Wegen El Mala: Hamann warnt Kwasniok

Said El Mala wurde beim Auswärtsspiel des 1. FC Köln beim 1. FC Heidenheim (2:2) wieder einmal nur eingewechselt – und rettete den Rheinländern zumindest einen Punkt. TV-Experte Dietmar Hamann warnte anschließend Trainer Lukas Kwasniok.

Mit U19-Youngster Fynn Schenten und Alessio Castro-Montes bot Kwasniok gegen den 1. FC Heidenheim überraschend zwei Namen in der Kölner Startelf auf, die im bisherigen Saisonverlauf (fast) keine Rolle gespielt hatten.

Said El Mala musste derweil zunächst auf der Bank Platz nehmen. Der 19-Jährige wurde beim Stand von 1:2 zur zweiten Hälfte für Zentrumsspieler Denis Huseinbasic eingewechselt und traf in der 48. Minute prompt zum 2:2-Endstand.

„Das war okay. In Heidenheim ist es nie einfach“, resümierte TV-Experte Dietmar Hamann bei „Sky“ anschließend den Punktgewinn des 1. FC Köln.

Der Vize-Weltmeister von 2002 richtete gleichzeitig eine Warnung an Trainer Kwasniok: „Es ist gutgegangen, aber den Jungen von Anfang an zu bringen und El Mala draußen zu lassen, da musst du als Trainer vorsichtig sein, weil du dich angreifbar machst. Sie haben den Abstand zu Heidenheim behalten, damit können sie gut leben.“ Mit dem „Jungen“ spielte Hamann auf den erst 18-jährigen Schenten an.

El Mala sei „als Spielentscheider einer der besten“ und „einer der besten Bundesliga-Spieler von der Bank“, erklärte Kwasniok die Jokerrolle des deutschen U21-Nationalspielers am Samstag. Wenn der Gegner einmal müde sei, „kommen seine Waffen noch besser zur Geltung“, argumentierte der 44-Jährige.

El Mala ist mit sieben Toren der gefährlichste FC-Profi in der Bundesliga. Vier Treffer erzielte der Linksaußen davon nach Einwechslung. El Mala ist mit Heidenheims Mittelstürmer Stefan Schimmer damit aktuell der beste Joker im deutschen Fußball-Oberhaus.

Transfer-Knall um Omar Marmoush bei ManCity

Vor einem Jahr ist Omar Marmoush für viel Geld von Eintracht Frankfurt zu Manchester City gewechselt. Beim englischen Premier-League-Giganten bekommt der Ägypter nun aber neue Konkurrenz im Angriff. Zieht der Ex-SGE-Star womöglich schon in dieser Wechselperiode wieder weiter? Erste Gerüchte nehmen an Fahrt auf.

Der Mega-Transfer von Antoine Semenyo zu Manchester City könnte weitreichende Auswirkungen für Omar Marmoush nach sich ziehen. Klar ist: Durch die Ankunft des 26 Jahre alten Ghanaers, der für rund 72 Millionen Euro von AFC Bournemouth zu den Citizens wechselte und dort bis 2031 unterschrieb, dürften sich die Aussichten auf Einsatzzeiten des ehemaligen Frankfurters nicht unbedingt verbessert haben.

Die Situation des Ägypters ist offenbar auch der Konkurrenz nicht verborgen geblieben, die sich nun Chancen auf einen Winter-Deal ausrechnen könnte. Wie „Sky“-Transferreporter Florian Plettenberg berichtet, liegen Marmoush bereits „Top-Anfragen aus dem europäischen Ausland“ vor. Und: Auch Bundesligisten sollen seine Situation ganz genau verfolgen.

Erst im Januar 2025 war Omar Marmoush für rund 75 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt nach Manchester gewechselt. Nach einer guten Rückrunde in der Saison 2024/25 mit 16 Premier-League-Einsätzen und neun direkten Torbeteiligungen (sieben Tore, zwei Vorlagen), lief es in der Hinrunde der laufenden Spielzeit deutlich schlechter.

