Eisbären Berlin gewinnen Spektakel gegen die Haie

Trotz eines Fehlstarts haben die Eisbären Berlin die Kölner Haie auch zu Beginn der neuen Spielzeit in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) abgefertigt. Der Meister gewann die Neuauflage des Finals der Vorsaison am zweiten Spieltag in der Domstadt nach einem 0:3-Rückstand spektakulär mit 7:3 (0:0, 3:3, 4:0). Drei Tore innerhalb furioser 54 Sekunden zu Beginn des Schlussdrittels sorgten für die Entscheidung.

Adam Smith (27.), Kapitän Jonas Müller (29.), Ty Ronning (31./41.), Marcel Noebels (41.), Markus Vikingstad (41.) und Andreas Eder (44.) schossen die Berliner zum Sieg. Bereits in der vergangenen Finalserie um die Meisterschaft hatten die Hauptstädter den Kölnern drei 7:0-Pleiten zugefügt. Valtteri Kemiläinen (22.), Frederik Storm (22.) und Nate Schnarr (26.) waren für die Haie erfolgreich, dann übernahm Berlin.

Die Eisbären stehen nach zwei Spielen bei sechs Punkten, auch die Grizzlys Wolfsburg sind nach einem 5:3 (2:2, 1:0, 2:1) über die Nürnberg Ice Tigers noch verlustpunktfrei und Tabellenerster. Die Fischtown Pinguins Bremerhaven (6 Punkte) gewannen dank einer Aufholjagd bei Red Bull München 4:3 (0:1, 1:1, 3:1). Adler Mannheim siegte bei den Augsburger Panthern 6:3 (0:2, 4:1, 2:0) und hat auch eine weiße Weste.

Nach dem 1:9 zum Auftakt gegen die Grizzlys verloren die Löwen Frankfurt auch die zweite Partie. Bei den Straubing Tigers setzte es zum Abschluss des Spieltags ein 1:2 (1:0, 0:2, 0:0), die Hessen bleiben Letzter.

Der vom Titelverteidiger Berlin verpflichtete Kanadier Gabriel Fontaine (13.) und Taro Hirose (29.) schoss die Red Bulls in Führung. Doch der frühere Münchner Nicolas Krämmer (31.), Vladimir Eminger (41.), Jan Urbas (50.) und Bennet Roßmy (57.) sorgten für den Erfolg der Pinguins. EHC-Stürmer Adam Brooks (59.) machte die Partie nochmal spannend.

Aufsteiger Dresdner Eislöwen muss weiter auf seinen ersten Erfolg warten. Die Sachsen, die zum Auftakt in Berlin unterlegen gewesen waren, verloren ihr erstes DEL-Heimspiel mit 2:4 (1:1, 0:0, 1:3) gegen den ERC Ingolstadt. Edwin Tropmann (55.) traf entscheidend für die überlegenen Gäste.

 

Eisbären verspielen klare Führung

Die Eisbären Berlin haben in der Champions Hockey League ihre dritte Niederlage im vierten Spiel kassiert und laufen Gefahr, die Endrunde der besten 16 Mannschaften Europas zu verpassen.

Gegen Grenoble MH 38 aus Frankreich genügte dem deutschen Meister auch eine 3:0-Führung nicht zum Sieg, nach Penaltyschießen mussten sich die Hauptstädter 4:5 (2:0, 2:3, 0:1, 0:0, 0:1) geschlagen geben.

Dabei schien das Spiel praktisch gelaufen, nachdem Torjäger Ty Ronning gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 3:0 erhöht hatte (21.). Binnen 147 Sekunden im Mitteldrittel gelangen den Gästen aber drei Treffer, danach war es ein verbissenes Duell.

Zuvor hatten der ERC Ingolstadt und die Fischtown Pinguins Bremerhaven jeweils ihre zweiten Siege eingefahren. Der ERC gewann 3:1 (0:0, 1:0, 2:1) gegen den Schweizer Vizemeister Lausanne HC um Nationalspieler Dominik Kahun, die Norddeutschen setzen sich 3:2 nach Penaltyschießen (0:0, 0:1, 2:1, 0:0, 1:0) gegen Rauman Lukko aus Finnland durch.

Insgesamt 24 Mannschaften nehmen an der CHL teil. In der Ligaphase geht es jeweils gegen sechs unterschiedliche Gegner. Alle Teams werden in einer Gesamttabelle aufgeführt, 16 schaffen es in die K.o.-Runde. Nach derzeitigem Stand wäre nur Ingolstadt in den Play-offs vertreten.

