Fünfter Neuzugang! Bayern verkündet Tel-Deal

Der deutsche Fußball-Rekordmeister FC Bayern München hat am Dienstag seinen bereits fünften Neuzugang bekannt gegeben: Mathys Tel unterschreibt beim Bundesliga-Primus. Im Gegenzug wandert eine durchaus hohe Millionensumme an dessen Ausbildungsklub Stade Rennes aus Frankreich.

Der FC Bayern hat im gerade einmal 17 Jahre alten Mathys Tel einen neuen Mittelstürmer verpflichtet. Nach mehreren Verhandlungsrunden mit Stade Rennes konnten die Münchner nun Vollzug melden. Tel war am Montagmorgen mit dem Flugzeug im Süden der Republik gelandet, anschließend ging es an die Säbener Straße zum Medizincheck und zur Unterschrift. Die genaue Vertragslaufzeit ist nicht bekannt. Medienberichten zufolge ist Tel bis 2027 gebunden.

„Der FC Bayern ist eine der besten Mannschaften der Welt. Ich freue mich sehr auf diese tolle Herausforderung und werde für diesen Klub alles geben“, wird Tel in der offiziellen Mitteilung zitiert.

Sportvorstand Hasan Salihamidzic erklärte: „Wir haben ihn schon lange beobachtet und konnten ihn jetzt überzeugen, seine nächsten wichtigen Schritte in München bei uns zu setzen. Darauf sind wir stolz, denn es gab viele Klubs, die ihn verpflichten wollten.“

FC Bayern greift offenbar tief in die Tasche

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge kostet der Transfer bis zu 28,5 Millionen Euro, 20 Millionen Euro sollen als Sockelablöse vereinbart worden sein. Ein durchaus großer Rucksack für den U17-Europameister, kann der im Norden Frankreichs geborene Stürmer doch auf gerade einmal zehn Profi-Einsätze zurückblicken.

Dennoch sind die Erwartungen an den Angreifer groß. Cheftrainer Julian Nagelsmann hatte bereits am Rande der USA-Tour seine Vorfreude auf Mathys Tel kaum verbergen können und sprach von einem „sehr schnellen und starken“ Spieler, der „einer der besten Stürmer werden“ könne. Dem Rechtsfuß traut Nagelsmann gar zu, „eines Tages 40 Tore pro Saison“ erzielen zu können.

FC Bayern zahlt über 140 Millionen Euro für neue Spieler

Der FC Bayern reagiert mit der Verpflichtung des Franzosen auch auf den Abgang von Robert Lewandowski, der seinen Wechsel zum FC Barcelona forciert hatte. Tel wird zwar nicht als direkter Lewandowski-Ersatz betrachtet, hatte Nagelsmann klargestellt. Dennoch wird der flexibel einsetzbare Angreifer direkt für die erste Mannschaft eingeplant.

Riesenlob für „Raubtier“ Lewandowski nach Barca-Debüt

Ein Tor wollte Robert Lewandowski in seinem ersten Einsatz für den FC Barcelona zwar nicht gelingen. Doch auch ohne Treffer deutete der vom FC Bayern zu den Katalanen gewechselte Weltfußballer in nur 45 Minuten an, was sein neuer Klub von ihm erwarten kann. Entsprechend groß war das Lob, das der Pole nach Abpfiff erhielt.

Beim 1:0-Sieg des FC Barcelona gegen Real Madrid wurde Barca-Neuzugang und Siegtorschütze Raphinha am Ende zwar mit dem Titel „Man of the match“ ausgezeichnet. Die meisten Augen waren allerdings auf Robert Lewandowski gerichtet, der erstmals für seinen neuen Klub auflief und in nur 45 Minuten einen bleibenden Eindruck hinterließ.

„Schon bei seinem Debüt hat er gezeigt, was er ist: ein echtes Raubtier im Strafraum“, lobte etwa die „AS“ den Auftritt des Polen. Barca-Fans können sich „die Hände reiben“, obwohl es nur ein „kleiner Appetitanreger“ für das war, was noch kommen werde, orakelte das Blatt.

