NHL: Draisaitl gewinnt Duell mit Stützle

Die Edmonton Oilers und Leon Draisaitl haben ihre Aufholjagd in der NHL auch im kanadischen Duell fortgesetzt und nehmen die Play-off-Plätze ins Visier. Die Oilers setzten sich am Samstag gegen die Ottawa Senators mit 3:1 durch.

Der deutsche Eishockey-Star Draisaitl blieb dabei ausnahmsweise ohne Torbeteiligung – das galt auf der Gegenseite auch für seinen Landsmann Tim Stützle.

Edmonton konnte sich dieses Mal auf Zach Hyman verlassen, der mit einem Dreierpack für den Sieg sorgte und seine starke Form im neuen Jahr bestätigte: Bereits beim jüngsten Sieg gegen die Philadelphia Flyers (5:2) hatte er mit einem Tor und zwei Assists geglänzt.

Die Oilers feierten bereits den siebten Sieg in Serie, mit nun 41 Punkten sind die Kanadier Vierter der Pacific Division und haben damit zumindest vorübergehend einen Wildcard-Platz für die Play-offs inne. Zudem hat Draisaitls Team weniger Spiele absolviert als die direkte Konkurrenz. Stützles Senators (28 Punkte) gehören weiter zu den schwächsten Teams der Liga.

Die Buffalo Sabres mit dem deutschen Angreifer John-Jason Peterka kamen zu einem 3:1 bei den Pittsburgh Penguins, stehen in der Atlantic Division mit 38 Punkten als Vorletzter aber nur einen Rang vor den Senators. Auch Peterka blieb ohne Scorerpunkt.

Diagnose da: Peretz fehlt dem FC Bayern lange

Schon am Samstag hatte der FC Bayern mitgeteilt, dass Ersatztorhüter Daniel Peretz mit einer Innenbandverletzung vorerst ausfällt. Nun gibt es neue Details zur Schwere der Blessur.

Wie „Sky“-Reporter Kerry Hau via X berichtet, ist das Innenband im rechten Knie tatsächlich gerissen. Intern gehe man beim Rekordmeister deshalb von einer Ausfallzeit von rund sechs Wochen aus.

Der israelische Nationalspieler hatte die Verletzung im Mannschaftstraining erlitten. Beim Start in die zweite Bundesligahälfte wird der Keeper also definitiv fehlen.

Ende August hatte der FC Bayern rund fünf Millionen Euro an Maccabi Tel Aviv überwiesen, um sich die Dienste des Nationalkeepers aus Israel zu sichern.

Hinter Manuel Neuer und Sven Ulreich ist der 23-Jährige die Nummer drei in der Torhüter-Hierarchie. Da die beiden Routiniers zum Jahresende ihre Arbeitspapiere an der Säbener Straße verlängert haben, wäre es selbst ohne die Verletzung wohl vorerst bei diesem Status geblieben.

Nach dem Wechsel nach München war aus dem Umfeld des FC Bayern zu hören, dass man positiv überrascht von Peretz sei. Dennoch wurde zuletzt darüber diskutiert, den Schlussmann zu verleihen. Derartige Überlegungen dürften mit der Verletzung nun vorerst vom Tisch sein.

Beim FC Bayern ist der Ausfall derweil die nächste schwere Torhüter-Verletzung in einer Winter-Vorbereitung. Im vergangenen Jahr hatte der Unfall von Manuel Neuer alle Planungen an der Isar verworfen.

Nach dem Aus bei der Winter-WM im Katar hatte sich der Routinier beim Skiwandern den Unterschenkel gebrochen. Fast ein Jahr fiel Neuer aus und gab erst Ende Oktober sein Comeback für die Münchner.

Damals reagierte man in München mit der Verpflichtung von Yann Sommer auf den Neuer-Ausfall. Diesmal dürfte der FC Bayern wohl kaum tätig werden.

Basketball-Star Ricky Rubio kündigt Karriereende an

Der spanische Basketball-Star Ricky Rubio hat seine Karriere in der NBA beendet und angekündigt, weiter an seiner „mentalen Gesundheit“ arbeiten zu wollen. Das gab Rubio in einem in sozialen Medien verbreiteten Mitteilung bekannt.

