Zwei Außerirdische im Duell um den ersten NBA-Titel

Nikola Jokic gegen Jimmy Butler: In den NBA-Finals lechzen die Superstars der Denver Nuggets und Miami Heat nach ihrem ersten Meisterschaftring.

Den wichtigsten Ring hat Nikola Jokic längst. Keinen Basketball-Court betritt der serbische Superstar, ohne dass er sich das Symbol der Liebe zu Ehefrau Natalija an seine übergroßen Treter bindet. Der Talisman soll dem 2,11-m-Hünen auch in den NBA-Finals Glück bringen, wenn der zweimalige MVP nur einen geringfügig weniger wertvollen Ring jagt.

Und Denver ist im Finale gegen das Team aus Florida, das sich erst im sogenannten Play-in-Turnier für die Play-offs qualifiziert und danach oft überrascht hatte, klarer Favorit. Die Hoffnungen der Heat lassen sich auf einen Namen reduzieren: Jimmy Butler. „Man braucht einen Mann, an dem man sich festhalten kann, besonders in den Momenten der Wahrheit“, sagte Coach Erik Spoelstra.

Aktuell folgt jedoch ein guter Tag dem nächsten. Hatte Jokic die Liga bereits 2021 und 2022 dominiert und dafür die MVP-Trophäe gewonnen, stürmen er und die Nuggets in diesem Jahr fast unaufhaltsam durch die NBA. Besonders hart traf es James, Dennis Schröder und die Los Angeles Lakers, die Denver im Halbfinale eiskalt mit 4:0 abfertigte. Schon vorher reihte Jokic, der Riese mit einem dennoch so feinen Händchen, Triple-Doubles aneinander wie Dominosteine.

Selbst James gab zu: „Wenn man einen solchen Spieler bewacht, ist man immer aus dem Gleichgewicht, weil er punkten, rebounden und aus der Distanz werfen kann. Er sieht Spielzüge, bevor sie passieren.“ Kevin Durant, dessen Phoenix Suns im Viertelfinale an Jokic und Co. gescheitert waren, prophezeite gar: „Er wird in die Geschichte eingehen als einer der größten Center, die jemals einen Basketball berührt haben.“

56 und 42 Punkte schenkte „Jimmy Buckets“ den topgesetzten Milwaukee Bucks und Giannis Antetokounmpo in der ersten Runde ein, im Halbfinale gegen die Boston Celtics legte der 33-Jährige über sieben Spiele hinweg 24,7 Punkte durchschnittlich auf. „Er ist erbittert, drängend, wahnhaft und manchmal psychotisch, wenn es um den Willen zum Sieg geht“, sagte Spoelstra: „Er lässt das jeden im Gebäude spüren.“ Und nun soll es auch Nikola Jokic fühlen.

Alba-Stars lassen Zukunft nach Playoff-Aus offen

Irgendwie war es symptomatisch, dass der letzte Wurf der Alba-Saison Maodo Lo misslang. Im vergangenen Sommer noch einer der umjubelten Basketball-Helden nach EM-Bronze beim Heimturnier fand der Berliner Point Guard in dieser Saison nie richtig zu seiner Form.

Und er stand damit sinnbildlich für eine Alba-Saison, die überraschend früh mit der dritten Niederlage im vierten Spiel der Viertelfinalserie gegen ratiopharm Ulm endete.

Nach drei Meisterschaften und fünf Finalteilnahmen in Serie stehen die Berliner vor einer sehr langen Sommerpause – und wahrscheinlich vor einem großen Umbruch. Lo, Johannes Thiemann und Luke Sikma – sie alle sind Symbol für eine goldene Ära und den ganz besonderen Alba-Stil beim elfmaligen deutschen Meister. Und bei allen dreien ist es unklar, ob sie auch in der kommenden Saison das Trikot von Alba Berlin tragen werden.

„Es ist jetzt nicht die Zeit, etwas in diese Richtung zu entscheiden“, sagte Sikma nach dem 81:83 völlig konsterniert. Erschöpft, enttäuscht und auch geschockt verließen die Alba-Stars die ratiopharm Arena, während um sie herum die große Ulmer Partie ihren Lauf nahm.

Das Team von Trainer Anton Gavel trifft jetzt im Halbfinale auf Bayern München. Im zweiten Halbfinale duellieren sich die Telekom Baskets Bonn und die MHP Riesen Ludwigsburg.

