Nächste Oilers-Festspiele gegen die Jets

Nur zwei Tage nach dem beeindruckenden 9:4-Kantersieg über die Seattle Kraken haben die Edmonton Oilers ihre starke Form auch gegen die Winnipeg Jets eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Bei dem 6:2 im Rogers Place reichte dem Stanley-Cup-Finalisten ein überragendes erstes Viertel. Leon Draisaitl glänzte mit Tor und Vorlage.

Es waren gerade einmal drei Minuten gespielt, da klingelte es erstmals im Kasten von Eric Comrie. Connor McDavid prüfte den Goalie der Jets mit einem Schuss auf die lange Ecke, den der 30-Jährige nicht festhalten konnte. Ryan Nugent-Hopkins stand genau richtig und schob den Abpraller über die Linie.

Nur 90 Sekunden später erhöhte Leon Draisaitl mit seinem 17. Saisontor auf 2:0, Matt Savoie ließ in der 8. Minute bereits das 3:0 folgen. Für eine Vorentscheidung sorgten die Gastgeber, die drei ihrer ersten vier Schüsse im Kasten der Gäste unterbringen konnten, im Powerplay auf Vorlage von Draisaitl durch Evan Bouchard (14.).

Nach der furiosen Anfangsphase ließen es die Gastgeber im Rogers Place etwas ruhiger angehen, ohne den Winnipeg Jets die Möglichkeit zu geben, die Partie noch einmal spannend gestalten zu können. Curtis Lazar schraubte das Ergebnis nach einem schön ausgespielten Gegenstoß der Oilers mit einem sehenswerten Treffer aus der Distanz in die Höhe (23.).

„Ich glaube, die ersten 40 Minuten waren wahrscheinlich unsere besten in dieser Saison“, sagte Draisaitl: „Wir wirken viel besser aufeinander abgestimmt. Wir sind viel schneller.“ Manchmal brauche es „eben auch eine kleine Durststrecke, um wieder in Schwung zu kommen“, resümierte der 30-Jährige: „Hoffentlich können wir jetzt ein paar gute Spiele hintereinander machen.“

Es dauerte bis ins dritte Viertel, ehe sich Winnipeg durch Gabriel Vilardi auf der Anzeigetafel verewigen konnte (45.). David Tomasek stellte den alten Fünf-Tore-Abstand zwar vorübergehend wieder her, das letzte Wort in Alberta hatte allerdings Cole Koepke, der mit seinem Treffer zum 2:6 aus Sicht der Gäste jedoch nur noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnte.

Effenberg wünscht sich Nübel-Verkauf – Gentner winkt ab

Das Bundesliga-Duell zwischen dem VfB Stuttgart und dem FC Bayern am Samstag war auch das direkte Aufeinandertreffen der beiden potenziellen Neuer-Nachfolger Alexander Nübel und Jonas Urbig. Nach dem 0:5 (0:1) durfte sich Letzterer als klarer Sieger fühlen. Geht es nach Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg, dann lassen es die FCB-Bosse künftig gar nicht erst zum direkten Konkurrenzkampf kommen.

Alexander Nübel verließ das Stadion wortlos. Ein deftiges 0:5 (0:1) mit dem VfB Stuttgart gegen „seinen“ FC Bayern – und dazu noch eigene Patzer: Für den Nationalkeeper war es ein gebrauchter Tag. Ausgerechnet gegen die Münchner, bei denen er noch bis 2029 unter Vertrag steht.

Schon seit Monaten gibt es beim deutschen Rekordmeister Diskussionen um die Torhüterposition nach dem Karriereende von Manuel Neuer. Beim VfB wurde der 39-Jährige einmal mehr von Top-Talent Jonas Urbig ersetzt, der inzwischen als erster Anwärter auf die Nachfolge gehandelt wird.

Nübel konnte sich zumindest am Samstag nicht für das große Erbe empfehlen. Das 0:3 verschuldete der Keeper leichtfertig, auch in weiteren Situationen wirkte er verunsichert. Auf der Gegenseite hielt Urbig, was es zu halten gab.