Ausgebremst durch eine Knieverletzung im September kam Marmoush unter Teammanager Pep Guardiola nicht mehr über den Status des Ergänzungsspielers hinaus, zumeist wurde er in den letzten Schlussminuten eingewechselt – und steht in der Liga somit noch ohne Treffer. Aktuell ist der 26-Jährige mit seiner Nationalmannschaft beim Afrika-Cup.

Dass Marmoush angesichts des Semenyo-Deals nun von sich aus eine Flucht anstrebt, treffe nach „Sky“-Informationen aber nicht zu. Der Stürmer wolle, Stand jetzt, bei Manchester City bleiben. Sein Vertrag läuft ohnehin noch langfristig bis 2029. Womöglich macht im City-Kader im Januar ein anderer Spieler Platz: So könnte der unter anderem vom BVB beobachtete Oscar Bobb den Klub verlassen.

Wechsel-Entscheidung bei Goretzka steht

Wechsel-Entscheidung gefallen: Leon Goretzka wird den FC Bayern in der laufenden Winter-Transferperiode nicht verlassen.

„Wir planen auch die Rückrunde mit Leon“, bestätigte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen in einem „t-online“-Interview.

Zuletzt hatte es immer wieder auch Spekulationen um einen Abschied des früheren Schalkers vom deutschen Rekordmeister im Januar gegeben. Es hieß, der FC Bayern sei im Falle einer adäquaten Ablöse-Offerte dafür offen.

Kontakt soll es zwischen Goretzkas Management und Premier-League-Tabellenführer FC Arsenal gegeben haben.

Auch die SSC Neapel wurde als möglicher Interessent genannt, allerdings für einen ablösefreien Transfer im Sommer, wenn Goretzkas aktueller Vertrag beim FC Bayern ausläuft.

Zudem soll Hansi Flick sich damit beschäftigen, erneut mit seinem früheren Schützling zusammenzuarbeiten und ihn zum FC Barcelona zu lotsen.

Gehandelt wurde Goretzka darüber hinaus auch bei Tottenham Hotspur. Zunächst hatte der Journalist Yagiz Sabuncuoglu vom Portal „SportsDigitale“ berichtet, dass seine Berater mit den Spurs-Verantwortlichen sprechen.

Gegenüber „Teamtalk“ bestätigte Transfer-Insider Dean Jones das Interesse Tottenhams. „Es gab einige Gerüchte, die Goretzka mit den Spurs in Verbindung brachten, und da ist etwas dran“, so der Journalist.

Beim FC Bayern hat Goretzka wohl keine Zukunft mehr über das Saisonende hinaus.

„Er hat ein sehr hohes Gehalt, und der Verein möchte den Kader ein wenig umgestalten. Er spielt in dieser Saison nicht so gut – wie beispielsweise Serge Gnabry -, um einen neuen Vertrag zu rechtfertigen“, schätzte zuletzt „Bild“-Reporter Christian Falk die Gemengelage ein.

Goretzka kickt inzwischen schon seit siebeneinhalb Jahren für den FC Bayern. 287 Pflichtspiele (46 Tore, 48 Vorlagen) für die Münchner stehen in der Vita des 30 Jahre alten Mittelfeldakteurs.

Blitz-Debütant Füllkrug hinterlässt gleich Eindruck

Niclas Füllkrug feiert nach seinem Wechsel bei der AC Mailand ein Blitz-Debüt – und überrascht gleich mal positiv.

Niclas Füllkrug präsentierte voller Stolz die ersten Fotos in Aktion für die AC Mailand, die neue Nummer neun ist im Eiltempo in seiner neuen sportlichen Heimat angekommen. „Perfektes Debüt, perfekter Start ins Jahr“, schrieb der 32-Jährige bei Instagram: „Es war mir eine große Ehre, gleich mein erstes Spiel bestreiten zu dürfen! Ich fühle mich schon wie zu Hause, auch wenn das erste Heimspiel noch bevorsteht – ich kann es kaum erwarten!“

Nur wenige Stunden nach dem offiziellen Vollzug seines Wechsels debütierte Niclas Füllkrug am Freitagabend für die Rossoneri beim 1:0 (0:0) bei Cagliari Calcio – und hinterließ in den ersten Tagen gleich Eindruck. „Wir waren alle überrascht von seiner starken Form im Training in dieser Woche“, schwärmte Sportchef Igli Tare: „Er bringt uns jede Menge Physis und eine starke Präsenz im Strafraum. Noch wichtiger ist aber sein Enthusiasmus.“