Der 33 Jahre alte Basketballer stand bis zuletzt bei den Cleveland Cavaliers unter Vertrag, pausierte aber bereits seit dem Sommer. Der Aufbauspieler lief zwölf Jahre in der besten Liga der Welt auf, die längste Zeit bei den Minnesota Timberwolves, und galt als eines der größten Talente seiner Generation.

Rubio verwies auf die Nacht des 30. Juli, ohne genauer auf die Umstände einzugehen. „Eines Tages, wenn die Zeit gekommen ist, würde ich gerne meine ganze Erfahrung mit euch teilen, um anderen zu helfen, durch ähnliche Situationen zu gehen“, schrieb er. Er sei stolz, dass es ihm mittlerweile deutlich besser gehe und es jeden Tag besser werde.

Rubio hatte im Sommer die Vorbereitung der spanischen Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft verlassen, die am Ende sensationell Deutschland gewann. Mit Spanien gewann Rubio zwei olympische Medaillen, Silber 2008 in Peking und Bronze 2016 in Rio de Janeiro, zudem wurde er zweimal Europa- und einmal Weltmeister 2019 und dabei auch zum besten Spieler des Turniers gewählt.

FC Bayern verpasst Überaschungscoup

Die Basketballer des FC Bayern haben im ersten Spiel des Jahres nur knapp eine Überraschung verpasst.

Der Bundesligist musste sich in der Euroleague bei Virtus Bologna unglücklich mit 83:85 (46:42) geschlagen geben. Bester Werfer war Carsen Edwards mit 22 Punkten.

Durch die Niederlage haben die Münchner die Chance auf einen Platz unter den besten zehn Teams vorerst verpasst. In den ersten beiden Vierteln agierten beide Teams vom Ergebnis her auf Augenhöhe. Allerdings waren die Bayern sowohl in der Defensive als auch in der Offensive effizienter. Gerade bei den Zweipunkt-Würfen waren sie treffsicherer, schafften zudem viel mehr Blocks als die Gastgeber. So gingen die Münchner mit einem kleinen Vorsprung gegen fehlerhaft spielende Italiener in die Kabine.

Nach Wiederanpfiff änderte sich nur wenig. Der Bundesligist hielt die Konzentration weiter hoch und den Favoriten auf Abstand. Auch im Schlussviertel lagen die Gäste lange in Führung und schnupperten am Sieg. Bologna schaffte dreieinhalb Minuten vor dem Ende den Ausgleich und wenig später eine knappe Führung. Die gaben die Italiener nicht mehr ab.

Bereits an diesem Freitag (20.00 Uhr/Magenta Sport) geht es für die Bayern in der Euro League weiter. Dann treten sie bei Olimpia Arman Mailand an.

Draisaitl und Edmonton Oilers bauen NHL-Siegesserie aus

Eishockey-Superstar Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers haben ihre Siegesserie in der nordamerikanischen Profiliga NHL ausgebaut.

Der deutsche Ausnahmestürmer erzielte beim 5:2 (1:1, 2:2, 2:0)-Erfolg gegen die Philadelphia Flyers ein Tor und eine Vorlage. Für Edmonton war es der sechste Sieg hintereinander. Mit 19 Erfolgen nach 35 Partien haben die Oilers nach ihrem Fehlstart die Playoff-Ränge wieder im Visier.

Draisaitl traf mit seinem 18. Saisontor zum zwischenzeitlichen 4:2 (42. Minute) und assistierte beim 2:0 durch Zach Hyman (29.) zum 24. Mal in dieser Spielzeit.

Noch besser machte es Team-Kollege Connor McDavid, der einmal traf und vier Vorlagen beisteuerte. Der 26 Jahre alte Kanadier überschritt in seinem 602. Ligaspiel die 900-Punktemarke (317 Tore und 586 Assists). Nur Eishockey-Ikone Wayne Gretzky, Mario Lemieux, Mike Bossy und Peter Stastny benötigten weniger Spiele für 900 Punkte.

Tim Stützle und die Ottawa Senators verloren nach schwachem erstem Drittel bei den Vancouver Canucks mit 3:6 (0:5, 1:0, 2:1). Stützle bereitete beide Tore durch Wladimir Tarasenko (41./58.) mit seinen Vorlagen 27 und 28 in dieser Saison vor.