Max Eberl ließ sich dennoch nicht aus der Reserve locken. Nübel besitze „sehr gute Qualitäten“, hob Bayerns Sportvorstand hervor. Man sei mit allen Torhütern im Austausch und werde sich die Situation „in Ruhe anschauen“.

„Was ich mir wünsche, ist, dass Urbig die Nummer eins wird bei Bayern München und Nübel die Nummer eins beim VfB Stuttgart bleibt“, warf der 57-Jährige ein.

Nübels Leihe läuft nach der Saison aus. Zuletzt gab es Gerüchte, der FC Bayern sei an einem Verkauf interessiert. Urbig ist derweil noch bis 2028 gebunden.

Der im „Doppelpass“ ebenfalls anwesende VfB-Sportdirektor Christian Gentner wehrte Effenbergs Vorstoß indes postwendend ab.

„Das ist zum jetzigen Zeitpunkt für uns gar kein Thema. Die Entscheidung ist nicht getroffen – das haben die Bayern.

Bayern-Schmerzen: Reißt Stiller wieder alte Wunden auf

Treffen der VfB Stuttgart und FC Bayern aufeinander, gibt es stets viele Geschichte zu erzählen. Der Süd-Gipfel elektrisiert wieder – das liegt auch an der Personalie Angelo Stiller.

Wie nah Erfolg und Tragik im Fußball beieinander liege, erlebte Angelo Stiller in den vergangenen Tagen hautnah. Am Sonntag in Hamburg wurde er spät eingewechselt, war dann einer der Hauptdarsteller beim peinlichen Gegentor in der Nachspielzeit zur Niederlage. Unter der Woche spazierte er dann mit dem VfB in Bochum ins Viertelfinale des DFB-Pokals.

Jetzt pochen die Schwaben auch in der Liga auf Wiedergutmachung, empfangen am Samstag zuhause (15.30 Uhr im sport.de-Ticker) aber ausgerechnet den enteilten Meister FC Bayern. Gerade bei diesem Spiel steht einmal mehr Angelo Stiller im Fokus, zusammen mit der Frage: Kann er seinem Ex-Team erneut Schmerzen zufügen?

Die Sache ist so: Der Vertrag des zentralen Mittelfeldprofis in Stuttgart läuft noch bis 2028. Doch es gibt immer wieder Gerüchte um einen vorzeitigen Abschied. Es sollen quasi alle Giganten aus dem europäischen Fußball in Cannstatt angeklopft haben. Real Madrid, FC Liverpool, Manchester United – und klar: auch der FC Bayern.

Die Vertragslage ist etwas komplexer. Berichten zufolge ist im Arbeitspapier eine Klausel verankert, die einen Abgang in Höhe von 40 Millionen Euro festlegt. Allerdings habe der VfB die vertraglich abgesprochene Option, diese Klausel Stiller für zwei Millionen Euro abzukaufen. Die Folge: Eine Ablöse wäre dann frei verhandelbar. Und wohl deutlich höher.

Dass der VfB in der Lage ist, harte Kante in Verhandlungen zu zeigen, verdeutlichte der Woltemade-Poker im vergangenen Sommer. Fragen Sie mal bei Max Eberl und Co nach. VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth gab sich zuletzt diplomatisch. „Er hat einen Vertrag bei uns. Darüber zu spekulieren, ist viel zu früh“, sagte er Ende November bei „Sky 90“. Sollten doch Anfragen kommen, werden die Stuttgarter dem Vernehmen nach rund 60 Millionen Euro für Stiller fordern. Womöglich – je nach Leistung in dieser Saison – wird es auch noch mehr.

Franz Wagner in letzter Sekunde geblockt

Franz Wagner schaute genervt an die Hallendecke und riss sich dann seine Maske vom Gesicht. In letzter Sekunde war ein Wurf des deutschen Basketball-Weltmeisters geblockt worden – und so kassierten seine Orlando Magic zu Hause gegen die San Antonio Spurs eine bittere 112:114-Niederlage.

Für Wagner und Co. war es in der NBA die erste Pleite nach zuvor drei Siegen in Serie, das Team liegt in der Eastern Conference weiter auf Platz fünf.

