NBA-Star Green für „unbestimmte Zeit“ gesperrt

Nach einer erneuten Entgleisung ist NBA-Star Draymond Green von der nordamerikanischen Basketball-Profiliga für „unbestimmte Zeit“ gesperrt worden. Der Forward der Golden State Warriors hatte am Mittwoch im Spiel gegen die Phoenix Suns den gegnerischen Center Jusuf Nurkic ins Gesicht geschlagen. Die NBA berücksichtige mit der sofortigen Sperre Greens „wiederholtes unsportliches Verhalten“, teilte die Liga mit.

Erst Mitte November war Green, viermaliger NBA-Champion mit den Warriors, nach einem Würgegriff gegen den Franzosen Rudy Gobert für fünf Spiele gesperrt worden. Nach seinem Foul gegen Nurkic wurde Green des Feldes verwiesen. Ehe er auf dieses zurückkehren darf, muss er „bestimmte Bedingungen der Liga und seines Teams erfüllen“, erläuterte die NBA.

Green entschuldigte sich nach der Partie gegen die Suns öffentlich bei Nurkic und betonte, er habe nicht absichtlich geschlagen. „Ich dachte, er würde an meiner Hüfte ziehen und habe mit den Armen gerudert, um ein Foul zu bekommen“, sagte der 33-Jährige. Green brauche Hilfe, wetterte der getroffene Nurkic.

Greens zweite Sperre in der laufenden Saison ist nur ein weiteres Kapitel in einer langen Reihe von Entgleisungen über die vergangenen Jahre. Vor den beiden Strafen in der laufenden Saison war er zuletzt im April auffällig geworden, als er in der Play-off-Partie gegen die Sacramento Kings auf den am Boden liegenden Domantas Sabonis trat.

Im Oktober 2022 entging Green einer Bestrafung seines eigenen Teams, nachdem er seinem Mitspieler Jordan Poole im Training ins Gesicht geschlagen hatte. 2016 war er für einen Tiefschlag gegen Superstar LeBron James in den NBA Finals gegen die Cleveland Cavaliers für fünf Spiele gesperrt worden.

Evenepoel über Tour-Debüt: „Wird eine Entdeckungsreise“

Der belgische Radstar Remco Evenepoel wird im kommenden Jahr sein langersehntes Debüt bei der Tour de France geben. Das kündigte der Zeitfahrweltmeister vom Team Soudal-Quick Step im Rahmen der belgischen Sportgala an.

„Es wird eine Entdeckungsreise“, sagte Evenepoel, der bei der Veranstaltung zum Sportler des Jahres gekürt wurde, der Tageszeitung „Het Nieuwsblad“. Denn in Titelverteidiger Jonas Vingegaard, Tadej Pogacar und Primoz Roglic seien „die Rundfahrt-Götter am Start“.

Ziel sei ein Platz in den Top 5, betonte der 23-Jährige, der in der abgelaufenen Saison neben dem WM-Titel im Kampf gegen die Uhr auch das Bergtrikot der Spanien-Rundfahrt und den Frühjahrsklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich gewonnen hatte – und damit seine starke Form aus 2022 bestätigte.

Nun wäre es für ihn „ein Traum“, erklärte Evenepoel, wenn er bei der Großen Schleife „besser abschneiden würde als nur einer dieser drei. Und ein Etappensieg ist natürlich auch möglich. Dann habe ich bei den drei großen Rundfahrten Etappen gewonnen.“

Nach seinem Gesamtsieg bei der Vuelta 2022 war Evenepoel in diesem Mai zum zweiten Mal beim Giro d’Italia gestartet. Auch dort überzeugte der Belgier mit gleich zwei Siegen im Einzelzeitfahren, als Träger des Rosa Trikots musste er aufgrund einer Corona-Erkrankung die Rundfahrt jedoch nach der neunten Etappe verlassen.

In 2024 schielt Evenepoel aber nicht nur auf die Tour, seine Saison dreht sich auch um Lüttich „und die Olympischen Spiele in Paris, gefolgt von der Weltmeisterschaft“. Beim Radsport-Monument Lüttich-Bastogne-Lüttich peilt er den Titel-Hattrick an, bei den Sommerspielen sollen Medaillen im Zeitfahren und Straßenrennen folgen.

Schimpftirade von NFL-Spieler unzensiert gesendet

Der 33:13-Sieg über die Philadelphia Eagles hat bei den NFL-Profis der Dallas Cowboys verständlicherweise eine Menge Emotionen freigesetzt. DeMarcus Lawrence schlug dabei allerdings über die Stränge, womit beim US-Sender „ESPN“ offensichtlich niemand gerechnet hatte.

