Kehrtwende bei BVB-Streichkandidat Reyna

Giovanni Reyna könnte Borussia Dortmund noch in diesem Winter verlassen. Mit Nottingham Forest soll sich der BVB-Profi bereits einig gewesen sein. Doch nun machen Gerüchte die Runde, wonach es den US-Amerikaner stattdessen nach Frankreich ziehen könnte.

Giovanni Reyna hat es bei Borussia Dortmund dieser Tage noch schwerer als zuletzt schon. Denn der 21-jährige Offensivspieler ist durch das Wintercomeback von Jadon Sancho noch eine Reihe weiter nach hinten gerückt. Zuletzt wurden daher Abwanderungsgerüchte um den Offensivmann des BVB laut.

Die heißteste Spur führt laut „Sky“ zu Nottingham Forest. Dem Pay-TV-Sender zufolge soll sich der Flügelspieler mit dem Klub aus der Premier League bereits mündlich einig sein. Angestrebt ist laut „The Athletic“ eine Leihe bis Saisonende, dazu soll eine Kaufoption in den Deal integriert werden. Die Verhandlungen zwischen den Vereinen seien sogar schon weit fortgeschritten.

Doch nun vermeldet der italienische Transferjournalist Gianluca Di Marzio, dass auch Olympique Marseille im Poker um den 24-fachen Nationalspieler mitmischt. Demnach sei auch der französische Spitzenklub in „weit fortgeschrittenen Verhandlungen“ mit Reyna, der in dieser Saison erst auf 13 Bundesliga-Einsätze für die Schwarz-Gelben kommt.

Wohin es den Rechtsfuß ziehen wird, scheint daher aktuell noch offen. Am Ende könnte eine Entscheidung auch von Borussia Dortmund abhängen, wo der US-Amerikaner mit portugiesischen Wurzeln noch bis 2025 unter Vertrag steht. Der BVB fordert laut „ESPN“ für einen festen Wechsel mindestens 15 Millionen Euro für Reyna, der 2019 in den Ruhrpott kam.

Ein Wettbieten mehrerer Klubs könnte den Preis für den Flügelflitzer in die Höhe schnellen lassen. Zuletzt wurde auch über ein Werben von Real Sociedad, Atlético Madrid und dem FC Sevilla aus Spanien sowie von SL Benfica aus Portugal berichtet.

Winter-Abgang? Verwirrung um BVB-Juwel

Bei Borussia Dortmund wartet Julian Rijkhoff weiter auf seinen Durchbruch, ein Winter-Wechsel ist nicht ausgeschlossen. Ob dem BVB wirklich bereits eine Offerte für das niederländische Sturm-Juwel vorliegt, ist aber unklar.

Nachdem zuletzt der „Telegraaf“ vermeldete, sein Ex-Klub Ajax Amsterdam habe ein konkretes Angebot für Rijkhoff bei den Schwarz-Gelben hinterlegt, halten die „Ruhr Nachrichten“ sowie „Sport1“ nun übereinstimmend dagegen. Demnach liege dem Borussia Dortmund in der Causa Rijkhoff noch nichts Offizielles vor.

Ein Abgang des 18-Jährigen aus Dortmund im Januar soll dennoch keineswegs ausgeschlossen sein. „Sport1“ zufolge träume Rijkhoff von einem Profi-Debüt bei Ajax, wo er zwischen 2012 und 2021 die Fußballschuhe schnürte.

Sonderlich lukrativ ist die angebliche Ajax-Offerte aus BVB-Sicht aber nicht: Der „Telegraaf“ schrieb von einer Ablösesumme in Höhe von einer Million Euro zuzüglich Bonuszahlungen sowie einer Weiterverkaufsbeteiligung. Demnach soll sich auch der FC Barcelona mit Rijkhoff beschäftigen, allerdings bislang eher lose. In Amsterdam soll ihm ein langfristiger Vertrag über vier oder fünf Jahre winken.