Auch ohne Starspieler Victor Wembanyama (Zerrung) hatte San Antonio zwischenzeitlich schon mit 15 Punkten geführt, doch Orlando kämpfte sich bis zur Schlussphase noch einmal heran – Wagner kam insgesamt auf 25 Punkte und war damit bester Werfer seines Teams.

Und so bekam der 24-Jährige, der sich zuletzt einen Nasenbeinbruch zugezogen hatte, auch beim letzten Spielzug den Ball unter dem Korb. Doch sein Korbleger zum möglichen Ausgleich in letzter Sekunde wurde dann von Luke Kornet noch geblockt. Für Orlando geht es in der Nacht zu Samstag mit dem Derby gegen Miami Heat weiter.

„Es war nicht das vierte Viertel, das uns zu schaffen gemacht hat. Es war das zweite Viertel und die Art und Weise, wie wir ins Spiel gestartet sind“, sagte Magic-Trainer Jamahl Mosley: „Wir haben am Ende verloren, aber unsere Abläufe und unsere Einstellung waren für dieses Spiel nicht richtig.“

Die Sacramento Kings, bei denen Dennis Schröder erneut fehlte, hatten beim 95:121 bei den Houston Rockets keine Chance und rangieren im Westen auf dem vorletzten Platz.

Ariel Hukporti und seine New York Knicks gewannen souverän mit 119:104 gegen die Charlotte Hornets, dem Center gelangen in gut zwölf Minuten keine Punkte.

Giro d’Italia schmettert Pogacar-Vorschlag ab

Die Organisatoren des Giro d’Italia werden nicht auf einen Vorschlag von Radsport-Superstar Tadej Pogacar eingehen, das Rennen zu einer anderen Jahreszeit stattfinden zu lassen.

Der Giro d’Italia wird auch in Zukunft traditionell im Mai stattfinden. „Wir werden nicht einmal über die Idee nachdenken“, schmetterte Paolo Bellino gegenüber „Cyclingnews.com“ einen Vorschlag von Ausnahmefahrer Tadej Pogacar ab, das Traditionsrennen in den Herbst zu verlegen. Bellino ist Geschäftsführer von RCS Sport, dem Organisator des Giro d’Italia.

Pogacar hatte Ende November in einer Medienrunde die Idee in den Raum gestellt, den Giro d’Italia und die spanische Vuelta im Radsport-Kalender zu tauschen. Denn dann wären die klimatischen Bedingungen für beide Grand Tours deutlich besser.

Die Vuelta findet im August und September statt, wenn es in Spanien noch sehr heiß ist. Der Giro wird in diesem Jahr vom 8. bis 31. Mai in Italien gefahren, wenn die Temperaturen in den Bergen noch niedrig sein können. Am Montag war die Strecke offiziell bekannt gegeben worden. Im Juli steigt mit der Tour de France derweil der Höhepunkt des Radsport-Jahres.

„Der Giro d’Italia findet traditionell im Mai statt und das werden wir auch nicht ändern“, betonte Bellino: „Jede Grand Tour hat seine eigene Geschichte und Bedeutung, auch dank des Datums im Kalender.“ Er könne sich lediglich vorstellen, dass der Giro in Zukunft bis in die erste Juniwoche geht, um dann am 2. Juni, dem italienischen Nationalfeiertag, zu fahren.

Nach Angaben von „Cyclingnews.com“ soll die Idee, die Rennen zu tauschen, in einer Arbeitsgruppe des Radsportverbands UCI zumindest diskutiert worden sein.

Pogacar hatte seinen Vorschlag wie folgt begründet: „Es ist immer schwer, die Tour und die Vuelta zu kombinieren. Ich sage immer: Wenn sie (die Vuelta, Anm. d. Red.) mit dem Giro tauschen, wären die Vuelta und der Giro in Bezug auf das Wetter und die Fahrer, die an den einzelnen Rennen teilnehmen, viel besser.“ Der Slowene war erst einmal in seiner Karriere bei der Vuelta an den Start gegangen war. 2019 fuhr er als Dritter aufs Podest.

Nächste Hiobsbotschaft für die Lions

Die Detroit Lions kämpfen aktuell mit aller Macht um die NFL Playoffs und stehen vor enorm wichtigen Wochen. Dabei müssen sie allerdings zum wiederholten Male auf einen ihrer Leistungsträger verzichten.