Durch den Sieg am Sonntagabend (Ortszeit) sind die Dallas Cowboys (10-3) in der NFC East an den Eagles (ebenfalls 10-3) vorbeigezogen. Nach ihrem Erfolgsgeheimnis im Divisional-Duell befragt, wählte DeMarcus Lawrence anschließend drastische Worte.

„Schlag den M*therf*ckern ins Gesicht. Wieder und wieder und wieder und wieder, bis sie aufgeben. Und wenn sie aufgegeben haben, schlag sie noch einmal, wieder und wieder und wieder“, antwortete der Defensive End der Cowboys in einem Clip, der in der „ESPN“-Sendung „SportsCenter“ gezeigt wurde.

Das Problem war nur, dass der Sender Lawrences Worte unzensiert wiedergab – ein absolutes No-Go in den USA. Eine Entschuldigung folgte aus diesem Grund auf dem Fuße.

„Ich möchte mich schnell für den Ton entschuldigen, den wir vor ein paar Augenblicken von diesem Cowboys-Beitrag ausgestrahlt haben“, erklärte Moderator Ryan Smith. „Es wurden Schimpfwörter verwendet. Deshalb möchte ich mich in unserem Namen dafür entschuldigen. Das war ein unbeabsichtigter Fehler.“

Lawrence war nach dem Eagles-Sieg unterdessen nicht der einzige Cowboys-Profi, der große Töne spuckte. Quarterback Dak Prescott hätte den Gästen nach eigener Aussage schließlich eine noch höhere Niederlage einschenken können.

„Ja, ich war gut genug, um zu gewinnen, aber ich stelle an mich selbst sehr hohe Maßstäbe. Und ja, wenn ich mein bestes Spiel spiele, erhöhen wir da draußen auf 50 [Punkte]“, protzte Prescott nach dem Match gegenüber Reportern.

Momentan hat der sonst so viel gescholtene Signal Caller durchaus allen Grund, so selbstbewusst aufzutreten. In der laufenden NFL-Saison zählt Prescott unter anderem wegen seiner 28 geworfenen Touchdown-Pässe zu den Anwärtern auf den MVP-Titel. Gegen Philly bestätigte er mit 271 Passing-Yards für insgesamt zwei TDs zudem seine starke Form.

Stützle trifft beim Sieg gegen Seider in der NHL

Tim Stützle hat im deutschen Eishockey-Duell mit Moritz Seider in der NHL klar die Oberhand behalten.

Beim 5:1 seiner Ottawa Senators bei den Detroit Red Wings erzielte Tim Stützle den vierten Treffer der Kanadier, für den 21-Jährigen war es Saisontor Nummer 6 und bereits der 26. Scorerpunkt. Superstar Patrick  Kane gelang auf der Gegenseite sein erstes Tor für Detroit.

John-Jason Peterka dagegen musste sich mit den Buffalo Sabres den Montreal Canadiens nach Penaltyschießen mit 2:3 geschlagen geben. Im Shoot-out scheiterte der Nationalspieler an Montreals Goalie Cayden Primeau, der mit insgesamt 46 Paraden glänzte.

Lukas Reichel verbuchte mit den Chicago Blackhawks durch das 3:1 gegen die St. Louis Blues erstmals in der Saison zwei Siege nacheinander. Indes verlor Philipp Grubauer mit den Seattle Kraken gegen Tampa Bay Lightning mit 3:4 nach Verlängerung, nach zwei Dritteln musste der deutsche Goalie mit einer Unterkörperverletzung ausgewechselt werden.

Die Eisbären Berlin haben die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey Liga erfolgreich verteidigt. Der Hauptstadtklub bezwang Meister RB München am Sonntag in einem intensiv geführten Topduell mit 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen.

Mit 52 Punkten aus 26 Spielen liegen die Berliner weiter vor den Verfolgern Fischtown Pinguins Bremerhaven und Straubing Tigers.

Die Eisbären führten im 500. DEL-Spiel von Nationalspieler Jonas Müller dank eines Treffers des Amerikaners Ty Ronning (27.) lange, mussten aber kurz vor Ende der regulären Spielzeit den Ausgleich durch Yasin Ehliz (57.) hinnehmen.

Nach einer ereignislosen Verlängerung traf dann im Penaltyschießen einzig Ronning.

Bremerhaven fand nach der Niederlage gegen Berlin am vergangenen Freitag wieder in die Spur. Das Team von Headcoach Thomas Popiesch setzte sich bei den Grizzlys Wolfsburg mit 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) durch.