Bereits Mitte Dezember hatte die „Bild“ von einem Ajax-Interesse an Rijkhoff berichtet. Einzelheiten nannte das Blatt damals jedoch nicht.

Rijkhoffs Vertrag beim BVB läuft noch bis zum Sommer 2026. Ursprünglich hatte er schon in dieser Saison auf Chancen in der ersten Mannschaft spekuliert, doch eine Beförderung in der aktuellen Spielzeit ist Stand jetzt kein Thema.

Im Trikot der U19 zeigt der Niederländer derweil Woche für Woche seine Qualitäten. In 14 Pflichtspielen erzielte er bereits elf Tore.

Zuletzt nahm er am Trainingslager der Dortmunder U23 im türkischen Belek teil. Er soll aber in der Rückrunde weiterhin nur mit dem Drittliga-Team trainieren und bei den A-Junioren spielen – ein Szenario, das Rijkhoff nicht zusagen dürfte.

BVB nimmt Belgien-Shootingstar ins Visier

Auf der Suche nach einem weiteren Stürmer könnte Borussia Dortmund den Blick nach Belgien richten. Mohamed Amoura von Union Saint-Gilloise ist offenbar in den BVB-Fokus geraten.

Wie das algerische Portal „La Gazette du Fennec“ berichtet, beobachtet der BVB die Entwicklung des 23 Jahre alten Mittelstürmers ganz genau.

Im Werben um Mohamed Amoura sind die Dortmunder aber bei weitem nicht alleine. Auch Olympique Marseille, Olympique Lyon und Milan sollen die Fühler ausgestreckt haben.

Das größte Interesse kommt dem Bericht zufolge aber aus der Premier League. Dem FC Arsenal, Manchester United, den Wolverhampton Wanderers oder Brighton & Hove Albion wird jenes am 13-fachen algerischen Nationalspieler nachgesagt.

Brighton werden dabei die besten Chancen ausgerechnet, da Tony Bloom, Besitzer der Seagulls, auch Anteilseigner bei Union SG ist.

Einen Wechsel in die Premier League kann sich Amoura offenbar sehr gut vorstellen. „Mit so etwas beschäftige ich mich nicht. Ich überlasse die Abwicklung meinem Agenten“, sagte der Offensivspieler vor Kurzem zur belgischen Zeitung „Het Laatste Nieuws“.

Der 23-Jährige gab allerdings zu: „Ich habe immer noch Träume. Zum Beispiel in der Premier League spielen. Als ich jung war, habe ich oft Spiele in England gesehen. Jedes Spiel ist ein Derby. Diese Intensität finden wir nirgendwo sonst.“

Amoura war erst im Sommer vom FC Lugano zu Union Saint-Gilloise gewechselt. Vier Millionen Euro wechselten damals den Besitzer. Beim derzeitigen belgischen Tabellenführer unterschrieb der Shootingstar einen Vertrag bis 2027.

In der aktuellen Saison kommt Amoura bereits auf 17 Tore in 25 Pflichtspielen. Hinzu kommen drei Assists. Gerade beim 2:1-Sieg gegen den FC Liverpool in der Europa League dürfte er Eindruck bei den Topklubs hinterlassen haben. Mit einem Treffer und einer Vorlage war Amoura Matchwinner.

Mit Youssoufa Moukoko, Niclas Füllkrug und Sebastien Haller ist der BVB im Sturmzentrum eigentlich gut besetzt – zumindest quantitativ. Gerade bei Moukoko oder Haller ist ein Abgang aber nicht ausgeschlossen.

Basler enthüllt angebliche BVB-„Anordnung“

Borussia Dortmund rennt in der Bundesliga den eigenen Ansprüchen hinterher. Ex-Nationalspieler Mario Basler geht von „internen Problemen“ im Team aus und wirft die Frage auf, ob es wegen der Kapitänsfrage beim BVB  Zoff gab.