 

Bremerhaven kassiert erste Pleite in der Champions League

Erster Rückschlag für die Fischtown Pinguins in der Champions League: Zwei Tage nach dem überraschenden 3:2-Sieg nach Verlängerung beim Titelverteidiger ZSC Lions Zürich unterlagen die Bremerhavener beim österreichischen Serienmeister Red Bull Salzburg mit 2:3 (0:2, 2:0, 0:1).

Der Hauptrundendritte der vergangenen Saison in der Deutschen Eishockey Liga geriet früh in Rückstand: Luca Auer (3.) und Benjamin Nissner (6.) trafen für die Gastgeber.

Ziga Jeglic verkürzte per Penalty (35.), ehe Jan Urbas in Überzahl ausglich (37.). Doch Lucas Thaler entschied mit einem Powerplaytor für Salzburg das Spiel (49.).

Insgesamt 24 Mannschaften nehmen an der CHL teil. In der Ligaphase geht es jeweils gegen sechs unterschiedliche Gegner. Alle Teams werden in einer Gesamttabelle aufgeführt, 16 schaffen es in die K.o-Runde.

Der deutsche Meister Eisbären Berlin ist mit einem 3:0 beim norwegischen Meister Storhamar Hockey und einem 2:3 beim KAC Klagenfurt gestartet, der ERC Ingolstadt verlor gegen die finnischen Klubs Ilves Tampere (1:3) und Kalpa Kuopio (1:4).

Der deutsche Eishockey-Meister Eisbären Berlin hat in der Champions Hockey League (CHL) den ersten Dämpfer kassiert. Im Duell der Landes-Rekordmeister unterlag die Mannschaft von Trainer Serge Aubin knapp 2:3 (1:0, 1:3, 0:0) beim KAC Klagenfurt. Schlecht lief es auch für den ERC Ingolstadt, der erneut eine Niederlage gegen ein Team aus Finnland kassierte: Diesmal ein 1:4 (1:0, 0:2, 0:2) gegen Meister Kalpa Kuopio.

Wenige Tage vor dem Start der Deutschen Eishockey Liga (DEL) waren der Führungstreffer von Eric Hördler (20.) und der zwischenzeitliche Ausgleich von Nationalspieler Leonhard Pföderl (33.) nicht genug für den Hauptstadtklub. Berlin war in der Vorsaison erst im Viertelfinale am späteren CHL-Champion ZSC Lions Zürich gescheitert.

Auch beim ERC Ingolstadt reichte ein frühes Tor nicht: Zwar sorgte Daniel Pietta (5.) für die Führung des DEL-Hauptrundenersten der Vorsaison, die Gäste schlugen in der 25. Spielminute dann aber innerhalb von nur 14 Sekunden doppelt zurück. Kurz vor Ende des Spiels schraubten die Finnen das Ergebnis weiter in die Höhe.

Für den ERC ist es die bereits fünfte CHL-Teilnahme, beim letzten Auftritt in der Saison 2023/24 schied das Team im Play-off-Achtelfinale aus. Insgesamt 24 Mannschaften nehmen an der CHL teil. In der Ligaphase geht es jeweils gegen sechs unterschiedliche Gegner. Alle Teams werden in einer Gesamttabelle aufgeführt, 16 schaffen es in die K.o-Runde.

Hintz meldet sich zurück – und träumt von Olympia

Roope Hintz hat sich von seinem Fußbruch erholt und ist bereit für die neue Saison mit den Dallas Stars. Außerdem träumt der Center von einer Teilnahme an den Olympischen Spielen.

„Mir geht es gut. Mein Fuß ist in Ordnung, ich konnte diesen Sommer normal trainieren“, sagte Hintz am Freitag im Rahmen der European Player Media Tour.

Der 28-Jährige hatte sich in Spiel 2 der Conference Finals gegen die Edmonton Oilers (1-4) verletzt, war aber trotzdem für die letzten beiden Partien der Serie auf das Eis zurückgekehrt.

„Es ist immer hart, sich zu dieser Jahreszeit zu verletzen. Man versucht dann einfach, so schnell wie möglich wieder zurückzukommen. Wir haben eine gute Lösung gefunden, ich konnte spielen und fühlte mich wieder normal“, so Roope Hintz, der außerdem verriet, dass keine Operation nötig war: „Nur etwas Ruhe, das hat gereicht.“

Hintz, der seit 2018 für Dallas aufläuft, steuerte in der vergangenen Saison inklusive Playoffs in 93 Spielen 79 Scorerpunkte (34 Tore, 45 Assists) bei.

