten Sieg in Serie auf Rang drei. Spitzenreiter Adler Mannheim hat 30 Punkte auf dem Konto, es folgen Straubing (27) und Köln (24).

Für die Haie trafen Patrick Russell (11./41.) und Gregor MacLeod (26./49.) jeweils doppelt, zudem waren Parker Tuomie (19.), Nate Schnarr (37.) und Ryan MacInnis (40.) erfolgreich.

Besonders die Sturmreihe mit Russell, MacLeod und Tanner Kero prägte das Offensivspiel der Gastgeber. Für Straubing erzielten Alex Green (3.), Josh Melnick (14.), Marcel Brandt (15.) sowie Skyler McKenzie (23.) die Tore.

Polak bohaterem w Portugalii. Tak się teraz o nim pisze

Jan Bednarek zdobył swoją pierwszą w karierze bramkę dla FC Porto. W meczu z CD Celoricense w ramach Pucharu Portugalii na boisku pojawił się także Jakub Kiwior, lecz to o jego rodaku piszą sportowe media w tym kraju.

W sobotę (18 października) FC Porto rozpoczęło rywalizację w Pucharze Portugalii w sezonie 2025/2026. Na etapie 1/32 finału „Smoki“ zmierzyły się na wyjeździe z zespołem CD Celoricense i odniosły pewne zwycięstwo 4:0.

Jan Bednarek i Jakub Kiwior wybiegli na murawę w podstawowej „11“. Pierwszy z Biało-Czerwonych rozegrał pełne 90 minut i był jednym z bohaterów spotkania. To on otworzył wynik meczu już w 9. minucie.

Serwis dziennika „A Bola“ przyznał polskiemu obrońcy wysoką notę 8. Już w tytule artykułu napisano, że Bednarek „rozgrzał scenę przed show w wykonaniu Samu“. To właśnie wprowadzony w drugiej połowie hiszpański napastnik był głównym aktorem meczu, ponieważ skompletował hat-tricka na przestrzeni zaledwie kwadransa od wejścia na boisko.

„Świetny mecz w wykonaniu Polaka. Kandydat do tytułu najlepszego zawodnika na boisku, gdyby nie huragan Samu, który pojawił się na murawie i skradł mu show. Otworzył wynik główką po znakomitym wyskoku do dośrodkowania z rzutu rożnego Gabriego Veigi i był blisko drugiego gola, gdy po strzale głową trafił w poprzeczkę. Głową asystował Samu przy drugim golu, a także zainicjował akcję, po której William podał do hiszpańskiego reprezentanta przy trzeciej bramce“ – napisano w uzasadnieniu.

Serwis zerozero.pt także nie miał problemu ze wskazaniem głównych bohaterów meczu. Wyróżnieni zostali Samu i Bednarek.

„Bednarek przetarł drogę do zwycięstwa ‚Smoków‘, zdobywając swoją pierwszą bramkę w barwach klubu, zaliczył asystę i był kluczowym filarem spokojnie odniesionej wygranej“ – można przeczytać w uzasadnieniu.

England-Legionär klagt: Keine Kommunikation mit Nagelsmann

Anton Stach blickt unter dem ehemaligen Bundestrainer Hansi Flick auf zwei Länderspiele in der deutschen A-Nationalmannschaft zurück. Unter Julian Nagelsmann spielt der England-Legionär aber keine Rolle – auch, weil Stach auf der Insel eine leicht offensivere Rolle einnimmt. Der 26-Jährige beklagt nun fehlenden Austausch mit dem DFB-Staff.

Anton Stach hat bei Premier-League-Klub Leeds United einen guten Start hingelegt. Im Sommer für 20 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim gekommen, zählt der Mittelfeldspieler bei seinem neuen Arbeitgeber zu den absoluten Stammspielern. Ein Tor und eine Vorlage sprangen in sieben Liga-Duellen ebenfalls heraus.

Dennoch ist Anton Stach für Julian Nagelsmann derzeit kein Kandidat für eine Nominierung. In Leeds agiere er nicht mehr auf der Sechs, sondern auf der Acht, so der Bundestrainer zuletzt. Sonst wäre er „super interessant“ gewesen.

Der Spieler selbst hält nun jedoch entschieden dagegen. „Ich kann die Sechs immer noch spielen“. Auch in Leeds spiele man quasi eine Doppel-Sechs, „nur dass ich der ein bisschen offensivere Part bin“, erklärte er: „Ich denke, das kriege ich trotzdem noch hin, also das kann ich spielen.“

Keine Kommunikation mit dem DFB-Staff: „Ein bisschen schade“

Dennoch erscheint es fraglich, dass der Leeds-Profi zum nächsten Lehrgang im November eingeladen wird. Aus dem Trainerteam von Julian Nagelsmann hatte sich bis zuletzt niemand mehr bei ihm gemeldet.