TV-Experte Mario Basler zählt Borussia Dortmund an. Der ehemalige Bundesliga-Profi attestiert der Mannschaft, „einfach nicht gut genug“ zu sein für die Ligaspitze Die Meisterschaft sei nunmal nicht erst gegen den FC Augsburg am aktuellen Spieltag verspielt worden, erklärte Basler im „Doppelpass“ von „Sport1“.

Nun bestehe die große Gefahr, dass der Klub sogar die Qualifikation für die Champions League verpassen könnte, mahnte Basler an. Was die Probleme rund um den Klub weiter verschärfen würde. „Die Mannschaften von hinten rücken näher“, sagte er. Dortmund steht aktuell auf Rang fünf der Bundesliga-Tabelle.

Seine Vermutung: „Ich glaube, dass es ganz große Problem intern in dem Verein gibt“. Zuletzt habe sich das auch durch die Freistellung des Kehl-Schützlings Slaven Stanic als „Koordinator Sport“ gezeigt.

„Es rappelt and allen Ecken und Enden“, so Basler, der dann mit einer Anekdote rund um die Bindenentscheidung beim BVB für Aufsehen sorgte.

„Was man so hört: Terzic war der Einzige, der [Emre] Can als Kapitän wollte, die ganze Mannschaft wollte Kobel als Kapitän. Angeblich kam eine Anordnung von ganz oben, dass Terzic Can zum Kapitän machen muss“, sagte der 54-Jährige in der TV-Sendung.

Im Sommer hatte der BVB mitgeteilt, dass Can neuer Kapitän werde, Kobel als dessen Stellvertreter auflaufen werde. Zuvor war Marco Reus von dem Amt als langjähriger Captain zurückgetreten.

„Ich glaube, sie haben intern ganz andere Probleme, die wir alle so nicht wissen“, sagte Basler weiter. Sein Credo für die Westfalen lautet: „Sie sollen gucken, dass sie am Ende in die Champions League kommen.“

Hier läuft Borussia Dortmund vs. PSG live im TV und Stream

Am Mittwochabend fällt die Entscheidung in der Gruppe F in der Champions League. Borussia Dortmund will sich gegen Paris Saint-Germain endgültig Platz eins in der Gruppe sichern, während PSG sogar noch das Aus droht. Wo wird die Partie BVB gegen PSG live im Fernsehen und Stream gezeigt?

Nach der Bundesliga-Pleite gegen RB Leipzig am letzten Samstagabend (2:3) will die Mannschaft von Cheftrainer Edin Terzic in der Champions League wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Gegen den französischen Top-Klub Paris Saint-Germain würde dabei ein Unentschieden ausreichen, um in der stark besetzten Gruppe F den ersten Platz klarzumachen.

Fest steht bereits, dass der BVB schlimmstenfalls nur noch auf den zweiten Platz zurückfallen kann, sollte das Duell mit PSG verloren gehen. Das Ticket für das Achtelfinale hatten die Schwarz-Gelben bereits vor zwei Wochen mit dem Auswärtssieg bei der AC Mailand (3:1) sicher gebucht.

Wie wird sich der BVB gegen das Pariser Starensemble vor heimischer Kulisse verkaufen? Gelingt PSG doch noch der Sprung an die Tabellenspitze? Und wo wird das Spiel Borussia Dortmund gegen Paris Saint-Germain live im Fernsehen und Stream übertragen?

 

Bericht: BVB-Star kann neuer Rekord-Transfer werden

Jamie Bynoe-Gittens könnte in seiner dritten Saison bei Borussia Dortmund endlich der ganz große Durchbruch gelingen. Zuletzt traf er sowohl in der Bundesliga gegen Gladbach (4:2) als auch in der Champions League bei der AC Mailand (3:1) für den BVB und schürt damit die Hoffnungen im ganzen Verein, zu dem neuen Superstar im schwarz-gelben Dress aufzusteigen.

