FC Bayern demontiert Eintracht Frankfurt zum Auftakt

Wer soll diese Super-Münchner stoppen? Mit einem Tor-Spektakel hat der FC Bayern die 60. Jubiläumssaison der Fußball-Bundesliga bei Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt eröffnet und ein beeindruckendes Statement an die Konkurrenz gesendet.

Mit dem 6:1 (5:0)-Sieg am Freitagabend vor 51.500 Zuschauern in der ausverkauften Frankfurter Arena unterstrich der Titelverteidiger gleich am ersten Spieltag nachdrücklich seine Ambitionen auf die elfte Meisterschaft in Serie. Die Hessen kassierten dagegen vor dem UEFA-Supercup gegen Champions-League-Gewinner Real Madrid am kommenden Mittwoch in Helsinki einen heftigen Dämpfer.

„Das war einwandfrei. Wenn man hier 6:1 gewinnt – das war ein Auftakt nach Maß“, sagte Thomas Müller bei „Sat.1“. Und Trainer Julian Nagelsmann bilanzierte: „Die erste Halbzeit war fußballerisch herausragend. In der zweiten war es dann ein Stückweit normal, dass man einen Gang rausnimmt, das ist vielleicht auch clever.“

In einer rasanten und teilweise vogelwilden Partie machten Joshua Kimmich (4.), Benjamin Pavard (11.), Sadio Mané (29.), Jamal Musiala (35.) und Serge Gnabry (43.) bereits vor der Pause alles klar für die wie entfesselt stürmenden Bayern. Erst nach dem Wechsel kam Frankfurt etwas besser ins Spiel und belohnte sich durch Neuzugang Randal Kolo Muani (64.) nach dickem Patzer von Bayern-Torwart Manuel Neuer. Musiala (83.) setzte mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt.

Für die kurioseste Szene des Spiels sorgte Thomas Müller in der 23. Minute. Der Nationalspieler brachte es fertig, den Ball aus kürzester Distanz nicht ins leere Tor unterzubringen. Im Fallen traf Müller nach einem nicht ganz sauberen Pass von Gnabry nur den Pfosten, danach prallte der Ball gegen seinen Kopf. Slapstick pur.

Nagelsmann hatte die Qual der Wahl und entschied sich für die gleiche Startformation wie beim Supercup-Spektakel gegen RB Leipzig (5:3) – und damit gegen den fast 70 Millionen Euro teuren Neuzugang Matthijs de Ligt. Auch Nationalspieler Leroy Sané saß zu Beginn nur auf der Bank. Dafür meldete sich Torhüter Neuer nach seiner Magen-Darm-Erkrankung einsatzfähig. Und vorne stürmte Mané, die neue Attraktion der Liga.

Enthüllt: So plant der FC Bayern hinten links

Der Kader des FC Bayern wurde zwar zuletzt mit schlagkräftigen Verstärkungen für die verschiedensten Positionen nach- und aufgerüstet, doch auf der linken Abwehrseite klafft noch eine Lücke. Diese wollen die Münchner offenbar intern schließen.

Alphonso Davies besetzt seit seinem Durchbruch unter dem ehemaligen Trainer Hansi Flick die Stelle als Linksverteidiger des FC Bayern. Doch was passiert eigentlich, wenn der Kanadier einmal verletzungsbedingt oder durch eine Sperre ausfällt? Ein möglicher Backup wurde in Person von Omar Richards vor rund einem Monat verkauft, bislang gibt es keinen externen Ersatz für den Einwechselspieler. Und das wird wohl auch so bleiben.

Denn wie „Sport1“ erfahren hat, wollen die Verantwortlichen einen möglichen Davies-Ausfall mit bestehendem Personal auffangen. Heißt: Es wird keinen Transfer eines Linksverteidigers geben, weil die Bosse keinen Bedarf sehen. Im Fall der Fälle gilt 80-Millionen-Mann Lucas Hernández als passender Backup für den 21-Jährigen. Auch ein Talent oder ein Youngster könnten einspringen.

Für den französischen Nationalspieler und amtierenden Weltmeister Hernández jedenfalls ist die linke Abwehrseite keine Unbekannte. Dieser wurde schon unter Flick und auch im Nationalteam als Linksverteidiger aufgestellt und könnte problemlos aus der Mitte nach außen rücken.

