Flagg macht Doncic vergessen – Spurs mit Ansage

Nur zwei Mannschaften hatten am Dienstag im großen weihnachtlichen Vorlauf spielfrei. Eine vollgepackte Nacht riss Nummer-1-Pick Cooper Flagg an sich. Der Youngster bestimmt die Schlagzeilen mit einer sensationellen Vorstellung gegen Nikola Jokic und die Denver Nuggets.

Cooper Flagg dürfte die Fans der Dallas Mavericks (12-19) einmal mehr über den Glücksfall des Lotteriegewinns im Sommer verzückt haben. 33 Punkte schenkte er keinem geringeren Team als den ambitionierten Denver Nuggets (21-8) ein und führte seine Mannschaft obendrein zu einem 131:130-Heimsieg.

Gleich seine ersten sieben Versuche aus dem Feld fanden ihr Ziel. Nach 48 Minuten stand seine Ausbeute bei 14/21 und darüber hinaus auch noch bei 4/6 von jenseits der Dreierlinie. Seine Statline rundete er mit 9 Rebounds, 9 Assists, 1 Steal und 1 Block bei 2 Ballverlusten ab.

Angeführt vom jüngsten Spieler der Liga stürmten die Gastgeber zu einer frühen 22:6-Führung gegen die Nuggets um Nikola Jokic (29 Punkte, 14 Rebounds) und Jamal Murray (31 Punkte, 14 Assists). Mitte des dritten Viertels riss er die Zuschauer im American Airlines Center mit einem spektakulären Poster-Dunk von den Sitzen.

Im zweiten Duell der Saison zwischen den San Antonio Spurs (22-7) und den Oklahoma City Thunder (26-4) haben die Spurs erneut die Oberhand über den amtierenden Meister behalten – und zwar deutlich. Das antizipierte Top-Spiel zwischen den beiden Schwergewichten der Western Conference blieb nur über drei Viertel spannungsgeladen.

15 Führungswechsel und 13 Gleichstände lieferte die Anzeigetafel im Frost Bank Center in San Antonio, ehe die Gastgeber dank 25 Punkten von Keldon Johsnon und 24 von Stephon Castle davonzogen. Für die Thunder war es mit Abstand die deutlichste Pleite der Saison, nachdem der Titelverteidiger im bisherigen Saisonverlauf erst mit maximal fünf Punkten unterlegen war.

Ein Dreier von Victor Wembanyama, der vor der Partie noch als fraglich galt (Wade), sorgte neun Minuten vor dem Ende für die erste zweistellige Führung seiner Mannschaft, die in den anschließenden Minuten noch auf bis zu 21 Punkte anstieg. Der Franzose kam auf 12 Punkte und begann die Partie wie zuletzt auf der Bank. Shai Gilgeous-Alexander hielt seine 20-Punkte-Serie derweil am Leben. Der MVP der vergangenen Regular Season und Finals beendete das Spitzenspiel mit 33 Zählern.