Der 19-Jährige will das schaffen, was ihm seine Landsmänner Jadon Sancho und Jude Bellingham zuvor schon vorgemacht haben. Auch die beiden englischen Nationalspieler wechselten einst im Teenager-Alter zu Borussia Dortmund, entwickelten sich dort zu absoluten Top-Spielern und gingen nach einiger Zeit für millionenschwere Ablösesummen in Richtung Manchester United beziehungsweise Real Madrid.

Während Jadon Sancho dem BVB 85 Millionen Euro Ablöse einbrachte, waren es bei Jude Bellingham in diesem Sommer sogar 103 Millionen Euro plus Bonuszahlungen.

Wie die „Bild“ jetzt enthüllte, könnte sich das Transfergeschäft mit Jamie Bynoe-Gittens sogar als noch einmal lukrativer erweisen als bei den beiden vorherigen Briten.

Grund dafür ist die überaus geringe Aufwandsentschädigung, die die Westfalen im Sommer 2020 nur an Bynoe-Gittens‘ damaligen Klub Manchester City zu zahlen hatten, nämlich 90.000 Euro.

Im Vergleich zu Jadon Sancho (kostete 7,5 Millionen Euro Ablöse) und Jude Bellingham (25 Millionen Euro), für die der BVB auch tief in die Tasche greifen musste bei deren Einkäufen, war der gebürtige Londoner Bynoe-Gittens somit ein totales Schnäppchen.

Entwickelt sich auch der Flügelstürmer in den kommenden Jahren zu einem dreistelligen Millionen-Transferkandidaten, würde er damit auch seine prominenten Vorgänger in den Schatten stellen und könnte gemessen an der Transferbilanz zu einem Rekordmann für den BVB werden.

Den absoluten Bilanz-Rekord bei Borussia Dortmund hält bis dato übrigens Ousmane Dembélé: Der Weltmeister von 2018 wurde 2016 für zwölf Millionen Euro aus Rennes verpflichtet, um nur ein Jahr später für 135 Millionen Euro an den FC Barcelona transferiert zu werden.

Eine irre Gewinnspanne von 123 Millionen Euro für die Dortmunder, an die auch Super-Stürmer Erling Haaland bei weitem nicht heranreichte. Der Norweger kam 2020 für 20 Millionen Euro, ehe er den Klub zweieinhalb Jahr später für festgeschriebene 75 Millionen Euro Ablöse in Richtung Manchester City verließ.

Hummels zurück zur Nationalelf? BVB-Boss mit klarer Ansage

Mats Hummels ragt in der bisherigen Saison mit seinen Leistungen bei Borussia Dortmund heraus. Während vieler seiner Mannschaftskollegen wie Nico Schlotterbeck, Karim Adeyemi oder Sebastien Haller ihrer Topform aus der letzten Spielzeit noch weit hinterherlaufen, performt der Innenverteidiger des BVB auf allerhöchstem Niveau. Wird der 34-Jährige doch noch einmal ein Thema für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft?

Vor allem unter den zahlreichen Fans von Borussia Dortmund werden die Rufe längst wieder lauter, dass der Weltmeister von 2014 wieder in die Nationalmannschaft gehöre. Egal, wer der kommende neue Bundestrainer und Nachfolger von Hansi Flick wird: Hummels zählt zurzeit zu den besten deutschen Verteidigern und gehört somit ins DFB-Team, so der Tenor unter den schwarz-gelben Anhängern.

BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl stellte am Montag bei einer Medienrunde allerdings klar, sich nicht an Spekulationen oder gar Forderungen bezüglich eines DFB-Comebacks von Leistungsträger Hummels beteiligen zu wollen.

„Das ist jetzt nicht das Thema von Mats und auch nicht mein Thema heute. Warten wir einfach mal ab“, so die klare Ansage des 43-Jährigen vor der Abreise der Westfalen in Richtung Paris, wo am Dienstagabend das erste Champions-League-Spiel der Saison ansteht.