Füllkrug sei im engen italienischen Meisterrennen „ein Spieler, der uns helfen wird, unsere Ziele zu erreichen“, so der 52-Jährige weiter. Das deutete er bei seinem Blitz-Debüt nach der Einwechslung für Torschütze Rafael Leao in der 69. Minute bereits an. Mit der Führung im Rücken lief der Neuzugang von West Ham United unermüdlich an, sorgte mit festgemachten langen Bällen für Entlastung – und hätte beinahe sogar gleich den ersten Scorerpunkt verbucht.

Doch Christian Pulisic verpasste nach schönem Steilpass des Deutschen das mögliche 2:0 mit einem schwachen Abschluss (87.). Füllkrug habe es „wirklich gut“ gemacht, sagte Matchwinner Leao.

„Corriere dello Sport“ lobte die „Physis“ des Angreifers, der wie früher Marco van Basten die Nummer neun trägt. Füllkrug soll im Angriff besondere Präsenz ausstrahlen: „Nach der Verletzung von Santiago Gimenez fehlten uns bestimmte Eigenschaften in der Mannschaft“, erklärte Tare den Transfer.

 

FC Bayern bekommt grünes Licht für Mega-Transfer

Der FC Bayern könnte womöglich schon zeitnah den nächsten Mega-Transfer eintüten. Objekt der Begierde ist ein brasilianischer Offensiv-Star, dessen Klub grundsätzlich schon grünes Licht für einen Deal gegeben hat.

Der FC Bayern denkt in diesen Tagen offenbar intensiv über einen Transfer des 19-jährigen Brasilianers Rayan nach. Nachdem zunächst brasilianische Medien vom Interesse des deutschen Rekordmeisters berichteten, bestätigte anschließend auch Transfer-Insider Fabrizio Romano die durchaus heiße Spur nach München.

Rayan steht aktuell beim Erstligisten Vasco da Gama unter Vertrag und spielte sich dort in der abgelaufenen Saison mit 20 Toren in 55 Pflichtspielen ins Rampenlicht. Zudem glänzte er auch bei der südamerikanischen U20-Meisterschaft im Trikot der brasilianischen Nationalmannschaft.

Laut Romano steht der 19-Jährige auf der Shortlist des FC Bayern, der den Spieler bereits gescoutet und intensiv beobachtet hat. Aktuell, so der Transfer-Insider, werden zwar noch keine direkten Verhandlungen zwischen den Klubs geführt, Kontakt wurde seitens der Münchner allerdings schon hergestellt, um die Situation genauer auszuloten.

Zuvor hatte das große brasilianische Online-Portal „UOL Esporte“ berichtet, Rayans Klub sei über das Interesse des FC Bayern informiert und warte bereits auf ein Angebot aus München. Im Gespräch ist demnach eine Ablöse von rund 50 Millionen Euro, schon ab 45 Millionen Euro würde sich Vasco da Gama dem Bericht zufolge jedoch gesprächsbereit zeigen.

Rayan selbst würde „UOL Esporte“ zufolge gerne den Schritt über den großen Teich wagen und seine Karriere in Europa fortsetzen. Der FC Bayern sei ein Klub, dem er sich gerne anschließen würde, heißt es.

Schon Ende November wurde Rayan mit einem Wechsel zum FC Bayern in Verbindung gebracht. Damals hatte die „Bild“ über das Interesse der Münchner berichtet. Ziel sei es, zunächst einen Backup und später einen Nachfolger für Harry Kane zu haben, erklärte das Blatt.

Überraschende Kehrtwende im BVB-Poker mit Julian Brandt

Dass Julian Brandt seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag bei Borussia Dortmund nicht noch einmal verlängert bekommt, schien noch vor wenigen Wochen so gut wie sicher. Zuletzt spielte sich der Offensivspieler in der Startelf von Niko Kovac aber wieder fest, überzeugte mit Toren und Vorlagen. Ein Umstand, der den BVB offenbar zu einem Umdenken bewegt hat.