FC Bayern hat mehrere (Ersatz)-Optionen auf der linken Seite

Neben Hernández könnte Coach Julian Nagelsmann es auch mit Paul Wanner versuchen. Der hochtalentierte 16-jährige Jugend-Nationalspieler ist eigentlich eher im offensiven Mittelfeld zuhause, wurde zuletzt im Training des FC Bayern das ein oder andere Mal auf ungewohntem Terrain getestet.

Sein größtes Pfund: Er ist Linksfuß und könnte auf diese Weise mit guten Flanken für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen.

Auch Josip Stanisic gilt laut dem Bericht als Alternative. Der Youngster ist nominell eigentlich Rechtsverteidiger, könnte aber auch auf die gegenüberliegende Seite rücken, wo er bereits am achten Spieltag der letzten Saison Erfahrungen sammelte.

Auf seiner Stammposition ist der FC Bayern durch Noussair Mazraoui und Benjamin Pavard überaus gut besetzt. Der Seitenwechsel wäre eine Chance für den 22-Jährigen.

Lewandowski nach Aussprache von Bayern-Fans verhöhnt

Robert Lewandowski hat sich am Dienstag bei einem Besuch in München von den Mitarbeitern des FC Bayern sowie seinen ehemaligen Teamkollegen verabschiedet. Auch eine Aussprache mit Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic war angesetzt und verließ versöhnlich. Fans des Rekordmeisters verhöhnten den Torjäger jedoch.

Mitte Juli wechselte Robert Lewandowski nach monatelangem Transferpoker vom FC Bayern zum FC Barcelona.

Während er zu Wochenbeginn für Fotos mit allen Trophäen, die er beim deutschen Rekordmeister gewann, posierte, war einen Tag später ein großer Abschied angesetzt.

Dafür fuhr der polnische Nationalspieler am Vormittag mit seinem Auto an der Säbener Straße vor.

Hinterher verriet er „Sky“ schon abfahrbereit aus seinem Gefährt heraus, wie seine letzten Stunden in München liefen.

„Es war schon ganz schön traurig“, sagte Lewandowski. Nach diesem Tag könne er aber „mit sauberem Herzen“ weitergehen. Er werde immer dankbar sein.

Darauf angesprochen, wie das Gespräch mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic gelaufen sei, der zuvor sein Unverständnis über die Aussagen des 33-Jährigen gezeigt hatte, reagierte Lewandowski gelassen. „Es ist alles okay“, sagte er. „Ich habe mich auch dort mit allen (Bossen) getroffen und mich für alles bedankt.“

„Robert ist in mein Büro gekommen, um sich zu verabschieden, und wir haben noch einmal 15 Minuten gesprochen. Ich habe alles angesprochen, wir haben alles geklärt“, so der Bosnier. „Robert hat für den FC Bayern Großes geleistet, das soll in Erinnerung bleiben. Auch er weiß, was er dem FC Bayern zu verdanken hat. Wir haben ihm alles Gute für seine neue Herausforderung gewünscht.“

Auch Vorstandschef Oliver Kahn freute sich über das letzte Servus Lewandowskis. „Es war schön, dass Robert noch einmal bei mir im Büro vorbeigeschaut hat. Wir haben uns über alles unterhalten, gehen im Guten auseinander und werden auch in Zukunft in Kontakt bleiben. Robert und der FC Bayern, das war und ist eine besondere, erfolgreiche Geschichte“, sagte der Klub-Boss.

Robert Lewandowski von Fans des FC Bayern verhöhnt

Einen besonderen Dank richtete Lewandowski an die Anhänger des FC Bayern.

„Die Fans waren immer sehr wichtig für mich“, sagte er: „Die Bayern-Fans bleiben in meinem Herzen, für immer und das werde ich nie vergessen.“

Oder vielleicht doch? Als Lewandowski im roten Audi die Tiefgarage an der Säbener Straße verließ, verabschiedeten ihn die dort wartenden Fans mit „Hala Madrid“-Rufen – dem Schlachtruf von Barcas Erzrivale Real Madrid.

Nach Goretzka-Schock: Laimer-Transfer rückt näher

Alarmstufe Rot beim FC Bayern! Der unerwartet lange Ausfall von Nationalspieler Leon Goretzka hat die Verantwortlichen des Rekordmeisters schwer getroffen. Plötzlich klafft im defensiven Mittelfeld eine Lücke, die geschlossen werden muss. Einen Plan gibt es offenbar schon.

Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano am Dienstag berichtet, sieht sich der FC Bayern nach dem Ausfall von Leon Goretzka zum Handeln gezwungen. Es heißt, dass eine Verpflichtung von Leipzigs Konrad Laimer nun doch näher rückt.

Eine Einigung mit dem österreichischen Nationalspieler hatten die Münchner schon vor einiger Zeit erzielt, auch ein Angebot gab der FC Bayern für den Abräumer angeblich schon ab. Diese Offerte war den Sachsen allerdings nicht gut genug, um Laimer ein Jahr vor Ablauf des Vertrags ziehen zu lassen.

Somit deutete zuletzt alles darauf hin, dass der Rekordmeister den 25-Jährigen erst im Sommer 2023 bekommen würde. Die Goretzka-Verletzung hat die Vorzeichen aber offenbar schlagartig verändert.

Laut Romano seien die Verantwortlichen des FC Bayern „zuversichtlich“, Laimer nun doch schon unter Vertrag nehmen zu können.

Vor allem Trainer Julian Nagelsmann, der den Österreicher aus der gemeinsamen Zeit bei RB Leipzig kennt, soll sich für den Transfer stark machen. Entsprechend werde ein neues Angebot „bald erwartet“, berichtete der „Sky“-Journalist.

Laut Romano seien die Verantwortlichen des FC Bayern „zuversichtlich“, Laimer nun doch schon unter Vertrag nehmen zu können.

Vor allem Trainer Julian Nagelsmann, der den Österreicher aus der gemeinsamen Zeit bei RB Leipzig kennt, soll sich für den Transfer stark machen. Entsprechend werde ein neues Angebot „bald erwartet“, berichtete der „Sky“-Journalist.

 

FC Bayern und Lewandowski in der Kritik

Robert Lewandowski will den FC Bayern vorzeitig verlassen, aus diesem Wunsch macht der Pole seit Wochen kein Geheimnis. Der ehemalige Bundesliga-Profi Tomasz Hajto kann seinen Landsmann einerseits verstehen. Jedoch blickt der Ex-Schalker auch kritisch auf das Verhalten des Weltfußballers.

Nach wie vor bestimmt die Personalie Robert Lewandowski die Schlagzeilen rund um den FC Bayern. Der 33-Jährige möchte sich in diesem Sommer dem FC Barcelona anschließen. Die Münchner blockieren einen Transfer bislang und verweisen ihrerseits auf den bis 2023 gültigen Vertrag.

Laut Tomasz Hajto schadet die Wechsel-Posse sowohl dem FC Bayern, als auch Lewandowski. „Man hätte das intern besprechen müssen. Diese Aktion von Robert, so vorzupreschen – das hätte es bei Rummenigge und Hoeneß nicht gegeben. Sie haben alles zusammengehalten. Da ist nie etwas an die Öffentlichkeit gekommen“, sagte der 49-Jährige im Gespräch mit „Sport1“: „Das Theater jetzt braucht weder Robert, noch brauchen es die Bayern.“

Hajto ergänzte: „Ich finde das nicht gut. Natürlich darf er sagen ‚Ich will weg!‘ Zwei so große Namen – da war es klar, dass es öffentlich knallt. Oliver Kahn sagte, er habe ein Angebot abgegeben, Robert meinte aber, er hätte keines bekommen. Er ist einfach zutiefst enttäuscht.“

Hajto: Lewandowski „hatte den Wechselwunsch schon vor einem Jahr“

Dass Lewandowski selbst bei der polnischen Nationalmannschaft öffentlich über seine Abschiedsgedanken sprach, sei „der falsche Zeitpunkt“ gewesen, meinte Hajto.

Der ehemalige Spieler des FC Schalke 04 und 1. FC Nürnberg hatte in den vergangenen Jahren immer wieder Kontakt zu Lewandowski. „Robert und ich haben uns immer mal getroffen“, verriet Hajto: „Er hatte den Wechselwunsch schon vor einem Jahr. So ein Spieler wie er hat jetzt die letzte Chance, fußballerisch etwas Neues zu fühlen.“ Deshalb hoffe er, „dass Robert zu Barca darf“.

Überraschung im Lewandowski-Poker

Kaum ein Tag vergeht ohne neue Wasserstandsmeldung im Poker um Robert Lewandowski vom FC Bayern. Nun denken offenbar zwei weitere Klubs darüber nach, den polnischen Stürmer unter Vertrag zu nehmen: Manchester United und Paris Saint-Germain.