Auch die „Marca“ erkannte einen Lewandowski, der „andeutete, welche Gefahr er ausstrahlt“. Die „Mundo Deportivo“ schrieb in ihrer Einzelkritik: „Tore sind in seiner DNA und bei jeder noch so kleinsten Chance versuchte er es.“

Auch Xavi lobt Lewandowski

Lob gab es für den Ex-Bayern-Star nach dem Schlusspfiff auch von Barca-Trainer Xavi, der sagte: „Ich habe ihn sehr gut gesehen. Er ist ein Weltstar. Er hat in seiner gesamten Karriere Tore geschossen und wird das weiterhin tun.“

Besonders beeindruckt habe ihn die Bescheidenheit des Torjägers, die Lewandowski seit seiner Ankunft an den Tag legte, ergänzte Xavi. „Alle unsere neuen Spieler schaffen einen Wettbewerb und machen uns besser. Auch mich als Trainer“, sagte der ehemalige Profi.

Dass Robert Lewandowski Stand heute gar nicht für die Katalanen auflaufen dürfte, weil der Klub den Polen bei der Liga nicht offiziell melden kann, spielte Xavi herunter. „Wir sind zu diesem Zeitpunkt sehr optimistisch. Wir haben noch drei Wochen Zeit und sind zuversichtlich“, glaubt der Trainer, dass Barca auch diese Hürde bald aus dem Weg räumen wird.

FC Bayern winken dank Zahavi weitere Millionen-Einnahmen

Die Beziehungen zwischen dem FC Bayern und Spielerberater Pini Zahavi war nie die einfachste. Trotzdem sind beide Seiten aufeinander angewiesen, wie der jüngste Transfer von Robert Lewandowski beweist. Nun könnten die Münchner und der umtriebige Agent erneut ins Geschäft kommen.

Robert Lewandowski ist weg, Matthijs de Ligt ist da und die Transferplanungen des FC Bayern sind noch lange nicht abgeschlossen. Durch das Überangebot in der Innenverteidigung wird der deutsche Rekordmeister wohl noch einen Abwehrmann abgeben, was wiederum Pini Zahavi auf den Plan rufen könnte.

Der 78-Jährige hat im Münchner Adressbuch einen festen Platz und wirkte in der Vergangenheit schon an so einigen Transfers mit. Unvergessen bleibt der Poker um David Alaba, den es 2021 nach gescheiterten Vertragsverhandlungen ablösefrei zu Real Madrid zog.

Pavard ein Abgangskandidat des FC Bayern

Benjamin Pavard gilt an der Säbener Straße nach der Ankunft von Matthijs de Ligt als Abgangskandidat. Der 26-Jährige soll selbst Wechselgedanken hegen.

Laut „Bild“ hat Pavards Berater Joseph Mohan gute Kontakte zu Zahavi und dessen Agentur. Zwar habe der 78-Jährige kein offizielles Mandat für den französischen Weltmeister, jedoch soll Zahavi den Abwehrspieler bei der Klubsuche „freundschaftlich unterstützen“, heißt es. Der FC Bayern fordert angeblich rund 20 Millionen Euro für Pavard.

Der ehemalige Stuttgarter hatte eigentlich darauf gehofft, künftig von der rechten Abwehrseite in die Münchner Innenverteidigung zu rücken. Nach der Ankunft de Ligts ist hier aber kein Platz mehr.

Aus diesem Grund könnte es zwischen dem FC Bayern und Pavard nach drei Jahren zur Trennung kommen.

Nach Goretzka-Schock: Laimer-Transfer rückt näher

Alarmstufe Rot beim FC Bayern! Der unerwartet lange Ausfall von Nationalspieler Leon Goretzka hat die Verantwortlichen des Rekordmeisters schwer getroffen. Plötzlich klafft im defensiven Mittelfeld eine Lücke, die geschlossen werden muss. Einen Plan gibt es offenbar schon.

Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano am Dienstag berichtet, sieht sich der FC Bayern nach dem Ausfall von Leon Goretzka zum Handeln gezwungen. Es heißt, dass eine Verpflichtung von Leipzigs Konrad Laimer nun doch näher rückt.