„Wir sind jetzt in einer Phase, in der wir viele Spiele haben. Die möchten wir bis Weihnachten sauber zu Ende führen. Ich bin mir sicher, dass es Richtung Neujahr dann auch Gespräche geben wird mit Sebastian Kehl“, hatte Julian Brandt noch vor wenigen Wochen auf einer Pressekonferenz zu seiner BVB-Zukunft gesagt. Wie die Gespräche ausgehen werden, ist laut „Bild“ nicht absehbar.

Demnach der hat der ehemalige Leverkusener inzwischen die Qual der Wahl. Der ehemalige Nationalspieler könne den Informationen des Boulevardblattes zufolge nahezu frei entscheiden, ob er noch einmal bei Borussia Dortmund verlängert oder einen ablösefreien Wechsel im Sommer forciert. Potentielle Abnehmer könnten offenbar in der Premier League zu finden sein.

Brandt habe sich durch die jüngste Leistungssteigerung für ein neues Arbeitspapier beim BVB beworben, heißt es im Bericht weiter. Waren die Schwarz-Gelben lange skeptisch, die Zusammenarbeit mit dem 29-Jährige, der zwischenzeitlich nur noch auf Kurzeinsätze als Joker kam, fortzuführen, sei der Wunsch nach einem Verbleib des Kreativspielers am Westfalenstadion zuletzt wieder groß geworden, so die „Bild“.

Das Problem: Dass der gebürtige Bremer seinen Vertrag in der Ruhrpottmetropole auch wirklich verlängern wird, ist keinesfalls sicher. Um den 48-fachen DFB-Stars von einem Verbleib zu überzeugen, müsse sich der Bundesligist wohl „strecken“. Grundsätzlich könne sich Brandt eine Vertragsverlängerung aber vorstellen, heißt es weiter.

Zeitnah ist mit einer Zukunftsentscheidung des Rechtsfußes aber wohl nicht zu rechnen. Laut „Bild“ verspürt der Offensive Mittelfeldspieler keinerlei Druck, hat er offenbar doch inzwischen das Heft des Handelns in seinen eigenen Hände. Ein Entschluss fassen wolle der erfahrene Bundesligaprofi erst „in den kommenden Wochen“.

Leih-Abbruch bei Boniface? SWW lässt aufhorchen

Werder Bremen hat am Wochenende mit dem 0:0 in Augsburg eine durchwachsene Jahreshälfte zu Ende gebracht. Nicht mit dabei: Victor Boniface, der aufgrund einer Knieprellung fehlte. Doch auch ohne Verletzung hätte der Stürmer wohl nicht gespielt. Beenden die Grün-Weißen die Leihe im Winter? Der SVW hat zumindest aufhorchen lassen.

Als Werder Bremen im Sommer Victor Boniface auf Leihbasis von Bayer Leverkusen verpflichtete, waren die Hoffnungen an der Weser groß, dass den Hanseaten ein Transfer-Coup gelungen sein könnte. Ein halbes Jahr später lässt sich feststellen: Boniface und Werder, das passt bislang nicht.

Gerade einmal gut 300 Spielminuten absolvierte der Angreifer im Trikot der Grün-Weißen. Seine Ausbeute: Zwei Vorlagen – und kein Tor. Zu wenig für die Ansprüche des Klubs und des Spielers, der Werder in obere Tabellenregionen bis ran an Europa führen sollte.

Stattdessen machte der Nigerianer mit Fitness- und Formproblemen auf sich aufmerksam. Kein Wunder, dass sich seit Längerem die Gerüchte halten, Boniface könnte die Bremer im Winter schon wieder verlassen und nach Leverkusen zurückkehren.

Nach der Partie gegen Augsburg (0:0) wurde Sportchef Clemens Fritz nun auf Bonifaces Situation angesprochen und reagierte vielsagend.