Wie die „Sun“ berichtet, beobachtet Manchester United Lewandowskis Situation in München ganz genau. Demnach wollen die Red Devils ein Angebot vorbereiten, sollte ein Wechsel zum FC Barcelona scheitern.

Der Premier-League-Klub wolle einen ähnlichen Deal wie damals bei Cristiano Ronaldo eintüten, heißt es weiter in dem Bericht. Der Portugiese wechselte im Sommer 2021 im Alter von 36 Jahren für 15 Millionen Euro von Juventus Turin zu ManUnited. Lewandowski wäre bei einem Wechsel „erst“ 33.

Doch Manchester United ist nicht der einzige Klub, der die Fühler nach Lewandowski ausstreckt. Der für gewöhnlich gut informierten französischen Sportzeitung „L’Équipe“ zufolge beschäftigt sich auch Paris Saint-Germain mit dem Stürmer des FC Bayern.

Demnach ist besonders der neue Sportchef Luis Campos großer Fan des Goalgetters. In Lewandowski sehe Campos die ideale Sturmbesetzung, so das Blatt.

PSG als Plan B für Lewandowski?

Bereits am Freitag hatte Christian Falk im Podcast „Bayern Insider“ berichtet, dass PSG für Lewandowski Plan B wäre. „Erstes Ziel“ sei weiterhin Barca und „Paris war eigentlich nie sein Traumverein“, weil die französische Liga zu wenig Strahlkraft hat, so der „Bild“-Reporter, der ergänzte: „Ich glaube nicht, dass Paris seine Präferenz ist oder dass er das im Kopf hatte. Aber bevor er weiter für Bayern spielt, so seine aktuelle Einstellung, dann geht er lieber nach Paris“.

Dass Robert Lewandowski den FC Bayern noch in diesem Sommer verlassen will, untermauerte der polnische Torjäger zuletzt mehrfach höchstpersönlich.

Neben einem Vertrag bis 2023 und einem Veto der Münchner steht dem Deal aber noch eine weitere Hürde im Weg: Ob Lewandowskis finanziell schwer angeschlagener Wunschverein FC Barcelona ihn überhaupt bezahlen kann, steht noch in den Sternen.

Hält der FC Bayern doch an Tolisso fest?

Im Sommer 2017 überwies der FC Bayern 41,5 Millionen Euro an Olympique Lyon, machte Corentin Tolisso damit zum zu diesem Zeitpunkt teuersten Einkauf der Bundesliga-Geschichte – und sollte für diesen Mut nicht wirklich belohnt werden. Nach fünf eher ernüchternden Jahren endet der Vertrag des Franzosen bei den Münchnern Ende Juni. Plötzlich steht aber sogar ein Verbleib wieder im Raum.

Dass Corentin Tolisso über das Talent verfügt, dem FC Bayern eine echte Hilfe zu sein, steht eigentlich außer Frage. Zudem entspricht der 27-Jährige vom Spielertypen noch am ehesten den von Coach Julian Nagelsmann geforderten „Pressingmaschinen“. Eine größere Rolle im Kader der Münchner konnte der französische Nationalspieler dennoch eigentlich nie einnehmen. 

Der Grund dafür ist simpel: Seit er an der Säbener Straße anheuerte, verfolgt Tolisso das Verletzungspech in beinahe epischem Ausmaß. Über 90 Pflichtspiele verpasste der Mittelfeldspieler in den letzten fünf Jahren. Allein in der abgelaufenen Spielzeit verhinderten verschiedene Blessuren gleich 17 Mal, dass Tolisso für den Kader nominiert werden konnte.

Verlockende Option für den FC Bayern.Dass der Weltmeister von 2018 dennoch 22 Mal auf dem Platz stand (3 Tore/3 Vorlagen) zeigt, dass er bei Nagelsmann grundsätzlich keinen schlechten Stand hat. Nun soll man in München sogar darüber nachdenken, das bislang unbefriedigende Kapitel Tolisso zu verlängern.

Sollte Tolisso kein Angebot bekommen, das ihn zufriedenstellt, wird der FC Bayern seinen Spieler „nicht fallen lassen“, berichtet der „kicker“. Demnach kommt eine Weiterbeschäftigung jedoch nur zu einem „stark leistungsbezogenen“ Vertrag infrage.