Eine Einigung mit dem österreichischen Nationalspieler hatten die Münchner schon vor einiger Zeit erzielt, auch ein Angebot gab der FC Bayern für den Abräumer angeblich schon ab. Diese Offerte war den Sachsen allerdings nicht gut genug, um Laimer ein Jahr vor Ablauf des Vertrags ziehen zu lassen.

Somit deutete zuletzt alles darauf hin, dass der Rekordmeister den 25-Jährigen erst im Sommer 2023 bekommen würde. Die Goretzka-Verletzung hat die Vorzeichen aber offenbar schlagartig verändert.

Laut Romano seien die Verantwortlichen des FC Bayern „zuversichtlich“, Laimer nun doch schon unter Vertrag nehmen zu können.

Vor allem Trainer Julian Nagelsmann, der den Österreicher aus der gemeinsamen Zeit bei RB Leipzig kennt, soll sich für den Transfer stark machen. Entsprechend werde ein neues Angebot „bald erwartet“, berichtete der „Sky“-Journalist.

Laut Romano seien die Verantwortlichen des FC Bayern „zuversichtlich“, Laimer nun doch schon unter Vertrag nehmen zu können.

Vor allem Trainer Julian Nagelsmann, der den Österreicher aus der gemeinsamen Zeit bei RB Leipzig kennt, soll sich für den Transfer stark machen. Entsprechend werde ein neues Angebot „bald erwartet“, berichtete der „Sky“-Journalist.

 

Lewandowski-Ablöse viel höher als gedacht?

Nach acht Jahren ist das Kapitel FC Bayern für Robert Lewandowski beendet. Der Weltfußballer läuft fortan für den FC Barcelona auf. Die Münchner werden gleichzeitig durch eine Ablösezahlung entschädigt und könnten dabei angeblich mehr Geld einnehmen als bislang gedacht.

Wie die spanische Zeitung „El Pais“ berichtet, winken dem FC Bayern sogar bis zu 60 Millionen Euro für Lewandowski. Bislang wurde immer über eine fixe Ablösesumme von 45 Millionen Euro berichtet, die durch Bonuszahlungen lediglich um weitere fünf Millionen Euro steigen kann.

„El Pais“ zufolge kann sich der FC Bayern aber wohl auf mehr Geld einstellen. Demzufolge kommen zu den ersten fünf Bonus-Millionen, die im Fall einer erfolgreichen Champions-League-Qualifikation nach München fließen würden, noch weitere zehn Millionen hinzu, wenn Lewandowski sein erstes Vertragsjahr absolviert hat.

Heißt: Die zehn Bonus-Millionen würde der FC Bayern im kommenden Sommer auch dann kassieren, wenn Barca seine sportlichen Ziele verpasst.

Wollte Barca die mediale Reaktion abmildern?

Das spanische Blatt zitiert einen namentlich nicht genannten Agenten, der an dem Deal beteiligt gewesen sein soll. So wollte Barca durch die kolportierten 50 Millionen Euro Ablöse „die Auswirkungen auf die Medien abmildern“, heißt es. Welcher Betrag letztlich aus Barcelona auf das Münchner Konto wandert, wissen nur die beteiligten Partien selbst.

Fest steht: Der Abgang Lewandowskis ist für den FC Bayern sportlich ein großer Verlust. Vorstandschef Oliver Kahn erklärte im Gespräch mit „Bild“ dennoch: „Wir haben einen sehr guten Kader, mit dem alle Titel möglich sind. Wir haben uns mit Sadio Mané, Ryan Gravenberch oder Noussair Mazraoui bisher optimal verstärkt und die Ablöse für Robert Lewandowski verschafft uns weiteren Spielraum.“

Zudem beobachte der FC Bayern „den Markt permanent und wenn sich eine Gelegenheit ergeben sollte, werden wir da sein“, fügte Kahn an. Die Offensive sei weiterhin „herausragend besetzt“.