„Victor ist gerade angeschlagen, und wir stehen im Austausch mit den Leverkusener Ärzten. Wir wollen da jetzt erstmal ein bisschen Ruhe reinkommen lassen. Er wird ein paar Tage abschalten, aber dann müssen wir sehen, wie es sich entwickelt“, sagte Fritz bei „Sky“ und setzte hinzu: „Dann werden wir gemeinsam schauen, wie wir weiterhin verfahren.“

Zwar betonte Fritz ebenfalls: „Stand jetzt ist weder Victor an uns herangetreten, noch gibt es solche Überlegungen auf Leverkusener oder auf unserer Seite. Wichtig ist erstmal, dass er wieder fit wird.“ Ganz ausgeschlossen scheint ein Abbruch der Leihe aber nicht mehr.

Denn auch Leiter Profifußball Peter Niemeyer schloss ein vorzeitiges Aus bei „Sky“ zumindest nicht aus. „Jetzt gerade ist er verletzt und wir versuchen, mit den Ärzten im engen Austausch zu sein und die beste Lösung für Boni zu finden“, so Niemeyer zur Causa Boniface.

Diaz erklärt Traumstart beim FC Bayern

Die Verpflichtung von Luis Diaz hat sich für den FC Bayern bislang als Volltreffer erwiesen. Laut dem kolumbianischen Nationalspieler ist der starke Start in München kein Zufall.

„Ich glaube, das liegt daran, dass sie mir enormes Vertrauen entgegengebracht haben“, sprach Diaz im Interview mit dem „Guardian“ über sein neues Kapitel beim FC Bayern.

Die Münchner hatten den 28-Jährigen im Sommer vom FC Liverpool losgeeist. Die Ablösesumme soll geschätzt rund 70 Millionen Euro betragen haben.

„Vom ersten Tag an haben mich meine Teamkollegen und der Verein sehr schnell aufgenommen, und obwohl das Erlernen der Sprache etwas schwierig ist, habe ich mich wie ein Teil der Familie gefühlt“, schwärmte Diaz.

Er habe beim FC Bayern „eine sehr geeinte Mannschaft vorgefunden, in der ich mich wohlfühle – etwas, das ich immer gewohnt war und mir immer gewünscht habe. Deshalb war das alles sehr einfach für mich“, erklärte der gelernte Linksaußen.

Der Kolumbianer konnte in seinen ersten 21 Pflichtspielen für die Münchner bereits zwölf Tore und sieben Assists beisteuern.

„Außerdem hatte ich gute Jahre bei Liverpool hinter mir, insbesondere das letzte Jahr, sodass mir meine Zeit in der Premier League sehr geholfen hat. Ich wollte eine Herausforderung und in der Bundesliga spielen, um neue Erfahrungen zu sammeln. Ich wusste, dass ich gut abschneiden würde. Natürlich hatte ich nicht erwartet, dass ich so schnell so gut spielen würde, aber dafür arbeite ich ja“, sagte Diaz.

Der Sommer-Neuzugang will mit dem FC Bayern jeden Titel gewinnen. „Derzeit läuft es gut für uns. Aber letztendlich müssen wir es meiner Meinung nach in der Endphase zeigen und bestätigen“, zog Diaz eine Zwischenbilanz.

Der FC Bayern führt die Bundesliga souverän an. Im DFB-Pokal sowie in der Champions League sind die Münchner ebenfalls voll im Soll.

So hart kämpft der BVB um Schlotterbeck und Adeyemi

Der BVB legt sich in diesen Tagen mächtig ins Zeug, um eine Einigung mit Nico Schlotterbeck und Karim Adeyemi zu erzielen und die 2027 auslaufenden Verträge der beiden Leistungsträger vorzeitig zu verlängern. Vor allem beim Abwehrchef geben die Schwarz-Gelben Gas.

Der BVB arbeitet schon seit einiger Zeit mit Hochdruck daran, sich sportlich zukunftssicher aufzustellen. Eine ganz entscheidende Rolle dabei sollen Nico Schlotterbeck und Karim Adeyemi spielen. Sie stehen bei den Schwarz-Gelben Stand heute nur bis 2027 unter Vertrag, sollen aber unbedingt langfristig gebunden werden.