„Wir sind natürlich erst einmal sehr traurig und das ist sehr schmerzhaft. Das ist wahrscheinlich einer der bittersten Momente, seitdem ich bei Alba bin“, sagte Sportdirektor Himar Ojeda. Seit Wochen suchten die Berliner ihren Rhythmus. Weil sie in der Bundesliga als Tabellenzweiter hinter Bonn weitgehend problemlos von Sieg zu Sieg eilten und das Aus in der Euroleague schon wochenlang fest stand, fehlte den Berlinern offenbar die nötige Anspannung.

Hinzu kamen immer wieder Verletzungen. Stars wie Lo, Thiemann oder Jaleen Smith hatten wegen der EM im vergangenen Sommer kaum Urlaub und gingen müde und überspielt in die neue Spielzeit. 74 Pflichtspiele hätten ihre Spuren hinterlassen, sagte Albas Trainer.

Bei den Berlinern hoffte man bis zuletzt, dass die Schwierigkeiten bis zum Beginn der Playoffs verschwinden würden. Doch das war nicht der Fall. Völlig verdient schied der Titelverteidiger vorzeitig aus.

NBA-Star Ja Morant reagiert auf erneute Suspendierung

Ja Morant lebt bei den Memphis Grizzlies den Traum eines NBA-Profis. Der Basketball-Star verdient Millionen, hat unzählige Fans. Abseits des Spielfeldes hat er aber offenbar ein großes Problem. Nach seiner zweiten Suspendierung innerhalb kurzer Zeit entschuldigt er sich und gelobt Besserung.

„Ich weiß, dass ich eine Menge Leute enttäuscht habe, die mich unterstützt haben“, sagte Morant in einer veröffentlichten Erklärung. „Dies ist eine Reise, und ich bin mir darüber im Klaren, dass es noch viel zu tun gibt. Meine Worte mögen im Moment nicht viel bedeuten, aber ich übernehme die volle Verantwortung für mein Handeln. Ich bin fest entschlossen, weiter an mir zu arbeiten.“

Der Basketball-Profi war zum bereits zweiten Mal in weniger als drei Monaten in einem Stream mit einem Gegenstand zu sehen, der wie eine Waffe aussah.

Beim ersten Mal sperrte ihn die NBA im März für acht Spiele, er verlor damit etwa 669.000 US-Dollar Gehalt. Was nun passiert – die Grizzlies waren in der ersten Runde der Playoffs gegen die Los Angeles Lakers ausgeschieden – ist unklar. Die Grizzlies schlossen Morant von allen Team-Aktivitäten aus.

NBA-Boss Adam Silver zeigte sich schockiert, die Untersuchungen des erneuten Vorfalls laufen. „Er hätte sich selbst oder jemand anderen mit einer solchen Tat verletzen, verstümmeln oder töten können“, sagte Silver bei „ESPN“. Morant habe eine unglaublich große Fangemeinde.

Das weiß auch Silver: „Und meine Sorge ist – und ich dachte, er teilte sie mit mir – dass Millionen, wenn nicht Dutzende von Millionen von Kindern auf der ganzen Welt ihn so sehen würden, als hätte er etwas getan, das in gewisser Weise den Gebrauch einer Schusswaffe auf diese Art und Weise zelebriert.“ In den USA kommt es jeden Tag zu Schießereien, immer wieder sterben Kinder bei Amokläufen.

Die Untersuchung wegen des erneuten Videos ist bereits die dritte bekannte Ermittlung der NBA wegen eines Fehlverhalten von Morant, der der mit Abstand am besten bezahlte Profi im Kader der Grizzlies ist und von der kommenden Saison an 194 Millionen US-Dollar über fünf Jahre verdienen soll.

Er hat Verträge mit Nike und Powerade, das Sportgetränkeunternehmen hatte aber einen Werbespot mit Morant unmittelbar nach dem Video vom März zurückgezogen.

College-Team vereint Söhne von NBA-Legenden

Nach Bronny James, dem Sohn von NBA-Superstar LeBron James, läuft in der kommenden Saison auch DJ Rodman für das Basketball-Team der University of Southern California auf. Der 22-Jährige ist der Sohn von Chicago-Bulls-Ikone Dennis Rodman.

Das College-Team der University of Southern California (USC) darf sich auf einen weiteren Sohn eines berühmten Basketballers freuen. In den sozialen Medien kündigte Dennis Thayne Rodman Jr. an, künftig für die in Los Angeles beheimatete USC zu spielen.

Der als DJ Rodman bekannte Forward ist der Sohn der bald 62-jährigen NBA-Legende Dennis Rodman. In Los Angeles trifft der 22-Jährige auf den 18 Jahre alten Bronny James, den ältesten Sohn von Lakers-Star LeBron James, der ab Herbst ebenfalls für die „Trojans“ auflaufen wird und diese Entscheidung erst vor wenigen Tagen bekannt gab.