Nun träumt der Mann aus Tampere davon, sein Heimatland Finnland bei den Olympischen Winterspielen im Februar in Mailand und Cortina d’Ampezzo zu vertreten.

„Da würde ein Kindheitstraum wahr werden“, sagte Hintz: „Von den Jungs, die dabei sein werden, kenne ich sehr wahrscheinlich jeden einzelnen persönlich. Es wäre schön, dabei zu sein.“

 

Boston Bruins prüfen Trades von Star-Duo

Die Boston Bruins suchen vor der Saison 2025-26 nach Möglichkeiten, ihr Team zu verstärken – oder Spieler abzugeben. Zwei Kandidaten für Trades sind Pavel Zacha und Casey Mittelstadt.

Beide Spieler wurden als Optionen für die Vancouver Canucks diskutiert, die dringend ihre Top-Six-Reihe verbessern möchten und insbesondere einen verlässlichen zweiten Center suchen.

In dem Podcast „Sekeres & Price“ erklärte Host Jeff Marek, dass Pavel Zacha für die Canucks wahrscheinlich die bessere Wahl sei, da er konstanter spielt und vielseitiger einsetzbar ist.

Zacha, der einen Vierjahresvertrag über 19 Millionen US-Dollar besitzt, erzielte in der letzten Saison 47 Punkte in 82 Spielen bei durchschnittlich 19:04 Minuten Eiszeit pro Spiel. Mittelstadt kam auf 40 Punkte in 81 Spielen, einschließlich seiner Zeit bei den Colorado Avalanche, und hatte rund 17 Minuten Spielzeit pro Partie.

Beide Spieler wurden in der ersten Runde des NHL-Drafts ausgewählt: Zacha 2015 als sechster Pick von den New Jersey Devils, Mittelstadt 2017 als achter Pick von den Buffalo Sabres.

Insgesamt bringt Zacha in 628 Spielen 342 Punkte auf sein Konto, während Mittelstadt in 438 Spielen 236 Punkte erzielte.

 

Eisbären Berlin verlängern mit DEB-Trio

Der deutsche Eishockey-Meister Eisbären Berlin setzt auch in Zukunft auf die Dienste eines Nationalmannschafts-Trios.

Wie der Hauptstadtklub am Samstag im Rahmen der Saisoneröffnungsfeier bekannt gab, verlängerten Kapitän Kai Wissmann, Jonas Müller und Frederik Tiffels jeweils vorzeitig ihre Verträge bis 2029.

„Es ist immer unser Ziel, einen festen Stamm an deutschen Nationalspielern in unseren Reihen zu haben. Daher sind wir sehr glücklich, die Verträge von Kai, Jonas und Freddy vorzeitig verlängert zu haben“, sagte Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer über die drei WM-Silbermedaillengewinner von 2023: „Alle Drei sind Stützen unserer Mannschaft und gehören zu unseren Führungsspielern. Wir sind glücklich, auch in den kommenden Jahren auf sie bauen zu können.“

Wissmann absolvierte in insgesamt zehn Saisons in der Deutschen Eishockey Liga 459 Partien für die Berliner, nach seiner Rückkehr 2023 fungierte er in den vergangenen beiden Spielzeiten als Kapitän der Eisbären.

Verteidiger Müller stammt aus der Jugend des Klubs und schaffte in der Saison 2013/14 den Sprung in die DEL. Stürmer Tiffels war zur Saison 2023/23 vom Ligakonkurrenten EHC Red Bull München gekommen.

Berlin hatte sich in der vergangenen Saison durch ein 4:1 in der Finalserie gegen die Kölner Haie den elften Meistertitel in der DEL gesichert. Am 9. September eröffnen die Eisbären mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger Dresden die neue Spielzeit.

Andreas Eder würdigt toten Bruder

Nach dem Tod seines Bruders Tobias empfindet Eishockey-Profi Andreas Eder eine tiefe Verbundenheit zu seinem neuen DEL-Klub Eisbären Berlin.

„Für mich fühlt es sich jetzt an, als würde ich nach Hause kommen. Weil hier so viel Zusammenhalt und Unterstützung im vergangenen Jahr war, über das Normale weit hinaus. Tobi und ich haben früher täglich miteinander telefoniert und er hat mir viel über den Verein erzählt“, sagte Eder dem „Tagesspiegel“.

Im Januar war Tobias Eder mit nur 26 Jahren an Speiseröhrenkrebs gestorben. Andreas Eder machte am 12. Juli seinen Wechsel aus München in die Hauptstadt öffentlich.