Wie die „Bild“ berichtet, setzen die Dortmunder im Fall von Adeyemi vor allem auf den finanziellen Anreiz. Sein Gehalt soll „deutlich verbessert“ werden, heißt es. Derzeit kassiert der Nationalspieler „nur“ rund sechs Millionen Euro jährlich. Im Fall einer Vertragsverlängerung winkt ihm im internen Gehaltsranking der Sprung in die Spitzengruppe, so das Blatt.

Zum Knackpunkt in den Verhandlungen könnte laut „Bild“-Einschätzung eine Ausstiegsklausel werden. Der Klub würde gerne auf diese verzichten, Adeyemi könnte sie auf der Gegenseite allerdings auch fordern. Ob der 23-Jährige darauf besteht, ist allerdings nicht klar.

Nochmal stärker als für Adeyemi legt sich der BVB für Schlotterbeck ins Zeug. „Bild“ zufolge soll er zum nächsten Gesicht des Vereins aufgebaut werden und lieber früher als später in die Fußstapfen von Marco Reus und Mats Hummels treten. Ein privates Treffen mit Reus soll es in den letzten Tagen schon gegeben haben.

Dazu hat der BVB den Vater von Schlotterbeck laut „Bild“ mittlerweile auch schon befördert. Dies zwar nur auf der Ehrentribüne, wo er fortan einen Premium-Platz hat, aber auch das soll Sohn Nico als Zeichen der Wertschätzung des Klubs dienen.

Auch finanziell lehnen sich die Schwarz-Gelben für Schlotterbeck weit aus dem Fenster. Dem Bericht zufolge winkt ihm bei einer Verlängerung ein Gehalt, das auf bis zu 14 Millionen Euro jährlich ansteigen könne.

Matthäus schaltet sich in Kovac-Diskussion ein

Immer wieder gibt es rund um Borussia Dortmund Kritik am pragmatischen Spielstil von Cheftrainer Niko Kovac. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus geht da nicht mit.

Niko Kovac ist der richtige Trainer für den BVB, meint Lothar Matthäus im exklusiven Gespräch mit RTL/ntv und sport.de. „Der Stil von Kovac ist ganz klar der richtige“, so der TV-Experte über die anhaltende Kritik am Kroaten. Auch das ernüchternde Remis in der Champions League gegen Außenseiter Bodö/Glimt vor heimischem Publikum ändere daran nichts, so Matthäus.

Er bilanzierte: „In der Bundesliga ist man auf Kurs, in der Champions League hat man Chancen, sich zu qualifizieren für die nächste Runde. Man ist immer noch dabei. Im Pokal ist man nur sehr unglücklich gegen Leverkusen ausgeschieden.“ All das müsse man auch im Vergleich zur Zeit vor dem Amtsantritt von Niko Kovac vor rund acht Monaten bewerten.

Dass es „viele Diskussionen“ im Umfeld des BVB gibt, sei derweil normal: „Dortmund ist ein großer Verein, da wird viel drüber geredet. Da wird auch jedes Wort, das der Spieler oder der Trainer sagt, auf die Goldwaage gelegt.“ Matthäus führte aus: „Aber Niko Kovac geht seinen Weg und ich glaube, dass das auch der richtige Weg für den BVB ist.“

BVB-Profi Julian Brandt, beim 2:2 gegen Bodö/Glimt mit einem Doppelpack erfolgreich, hatte zuletzt deutlich kritische Töne am Spielstil anklingen lassen, die – wie er wenig später betonte – aber nicht gegen Niko Kovac gerichtet gewesen waren. Nach dem Patzer gegen die Norweger hatte dann allen voran Nationalspieler Nico Schlotterbeck harsche Kritik geübt, damit aber vor allem das Auftreten der Mannschaft nach dem zweiten Führungstreffergemeint. Kovac schloss sich den Worten des Innenverteidigers wenig später an.

Auch nach Meinung von Matthäus habe Schlotterbeck „das Recht“ als Führungsspieler, solche Dinge öffentlich zu monieren. „Natürlich ist einiges falsch gelaufen.“ 

Der BVB habe in der Königsklasse „zwei Punkte liegen lassen, weil man nicht konsequent das Spiel bis zum Ende durchgezogen hat. Und das hat Schlotterbeck im Endeffekt sehr klar und deutlich gesagt“, so der Weltmeister von 1990.