Ein Szenario, das für beide Seiten durchaus seinen Reiz haben dürfte. Tolisso könnte in gewohnter Umgebung daran arbeiten, endlich wieder ohne größere körperliche Probleme durch die Saison zu kommen und seinen Marktwert wieder in die Höhe treiben, der FC Bayern würde einen verhältnismüßig günstigen Spieler im Kader halten, der das Team kennt und sein Können längst bewiesen hat. Da andernfalls ein ablösefreier Wechsel ansteht, eine sehr verlockende Option.

 

Medien: Einigung mit Barca! Lässt Bayern Lewy ziehen?

Robert Lewandowski will den FC Bayern noch in diesem Sommer vorzeitig verlassen. Allerdings stellt sich der deutsche Rekordmeister bislang quer. Bei einer gewissen Konstellation könnte das Münchner Transfer-Veto aber angeblich aufgehoben werden. Mit dem FC Barcelona gibt es derweil angeblich sogar schon eine mündliche Einigung.

Wie der für gewöhnlich gut informierte Transfer-Experte Fabrizio Romano erfahren haben will, hat sich Robert Lewandowski mit dem FC Barcelona auf einen Wechsel verständigt. Genauer: es gibt offenbar eine mündliche Abmachung über die Vertragsmodalitäten. Demnach soll der polnische Nationalspieler einen Dreijahresvertrag bis 2025 unterschreiben.

Die beiden Angreifer werden rund um den FC Bayern derzeit als heiße Kandidaten für eine mögliche Lewandowski-Nachfolge gehandelt. Kalajdzics Berater war in der vergangenen Woche sogar schon zu Gesprächen in München. Der VfB Stuttgart verlangt für seinen Mittelstürmer offenbar rund 20 bis 25 Millionen Euro. Allerdings wird Kalajdzic auch beim BVB gehandelt, möglicherweise sogar intensiver als beim FC Bayern.

Mané wäre derweil noch etwas kostspieliger als Kalajdzic. Der 30-Jährige könnte den FC Liverpool wohl für unter 50 Millionen Euro verlassen. Ein Transfer zum FC Bayern sei für den Senegalesen „eine ernsthafte Option“, heißt es.

Selbst im Falle einer Mané-Absage soll ein Lewandowski-Verkauf nicht komplett ausgeschlossen sein. Sollte dieses Szenario eintreten, würde sich der FC Bayern neben Kalajdzic angeblich noch nach einem weiteren Angreifer umsehen.

„Sky“ zufolge ist ein Verbleib von Lewandowski beim FC Bayern nicht in Stein gemeißelt. Neben der Meldung, dass sich der 33-Jährige bereits mit Barca grundsätzlich einig ist, gibt es ebenfalls Berichte, dass auch Real Madrid ein mögliches Ziel sein könnte.

In den vergangenen Wochen schoben die Verantwortlichen des FC Bayern einem Transfer jedoch immer wieder einen Riegel vor.

„Ich kenne beim FC Bayern aktuell niemanden, der Robert vorzeitig aus seinem Vertrag entlassen wird“, äußerte sich nun auch Ehrenpräsident Uli Hoeneß im RTL/ntv-Interview zur Debatte um den wechselwilligen Weltfußballer.

Den Entscheidungsträgern um Sportvorstand Hasan Salihamidzic steht in jedem Fall ein spannender Sommer bevor.

FC Bayern: Die Gewinner und Verlierer der Saison 2021/2022

Der FC Bayern ist zum zehnten Mal in Folge und insgesamt zum 32. Mal Deutscher Meister, erlebte in den Pokal-Wettbewerben allerdings unerwartete Tiefschläge. Welche Stars überzeugten nichtsdestotrotz, wer enttäuschte hingegen? Die sechs Gewinner und Verlierer der Saison 2021/2022 im Überblick:

Gewinner: Manuel Neuer

Wegen einer Knie-OP und Corona gleich fünfmal nicht dabei, in den übrigen Partien aber der gewohnt sichere und souveräne Rückhalt. Auch mit 36 noch unangefochten.

Verlierer: Dayot Upamecano

Der Neuzugang erhielt sofort das Vertrauen, zahlte dies jedoch nur selten zurück. Muss sich noch an das Niveau und den Druck beim FC Bayern gewöhnen und vor allem die Anzahl seiner Fehler deutlich reduzieren. Gemessen an Ablöse und Erwartungshaltung ein Verlierer der Saison.