Verteidiger Moritz Seider und die Detroit Red Wings können nach dem 5:3 (1:1, 1:1, 3:1) bei den San Jose Sharks erstmals seit 2016 wieder von der Playoff-Teilnahme träumen.

David Perron drehte mit zwei Toren (51./59.) im Schlussdrittel das Match für den elfmaligen NHL-Champion. Bei den Sharks fehlt weiterhin Nico Sturm aufgrund einer Oberkörperverletzung. Der 28-Jährige kam zuletzt Mitte Dezember für das punktschlechteste NHL-Team zum Einsatz.

Für Lukas Reichel und die Chicago Blackhawks sind die Playoff-Plätze weit entfernt. Das Team aus dem US-Bundesstaat Illinois verlor bei den Nashville Predators mit 0:3 (0:1, 0:0, 0:2) ist hat im Westen nach San Jose die zweitschlechteste Bilanz.

Wie die Broncos Russell Wilson am besten loswerden

Die Denver Broncos haben Quarterback Russell Wilson auf die Bank gesetzt, die Zeichen stehen nun auf eine baldige Trennung. Doch eine solche ist praktisch gesehen gar nicht so einfach. Sport.de nennt die Optionen des NFL-Teams, seinen Topverdiener loszuwerden.

Bevor die Denver Broncos an Silvester trotz eines Siegs über die Los Angeles Chargers endgültig die Playoffs verpassten, sorgten sie bereits in der Vorwoche für Aufsehen mit der Entscheidung, Quarterback Russell Wilson auf die Bank zu setzen. Die Gründe dafür sind dabei nicht wirklich sportlich und unterm Strich wohl auch ein wenig schäbig, auch wenn Head Coach Sean Payton das nicht unbedingt zugeben wollte oder jemals wird.

Letztlich dürfte mit diesem Schritt aber feststehen, dass Wilson und die Broncos künftig getrennte Wege gehen werden. Nur die Art und Weise, wie die Broncos diese Trennung angesichts seines komplizierten Vertrags über die Bühne bringen wollen, ist noch offen und lässt Raum für Spekulationen.

Wilson selbst erklärte nach der Posse, dass er gerne auch 2024 bei den Broncos bleiben wolle. Und auch wenn das abwegig klingt, kann man dies nicht ganz ausschließen. Grund dafür ist der Vertrag, den Wilson nach dem spektakulären Trade mit den Seahawks im Jahr 2021 in Denver unterzeichnet hat. Dieser nämlich sieht vor, dass nicht nur sein Gehalt für 2024 voll garantiert ist, sondern auch sein Gehalt für 2025 garantiert sein würde, wenn er am fünften Tag des neuen Liga-Jahres – also am 17. März 2024 – noch im Kader der Broncos steht.

Abreibung für Bayern-Star Alphonso Davies

Beim FC Bayern ist Alphonso Davies als Stammspieler gesetzt. Dennoch hagelt es nun Kritik für den Kanadier.

„Links gefällt mir Alphonso Davies nicht mehr so gut, er war schon mal stabiler“, sagte Jürgen Kohler zum „kicker“.

Davies‘ Vertrag beim FC Bayern ist nur noch bis 2025 datiert. Seit Monaten wird über einen vorzeitigen Abschied spekuliert. Die heißeste Spur führt zu Real Madrid.

Kohler forderte daher Verstärkung für die Linksverteidigerposition. Mehr Handlungsbedarf sieht er aber an anderen Stellen.

„Die größte Baustelle ist die Sechserposition. Für diese sollten sie im Winter jemanden verpflichten, der zudem Innenverteidiger spielen kann“, merkte der frühere Bayern-Profi an und ergänzte: „Auch rechts hinten und beim Back-up für Harry Kane sehe ich Bedarf.“

Von Kane schwärmte Kohler in die höchsten Tönen. „In ihm habe ich mich getäuscht. Das gebe ich zu“, sagte der Weltmeister von 1990, der im Sommer noch Zweifel am Engländer geäußert hatte: „Klar wusste ich, dass er Tore schießen kann. Aber er nimmt eine ganze Mannschaft mit, spielt intelligent, sieht Räume. Sollte er mal ausfallen, bekommen die Bayern ein Problem.“

Den FC Bayern sieht Kohler auch dank Kane als Favoriten auf die Meisterschaft. Die Münchner würden gefestigter wirken als noch im Frühjahr. „In der Champions League traue ich ihnen den großen Wurf allerdings nicht zu“, so der 58-Jährige.