Die Düsseldorfer EG musste sich bei den Löwen Frankfurt 2:4 (0:0, 1:1, 1:3) geschlagen geben.

Hier läuft Borussia Dortmund vs. PSG live im TV und Stream

Am Mittwochabend fällt die Entscheidung in der Gruppe F in der Champions League. Borussia Dortmund will sich gegen Paris Saint-Germain endgültig Platz eins in der Gruppe sichern, während PSG sogar noch das Aus droht. Wo wird die Partie BVB gegen PSG live im Fernsehen und Stream gezeigt?

Nach der Bundesliga-Pleite gegen RB Leipzig am letzten Samstagabend (2:3) will die Mannschaft von Cheftrainer Edin Terzic in der Champions League wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Gegen den französischen Top-Klub Paris Saint-Germain würde dabei ein Unentschieden ausreichen, um in der stark besetzten Gruppe F den ersten Platz klarzumachen.

Fest steht bereits, dass der BVB schlimmstenfalls nur noch auf den zweiten Platz zurückfallen kann, sollte das Duell mit PSG verloren gehen. Das Ticket für das Achtelfinale hatten die Schwarz-Gelben bereits vor zwei Wochen mit dem Auswärtssieg bei der AC Mailand (3:1) sicher gebucht.

Wie wird sich der BVB gegen das Pariser Starensemble vor heimischer Kulisse verkaufen? Gelingt PSG doch noch der Sprung an die Tabellenspitze? Und wo wird das Spiel Borussia Dortmund gegen Paris Saint-Germain live im Fernsehen und Stream übertragen?

 

VÅLERENGA-HELT SIMEN JUKLERØDS TØFFE ÅR: − GIKK GJENNOM MYE SMERTE

KRISTIANSUND (VG) 2023 ble aldri slik Simen Juklerød hadde sett for seg. I Kristiansund fikk han en etterlengtet opptur.

– Det er befriende. Det har vært en tung sesong. Personlig og for laget.

Simen Juklerød koster på seg et lite smil i møte med VG. 2–0 mot Kristiansund gir et godt utgangspunkt før returkampen mot Intilty. Mye skal gå galt om Vålerenga roter bort ledelsen de fikk med seg fra klippfisk-byen.

Nå kan Juklerød og gjengen tape med ett mål på hjemmebane, og likevel holde seg i Eliteserien.

Blant annet takket være Juklerøds scoring.

29-åringen kom stormende på en overlapp. Alene med keeper satte han ballen sikkert i mål.

Jublende med fansen kunne han endelig slå tilbake etter et år med mye plager.

– Han har hatt det tøft, sier trener Geir Bakke.

Smerter i leggene gjorde at Juklerød hadde vondt i store deler av sommeren. Han spilte de aller fleste kampene fra start fra mai til august, men skjulte i perioder hvor vondt han hadde.

– Jeg spilte elleve kamper med en legg som var veldig vond. Jeg tok mange tabletter før kamp og var vel på 70 prosent på en god dag. Jeg valgte å operere og det tok litt tid å komme tilbake. Så har jeg vært irritert for ikke å ha spilt mer etterpå, men sånn er det for alle fotballspillere, sier han.

– Han hang i tauene og prøvde å kjempe seg gjennom det. Han spilte med store smerter og ble en blekere utgave av seg selv. Nå føler jeg at vi ser «Jukle-gutten» igjen. Nå synes jeg han er «back in town», sier en fornøyd trener Geir Bakke.

29-åringen returnerte til Vålerenga i fjor sommer etter flere år i belgisk fotball. Siden har det vært skader og nedturer som har preget VIF-karrieren mer enn noe annet.

– Jeg har fått mye behandling og gikk gjennom mye smerte. Du har vondt, men gjør ditt beste. Til slutt må man bare ta grep, sier han.

Folgen des Zaragoza-Deals? „Gnabry in der Verlosung“

Mit Bryan Zaragoza hat der FC Bayern am Mittwoch einen überraschenden Transfer verkündet. Der junge Spanier wechselt im Sommer 2024 vom FC Granada nach München, soll den Konkurrenzkampf auf den offensiven Außenbahnen dann neu beleben. Eine Personalie, die nicht ohne Zündstoff ist, wie Kult-Kommentator Marcel Reif befindet.