Genau der Tag, an dem sein Bruder geheiratet hätte. „Für uns alle war das natürlich ein schwieriger Tag, aber wir fanden es richtig, dass trotzdem etwas Gutes passiert“, sagte Eder rückblickend.

Mit seinem Bruder hatte er sich in den Vorjahren oft über den DEL-Champion aus Berlin unterhalten. „Bevor er krank geworden ist, war es auch unser Traum, noch mal zusammenzuspielen. Wo dieser Ort gewesen wäre, weiß natürlich niemand“, sagte Eder.

In der Eisbären-Kabine wird der 29-Jährige seinem toten Bruder ganz nah sein. „Ich sitze jetzt sogar auf seinem Platz. Das war die Idee unseres Teambetreuers, und ich habe dieses Angebot gerne angenommen“, berichtete der DEL-Stürmer.

Der Hauptstadt-Klub hatte Tobias Eder den Titelgewinn in der vergangenen Saison gewidmet. Die Erinnerung an den ehemaligen Mitspieler prägte die Feierlichkeiten.

Eders Verlobte nahm stellvertretend die Goldmedaille entgegen. Die Spieler posierten unter anderem mit einem Trikot von Eder. Eders Tod hatte bundesweit für Bestürzung gesorgt.

Oilers-Talent bereit „für großen Schritt“

Bereits viermal durfte Matt Savoie in der vergangenen NHL-Saison für die Edmonton Oilers ran. Mit seinen Fähigkeiten im Penalty Killing hofft der Stürmer darauf, zur kommenden Spielzeit den dauerhaften Sprung von der AHL zu packen. Die Oilers trauen dem 21-Jährigen dies offenbar auch zu.

„Was mich bei Savoie besonders optimistisch stimmt, ist sein Penalty Killing und wie gut er diese Rolle in Bakersfield ausgefüllt hat“, lobte Edmonton Oilers-Trainer Kris Knoblauch die Nachwuchshoffnung: „Er hatte keine Zeit, Penalty Killing zu trainieren, als er bei uns war, aber wir haben gesehen, dass er ein zuverlässiger Two-Way-Player im 5-gegen-5 ist.“

Seine Chance, in der neuen Saison den Durchbruch zu schaffen „liegt im Penalty Killing, nicht dass er nicht im Powerplay eingesetzt werden könnte, aber ich sehe ihn definitiv als wichtigen Teil unseres Penalty Killings.“ Nach dem Abgang von Connor Brown besteht hier noch Bedarf.

„Ich denke, Matt Savoie ist wahrscheinlich bereit, nächstes Jahr einen großen Schritt zu machen“, glaubt auch General Manager Stan Bowman. Der junge Offensivspieler wurde im Juli 2024 im Rahmen eines Transfers mit den Buffalo Sabres für Ryan McLeod und Tyler Tullio von Edmonton verpflichtet. In der vergangenen Saison erzielte er in 66 Spielen für AHL-Farmteam Bakersfield 54 Punkte (19 Tore, 35 Assists).

„Ich bin sehr motiviert, um einen Platz zu kämpfen und einen wichtigen Beitrag für das Team zu leisten. Sie sind so nah dran, den Stanley Cup zu gewinnen, und es gibt keine bessere Gelegenheit, sich zu beweisen“, blickt der neunte Pick des NHL Drafts 2022 optimistisch in die Zukunft.

Der aus St. Albert, Alberta, einem Vorort von Edmonton, stammende Savoie genoss es in der vergangenen Saison, erstmals für das NHL-Team seiner Heimatstadt zu spielen. „Das war wirklich aufregend“, sagte er. „Meine erste komplette Profisaison hat mir viel Spaß gemacht. Wie zu erwarten war, gab es viele Höhen und Tiefen, aber ich glaube, ich habe mich im Laufe der Saison einfach immer wohler gefühlt.“

 

Oilers-Youngster bejubelt „unglaubliche Chance“

Mit Isaac Howard haben die Edmonton Oilers ein vielversprechendes Talent von den Tampa Bay Lightning unter Vertrag genommen. Der 21-Jährige freut sich über seinen Wechsel nach Alberta und die „unglaubliche Chance“, gemeinsam mit Connor McDavid und Leon Draisaitl in der NHL spielen zu können.