Am Montag setzten die Lions Cornerback Terrion Arnold auf die Injury Reserve List. Damit wird der Passverteidiger den Lions für mindestens vier Spiele fehlen und könnte frühestens im letzten Spiel der Regular Season gegen die Chicago Bears wieder mit von der Partie sein.

Der Grund ist eine Schulterverletzung. Unklar ist dabei noch, ob es sich um dieselbe Schulter handelt, die Arnold schon vor einigen Wochen außer Gefecht setzte. Damals stand bereits ein Saison-Aus für den Cornerback im Raum, der allerdings deutlich schneller wieder auf dem Platz stand, als erwartet.

Insgesamt spielte Arnold in dieser Spielzeit bisher acht Mal und sammelte dabei 31 Tackles, acht abgewehrte Pässe und eine Interception.

Arnold war 2024 als Erstrundenpick zu den Detroit Lions gekommen, die ihn mit dem 24. Pick im NFL Draft ausgewählt hatten.

Die erneute Verletzung von Arnold kommt zur Unzeit. Schließlich fallen in der Secondary der Lions momentan einige Leistungsträger aus. So fehlt Safety Kerby Joseph bereits seit Woche sechs mit einer Knieverletzung. Zudem ist Brian Branch für das nächste Spiel fraglich.

Und das steht bereits am kommenden Donnerstag an, wenn die Dallas Cowboys zu Gast im Ford Field sind. Diese komme nicht nur mit ganz breiter Brust nach Detroit, sondern auch mit zwei brandgefährlichen Receivern.

CeeDee Lamb und George Pickens befinden sich aktuell in Top-Form und sind einer der Gründe, wieso Dallas zuletzt die beiden Super-Bowl-Teilnehmer schlagen konnte. Für die Lions, die sich nicht mehr viele Niederlagen erlauben sollten im Kampf um die Playoffs, wird das zu einer Mammut-Aufgabe.

Bedard krönt episches Blackhawks-Comeback

Connor Bedard hat die Chicago Blackhawks (11-9-5) zu einem beeindruckenden Comeback gegen die Anaheim Ducks (15-8-1) geführt. Der 20 Jahre alte Kanadier hatte mit vier Scorerpunkten maßgeblichen Anteil daran, dass die Gastgeber aus einem 0:3 noch ein 5:3 machten.

Die Ducks lagen schon 47 Sekunden nach dem Eröffnungsbully mit 2:0 vorne – Cutter Gauthier und Olen Zellweger hatten den schnellsten Doppelpack zu Beginn eines Spiels in der Franchise-Geschichte erzielt. Doch nachdem Chris Kreider diese mit seinem 600. NHL-Punkt ausgebaut hatte, leitete Connor Bedard die Aufholjagd der Blackhawks mit seiner Vorlage für Tyler Bertuzzi noch im ersten Drittel ein. Es folgte ein weiterer Assist für Ryan Greene im Mitteldrittel, bevor Colton Dach für die Hawks ausglich.

Im Schlussabschnitt schlug Chicagos Superstar dann selbst doppelt zu: Erst verwertete er einen Puckverlust der Ducks vor deren eigenem Tor und zeigte dabei seine unglaublichen Skills mit dem Stick, dann setzte er per Empty-Netter den Deckel auf das Match – und hatte anschließend noch ein paar nette Worte für die Bank der Gäste übrig.

Mit insgesamt 37 Scorerpunkten nach seinem dritten Vier-Punkte-Spiel der Saison liegt Bedard in der NHL-Gesamtwertung auf dem geteilten zweiten Platz. Der noch ein Jahr jüngere Macklin Celebrini hat allerdings bereits eine Partie mehr absolviert. An der Spitze des Rankings steht Nathan MacKinnon mit 44 Punkten, Connor McDavid rundet das kanadische Spitzenquartett mit 36 Punkten ab.

Chicago beendete mit dem Sieg eine Serie von fünf Pleiten hintereinander, die Ducks bleiben trotz der Niederlage Spitzenreiter der Pacific Division.