Gewinner: Niklas Süle

Der Nationalspieler präsentierte sich als Mr. Zuverlässig, wenn er nicht gerade wegen kleinerer Verletzungen fehlte. Bis auf das Kollektivversagen der Defensive beim 2:4 in Bochum mit etlichen überzeugenden Auftritten. Dass die Münchner ihn nach der Saison zum BVB ziehen lassen, könnte ein Fehler sein.

Verlierer: Tanguy Nianzou

Mehr Schatten als Licht beim Youngster. Der Abwehrspieler wirkt teils noch unbeholfen, ihm fehlt Souveränität und Ruhe. Auffällig: Coach Nagelsmann setzte selbst in Phasen personeller Engpässe nur selten auf Nianzou und forderte öffentlich eine Steigerung vom Franzosen.

Gewinner: Jamal Musiala

Der steile Aufstiegs des quirligen deutschen Nationalspielers geht weiter. Bewies in dieser Saison seine Vielseitigkeit und brillierte auf verschiedensten Positionen im Mittelfeld. Hat sich mit 19 Jahren schon zu einer festen Größe gemausert.

Verlierer: Bouna Sarr

Für mehr als ein paar Kurzeinsätze in der Schlussphase reichte es nicht. Verpasste zudem durch den Afrika-Cup und mehrere Verletzungen etliche Partien. Die Zeichen stehen auf Abschied im Sommer.

Gewinner: Serge Gnabry

Seine Tore und Vorlagen heben ihn entscheidend von den Mitbewerbern im Kader ab. Trotz einer Durststrecke im Frühjahr einer der Top-Scorer im Team und daher für Trainer Nagelsmann weiterhin kaum verzichtbar.

Mané und Co.: Neue (alte) Gerüchte um Lewy-Nachfolger

Weil der Verbleib von Robert Lewandowski beim FC Bayern über den Sommer hinaus derzeit in Frage gestellt ist, sprießen seit Tagen Gerüchte um mögliche Nachfolger aus dem Boden. Einer der Kandidaten: Sadio Mané. Der Offensivmann des FC Liverpool war bereits vor Kurzem Thema an der Säbener Straße und ist es nun wieder. Aber Mané ist bei Weitem nicht die einzige heiße Spur!

Noch ist völlig unklar, ob Robert Lewandowski auch in der Saison 2022/23 für den FC Bayern spielen wird. Der Stürmer will laut übereinstimmenden Medienberichten zum FC Barcelona wechseln, am liebsten schon zeitnah. Zwar legte FCB-Präsident Herbert Hainer erst jüngst und nicht zum ersten Mal ein Veto gegen einen vorzeitigen Abschied ein, doch offenbar sind die Münchner im Hintergrund bereits darum bemüht, die Nachfolge für den Weltfußballer vorzubereiten.

Laut dem TV-Sender gab es bereits erste Gespräche, Trainer Julian Nagelsmann sei eingeweiht, Sportchef Hasan Salihamidzic soll Mané als Top–Transferziel ausgemacht haben.

Der Vertrag des Senegalesen in Liverpool läuft – wie Lewandowskis in München – Mitte 2023 aus. Bislang ist noch unklar, wie es mit einer möglichen Verlängerung aussieht, weil sich die Reds priorisiert um die Zukunft von Mohamed Salah kümmern. Bleibt diese aus, müssten die Reds den Offensivmann, der sowohl auf den Außen als auch als hängende Spitze spielen kann, im Sommer abgeben, um noch eine Ablöse zu kassieren.

Beide Klubs wollen den großgewachsenen Stürmer von Ajax Amsterdam, der die Bundesliga bestens aus seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt kennt.

Das Portal „90 Football“ behauptet, der FC Bayern befinde sich im Werben um Hugo Ekitike „im Vorteil“. Stade Reims fordert allerdings 40 Millionen Euro Ablöse. Und Ekitike steht laut „Ruhr Nachrichten“ wie Haller auch beim BVB auf dem Zettel.

Nicht zuletzt bleibt auch Sasa Kalajdzic vom VfB Stuttgart ein Thema in München. Der Österreicher ist nicht das erste Mal beim FC Bayern im Gespräch. Laut „Bild“ haben die Münchner Verantwortlichen den Stürmer der Schwaben kürzlich kontaktiert. Der Vertrag des 24-Jährigen läuft ebenfalls in 13 Monaten aus.