Issac Howard, der in der vergangenen Saison als bester Eishockeyspieler der NCAA mit dem Hobey Baker Award ausgezeichnet wurde, hat nun die Chance, von der ersten Reihe der Michigan State University in die erste Sechs der Oilers neben McDavid oder Draisaitl aufzusteigen. Ein Ziel, das der 21-Jährige fest im Blick hat.

„Ich denke, das ist eine unglaubliche Chance. Besser geht es meiner Meinung nach nicht“, erklärte der Neuzugang: „Das sind zwei der besten Spieler der Welt, vielleicht sogar die beiden besten. Das ist ziemlich unglaublich. Ich kann es kaum erwarten, mit diesen Jungs auf dem Eis zu stehen und von ihnen zu lernen.“

Beide seien „so talentiert und gut“. Alleine die Möglichkeit zu haben, mit ihnen zu spielen, sei „ziemlich unglaublich“, jubelte der Stürmer. Im College führte der US-Amerikaner Michigan State an und belegte mit 52 Punkten (26 Tore, 26 Assists) in 37 Spielen den fünften Platz im Ligavergleich. Zudem gewann er mit der US-Auswahl Gold bei der Eishockey-WM 2025.

Für sein neues Abenteuer fühlt sich Howard gewappnet: „Ich habe viele Freunde, die in einer ähnlichen Situation waren und jetzt in der NHL spielen und den Sprung geschafft haben. Ich hatte dieses Jahr bei der Herren-Weltmeisterschaft die großartige Gelegenheit, in das System des Profi-Eishockeys einzutauchen, zu sehen, wie diese Jungs sich verhalten und so weiter, und ich denke, das war super wertvoll.“

In der NHL gehe es nun aber „schneller und härter zu. Es ist die Liga, in der jeder spielen will, also denke ich, dass viel von der Einstellung abhängt und davon, dass man an seine Fähigkeiten glaubt und sich der Herausforderung stellt.“

„Sind im Gespräch“: Bedard-Poker nimmt Fahrt auf

Im NHL Draft 2023 nahmen die Chicago Blackhawks den Center Connor Bedard mit dem ersten Pick vom Board. Bevor der 19-Jährige in die letzte Saison seines dreijährigen Einstiegsvertrages geht, will die Franchise aus Windy City bereits früh Nägel mit Köpfen machen.

„Ich möchte noch nicht zu sehr ins Detail gehen, aber wir sind im Gespräch. Ich denke, das ist ein Zeichen für die Bereitschaft zu Verhandlungen“, erklärte General Manager Kyle Davidson am Dienstag: „Er hat am Ende der Saison sehr deutlich gemacht, dass er sich Chicago verpflichtet fühlt und langfristig hier bleiben möchte und wir möchten ihn natürlich auch langfristig hier haben, sodass Einigkeit herrscht.“

Der einstige First-Overall-Pick geht ansonsten ist das letzte Vertragsjahr seines Kontrakts mit einem Gesamtvolumen von 2,85 Millionen Dollar (durchschnittlicher Jahreswert 950.000 Dollar), den er an seinem 18. Geburtstag – dem 17. Juli 2023 – unterzeichnet hatte.

Er war in seinen ersten beiden Spielzeiten in der NHL jeweils der beste Scorer der Blackhawks, erzielte in der abgelaufenen Spielzeit 67 Punkte (23 Tore, 44 Assists) in 82 Spielen. In der Saison 2023/24 gewann er die Calder Trophy als bester Rookie der Liga, als er in 68 Spielen 61 Punkte (22 Tore, 39 Assists) erzielte.

„Wir werden sehen, aber wenn wir (bald) etwas erreichen können, wäre das fantastisch. Wenn nicht, dann liegt das wahrscheinlich eher an der Unsicherheit darüber, wie sich die Liga und das System in Zukunft entwickeln oder verändern werden, als an irgendetwas, das mit den Spielern oder dem Team zu tun hat“, erklärte der GM weiter und spielt damit auf die Änderung der Gehaltsobergrenze an.

Diese ist durch die Verlängerung des Tarifvertrags zwischen Liga und NHL Players‘ Association deutlich angehoben worden. Für die neue Saison liegt sie bei 7,5 Millionen Dollar, für 2026/27 bei 8,5 Millionen Dollar und für 2027/28 bei 9,5 Millionen Dollar. „Ich denke, dass der neue Markt für Gehaltsobergrenzen einige (Vertragsverhandlungen) verzögern wird“, sagte Davidson.

Er erwarte, dass „dies einige dieser Verhandlungen etwas langwieriger machen wird“, legte aber nach: „Aber wir haben die Gespräche ja begonnen und werden sehen, ob etwas zustande kommt.“