BVB-Interesse an Karetsas immer heißer

Der gerade einmal 18-jährige Konstantinos Karetsas aus Genk ist offenbar tatsächlich ein Thema bei Borussia Dortmund. Nun bestätigt auch die belgische „Het Laatste Nieuws“, dass BVB-Scouts live im Stadion saßen, um den Senkrechtstarter und die Lupe zu nehmen.

Nachdem kürzlich bereits der Transferinsider Ekrem Konur vom Werben von Borussia Dortmund um Konstantinos Karetsas berichtete, der sich in Reihen des KRC Genk in der jüngsten Zeit zu einem echten Senkrechtstarter entwickelte (insgesamt acht Scorerpunkte, sieben (ein Tor, sechs Vorlagen) davon in den letzten vier Wochen), schreibt nun auch „Het Laatste Nieuws“ über das weitreichende Interesse des BVB.

Die belgische Zeitung bestätigte, dass Scouts der Schwarz-Gelben unter der Woche beim Europa-League-Spiel gegen den FC Basel anwesend waren, als der in Genk geborene Grieche spektakulär zum 2:0 traf: Dribbling in den Strafraum, spitzer Winkel, ins linke obere Eck. Ein Tor, das den kleinen Linksfuß (1,73 m) als Offensiv-Allrounder (Flügel, zentrales Mittelfeld) endgültig auf die Wunschliste katapultiert haben dürfte.

Mit bereits 64 Profi-Einsätzen für Genk plus neun A-Ländern für Griechenland (drei Tore) lockt der 18-Jährige die europäische Fußball-Elite. Transferinsider Konur zählte neben dem BVB noch weitere Beobachter in Genk: Von Manchester City, AC Mailand, AS Monaco und Bayer Leverkusen. Im Frühjahr flirtete gerüchteweise schon der FC Bayern, doch Karetsas blieb und verlängerte.​

Das Genk-Tor zum 2:0 (beim späteren 2:1) war sein erstes der Saison nach sieben Vorlagen – ein Meilenstein, der den Wechsel zu einem Top-Klub greifbarer macht.

Gegen ein Engagement in Dortmund spricht jedoch ein teurer Haken: Der Vertrag des Teenagers läuft bis Juni 2029.

Genk-Sportchef Dimitri de Condé feierte kürzlich die Verlängerung, die erst Mitte November erfolgte: „Konstantinos hat außergewöhnliche Qualitäten. Seine Fortschritte in Akademie und Profiteam bestätigen das enorme Potenzial. Wir sind stolz, dass er sich Genk verschrieben hat – alle brennen auf eine Erfolgsgeschichte.“ Klare Botschaft: Kein baldiger Abschied, hohe Ablöse gefordert.​ Karetsas Marktwert wird auf weit über 20 Millionen Euro geschätzt.

Für Dortmund passt der dynamische Linksfüßer allerdings perfekt ins Talentkonzept – günstig wird er aber nicht. Ob der BVB dranbleibt, dürften die nächsten Monate zeigen.

Werder verkündet wichtige Personal-Entscheidung

Kurz vor Weihnachten sendet der SV Werder Bremen ein starkes Zukunftssignal in Richtung Zukunft: Innenverteidiger Amos Pieper bleibt an der Weser. Der 27-Jährige hat seinen Vertrag bei den Grün-Weißen verlängert. Bekannt gegeben wurde die Entscheidung am Freitag von Peter Niemeyer, dem Leiter Profifußball.

Niemeyer fand deutliche Worte für die Bedeutung dieser Verlängerung: „Wir freuen uns sehr, dass wir den gemeinsamen Weg mit Amos Pieper bei Werder fortsetzen können. Amos hat über das gesamte Jahr hinweg konstante Leistungen gezeigt und agiert auch aktuell sehr gefestigt und eindrucksvoll auf dem Rasen. Gerade in den vergangenen Wochen hat er wiederholt unterstrichen, welche Qualitäten er in unser Spiel einbringen kann“, wurde Niemeyer auf der Werder-Vereinshomepage am Freitag zitiert.