Ein Bild bei Instagram, das ihn im USC-Trikot mit der Nummer 33 zeigt, betitelte DJ Rodman mit „home sweet home“. Der für einen Basketballer mit 1,80 Meter eher kleine Spieler stammt gebürtig aus der rund eine Autostunde südlich von Los Angeles gelegenen Kleinstadt Newport Beach.

In den vergangenen vier Jahren spielte DJ Rodman an der Washington State und erzielte dort durchschnittlich 9,6 Punkte sowie 5,8 Rebounds. Spielberechtigt ist Rodman nur aufgrund einer Sonderregel wegen der Corona-Pandemie, die ihm ein zusätzliches Jahr College-Basketball ermöglicht.

Dennis Rodman galt als Defensivspezialist und gewann mit den Detroit Pistons (2) und den Chicago Bulls (3) insgesamt fünf Meisterschaften – eine mehr als LeBron James, der mit den Miami Heat (2), den Cleveland Cavaliers und den LA Lakers den Titel in der NBA gewann.

Hartenstein und die Knicks stehen im Playoff-Viertelfinale

Die New York Knicks mit Basketball-Nationalspieler Isaiah Hartenstein haben erstmals seit 2013 das Playoff-Viertelfinale in der nordamerikanischen Profiliga NBA erreicht. Hauptrundensieger Milwaukee Bucks ist hingegen bereits ausgeschieden. Dennis Schröder und die Los Angeles Lakers müssen noch warten.

Die Knicks gewannen am Mittwochabend bei den Cleveland Cavaliers mit 106:95 und entschieden die Best-of-Seven-Serie vorzeitig mit 4:1 für sich. Punktbester Werfer beim Team aus New York war Jalen Brunson mit 23 Zählern.

Hartenstein kam in knapp zwölf Minuten Einsatzzeit auf einen Punkt sowie zwei Rebounds und zwei Assists. Im Halbfinale der Eastern Conference treffen die Knicks auf die Miami Heat.

Angeführt von einem erneut überragenden Jimmy Butler gewann Miami ein dramatisches fünftes Spiel bei den Milwaukee Bucks und warf das beste Team der regulären Saison aus dem Wettbewerb.

Miami setzte sich nach Verlängerung und zwischenzeitlichem 16-Punkte-Rückstand mit 128:126 durch und entschied die Serie überraschend deutlich mit 4:1 für sich.

Butler kam auf 42 Punkte und war damit der Garant für den Sieg. Weniger als eine Sekunde vor Ende der regulären Spielzeit hatte er sein Team überhaupt erst in die Verlängerung gerettet. Bei den Bucks reichte eine ebenfalls starke Leistung von Superstar Giannis Antetokounmpo nicht aus, der Grieche kam auf 38 Punkte und 20 Rebounds.

Den vorzeitigen Einzug in die nächste Runde verpassten unterdessen die Los Angeles Lakers um Dennis Schröder. Bei den Memphis Grizzlies unterlagen die Lakers 99:116, das Team aus Kalifornien führt die Serie aber weiterhin mit 3:2 nach Siegen an und hat nun Heimrecht.

Lakers-Star LeBron James blieb mit 15 Punkten unter seinen Möglichkeiten, der starke Auftritt seines Teamkollegen Anthony Davis mit 31 Punkten und 19 Rebounds war für den 17-maligen Meister nicht genug. Bei den Grizzlies überzeugte das Duo aus Desmond Bane mit 33 Punkten und zehn Rebounds und Ja Morant, der 31 Punkte zum Sieg beisteuerte. Schröder blieb in 19 Minuten ohne Punkte.

Titelverteidiger Golden State Warriors machte seinerseits einen großen Schritt Richtung nächste Runde. Im kalifornischen Duell bei den Sacramento Kings gewannen die Warriors mit 123:116 und gingen in der Playoff-Serie mit 3:2 in Führung. Stephen Curry war mit 31 Punkten bester Spieler seines Teams.

Schröder kassiert ersten Playoff-Dämpfer

Basketball-Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder und die Los Angeles Lakers haben im zweiten Spiel der NBA-Play-offs ihren ersten Dämpfer kassiert.

Das Team um Superstar LeBron James verlor Spiel zwei der ersten Runde bei den Memphis Grizzlies 93:103 und musste in der Best-of-seven-Serie den Ausgleich hinnnehmen.