In der Meisterfrage wollte sich Diemar Hamann dagegen nicht klar festlegen. „Ich bin sehr gespannt, wie es im neuen Jahr läuft und welche Spieler verpflichtet werden“, sagte er mit Blick auf den FC Bayern: „Denn Leverkusen spielt unglaublich stark. Was die in dieser Hinserie geschafft haben, verdient allergrößten Respekt. Eine solche Riesenchance, dass jemand anderes als Bayern Meister wird, habe ich in den vergangenen Jahren nicht gesehen.“

Auch Lothar Matthäus erwartet ein spannendes Titelrennen: „In dieser laufenden Saison 2023/24 hat der FC Bayern in der Bundesliga wie in der Champions League vor allem ergebnistechnisch sehr gut performt und in der Liga die Punkte geholt, die es eigentlich braucht, um Meister zu werden. Nur gibt es eben Bayer Leverkusen, das noch besser abgeschnitten hat.“

BVB nimmt Belgien-Shootingstar ins Visier

Auf der Suche nach einem weiteren Stürmer könnte Borussia Dortmund den Blick nach Belgien richten. Mohamed Amoura von Union Saint-Gilloise ist offenbar in den BVB-Fokus geraten.

Wie das algerische Portal „La Gazette du Fennec“ berichtet, beobachtet der BVB die Entwicklung des 23 Jahre alten Mittelstürmers ganz genau.

Im Werben um Mohamed Amoura sind die Dortmunder aber bei weitem nicht alleine. Auch Olympique Marseille, Olympique Lyon und Milan sollen die Fühler ausgestreckt haben.

Das größte Interesse kommt dem Bericht zufolge aber aus der Premier League. Dem FC Arsenal, Manchester United, den Wolverhampton Wanderers oder Brighton & Hove Albion wird jenes am 13-fachen algerischen Nationalspieler nachgesagt.

Brighton werden dabei die besten Chancen ausgerechnet, da Tony Bloom, Besitzer der Seagulls, auch Anteilseigner bei Union SG ist.

Einen Wechsel in die Premier League kann sich Amoura offenbar sehr gut vorstellen. „Mit so etwas beschäftige ich mich nicht. Ich überlasse die Abwicklung meinem Agenten“, sagte der Offensivspieler vor Kurzem zur belgischen Zeitung „Het Laatste Nieuws“.

Der 23-Jährige gab allerdings zu: „Ich habe immer noch Träume. Zum Beispiel in der Premier League spielen. Als ich jung war, habe ich oft Spiele in England gesehen. Jedes Spiel ist ein Derby. Diese Intensität finden wir nirgendwo sonst.“

Amoura war erst im Sommer vom FC Lugano zu Union Saint-Gilloise gewechselt. Vier Millionen Euro wechselten damals den Besitzer. Beim derzeitigen belgischen Tabellenführer unterschrieb der Shootingstar einen Vertrag bis 2027.

In der aktuellen Saison kommt Amoura bereits auf 17 Tore in 25 Pflichtspielen. Hinzu kommen drei Assists. Gerade beim 2:1-Sieg gegen den FC Liverpool in der Europa League dürfte er Eindruck bei den Topklubs hinterlassen haben. Mit einem Treffer und einer Vorlage war Amoura Matchwinner.

Mit Youssoufa Moukoko, Niclas Füllkrug und Sebastien Haller ist der BVB im Sturmzentrum eigentlich gut besetzt – zumindest quantitativ. Gerade bei Moukoko oder Haller ist ein Abgang aber nicht ausgeschlossen.

Schröder feiert Kantersieg – Dämpfer für Wagner-Brüder

Nationalmannschafts-Kapitän Dennis Schröder und seine Toronto Raptors haben in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA einen deutlichen Auswärtssieg gefeiert.

Bei den Washington Wizards gewann das Team des Weltmeisters 132:102, Dennis Schröder steuerte neun Punkte und zehn Vorlagen bei. Es war der zwölfte Erfolg im 30. Saisonspiel – nach etwas mehr als einem Drittel der regulären Saison sind die Playoff-Plätze bereits ein gutes Stück entfernt.