„Kommunikation gab es bis jetzt noch nicht, das fand ich auch ein bisschen schade, weil wenn es gar keine Kommunikation gibt, dann hat man natürlich auch das Gefühl, dass man sehr, sehr weit weg ist von der Mannschaft, also gar nicht in Frage kommt“, so Stach zerknirscht. Es wäre „natürlich schön“ gewesen, wenn ihm jemand den Grund für eine Nicht-Nominierung erklärt hätte, „weil ich auch das Gefühl hatte, dass ich eine gute Phase hatte zuletzt“.

Den Traum von einem DFB-Comeback hat der Ex-Hoffenheimer aber noch nicht aufgegeben. Bis zur WM werde er „weitermachen, einfach alles reinhauen. Mehr kann ich nicht machen und im Endeffekt liegt die Entscheidung dann bei jemandem anders“.

Mavs brauchen Schluss-Feuerwerk gegen zweiten Lakers-Anzug

In der Nacht auf Donnerstag haben die Dallas Mavericks gegen die Los Angeles Lakers ihren dritten Sieg im vierten Preseason-Spiel eingefahren. Luka Doncic verpasste das Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Team, und doch hielten die Lakers die Partie über drei Viertel offen.

Den Dallas Mavericks gelang in der T-Mobile Arena in Las Vegas ein kollektives Aufbäumen in der zweiten Hälfte und insbesondere im letzten Viertel, welches mit 37:8 an die Texaner ging. Die Mannschaft von Head Coach Jason Kidd wurde von Ex-Lakers Anthony Davis angeführt, der 18 Zähler gegen seine alten Teamkollegen erzielte.

Auch der Rest der Mavs-Starting-Five, in der Cooper Flagg (13 Punkte, 3 Assists, 0 Turnover) erneut die Rolle des Point Guards übernahm, knackte eine zweistellige Punkteausbeute. P.J. Washington erzielte 13 Zähler, Dereck Lively und Klay Thompson kamen auf 12 Punkte.

Die erste Hälfte zwischen den beiden Schwergewichten der Western Conference war geprägt von den Lakers, die am zweiten Abend eines Back-to-Backs ohne Luka Doncic und den verletzten LeBron James antraten. Auch Austin Reaves, Deandre Ayton, Jake LaRavia oder Marcus Smart setzten aus.

In Abwesenheit der Superstars mutierten Gabe Vincent (22 Punkte), Rui Hachimura (19) und Jaxson Hayes (12) zu den besten Punktesammlern der Mannschaft von JJ Redick. Jarred Vanderbilt zog sich eine Oberschenkel-Prellung zu und kam so nur auf 13 Minuten Einsatzzeit.

Zum Seitenwechsel lagen die Lila-Goldenen noch mit 66:53 in Führung. „Es ist viel von der Lineup verlangt, die im vierten Viertel hauptsächlich auf dem Feld stand, konstant gute Würfe zu kreieren. Das ist einfach die Realität“, kommentierte Redick die Schwächephase seines Teams.

Mit Blick auf das letzte Vorbereitungsspiel der Lakers in der Nacht auf Samstag (4:30 Uhr) gegen die Sacramento Kings, wollte sich der Lakers-Trainer an der Rotation von Mavs-Coach Jason Kidd orientieren. „Lukas Minuten werden mehr sein. Es wird ähnlich sein, wie er es heute angegangen ist“, meinte Redick. „Wir werden den Jungs normale Rotationsminuten bis zu Beginn des ersten Viertels geben.“

Bei den Mavericks, für die die Preseason nach vier Spielen (3-1) beendet ist, standen alle Starter bis auf Klay Thompson mindestens 25 Minuten gegen die Lakers auf dem Parkett. Hinzu kamen 22 Minuten von D’Angelo Russell, 17 von Max Christie 12 von Rookie Ryan Nembard und 10 von Jaden Hardy.

 

Pogacar dachte tatsächlich an Tour-Ausstieg

Tadej Pogacar hat in diesem Jahr zum vierten Mal die Tour de France gewonnen. Dass er es überhaupt bis zur Schlussetappe schaffte, war zwischendurch aber keinesfalls sicher, wie er nun offenbarte.

Tadej Pogacar hat während der diesjährigen Tour de France über einen vorzeitigen Ausstieg nachgedacht.

„Am Tag nach der Etappe zum Mont Ventoux hatte ich Knieprobleme und begann zu zweifeln, ob ich überhaupt weitermachen kann und die Königsetappe durchstehen würde“, so der Radsport-Superstar im Interview mit „siol.net“ über den Schockmoment.

Die diesjährige Tour hatte mit einem besonderen Streckenprofil reichlich Spektakel versprochen. „Jeder Tag war stressig, die ersten zehn Etappen waren extrem fordernd“, blickte Pogacar zurück: „Dann kam die zweite Woche, die mir wie auf den Leib geschrieben war. Alles lief wunderbar – und dann folgte die letzte Woche.“

Auf der 16. Etappe hoch zum Mont Ventoux hatte Tadej Pogacar die Attacken seines größten Konkurrenten Jonas Vingegaard abwehren und als Fünfter über die Ziellinie fahren können. Trotz der aufkommenden Kniebeschwerden biss der Slowene auf die Zähne, zwei Tage später auf der „Königsetappe“ auf den Col de la Loze belegte er den zweiten Platz.