Vor allem im ersten Viertel (19:30) präsentierten sich die Lakers nicht auf der Höhe und gerieten schnell in Rückstand. Schröder blieb in 16 Minuten ohne Punkte, LeBron James avancierte mit 28 Zählern zum besten Scorer seines Teams. Spiel eins hatten die Lakers, die sich erst über das Play-in-Turnier für die Endrunde qualifiziert hatten, 128:112 für sich entschieden. Spiel drei steigt am Sonntagmorgen in Los Angeles.

Auch ohne Ausnahmespieler Giannis Antetokounmpo besiegten die Milwaukee Bucks unterdessen die Miami Heat mit 138:122 und stellten in der Serie auf 1:1. Der zweimalige MVP fiel nach seiner Rückenverletzung vom Serienauftakt (117:130) diesmal komplett aus. Sein Gesundheitszustand habe sich laut Bucks-Trainer Mike Budenholzer aber verbessert.

Die Denver Nuggets feierten angeführt vom zweifach amtierenden MVP Nikola Jokic den nächsten Erfolg gegen die Minnesota Timberwolves. Im zweiten Spiel gelang den Nuggets ein 122:113, Jokic sammelte 27 Zähler. Noch besser traf nur Jamal Murray, er kam auf 40 Punkte. In der Serie steht es damit 2:0 für Denver.

Starker Schröder zieht mit Lakers in NBA-Playoffs ein

Angeführt von Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder haben die Los Angeles Lakers nach einer dramatischen Partie die Playoffs in der NBA erreicht.

Der Rekordmeister siegte im Play-in-Spiel gegen die Minnesota Timberwolves auch dank wichtiger Körbe von Schröder mit 108:102 nach Verlängerung und trifft in der ersten K.o.-Runde der nordamerikanischen Basketball-Profiliga ab Sonntag (Ortszeit) nun auf die Memphis Grizzlies.

Schröder erzielte 21 Punkte und sah schon wie der umjubelte Matchwinner aus, als er 1,4 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit einen Dreier zum vermeintlichen Sieg verwandelte – ehe die Timberwolves nach einem leichtsinnigen Foul von Anthony Davis und drei verwandelten Freiwürfen doch die Verlängerung erzwangen.

In der Overtime ließen die Lakers um NBA-Topscorer LeBron James (30 Punkte, zehn Rebounds) dann kaum noch Zweifel am Heimsieg aufkommen.

Die Lakers waren in der Hauptrunde Siebter im Westen geworden und hatten die direkte Qualifikation für die Play-offs verpasst. Minnesota muss nun gegen den Sieger der Partie zwischen den New Orleans Pelicans und den Oklahoma City Thunder um ein Play-off-Ticket kämpfen.

Neben den Lakers buchten auch die Atlanta Hawks ihren Platz in der K.o.-Runde, angeführt von Trae Young (25 Punkte) gewannen die Hawks 116:105 bei den Miami Heat. Atlanta trifft in der ersten Play-off-Runde nun auf die Boston Celtics.

LA Lakers zittern um NBA-Playoffs – Dallas hofft wieder

Rückschlag für die Los Angeles Lakers, wichtiger Sieg für die US-Basketballer der Dallas Mavericks.

Während die Kalifornier um Nationalspieler Dennis Schröder im Rennen um den direkten Play-off-Einzug in der NBA eine schmerzliche Niederlage verdauen müssen, macht sich Dallas neue Hoffnungen.

Dem Team von Maximilian Kleber gelang ein 123:119-Erfolg gegen die Sacramento Kings.

Durch den Sieg, zu dem Kleber drei Punkte beitrug, ist Rang zehn in der Western Conference weiter möglich. Dieser würde die Teilnahme am sogenannten Play-in-Turnier sicherstellen und damit doch noch die Chance auf den Einzug in die Meisterrunde bieten.

Diesen Umweg würden Schröder und die Lakers allzu gerne vermeiden, doch nach der 118:125-Niederlage im Stadtduell bei den Los Angeles Clippers belegen sie als Siebter ebenfalls keinen direkten Play-off-Platz. Zwei Spieltage stehen in der Liga noch an.

Überhaupt keine Sorgen müssen sich die Milwaukee Bucks machen, die sich 105:92 gegen die Chicago Bulls durchsetzten und sich damit den Topplatz der Eastern Conference sicherten.

Sicher dabei ist in Isaiah Hartenstein auch ein deutscher Nationalspieler, der für die New York Knicks beim 138:129 bei den Indiana Pacers acht Punkte erzielte und den fünften Sieg in Serie feierte.

 

Lakers vergrößern Vorsprung auf die Mavericks

Im Kampf um die Play-off-Tickets in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA haben die Los Angeles Lakers ein weiteren wichtigen Sieg gefeiert – während den Dallas Mavericks auf der Zielgeraden der regulären Saison spürbar die Luft ausgeht.