Die Brüder Franz und Moritz Wagner kassierten dagegen mit Orlando Magic einen Dämpfer. In einem Spitzenduell in der Eastern Conference mit den Philadelphia 76ers unterlag das Team aus Florida 92:112 – trotz der 24 Punkte von Top-Scorer Franz Wagner.

Philadelphia, direkt vor Orlando Dritter im Osten, hielt mit dem starken Trio Tyrese Maxey (23 Punkte), Tobias Harris (22) und De’Anthony Melton (22) dagegen. Moritz Wagner erzielte zwei Punkte.

Mit 18 Siegen aus 30 Partien ist Orlando dennoch auf einem Playoff-Rang.

Isaiah Hartenstein stand beim 120:129 seiner New York Knicks bei Oklahoma City Thunder von Beginn an auf dem Parkett, konnte die 13. Saisonniederlage aber nicht verhindern. Hartenstein kam auf vier Punkte. Maximilian Kleber fehlte beim 110:113 seiner Dallas Mavericks gegen die Cleveland Cavaliers weiterhin aufgrund einer Zehenverletzung.

Ohne den seit Anfang November wegen einer Zehenverletzung fehlenden Maxi Kleber unterlagen die Dallas Mavericks den Cleveland Cavaliers trotz einer 20-Punkte-Führung vor der Pause mit 110:113 (69:54). 39 Zähler von Mavs-Superstar Luka Doncic waren zu wenig.

Mbappé-Poker: Real hält an Knallhart-Kurs fest

Der Countdown läuft: Ab dem 1. Januar darf PSG-Superstar Kylian Mbappé offiziell mit anderen Klubs über einen Wechsel im Sommer 2024 verhandeln. Echte Chancen im Poker um den Ausnahmefußballer werden eigentlich nur Real Madrid eingeräumt. Dort halten sie angeblich an einer knallharten Entscheidung fest.

Seit nunmehr eineinhalb Jahren hält den Transferpoker um Kylian Mbappé große Teile der Fußballwelt in Atem. Bereits im Sommer 2022 war der Superstar mit eineinhalb Beinen bei Real Madrid. 2023 war sein Wechsel sogar noch näher, als er zwischenzeitlich von Paris Saint-Germain suspendiert wurde. Wirklich was passiert ist seitdem nicht. Doch das ändert sich nun.

Mit dem 1. Januar hat Mbappé gemäß den Statuten dank seines auslaufenden Vertrags die offizielle Erlaubnis, mit anderen Vereinen zu verhandeln. Es gilt als offenes Geheimnis, dass er lediglich mit Real Madrid sprechen wird. Die große Frage ist: Werden sich Spieler und Klub einig und beschließen einen der größten Wechsel der letzten Jahre?

In den spanischen Medien erhöhte sich in den letzten Tagen spürbar der Puls der „Transferexperten“ und selbst ernannten „Real-Insider“. Immerhin zwei von ihnen sind sich in der Sache einig. Sie sagen: Die Königlichen werden ihren Kurs in der Angelegenheit beibehalten und von Mbappé eine endgültige Entscheidung bis zum 15. Januar verlangen.

„Reals Bedingungen sind nicht verhandelbar. Das Datum steht und Real wird nicht länger warten. Diese Bedingungen wurden schon 2022 vereinbart, als Mbappé mit dem Verein verhandelt hat“, sagte „Okdiario“-Reporter Ramón Alvarez de Mon. Alex Alonso, Experte des vereinsnahen Portals „Bernabeu Digital“, beurteilte die Sache ähnlich.

„Wenn er [Mbappé] den Verantwortlichen von Real bis zum 15. Januar keine klare Antwort gibt, wird seine Verpflichtung vom Management komplett ausgeschlossen“, behauptete Alonso.

Ob es wirklich so kommt, bleibt weiterhin abzuwarten. Wasserstandsmeldungen zu Mbappé gibt es vor allem in Spanien und Frankreich seit Saisonbeginn täglich. Die Trefferquote bei den Vorhersagen der Experten und Insider ist dabei allerdings nur einen Bruchteil so hoch, wie die vom Superstar auf dem grünen Rasen.