Österreich sichert sich Viertelfinal-Duell mit dem DFB-Team

Österreichs Fußballerinnen haben bei der EM in England ihren zweiten Sieg gefeiert und sich damit das Ticket für das Viertelfinale gegen die deutsche Mannschaft gesichert.

In Brighton bezwang die Mannschaft von Nationaltrainerin Irene Fuhrmann den Ex-Weltmeister Norwegen mit 1:0 (1:0). Für die favorisierten Skandinavierinnen endet das Turnier damit schon nach der Gruppenphase.

Stürmerin Nicole Billa von der TSG Hoffenheim krönte in der 37. Spielminute die starke Leistung der Österreicherinnen, denen auch ein Unentschieden für den Einzug in die nächste Runde gereicht hätte.

Am Donnerstag (21 Uhr/ARD und DAZN) wartet in London-Brentford nun im Duell der Nachbarn das Team von Martina Voss-Tecklenburg.

England im Torrausch-Im Parallelspiel gab sich Gastgeber England keine Blöße. Auch ohne Trainerin Sarina Wiegman, die am Freitag positiv auf das Coronavirus getestet worden war, schlugen die Lionesses das Team aus Nordirland souverän mit 5:0 (2:0). England zieht damit ohne Gegentor und Punktverlust in die Runde der letzten Acht ein.

In Southampton durchbrach Fran Kirby in der 41. Minute das nordirische Bollwerk, Beth Mead (45.) legte mit ihrem fünften Turniertor noch vor der Pause nach. Alessia Russo (48./53.) sorgte mit ihrem Doppelpack für die schnelle Entscheidung, ein Eigentor von Kelsie Burrows (76.) sorgte für den Schlusspunkt.

England trifft im Viertelfinale auf Spanien oder Dänemark, die am Samstag den zweitplazierten in der deutschen Gruppe B ausspielen.

Sommer-Zukunft: Favre lockt, Virkus führt Gespräche

Bleibt Torhüter Yann Sommer bei Bundesligist Borussia Mönchengladbach über den Sommer hinaus? Angesichts anhaltender Spekulationen, der Schweizer könnte zu Landsmann und Ex-Coach Lucien Favre nach Nizza wechseln, besteht durchaus ein Abschiedsrisiko. Gladbach-Manager Roland Virkus tut derzeit allerdings alles dafür, jenes Szenario noch abzuwenden.

Yann Sommer ist die aktuell in Gladbach am heißesten diskutierte Personalie. Der Vertrag des Schlussmannes ist bei den Fohlen nur noch bis 2023 datiert, ablösefrei will man den Leistungsträger im nächsten Jahr auf keinem Fall abgeben. Daher bahnt sich, sofern der 33-Jährige nicht verlängern will, ein Transfer in den kommenden Wochen an.

Aktuell weilt der Gladbacher Tross im Trainingslager in Rottach-Egern, wo auch Manager Roland Virkus seiner Arbeit nachgeht. Ganz oben auf der Tagesordnung: die Gespräche mit Sommer und weiteren Profis, die nur noch weniger als zwölf Monate unter Vertrag stehen.

„Natürlich haben wir schon mit den Spielern gesprochen“, zitiert „Bild“ den Eberl-Nachfolger: „Die Spieler wissen, was wir wollen. Wir wissen, was die Spieler wollen.“ Nur: Eine Einigung hat es noch immer nicht gegeben. „Sobald es was zu verkünden gibt, machen wir das“, versicherte Virkus und schob nach: „Die Gespräche fanden insgesamt in einer sehr guten Atmosphäre statt.“

Virkus stellt klar: Noch kein Angebot für Gladbach-Stars

Neben Yann Sommer muss Gladbach derzeit auch die Vertragssituation bei weiteren Leistungsträgern klären, darunter Nationalspieler Jonas Hofmann und das Angriffs-Trio Breel Embolo, Alassane Pléa und Marcus Thuram. Gerade die beiden Franzosen Pléa und Thuram gelten als Anwärter für einen Verkauf, das Duo soll wechselwillig sein, heißt es.