„Es war kalt und mein Körper ging in den Verteidigungsmodus“, erinnert sich Pogacar: „Ich hatte genug von allem, fühlte mich wirklich nicht gut.“ Doch der 27-Jährige stellte sein Rad nicht zur Seite, sondern behauptete seine Führung im Gesamtklassement. Zum vierten Mal gewann er letztlich die Tour de France.

Nach dem Sieg bei der Großen Schleife bekannte Pogacar erstmals, mental und körperlich erschöpft gewesen zu sein. Nach einer kleineren Pause – unter anderem ließ er die spanische Vuelta aus – feierte er schließlich im Herbst weitere Erfolge: Bei der Weltmeisterschaft verteidigte er seinen Titel, auch bei der Lombardai-Rundfahrt ging er als Sieger hervor.

Bills-Niederlage „nagt“ an Josh Allen

Die Buffalo Bills haben in der NFL am Montag (Ortszeit) 14:24 gegen die Underdogs der Atlanta Falcons verloren. Quarterback Josh Allen übte im Anschluss an die Pleite vor allem Kritik an der eigenen Offense.

Gegen die Falcons verloren die Bills ihr zweites NFL-Spiel in Serie und fielen auf 4-2 zurück. Viel niederschmetternder als das Ergebnis dürfte für die New Yorker allerdings die eigene Performance gewesen sein. Die Offense rund um Star-Quarterback Josh Allen musste sich beispielsweise viermal mit einem 3-and-out zufriedengeben. Allein im vierten Viertel hätten die Gästen außerdem zweimal ausgleichen können.

„Das wird in den nächsten zwei Wochen an mir nagen“, teilte Allen mit Blick auf die anstehende Bye Week über die Team-Website mit. „Ich meine, es gibt eine Menge aufzuarbeiten.“

Den Fokus lenkte der Signal Caller dabei übrigens auf sich selbst und seine zurückgehende Produktivität. Nachdem die Bills in den ersten vier Saisonspielen stets mindestens 30 Punkte erzielt hatten, waren es bei den beiden jüngsten Pleiten nur noch 20 (gegen die New England Patriots) bzw. 14. In Atlanta warf der QB obendrein zwei Interceptions und trug damit maßgeblich zur Niederlage bei.

„Wir hatten unsere Chancen und haben sie nicht genutzt. Es ist ätzend, wenn man das Gefühl hat, das zwei Drittel des Teams (Special Teams und Defense, Anm. d. Red.) ihren Job machen und man selbst nicht seinen Teil beiträgt. Das ist ätzend“, bekräftigte Allen.

Der dreifache Pro Bowler vergaß aber offensichtlich, dass der Rest seines Teams einen ebenso schwarzen Abend wie die Offense erlebte. So ließ die Defense 443 Yards zu und wurde so zum Zuschauer der Bijan-Robinson-Show. Bills-Coach Sean McDermott holte dementsprechend weit aus, als er nach Spielende auf die Schwachstellen des AFC-East-Vertreters einging.

„Wir müssen die Dinge in der Offense, Defense und den Special Teams in den Griff bekommen“, forderte der 51-Jährige. „Wir müssen von vorne und bei Null anfangen, die Probleme lösen und uns den Arsch aufreißen, um das zu schaffen.“

 

Eisbären Berlin setzen Aufholjagd fort

Nach dem vierten Sieg in Folge nimmt Titelverteidiger Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wieder die Spitzengruppe ins Visier. Der Rekordmeister setzte am Sonntag seine jüngste Erfolgsserie mit einem 3:2 gegen die Nürnberg Ice Tigers fort und kletterte vorerst auf den fünften Platz.

Auch die Adler Mannheim feierten ihren vierten Sieg in Serie. Der Tabellenführer gewann 4:3 nach Penaltyschießen gegen Red Bull München und liegt nach zehn Spieltagen drei Punkte vor den Straubing Tigers, die sich mit 5:2 bei den Grizzlys Wolfsburg durchsetzten.

Am Tabellenende verlieren die Dresdner Eislöwen allmählich den Anschluss. Nach dem 3:4 nach Verlängerung im Kellerduell bei den Iserlohn Roosters verlor der Neuling auch daheim gegen die Fischtown Pinguins in der Overtime mit 4:5. Nach der siebten Pleite in Folge stehen für das Schlusslicht nur fünf Punkte aus zehn Spielen zu Buche. Gegner Bremerhaven liegt dagegen als Dritter vor den Kölner Haien, die 3:1 gegen die Iserlohn Roosters gewannen.

Nach einem torlosen Auftaktdrittel schossen Lean Bergmann (27.) und Leo Pföderl (34.) die Berliner mit 2:0 in Führung, doch der Ex-Eisbär Constantin Braun verkürzte noch vor der zweiten Drittelsirene (36.).

Ty Ronning stellte im Schlussabschnitt zunächst den alten Abstand wieder her (50.), dann machte Tyler Spezia das Spiel noch einmal spannend (52.).