Mit dem 22-Jährigen kommt ein weiterer Flügelspieler in den Kader des deutschen Rekordmeisters hinzu. Dass die Bayern Münchner auf der anderen Seite keinen der fünf anderen Stars abgeben, die auch allesamt auf den offensiven Außenpositionen zum Einsatz kommen können, daran glaubt der langjährige TV-Kommentar Marcel Reif nicht.

„Alle Betroffenen können davon ausgehen, dass ein Freiflugticket irgendwo liegt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Truppe so bleibt und Zaragoza kommt dazu. Denn sonst macht ein solcher Transfer keinen Sinn“, sagte der 74-Jährige in seiner „Bild TV“-Sendung „Reif ist live“.

Aus dem derzeitigen Kader werden die beiden Flügel-Positionen in der Regel von Leroy Sané, Kingsley Coman, Serge Gnabry, Jamal Musiala und Mathys Tel bekleidet.

Kult-Kommentator Reif ist sich sicher, dass es schon im nächsten Sommer noch Veränderungen bei diesem Quintett geben könnte: „Er (Zaragoza, Anm. d. Red.) ist ein Außenspieler – und davon gibt es schon ein paar beim FC Bayern. Mit ihm gibt es ganz sicher zu viele. Ich kann mir gut vorstellen, dass der ein oder andere, der seine Form nicht findet auf Dauer, damit mitgeteilt bekommt, dass er sich sehr wohl umhören darf.“

Für den Journalisten steht auch fest, wer nach derzeitigem Stand die schwierigste Ausgangsposition haben könnte: „Gnabry ist mit in der Verlosung. Und zwar führend im Moment, glaube ich. Schauen Sie sich einfach die letzten Aufstellungen an, dann kann einem der Name schon einfallen.“

Der deutsche Nationalspieler wurde zu Saisonbeginn mit einem Unterarmbruch zurückgeworfen und fiel einen Monat lang aus.

Seit seiner Rückkehr im Oktober hat Gnabry allerdings noch nicht zu seiner Form zurückgefunden. In der laufenden Saison hat er in zehn Einsätzen erst einen Pflichtspiel-Treffer für den FC Bayern erzielt.

Heftige Attacke auf Lance Armstrong

Neue Interview-Aussagen von Lance Armstrong an der Seite von Jan Ullrich erhitzen das Gemüt eines ehemaligen Radprofis. In einem Podcast knöpft er sich den Amerikaner vor.

Rund um die Dokumentation über Jan Ullrich haben Lance Armstrong und sein deutscher Ex-Erzrivale dem „Zeit Magazin“ ein ausführliches Interview gegeben.

Darin behauptete Armstrong unter anderem, dass das Duo sowie Marco Pantani anders behandelt worden seien, „während die anderen alle irgendwann weiterarbeiten konnten“. Das sei der Preis, den man bezahlen müsse, „wenn du der Größte bist in einer Sportart“.

An dieser Aussagen störte sich der 13-malige Tour-Teilnehmer Jérôme Pineau massiv.

„Das ist Show, das war schon immer so mit Armstrong. Er hat mehr betrogen als alle anderen“, sagte der Franzose in einem Podcast von „RMC“ wütend.

Der einstige Tour-Dominator habe nicht nur „alle bestochen“, sondern sei auch „tyrannisch“ zu den Teamkollegen und „unausstehlich“ zum Peleton gewesen.

„Er stand über allen Gesetzen. Mit seinen Aussagen schert er alle über einen Kamm. Er war der Stärkste, weil er mehr als die anderen betrogen hat! Er hat das System gekauft. Er ist der größte Bandit in der Geschichte des Sports“, wütete Pineau, der im September mit schweren Anschuldigungen (Motor-Doping) gegen das Team von Jonas Vingegaard Schlagzeilen gemacht hatte.

Sein Ratschlag an Armstrong: Er solle lieber „die Klappe halten!“ Er habe eine ganze Generation verdorben, zu der auch Pineau zählt. „Er war vielleicht talentiert, aber er hat das gesamte Peloton tyrannisiert. Er hatte das gesamte politische und sportliche System hinter sich. Es waren eben nicht alle wie er, ich war es nicht und die Jungs in meiner Mannschaft auch nicht.“

Der Vorwurf des Franzosen: „Sag nicht, dass du für die anderen bezahlt hast! Wir waren nicht alle wie du! Ich kann ihn nicht so reden hören, er hat sein ganzes Leben lang betrogen.“

T.J. Watt wittert NFL-Verschwörung

Die Pittsburgh Steelers haben am vergangenen Wochenende mit 10:24 gegen die Arizona Cardinals verloren. Edge Rusher T.J. Watt ging im Anschluss dennoch nicht auf seine Teamkameraden, sondern auf die Schiedsrichter los.