Klar ist aus Gladbacher Sicht: Ein interessierter Klub hat sich nach Angaben von Roland Virkus noch für keinen der Kandidaten gemeldet. „Wenn es was geben würde, würde ich das sagen. Es gibt aber nichts.“

Zudem werde der Klub vom Niederrhein nicht „grundsätzlich“ einen Spieler abgeben, nur weil dieser wechselt will. „Da muss es dann eine vernünftige Lösung geben, von der beide Seiten profitieren.“

Chelsea bezüglich Ronaldo-Transfer wohl uneins

Cristiano Ronaldo strebt einen Abschied von Manchester United an. Der FC Chelsea gilt als einer der Topfavoriten auf einen Transfer. Allerdings soll Blues-Trainer Thomas Tuchel noch nicht gänzlich überzeugt sein. Nutzt der FC Bayern die Situation aus?

Da Manchester United in der anstehenden Saison nicht in der Champions League vertreten ist, möchte Cristiano Ronaldo seine Zelte beim englischen Rekordmeister abbrechen. Eine Lösung könnte ein Wechsel innerhalb der Premier League sein. Der FC Chelsea soll an einer Verpflichtung des 37-Jährigen interessiert sein.

Besonders der neue Eigentümer Todd Boehly würde den Portugiesen nur allzu gerne an der Stamford Bridge sehen. Das berichtet „The Sun“. Das Problem: Mit Trainer Thomas Tuchel fehlt dem Chelsea-Boss ein wichtiger Unterstützer. Der deutsche Übungsleiter sei noch nicht von den Plänen überzeugt, heißt es.

Tuchel soll die Verpflichtungen von Verteidigern sowie von Flügelspieler Raheem Sterling (Manchester City) als Priorität ansehen. Für Letztgenannten soll aber noch kein offizielles Angebot abgegeben worden sein.

Ronaldo auch beim FC Bayern gehandelt

Somit hat Boehly bezüglich seines Ronaldo-Vorhabens noch Arbeit vor sich. Die anderen Interessenten könnten die Unentschlossenheit der Londoner ausnutzen. In den vergangenen Tagen wurde auch der FC Bayern immer wieder als möglicher Abnehmer für den Ausnahmekönner genannt.

Zwar dementierte Münchens Sportvorstand Hasan Salihamidzic die Berichte, das letzte Wort dürfte aber trotzdem noch nicht gesprochen sein.

Vereinslegende Lothar Matthäus legte seinem Ex-Klub jedenfalls unlängst einen Transfer nahe. „Ronaldo zu Bayern wäre sexy“, meinte der Rekord-Nationalspieler in seiner „Sky“-Kolumne. Der FC Barcelona soll mittlerweile ebenfalls ein Auge auf Ronaldo geworfen haben. Es bleibt also spannend.

Spektakuläre Ronaldo-Kehrtwende vom FC Bayern?

Manchester United gibt auf dem Transfermarkt einmal mehr eine jämmerliche Figur ab. Aus diesem Grund möchte Superstar Cristiano Ronaldo den englischen Rekordmeister erneut verlassen. Der FC Bayern hat dem Portugiesen schon eine Absage geteilt, könnte seine Meinung aber womöglich doch noch mal ändern.

Die Topklubs der Premier League haben ihre Hausaufgaben auf dem Transfermarkt zu großen Teilen schon erledigt. Sowohl Manchester City als auch der FC Liverpool haben viele Millionen Euro in neue Stars investiert, um sich auch in der nächsten Saison ein Duell an der Spitze der englischen Liga liefern zu können.

Weil Manchester United (mal wieder) zu den Vereinen gehört, die zwar mit nahezu jedem namhaften Spieler in Verbindung gebracht werden, gleichzeitig aber noch keinen einzigen Top-Transfer eingetütet haben, hat Cristiano Ronaldo die Red Devils um Freigabe gebeten.

CR7-Berater Jorge Mendes ist diesbezüglich längst in die Pläne seines Klienten eingeweiht und hat entsprechend auch schon Gespräche mit einigen Klubs geführt – unter anderem mit dem FC Bayern, wie „Transferexperte“ Fabrizio Romano auf seinem Youtube-Kanal berichtete.