Besonders in der laufenden Saison hat Pieper seine Rolle als Stabilisator der Defensive eindrucksvoll gefestigt. Das bestätigt auch Cheftrainer Horst Steffen: „Amos hat in den vergangenen Wochen einen maßgeblichen Anteil daran, dass wir in der Defensive eine Stabilität ausstrahlen. Ich nehme ihn als absoluten Teamplayer wahr, der jeden Tag im Training weiter vorankommen will, wissbegierig ist und sich weiterentwickeln möchte.“

Und Pieper selbst? Der Innenverteidiger wird fast poetisch, wenn er über seine Zeit an der Weser spricht – und über das, was er noch vorhat.

„Ich trage das Werder-Trikot jetzt schon über drei Jahre. Das mag nach einer langen Zeit klingen, aber für mich ist es noch lange nicht genug. Ich habe jetzt schon viele tolle Erinnerungen an meine Zeit hier – aber auf meiner Werder-Festplatte ist noch genug Platz für weitere Momente, vor allem die ganz großen, die magischen, die fehlen noch. Daher bleibe ich hier. Aus absoluter Überzeugung. Mit riesengroßer Lust. Voller Tatendrang, hier besondere Dinge anzuschieben und zu gestalten“, so der Defensivmann.

Seit seinem Wechsel im Sommer 2022 von Arminia Bielefeld hat Pieper 68 Pflichtspiele für Werder absolviert und dabei zwei Tore erzielt.

Bayerns Plan mit Manuel Neuer enthüllt

Im Sommer 2011 lockte der FC Bayern Manuel Neuer vom FC Schalke 04 an die Säbener Straße, versah den Keeper mit dem klaren Status der Nummer eins – und traf damit eine der besten Entscheidungen der Klub-Geschichte. Auch wenn immer mal wieder leise Kritik Neuers Weg begleiteten, ist der 39-Jährige insgesamt unumstritten gesetzt und in München zu einem der besten Torhüter der Fußball-Geschichte avanciert. Offen ist hingegen, wie lange das noch so sein wird. Nun kommt ans Licht, wie die Bayern mit dem inzwischen 39-Jährigen planen sollen.

Beim 1:3 gegen den FC Arsenal im Rahmen der Ligaphase der Champions League erwischte Manuel Neuer nicht gerade seinen besten Tag, Zweifel daran, dass der gebürtige Gelsenkirchener auch mit 39 Jahren noch zu den besten Vertretern seines Fachs zählt, halten sich dennoch in Grenzen. Kein Wunder, überzeugt der Routinier auch 2025/26 bislang mit starken Leistungen.

Sollte Neuer seinen auslaufenden Vertrag beim FC Bayern verlängern wollen, würde man das beim deutschen Fußball-Rekordmeister absolut begrüßen. Das berichtet die „Bild“.

Zwar würde man natürlich weiterhin genau beobachten, wie sich der Altstar schlägt, selbst nach dem eher unglücklichen Auftreten gegen die Gunners würden intern allerdings keine Vorwürfe erhoben.

Eile in der Causa soll jedoch nicht existieren, dem Bericht zufolge ist ein Austausch über die Zukunft erst im März geplant. Am 27. März wird Neuer 40 Jahre alt, ein Verbleib könnte ein schönes Geschenk für Spieler und Verein darstellen.

Geschenke wird der FC Bayern allerdings nur eingeschränkt verteilen, den Status als Topverdiener mit rund 20 Millionen Euro pro Jahr würde Neuer bei einer Verlängerung wohl verlieren, mutmaßt die Zeitung.

Bezüglich Neuers Nachfolge soll man sich in München zudem sehr gut aufgestellt sehen. Jonas Urbig, so lautet angeblich der Plan, soll das Erbe antreten. Dem 22-Jährigen traue man in der bayerischen Landeshauptstadt „auch langfristig“ zu, den Platz zwischen den Pfosten zu bekleiden.

„Mit Jonas haben wir jemanden, bei dem wir auch genau hinschauen, ob wir ab dem Tag, an dem Manuel Neuer irgendwann seine Karriere beendet, auf ihn zählen. Wir sind optimistisch, dass auch er einer ist, der irgendwann die Fußstapfen von Manuel ausfüllen kann. Generell lässt sich sagen, dass wir sehr gute Möglichkeiten für diesen Tag haben“, erklärte Sportvorstand Max Eberl unlängst der „Sport Bild“.