Sein 76. und bis heute letztes Länderspiel hatte Hummels vor über zwei Jahren beim 7:1-Sieg der Deutschen gegen Lettland im Juni 2021 bestritten.

Grundsätzlich zeigte sich Kehl hocherfreut darüber, dass der Abwehrspieler, der im Frühjahr noch einmal einen neuen Vertrag bis Sommer 2024 beim BVB unterzeichnet hatte, wieder zu seiner Bestform zurückgefunden hat: „Er ist für uns ein ganz wichtiger Spieler, sehr präsent. Schön, dass wir mit ihm verlängern konnten und er sich auch weiter in der Rolle sieht.

Kehl betonte, dass auch in Zukunft die Mischung aus „erfahrenen Spielern wie Mats oder Marco Reus und den jungen Talenten“ benötigt werde.

Medien: BVB wird Bankdrücker doch noch los

Im Sommer wollte Borussia Dortmund Thomas Meunier von der Gehaltsliste bekommen. Doch einen Abnehmer für den belgischen Nationalspieler fand der BVB nicht. Nun könnte der Bundesligist den Rechtsverteidiger dennoch loswerden, obwohl das Transferfenster bereits geschlossen ist.

Bis zum Deadline Day setzte BVB-Sportchef Sebastian Kehl alles daran, Thomas Meunier bei einem anderen Verein unterzubringen. Doch das astronomische Gehalt, das sich auf bis zu neun Millionen Euro pro Jahr belaufen soll, und seine Verletzungsanfälligkeit schreckten andere Klubs ab.

Eine Lösung tat sich nicht auf, sodass die Borussia ihren Bankdrücker weiterhin bezahlen muss. Nun sollen die Dortmunder aber an einer Alternative arbeiten, um Meunier trotz des geschlossenen Transferfensters noch von der Gehaltsliste zu bekommen.

Laut des Online-Portals „voetbalkrant“ verhandelt der deutsche Vizemeister mit dem Profi nämlich über eine Vertragsauflösung. Sollten die Gespräche zum Erfolg führen, stünde mit Club Brügge offenbar schon ein Interessent bereit.

Eine Übereinkunft über einen stark leistungsgebundenen Vertrag soll der 62-fache Nationalspieler mit dem belgischen Spitzenteam bereits getroffen haben. Sobald Meunier und der BVB sich auf ein Ende der Zusammenarbeit verständigt haben, könne der Transfer über die Bühne gehen, heißt es.

„Ich bin 31 Jahre alt und habe im Ausland noch einiges zu erleben. Es war nie das Ziel, in absehbarer Zeit nach Belgien zurückzukehren. Wenn es einen Verein gibt, zu dem ich eines Tages zurückkehren könnte, dann ist es der Club Brügge“, sagte Meunier noch im Juli gegenüber „La Dernière Heure“.

Nun scheinen sich die Pläne des ehemaligen Abwehrspielers von Paris Saint-Germain, der damals von einem Engagement in England oder Spanien träumte, geändert zu haben.

 

Riskanter Deal! Verkauft der BVB noch einen Star?

Dass Thorgan Hazard Borussia Dortmund in der laufenden Transferphase eigentlich verlassen sollte, ist kein Geheimnis. Bislang konnte der BVB aber noch keinen Abnehmer für den Belgier finden – das könnte sich nun ändern.

Dem belgischen Transferinsider Sacha Tavolieri zufolge verhandelt der BVB derzeit mit de RSC Anderlecht über einen Transfer von Thorgan Hazard. Demnach bietet der belgische Klub dem 30-Jährigen einen Vierjahresvertrag, die Ablöse soll inklusive möglicher Bonuszahlungen fünf Millionen Euro erreichen können.