Trotz der Niederlage zeigte Watt gegen die Arizona Cardinals abermals eine beeindruckende Leistung. Neben zwei Quarterback Hits verzeichnete er unter anderem sechs Tackles, darunter ein Tackle for loss, und einen halben Sack.

In den Augen des Verteidigers wäre aber durchaus noch mehr drin gewesen, wenn die Referees häufiger Holding-Strafen gegen seine Gegenspieler ausgesprochen hätten. Da sie dies nicht taten, gelangte Watt zu einer ungewöhnlichen Schlussfolgerung.

„Die NFL hat etwas gegen mich, also möchte ich nicht noch negativ über sie reden. Ich weiß nicht, was ich getan habe, aber ich belasse es dabei“, war der Outside Linebacker nach dem Match kurz angebunden.

Es ist derweil nicht die erste harsche Schiedsrichter-Kritik, die in dieser Saison aus dem Lager der Steelers zu hören ist. Diontae Johnson wurde erst im November mit einer Geldstrafe in Höhe von 25.000 Dollar belegt, nachdem er die Referees nach einer Niederlage gegen die Jacksonville Jaguars (10:20) der Spielmanipulation bezichtigt hatte.

„[Die Offiziellen] wollten, dass [die Jaguars] gewinnen, Bruder“, polterte Johnson damals. „Ich bin so sauer. Sie haben uns das Spiel gekostet. Mir egal, wenn es niemand ausspricht. Sie haben uns das Spiel gekostet.“

Mike Tomlin, der Headcoach der Steelers, übte nach dem Jaguars-Spiel im Übrigen ebenfalls Kritik an den Unparteiischen. Kurz darauf rief er seine Spieler allerdings dazu auf, von solchen Attacken abzusehen und stattdessen dominanter aufzutreten.

„Es ist unser Wunsch, so zu spielen, dass potenziell kontroverse Calls weniger bedeutsam sind. Das ist es, was Elite-Teams tun. Es ist unser Wunsch ein Elite-Team zu sein, damit wir nicht so schwach sind und Teil einiger umstrittener Entscheidungen und solcher Dinge werden“, sagte Tomlin auf einer Pressekonferenz.

„Nur peinlich“: Derby-Debakel für die Kölner Haie

Die Kölner Haie haben im 240. Rheinderby ein Debakel erlebt und auch das zweite Duell der Saison gegen die Düsseldorfer EG in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verloren.

In der erstmals in dieser Saison ausverkauften Düsseldorfer Arena unterlag das Team von Trainer Uwe Krupp mit 1:7 (0:0, 0:3, 1:4) und musste einen herben Rückschlag im Kampf um die Play-off-Plätze hinnehmen.

„Das ist eigentlich nur peinlich“, sagte Haie-Kapitän Moritz Müller bei „MagentaSport“. Für Köln war es die dritte Niederlage in den vergangenen vier Spielen.

Nach einem ersten Drittel ohne Tore drehten die Düsseldorfer im zweiten Durchgang auf, mit drei Treffern innerhalb von nicht einmal neun Minuten zogen sie davon. Im letzten Drittel ließ die DEG vier weitere Tore folgen, für die Gastgeber, die wichtige Punkte im Abstiegskampf sammelten, traf Alexander Ehl gegen wehrlose Haie doppelt (45./53.).

Unter der Woche war zudem eine Statistik-Panne bekannt geworden: Die Rheinderby-Bilanz wurde um ein Spiel korrigiert. Nach nun 240 Spielen hat die DEG 115 Spiele gewonnen, die Haie 114 (elf Unentschieden).

Die Eisbären Berlin setzten sich mit 3:1 (0:0, 1:0, 2:1) bei Adler Mannheim durch und wehrten den Angriff der drittplatzierten Fischtown Pinguins Bremerhaven ab. Die Pinguins hatten vorher gegen die Schwenninger Wild Wings ein 4:1 (1:0, 2:1, 1:0) eingefahren. Dahinter auf Rang vier steht der aktuelle Meister Red Bull München, der ein 4:2 (1:0, 2:1, 1:0) bei den Löwen Frankfurt feierte und den dritten Sieg in Serie holte.

Schlusslicht Iserlohn Roosters verpasste einen Sieg gegen einen Konkurrenten aus dem unteren Tabellendrittel: Die Roosters glichen bei den Augsburg Panthers wenige Sekunden vor der Schlusssirene aus, unterlagen dann aber nach Verlängerung mit 1:2 (0:1, 0:0, 1:0, 0:1).