Die Lakers mit Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder (acht Punkte) gewannen bei den Chicago Bulls 121:110 und vergrößerten ihr Polster auf die Mavs, die bei den Philadelphia 76ers 108:116 unterlagen.

Dallas kassierte die fünfte Niederlage aus den vergangenen sechs Spielen und verlor als Elfter der Western Conference mit 37 Siegen und 40 Pleiten bei fünf ausstehenden Partien weiteren Boden. Die Top Sechs jeder Conference stehen direkt in der ersten Play-off-Runde, die Teams auf den Plätzen sieben bis zehn spielen im Play-in-Turnier spielen die letzten zwei Tickets aus.

Auf einen solchen Platz stehen nun etwas gefestigter die Lakers (je 38 Siege und Niederlagen). Matchwinner beim Rekordmeister war in Chicago Anthony Davis mit 38 Punkten und zehn Rebounds, LeBron James kam auf 25 Punkte.

Die Mavericks lagen zwischenzeitlich mit zwölf Zählern vorn, hatten in den Schlussminuten gegen die bereits für die Endrunde qualifizierten Sixers aber nichts mehr entgegenzusetzen. Nationalspieler Maxi Kleber verbuchte fünf Punkte und zwei Rebounds, erfolgreichste Werfer der Texaner waren die Topstars Luka Doncic (24 Punkte) und Kyrie Irving (23). Topscorer der Partie war MVP-Kandidat Joel Embiid mit 25 Zählern.

Unterdessen ist den New York Knicks mit Isiah Hartenstein (sechs Punkte, neun Rebounds) ein Platz unter den Top Sechs in der Eastern Conference nach dem 101:92 gegen die Miami Heat kaum noch zu nehmen.

Morant siegt bei Rückkehr – Schröder siegt mit Lakers

Basketballprofi Ja Morant von den Memphis Grizzlies hat nach seiner Sperre eine erfolgreiche Rückkehr in die NBA geschafft.

Zum 130:125-Sieg seiner Mannschaft gegen die Houston Rockets steuerte Morant am Mittwoch (Ortszeit) 17 Punkte bei. Der Topspieler der Grizzlies war von der nordamerikanischen Liga wegen eines umstrittenen Nachtclub-Videos und „ligaschädigenden Verhaltens“ für acht Spiele gesperrt worden und kam erstmals wieder zum Einsatz.

Der deutsche Nationalspieler Maximilian Kleber und die Dallas Mavericks kassierten im Rennen um die Playoff-Plätze einen Rückschlag. Im Duell gegen Meister Golden State Warriors verloren die Texaner vor heimischem Publikum knapp mit 125:127 und verpassten es damit, in der Western Conference mit den Warriors gleichzuziehen.

Aktuell sind die Mavericks Neunter im Westen, nur die besten sechs Teams ziehen sicher in die Finalrunde ein. Die Mannschaften auf den Plätzen sieben bis zehn jeder Conference qualifizieren sich für ein Turnier, in dem die jeweils beiden letzten Playoff-Plätze vergeben werden.

Allerdings sorgte eine kontroverse Situation spät im dritten Viertel für Diskussionen. Mavs-Clubboss Mark Cuban kündigte im Sender „ESPN“ nach einer umstrittenen Entscheidung der Schiedsrichter einen Protest gegen die Spielwertung an und schimpfte über einen der „schlimmsten Fehler in der Geschichte der NBA“. Der bislang letzte erfolgreiche Protest in der Liga datiert vom Januar 2008.

Die Mavericks mussten auf Superstar Kyrie Irving verzichten, allerdings kehrte Luka Doncic nach zweiwöchiger Verletzungspause zurück. Der Slowene kam auf 30 Punkte und war damit der überragende Akteur des Spiels. Kleber erzielte fünf Punkte.

Die Los Angeles Lakers mit Nationalspieler Dennis Schröder wahrten ihre Chancen auf die Playoffs. Auch ohne den weiterhin verletzten Superstar LeBron James gewannen die Lakers 122:111 gegen die Phoenix Suns. Schröder erzielte 13 Punkte. Die Lakers stehen auf Platz zehn im Westen, direkt hinter den Mavericks.

Die New York Knicks mit dem deutschen Center Isaiah Hartenstein verloren bei den Miami Heat mit 120:127 und verpassten es damit, einen Konkurrenten um den direkten Playoff-Einzug zu distanzieren. Die Knicks liegen auf Platz fünf im Osten, zwei Siege vor den Heat. Hartenstein kam auf zwei Zähler.