Ein netter Geldsegen für den BVB, bei dem Hazard sportlich höchstens noch eine Nebenrolle spielt. In der laufenden Saison stand Hazard gerade einmal sechs Minuten im BVB-Trikot auf dem Rasen, gegen den 1. FC Heidenheim (2:2) verpasste der belgische Nationalspieler sogar den Sprung in den Spieltagskader.

Die in ihn gesetzten Hoffnungen konnte Hazard eigentlich nur 2019/20, der ersten Saison nach seinem 25-Millionen-Euro-Wechsel von Borussia Mönchengladbach zum BVB erfüllen. Damals kam Hazard in der Liga auf sieben Treffer und 13 Assists. Eine Ausbeute, die er in den kommenden Spielzeiten nicht mehr erreichen sollte.

2022/23 war der Allrounder bereits maximal Joker, in der Rückrunde verliehen ihn die Schwarzgelben sogar an den niederländischen Top-Klub PSV Eindhoven, wo Hazard allerdings ebenfalls kaum Eigenwerbung betreiben konnte.

Ein Verkauf würde allerdings die ohnehin komplizierte Personalsituation in Dortmund noch einmal verschärfen. Mit Ramy Bensebaini steht derzeit nur ein Linksverteidiger im Kader, Hazard kann auf dieser Position wenigstens aushelfen.

Sollte es dennoch zum Wechsel nach Anderlecht kommen, würde Hazard übrigens auf einen alten Bekannten treffen. Thomas Delaney spielte von 2019 bis 2021 gemeinsam mit Hazard für die Borussen, derzeit ist der Däne vom FC Sevilla an Anderlecht verliehen.

 

BVB-Sorgen kurz vor dem Liga-Auftakt immer größer

Nach dem gelungenen Bundesliga-Auftakt des FC Bayern gegen Werder Bremen (4:0) will Borussia Dortmund am Samstagabend gegen den 1. FC Köln nachlegen. Doch mit welchem Personal BVB-Cheftrainer Edin Terzic in die Partie gehen kann, ist kurz vorher noch unklar.

Hinter dem ersten Bundesliga-Einsatz von Neuzugang Marcel Sabitzer im BVB-Trikot steht plötzlich ein Fragezeichen, wie die „Ruhr Nachrichten“ am Samstagvormittag berichten.

Denn: Der Ex-Münchner fehlte bei der Abfahrt der Mannschaft, die sich zur Vorbereitung auf den Liga-Start gegen Köln (18:30 Uhr) auf den Weg ins Teamhotel gemacht hatte.

Warum der Österreicher fehlte, sei unklar. Von einer Verletzung des zentralen Mittelfeldspielers war bislang nichts bekannt. Am vergangenen Wochenende hatte Marcel Sabitzer in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen TSV Schott Mainz (6:1) noch ein gelungenes Pflichtspieldebüt für die Schwarz-Gelben hingelegt. Er selbst hatte einen Treffer und eine Vorlage beisteuern können.

Sabitzer hatte sein Kapitel beim FC Bayern Ende Juli endgültig beendet, nachdem er schon in der Rückrunde der vergangenen Saison an Manchester United ausgeliehen worden war. Beim BVB soll er gemeinsam mit Neuzugang Felix Nmecha den Abgang von Jude Bellingham kompensieren. Dortmund zahlte angeblich rund 19 Millionen Euro für den 28-Jährigen, der einen Vierjahresvertrag unterzeichnete.

Felix Nmecha und Karim Adeyemi, hinter denen zuletzt noch Fragezeichen gestanden hatten, stehen „Ruhr Nachrichten“ zufolge dem Trainer derweil gegen Köln zur Verfügung.

Gleiches gilt auch für Angreifer Jamie Bynoe-Gittens, der erst in dieser Woche nach überstandener Verletzung vollständig ins Training zurückgekehrt war. Auch die zuletzt angeschlagenen Niklas Süle und Kapitän Emre Can sind einsatzbereit.