„Er [Mendes] hatte ein Gespräch mit Salihamidzic“, erklärte der Journalist. „Aber Bayern hat bestätigt, dass sie kein Interesse an der Verpflichtung von Cristiano haben. Das ist vor ungefähr sieben bis zehn Tagen gewesen“, sagte Romano in einem Video, das er am Samstag veröffentlichte.

Ronaldo-Agent sucht Gespräch mit dem FC Bayern

Die Absage der Münchner an den Portugiesen war auf der einen Seite zwar eindeutig, in Stein gemeißelt ist sie aber nicht. „Können sich die Dinge ändern?“, fragte Romano. „Lasst uns sehen, was passiert, wenn Robert Lewandowski zum FC Barcelona wechselt“, ließ er einen möglichen CR7-Transfer an die Isar offen.

Aktuell, so ergänzte der „Transferexperte“, gebe es keinen Kontakt zwischen dem Ronaldo-Lager und dem FC Bayern. Das bisher letzte Gespräch war demnach das zwischen Salihamidzic und Mendes vor rund einer Woche. Damals haben die Münchner mitgeteilt, dass sie keinen 37-Jähriger Spieler unter Vertrag nehmen wollen. „Aber schauen wir mal, ob sich die Situation noch ändert“, sagte Romano.

DFB-Team feiert Schützenfest gegen die Schweiz

Angeführt von Dreierpackerin Klara Bühl haben die deutschen Fußballerinnen ihre EM-Generalprobe mit Bravour bestanden. Die DFB-Auswahl gewann ihren letzten Härtetest gegen die Schweiz souverän mit 7:0 (2:0) und tankte Selbstvertrauen für die schwierige Mission in England.

Die bärenstarke Bühl (6./61./66.), Lina Magull (41.), Linda Dallmann (81./alle Bayern München), Jule Brand (89./TSG Hoffenheim) und Sydney Lohmann (90.+5/Bayern München) trafen in Erfurt zum nie gefährdeten und überzeugenden Sieg für den spielfreudigen und spritzigen Rekordeuropameister. Zwei Wochen vor dem kniffligen EURO-Auftakt gegen den Vize-Europameister Dänemark (8. Juli) konnte Martina Voss-Tecklenburg hochzufrieden sein mit dem finalen Formcheck.

Vor nur 5918 Zuschauern im Steigerwaldstadion bot die Bundestrainerin wie angekündigt ihre aktuell stärkste Startelf auf. Kapitänin Alexandra Popp (VfL Wolfsburg) kam nach ihrer Corona-Infektion in der Vorwoche erwartungsgemäß erst in der Schlussphase zum Einsatz, für sie begann Lea Schüller vom FC Bayern im Sturm.

Nach nervöser Anfangsphase mit einigen Fehlern fand die DFB-Auswahl wie von „MVT“ gewünscht in ihr druckvolles Spiel. Schnelles Umschalten und tolle Übersicht brachten so die frühe Führung ein.

Denn Mittelfeldmotor Magull setzte Bühl mit einem perfekten Pass in die Tiefe in Szene. Die Flügelspielerin blieb in ihrem 24. Länderspiel cool und schloss mit rechts zum 1:0 ab. Das gab Sicherheit, die deutsche Auswahl bestimmte mit großer Laufbereitschaft das Geschehen.

Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild, Deutschland blieb am Drücker, den Schweizerinnen fiel in der Offensive kaum etwas ein. Also fasste sich eben Bühl ein Herz, verzückte das Publikum erst mit einem Distanzschuss unter die Latte, um dann nach einem Pfostentreffer von Schüller noch einmal abzustauben. Die eingewechselten Dallmann, Brand und Lohmann erhöhten in der Schlussphase.

Bis Mittwoch setzen die DFB-Frauen nun noch ihren finalen Lehrgang in Herzogenaurach fort. Am 3. Juli reist das Team von Frankfurt aus nach London, wo in Brentford das Basislager bezogen wird. Die weiteren Gruppengegner sind Mitfavorit Spanien (12. Juli) und Finnland (16. Juli).